The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 11 – Judas (I Ain’t a Judas)

The Walking Dead Staffel 3 JudasDie 11. Episode der 3. Staffel von The Walking Dead trägt den Titel Judas (im Original „I Ain’t a Judas“). Gleich zu Beginn der Episode fragt man sich also, wer von den Charakteren mit dieser Betitelung wohl gemeint ist.

Rücktritt?

Ebenfalls vor eine Frage gestellt, ist auch der Rest der Atlanta-Gruppe im Gefängnis, für die es immer noch heißt zu klären, ob sie fliehen oder kämpfen sollen. Und hier setzt auch der erste Handlungsstrang der Episode an, als die Gruppe darüber diskutiert, wie sie nun vorgehen soll. Merle weist sie darauf hin, dass die Auseinandersetzungen mit dem Governor vor den Gefängnistoren nur der Anfang seiner Vergeltungsaktion waren. Für Merle ist der Governor in einer deutlich besseren Position und hat zudem auch mehr Waffen und Männer, sodass er das Gefängnis auch einfach belagern und die Gruppe aushungern lassen könnte. Dass er wiederkommen würde, sei jedenfalls gewiss.

Hershel nutzt die Gelegenheit, um Rick etwas zurechtzuweisen und appelliert an ihn, sich endlich zu besinnen, da er schließlich der Anführer der Gruppe sei. Dieser scheint nämlich weiterhin noch ziemlich benommen und etwas geistesabwesend. Sodass ihm später sogar sein Sohn Carl dazu rät, von der Führung der Gruppe zurückzutreten und das Regeln der Angelegenheiten für eine Weile Hershel und Daryl zu überlassen.

Rekrutierung in Woodbury

Während die Atlanta-Gruppe sich im Gefängnis noch den Kopf darüber zerbricht, wofür sie sich entscheiden soll, bereitet der Governor in Woodburry schon seinen nächsten Schachzug vor. Unter dem Deckmantel des Selbstschutzes lässt er alle Stadtbewohner ab 13 Jahren rekrutieren, um eine kleine Armee aufzustellen. Jeder, der in der Lage ist, ein Gewehr zu halten, solle sich zum Kampftraining melden und bereit machen. Als Andrea von diesem Treiben erfährt, stellt sie den Governor entsetzt zur Rede, welcher ihr dann wie immer einen Bären aufbindet, in dem er behauptet, seine Männer seine vor dem Gefängnis angegriffen worden, als er mit Rick und seinen Leuten verhandeln wollte. Andrea unterbreitet ihm den Vorschlag, selbst zum Gefängnis zu fahren und die Angelegenheit wieder zu entschärfen, der Governor lehnt jedoch strikt ab und sagt ihr, dass sie gleich im Gefängnis bleiben kann, wenn sie sich dahin begeben sollte.

Die Aussätzige

Da die Stadt befestigt wird und niemand ohne Weiteres rein oder raus kann, versucht Andrea den Handlanger des Governors, Milton, dazu zu überreden, ihr dabei zu helfen, unbemerkt aus der Stadt zu verschwinden, um mit Rick über die Angelegenheit reden zu können. Milton lehnt zunächst ab, hilft ihr anschließend aber trotzdem erfolgreich aus der Stadt zu verschwinden. Dies jedoch nicht, weil Milton nun mit Andrea am selben Strang ziehen möchte, sondern weil er den Governor bereits darüber unterrichtet hatte und dieser ihm die Anweisung gab, ihr zum Anschein zu helfen. Beim Rausschleichen aus der Stadt treffen die beiden auf Tyreese und seine Leute, die sich seit dem Rausschmiss aus dem Gefängnis scheinbar im Wald durchgeschlagen haben. Andrea beschließt alleine weiter zu ziehen, nach dem sie einem Beißer Arme und Zähne entfernt und ihn zum eigenen Schutz an die Leine genommen hat, während Milton die Gruppe mit nach Woodburry nimmt.

Im Gefängnis angekommen, wird Andrea zunächst wie eine Aussätzige behandelt, kann gegen Ende jedoch doch noch das Vertrauen der Gruppe zurückgewinnen. Als sie versucht Rick und seine Leute davon zu überzeugen, auf einen Waffenstillstand mit dem Governor hinzuarbeiten, erntet sie nur Unverständnis. Hier erfährt sie erstmals das wahre Ausmaß des durchtriebenen Charakters vom Governor. Für die Gruppe um Rick gibt es von daher nur die Option, den Krieg dadurch zu beenden, dass sie den Governor in einer Nacht und Nebel Aktion ausschalten. Dafür will Rick neben Michonne auch seinen Sohn Carl nach Woodburry mitnehmen. Andrea dagegen lässt man wieder ziehen. Jedoch legt ihr Carol nahe, den Governor zu verführen und anschließend zu töten und das Blutvergießen auf beiden Seiten so zu verhindern.

Judas

In Woodburry angekommen fällt Andrea dem Governor wieder in die Arme und landet mit ihm schließlich auch im Bett. Was in der Schlussszene der Episode zunächst so wirkt, wie das Befolgen von Carols Ratschlag, entpuppt sich in Wahrheit als die Auflösung des Rätsels um den im Titel erwähnten Judas der Episode. Es ist nämlich Andrea, die zwar zunächst das Messer über dem schlafenden Governor zückt, es jedoch nicht zu Ende bringt und damit die Entscheidung zwischen ihm und ihren alten Freunden endgültig fällt.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 10 – Zuflucht / Home

The Walking Dead Staffel 3 ZufluchtDer Anfang der 10. Episode der 3. Staffel von The Walking Dead mit dem Titel Zuflucht knüpft an das Finale der letzten Folge an. Wie auch am Ende der vorherigen Episode wird Rick von Halluzinationen seiner toten Frau Lori heimgesucht. Was ihn dazu veranlasst, das sichere Gefängnis zu verlassen und ihrer Projektion außerhalb der Gefängniszäune nachzujagen. Damit versetzt Rick den Rest der Gruppe in eine führerlose Lage, die durch das zusätzliche Fehlen von Daryl, immer verzweifelter wird. Über den Verbleib von Tyreese und seiner Gruppe, die vor Kurzem erst in die Serienhandlungen miteinbezogen wurden, fehlt bis zum Ende der Episode jede Spur.

Die Rede des Governors

Zunächst einmal geht es aber in Woodburry weiter, wo der „Governor“ eine Unterredung mit Andrea hält und ihr seine Anerkennung für ihre gekonnte Rede an die aufrührerische Bevölkerung ausspricht. Er gibt zu, Fehler gemacht zu haben und erzählt Andrea, dass er fürs Erste nicht länger in der Lage sei, Woodburry anzuführen und sie am besten für ihn einspringen sollte. Auf die Frage hin, was nun mit der Atlanta-Gruppe im Gefängnis sei, zeigt der Governor sich überraschend vernünftig und bekundet ihr, dass er nicht vorhabe, Vergeltung zu üben, da es auf beiden Seiten nur unnötig weitere Menschenleben kosten würde. Andrea ist scheinbar beruhigt und verzichtet zunächst darauf, zum Gefängnis zu fahren, um für Woodburry da sein zu können.

Zuflucht

Im Gefängnis ist man da schon weniger optimistisch über die Absichten des Governors und bereitet sich auf das Schlimmste vor. Da Daryl sich mit seinem Bruder abgespalten hat und Rick psychisch zu nichts zu gebrauchen zu sein scheint, versucht Glenn die Rolle des Anführers kurzzeitig zu übernehmen. Er ist der Überzeugung, dass es nur noch eine Frage der Zeit wäre, bis der Governor das Gefängnis mit seinen Männern stürmen würde. Während Hershel an ihn appelliert, dass sie das Gefängnis schnellstmöglich verlassen sollten, hat Glenn einen anderen Plan. Seine Devise ist, dass sie nicht im Gefängnis bleiben können, aufgrund des mittlerweile invaliden Hershels und des Babys als Risikofaktor Flucht aber auch nicht infrage kommt. Kurzerhand schlägt er Michonne vor, ihn noch einmal nach Woodburry zu begleiten und den Governor zu töten.

Nach einer späteren Unterredung mit Hershel, der ihn davon abhalten will, fährt er jedoch alleine los. Da er dort letztendlich aber nie ankommt, wird innerhalb der Episode nicht ganz klar, ob er tatsächlich nach Woodburry unterwegs war oder nur um Vorräte zu holen, wie er es Hershel gegenüber auch behauptete.

Daryl und Merle

Der nächste Handlungsstrang von Zuflucht geht zu dem Wald über, in den sich Daryl und sein Bruder Merle zuletzt abgesetzt hatten. Beim Durchstreifen des Waldes kommt es zwischen den beiden zu einer Grundsatzdiskussion. Daryl besteht darauf, zum Gefängnis zurückzukehren, während Merle das nicht billigen will. Schließlich kommt Merle zu dem Schluss, dass selbst wenn er wollte, es keinen Sinn machen würde. Zum einen, weil er Glenn und Maggie in Woodburry beinahe getötet hätte, zum anderen, weil der Governor das Gefängnis vermutlich eh schon gestürmt hätte und die Atlanta-Gruppe bereits tot sei. Daryl stellt ihn jedoch vor die Wahl, mit ihm zu gehen oder alleine zurückzubleiben und macht sich Richtung Gefängnis auf den Weg.

Bevor diese Szene jedoch zu Ende geführt werden kann, werden die Brüder auf einen Kampf an einer nahegelegenen Brücke aufmerksam. Bei näherem Hinschauen erkennen sie eine Handvoll Leute, die sich verzweifelt gegen eine Horde angreifender Zombies zur Wehr setzt. Neben zwei Männern, die sich mit den Beißern auseinandersetzen, ist in einem Auto auch eine Frau mit einem schreienden Baby zu sehen. Grund genug für Daryl, den spanischsprechenden Fremden zur Hilfe zu eilen. Merle ist von dieser Idee zwar überhaupt nicht angetan, folgt seinem Bruder jedoch auf dem Fuße und unterstützt ihn dabei. In diesem Handlungsstrang kommt es zum ersten großen Höhepunkt der Episode mit zahlreichen Zombie-Kill-Szenen. Als die Gefahr gebannt ist und die Zombies erledigt, verhindert Daryl noch, dass Merle sich als „Belohnung“ an den Sachen der Fremden vergreift, und lässt sie ziehen, in dem er ihm seine Armbrust an den Kopf hält.

Die Vergeltung

Vor dem Gefängniszaun spricht sich Rick Hershel gegenüber endlich aus und erzählt ihm, dass er von Visionen seiner toten Frau verfolgt wird und sie nun überall sucht, auch wenn ihm klar ist, dass es sich hierbei nur um eine Täuschung seiner Sinneswahrnehmung handelt. Währenddessen freundet sich Carol mit dem Ex-Sträfling Alex an, der ihr auch verrät, dass er wegen eines falsch ausgelegten Raubüberfalls inhaftiert wurde. Als die beiden sich draußen auf dem Gefängnishof unterhalten, wird Alex mitten im Satz durch einen Kopfschuss niedergestreckt und es beginnt zum Finale das zweite große Highlight der Episode. Der Governor, den Andrea währenddessen in Woodburry überall sucht, ist seinem Charakter treu geblieben und hat sich mit seinen Männern vor dem Gefängnis positioniert.

Es kommt zu einem wilden Schusswechsel zwischen seinen Leuten und der Atlanta-Gruppe, bei dem auch einer der Governor-Leute durch Maggie erschossen wird. Als die Munition von Rick und seinen Leuten langsam aber sicher ausgeht, stellen auch die Angreifer das Feuer ein. Denn der Governor hat noch einen weiteren Ass im Ärmel und man sieht, wie ein kleiner Transporter angerast kommt und die Gefängnistore im Fahren durchbricht. Im Gefängnishof angekommen, öffnet sich der Transporter und es stürmt eine Gruppe von Beißern raus. Mit großer Genugtuung ordnet der Governor den Rückzug an und überlasst die Atlanta-Gruppe ihrem lebensbedrohlichen Schicksal.

Sehr bedrohliche Situation

Als Rick, völlig ohne Munition, drauf und dran ist von den Beißern erledigt zu werden, taucht ein rettender Pfeil auf, der im Kopf von einem der Zombies landet. Daryl hat es noch rechtzeitig geschafft und rettet Rick das Leben. Gemeinsam mit Merle versuchen die Drei nun die Gefahr zu dämmen und gehen in zahlreichen Kill-Szenen ins Gefecht gegen die Beißer über. Auch Glenn taucht mit seinem Auto auf und bringt Hershel und die Anderen in Sicherheit. Die zuvor schon am Kampf beteiligte Michonne zückt endlich mal wieder ihr Katana-Schwert und nimmt sich der Zombies an. Obwohl es der Gruppe gelingt, die Zombies weitestgehend in Schach zu halten, kommt erstmals seit vielen Episoden wieder eine überaus bedrohliche Situation zustande. Die Beißer-Herden sind dabei, das Gefängnis zu überrennen und die Fronten gegen den Governor sind gehärter denn je.

Man fragt sich bei diesem finalen Handlungsstrang der Episode also zu Recht gespannt, wie es weiter gehen wird.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 9 – Kriegsrecht – The Suicide King

The Walking Dead Staffel 3 KriegsrechtKriegsrecht – In Folge 8 der dritten Staffel „The Walking Dead“ blieben einige Fragen offen. Etwa, wie es um die Dixon Brüder Daryl und Merle steht. Denn nachdem der Angriff auf Woodbury durch Rick und seine Gruppe gewagt wurde, befreiten sich Maggie wie Glenn aus den Fängen des wahnsinnigen Governors, doch die Brüder wurden aus den Augen verloren. Daryl wurde gefesselt in die Walker Arena gebracht, wo die Meute vom Governor zusätzlich angeheizt wurde. Mittendrin im Geschehen befindet sich Andrea, welche bis zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass die Angreifer alte Freunde waren.

Kriegsrecht

Die beiden Brüder sind in der Arena gefangen und werden vom Governor zum Kampf aufgefordert. Ein Kampf auf Leben und Tod. Merle, der zuvor noch Treue gegenüber dem Governor geschworen hatte, hat kein Problem gegen sein Fleisch und Blut zu kämpfen. Nach heftigen Schlägen und einer wilden Auseinandersetzung werden die Walker in der Arena losgelassen. Merle weiß Rat und kämpft Rücken an Rücken gegen die anstürmende Meute. Während Andrea versucht die anderen zu überzeugen aufzuhören, geht der Kampf weiter und Andrea wird ignoriert.

Ricks Gruppe ist es zu verdanken, dass die Flucht gelingt. Denn Maggie eröffnet das Feuer auf die Walker und Rick versucht mit Rauchgranaten die Menge zu benebeln. Die Panik fordert zwar Opfer auf Seiten des Governors, doch Rick wird es mit seiner Gruppe ermöglicht, eine Rückzugsmöglichkeit zu finden.

Informationen rundum Woodbury

Merle hingegen wird in der Gruppe nicht gerne gesehen. Fast alle gehen davon aus, dass er nur Ärger und Streit mit sich bringen wird. Zudem ist er auch für die physische Verletzung von Glenn verantwortlich und auch nicht ganz unschuldig an dem Gemütszustand von Maggie. Die Gruppe diskutiert über die weitere Vorgehensweise, wobei nur Darly das Risiko mit Merle eingehen möchte. Merle versucht mit internen Informationen rundum Woodbury und Andrea zu punkten und so für Vertrauen zu sorgen. Ebenfalls wird Ricks Gruppe über Informationen der Walker versorgt, welche an der Kette mitgeführt werden. Während Merle jedoch mit seiner weiteren Vorgehensweise den Rest der Gruppe auf die Palme bringt, sieht sich Rick gezwungen, Merle kurzfristig auszuschalten, damit weiter über das weitere Vorgehen diskutiert werden kann.

Daryl lässt sich jedoch von seiner Entscheidung nicht abbringen und möchte seinen Bruder nicht im Stich lassen. Er geht sogar so weit und ist der Ansicht, dass er die Gruppe verlassen wird, wenn Merle zurückgelassen wird. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass Carl, Carol und Lil Asskicker im Stich gelassen werden. Die Entscheidung wird angenommen, doch man muss abwarten, ob nicht doch eine Wende passiert, da Daryl schlussendlich die einzige Muskelkraft in der Gruppe von Rick dargestellt hat.

Wiedervereinigung

Inzwischen feiert der Rest der Gruppe die Wiedervereinigung im Gefängnis. Auf Oscar und Daryl müssen sie zwar verzichten, doch die Freude ist dennoch groß. Außer bei Carol, welche nicht versteht, weshalb sich Daryl für seinen Bruder und nicht für sie entschieden hat. Sie ging davon aus, sich in den letzten 8 Monaten in das Herz von Daryl gespielt zu haben. Und somit endet die Episode „Kriegsrecht“.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 8 – Siehe, Dein Bruder – Made to Suffer

The Walking Dead Staffel 3 Siehe, Dein BruderBei der 8. Episode der 3. Staffel „Siehe, Dein Bruder“ oder im Englischen auch „Made to Suffer“ geht es pünktlich zum Midseasonfinale heiß her.

Siehe, Dein Bruder

Bereits die letzte Episode hatte dem Zuschauer das Gefühl vermittelt, dass etwas Spannendes bevorsteht. Doch bevor der Handlungsstrang von „Siehe, Dein Bruder“ an die letzten Ereignisse der vorherigen Episode anknüpft, sieht man am Anfang der Folge zunächst eine Gruppe von Fremden, die sich auf der Flucht vor Zombies durch einen Wald kämpft. Da in der gesamten Episode nicht deutlich wird, woher diese Menschen kommen und wer sie sind, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um neue Charaktere handeln muss, die den Cast der Serie aufstocken sollen. Im Gerangel mit den Zombies wird eine Frau aus der Gruppe in den Arm gebissen. Kurz darauf stößt die Gruppe auf eine Gebäudeanlage, die sich bei näherer Betrachtung als das Gefängnis herausstellt, in dem sich auch die Atlanta-Gruppe verschanzt hat.

Eine andere Frau aus der Gruppe besteht darauf, die Gebissene zurückzulassen, was der Rest der Gruppe jedoch ablehnt und sie durch den offenen Zaun des Gefängnisses mit rein nimmt.

Nun wechselt der Handlungsstrang von „Siehe, Dein Bruder“ endlich zu den offen gelassenen Tatsachen in Woodbury, wo man zunächst den „Gouverneur“ dabei sieht, wie er sich mit seiner Zombietochter Penny „unterhält“. Sein Umgang mit dem untoten Mädchen, das angekettet ist und die in Aquarien ausgestellten Zombieköpfen, wundern nach allem was man über den Verwalter der Stadt in den vergangenen Episoden herausgefunden hat, jedoch nicht mehr allzu sehr. Nach dem schrägen Szenario mit ihm und seiner Tochter geht es auch wieder weiter mit Maggie und Glenn, die sich weiterhin in Gefangenschaft befinden und nun in einem Raum gemeinsam eingesperrt sind. Nach einer kurzen Unterhaltung reißt Glenn einer, auf dem Boden liegenden Zombieleiche den Arm raus und entfernt daraus zwei spitze Knochen, von denen er einen seiner Freundin gibt. Beiden ist klar, dass sie nicht darauf hoffen können am Leben gelassen zu werden.

Der Rettungstrupp

In der nächsten Szene von „Siehe, Dein Bruder“ sieht man auch endlich den Rettungstrupp der Atlanta-Gruppe, der sich in der letzten Episode bereits vor den Toren von Woodburry befand. Dank Michonnes Hilfe können sie sich unbemerkt in das Städtchen einschleichen und versuchen es zunächst in einem Raum, wo Michonne Maggie und Glenn vermutet hat. Von Maggie und Glenn ist jedoch keine Spur, weshalb Rick und Co. langsam nervös und misstrauisch werden, ob Michonne sie nicht in eine Falle gelockt hat. Bevor sie jedoch weiter darüber sinnieren können, taucht einer der Bewohner von Woodburry auf, der auf sie aufmerksam wurde. Der Suchtrupp der Atlanta-Gruppe kann ihn jedoch überwältigen und schlägt ihn nach einer kurzen Erkundigung nach seinen Leuten bewusstlos.

Währenddessen gibt der Gouverneur nach einer Unterhaltung mit seinen Gefolgsleuten die Order, Glenn und Maggie auszuschalten, bevor Andrea noch auf sie aufmerksam wird. Als Merle und ein anderer Kämpfer den Raum betreten um den Befehl auszuführen, stürzen sich Glenn und Maggie auf sie, wobei Merles Begleiter von Maggie durch einen Stich in den Hals erledigt wird. Doch bevor die beiden auch Merle erledigen können um zu fliehen, tauchen weitere Kämpfer auf die Maggie und Glenn mit vorgehaltener Waffe wieder entwaffnen können.

Die Befreiung

Zunächst sieht alles danach aus, als wäre es das Ende der beiden Gefangenen. Doch glücklicherweise ist es Rick, Daryl und Co. währenddessen gelungen bis zu den Beiden vorzudringen und das Geschehen mitzubekommen. Daryl zündet eine Rauchgranate und Maggie und Glenn können noch in letzter Sekunde aus den Klauen ihrer Peiniger befreit werden. Der Versuch aber die beiden aus dem Städtchen zu schaffen und überhaupt wieder lebend rauszukommen, stellt sich dagegen als etwas wesentlich Schwierigeres heraus. So verwandeln sich die Straßen von Woodburry zu einem regelrechten Schlachtfeld, bei dem die Atlanta-Gruppe und die befreiten Freunde in einem Feuergefecht versuchen heil wieder herauszukommen.

