The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 4 – Leben und Tod – Killer Within

The Walking Dead Staffel 3 Leben und TodAm Anfang der Episode Leben und Tod treibt im Gefängnis ein, bis dahin noch Unbekannter sein Unwesen und legt Spuren aus tierischen Körperteilen, die die Beißer durch das offene Tor anlocken sollen. Der Handlungsstrang hat sich, im Gegensatz zur vorherigen Episode, die nur Michonnes und Andreas Schicksal verfolgte, also wieder auf das Gefängnis verlagert und wirft gleich ein paar Fragen auf. Nämlich was es mit dem mysteriösen Fremden auf sich hat und warum er so sehr daran interessiert zu sein scheint, die Zombies in die Nähe von Rick und seine Gruppe zu locken. Die Gefahr, die sich da heraufbeschwört, ist Rick und seinen Leuten zunächst allerdings noch nicht klar.

Leben und Tod

Man sieht wie Daryl, T-Dog, Rick und Co. dabei sind, das Gelände des Gefängnisses abzusichern, als die verbliebenen Knastüberlebenden Oscar und Axel unerwarteterweise den Vorhof des Gefängnisses betreten. Einige Episoden zuvor hatte Rick den letzten Überlebenden des Gefängnisses, den Deal zugestanden, unter Waffenruhe einen eigenen Zellenblock im Gefängnis zu beziehen, sofern sie sich im eroberten Bereich der Gruppe nicht mehr blicken lassen würden. Entsprechend fällt dann auch die Reaktion von Rick und Daryl aus, als die Beiden es doch tun.

Oscar und Axel ersuchen Rick, sich seiner Gruppe anschließen zu dürfen, da sie es alleine in ihrem Zellenblock nicht mehr aushalten würden. Trotz aller Argumente lehnt Rick dieses Ersuchen jedoch strikt ab und gibt zu verstehen, dass er es sich nicht leisten kann, den Fremden zu vertrauen. Sie sollen entweder in dem, ihnen zugeteilten Zellenblock bleiben oder das Gefängnis ganz verlassen, um ihr Glück dann auf den Straßen zu versuchen. Der Rest der Truppe, ausgenommen T-Dog, welcher sich für die Aufnahme der Beiden einsetzt, teilt einstimmig Ricks Entscheidung.

Philipp

Hier endet der Handlungsstrang von Leben und Tod im Gefängnis fürs Erste auch wieder und geht zu den Ereignissen der letzten Episode über, wo Michonne und Andrea in der geschützten Stadt (Woodbury) Zuflucht finden. Man sieht wie Michonne, weiterhin voller Skepsis gegenüber dieser Idylle, mit dem „Gouverneur“ ins Gespräch kommt und ihn mit einigen unbequemen Fragen löchert und ihre Zweifel, durch die Ausflüchte des Gouverneurs nur noch mehr bestärkt sieht.

Eine gegenteilige Erfahrung mit dem Gouverneur macht hingegen Andrea. Ihr gegenüber scheint er sogar sehr redselig zu sein und verrät nicht nur seinen bisher verborgen gehaltenen Vornamen (Philipp), sondern erwähnt nebenbei auch, dass er eine Tochter hätte, die die Zombie-Apokalypse überlebt hat. Ebenfalls sieht man wie Merle den Gouverneur darum ersucht, mit einem kleinen Trupp auf die Suche nach seinem Bruder Daryl zu gehen. Der Gouverneur lehnt dies zunächst als zu riskant ab, willigt jedoch später ein, sogar selbst mitgehen zu wollen, sobald Merle mehr Informationen über den Aufenthaltsort seines Bruders in Erfahrung bringen kann.

Unbekannte gefährden die Gruppe

Nach der Auffrischung des Standes der Dinge in Woodbury wechselt der Handlungsstrang von Leben und Tod wieder zum Gefängnis, wo sich die Geschichte nun in einem Feuerwerk von Ereignissen anfängt zuzuspitzen. Während Hershel seine ersten Gehversuche im Hof des Gefängnisses unternimmt und Daryl, Rick und Glenn in der Nähe den Zaun untersuchen, geht die Alarmsirene des Gefängnisses los und es stürmen die ersten Beißer in den Hof, denen der Zugang zuvor durch den Unbekannten ermöglicht und eine Fährte gelegt wurde. Schnell machen sich Hershel, Maggie, Carl, Lori, Carol, Beth und T-Dog auf den Weg zurück zum sicheren Zellenblock. Dabei wird die Gruppe im Gemetzel mit den Beißern in den dunklen Gängen getrennt. T-Dog wird bereits bei dem Versuch die Beißer fernzuhalten und in das Gebäude zu flüchten gebissen.

Carol bleibt bei ihm, während Carl, Maggie und Lori ebenfalls von der Gruppe abgespalten werden und es alleine versuchen müssen. T-Dog versucht innerhalb des Gefängnisses für Carol noch den Weg freizukämpfen, wobei er bei lebendigem Leibe dann auch gefressen wird. Wodurch es Carol aber wiederum gelingt zu entkommen.

Kaiserschnitt im Zellentrakt

Während T-Dog nun tot ist, bahnt sich auch schon der nächste Höhepunkt an. Bei Lori setzen nämlich die Wehen ein und das Kind muss schnell entbunden werden. Maggie hat allerdings nicht die erforderten Kenntnisse, um den nötigen Kaiserschnitt durchzuführen, weswegen Loris Entscheidung für das Entbinden des Kindes auch gleichzeitig ihren sicheren Tod bedeutet. Maggie entnimmt das Neugeborene durch einen Schnitt an Loris alter Kaiserschnittnarbe, während Lori endgültig bewusstlos wird. Da jeder infiziert ist und nach dem Tod als Beißer wiederkehrt, macht Carl deutlich, dass er die Angelegenheit selber regeln möchte, da es sich dabei schließlich um seine Mutter handle. Nach dem Maggie mit dem Baby den Raum verlässt, hört man einen Schuss und Carl kommt schließlich nach. Somit wird klar, dass auch Lori tot ist.

T-Dog und Lori

Am Ende gelingt es Daryl, Rick und Oscar, der aufgrund seiner Erfahrung im Gefängnis mitgenommen wurde, zum Notstromaggregat vorzudringen, um die Sirene auszumachen und die elektronisch gesteuerten Tore wieder zu schließen. Dort treffen sie auf den Unbekannten, der für das Chaos im Gefängnis verantwortlich ist, welcher sich als Andrew, einer der Knastüberlebenden, entpuppt. Nach einem Gerangel mit Rick gelingt es Andrew ihn zu entwaffnen, während Daryl dabei ist die Tür vor den eindringenden Zombies zu schützen. Nun ergreift Oscar die auf dem Boden liegende Waffe und richtet sie auf Rick und Andrew. Andrew fordert ihn auf, Rick zu erledigen, damit sie die Kontrolle über das Gefängnis wieder an sich reißen können. Doch Oscar zögert nicht lange, stattdessen Andrew zu erschießen und ein für alle Mal seine guten Absichten und seine Loyalität gegenüber der Gruppe zu beweisen.

Nach dem die Alarmsirene ausgeschaltet werden kann und das Gefängnistor wieder verschlossen wurde, erfahren Rick und Co. um die Geburt des Babys und das Schicksal von T-Dog und Lori. An dieser Stelle endet die Episode Leben und Tod schließlich auch mit dem Kreischen des Neugeborenen und der deutlich sichtbaren Verzweiflung in den Augen von Rick und dem Rest der Gruppe.

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