Michonne hat sich, nachdem sie der Gruppe geholfen hatte ihre Freunde zu finden, unauffällig davongeschlichen und gelangte während des ganzen Chaos in das Büro des Gouverneurs, wo sie offensichtlich auf ihn warten wollte, um ihre persönliche Rechnung mit ihm zu begleichen. Während des Wartens wird Michonne dann auf ein Geräusch aus dem Nebenzimmer aufmerksam und findet bei näherer Betrachtung die eingesperrte Zombietochter des Gouverneurs. Bevor sie das untote Mädchen von ihrem Dasein erlösen kann, platzt der Gouverneur rein und richtet seine Waffe auf sie. Als er die Ausweglosigkeit der Situation jedoch erkennt, setzt er die Waffe wieder ab und fleht Michonne an, dem Mädchen nichts zu tun. Michonne ist aufgrund der schrägen Umstände sichtlich verwundert, sicherlich auch über diese bislang unbekannte Seite des Gouverneurs, tötet das Zombiemädchen anschließend aber trotzdem.

Der Kampf mit dem Governor

Was den Gouverneur dazu veranlasst, sich wie ein Wahnsinniger auf sie zu stürzen. Im heiklen Kampf zwischen den Beiden gelingt es Michonne ihm eine Glasscherbe ins Auge zu rammen und ihn somit fürs Erste unschädlich zu machen. Als sie ihn jedoch endgültig erledigen will, taucht plötzlich Andrea aus dem Nichts auf und hält Michonne mit vorgehaltener Waffe in Schach. Auf die Frage hin, was sie da überhaupt tut, verlässt Michonne das Haus ohne einen Kommentar wieder. In dem vom Kampf verwüsteten Zimmer des Gouverneurs wird nun auch Andrea auf die abgetrennten und teilweise noch lebenden Zombieköpfe aufmerksam, was sie offenbar ziemlich verwundert.

Die Szene wechselt kurz zurück in das Gefängnis, wo man die Verbliebenen der Atlanta-Gruppe dabei sieht, wie sie auf ein merkwürdiges Geräusch aufmerksam werden. Der kleine Carl spielt den Helden und macht sich auf, die Quelle für dieses Geräusch zu finden. Auf seiner Suche findet er dann schließlich die Gruppe von Leuten, die sich zu Anfang der Episode zum Gefängnis durchgekämpft hatte. Mit einigen gezielten Schüssen, gelingt es Carl ihnen dabei zu helfen die angreifenden Beißer abzuwehren. Carl lotst sie dann zu dem Versteck, in dem sich die Anderen befinden und sperrt sie anschließend in einer der Gruppenzellen ein. Trotz anfänglicher Empörung arrangieren sich die Neulinge allerdings damit und sind froh darüber, seit Langem wieder in Sicherheit zu sein. Die gebissene Frau aus ihrer Gruppe, die bis hierhin mitgeschleift wurde, stirbt und wird von einem aus der Gruppe anschließend auch getötet, bevor sie mutieren kann.

Woodburry

Es geht weiter in Woodburry, wo zwischen den Eindringlingen der Atlanta-Gruppe und den Kämpfern aus Woodburry immer noch ein Kampf tobt. Andrea bekommt währenddessen zwar nur mit, dass ein Kampf im Gange ist, jedoch nicht dass es sich bei den Angreifern um ihre Freunde handelt. Während des Feuergefechts wird Oscar von einer Kugel getroffen und fällt zu Boden. Maggie verpasst ihm daraufhin einen Gnadenschuss. Der Gruppe gelingt es, bis auf den getöteten Oscar und Daryl, der spurlos verschwunden ist, anschließend zu fliehen.

Am Ende der Episode „Siehe, Dein Bruder“ versammeln sich die Einwohner von Woodburry in der Arena, um eine Ansprache ihres nun einäugigen Gouverneurs zu hören. Dieser beginnt damit, Angst vor den angeblichen Terroristen zu schüren und benennt Merle anschließend als einen Verräter und Unterstützter der Terroristen. Für Merle ist das aber nicht die einzige Überraschung, denn kurz darauf lässt der Gouverneur einen Gefangenen holen, der sich als Daryl herausstellt. Der Gouverneur hetzt die Meute gegen die beiden Brüder auf und fragt, was mit den „Terroristen“ nun geschehen soll. Die Menge ruft danach, die beiden umzubringen. Man sieht jedoch nur noch wie Merle und Daryl sich inmitten der blutrünstigen Meute ansehen und die Episode endet.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 7 – Tod vor der Tür – When the Dead Come Knocking

The Walking Dead Staffel 3 Tod vor der TürBei Tod vor der Tür beginnen sich die bislang unabhängig voneinander gehaltenen Ereignisse zum ersten Mal richtig miteinander zu verflechten. Bereits gegen Ende der letzten Episode stieß Merle auf Glenn und Maggie und verschleppte sie nach Woodbury, während die Einzelgängerin Michonne plötzlich vor dem Gefängnis stand, in dem sich die Atlanta-Gruppe verbarrikadiert hatte. Und an diese Ereignisse knüpft zu Beginn auch die 7. Episode an. Zunächst sieht man wie Glenn sich in einer Art Verhörraum befindet, wo er an einen Stuhl gefesselt von Merle nach dem Aufenthaltsort seiner Leute ausgefragt wird.

Tod vor der Tür

Da alle Drohungen und Schläge ins Gesicht nichts helfen, beschließt Merle zu einem drastischeren Mittel zu greifen. Er holt einen an der Leine gehaltenen Beißer in den Verhörraum und lässt ihn auf Glenn los, während dieser noch an den Stuhl gefesselt ist. Merle schließt die Tür hinter sich und Glenn ist nun einem Todeskampf mit dem Zombie ausgesetzt. Nach einer kurzen Rangelei gelingt es Glenn jedoch, sich aus der Fesselung zu befreien und den Beißer zu erledigen.

Währenddessen wechselt die Szenerie bei Tod vor der Tür zum Gefängnis, wo Michonne an den Toren aufgetaucht ist und von Rick und den anderen verdutzt angeguckt wird. Schnell scheint die Wirkung des Zombiegeruchs an ihrem Körper abzuflachen und die Beißer werden aufmerksam auf sie. Michonne beginnt damit sich zu wehren und einige Beißer mit dem Katana-Schwert zu erledigen. Sie ist von ihrer Schusswunde durch den Kampf mit Merle und seinen Leuten jedoch sichtlich geschwächt und fällt anschließend in Ohnmacht. In der Zeit kommen ihr Rick und Carl zur Hilfe und bringen sie hinter den Gefängnistoren in Sicherheit. Als Michonne wieder zu sich kommt, erzählt sie ihnen was mit Glenn und Maggie geschah und schlägt vor, dabei zu helfen sich nach Woodbury einzuschleichen, um die beiden wieder herausholen zu können. Ohne lang zu überlegen machen sich Rick, Daryl und die beiden Gefängnisinsassen Oscar und Axel gemeinsam mit Michonne auf den Weg.

TMaggie und Glen in Bedrängnis

Als Nächstes geht es erst einmal in Woodbury weiter. Und nach dem gescheiterten Versuch aus Glenn etwas herauszubekommen und ihn anschließend mit dem Zombie zu töten, entschließt sich der „Gouverneur“ es selbst mit Maggie zu versuchen. In dem Raum, in dem sich Maggie befindet, ebenfalls an einen Stuhl gefesselt, versucht der Gouverneur es zunächst mit seinem üblichen Charme etwas aus ihr herauszubekommen. Als Maggie nicht reden will, zwingt er sie dazu, sich oben rum auszuziehen und drückt sie anschließend halbnackt auf den Tisch. Als Maggie bei ihrer Schweigsamkeit bleibt, führt er sie in den Raum mit Glenn und droht ihn zu erschießen. Maggie plaudert daraufhin aus, dass sich die Gruppe im nahe gelegenen Gefängnis befindet.

Davon, dass die Gruppe es geschafft hat, das gesamte Gefängnis ganz alleine zu räumen ist der Gouverneur sichtlich beeindruckt und weist seine Leute an, sich das Gefängnis mal genauer anzusehen und wachsam zu sein, da er sich sicher ist, dass einige von ihnen kommen werden, um ihre Leute zu befreien. Was sich gegen Ende der Episode Tod vor der Tür auch bewahrheitet, als man in der Schlussszene die Atlanta-Gruppe dabei sieht, wie sie vor den Toren von Woodbury in Stellung geht.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 6 – Auf der Jagd – Hounded

The Walking Dead Staffel 3 HoundedDie 6. Folge der 3. Staffel von „The Walking Dead“ verspricht mit ihrem englischen Originaltitel Hounded, zumindest was die Anfangsszene betrifft, nicht zu viel. Denn bereits zu Beginn der Episode sieht man Merle, der, in Begleitung von drei weiteren Männern aus Woodbury, jagt auf Michonne macht, die in der vergangenen Episode das idyllische Städtchen verlassen hatte, um auf eigene Faust weiterzuziehen. Schnell wird klar, dass Michonne nicht unbedingt auf der Flucht von den Männern ist, sondern sich durchaus zu wehren entschlossen hat. So kreuzt sie, anstatt wegzulaufen, bewusst den Weg der Verfolger und liefert sich mit ihnen einen erbarmungslosen Kampf, in den sich auch einige Beißer einmischen. Dabei werden zwei von Merles Begleitern, so wie die angreifenden Zombies mit dem Katana-Schwert niedergemetzelt und Michonne verschwindet wieder.

Hounded

Merle und der dritte Mann, offensichtlich noch ein Anfänger, streiten sich darüber, ob sie Michonne weiterverfolgen oder dem „Gouverneur“ einfach sagen sollen, dass sie sie erwischt hätten, da sie alleine da draußen ohnehin so gut wie tot sei. Da Merles Begleiter sich weigert, den Gouverneur anzulügen und die Jagd fortsetzen will, verpasst ihm Merle skrupellos einen Kopfschuss, um später zu behaupten, dass auch er bei diesem Angriff durch Michonne und die Beißer umgekommen wäre. Merles psychopathischer Charakter macht durch diese Szene, dem anfänglichen Bild aus der 1. Staffel wieder alle Ehre.

Das Szenario von Hounded wechselt wieder zum Gefängnis und der Atlanta-Gruppe, wo die Handlung an das Ende der letzten Episode anknüpft, wo Rick das Telefon klingeln hört und verwundert dran geht. Man hört, wie ihm eine Frauenstimme antwortet und von einer Gemeinschaft in völliger Sicherheit berichtet, aus der sie kommt. Allerdings will sie Rick nicht verraten, wo sich dieser sichere Ort befindet und vertröstet ihn damit, später erneut anzurufen, nachdem sie mit dem Rest ihrer Gruppe darüber gesprochen hat, ob sie Rick und seinen Leuten trauen könnten. Bei einem Folgeanruf ist nun eine Männerstimme zu hören, die Rick ins Kreuzverhör nimmt und darüber ausfragt, wie viele Menschen er bereits getötet hätte und wie seine Frau eigentlich gestorben sei. Als das Thema auf Lori zusprechen kommt, weigert sich Rick zu antworten, woraufhin die Männerstimme am anderen Ende den Hörer wieder auflegt.

Mit wem spricht Rick?

Nach dem die Spannung um die mysteriösen Anrufer seit Ende der letzten Folge immer weiter aufgebaut wurde, reißt der dritte Anruf den Zuschauer vom Hocker und lässt alle Hoffnungen wieder verblassen. Denn es wird aus dem dritten Gespräch immer deutlicher, dass es sich bei den Anrufern um Ricks Einbildungen handelt, bis er schließlich mit der verstorbenen Lori zu sprechen scheint.

Rick scheint sich nach diesem Telefonat mit sich selbst, allerdings langsam wieder zu besinnen und begibt sich zum Rest der Gruppe, wo ihm auch zum ersten Mal richtig auffällt, dass er nun ein Baby hat, für das er sorgen muss. Nach diesem erkenntnisreichen Schauspiel wechselt die Handlung auch wieder in das kleine Woodbury, wo man zu sehen bekommt, dass Andrea sich schon ganz gut eingelebt hat und auch vieles für den Gouverneur übrig zu haben scheint. Schließlich landen beide sogar im Bett, nach dem Andrea ihm gestanden hatte, die veranstalteten Gladiatorenkämpfe gar nicht so abschreckend zu finden, wie es anfangs den Anschein hatte. Überhaupt scheinen Andrea das neue Leben in Woodbury und die Umgarnungen des Gouverneurs zu gefallen.

Michonne auf der Flucht

Die Szene wechselt zu Michonne, die sich weiterhin auf der Flucht befindet und auf den ein oder anderen Beißer auf ihrem Weg stößt. Dabei gewinnt sie die Erkenntnis, dass die Zombie-Gedärme, die sich bei einem Kampf mit einem Beißer über ihren ganzen Körper verteilt hatten, sie scheinbar unsichtbar für die umherziehenden Zombies machen. Anschließend stößt sie in einer verlassenen Kleinstadt in der Nähe auf Glenn und Maggie, die die Geschäfte nach Vorräten durchsuchen. Michonne bleibt zunächst bedeckt und sieht, wie auch Merle dazu stößt. Da Merle und Glenn sich kennen, gibt Merle sich zunächst freundschaftlich und fragt Glenn nach seinem Bruder.

Glenn vertraut Merle allerdings nicht und richtet die Waffe auf ihn. Glenn verspricht, Daryl bescheid zu geben, wo Merle sich befindet und lehnt es ab ihn mit ins Versteck zu nehmen. Woraufhin Merle sich unter vorgehaltener Waffe Maggie schnappt und Glenn dazu auffordert in den Wagen zu steigen um die beiden, wie sich herausstellt, nach Woodbury zu bringen. Nachdem Merle dem Gouverneur darüber Bericht erstattet hat, geht die Handlung nicht näher darauf ein, was nun geschehen wird und lässt die Spannung für die nächste Episode offen. Die Überschneidung der bislang separat laufenden Handlungsstränge zwischen dem Gefängnis und Woodbury lassen in den kommenden Episoden allerdings einige interessante Wendungen vermuten.

Vieles bleibt offen

Der Handlungsstrang von Hounded wechselt nun wieder zum Gefängnis, wo Daryl beim Durchforsten des Gebäudes in einem kleinen Raum auf die völlig fertige Carol, deren Schicksal nach der letzten Episode offengeblieben war und sogar vermutet wurde, dass sie bereits tot wäre, da Daryl auch ihr ein Grabkreuz auf der Wiese gewidmet hatte. Währenddessen ist Rick zu sehen, der vor den Gefängnistoren auf etwas Merkwürdiges aufmerksam wird. Bei näherer Betrachtung sieht er Michonne, die völlig souverän inmitten der Zombies am Zaun steht. Diese scheinen sich, aufgrund ihres Zombiegeruchs durch die Gedärme nicht an ihr zu stören und beachten sie nicht weiter. An dieser Stelle endet die Episode, nach dem mal wieder vieles offen gelassen wurde, auch wieder.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 5 – Anruf – Say the Word

The Walking Dead Staffel 3 AnrufNach dem Feuerwerk an Ereignissen in der letzten Episode von The Walking Dead, beginnt die 5. Episode – Anruf – der 3. Staffel zunächst im idyllischen Woodbury. Die erste Szene zeigt, wie eine Reihe von Bewohnern der Stadt in den Straßen umherzieht, Gelächter und fröhliche Musik ertönt und sogar eisgekühlte Getränke konsumiert werden.

Die Tochter des Governors

Es scheint fast, als wäre die Zombie-Apokalypse nie passiert. Danach wechselt die Szene in das abgedunkelte Zimmer des „Gouverneurs“. Im Hintergrund spielt klassische Musik und man sieht ihn dabei, wie er jemandem die Haare bürstet, der vor ihm sitzt. Beim Bürsten reißt er versehentlich einen Haarfetzen mit samt etwas Haut heraus und die Kamera schwenkt näher zu der bisher nicht sichtbaren Person, wobei sich herausstellt, dass es sich um einen Beißer handelt. Genauer genommen ein kleines Mädchen. Das Mädchen wird unruhig und versucht den Gouverneur zu beißen, während dieser es mit Worten besänftigt und ihm anschließend eine Tüte über den Kopf zieht, um nicht gebissen zu werden. Durch die Art, wie der Gouverneur mit dem Beißer umgeht, liegt die Vermutung sehr nahe, dass es sich bei diesem Zombie um die, in der vorherigen Folge von ihm erwähnte Tochter handelt.

Allerdings wird nicht weiter klar, ob dies tatsächlich der Fall ist. Zumal der Gouverneur auch sagte, dass seine Tochter noch leben würde. Michonne gelingt es, durch das Fenster einen flüchtigen Blick auf den Gouverneur und das Zombie-Mädchen zu erhaschen. Der Gouverneur bemerkt ebenfalls, dass er beobachtet wird und die Szene endet ohne weitere Erklärung an dieser Stelle.

Rick rastet aus

Der Handlungsstrang von Anruf geht nun zum eroberten Gefängnis über, wo sich die Atlanta-Gruppe befindet. Man sieht einen immer noch sehr verzweifelten und überforderten Rick, der, trotz des Neugeborenen, scheinbar nicht in der Lage zu sein scheint, sich zusammenzureißen. Kurzerhand übernimmt Daryl das Kommando und weist die Gruppe an, auf die Suche nach Muttermilchersatz außerhalb der Gefängnismauern zu gehen, da das Kind mit der Zeit ansonsten sterben würde. Als er und Glenn sich schließlich auf den Weg machen wollen, besteht Maggie darauf an Glenns Stelle mit Daryl zu gehen, da sie dies als ihre Pflicht gegenüber der verstorbenen Lori ansieht. Inzwischen versucht der Rest der Gruppe, das kürzlich Geschehene zu verarbeiten. Rick greift in einer Kurzschlussreaktion nach der im Hof herumliegenden Axt und begibt sich in das Innere des Gefängnisses.

Die Handlung von Anruf wechselt wieder in das kleine Städtchen Woodbury, wo Michonne zu sehen ist, wie sie in die Räumlichkeiten des Gouverneurs einbricht und seine Sachen durchsucht. Sie findet ihr Schwert in einer Vitrine und bewaffnet sich damit wieder. Auf dem Tisch entdeckt sie ein Notizbuch des Gouverneurs, auf dem eine Liste mit Frauennamen zu sehen ist. Der Name „Penny“ ist dabei fett unterstrichen. Als der Gouverneur und einige seiner Gefolgsleute in das Haus kommen, versteckt sich Michonne und wartet ab, bis sie wieder gehen. Danach verschwindet sie, gemeinsam mit ihrem Schwert wieder unauffällig aus dem Haus. Beim weiteren Herumschnüffeln in Woodbury entdeckt sie eine Handvoll von Beißern, die hinter Gittern eingesperrt sind.

Ein kleines Forscherteam

Sie öffnet das Schloss und lässt die Zombies ohne großes Überlegen raus. Als diese auf sie zukommen, erledigt sie sie alle einen nach dem anderen mit dem Samurai-Schwert. Jemand der die Zombies gerade mit einem Eimer voller Frischfleisch füttern wollte, wird aufmerksam auf das Geschehene und man sieht Michonne anschließend in den Räumlichkeiten des Gouverneurs sitzen, als dieser vorwurfsvoll hereinkommt. Der Gouverneur schlägt Michonne vor, diesen Regelverstoß unter den Tisch fallen zu lassen, wenn sie sich dazu bereit erklärt, dem Forschungsteam beizutreten, welches, seiner Aussage nach, Mitglieder von ihrem Schlage gut gebrauchen könne. Michonne lässt allerdings nicht mit sich reden und entreißt dem Gouverneur das Schwert, welches zuvor konfisziert wurde und hält es ihm an die Kehle. Nach dieser Geste flüchte sie anschließend aus dem Haus.

Nach dem der Gouverneur Andrea über die Auseinandersetzung mit Michonne unterrichtet hat, versucht diese mit ihr zu reden. Michonne will allerdings kein Wort darüber hören und besteht darauf, dass die beiden sofort aufbrechen. Sie ist fest davon überzeugt, dass dieser scheinbar idyllische Ort ihnen nur vorgespielt wird und an der ganzen Sache etwas faul ist. Andrea ist da jedoch anderer Meinung und weigert sich mit ihr zu gehen. Nach einer längeren Diskussion sieht man, wie Michonne die Stadt verlässt, während Andrea alleine zurückbleibt. Als der Gouverneur die nun weinende Andrea dann auf einer Bank aufliest, überredet er sie, mit ihm einen Drink zu nehmen und sich die für den Abend geplante Show anzusehen.

Gladiatorenkampf

Bei der Show handelt es sich, wie Andrea dann angewidert feststellt, um nichts anderes als eine Art Gladiatorenkampf. Bei diesem treten zwei Männer in einem Ring gegeneinander an (einer von ihnen ist Merle), während der Ring von angeketteten Beißern umgeben ist. Langsam wird Andrea klar, warum die Zombies in Woodbury gefangen gehalten werden. Als sie mit Entsetzen reagiert, versucht der Gouverneur sie zu beruhigen und erklärt ihr, dass dies zum Dampfablassen dienen soll und die Menschen des Städtchens lehren soll, keine Angst vor den Beißern zu haben. Auch verrät er ihr, dass die Kämpfe gestellt sind und auch den angeketteten Beißern im Ring zuvor alle Zähne gezogen werden.

Wer ruft an?

Schließlich wechselt der Handlungsstrang von Anruf wieder zum Gefängnis, wo Glenn sich dazu entschließt, auf die Suche nach Rick im Inneren des Gefängnisses zu gehen. Auf seiner Suche findet Glenn eine durch Rick abgeschlachtete Zombieleiche nach der anderen, bis er dann auch auf Rick selbst stößt. Dieser scheint immer noch sehr benommen zu sein und reagiert nicht auf Glenns Bitte mit ihm zurück nach draußen zu gehen. Nach dem er Glenn dann auch noch angreift und an die Wand drückt, gibt Glenn das Ganze auf und lässt ihn wieder alleine. In der Schlussszene sieht man, wie Rick in einen Raum geht, der vermutlich derselbe ist, in dem Lori das Kind zur Welt brachte und wo sie anschließend starb. Auf dem Boden sieht er eine Blutlache und liest eine Patronenhülse auf.

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um die Kugel handeln muss, mit der Carl in der letzten Folge seine Mutter erschossen hatte, nach dem sie sich in einen Zombie verwandelte. Etwas weiter entdeckt Rick außerdem einen auf dem Boden sitzenden Beißer, der einen runden Bauch hat. Ob es sich dabei um Lori handelt, wird allerdings nicht klar. Eine Leiche von Lori fand er an der Stelle der Patronenhülse jedenfalls nicht.

Nach kurzem Überlegen steckt Rick dem Beißer seinen Revolver in den Mund und drückt ab. Anschließend sieht man, wie er mit einem Messer in den ausgekugelten Bauch des Zombies einsticht und scheinbar immer noch nicht ganz klar bei Sinnen ist. Aus dem Nichts ertönt aber nun das Geräusch eines Telefons. Völlig verwundert sieht Rick dann das klingelnde Telefon nicht weit von sich stehen. Rick hebt den Hörer ab und die Episode Anruf endet.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 4 – Leben und Tod – Killer Within

The Walking Dead Staffel 3 Leben und TodAm Anfang der Episode Leben und Tod treibt im Gefängnis ein, bis dahin noch Unbekannter sein Unwesen und legt Spuren aus tierischen Körperteilen, die die Beißer durch das offene Tor anlocken sollen. Der Handlungsstrang hat sich, im Gegensatz zur vorherigen Episode, die nur Michonnes und Andreas Schicksal verfolgte, also wieder auf das Gefängnis verlagert und wirft gleich ein paar Fragen auf. Nämlich was es mit dem mysteriösen Fremden auf sich hat und warum er so sehr daran interessiert zu sein scheint, die Zombies in die Nähe von Rick und seine Gruppe zu locken. Die Gefahr, die sich da heraufbeschwört, ist Rick und seinen Leuten zunächst allerdings noch nicht klar.

Leben und Tod

Man sieht wie Daryl, T-Dog, Rick und Co. dabei sind, das Gelände des Gefängnisses abzusichern, als die verbliebenen Knastüberlebenden Oscar und Axel unerwarteterweise den Vorhof des Gefängnisses betreten. Einige Episoden zuvor hatte Rick den letzten Überlebenden des Gefängnisses, den Deal zugestanden, unter Waffenruhe einen eigenen Zellenblock im Gefängnis zu beziehen, sofern sie sich im eroberten Bereich der Gruppe nicht mehr blicken lassen würden. Entsprechend fällt dann auch die Reaktion von Rick und Daryl aus, als die Beiden es doch tun.

Oscar und Axel ersuchen Rick, sich seiner Gruppe anschließen zu dürfen, da sie es alleine in ihrem Zellenblock nicht mehr aushalten würden. Trotz aller Argumente lehnt Rick dieses Ersuchen jedoch strikt ab und gibt zu verstehen, dass er es sich nicht leisten kann, den Fremden zu vertrauen. Sie sollen entweder in dem, ihnen zugeteilten Zellenblock bleiben oder das Gefängnis ganz verlassen, um ihr Glück dann auf den Straßen zu versuchen. Der Rest der Truppe, ausgenommen T-Dog, welcher sich für die Aufnahme der Beiden einsetzt, teilt einstimmig Ricks Entscheidung.

Philipp

Hier endet der Handlungsstrang von Leben und Tod im Gefängnis fürs Erste auch wieder und geht zu den Ereignissen der letzten Episode über, wo Michonne und Andrea in der geschützten Stadt (Woodbury) Zuflucht finden. Man sieht wie Michonne, weiterhin voller Skepsis gegenüber dieser Idylle, mit dem „Gouverneur“ ins Gespräch kommt und ihn mit einigen unbequemen Fragen löchert und ihre Zweifel, durch die Ausflüchte des Gouverneurs nur noch mehr bestärkt sieht.

Eine gegenteilige Erfahrung mit dem Gouverneur macht hingegen Andrea. Ihr gegenüber scheint er sogar sehr redselig zu sein und verrät nicht nur seinen bisher verborgen gehaltenen Vornamen (Philipp), sondern erwähnt nebenbei auch, dass er eine Tochter hätte, die die Zombie-Apokalypse überlebt hat. Ebenfalls sieht man wie Merle den Gouverneur darum ersucht, mit einem kleinen Trupp auf die Suche nach seinem Bruder Daryl zu gehen. Der Gouverneur lehnt dies zunächst als zu riskant ab, willigt jedoch später ein, sogar selbst mitgehen zu wollen, sobald Merle mehr Informationen über den Aufenthaltsort seines Bruders in Erfahrung bringen kann.

Unbekannte gefährden die Gruppe

Nach der Auffrischung des Standes der Dinge in Woodbury wechselt der Handlungsstrang von Leben und Tod wieder zum Gefängnis, wo sich die Geschichte nun in einem Feuerwerk von Ereignissen anfängt zuzuspitzen. Während Hershel seine ersten Gehversuche im Hof des Gefängnisses unternimmt und Daryl, Rick und Glenn in der Nähe den Zaun untersuchen, geht die Alarmsirene des Gefängnisses los und es stürmen die ersten Beißer in den Hof, denen der Zugang zuvor durch den Unbekannten ermöglicht und eine Fährte gelegt wurde. Schnell machen sich Hershel, Maggie, Carl, Lori, Carol, Beth und T-Dog auf den Weg zurück zum sicheren Zellenblock. Dabei wird die Gruppe im Gemetzel mit den Beißern in den dunklen Gängen getrennt. T-Dog wird bereits bei dem Versuch die Beißer fernzuhalten und in das Gebäude zu flüchten gebissen.

Carol bleibt bei ihm, während Carl, Maggie und Lori ebenfalls von der Gruppe abgespalten werden und es alleine versuchen müssen. T-Dog versucht innerhalb des Gefängnisses für Carol noch den Weg freizukämpfen, wobei er bei lebendigem Leibe dann auch gefressen wird. Wodurch es Carol aber wiederum gelingt zu entkommen.

Kaiserschnitt im Zellentrakt

Während T-Dog nun tot ist, bahnt sich auch schon der nächste Höhepunkt an. Bei Lori setzen nämlich die Wehen ein und das Kind muss schnell entbunden werden. Maggie hat allerdings nicht die erforderten Kenntnisse, um den nötigen Kaiserschnitt durchzuführen, weswegen Loris Entscheidung für das Entbinden des Kindes auch gleichzeitig ihren sicheren Tod bedeutet. Maggie entnimmt das Neugeborene durch einen Schnitt an Loris alter Kaiserschnittnarbe, während Lori endgültig bewusstlos wird. Da jeder infiziert ist und nach dem Tod als Beißer wiederkehrt, macht Carl deutlich, dass er die Angelegenheit selber regeln möchte, da es sich dabei schließlich um seine Mutter handle. Nach dem Maggie mit dem Baby den Raum verlässt, hört man einen Schuss und Carl kommt schließlich nach. Somit wird klar, dass auch Lori tot ist.

T-Dog und Lori

Am Ende gelingt es Daryl, Rick und Oscar, der aufgrund seiner Erfahrung im Gefängnis mitgenommen wurde, zum Notstromaggregat vorzudringen, um die Sirene auszumachen und die elektronisch gesteuerten Tore wieder zu schließen. Dort treffen sie auf den Unbekannten, der für das Chaos im Gefängnis verantwortlich ist, welcher sich als Andrew, einer der Knastüberlebenden, entpuppt. Nach einem Gerangel mit Rick gelingt es Andrew ihn zu entwaffnen, während Daryl dabei ist die Tür vor den eindringenden Zombies zu schützen. Nun ergreift Oscar die auf dem Boden liegende Waffe und richtet sie auf Rick und Andrew. Andrew fordert ihn auf, Rick zu erledigen, damit sie die Kontrolle über das Gefängnis wieder an sich reißen können. Doch Oscar zögert nicht lange, stattdessen Andrew zu erschießen und ein für alle Mal seine guten Absichten und seine Loyalität gegenüber der Gruppe zu beweisen.

Nach dem die Alarmsirene ausgeschaltet werden kann und das Gefängnistor wieder verschlossen wurde, erfahren Rick und Co. um die Geburt des Babys und das Schicksal von T-Dog und Lori. An dieser Stelle endet die Episode Leben und Tod schließlich auch mit dem Kreischen des Neugeborenen und der deutlich sichtbaren Verzweiflung in den Augen von Rick und dem Rest der Gruppe.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 3 – Zeit der Ernte – Walk with Me

The Walking Dead Staffel 3 Zeit der ErnteDie dritte Folge der dritten Staffel The Walking Dead trägt den Titel Zeit der Ernte – „Walk with me“.

Zeit der Ernte

Durch einen Maschinen Schaden an einem Flugzeug kommt es dazu, dass dieses Flugzeug in einem Wald abstürzt. Michonne und Andrea sind in der Nähe des Ortes, wo dieses Schicksal passiert und brechen direkt auf, um zu schauen, was genau passiert ist. Als sie an diesem Ort in einem Waldstück antreffen, nähert sich von der anderen Seite ein Fahrzeug-Konvoi und ein paar Männer mit Waffen treffen an dem Wrack an und brechen in dieses ein. Einige Walker haben den Lärm des abstürzenden Flugzeuges und auch der Männer gehört und stürmen direkt zu ihnen um zu schauen, was da los ist.

Diese zwei Walker, die sich derzeit bei Andrea und Michonne an der Kette befinden, verspüren auf einmal Unruhe und wollen sich von den Ketten befreien, damit auch sie etwas von diesem „Häppchen“ abkriegen. Da Michonne keine Aufmerksamkeit auf sich, sein Verhalten und die beiden Walker an der Kette lenken will, lässt er seine beiden Packesel spontan von der Kette an die Freiheit. Sie beobachten das Handeln und Tun der beiden Männer, die sich am Wrack befinden, als sich plötzlich eine bekannte Stimme von hinten annähert und verkündet, dass Merle wieder da ist. Andrea und Michonne sind in Sekundenschnelle Gefangene von dem „Governor“.

Zurück nach Woodbury

Es gibt nach dem tragischen Flugzeugabsturz nur einen Überlebenden. Mit diesem kehren Michonne und Andrea in Fesseln gelegt und gesichert zurück Nach „Woodbury“. Woodbury ist eine Kleinstadt, die sich inzwischen zu einer Art Hauptquartier für etwa 73 Überlebende entwickelt hat. Der echte und richtige Name von dem Governor ist niemanden bekannt, er kontrolliert und herrscht über dieses Hauptquartier.

Die beiden Frauen bekommen ihren Platz in einem Quartier zugeordnet und der Governor verucht, Informationen aus ihnen heraus zu bekommen. Merle ist hierbei ein wichtiger Faktor, da er mit Andrea bekannt ist und immer noch ziemlich böse wegen der Sache mit Atlanta ist. Dass er einfach so zurück gelassen wurde hat er der Gruppe bisher nicht verzeihen können.

Die Falle des Governors

Der Governor hat inzwischen dafür gesorgt, dass der überlebende Pilot verarztet und versorgt wird. Die beiden kommen ins Gespräch und der Governor findet heraus, dass der Pilot Unterschlupf gesucht hat, der nicht in einer Armee Gruppe liegt und dass das Flugzeug nur ein Teil von seiner Ausstattung gewesen ist. Er macht sich auf den Weg zu der Truppe und schwenkt eine weiße Fahne. Der Governor klärt die Soldaten darüber auf, dass der Pilot sich bei ihm befindet und dass es ihm gut geht. Sein Auftreten ist friedlich und freundlich, was jedoch nur eine Falle ist. Als die Soldaten dies bemerken, ist es für sie allerdings schon zu spät. Sie werden alle ermordet und der Governor kehrt zurück nach Woodbury – mit seiner Beute natürlich.

Den anderen erklärt er, dass die Soldaten Opfer von den Walkern geworden sind und vertuscht seine Tat mit dieser Rede.

Michonne will ihr Katana-Schwert zurück haben und sich unbedingt auf ihren weiteren Weg machen. Der Governor und Merle wollen sie allerdings nicht einfach so gehen lassen. Während Andrea schon das Misstrauen geweckt hat, lässt sich Michonne jedoch noch vom Governor einwickeln und ist bereit zu bleiben.

Der Governor selbst hat einige dunkle Geheimnisse. Er betreibt ein Test Labor, in dem er die Köpfe der Walker am Leben erhält, damit er mehr Informationen zu dem Virus bekommen kann.

Er besitzt in einem seiner Hinterzimmer eine Vielzahl von Aquarien, in denen die Köpfe der Walker schwimmen. Dies findet der Governor sehr amüsant.

Die dritte Folge Zeit der Ernte ist insgesamt eher ruhig, aber interessant. Schon jetzt wird klar, dass der Governor durch seine zwei Gesichter sehr gefährlich werden kann.

The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 2 – Sick – Rosskur

The Walking Dead Staffel 3 RosskurRosskur – „Sick“ ist die zweite Episode der dritten Staffel von „The Walking Dead“, einer TV-Serie, die am 21. Oktober 2012 auf dem amerkikanischen Sender AMC anlief. Die deutsche Erstaustrahlung fand am 26.10.2012 statt.

Rosskur

Nachdem Hershel’s rechtes Bein amputiert wurde, rannten Rick und seine Freunde sofort zum bewusstlosen Hershel aus der Cafeteria des Gefängnisses. Erstaunt schauen sie Hershel an. Carol und Lori kümmern sich schnell um Hershel, während Rick, Daryl und T-Dog die Gefangenen konfrontieren, welche ihnen zum Zellenblock gefolgt sind. Rick begreift, dass die Gefangenen weggeschlossen wurden vor einem knappen Jahr und beschreibt das Ausmaß der Zombie-Pandemie. Rick und die Gefangenen gelangen in eine Sackkasse, als einige der Häftlinge versuchen ihre Rechte in Anspruch zu nehmen. Beide Parteien gehen einen Kompromiss ein und teilen das Gefängnis unter der Bedingung, dass sie nie miteinander interagieren. Rick, Daryl und T-Dog versprechen den Häftlingen beim „abhauen“ zu helfen, als Gegenleistung erhält die Gruppe die Hälfte der Nahrungsmittel.

Ricks Leute trösten sich gegenseitig, da Hershel sich weiterhin im kritischen Zustand befindet. Zurückgekommen mit den Nahrungsmitteln, gibt Rick Hershel den Rat in Handschellen zu verbleiben, als Vorsichtsmaßnahme, weil er sterben und auch mutieren könnte. Rick vertraut sich Lori bzgl. der Drohung der Häftlinge an, die beabsichtigen die Gruppe zu töten. Carl schleicht sich aus dem Gefängnis um wichtige Arzneimittel und Unterstützungen zu erhalten und wird von seine Mutter währenddessen ausgeschimpft. Auf Carols Anfrage begleitet Glenn sie zum Gefängnishof, auf welchem sie eine weibliche Person umbringt, um an dieser zu üben wie ein Kaiserschnitt vollzogen wird, da Lori schwanger ist und Hershel wahrscheinlich nicht durchkommen wird. Als sie an dem Opfer übt, wird sie von einer unbekannten Einheit beobachtet. In Carols Abwesenheit hört Hershel auf zu atmen, wird jedoch von Lori wiederbelebt, was ihm das Leben rettet.

Chaos

Rick bewaffnet die Häftlinge mit stumpfen Werkzeugen und erklärt dabei wie man die Umherlaufenden bekämpft. Obwohl die Häftlinge zunächst Ricks Anweisungen ignorieren, fällt es ihnen leicht die Umherlaufenden schnell abzufertigen. Einer der Häftlinge namens Big Tiny unterbricht Ricks Befehl und verlässt die Gruppe. Dabei wird er von einem Umherirrenden stark verwundet. Die anderen Häftlinge verteidigen ihren Verbündeten, aber der Anführer Tomas tötet ihn auf brutalster Weise. Nach Ankunft an eine Doppeltür, die zu den versprochenen Zellenblock führt, beauftragt Rick Tomas eine dieser Türen zu öffnen, um zu verhindern, dass die Walkers (Umherlaufenden) den Block verlassen.

Tomas missachtet diesen Befehl und öffnet beide Türen gleichzeitig, was dazu führt, dass das komplette Gebäude von Walkers betreten wird. Im folgenden Chaos setzt er einen Walker auf Rick an und behauptet, dass er nicht instinktiv gehandelt hätte. Rick tötet ihn und jagt Tomas‘ besten Mann, der bereits der Szenerie entflohen ist. Andrew findet ihn im Hof, welcher bereits vollkommen von Walkers besiedelt ist. Während Rick den Wiedereintritt der Walkers in das Gefängnis versucht zu verhindern. Anschließend folgt die Wiederkehr zu den zwei übrig gebliebenen Häftlingen, welche unbeteiligt bzgl. des Attentats auf Ricks‘ Leben scheinen.

Ricks Gruppe verlässt die Gefangenen mit einigen abschließenden Worten, bevor sie zu ihrem Zellenblock zurückkehren. Hershel zeigt Anzeichen der Besserung und ist bei vollem Bewusstsein, als Rick ihn antrifft. Später versucht Lori in einem intimen Gespräch auf Rick einzureden, der zunächst darauf ablehnend mit folgenden Worten reagiert: “ Wir sind dankbar für das, was du getan hast“. Sie rettete Hershels Leben. Der Satz deutet an, dass Rick ein Teil ihrer Persönlichkeit angenommen hat.

The Walking Dead: Staffel 3 – Episode 1 – Die Saat – Seed

The Walking Dead Staffel 3 - Die SaatDie Saat – Seed

Die Überlebenssage um den Helden Rick Grimes geht inzwischen bereits in die dritte Runde. Zwei komplette Staffeln hat der amerikanische Sender AMC bereits produziert, die dritte ist jetzt ebenfalls fertig. Und seit dem 19. Oktober ist die dritte Staffel der Zombieserie „The Walking Dead“ jetzt auch in Deutschland im Fernsehen zu sehen.

Überlebenskampf im postapokalyptischen Amerika, die Dritte

Die Saat – Seed. Nachdem die zweite Staffel ungewöhnlich lange war, wurde die Geduld der Zuschauer belohnt. Zum Ende der zweiten Staffel wurde geklärt, was Rick Grimes, Anführer der kleinen, tapferen Schar Überlebender aus Georgia, vom Wissenschaftler des CDC erfahren hat. Hier hat sich die Gruppe kurzzeitig verschanzt, und bevor der gesamte Komplex zerstört wurde, wurde Rick vom CDC-Forscher Dr. Jenner das Geheimnis offenbart, dass jeder Mensch mit dem Zombievirus infiziert ist, und der Tod der auslösende Faktor ist, der den Menschen in einen Menschenfresser verwandelt.

Noch dazu hat Rick dies erst erklärt, als die Farm von Hershel, auf der sich die Überlebenden versteckt gehalten haben, von einer Zombiehorder überrannt wurde. Im Anschluss hat der Ex-Polizist Rick nicht nur das Geheimnis der Zombieinfektion offenbart, sondern auch klargemacht, dass die Gruppe, um überleben zu können, auf seine Führung vertrauen solle. Doch kurz nach dieser schockierenden Offenbarung hat die kleine Gruppe ein von den Untoten überranntes Gefängnis entdeckt, dass ihnen wertvoll erscheint.

Das also ist die Ausgangslage zu Beginn der ersten Folge der dritten Staffel – Die Saat. Die Folge beginnt mit einer ungewöhnlichen, mehrere Minuten andauernden Sprachlosigkeit der Protagonisten. Dabei wird gezeigt wie die Gruppe um Anführer Rick ein von Zombies bevölkertes Haus von den Untoten säubert. Durch die ungewöhnliche Sprachlosigkeit der Protagonisten – außer gelegentlichem Stöhnen ist nichts zu hören – wird der Eindruck der Mutlosigkeit der kleinen Gruppe noch verstärkt. Tatsächlich wird bis nach dem Intro kein Wort geredet, und der Zuschauer bemerkt dass die kleine Gruppe inzwischen den Mut zum Überleben verloren hat.

Das Gefängnis

Das alles ändert sich mit der Entdeckung des Gefängnisses: Zwar ist die ehemalige Justizvollzugsanstalt von Untoten überrannt, trotzdem erscheint sie den Überlebenden als ideale Festung. Immerhin wird das Gefängnis von einem zweifachen Zaun, starken Mauern, und hohen Türmen umgeben. Zudem beherbergt die JVA eine Waffenkammer und eine riesige Küche, von der Möglichkeit der Stromerzeugung ganz abgesehen. Rasch entscheidet sich die Gruppe dazu, dass das Gefägnis unbedingt geräumt werden müsse, nicht zuletzt wegen der bald zu erwartenden Geburt von Ricks Frau Rory.

Doch das Aufräumen gestaltet sich überaus schwierig: Allein schon die schiere Anzahl der Zombies macht das Unterfangen schwer. Dass einige dieser Zombies noch dazu spezielle Anti-Aufruhr-Rüstungen tragen, die Kopftreffer fast unmöglich macht, macht das Unternehmen nicht einfacher. Die Zwistigkeiten innerhalb der Gruppe wurden durch die Entscheidung Ricks, die Gruppe nicht mehr demokratisch führen zu wollen, nicht verstärkt, sondern sogar im Gegenteil entschärft. So ist sich jetzt jedes Mitglied seiner Stärken bewusst, und agiert gezielt im Verband mit anderen Mitgliedern der Gruppe.

Die Räumung der Festung

Dermaßen zusammengeschweisst erweist sich die Sicherung des Gefängnishofes als Kinderspiel: Die gepanzerten Widersacher werden clever enthauptet, der Großteil der ungepanzerten Beißer einfach in die Außenhöfe gesperrt. Das ist nur eine vorrübergehende Lösung, trotzdem bietet sie der kleinen Gruppe fürs Erste genug Schutz, um hier bleiben zu können. Diese Sicherheit wird nur von einer Entdeckung getrübt: Im Gefängnis versteckt, hat sich eine Gruppe ehemaliger Häftlinge am Leben erhalten. Die Konflikte, die aus dieser Situation heraus entstehen, werden hoffentlich in den nächsten Episoden der Serie ausführlich gezeigt.

Neue Köpfe(r)

Nachdem bereits zu Ende der zweiten Staffel angedeutet wurde, dass die Gruppe bald von Michonne verstärkt wird, tritt sie in der neuen Staffel endgültig auf. Und das richtig. Denn sobald die ehemalige Anwaltsgehilfin das Bild betritt, rollen Zombieköpfe. Dass sich die streitbare Frau als starke Verstärkung für die Gruppe von Rick erweist, muss kaum erwähnt werden. Als sicher darf gelten, dass Michonne in den nächsten Staffeln wohl noch weitaus mehr von sich reden machen wird.

The Walking Dead Staffel 5 Zusammenfassung

Auch die fünfte Staffel von „The Walking Dead“ wurde – man kann schon sagen, in traditioneller Art und Weise – in zwei Teilen ausgestrahlt. Der erste Teil der fünften Staffel wurde am 12. Oktober 2014 auf AMC gesendet; der zweite Teil folgte am 8. Februar 2015. FOX strahlte die deutsche Erstausstrahlung immer einen Tag später aus.

Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 5

Die fünfte Staffel setzt sich aus folgenden Episoden zusammen:

  • Folge 1: „Keine Zuflucht“
  • Folge 2: „Gabriel“
  • Folge 3: „Vier Wände und ein Dach“
  • Folge 4: „Slabtown“
  • Folge 5: „Selbsthilfe“
  • Folge 6: „Verschwunden“
  • Folge 7: „Zug um Zug“
  • Folge 8: „Coda“
  • Folge 9: „Der hohe Preis fürs Leben“
  • Folge 10: „Lebende Tote“
  • Folge 11: „Akrasia“
  • Folge 12: „Erinnerung“
  • Folge 13: „Vergessen“
  • Folge 14: „Falsches Licht
  • Folge 15: „Helfer“
  • Folge 16: „Herrsche“

The Walking Dead Staffel 5

Terminus – der Ort der Kannibalen

Zu Beginn von The Walking Dead Staffel 5 befinden sich Rick, sein Sohn Carl, Glenn, Michonne, Sasha, Abraham, Bob, Rosita, Maggie und Tara sowie Eugene – noch immer – im Eisenbahnwagon. Denn statt dem Paradies, das sie erwartet haben, stellen sie fest, dass die Bewohner Kannibalen sind. Vor allem Gareth, der scheinbare Anführer, erweist sich als unberechenbar („Keine Zuflucht“). Die Gruppe wird mittels Rauchbombe desorientiert und danach getrennt. Rick, Bob, Daryl und Glenn werden in einen Schlachtraum untergebracht; dort befinden sich auch weitere Gefangene – unter anderem Sam, der von den Kannibalen zuerst getötet wird.

In der Zwischenzeit gehen Tyreese, Carol mit Baby-Judith nach Terminus. Sie begegnen Martin, der mittels Walkie-Talkie Pläne über Carl und Michonne hegt. Carol traut Martin nicht; Tyreese lässt sich aber während der Wache von ihm weichklopfen.

Carol plant eine Rettungsaktion und kann mittels Scharfschützengewehr eine Explosion durch Feuerwerkskörper verursachen, die sodann der Gruppe eine Flucht aus Terminus ermöglichen – wären da nicht die brennenden Zombies, die es auf alle Überlebenden abgesehen haben.

Die Flucht aus Terminus

Die Gruppe flüchtet und trifft auf Gabriel („Gabriel“). Sie finden Unterschlupf in der Kirche, wobei Rick mit einigen Leuten loszieht um die Vorräte der Stadt zu plündern. Bob verlässt am Abend die Gruppe um Ruhe zu finden, wird aber von Gareth niedergeschlagen; als er aufwacht, stellt er fest, dass sein Bein abgetrennt wurde, welches Gareth grillt. Gareth erklärt Bob seine absurden Theorien („Vier Wände und ein Dach“), wobei Bob ihm seine – von den Beißern verursachte – Bisswunde zeigt. Die Kannibalen spucken das verseuchte Fleisch aus, aus Angst, auch infiziert zu werden. Die Kannibalen werfen Bob vor die Kirche. Abraham will daraufhin den Ort verlassen, doch die Gruppe möchte in Gabriels Unterschlupf bleiben.

Nur Gabriel, Rosita, Tyreese und Carl verstecken sich mit Judith in der Kirche, die restlichen Mitglieder flüchten in den Wald. Kurze Zeit später dringt Gareth in die Kirche ein; er wird jedoch von Rick und seiner Gruppe, welche wieder zurückgekehrt sind, umgebracht.

Wie geht es Beth?

Beth wacht auf; sie befindet sich in einem Krankenhaus in Atlanta („Slabtown“). Dr. Steven Edwards, der einzige Mediziner im Spital und Dawn Lerner, eine Polizistin, kümmern sich um Beth. Sie erklären ihr, sich einzugliedern und die Regeln und Aufgaben zu befolgen. In weiterer Folge lernt Beth Noah kennen. Sie wollen beide aus dem Krankenhaus fliehen, werden aber von einem Polizisten gestoppt – Noah gelingt dennoch die Flucht. In der Zwischenzeit wird Carol in das Krankenhaus gebracht.

Währenddessen verunglückt der Bus der Gruppe auf ihrer Flucht, da jener von Eugene Porter manipuliert wurde („Selbsthilfe“). Eugene gesteht der Gruppe, dass er den Wagen sabotiert hat und wird von Abraham K.O. geschlagen.
In „Verschwunden“ wird die Vorgeschichte Carols und Daryls erzählt; beide verfolgen den Wagen, der zum Krankenhaus fährt. Sie treffen auf Noah, der ihnen die Waffen stiehlt. Noah erzählt ihnen von Beth, die im Krankenhaus liegt. Die Krankenhaus-Truppe stürmt plötzlich hinzu, wobei Carol – während der Flucht – angefangen wird und in das Krankenhaus kommt.

Daryl kehrt zur Kirchen-Gruppe zurück. Rick, Sasha, Daryl, Noah und Tyreese wollen nach Atlanta, damit sie Beth und Carol retten können. Gabriel, Carl und Michonne bleiben bei Judith („Zug um Zug“). Rick will das Krankenhaus überfallen, während Tyreese lieber Polizisten des Spitals als Geisel nehmen will. Sie können tatsächlich drei Mitglieder als Geisel nehmen.

Doch währenddessen dringen Beißer in die Kirche ein; die Gruppe muss den Unterschlupf verlassen („Coda“).
Rick und seine Gruppe haben bereits die Krankenhaus-Truppe gefunden. Sie verhandeln – sie möchten Beth und Carol, dafür bekommen sie Noah. Ein Tumult entsteht, ein Schuss löst sich und tötet Beth. Als sie das Krankenhaus verlassen und auf den Rest der Truppe treffen, trägt Daryl Beths Leiche nach draußen.

„Willkommen in Alexandria“

The Walking Dead Staffel 5 – Alexandria – Die Gruppe geht nach Shirewilt Estates („Der hohe Preis fürs Leben“). Dort wird jedoch Tyreese von Beißern gebissen. Michonne bindet ihm den Arm ab und trennt ihn sodann den Unterarm ab. Doch die Rettungsaktion hilft nicht; Tyreese stirbt und wird von Michonne endgültig getötet, bevor er zum Beißer mutiert.

Die Gruppe macht sich weiter auf den Weg nach Washington („Lebende Tote“). Auf ihrem Weg entdecken sie einen Wasservorrat; auf dem Zettel steht „von einem Freund“. Sie trauen dem Vorrat nicht; ein kurzer Regenguss sorgt dafür, dass sie in einer Scheune Unterschlupf suchen. Doch die Ruhe dauert nicht lange an und Beißer finden das Versteck. Sie können gegen die Beißer gewinnen und bleiben die Nacht über in der Scheune. Am nächsten Morgen kommt ein Fremder namens Aaron zur Gruppe, der „Rick sprechen will“. Der Fremde wird entwaffnet und dann zu Rick gebracht („Akrasia“). Aaron berichtet ihm von einer sicheren Gemeinde – Alexandria. Die Gruppe vertraut Aaron nach langem Zögern und macht sich auf den Weg. In Alexandria stellt sich Deanna vor; sie bittet die Gruppen alle Waffen abzulegen („Erinnerung“).

Rick nutzt die Möglichkeiten des fließenden Wassers und Luxus seinen Bart abzurasieren. Jessie, eine blonde Frau, stellt sich der Gruppe vor. In der Zwischenzeit müssen die Gruppenmitglieder Einzelgespräche mit Deanna führen; jene werden aufgezeichnet. Danach erteilt Deanna unterschiedliche Aufgaben. So muss sich Carol etwa um die älteren Bewohner Alexandrias kümmern, während Tara, Glenn und Noah mit Aiden, Deannas Sohn, die Gegend erkunden sollen. Während den Erkundungstouren entdecken sie immer wieder Beißer, welche ein „W“ in die Stirn geritzt haben.

Das Finale

In „Vergessen“ zeigt sich recht schnell, dass Daryl, Carol und Rick unsicher sind – ist Alexandria tatsächlich ein sicherer Ort? Währenddessen feiert Deanna in ihrem Haus eine „Willkommensfeier“ für alle neuen Mitglieder Alexandrias. Rick und Carol sind sicher – dieser Moment soll genutzt werden, die Waffenkammer zu plündern. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Vorwiegend sind die Bewohner Alexandrias unzufrieden mit Ricks Verhalten. Aus diesem Grund wird ein Treffen einberufen; Carol schlägt vor, den Ort mitunter nur mit Gewalt unter Kontrolle zu bringen. Doch das Treffen endet im Chaos. Rick erschießt Pete, der unabsichtlich Mr. Monroes Kehle durchschneidet.

Plötzlich steht Morgan vor Rick, sein alter Freund aus der ersten Staffel, der von Daryl und Aaron nach Alexandria gebracht wurde.

Fazit von The Walking Dead Staffel 5

The Walking Dead Staffel 5 setzt nicht nur die Handlung in Terminus fort, sondern verlagert die Geschichte auch direkt nach Alexandria. Zwei Orte, in denen die Gruppe hoffte, Unterschlupf zu finden und sicher zu sein. Während in Terminus Kannibalen lauerten, scheint auch Alexandria nicht zu 100 Prozent sicher zu sein. Dass mit Tyreese und Beth zwei Hauptcharaktere das „The Walking Dead“-Universum verlassen, zeigt, dass es in der Serie keine „fixen Überlebenden“ gibt. In „The Walking Dead“ kann jeder sterben…

The Walking Dead Staffel 4 Zusammenfassung

The Walking Dead Staffel 4 – Die vierte Staffel der beliebten Serie The Walking Dead beginnt in jenem Gefängnis, das dem Zuschauer bereits aus der dritten Staffel bestens bekannt ist.

Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 4

Die vierte Staffel setzt sich aus folgenden Episoden zusammen:

  • Folge 1: Kein Tag ohne Unglück
  • Folge 2: Tod, überall Tod
  • Folge 3: Quarantäne
  • Folge 4: Im Zweifel
  • Folge 5: Die Krankheit zum Tode
  • Folge 6: Lebendköder
  • Folge 7: Handicap
  • Folge 8: Kein Zurück
  • Folge 9: Für Dich
  • Folge 10: Neben dem Gleis
  • Folge 11: Besetzt
  • Folge 12: Alkohol
  • Folge 13: Allein
  • Folge 14: Schonung
  • Folge 15: Vereint
  • Folge 16: Terminus

Die Gruppe um Rick Grimes, Hershel Green und Daryl Dixon ist größer geworden, nachdem sie Überlebende aus der zerstörten Stadt Woodbury aufgenommen hat. Das Zusammenleben wird nun von einem Rat geordnet, der aus den bekannten Protagonisten besteht. Einzige Ausnahme bildet Rick. Er ist des Kämpfens müde und kümmert sich um den Anbau von Nutzpflanzen, die Aufzucht von Tieren und das Stellen von Fallen im Wald. Auf diese Weise will er fortan der Gruppe helfen, und diese Fähigkeiten will er auch seinem Sohn Carl vermitteln. Dieser soll mehr mit menschlichen Werten aufwachsen als mit dem Töten um ihn herum. Zum Alltag der Gruppe gehört es jedoch auch, die äußeren Zäune des Gefängnisses von den Beißern zu befreien und auf Streifzügen durch die Umgebung nach Nahrung und anderen nützlichen Dingen zu suchen. Dabei werden neue Charaktere wie Bob Stookey vorgestellt, bisherige Nebenrollen wie Sasha Williams und Tyreese rücken in den Mittelpunkt.

Zur unmittelbaren Bedrohung des Friedens wird eine Krankheit, die innerhalb der Gefängnismauern ausbricht. Erste Todesopfer verwandeln sich in Zombies und greifen die Gruppe an. Zwei Erkrankte werden ermordet und verbrannt, Rick steht bei der Lösung dieses Falls vor einem Rätsel. Angesichts der unmittelbaren Bedrohung erkennt auch er die Notwendigkeit, zur Verteidigung der Gruppe wieder eine Waffe zu tragen. Hershel richtet in einem unbewohnten Gefängnistrakt eine Quarantänestation für die Erkrankten ein und kümmert sich um sie. Unter den Infizierten ist auch Glenn. Wenngleich Hershel es nicht schafft, alle Erkrankten zu retten, so dämmt er doch die Krankheit ein, bei Glenn sind seine Heilungsversuche erfolgreich. Rick kommt dahinter, dass Carol die beiden Erkrankten getötet und verbrannt hat. Sie offenbart ihm, dass sie mit dieser Handlung Schaden von der Gruppe abwenden wollte. Daraufhin verbannt Rick Carol aus der Gemeinschaft.

In einem Nebenstrang trifft der Zuschauer auf einen alten Bekannten. Erzählt wird die Geschichte von Philip Blake, der als Governor in der Dritten Staffel Angst und Schrecken verbreitete. Nach der verlorenen Schlacht um das Gefängnis verlor er auch den Rest seiner Getreuen, um dann vereinsamt, verwahrlost und ausgebrannt durch die Lande zu streifen. Erst nach dem Zusammentreffen mit einer sehr kleinen Gruppe Überlebender erwachen seine Lebensgeister erneut. Auf der Suche nach einer sicheren Unterkunft treffen sie auf eine größere Gruppe, die von ehemaligen Spießgesellen des Governors angeführt wird. Durch List und brutale Gewalt setzt er sich schnell an die Spitze dieser Gruppe und überzeugt sie, eine wirkliche sichere Zuflucht zu suchen. Diese Zuflucht glaubt der Governor in dem Gefängnis gefunden zu haben, welches noch immer von seinem alten Widersacher Rick Grimes und dessen Gruppe bewohnt wird. Durch einen Zufall fallen dem Governor Ricks Freunde Hershel und Michonne in die Hände. Er nutzt die Gunst der Stunde, um seine Gruppe von der vermeintlichen Gefährlichkeit und Boshaftigkeit der Gefängnisinsassen zu überzeugen. Dabei hebt er die Notwendigkeit hervor, für ihre eigene Gruppe den sicheren Schutz des Gefängnisses zu beanspruchen.

Vor den Toren der ehemaligen Haftanstalt kommt es zum Showdown zwischen den ehemaligen Rivalen. Zwar lehnt Rick nach wie vor die Führungsrolle ab, doch wird er vom Governor zu einer Entscheidung gedrängt: Entweder übergibt die Gruppe das Gefängnis freiwillig, oder der Governor würde es stürmen. Ein echter Panzer sowie die gefangenen Hershel und Michonne sind dabei die größten Trümpfe des Governors. Die Gefängnisinsassen rüsten sich zum Kampf, als Rick dem Governor das Angebot macht, alle Menschen aus seiner Gruppe im Gefängnis aufzunehmen. Letztlich lehnt Rick eine Übergabe des Gefängnisses ab, woraufhin der Governor den gefesselten Hershel vor aller Augen enthauptet. Im folgenden Kampf wird das Gefängnis schwer beschädigt. Viele Menschen sterben, darunter auch der Governor. Er wird von Michonne getötet und der Verwandlung in einen Zombie überlassen. Ricks Gruppe sieht sich zur Flucht gezwungen, denn auch die Beißer überrennen nun die Haftanstalt. Hier endet vorläufig der gemeinsame Handlungsstrang, denn die Protagonisten werden in mehrere kleine Gruppen versprengt und müssen auf eigene Faust ums Überleben kämpfen.

Rick und seinem Sohn Carl gelingt die Flucht vor den Beißern. Rick ist vom Kampf schwer gezeichnet und muss sich fortwährender Vorwürfe seines Sohnes erwehren. Sie finden ein geeignetes Haus, in dem sich der verwundete Held erholen kann. Ein Zusammenstoß mit einer Gruppe Gesetzloser verläuft für die beiden glimpflich, dann stößt Michonne zu den beiden Grimes. Die drei beschäftigen sich mit der Frage, was aus Judith, der kleinen Tochter Ricks geworden ist.

Von ihnen unbemerkt hat sich Tyrese um Judith gekümmert. Er flüchtete mit dem Baby sowie mit den beiden Schwestern Lizzie und Mika vom Gefängnis. Später stößt die geächtete Carol auf die kleine Gruppe und schließt sich ihr an. Dramatisches Erlebnis dieser Gruppe ist der Mord Lizzies an ihrer Schwester Mika. Damit will sie zeigen, dass die Zombies nicht tot sind, sondern lediglich anders als normale Menschen. Zum Schutz der Gruppe und des Babys tötet Carol Lizzie. Auf ihrem weiteren Weg geraten Carol, Tyreese und Judith an Schilder an einer Bahnschiene, die auf den sicheren Zufluchtsort „Terminus“ hinweisen.

Glenn Rhee, einer der Protagonisten der ersten Stunde, erwacht im isolierten Trakt des Gefängnisses, in dem er den Kampf mit der Gruppe des Governors von Krankheit geschwächt versäumt hat. Er realisiert, dass die heile Zuflucht des Gefängnisses zerstört ist. Er wappnet sich für den Abmarsch und nimmt unterwegs Tara Chambler auf. Sie gehörte zur Gruppe des Governors und macht sich selbst schwere Vorwürfe, beim Treiben des brutalen Governors nicht eingeschritten zu sein. Glenn nimmt sie trotzdem mit auf die Reise, um seine geliebte Maggie zu finden. Bei dieser Suche stoßen sie auf eine etwas sonderliche Gruppe – den bärbeißigen Sergeant Abraham Ford, die leichtbekleidete Rosita Espinosa und den eigenwilligen Dr. Eugene Porter. Porter soll angeblich ein Heilmittel gegen die große Seuche haben, von denen die Zombies befallen sind. Ihn nach Washington zu bringen, ist der erklärte Auftrage vom Abraham und Rosita. Glenn und Tara schlagen alle Überredungskünste, sie nach Washington zu begleiten, aus. Stattdessen schließen sich die drei Glenn an. Auf der Suche nach Maggie stoßen sie auf die Bahnschienen mit den Terminus-Schildern. Diese Stadt, so die Meinung Dr. Porters, sei derzeit ihre größte Chance.

Auch Auch Hershels Tochter Maggie konnte sich in den Wirren des Kampfes um das Gefängnis in Sicherheit bringen. Sie ist mit Sasha Williams und Bob Stookey unterwegs. Sasha drängt die anderen beiden, sich ein sicheres Versteck zu suchen ein neues Leben zu beginnen. Maggie will davon nichts hören und hält beharrlich an der Suche nach Glenn fest. Unterstützung erhält sie dabei von Bob, der das Alleinsein in der Wildnis satt hat. Auf der Bahnschiene nach Terminus kreuzen sich die Wege beider Gruppen in einem Tunnel, Glenn und Maggie sind endlich wieder vereint. Die große Gruppe beschließt, ihr Glück in Terminus zu versuchen.

Auch Daryl und Beth schlagen diesen Weg ein. Beth lockt Daryl aus der Reserve, er öffnet sich ihr. Kurz darauf wird sie entführt. Darryl schließt sich notgedrungen einer Bande von Herumtreibern an. Es sind dieselben Schurken, mit denen Rick bereits Bekanntschaft machte. In einem spannenden Showdown treffen die Gruppen von Darryl und Rick aufeinander. Erst hier gibt sich Darryl den Outlaws zu erkennen, es kommt zum Kampf. Am Ende überleben Rick, Carl, Michonne und Darryl. Sie beschließen, den Wegweisern nach Terminus zu folgen.

Terminus ist das große Ziel der vierten Staffel. Eine eingezäunte Stadt, geführt von echten Menschen, eine sichere Heimat für andere Menschen – mit dieser Hoffnung kommen die verschiedenen Gruppen hierher. Rick jedoch vertraut seinen inneren Warnsignalen und vergräbt die Waffen, bevor sie zu viert über die Zäune der Stadt klettern. Sie überraschen eine überaus friedfertige Gruppe Menschen bei der Arbeit in einer Lagerhalle. Sie werden freundlich begrüßt und im Lager herumgeführt. Ricks Zweifel stellen sich als berechtigt heraus. Überall an den Einwohnern von Terminus entdeckt er Ausrüstungsgegenstände und Kleidungsstücke seiner alten Freunde. Er stellt den Führer seiner kleinen Gruppe zur Rede, woraufhin auf den Dächern und in den Straßen Bewaffnete auftauchen. Es kommt zum Showdown in der kleinen Stadt. Bei einer wilden Verfolgungsjagd liefern sich die kleine Gruppe und ihre Häscher eine wilde Schießerei. An deren Ende müssen Rick und seine Freunde jedoch die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes einsehen. Um Carl zu schützen, legt Rick die Waffen nieder. Er klettert, wie ihm geheißen in einen dunklen Eisenbahnwaggon. Erst nachdem die Türen geschlossen sind, merken die vier, dass sie nicht allein im Waggon sind.

Sie treffen auf Glenn und Maggie und ihre Gruppe. Die Freude über das Wiedersehen währt jedoch nicht lange. Allerdings gibt Rick in den letzten Minuten der vierten Staffel bereits einen Ausblick auf eine spannende fünfte Staffel. Denn er verkündet, dass sich ihre Häscher mit den Falschen angelegt hätten.

The Walking Dead Staffel 3 Zusammenfassung

The Walking Dead Staffel 3 – ein Gefängnis als Zufluchtsort

Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 3

The Walking Dead Staffel 3 – Ein neues Zuhause?

The Walking Dead Staffel 3 spielt einige Monate nachdem die Gruppe um Rick von der Farm fliehen mussten, können sie kurz in einem Haus eine Pause einlegen. Carl ist mittlerweile ebenso bewaffnet wie die Erwachsenen, Lori ist hochschwanger und Rick hat weiterhin die Führungsrolle. Daryl und Rick entdecken bei einer Erkundungstour ein ehemaliges Gefängnis. Die ganze Gruppe dringt in die umzäunte Anlage, in der sich zahlreiche Beißer befinden, ein und verschließt Löcher im Zaun um weitere Eindringlinge zu vermeiden. Außer untoten Insassen vermutet die Gruppe auch noch Vorräte zu finden. Planmässig erledigen sie alle Untoten und lassen sich in einem sicheren Zellblock nieder. Gemeinsam erkunden sie nach und nach weitere Bereiche. In einem der dunklen Gänge werden Maggie und Glenn von den anderen getrennt und bei der Suche nach ihnen wird Hershel von einem Zombie ins Bein gebissen.

Die Gruppe ist wieder vereint und Rick rettet Hershel das Leben, indem er ihm das Bein mit einer Axt abtrennt. Dabei werden sie von überlebenden Gefängnisinsassen beobachtet – was Daryl bemerkt. Die Gefängnisinsassen, die in dem verbarrikadierten Speisesaal überlebt hatten, geraten mit der Gruppe um Rick aneinander. Sie einigen sich, Ressourcen zu teilen und sich gegenseitig zu helfen, aber getrennt zu bleiben.

The Walking Dead Staffel 3 – Ein neues Zuhause?

Vor allem Maggie und Beth sorgen sich um Hershel, dessen Wunde schlecht heilt. Carl beschafft im Alleingang medizinische Ausrüstung und bereitet Lori dadurch Sorgen, die aber erkennen muss, dass Carl schnell erwachsen wird. Carol übt inzwischen an weiblichen Leichen einen Kaiserschnitt, um für Lori im Notfall vorbereitet zu sein. Rick verzeiht Lori die Affäre mit Shane, der in der letzten Staffel starb, trotz Loris Bemühungen nicht.

Tomas, einer der Gefängnisinsassen, versucht Rick zu töten – was Daryl im letzten Moment verhindern kann.
Andrea und Michonne beobachten im Wald einen Helikopterabsturz und eilen zur Unglücksstelle. Dort werden sie von militärisch gekleideten Männern gefangen – darunter auch Merle, der Bruder von Daryl, mit funktionaler Armprothese. Sie werden mit dem überlebenden Piloten in eine abgeriegelte Stadt gebracht.

Woodbury – sicherer Hafen oder doch gespenstisch?

Die Stadt Woodbury ist frei von Walkern, bietet Unterkunft, Nahrung und eine funktionierende Gesellschaft. Die strikte Führung liegt in den Händen von „The Governor“. Andrea findet sich schnell wohl in Woodbury, während Michonne misstrauisch bleibt. Vom verletzten Helikopterpilot erfährt der Governor, dass einige Militärangehörige ein Camp mit Ausrüstung in der Nähe errichtet haben. Der Governor lässt von seiner Miliz alle töten und vereinnahmt deren Vorräte. Den Bewohnern von Woodbury erzählt er, dass alle bereits tot waren. In einem Geheimzimmer sieht man den Governor Köpfe in einem Aquarium betrachten – darunter der Kopf des Piloten und die Köpfe von Michonnes ehemaligen untoten Begleitern. Andrea zeigt inzwischen Merle auf einer Karte, wo er nach Daryl suchen könnte.

Außerhalb des Gefängniszauns legt ein Unbekannter Tierkadaver aus, um Zombies anzulocken, und kurz darauf wird die Gruppe um Rick von einer Horde angegriffen. T-Dog wird gebissen, Carol sitzt in einer Falle, Loris Wehen setzen ein und Maggie muss einen Kaiserschnitt vornehmen. Das Baby kann gerettet werden, jedoch stirbt Lori und Carl muss mit einem Kopfschuss eine Rückkehr seiner Mutter als Zombie verhindern. Rick nimmt der Tod seiner Frau sichtlich mit und ist kaum ansprechbar. Daryl und Maggie machen sich auf die Suche in die naheliegende Ortschaft nach Babynahrung für das neugeborene Mädchen.

Woodburry und der Governor

In Woodbury hält der Governor seine untote Tochter vor den anderen verborgen und umsorgt sie wie zu Lebzeiten – nur ist sie angekettet. Michonne schleicht sich während einem Fest in das Haus des Governors, wo sie ihr konfisziertes Schwert zurückholt und Unterlagen entdeckt, die sie zu einem geheimen Labor mit gefangenen Beißern führen. Michonne erlöst diese und wird vom Governor entdeckt. Michonne beschließt, die Stadt zu verlassen, jedoch möchte Andrea bleiben. Als Höhepunkt des stattfindenden Festes veranstalten Merle und andere Männer einen Gladiatoren-Kampf flankiert von angeketteten Walkern. Andrea findet dies anfangs abstoßend.

Das Gefängnis wird durch die eingedrungenen Beißer und unübersichtlichen Gänge immer unsicherer und Carol, die immer noch verschwunden ist, wird von den anderen für tot gehalten. Als Rick sich seinem Schmerz um Lori hingibt und erschöpft Ruhe sucht, klingelt plötzlich ein Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist eine Frau, die Rick von einem sicheren Zufluchtsort erzählt. Es folgen mehrere Telefonate, die sich Rick aber nur eingebildet hat. Daryl gelingt es, im Gefängnis Carol zu finden und bringt sie unverletzt wieder in den sicheren Zellblock zu den anderen.

Merle jagt Michonne

Merle und drei Gefährten aus Woodbury jagen Michonne. Sie kann zwei töten, wird von Merle ins Bein geschossen – kann aber fliehen. Eingeweide von Untoten ergießen sich über Michonne und sie stellt fest, dass sie dadurch unbemerkt an den Beißern vorbeikommen kann.

Merle gelingt es, Maggie und Glenn, die auf der Suche nach Babynahrung waren, gefangen zu nehmen und nach Woodbury mitzunehmen. Michonne beobachtet die Entführung. Sie schafft es trotz ihrer Schusswunde bis zum Zaun der Gefängnisanlage, wo sie von den anderen gerettet wird. Michonne wird verarztet und erzählt von Glenns und Maggies Entführung. Rick, Daryl, Michonne und Oscar machen sich auf den Weg nach Woodbury.

Andrea beginnt unterdessen mit dem Governor eine Affäre. Maggie und Glenn werden von diesem, ohne Andreas Wissen, gefoltert bis Maggie den Standort des Gefängnisses verrät. In Woodbury können sich Glenn und Maggie befreien und Michonne tötet im Kampf die Zombietochter des Governors. Daryl gerät in die Hände des Governors. Er und Merle sollen in der Kampfarena bis zum Tod kämpfen. Sie können rechtzeitig von Rick und der Gruppe gerettet werden, sondern sich aber nach einem Streit ab und gehen zu zweit in den Wald. Zur Gruppe im Gefängnis sind die Überlebenden Sasha und Tyreese gestoßen. Wieder im Gefängnis weigert sich Rick jedoch, Tyreese und Sasha aufzunehmen und wirft sie hinaus. Er halluziniert immer wieder Lori.

Feindseeligkeiten und Verhandlungen

Daryl und Merle zerstreiten sich, als Daryl einer von Beißern angegriffenen Gruppe hilft, die Merle ausrauben möchte. Später können Sie der Gruppe im Gefängnis wieder gemeinsam zur Hilfe eilen, als der Govenor mit seiner Miliz die Gefängnisanlage angreift. Es gelingt den Angreifern eine Horde Untoter in die Gefängnisanlage zu lassen und die Lage scheint vorerst aussichtslos. Glenn jedoch kann die meisten der Gruppe mit einem Auto retten. Merle und Daryl werden wieder Teil der Gruppe um Rick, wenn auch Merle mit Misstrauen begegnet wird. Rick ist seiner Führungsrolle immer weniger gewachsen und die Gruppe wird immer uneiniger, auch Michonne und Merle sind weiter verfeindet.

Andrea zerstreitet sich mit dem Governor und will wieder zu ihrer Gruppe ins Gefängnis zurück. Diese lehnen sie jedoch ab. Tyreese und Sasha gehen unterdessen nach Woodbury und Andrea kehrt ebenfalls zurück.

Rick und Carl fahren mit Michonne in ihre ehemalige Heimatstadt. Sie werden plötzlich angegriffen und entdecken einen Überlebenden, Morgan. Einst hatte er Rick das Leben gerettet. Im Laufe der Zeit hat er seine Familie und damit auch den Verstand verloren. Die drei lassen ihn zurück und sammeln Vorräte ein – nicht zuletzt für das Baby Judith. Dabei löst sich auch das anfängliche Misstrauen von Rick und Carl gegenüber Michonne.
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The Walking Dead Staffel 3 mit zwei verfeindeten Gruppen

Die beiden verfeindeten Gruppen von Woodbury und der Gefängnisanlage einigen sich auf Friedensgespräche zwischen Rick und dem Governor. Letzterer verlangt für einen Waffenstillstand, dass Rick ihm Michonne ausliefert, da diese ihm in einem Kampf das Auge ausgestochen hat. Rick kehrt zu seiner Gruppe zurück und erzählt vorerst nur Hershel von der Bedingung, die er als unumgänglich sieht.

Andrea hat nun endlich die Bösartigkeit in The Walking Dead Staffel 3 des Governors erkannt und versucht zu fliehen. Milton, einer von den Leuten des Governors, vereitelt eine weitere geplante Zombieattacke auf das Gefängnis. Er und Andrea werden vom Governor in einen Verhörraum gebracht. Er tötet Milton und lässt ihn mit der gefesselten Andrea zurück, sodass der untote Milton Andrea töten wird. Tyreese und Sasha weigern sich an einem Angriff auf das Gefängnis teilzunehmen. Auch Bewohner von Woodbury zweifeln immer mehr am Governor.

Revolten, neue Allianzen und Tod

Daryl und Hershel versuchen, Rick davon zu überzeugen, Michonne nicht auszuliefern. Merle, der von den meisten der Gruppe immer noch abgelehnt wird, hingegen will Rick dabei helfen, lockt Michonne eigenmächtig in einen Hinterhalt und fährt mit ihr Richtung Woodbury. Daryl verfolgt ihn und trifft auf Michonne, die Merle doch freigelassen hat. Mit einem Auto und laut aufgedrehter Musik kann er zur Miliz des Governors einige Beißer locken und erschießt auch einige der Miliz. Der Governor erschießt schließlich Merle, der kurz darauf von Daryl als Zombie gefunden und getötet wird.

Als die Miliz die Gefängnisanlage angreift, erwarten sie raffinierte Fallen der Gruppe um Rick, die sich im Wald versteckt hat. Auf der Flucht stellen sich einige der Miliz gegen den Governor, der die meisten tötet. Karen kann sich verstecken und wird später von Ricks Leuten aufgenommen.

Rick, Daryl, Michonne und Karen erreichen Woodbury und suchen nach Andrea. Sie finden sie lebend, jedoch mit einer Bisswunde. Sie erschießt sich selbst und Michonne steht ihr bei. Die Gruppe kehrt mit Tyreese und einigen Einwohnern von Woodbury zur Gefängnisanlage zurück und Rick erklärt, dass diese nun zu ihnen gehören. Der Governor bleibt verschwunden. Und somit endet auch The Walking Dead Staffel 3 ..

The Walking Dead Staffel 2 Review (13 Episoden)

The Walking Dead Staffel 2Mit The Walking Dead Staffel 2 geht es in die nächste Runde. Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE01 – Zukunft im Rückspiegel (What Lies Ahead)

Nach dem die Gruppe um Rick in der letzten Episode der 1. Staffel das Camp aufgelöst und sich auf die Suche nach einem sicheren Ort begeben hatte, geht es in „Zukunft im Rückspiegel“ mit der Reise ins Ungewisse weiter. Rick berichtet in der Eingangsszene der 1. Episode, in dem er versucht Funkkontakt zu Morgan aufzunehmen, dass die Gruppe sich nun auf den Weg zum militärischen Ausbildungslager Fort Benning macht, wo es Gerüchten zufolge eine sichere Basis geben könnte. Shane macht Andrea währenddessen mit dem Zusammenbauen und Pflegen von Handfeuerwaffen vertraut, da Andrea sich auf dem Gebiet überhaupt nicht auskennt.

Dale und Daryl entdecken einen Stau an verlassenen Fahrzeugen vor sich und müssen, obwohl Daryl mit dem Motorrad bereits eine Umgehungsstraße ausgemacht hat, vor dem Stau haltmachen, da der Kühlerschlauch von Dales Wohnwagen bricht. Daryl und Carol nutzen die Zeit, um die verlassenen Fahrzeuge nach nützlichen Sachen und Nahrung zu durchsuchen, während Dale sich daran macht, den liegengebliebenen Wohnwagen wieder in Schuss zu bringen.

Die Zombieherde

Als sich jeder seiner Aufgabe widmet und versucht, die notgedrungene Rast für sich zu nutzen, entdeckt Rick einen Zombie, der sich den Autos nähert. Bevor er auf ihn schießen kann, wird er auf einen weiteren Zombie aufmerksam und erkennt, dass den beiden eine ganze Herde an Zombies folgt. Rick weist die Gruppe an, sich umgehend unter den Fahrzeugen zu verstecken. Während Daryl T-Dog noch knapp vor dem sicheren Tod bewahren kann und den anschleichenden Zombie von hinten ersticht, weiß Andrea, die sich im Wohnwagen befindet, noch gar nicht was ihr blüht. Erst im letzten Augenblick gelingt es ihr noch, sich in der Toilettenkabine des Wohnwagens zu verschanzen.

Als der Zombie auf sie aufmerksam wird, eilt der auf dem Wohnwagendach liegende Dale zur Hilfe und reicht ihr durch die Dachluke einen Schraubenschlüssel, mit dem Andrea den an der Tür rüttelnden Zombie anschließend erledigt.

Nach dem die Herde durch ist und alle mit einem Schrecken davongekommen ist, kommt Carols kleine Tochter Sophia aus ihrem Versteck heraus und rennt aus lauter Angst in den angrenzenden Wald. Zwei Zombies aus der Herde werden auf sie aufmerksam und folgen ihr, sodass auch Rick umgehend die Verfolgung aufnimmt, um das kleine Mädchen zurückzuholen. Rick gelingt es, Sophia einzuholen und an einem angrenzenden Fluss in Sicherheit zu bringen. Während sie dort in einem Versteck auf ihn wartet, versucht er die Zombies mit einem Stein wegzulocken und das Mädchen so außer Gefahr zu bringen.

Wo ist Sophia?

Nachdem ihm das gelungen ist, will Rick das Mädchen wieder aus ihrem Versteck holen und zurück zu den Anderen bringen, doch das Mädchen ist nirgendwo mehr zu finden. Rick kehrt zum Highway zurück und stellt fest, dass Sophia auch dort nicht mehr gesehen worden ist. Prompt stellt sich Rick einen Suchtrupp aus Shane, Glenn und Daryl zusammen und begibt sich zurück an die Stelle, wo er das Mädchen zuletzt gesehen hatte. Sie teilen sich auf, kehren bei Sonnenuntergang jedoch mit leeren Händen zum Highway zurück. Carol ist ganz außer sich vor Sorge und will ohne ihre Tochter nicht weiterziehen. Rick und die Anderen versprechen ihr, bei Tagesanbruch weiterzusuchen.

Als sie sich dann am nächsten Morgen wieder auf die Suche machen, entdecken sie im Wald einen Hirsch. Shane will das Tier erlegen, doch Rick hält ihn zurück, da er bemerkt, dass Carl fasziniert von dem Tier zu sein scheint und es berühren will. Bevor Carl jedoch dazu kommt das Tier anzufassen, fällt aus dem Nichts ein Schuss und Carl stürzt gemeinsam mit dem Tier zu Boden. Bevor klar wird, woher der Schuss kam und ob Carl noch am Leben ist, endet die Episode.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE02 – Blutsbande (Bloodletting)

Nach dem Carl in der letzten Episode im Wald aus dem Nichts angeschossen wurde, sieht man zu Anfang von „Blutsbande“ nun, wie Rick mit dem verwundeten Carl in den Armen über ein Feld rennt. Dicht hinter ihm laufen auch Shane und ein Farmer namens Otis. Als Rick sich völlig außer Atem danach erkundigt, wie weit es noch sei, antwortet der hinzugekommene Otis, dass es noch knapp eine halbe Meile wäre und er dort nach einem gewissen Hershel fragen soll.

Bei einer Farm angekommen, treffen Rick und Shane auf den Landtierarzt Hershel, der zunächst danach fragt, ob der Junge gebissen worden wäre. Rick erklärt, dass der Junge von einem der Farmersleute im Wald angeschossen wurde und bittet darum, dem Jungen zu helfen. Ohne zu zögern, weist Hershel seine Leute an, einen Operationstisch fertigzumachen und begibt sich mit Rick und dem verblutenden Carl ins Haus.

Die Carl wird angeschossen

Während alles für die Operation und eine Bluttransfusion bereit gemacht wird, wird klar, dass Otis, einer der Farmersleute, im Wald auf Carl geschossen hatte. Dieser hatte jedoch aus der Entfernung auf den Hirsch gezielt und Carl nicht bemerkt. Da es sich dabei um ein Zerlegungsgeschoss handelte, sieht es laut Hershel jedoch nun ganz schlecht für den Jungen aus. Dennoch will er versuchen, alles für das Kind zu tun, um ihn irgendwie doch noch zu retten. In der Zwischenzeit durchforsten T-Dog und Dale die verlassenen Fahrzeuge nach Ersatzteilen und der Rest der Gruppe durchkämmt den Wald nach der verschwundenen Sophia.

Da Rick dieselbe Blutgruppe hat wie Carl, ruft Hershel ihn zu einer Bluttransfusion ins Zimmer und nimmt ihm Blut ab. Nach dem die Kugel herausgeholt worden ist und Carl Blut von seinem Vater erhalten hat, kann der Landarzt zunächst Entwarnung geben und gibt bekannt, dass der Junge fürs Erste stabilisiert sei. Um Carl jedoch das Leben zu retten, wird ein Beatmungsgerät benötigt, da ohne ein solches Gerät, die Gefahr zu groß wäre, dass Carl bei einer notwendigen weiteren Operation sterben könnte. Umgehend erklärt Shane sich bereit, alles für den Jungen zu tun und nach den benötigten Gegenständen zu suchen.

Das Notfalllager der Schule

Auch Otis, der den Jungen versehentlich angeschossen hatte und sich nun verantwortlich fühlt, will unbedingt helfen und erzählt von einer anliegenden Schule, in der zuletzt ein Notfalllager errichtet worden war und sich einige medizinische Gegenstände befinden könnten. Obwohl seine Frau ihn daran hindern will, macht Otis sich mit Shane auf den Weg, um alles Nötige zu besorgen.

In der Schule angekommen, begeben sich Shane und Otis auf die Suche und können alles Notwendige aus den Restbeständen besorgen. Als sie sich zurück auf den Weg zur Farm machen wollen, werden die umherirrenden Zombies aufmerksam auf sie. Shane versucht die Beißer zwar mit Leuchtraketen aus dem Kofferraum eines Polizeiwagens abzulenken, verschafft sich und Otis jedoch nur einen kleinen Vorsprung. In letzter Sekunde können sie sich noch in das Innere des Schulgebäudes retten und ein Gitter hinter sich zuziehen. Als die Zombies jedoch mit aller Gewalt versuchen gegen das Gitter zu drücken, fängt die Schraube des Gitters an sich zu lösen, sodass die Zombies jeden Moment eindringen könnten und die Episode endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE03 – Die letzte Kugel (Save the Last One)

Während Shane und Otis sich in der letzten Episode zur anliegenden Schule aufgemacht hatten, um notwendige medizinische Mittel zu besorgen, kam Lori mittlerweile ebenfalls auf der Farm an und wacht mit Rick nun über den regungslos daliegenden Carl. Shane und Otis kämpfen in der Zwischenzeit um das nackte Überleben, da es den Zombies gelungen war, durch das verriegelte Gitter durchzubrechen. Der Rest der Gruppe befindet sich weiterhin auf dem verlassenen Highway und setzt die Suche nach Sophia fort.

Otis und Shane retten sich während der Verfolgungsjagd durch die Zombies auf das Podest einer Turnhalle und überlegen, wie sie aus dem Ganzen noch heil herauskommen können. Otis schlägt vor, die Zombies abzulenken, in dem er versucht über die Gänge der Schule zu flüchten. Nach dem er Shane den Rucksack mit den überlebenswichtigen medizinischen Materialien übergeben hat, springt er runter und landet unglücklich auf dem Boden. Bevor ihn einer der Zombies jedoch schnappen kann, kommt Shane ihm rechtzeitig zur Hilfe und tötet den Beißer. Otis rafft sich wieder auf, flüchtet Richtung Umkleideräume und kann die Zombies erfolgreich von Shane weglocken, während dieser versucht, sich aus dem Fenster der Turnhalle zu schleichen. Nach dem er aus dem Fenster herausspringt, verstaucht sich Shane das Bein und versucht nun humpelnd vom Schulgelände zu entkommen.

Carl ringt mit dem Tod

Als ein Zombie auf ihn aufmerksam wird, erschießt er ihn und lockt damit unmittelbar weitere Zombies an, die sich nun auf die Jagd nach ihm machen. Als Shane anschließend in eine Sackgasse gerät und nur noch eine letzte Kugel im Lauf übrig hat, werden die angreifenden Zombies von hinten erschossen. Otis hatte es geschafft, sich ebenfalls bis hierhin durchzuschlagen, muss Rick jedoch mitteilen, dass auch er nun keine Munition mehr für das Gewehr hätte.

In der Zwischenzeit kämpft Hershel um das Überleben von Carl, dessen Lage sich rapide verschlimmert. Er überlässt Lori und Rick die Entscheidung, wie er nun verfahren soll. Der Erfolg einer Operation ohne die notwendigen Mittel sei zwar nicht völlig ausgeschlossen, macht es jedoch unwahrscheinlich, dass der Junge den Eingriff überlebt. Rick will, dass Lori die Entscheidung fällt, woraufhin Lori sich für die riskante Operation entschließt. In diesem Augenblick fährt Shane mit dem Beatmungsgerät und den nötigen medizinischen Mitteln vor. Als er nach Otis gefragt wird, schüttelt Shane jedoch nur den Kopf.

Die Operation

Als Hershel mit dem Rucksack zu Carl ins Haus geht, um die Operation durchzuführen, erzählt Shane Lori, Rick und Hershels Tochter Maggie, was in der Schule passiert ist. Er berichtet, dass die Zombies sie immer wieder eingeholt und ihnen den Weg abgeschnitten hatten, daraufhin habe Otis sich selbst geopfert und den Zombies zum Fraß vorgeworfen, damit Shane mit den rettenden medizinischen Utensilien entkommen und dem Jungen das Leben retten kann.

Als Shane sich im Badezimmer befindet, um sich zu waschen, wird er auf Kratzspuren an seinem Körper aufmerksam und bemerkt, dass ihm ein Büschel Haare fehlt. Shane erinnert sich zurück an die Schule, wo er und Otis jeweils nur noch eine letzte Kugel übrig hatten, Shane sich bei Otis entschuldigte und ihm ins Bein schoss. Bei dem Versuch, dem am Boden liegenden Otis den Rucksack zu entreißen, versuchte dieser sich mit allen Mitteln zu wehren und Shane mit seiner letzten Kugel zu erwischen. Shane gelingt es dabei jedoch, Otis die Waffe zu entreißen und sich von ihm mit dem Rucksack zu lösen. Shane kann entkommen, weil die Zombie-Herde sich auf den verletzten Otis stürzt und ihm somit Zeit verschafft. Während Shane sich an den tatsächlichen Ablauf in der Schule erinnert, rasiert er sich den Kopf, um die Spuren des Kampfes mit Otis zu verwischen, woraufhin die Episode dann auch endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE04 – Die Cherokee Rose (Cherokee Rose)

Auf der Farm wird eine Gedenkfeier für den verstorbenen Otis abgehalten, der sich laut Shanes Erzählungen nach für das Wohl des Jungen selbst geopfert haben soll. Nach dem Carl nun über den Berg zu sein scheint, konzentriert sich die Gruppe wieder verstärkt auf die Suche nach Sophia. Sie erstellen einen Plan wie der Wald und das anliegende Land nach ihr durchsucht werden sollen. Rick und Shane sind ebenfalls vorne mit dabei, um sich der Suche nach Sophia anzuschließen, Hershel rät jedoch entschieden davon ab. Rick hatte bei der Bluttransfusion für Carl zu viel Blut verloren und Shane muss sich von der Verstauchung erholen, da diese sonst schlimmer wird.

Währenddessen will Maggie sich auf den Weg zu einer Apotheke machen, um nach medizinischen Mitteln zu suchen. Rick empfiehlt ihr Glenn zum Schutz mitzunehmen, woraufhin sich beide dann auch auf den Weg machen. In einer Unterredung unter vier Augen vertraut Lori Glenn an, dass sie unbedingt etwas benötigt, von dem jedoch keiner etwas wissen soll. Es handelt es sich um einen Schwangerschaftstest und Glenn soll diesbezüglich nicht einmal bei Rick etwas durchblicken lassen. Glenn findet zwar, dass Rick ein Recht darauf hat, davon zu erfahren, kommt Loris Wunsch jedoch nach und setzt den Schwangerschaftstest auf seine Liste.

Glenn und Maggie

Während ihrer Suchaktion nach Medikamenten kommen Glenn und Maggie sich näher. Hershel setzt in der Zwischenzeit seine Prinzipien auf seiner Farm durch, nach denen er nicht wünscht, dass jemand von den Gästen Waffen auf seinem Grundstück trägt. Rick respektiert Hershels Wunsch und sorgt dafür, dass es umgesetzt wird. Daryl entdeckt bei seiner Suche nach Sophia ein verlassenes Häuschen, in dem in letzter Zeit jemand gewesen sein muss. Hinter dem Haus findet er außerdem eine blühende Cherokee Rose und packt sie für Carol ein, um sie etwas aufzuheitern. Hershel und Rick kommen sich währenddessen freundschaftlich ebenfalls näher und plaudern gemeinsam über Gott und die Welt.

Rick nutzt die Gelegenheit, um das Gespräch auf das Anliegen zu lenken, mit seiner Gruppe auf Hershels Farm bleiben zu dürfen. Er erklärt ihm, dass sie gemeinsam stärker wären und seine Gruppe die Farmerleute beschützen könnte. Hershel verspricht, zumindest darüber nachzudenken. Im späteren Verlauf legt Rick erstmals seine Polizeiuniform ab und schenkt dem genesenden Carl seinen Hut. Trotz aller Bemühungen kann Sophia auch an diesem Tag weder tot noch lebendig aufgespürt werden und die Suche wird als es dunkler wird erneut auf den darauffolgenden Tag verlegt. In der Dunkelheit schleicht sich Lori mit dem von Glenn mitgebrachten Schwangerschaftstest davon und muss feststellen, dass ihre Befürchtungen sich bewahrheitet haben und sie schwanger ist. Mit Loris Tränen in den Augen über diese erschütternde Nachricht endet die Episode dann auch.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE05 – Chupacabra (Chupacabra)

Auf Hershels Farm scheint sich eine Art gewöhnlicher Alltag zu etablieren. Während ein Teil der Gruppe fortlaufend die anliegenden Wälder nach Sophia durchsucht, geht der Rest der Gruppe verschiedenen Aufgaben und Pflichten auf der Farm nach. Allem voran ist es Daryl, der unermüdlich nach dem kleinen Mädchen sucht und die ganze Zeit mit nichts anderem beschäftigt ist, wofür ihm Carol auch sichtlich dankbar ist. Dieses Mal kommt Daryl auf die Idee, dass es besser wäre, die Landschaft auf einem Pferd zu durchforsten und bekommt von Hershel eines der Reittiere dafür zur Verfügung gestellt.

Rick und Shane scheint es ebenfalls wieder besser zu gehen, weshalb auch sie sich nun auf die Suche nach Sophia machen und bei ihrer Durchforstung des Waldes rote Stofffetzen zur Markierung des durchsuchten Gebietes anbringen. Die beiden kommen ins Gespräch über vergangene Zeiten, als sie noch gemeinsam auf Polizeistreife waren und kommen auch auf das Thema um die vermisste Sophia und dass Shane überzeugt ist, dass sie bereits tot sei. Shane wirft Rick vor, wichtige Entscheidungen zu vertagen und die Gruppe einer unnötigen Gefahr auszusetzen, da sie das Mädchen nicht mehr finden würden.

Verbale Auseinandersetzung zwischen Rick und Shane

Zwischen den beiden kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung, in der Shane Rick auch vorwirft, dass ohne die Suche nach Sophia, Carl vermutlich nichts geschehen wäre, Otis noch leben würde und sie schon nicht mehr weit von Fort Benning wären. Rick sieht sich für Sophia jedoch verantwortlich, erklärt aber zeitgleich, dass er die Suche nur solange fortsetzt, bis es für den Rest der Gruppen ungefährlich ist. Bevor der Streit eskalieren kann, entdecken die beiden blaue Stofffetzen, die zu den Markierungen von T-Dog und Andrea gehören, die ebenfalls dabei sind, den Wald nach Sophia zu durchsuchen.

In der Zwischenzeit reitet Daryl auf Nelly durch den Wald und kommt an einen Fluss, an dem er eine Puppe erkennt. Als er sich die Puppe etwas näher ansieht, erkennt er auch, dass es sich um Sophias Puppe handelt, weshalb er sie irgendwo in der Nähe vermutet. Der Versuch Sophia herbeizurufen fruchtet jedoch nicht und bevor Daryl die Suche fortsetzen kann, wird das Pferd von einer Schlange erschreckt und wirft ihn vom Sattel.

Die Scheune

Daryl stürzt in ein Wasserbecken und verletzt sich am Kopf und durch einen der Pfeile in seiner Armbrust. Als Daryl versucht, den Abhang wieder hochzuklettern, rutscht er ab und stürzt wieder hinunter. Völlig fertig erscheint ihm sein Bruder Merle in einer Halluzination, der ihm versucht begreiflich zu machen, dass die anderen ihn niemals als gleichwertig akzeptieren werden und er für sie nur der Laufbursche ist.

Währenddessen wird Glenn auf die Scheune der Farm aufmerksam. Als er versucht in die Scheune hineinzugehen, muss er feststellen, dass sie verschlossen ist. Nach dem er sich ein wenig umgesehen hat, entdeckt er eine Treppe hinter der Scheune, die auf das Dach führt. Er klettert sie rauf und nimmt einen stechenden Gestank wahr, woraufhin er sieht, dass die Scheune voller Zombies ist.

Maggie entdeckt ihn und kommt auf ihn zugerannt, um ihm zu erklären, dass er das Ganze eigentlich hätte nicht sehen dürfen. Noch bevor eine Erklärung dazu folgt, was die Zombies eingesperrt in der Scheune zu suchen haben, endet die Episode.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE06 – Beichten (Secrets)

Nach dem Glenn zum Ende der letzten Episode die merkwürdige Scheune voller Zombies auf der Farm entdeckt hatte, ist er zu Beginn von „Beichten“ nun dabei, diese Scheune aus der Distanz mit einem Fernglas zu beobachten. Erneut kommt Maggie dazwischen und reicht ihm einen Lebensmittelkorb, den er unter den anderen verteilen soll. Sie fleht ihn an, ihr in dieser Sache zu vertrauen und Stillschweigen zu bewahren. Glenn geht zunächst darauf ein, verhält sich beim Verteilen des Obstes den anderen gegenüber jedoch äußerst verdächtig, woraufhin T-Dog und Dale misstrauisch werden. Bei Lori angekommen, erkundigt er sich danach, ob sie Rick schon das mit der Schwangerschaft erzählt hätte, aber auch Lori fordert Stillschweigen von ihm, was Glenn scheinbar insgesamt zermürbt.

In der Zwischenzeit betreiben Shane, Andrea und die anderen ein Schießtraining am Rande der Farm. Neben dem Farmersjungen Jimmy kommen auch die Farmerfrauen Beth und Patricia dazu, die ebenfalls am Schießtraining teilnehmen wollen, was Hershel ihnen auch erlaubt hätte. Rick will jedoch trotzdem lieber nochmal nachfragen, da er die Regeln des Farmoberhauptes nicht verletzen will. Andrea erweist sich bei den Übungen als wahres Naturtalent und kann nahezu alle Ziele problemlos abräumen.

Lori ist schwanger

Nach dem auch Dale auf die Scheune mit den Zombies aufmerksam geworden ist, sucht er das Gespräch mit Hershel. Hershel erzählt ihm, dass in der Scheune seine mutierte Frau und sein mutierter Stiefsohn wären und dass er die Zombies im Allgemeinen als Kranke ansieht, denen man helfen muss und nicht als Bestien. Dale bemüht sich an ihn zu appellieren und sagt, dass er geliebte Menschen sterben und wiederkehren sah, nur dass sie dann keine Menschen mehr waren. Hershel beharrt auf seiner Überzeugung und weist Dale an, nichts über die Scheune zu erzählen. Er vertraue zwar Rick, jedoch nicht den anderen Mitgliedern der Gruppe.

Mittlerweile kommt auch Daryl dahinter, dass Lori schwanger ist, als er merkt, dass sie den Geruch des Mittagessens nicht ertragen kann. Nach einer Unterredung zwischen den beiden gesteht Lori, schwanger zu sein und Rick noch nichts davon verraten zu haben. Auf die Frage hin, ob das Kind von Rick sei oder noch aus der Affäre mit Shane beharrt Lori darauf, dass es auf jeden Fall Ricks Kind wäre. Jedoch ist sie sich nicht sicher, ob sie in eine solche Welt überhaupt ein Kind hineingebären sollte. Als Glenn erneut mit Maggie Richtung Apotheke losziehen will, gibt Lori ihm einen weiteren geheimen Besorgungswunsch. Als Maggie davon erfährt, ist sie sauer. Bei Loris Wunsch handelt es sich um Abtreibungspillen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit einem Zombie, bei der Glenn Maggie das Leben rettet, kehren die beiden zurück zur Farm.

Die Abtreibungspillen

Als Lori allein sein kann, holt sie die Abtreibungspillen hervor, die Glenn ihr mitgebracht hatte und nimmt alle mit einem Mal. Danach rennt sie sofort aus dem Zelt und übergibt sich, um die Pillen wieder herauszubrechen. Währenddessen betritt Rick ihr Zelt und wird auf die Abtreibungspillen aufmerksam. Als er sich auf die Suche nach Lori begibt, findet er sie weinend an einem Zaun sitzen. Lori gesteht ihm endlich, schwanger zu sein, woraufhin Rick sauer reagiert. Rick möchte, dass das Kind zumindest eine Chance bekommt, auch wenn die Welt um es herum gefährlich ist und auch das Kind selbst eine Gefahr für den Rest der Gruppe darstellen würde.

Beide beruhigen sich und Rick sagt Lori, dass es keine Geheimnisse mehr geben dürfe und ob es da noch irgendwas gäbe, was sie ihm außerdem zu sagen hätte. Lori gesteht Rick nun auch die Affäre mit Shane, was Rick jedoch gelassen hinnimmt.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE07 – Tot oder Lebendig (Pretty Much Dead Already)

Nach dem Glenn und Dale dahintergekommen waren, dass die Farmersleute Zombies in ihrer Scheune halten, berichtet Glenn nun allen offen, was sich da abspielt. Woraufhin sich die Gruppe in zwei Lager aufspaltet. Auf der einen Seite die Ansichten von Shane, die Zombies entweder loszuwerden oder umgehend weiterzuziehen und auf der anderen Seite die Ansichten von Rick, um jeden Preis auf der Farm zu bleiben und Hershels Entscheidung mit den Zombies, die er für Menschen hält, von daher auch zu akzeptieren. Maggie reagiert zunächst wütend auf Glenn, da sie sich von ihm verraten fühlt. Erst als Glenn ihr deutlich machen kann, dass er all das nur zu ihrem Schutz tat, scheint sie ihm langsam zu verzeihen.

Andrea und Rick wollen die Suche nach Sophia fortsetzen, Rick möchte zuvor jedoch noch mit Hershel reden und versuchen ihn umzustimmen. Hershel bleibt stur und besteht darauf, dass Rick mit seinen Leuten die Farm verlässt. Als Rick draußen auf Shane trifft, liefern sich die beiden erneut eine verbale Auseinandersetzung, bei der Shane weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt. Rick erzählt ihm, dass Lori schwanger sei und die Farm der einzige sichere Ort für das Ungeborene wäre. Überwältigt von dieser Nachricht, stellt Shane Lori zur Rede, nach dem Rick wieder ins Haus verschwunden ist. Er macht Lori deutlich, dass er davon ausgeht, dass es sein Kind ist, mit dem sie schwanger ist. Lori winkt jedoch ab und besteht vehement darauf, dass es nur Ricks Kind sein kann, ganz gleich wie Shane darüber denken mag.

Sophia

Währenddessen gelingt es Maggie, mit Hershel über das Ganze noch einmal vernünftig zu reden. Hershel entschließt sich, seine Entscheidung, ob er die Gäste auf der Farm behalten soll, erneut nachzudenken, da Maggie an ihn appelliert, Mitleid mit den Gästen zu haben, die er mit seiner Entscheidung in den sicheren Tod hinaus schicken würde. In der Zwischenzeit bemerkt Shane, dass die Waffen verschwunden sind. Dale hatte sie, weil er Shane durchschaut hatte, zuvor mitgenommen, um sie vor ihm zu verstecken. Shane gelingt es jedoch, Dale mit den Waffen zu finden und sie ihm wieder abzunehmen. Auf der Farm trommelt er alle zusammen und stattet sie mit Gewehren und Pistolen aus, mit der Absicht die Scheune mit den Zombies zu stürmen. Als Rick und Hershel aus dem Wald zurückkehren und zwei gefesselte Zombies mit sich führen, beginnt Shane damit, auf die Zombies zu feuern.

Erst durch einen gezielten Kopfschuss fallen diese zu Boden, womit Shane dem alten Mann verdeutlichen will, dass es sich hierbei längst um keine Menschen mehr handelt. Als er ihm dies demonstriert hat, öffnet er das Tor zur Scheune und eröffnet gemeinsam mit den anderen das Feuer auf die herausströmenden Zombies. Zur Überraschung aller befindet sich auch die mutierte Sophia darunter, was den Rest der Gruppe schockiert innehalten lässt. Rick erschießt Sophia behutsam mit seinem Revolver und die Episode endet.

S02xE08 – Nebraska (Nebraska)

Nach dem Shane in der letzten Episode die Eliminierung der Zombies aus der Scheune durchgesetzt hatte und die Gefahr somit unfreiwillig gebannt wurde, sind alle zu Beginn von „Nebraska“ nun damit beschäftigt, die Familienangehörigen der Farmersleute und die Leiche von Sophia beizusetzen. Die restlichen Zombies werden aufeinandergestapelt verbrannt. Carol weigert sich an der Beerdigung von Sophia teilzunehmen und erklärt, dass Sophia für sie bereits mit dem Biss gestorben war. Nach dem die Beerdigungszeremonie abgeschlossen ist, entfernt sich Daryl nachdenklich von der Gruppe. Auch Hershel fährt in die Stadt, um in eine Bar zu gehen und etwas zu trinken.

Die Gruppe trennt sich wieder und geht verschiedenen Beschäftigungen nach. Im Haus bricht Hershels Tochter Beth plötzlich zusammen. Da ihr Vater der Einzige ist, der ihr medizinisch helfen kann, will Rick losziehen, um ihn zurückzuholen. Glenn bietet ihm seine Hilfe an, da er durch seine Entdeckungstouren zur Apotheke den Weg bereits kennen würde. Lori will Rick davon abhalten, für den Mann sein Leben zu riskieren, der sie von der Farm werfen will. Rick geht jedoch nicht darauf ein und besteht darauf, Hershel zu suchen. Nach dem auch Maggies Appell an Glenn, nicht loszuziehen, ebenfalls nicht fruchten kann, ziehen Rick und Glenn los, um nach Hershel zu suchen. Kurz nach dem die beiden losgefahren sind, schnappt Lori sich einen Revolver und eine Landkarte, um ihrem Mann hinterherzufahren. Unterwegs mit dem Auto stößt sie mit einem Zombie zusammen, woraufhin sich ihr Auto überschlägt und im Straßengraben zum Erliegen kommt.

Fort Benning ist gefallen

Glenn und Rick gelingt es in der Zwischenzeit, Hershel in einer Bar ausfindig zu machen. Sie erklären ihm, dass Beth seine Hilfe braucht. Hershel ist jedoch völlig aufgelöst und glaubt, dass er ein schlechter Vater für seine Töchter sei, da er die Gefahr mit den Zombies in der Scheune zugelassen habe. Rick zeigt Verständnis und beharrt darauf, dass Hershel jetzt nicht aufgeben dürfe, da seine Töchter ihn nun um so mehr brauchen würden. Nach dem Hershel sich wieder fangen kann und mit den beiden zurück zur Farm fahren will, kommen zwei Fremde in das Lokal.

Es kommt zu einer Unterhaltung, bei der Rick, Glenn und Hershel erfahren, dass die fremden Besucher Dave und Tony aus Philadelphia stammen, das nun nicht mehr bewohnbar sei. Bei einem Schnaps erzählen die beiden, dass sie den weiten Weg von Philadelphia verschiedenen Gerüchten gefolgt waren. Eines davon sei, dass es Züge gäbe, die Menschen nach Nebraska transportieren würden, wo es angeblich sicher sei. Als Rick erzählt, dass seine Gruppe in das Flüchtlingslager nach Fort Benning fahren will, erklären ihm die beiden, dass sie einen Soldaten von dort getroffen hätten. Der Soldat hätte ihnen berichtet, dass das Flüchtlingslager von Zombies überrannt worden wäre und nicht länger sicher sei.

Die fremde Gruppe

Da Rick erfährt, dass die beiden nicht alleine sind und eine größere Gruppe auf sie wartet, lügt er sie an, dass er und seine Freunde kein Lager hätten und auch sonst nichts, womit sie helfen könnten. Auf den Versuch, sich mit ihm anzufreunden, geht Rick nicht ein und macht die beiden Fremden immer misstrauischer. Als die Fremden erraten können, dass Rick und die anderen sich auf einer Farm in der Nähe verstecken würden, spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Dave schlägt Rick vor, die Ressourcen zusammenzulegen und seine Gruppe, die dringend eine Zuflucht benötigt, auf der Farm aufzunehmen. Rick lehnt jedoch ab und verweist die beiden darauf, dass Nebraska schön wäre. Als einer der beiden seinen Revolver außer Acht lässt, um sich eine Flasche Schnaps zu holen, nutzt Rick die Gelegenheit und erschießt ihn. Als der andere anfängt auf Rick zu feuern, gelingt es ihm, auch ihn zu treffen und mit einem Kopfschuss anschließend endgültig zu töten. Von der Situation überwältigt, tauschen Rick, Glenn und Hershel Blicke untereinander aus und die Episode endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE09 – Am Abzug (Triggerfinger)

Nach dem Lori losgefahren war, um ihren Mann einzuholen und sich mit dem Wagen überschlug, wird sie nun von einem Zombie attackiert. Es gelingt ihr den Zombie zu töten und aus dem überschlagenen Auto herauszuklettern. Als ein weiterer Zombie auf sie zukommt, tötet sie auch diesen. Auf der Farm ist ihr Verschwinden bereits aufgefallen und Shane macht sich auf den Weg, sie zu suchen. Da er sich denken kann, dass sie Rick nachgefahren ist, fährt er die Straße in die Stadt ab und findet sie in der Nähe ihres Autowracks. Mit einer Lüge, dass Rick auf die Farm bereits zurückgekehrt wäre, kann Shane sie davon überzeugen, mit ihm zurückzufahren.

Rick, Glenn und Hershel befinden sich jedoch weiterhin in der Bar und durchsuchen die Leichen der Fremden nach nützlichen Gegenständen. Während sie damit beschäftigt sind, fällt ihnen auf, dass drei weitere Fremde in die Stadt hinzukamen und scheinbar auf der Suche nach den getöteten Dave und Tony sind. Als sie auch die Bar überprüfen wollen, bemerken sie Rick und die anderen und stellen nach einer kurzen Verhandlung fest, dass ihre beiden Freunde getötet worden sind, woraufhin sie das Feuer auf die Bar eröffnen. Rick hält mit Hershel in der Bar die Stellung und schickt Glenn in den hinteren Raum des Lokals um den Wagen für die Flucht vorzubereiten.

Randall

Hershel folgt Glenn anschließend, um ihm beizustehen, da sie im Hinterraum Schüsse wahrnehmen. Dank Hershels Eingreifen können sie die Angreifer ausschalten, die Schüsse schrecken jedoch die Zombies der Stadt auf, woraufhin sich eine ganze Herde bildet. Die Fremden ergreifen vor den Zombies die Flucht, doch einer der Fremden, Randall, stürzt unglücklich und spießt sich das Bein an einem Zaun auf. Rick will den Jungen nicht schutzlos zurücklassen und rettet ihm in letzter Sekunde noch das Leben. Nach dem sie in der Stadt übernachtet hatten und den verletzten Randall nicht einfach seinem Schicksal überlassen wollen, nehmen sie ihn mit zur Farm. Wo Hershel dann sein Bein versorgt und sich auch um seine Tochter Beth kümmert.

Nach dem sie mit dem Fremden im Schlepptau auf der Farm angekommen sind, erklären sie den anderen, dass sie es nicht verantworten konnten, den Jungen seinem sicheren Tod zu überlassen. Shane kann diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen und sieht in Randall eine Gefahr für die gesamte Gruppe, da dieser seinen Leuten schließlich die Position verraten könnte. Rick beteuert, dass der Junge sie nicht verraten kann, da er den Weg zur Farm nicht gesehen hat und zunächst auch bewegungsunfähig ist. Sobald er genesen ist, will er ihn mit etwas Proviant davonschicken, was Shane wütend macht. Shane wirft Rick vor, die Gruppe erneut in unnötige Gefahr gebracht zu haben.

Die Gruppe darf bleiben

Nun greift auch Hershel ein und weist Shane an, sich zurückzuhalten. Außerdem gibt er bekannt, dass er sich nun entschieden hat, dass die Gruppe auf der Farm bleiben darf, jedoch sei dies mit dem Befolgen seiner Regeln verbunden, was auch Shane hinnehmen muss. In einer ruhigen Minute spricht Lori mit Rick über Shane und erzählt ihm, dass er sowohl sie, als auch das Baby als sein Eigen ansieht und von daher eine große Gefahr darstellt.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE10 – Ausgesetzt (18 Miles Out)

Der fremde Junge Randall kann nach einiger Zeit genesen und scheint wieder einigermaßen fit zu sein. Rick beschließt ihn gemeinsam mit Shane auszusetzen, sodass sie den Jungen im Kofferraum des Wagens einsperren und einige Meilen rausfahren. Während der Fahrt macht Rick Shane deutlich, dass er der Anführer der Gruppe ist und auch Lori und das ungeborene Baby sein Eigen wären. Als sie Randall anschließend aussetzen möchten, verplappert sich dieser, dass er Maggie noch aus der Schule kennen würde und auch Hershel schon mal gesehen hat. Rick und Shane wird klar, dass er deshalb auch die Position der Farm kennen und sie doch verraten könnte.

Während Rick nicht weiß, was er mit dem Jungen nun machen soll, besteht Shane darauf, den Jungen zu töten, um keinerlei Risiko einzugehen. Rick weigert sich diese Entscheidung sofort zu treffen und provoziert mit Shane einen heftigen Streit, bei dem es zu einem Kampf zwischen den beiden kommt und eine Scheibe zerschlagen wird. Der Krach schreckt die Zombies in der Umgebung auf, sodass sie mit Mühe und Not gerade noch entkommen können. Randall wird wieder gefesselt und in den Kofferraum gesperrt. Rick weist Shane nochmals an, dass er nur unter seinen Bedingungen in der Gruppe bleiben darf und in Zukunft besser auf ihn hören sollte.

Ein Selbstmordversuch

In der Zwischenzeit kommt es zwischen Lori und Beth zu einem Gespräch. Lori erfährt, dass die psychisch labile Beth nicht mehr leben will und einen Selbstmord vorbereitet. Da sie sich der Situation nicht gewachsen fühlt, bittet sie Andrea darum, nach Beths Schwester Maggie zu suchen und sie davon zu unterrichten. Maggie streitet sich mit Beth darauf hin und will ihr den Selbstmordversuch ausreden. Als Andrea dann an der Reihe ist, ein Auge auf Beth zu werfen, erklärt sie ihr, dass sie das nachvollziehen kann und selbst schon in dieser Situation war. Sie überlässt Beth alleine die Entscheidung und lässt sie in ihrem Zimmer dafür allein.

Beth versucht sich daraufhin die Pulsadern aufzuschneiden, überlebt den Selbstmordversuch jedoch und will von da an weiterleben. Maggie ist von Andreas Handeln erschüttert und reagiert sauer auf das unverantwortliche Verhalten, weshalb sie Andrea den Umgang mit ihren Leuten und auch den Zugang zum Haus verbietet. Andrea provoziert außerdem auch einen Streit mit Lori, die darauf besteht, dass auch Andrea Frauenarbeiten übernehmen müsse, anstatt immer nur mit den Kerlen auf Wache loszuziehen. Währenddessen haben sich Rick und Shane einigermaßen wieder beruhigt und Rick gibt Shane seine Waffe zurück. Er erklärt ihm, dass er sehr wohl weiß, dass sie Randall nicht am Leben lassen können, er sich die Entscheidung jedoch nicht so einfach machen will. Shane nimmt die Waffe zurück und bleibt die Fahrt über ruhig, womit die Episode dann auch endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE11 – Sorry, Bruder! (Judge, Jury, Executioner)

Als Shane und Rick mit Randall zur Farm zurückkehren, wird er wieder in die Scheune gesperrt. Dieses Mal nimmt sich Daryl seiner an und beginnt damit, ihn unsanft zu verhören. Während des Verhörs des verängstigten Jungen erfährt Daryl, dass der Junge zu einer Gruppe von etwa 30 Leuten gehört, die zudem auch gewaltbereit ist und vor nichts zurückschrecken. Als Rick von den neuen Erkenntnissen erfährt, will auch er nun den Jungen exekutieren, um die Gefahr die von ihm ausgeht, endgültig zu bannen. Dale ist mit dieser Entscheidung jedoch weiterhin nicht einverstanden und appelliert an die Gruppe, menschlich zu bleiben.

Rick schließt mit ihm einen Kompromiss und sagt, dass am Abend eine Versammlung aus allen Mitgliedern darüber entscheiden soll, ob Randall exekutiert wird oder nicht. Dale nutzt die Galgenfrist, um die Gruppenmitglieder auf seine Seite zu ziehen und davon zu überzeugen, sich gegen ein Todesurteil auszusprechen.

Menschlichkeit

In der Zwischenzeit schleicht sich der gelangweilte Carl heimlich zur Scheune, um den gefesselten Randall zu sehen. Shane erwischt ihn dabei und schickt ihn weg. Carl begibt sich zu Daryls Lager und findet dort eine Pistole, die er einfach mitnimmt und zum angrenzenden Wald läuft. Im Wald begegnet er einem Beißer, der sich im Sumpf verfangen hat. Während Carl den Zombie erforscht, kann dieser sich befreien und stürzt sich auf ihn. Carl gelingt es nur knapp, mit dem Leben davon zu kommen und zur Farm zurückzulaufen.

Abends wird die angekündigte Versammlung einberufen, die über das Schicksal von Randall entscheiden soll. Dale hält eine bewegende Ansprache über Menschlichkeit und Vernunft und plädiert dafür, den Jungen am Leben zu lassen. Die Gruppe trifft jedoch mehrheitlich die Entscheidung, dass Randall für die Sicherheit der Gruppe geopfert werden muss und stimmt dem Todesurteil zu. Dale ist entsetzt und verlässt das Haus Richtung Pferdekoppel, um der Hinrichtung nicht beiwohnen zu müssen. Shane, Rick und Daryl machen sich währenddessen auf zur Scheune, um den Jungen zu erschießen, was Rick persönlich übernehmen will. Bevor er jedoch abdrücken kann, taucht Carl aus dem Nichts auf und will bei der Exekution zusehen. Rick kann sich nicht überwinden, den Jungen vor den Augen seines Sohnes zu töten und vertagt die Hinrichtung.

Dale

Dale findet währenddessen ein Kalb, das kurz davor ist zu verenden. Als er es untersuchen will, wird er von einem Zombie überrascht und tödlich verletzt. Obwohl Daryl ihm noch zur Hilfe eilen und den Zombie erschießen kann, ist es für Dale schon zu spät. Damit Dale nicht länger an den Schmerzen leiden muss, wird er von Daryl auf seinen eigenen Wunsch hin anschließend erschossen und die Episode endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE12 – Die besseren Engel unserer Natur (Better Angels)

Der plötzliche Tod von Dale stimmt die Gruppe traurig und nachdenklich. Nach seiner Bestattung begeben sich Andrea, Shane und T-Dog auf Streife an den Grenzen der Farm, reparieren die Zäune und töten die umherziehenden Zombies. Um das Vermächtnis an Dale zu wahren, beschließt Rick, Randall nun doch laufen zu lassen, wobei ihm ein Großteil der Gruppe auch zustimmt. Shane kann diese Ansicht jedoch auch jetzt noch nicht teilen und beharrt weiterhin darauf, dass Randall immer noch eine Gefahr darstellt und zum Schutz aller exekutiert werden muss.

Da die Jahreszeit immer kälter wird, erlaubt Hershel allen Mitgliedern, sich in seinem Haus einzurichten, was langsam dazu führt, dass sich die beiden Gruppen immer näher kommen und zu einer einzigen Gruppe heranwachsen. Während Shane damit beschäftigt ist, eine Plattform auf einer Anhöhe zu errichten, um einen besseren Überblick über die Zombies zu haben, gesteht Lori ihm, dass sie doch nicht so sicher weiß, dass das ungeborene Kind von Rick ist und genauso gut auch von ihm sein könnte. Im Gesprächsverlauf entschuldigt sie sich bei Shane für die harten Umstände und beginnt zu weinen. Shane ist sichtlich gerührt und versucht sie zu trösten.

Genickbruch

Nach der Unterredung mit Lori macht Shane sich auf Richtung Scheune, wo er den gefesselten Randall selbst töten will. Statt ihn jedoch, wie zuvor geplant, umzubringen, unterbreitet er ihm, mit ihm fliehen zu wollen, da er in seiner Gruppe nicht mehr bleiben möchte. Der Junge ist erleichtert und geht darauf ein, Shane zu seiner Gruppe zu führen. Unterwegs bricht Shane ihm jedoch aus dem Hinterhalt das Genick und kehrt zur Farm zurück.

Auf der Farm ist Randalls Verschwinden bereits aufgefallen und alle machen sich fieberhaft auf, den Jungen wiederzufinden. Als Shane zurückkehrt, erzählt er den anderen, dass der Junge ihn überwältigt hätte und geflohen sei. Prompt begeben sich Glenn, Daryl, Shane und Rick in Zweimann-Teams auf die Suche nach dem Flüchtling. Als Glenn und Daryl ihn mutiert wiederfinden, bemerken sie, dass Randall keinerlei Biss- oder Kratzspuren davon getragen hat und können sich nicht erklären, warum er trotzdem zum Zombie geworden ist. Daryl wird klar, dass Randall durch einen Genickbruch gestorben sein muss und nicht durch den Angriff eines Zombies.

Shane mutiert

In der Zwischenzeit befinden sich Shane und Rick weiterhin auf der Suche nach Randall, wobei Shane seine Waffe zieht und sie auf Rick richtet, um ihn zu töten. Er begründet seine Absicht mit der Reihe von falschen Entscheidungen, die Rick seit seinem Auftauchen getroffen hat und nicht nur die Gruppe im Allgemeinen unnötiger Gefahr ausgesetzt hatte, sondern durch sein unverantwortliches Verhalten insbesondere auch Carl und Lori gefährdet hat. Rick gelingt es jedoch, Shane zu überwältigen, wobei sich ein Schuss aus seiner Pistole löst. Nach kurzem Ringen ersticht Rick Shane schließlich mit dem Messer und lässt sich selbst völlig aufgelöst zu Boden fallen.

Anschließend taucht auch Carl an der Stelle auf, an der Rick Shane getötet hat und erkennt, was passiert ist. Er richtet die Waffe in seine Richtung und feuert sie ab, der Schuss gilt jedoch nicht seinem Vater, was dieser zuvor vermutet hatte, sondern dem zum Beißer mutierten Shane, der sich hinter ihm aufgerichtet hatte. Beide sind sprachlos, dass Shane ohne gebissen worden zu sein als Zombie auferstanden ist. Ehe sie sich weiterhin Gedanken darüber machen können, bemerken sie, dass der Schuss eine Herde von Zombies auf sie aufmerksam gemacht hat, die sich nun in ihre Richtung und in Richtung Farm zubewegen.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE13 – Die Mahd (Beside the Dying Fire)

Die Herde an Zombies, die Rick und Carl zum Ende der letzten Episode entdeckt hatten, ist nun dabei die Farm zu überrennen. Carl und Rick können sich zunächst in die Scheune der Farm retten, die sie anschließend samt der Zombies, die ihnen gefolgt waren, niederbrennen. Währenddessen versuchen einige der Gruppenmitglieder aus den fahrenden Autos auf die Zombies zu schießen und die Farm zu verteidigen. Schnell wird ihnen jedoch klar, dass sie keinerlei Chance haben und die Farm aufgeben müssen.

Bei dem Angriff der Zombies kommen der Farmersjunge Jimmy und Patricia ums Leben. Der Rest der Überlebenden hat keine andere Wahl als die Farm schleunigst zu verlassen. Dabei kommt der Gruppe jedoch Andrea abhanden, die sie nirgends finden können und gezwungen sind, ohne sie loszuziehen. Alle verabreden sich, sich am Highway wiederzutreffen, auf dem sie Rast gemacht hatten, bevor sie die Farm fanden.

Die Wahrheit

Andrea ist währenddessen völlig auf sich allein gestellt und muss sich durch den Wald kämpfen. Als der angreifende Beißer kurz davor ist, sie zu beißen, wird sie noch im letzten Augenblick von einer mysteriösen, aus dem Nichts auftauchenden Gestalt mit einem Katana-Schwert gerettet.

Nach dem der Rest der Überlebenden von der Farm entkommen ist, gesteht Glenn Maggie seine Liebe und Rick gibt im Zuge dessen zu, Shane getötet zu haben, da dieser ihn töten wollte. Außerdem rückt Rick auch mit der Information raus, die er seit dem Aufenthalt im Zentrum für Seuchenkontrolle bei sich trug und nicht erzählen wollte. Der Wissenschaftler Dr. Jenner hatte ihm damals nämlich zugeflüstert, dass jeder Mensch auf der Welt die Infektion in sich trage, ob er gebissen worden ist oder nicht.

Das Gefängnis

Demnach mutiert jeder zu einem Zombie, sobald er stirbt, auch wenn er durch andere Umstände verstorben ist, als den Biss oder den Kratzer eines Beißers. Eine Mutation ist also unvermeidlich und wird mit der Zeit jeden treffen. Rick gibt dem Rest der Gruppe außerdem zu verstehen, dass sie in Zukunft besser auf ihn hören sollten, wenn sie weiterhin überleben wollen und seine Entscheidungen künftig nicht mehr zur Diskussion stehen. Während die Gruppe sich immer weiter von der Farm und dem Highway entfernt ist im Vordergrund ein großes Gefängnis zu sehen und das Staffelfinale endet.

The Walking Dead Staffel 1 (6 Episoden)

The Walking Dead Staffel 1 mit 6 Episoden. Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 1 S01xE01 – Gute alte Zeit (Days Gone Bye)

Zu Beginn der ersten Episode ist der Hilfssheriff Rick Grimes zu sehen, wie er aus seinem Fahrzeug an einem Unfallort aussteigt und inmitten des Chaos ein kleines Mädchen entdeckt. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Mädchen um einen Zombie handelt, sodass Rick das Mädchen erschießen muss. Von dieser schockierenden Szene aus geht die Handlung zu einer Rückblende über, in der Rick und sein Partner Shane sich im Streifenwagen unterhalten. Ein Funkspruch, bei dem Unterstützung angefordert wird, unterbricht die beiden und lässt sie zum Ort des Geschehens eilen. Dort angekommen errichten sie gemeinsam mit anderen Kollegen eine Straßensperre, die fliehende Gangster aufhalten soll. Als diese von der Straßensperre gestoppt werden, beginnen sie damit, sich mit der Polizei einen Schusswechsel zu liefern. Rick wird dabei getroffen, hat aber aufgrund der kugelsicheren Weste nochmal Glück gehabt. Ein weiterer Treffer geht an der Weste vorbei und streckt Rick endgültig zu Boden, sodass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, wo er ins Koma fällt.

Als Rick nach einer unbestimmten Zeit wieder wach wird, findet er sich in einem verwüsteten Krankenhaus wieder, in dem außer einigen herumliegenden Leichen, keine Menschenseele mehr zu sein scheint. Nach der Erkundung des Krankenhauses und der seltsamen Begegnung mit eingesperrten und stöhnenden Zombies verlässt Rick ruckartig das Krankenhaus und stößt auf eine Reihe von verwesenden Leichen, die vor dem Krankenhaus liegen.

Weiter vorne entdeckt er eine verlassene und scheinbar provisorisch errichtete Militärbasis, die ebenfalls nicht mehr birgt als verwesende Leichen und einen gescheiterten Kampf vermuten lässt. Geschockt durch die gravierenden Veränderungen, die während seiner Abwesenheit stattgefunden haben müssen, macht Rick sich zu seinem Haus auf, um nach seiner Frau Lori und seinem Sohn Carl zu sehen. Da er nicht fündig wird, setzt er sich auf den Straßenrand, wo ihn dann ein Unbekannter mit einer Schaufel bewusstlos schlägt.

Als Rick wieder aufwacht, ist er an ein Bett gefesselt, wo er von einem Mann namens Morgan nach Bisswunden gefragt wird. Rick ist wegen der Frage stark irritiert, verneint sie aber und wird von Morgan anschließend losgebunden. Mit der Zeit erzählt ihm Morgan, was während seiner Abwesenheit passiert ist und was in der Welt nun los sei. Morgan erklärt Rick auch, dass man den Zombies das Gehirn zerschmettern muss, um sie zu töten und dass ein Biss einen normalen Menschen ebenfalls zu einem Zombie mutieren lässt. Anschließend kehrt Rick wieder zu seinem Haus zurück, wo er darauf aufmerksam wird, dass die Fotoalben der Familie fehlen, sodass seine Frau und sein Sohn aufgebrochen sein müssen, um zu fliehen und von daher vielleicht noch leben.

Von Morgan erfährt er außerdem, dass es in Atlanta eventuell Hilfe gibt und das im Zentrum für Seuchenkontrolle nach einer Lösung des Problems geforscht werden würde. Rick entschließt sich Richtung Atlanta loszuziehen, wobei Morgan ihn nicht begleiten möchte, da er das mit seinem kleinen Sohn für zu riskant hält. In der Polizeistation, in der Rick früher gearbeitet hat, bewaffnen sich beide mit einigen Waffen und statten sich auch mit zwei Funkgeräten aus. Rick gibt Morgan eines der Funkgeräte, damit die beiden in Kontakt bleiben können und Rick ihm Bescheid geben kann, sobald er Hilfe gefunden hat.

Unterwegs Richtung Atlanta gibt Rick einen Funkspruch durch, in der Hoffnung, dass ihn irgendjemand hören kann. Einige Überlebende, die sich in einem Camp in der Nähe von Atlanta verschanzt haben, empfangen seinen Funkspruch und versuchen Kontakt aufzunehmen, stellen jedoch fest, dass der Funkende auf der anderen Seite sie nicht hören kann. Rick setzt seinen Weg fort, bis ihm irgendwann der Sprit ausgeht. An einer Tankstelle, die ihn zu der Anfangsszene mit dem Mädchen führt, muss er feststellen, dass es kein Benzin gibt und die Besitzer Selbstmord begangen haben. An einer anliegenden Weide wird Rick auf ein Pferd aufmerksam, auf dem er dann anschließend weiterreitet.

In Atlanta angekommen, findet er eine verwüstete Stadt wieder, in der es vor Zombies nur so wimmelt. Als er an einem Panzer vorbeikommt, nimmt er das Geräusch eines vorbeifliegenden Helikopters wahr und versucht auf sich aufmerksam zu machen. Plötzlich stürmt eine Horde von Zombies auf ihn zu, die durch das Geräusch des Helikopters angelockt wurde, sodass Rick die Flucht ergreift. Zu seinem Entsetzten stellt er jedoch fest, dass sich nun auch von der anderen Seite eine Horde Zombies auf ihn und sein Pferd zubewegt, die ihn anschließend angreifen und sein Pferd zu Boden reißen. Schnell wirft sich Rick unter den herumstehenden Panzer und klettert durch die Bodenluke in das Innere des Fahrzeugs, wo er die Leiche eines Soldaten entdeckt. Die Leiche wird plötzlich wach und Rick rettet sich noch in letzter Minute, in dem er dem Zombie einen Kopfschuss verpasst. In einer völlig ausweglosen Situation gefangen, erhält Rick einen Funkspruch von einem Unbekannten, der ihn danach fragt, ob es im Panzer bequem wäre, womit die Pilotfolge dann auch endet.

The Walking Dead Staffel 1 S01xE02 – Gefangene der Toten (Guts)

Anknüpfend an das Ende der letzten Episode, sitzt Rick immer noch im Panzer fest und unterhält sich mit dem Unbekannten über Funk, der sich als koreanischer Jugendlicher namens Glenn herausstellt. Glenn gibt Rick den Rat, aus dem Panzer über eine Seitenstraße zu laufen, da die Zombies noch abgelenkt seien und sich erst einmal mit dem Pferdekadaver beschäftigen werden. Rick beherzigt diesen Rat und flieht aus dem Panzer Richtung Seitenstraße, wo Glenn bereits auf ihn wartet und ihn zu einer Feuerleiter lotst. Oben angekommen, werden beide darauf aufmerksam, dass einige Zombies versuchen ihnen hinterherzukommen und versuchen über das Dach zu entkommen. Über das Dach gelangen beide anschließend in ein leeres Kaufhaus, von wo aus Glenn erst einmal Funkkontakt zu seinen Freunden aufnimmt.

Nach der Kontaktaufnahme sind einige Leute zu sehen, die aus dem Gebäude herausstürmen und unterwegs einige Zombies erschlagen. Anschließend wird Rick von einer Frau aus der Gruppe, deren Name Andrea ist, eine Waffe an den Kopf gehalten. Sie wirft ihm vor, dass durch seine Schüsse Zombies angelockt worden wären und sie jetzt alle in großer Gefahr seien. Während die Anderen versuchen Andrea zu beruhigen, sind Schüsse auf dem Dach zu hören. Der Redneck Merle hat dort das Feuer auf Zombies eröffnet, weshalb die Gruppe zu ihm stürmt, um ihn davon abzuhalten. Den darauffolgenden Kampf kann Merle jedoch für sich entscheiden und erklärt sich ohne Widerstand des eingeschüchterten Rests der Gruppe zum neuen Anführer. Woraufhin Rick ihn mit seinem Gewehr niederschlägt und mit Handschellen an ein Rohr fesselt. Als Rick dann auch noch die Drogen des Rednecks aus dem Rucksack nimmt und vom Hausdach schleudert, droht dieser ihm mit Vergeltung.

Das Kaufhaus

Nun macht sich die Gruppe auf, einen Ausweg aus dem Chaos voller Zombies zu finden und überlegt sich, wie sie da möglichst heile wieder rauskommen können. Während Rick und die Anderen im unteren Teil des Gebäudes nach einem geeigneten Ausgang suchen, bleibt einer der Gruppenmitglieder namens T-Dog mit Merle auf dem Dach zurück und versucht Funkkontakt zum Camp aufzunehmen. Im Kaufhaus, wo sich Rick und die Anderen befinden, schlagen die Zombies die Schaufensterscheiben ein, woraufhin alle aufs Dach flüchten. Dort beraten sie, was nun zu tun sei. Rick kommt die Idee, dass die Zombies Lebende von Untoten anhand des Geruchs unterscheiden können und schlägt vor, sich mit Leichenteilen eines Zombies zu bedecken, um so unbemerkt durch die Herde schleichen zu können. T-Dog gelingt es kurzzeitig Kontakt zum Camp aufzunehmen, wo er um Hilfe bittet, die jedoch vom dort anwesenden Shane, Ricks ehemaligem Partner, abgelehnt wird, da er es für zu riskant hält.

Als der Funkkontakt abbricht, muss sich die Gruppe alleine durchschlagen und versucht es mit Ricks Idee. Nach einigen Metern, die sie mit Zombie-Fetzen bedeckt durch die Horden schaffen, beginnt es zu regnen und die Leichenteile wischen von der Kleidung ab. Die Zombies werden auf Rick und die Anderen aufmerksam, sodass sie sich versuchen über einen Zaun Richtung Fahrzeug zu retten. In letzter Minute gelingt ihnen das noch, während T-Dog und der andere Teil der Gruppe schleunigst aus dem Kaufhaus verschwinden müssen, da die Zombies es drohen zu überrennen. Als T-Dog das schlechte Gewissen plagt und er Merle doch noch befreien will, um ihn nicht dem schrecklichen Schicksal zu überlassen, verliert er den Handschellenschlüssel und muss ohne Merle weiter.

Das Camp der Atlantagruppe

Das Einzige, was er noch für ihn tun kann, ist die Tür zum Dach mit einem herumliegenden Vorhängeschloss zu verriegeln. Als Glenn mit der Alarmanlage seines Autos die Zombies weglocken kann, gelingt es auch T-Dog und dem Rest der Gruppe ins Auto zu springen und wegzufahren. Während sich alle Richtung Camp aus Atlanta davon machen, ist Merle dabei zu sehen, wie er versucht, sich aus den Handschellen zu befreien. Dies gelingt ihm jedoch nicht, die Zombies befinden sich bereits vor der Tür und die Episode endet.

S01xE03 – Tag der Frösche (Tell It to the Frogs)

Wie schon zum Ende der letzten Episode hin, ist Merle immer noch auf dem Dach angekettet und versucht sich weiterhin verzweifelt zu befreien. Die Zombies hinter der verriegelten Tür zum Dach versuchen zu ihm durchzudringen, schaffen es aufgrund des Vorhängeschlosses jedoch nicht. Merle beginnt zu phantasieren und betet zu Gott, bis er dann anschließend auf einen Werkzeugkasten in seiner Nähe aufmerksam wird, an den er versucht heranzukommen, um die Säge daraus zu entnehmen.

Der Handlungsstrang wechselt zum Camp, wo einer der Camper namens Jim gerade dabei ist, Metalldosen zu installieren, um sie als eine Art Alarmanlage für Zombies zu nutzen. Shane und Ricks Sohn Carl verabreden sich zum Froschfang, während Ricks Frau Lori dem Jungen die Haare schneidet. Plötzlich werden die Camper auf eine näherkommende Sirene aufmerksam, die sich als Alarmanlage von Glenns gestohlenem Fahrzeug herausstellt, das im Camp nun mit Rick eintrifft. Rick ist beim Aussteigen zunächst traurig, dass er nicht wie all die anderen jemanden in den Arm nehmen kann, bis er auf Carl und Lori aufmerksam wird und auf die beiden zustürmt. Rick kann sein Glück gar nicht fassen und bemerkt, dass auch Shane dabei ist, der scheinbar auf seine Familie aufgepasst hat. Am Abend sitzen alle am Lagerfeuer beisammen und unterhalten sich, sichtlich erleichtert, dass alle heil zurückgekommen und nun wieder vereint sind.

Streit zwischen Lori und Shane

Am nächsten Morgen ist Rick fest entschlossen, zurück nach Atlanta zu fahren um den angeketteten Merle zu befreien. Lori ist von der Idee alles andere als begeistert, denn schließlich hat sich die Familie grade erst wiedergefunden. Die Unterhaltung wird von einem Schrei aus dem Wald unterbrochen, woraufhin einige der Camper zur Geräuschquelle hineilen und den verängstigten Carl vorfinden. Dieser hatte einen Zombie entdeckt, der dabei war, ein niedergeschossenes Reh zu fressen. Ein Camper namens Daryl ist auf den Zombie stocksauer, da er sich das Reh geschossen hatte und erledigt ihn. Mit einigen erlegten Eichhörnchen über der Schulter macht er sich anschließend auf, um seinen Bruder Merle zu suchen. Shane erklärt ihm, was passiert ist, was Daryl dazu veranlasst losziehen zu wollen, um Merle zu retten.

Rick und T-Dog, den immer noch Schuldgefühle plagen, schließen sich ihm an und überreden auch Glenn mit ihnen zu kommen, da dieser sich in der Stadt am besten auskennt. Widerwillig stimmt Glenn zu und sie machen sich bewaffnet auf den Weg. Während die Gruppe unterwegs nach Atlanta ist, kommt es zwischen Shane und Lori zu einem Streit. Diese hatten zwischenzeitlich eine Beziehung miteinander angefangen, da Shane ihr versichert hatte, dass Rick tot sei. Da Rick nun wieder aufgetaucht ist, kann Lori das Ganze nicht fassen und macht Shane dafür verantwortlich, sie hinters Licht geführt zu haben. Shane bestreitet das und beharrt darauf, dass Rick tot sein müsste, da es für ihn keine Chance mehr gab, als er ihn im Krankenhaus zurücklassen musste.

Wo ist Merle?

Als die Gruppe um Rick in Atlanta ankommt, wird der Wagen an den Gleisen abgestellt und der Weg zu Fuß fortgesetzt. Als die Gruppe nach einer kurzen Auseinandersetzung mit einem Zombie im Kaufhaus anschließend auf dem Dach ankommt, ist Merle bereits verschwunden. An der Stelle, wo Merle festgekettet war, finden sie nur eine mit Blut verschmierte Säge und Merles rechte Hand. Von Merle selbst ist keinerlei Spur zu sehen und die Episode endet.

S01xE04 – Vatos (Vatos)

Die Gruppe um Rick befindet sich anknüpfend an die letzte Episode immer noch auf dem Dach, wo sie auf Merle gehofft hatten und stattdessen nur seine Hand fanden. Die Hand wird in Glenns Rucksack verstaut und die Gruppe macht sich auf die Suche. Beim Verfolgen von Merles Blutspuren wird deutlich, dass er anscheinend fliehen konnte und auf seiner Flucht einige Zombies erledigt hat. Die Gruppe beschließt, zunächst den Seesack mit den Waffen zu suchen, den Glenn in der Stadt zurücklassen musste und wegen dem sie ebenfalls nach Atlanta gekommen waren. Die Idee ist, dass Glenn alleine loszieht, um nach den Waffen zu suchen, da er im Alleingang flexibler ist und die Anderen dafür Sicherheitszonen bilden, in die er sich notfalls retten kann.

Während Glenn sich auf den Weg zu den Waffen macht, begegnet Daryl ein Jugendlicher namens Miguel, den Daryl zunächst ins Kreuzverhör nach seinem Bruder nimmt und bei der immer lauter werdenden Auseinandersetzung schließlich bewusstlos schlägt. Zwei weitere Mitglieder der Latino-Bande „Vatos“, Felipe und Jorge, werden darauf aufmerksam und greifen Daryl ein. Nun kommt auch Glenn mit dem Seesack voller Waffen um die Ecke, den sich die beiden samt Seesack schnappen und versuchen zu flüchten. Daryl gelingt es einem der Vatos-Mitglieder in den Hintern zu schießen, sodass er den Seesack fallen lässt und sie sich nur mit Glenn alleine davon machen. Nun wird der gefangengehaltene Miguel von Daryl und Rick nach seiner Bande ausgefragt, der sie anschließend zum Versteck der Vatos führt.

Vatos

Im Versteck der Vatos angekommen, richten alle ihre Waffen aufeinander und Rick beginnt damit, mit Guillermo, dem Anführer der Gruppe, die Lage zu verhandeln. Dieser besteht auf den Austausch der beiden Gefangenen und will außerdem auch den Seesack mit den Waffen, da die Vatos der Gruppe deutlich überlegen sind. Nach einem tiefergehenden Gespräch erfährt Rick außerdem, dass es sich bei der Bande um Angehörige von Senioren handelt, die eine Gruppe alter Leute beherbergen, die sie aus dem Altersheim gerettet hatten. Der Anführer der Gruppe war vor der Zombie-Apokalypse der Hausmeister im Altersheim und beschützt die Alten nun gemeinsam mit seiner Bande vor den Zombies, um ihnen einen würdigen Lebensabend zu sichern. Nach dieser Erkenntnis geht Rick auf den Deal ein und überlässt den Vatos einige der Waffen und tauscht Miguel gegen Glenn aus.

Als die Gruppe sich auf den Rückweg macht, fällt ihnen auf, dass jemand ihren Transporter gestohlen hat. Schnell vermuten sie, dass Merle dahinter stecken könnte, der sich jetzt auf und davon gemacht hat. Im Camp angekommen, sind alle wieder glücklich vereint. Der Camper Jim scheint währenddessen den Verstand verloren zu haben und irritiert die restlichen Camper durch seine Aktion, sinnlos überall Löcher zu graben. Am Abend wird Andreas Schwester Amy nach einem Gang aufs Wohnwagen-Klo von einem Zombie überrascht und gebissen.

Gegrabene Löcher

Bevor der Rest der Camper die Situation realisieren kann, stürmt eine ganze Herde von Zombies auf sie zu, gegen die sie sich nun versuchen mit allen Mitteln zu wehren. Nun stoßen auch Rick und die Anderen dazu, sodass die Zombies nach einem harten Kampf alle erledigt werden können. Neben Amy wird auch Ed, der Ehemann der Camperin Carol, in seinem Zelt von einem Zombie gebissen. Nach dem die Gefahr gebannt wurde, erinnert sich Jim wieder, warum er die ganzen Löcher gegraben hat. Sie waren als Gräber gedacht. Man sieht nur noch, wie Andrea über ihrer sterbenden Schwester Amy kniet und die Episode endet.

S01xE05 – Tag 194 (Wildfire)

Nach dem Massaker der letzten Episode sind die Camper nun dabei, die Zombie-Leichen zu entsorgen. Während Daryl und die Anderen in der gebissenen Amy eine Gefahr sehen, stellt sich Andrea schützend vor ihre sterbende Schwester und macht deutlich, dass sie die Sicherheitsvorschriften kennt und es noch nicht an der Zeit wäre. An anderer Stelle empört sich Glenn, dass die Camper vorhaben ein totes Gruppenmitglied gemeinsam mit den Zombies zu verbrennen. Er besteht darauf, dass die Gruppenmitglieder begraben und nicht verbrannt werden sollen. Als Jim einem der Camper zur Hand gehen will, bemerkt Jacqui, dass er scheinbar ebenfalls gebissen wurde.

Die Gruppe berät nun, was mit Jim passieren soll. Daryl und der ältere Camper Dale ziehen es vor, Jim den Kopf zu zertrümmern. Shane und Rick schreiten ein und schützen Jim anschließend auch, als Daryl dabei ist auf ihn loszugehen. Daryl lässt von ihm ab und Jim wird in einem Wohnwagen zum Sterben untergebracht. Währenddessen kümmert sich Carol um ihren gebissenen Ehemann Ed, der sie während der Ehe immer wieder verprügelt hat und befreit ihn mit einer Spitzhacke selbst von seinem Leiden. Mittlerweile ist Amy mutiert und versucht nach ihrer Schwester Andrea zu schnappen, die sie die ganze Zeit über bewacht hatte. Andrea sagt nur noch, dass sie sehr liebt und verpasst ihr einen Kopfschuss.

Zentrum für Seuchenkontrolle

Rick erzählt den anderen Campern, dass er erfahren hat, dass es im Zentrum für Seuchenkontrolle eventuell Hilfe geben könnte. Er besteht darauf, dass sich alle dorthin auf den Weg machen sollten, da es im Camp ohnehin nicht mehr sicher wäre. Nach einigen hitzigen Diskussionen fügen sich die Camper Ricks Argumenten und schließen sich ihm an. Die Familie Morales hat jedoch einen anderen Plan und möchte alleine weiterziehen, um in Birmingham nach Angehörigen zu suchen. Rick und die Anderen statten sie mit etwas Munition aus und machen sich in einem Konvoi auf den Weg Richtung Seuchenkontrollzentrum. Unterwegs besteht der langsam sterbende Jim darauf, zurückgelassen zu werden. Was die anderen zunächst widerwillig für ihn einrichten und ihn an einen Baum bringen und mit einem Revolver alleine lassen.

Währenddessen wechselt der Handlungsstrang zum Zentrum für Seuchenkontrolle, wo der Wissenschaftler Dr. Edwin Jenner in einer Aufnahme zu Protokoll gibt, dass seit 193 Tagen der Zustand „Wildfire“ herrschen würde und es seitdem keine nennenswerten Fortschritte bei den Forschungsergebnissen gab. Bei dem Versuch einige Tests im Schutzanzug durchzuführen, passiert ein Unfall, der dafür sorgt, dass sämtliche TS-19-Proben zerstört werden. Der Forscher Jenner ist sichtlich am Ende und verkündet in einer Videokonferenz, dass er die Hoffnung nun endgültig aufgeben würde und vorhat Selbstmord zu begehen.

Die Rettung

Rick und die Anderen treffen in der Zwischenzeit vor dem Zentrum für Seuchenkontrolle ein und stoßen auf eine Vielzahl von Leichen vor dem Gebäude. Über eine installierte Überwachungskamera wird Jenner auf Rick und die Anderen aufmerksam, die sich vor der Eingangstür des verbarrikadierten Gebäudes befinden und versuchen reinzukommen. Jenner gibt zunächst keine Reaktion von sich und lässt die Gruppe nicht eintreten. Als alle schon die Hoffnung aufgeben und da es immer dunkler wird abhauen wollen, lässt der Wissenschaftler sie doch noch rein und die Episode endet.

S01xE06 – TS-19 (TS-19)

Nach dem Rick und seine Leute in der letzten Episode in das Zentrum für Seuchenkontrolle hereingelassen wurden, richtet der Wissenschaftler Dr. Jenner misstrauisch ein Sturmgewehr auf sie. Er verlangt von allen Anwesenden eine Blutprobe zu nehmen, um sie auf mögliche Infektionen hin zu überprüfen. Anschließend stellt er ihnen die künstliche Intelligenz Vi vor, die als Computerstimme mit ihm kommuniziert und die Kontrolle über das Gebäude hat. Im Seuchenkontrollzentrum bekommen alle die Gelegenheit zu duschen und kriegen Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Bei dem Festmahl, bei dem dann alle dabei sind, erzählt Dr. Jenner, dass er der einzige Überlebende im Gebäude sei und die anderen Wissenschaftler entweder geflohen sind oder Selbstmord begangen haben.

Zwischen Shane und Lori kommt es zu einer Unterredung, bei der Shane, der immer noch wütenden Lori beteuert, bei Rick keinen Herzschlag gehört zu haben, als er ihn im Krankenhaus zurückließ. Bei der Unterhaltung versucht Shane Lori sexuell anzugehen und wird von ihr am Nacken gekratzt, woraufhin er das Zimmer wieder verlässt. Am nächsten Morgen sind alle vom vielen Alkohol am Abend verkatert und kriegen von Dr. Jenner erst einmal Tabletten gegen die Kopfschmerzen. Als Dale dem Wissenschaftler erzählt, dass sie hier seien, weil sie gehört hätten, dass es im Zentrum für Seuchenkontrolle eventuell Hilfe gäbe, führt Dr. Jenner die Gruppe in einen Saal. Dort erklärt er ihnen anhand einiger Aufnahmen und der Computerstimme Vi, was der TS-19 Virus ist, der alle zu Zombies mutieren lässt.

Der Countdown

Während dieser Vorführung wird Dale auf einen ablaufenden Countdown aufmerksam, der bereits bei einer Stunde angelangt ist. Jenner reagiert nicht darauf, die künstliche Intelligenz Vi gibt jedoch die Antwort, dass nach Ablaufen des Countdowns das gesamte Gebäude dekontaminiert wird.

Mit der Zeit wird die Gruppe um Rick aufmerksam darauf, dass sich immer mehr elektrische Geräte abschalten und die Notstromversorgung aktiviert wird. Dr. Jenner erklärt der Gruppe, dass der Computer sämtliche elektrische Versorgung nach Priorität abschaltet, um die Station möglichst lange aufrechterhalten zu können. Rick wird klar, dass das Zentrum kurz vor seinem Ende steht und er gibt die Anweisung, dass sich alle auf eine Abreise vorbereiten sollen. Bei 30 Minuten erklingt eine Warnsirene und der Saal wird automatisch verriegelt, sodass Dr. Jenner und die Anderen darin eingeschlossen bleiben. Bei der drohenden Aufforderung den Saal wieder zu entriegeln, erklärt Dr. Jenner, dass dies nur noch der Computer könnte.

Das Geheimnis

Während alle durchdrehen und versuchen die Tür mit einer Axt aufzubrechen, stürzt sich Shane auf den Wissenschaftler und versucht ihn mit einem Gewehr zum Öffnen der Tür zu zwingen. Als dieser sich unbeeindruckt zeigt, feuert Shane mehrmals auf die herumstehenden Computer, woraufhin er durch Rick anschließend zu Boden gerungen wird. Nach einem weiteren Versuch, das Ganze mit dem Wissenschaftler diplomatisch zu lösen, erweicht sich dieser und erzählt von seiner Frau, die das eigentliche Genie hinter der Seuchenforschung war und von dem Virus infiziert wurde, weshalb es jetzt keinerlei Hoffnung mehr auf Rettung gäbe. Anschließend öffnet er der Gruppe die Tür und flüstert Rick etwas ins Ohr.

Als die Anderen sich schnellstmöglich aus dem Gebäude davon machen wollen, beschließen Jacqui und Andrea mit Dr. Jenner zurückzubleiben und mit ihm in den Tod zu gehen. Während der Rest in Eile aus dem Gebäude stürmt, bleibt auch Dale zurück und sagt Andrea, dass er ebenfalls bleiben würde, wenn sie nicht zur Vernunft kommt. Den Anderen gelingt es, sich mit Stühlen und einer Handgranate noch rechtzeitig aus dem Gebäude zu retten und sich in Sicherheit zu bringen. In letzter Sekunde sind auch Dale und Andrea zu sehen, da Andrea nicht für den Tod von Dale verantwortlich sein wollte. Jacqui bleibt mit Dr. Jenner jedoch zurück.

Das Finale von Staffel 1

Nachdem sich auch Andrea und Dale hinter einige Sandsäcke vor dem Gebäude werfen konnten, wird das Seuchenkontrollzentrum durch eine Explosion gesprengt und fällt in sich zusammen. Schockiert begibt sich die Gruppe zu den Fahrzeugen und fährt ohne Hoffnung auf eine Rettung ins Ungewisse davon, wobei das Finale der ersten Staffel mit vielen offenen Fragen dann auch endet.