The Walking Dead Staffel 6 Episode 16: Last Day On Earth – Der letzte Tag auf Erden

The Walking Dead Staffel 6 Der letzte Tag auf ErdenDer letzte Tag auf Erden – Das Finale beginnt und endet düster. Lichtstrahlen dringen kaum durch Löcher einer Wand von einem stockfinsteren Raum, in dem schweres Atmen zu hören ist.

Die Auflösung des unerträglichen Cliffhangers der letzten Folge, in der auf Daryl aus nächster Nähe geschossen wird, lässt noch eine Weile auf sich warten. Morgan findet auf der Suche nach Carol das Pferd, nach dem wahrscheinlich der verschont gebliebene Mann auf der Farm gesucht hat. Carol wird von dem überlebenden Savior, der ihren Rosenkranz an sich nahm, verfolgt.

Ein Mann rennt um sein Leben – begleitet von unheimlich melodiösem Pfeifen. Er wird schließlich von den Saviors gefangen genommen. Der Anführer erklärt ihm, dass seine Leute wegen einem Regelverstoß sterben mussten, und die Saviors schlagen brutal auf ihr Opfer ein.

Rettungsfahrt für Maggie

Carl packt hektisch Schusswaffen ein. Er und Rick wollen Maggie nach Hilltop zum Arzt bringen. Enid möchte sie begleiten, was Carl jedoch verweigert. Er sperrt sie sogar ein, um sie daran zu hindern. Abraham, Sasha, Eugene und Aaron schließen sich der Rettungsfahrt an. Bevor sie abfahren bespricht Rick mit Gabriel die Sicherheitsvorkehrungen für Alexandria. Die Gruppe macht sich mit der angeschlagenen Maggie auf den Weg nach Hilltop. Sie müssen plötzlich wegen einer Straßenblockade anhalten. Rick steigt aus und schlägt einen Deal vor. Als die Saviors jedoch alle Güter und ein Leben fordern, beschließen Rick und seine Leute umzukehren. Ein Savior ruft ihnen nach, dass es ihr letzter Tag auf Erden sein könnte. Eugene und Sasha studieren eine Straßenkarte und finden einen alternativen Weg nach Hilltop.

Carols Dilemma

Morgan reitet auf dem Pferd durch eine verlassene Stadt und findet Carol, die eine Stichwunde hat. Morgan schlägt vor, dass sie nächsten Morgen nach Alexandria aufbrechen. Carol lehnt jedoch ab. Sie will niemanden mehr töten, würde aber die Leute in Alexandria nicht anders schützen können. Deshalb bleibt sie lieber fern und möchte, dass auch Morgan geht. Er weigert sich, sie aufzugeben. Vor dem Gebäude erlöst Morgan einen Beißer, der am Galgen hängt. Wieder zurück, findet er Carol nicht mehr. Er macht sich wieder auf den Weg, nach ihr zu suchen.

Fahrt ins Verderben?

Abraham, der das Wohnmobil lenkt, und Sasha planen eine gemeinsame Zukunft mit Kindern, während sie die neue Strecke befahren. Eine weitere Gruppe der Saviors blockieren auch diese Straße. Rick erkennt schnell, dass sie zahlenmäßig unterlegen sind und Abraham kehrt den Wagen abermals um. Einer der Saviors schießt in ihre Richtung. Die Gruppe nimmt wieder einen neuen Weg und stößt auf eine Straßenblockade – diesmal aus angeketteten Beißern geformt. Einer der Zombies hat zwei von Michonnes Locken angeheftet und einer ist von Pfeilen von Daryls Armbrust durchbohrt. Die Saviors schießen wieder auf sie. Rick kann die Beißer befreien und sie können mit dem Wohnmobil weiterfahren. Rick merkt, dass die Saviors nicht direkt auf sie gezielt haben. Eine weitere Straßensperre zwingt sie wieder vom Weg abzuweichen. Rick versichert Maggie, der es zunehmend schlechter geht, dass sie es schaffen werden.

Rettende Ritter

Morgan findet Carols Rosenkranz neben einem erledigten Beißer. Der verletzte Savior, der Carol verfolgt, holt sie schließlich ein, schießt auf sie und verwundet sie an Arm und Bein. Er verkündet, dass er sie langsam sterben sehen will. Morgan greift ein und tötet den Savior. Zwei Reiter in Rüstung nähern sich den beiden. Einer davon ist der Mann von der Farm, den Morgan vor Rick gerettet hat. Er verspricht Morgan, dass er Carol versorgen wird.

Letzte Versuche

Ricks Gruppe gerät wieder an eine Straßensperre. In der Nähe beobachten sie wie die Saviors den Gefangenen von einer Autobahnbrücke erhängen. Aaron will ihn retten, Rick ermahnt ihn jedoch die Munition zu sparen. Der Gehängte erstickt schließlich qualvoll. Plötzlich gehen die Holzstämme der Straßenblockade in Flammen auf. Die Gruppe kehrt mit dem Wohnmobil abermals um.

Eugene schlägt vor, dass sie zu Fuß weiter gehen, da die Saviors wahrscheinlich nach dem Wohnmobil Ausschau halten. Rick und Eugene besprechen den neuen Plan. Eugene will mit dem Wohnmobil wegfahren, um die Saviors wegzulocken. Eugene gibt Rick noch rasch ein niedergeschriebenes Rezept, um Munition herzustellen – für den Fall, dass er nicht überlebt.

Auf einer Rettungstrage wird die geschwächte Maggie durch den Wald getragen. Plötzlich ertönt jenes unheimliche Pfeifkonzert, das die Saviors ankündigt. Sie sind umzingelt und, wie Eugene, gefangen. Einer der Saviors entwaffnet sie und zwingt sie niederzuknien. Ricks Blick nach zu urteilen, erkennt er rasch die Ausweglosigkeit ihrer Situation.

Das pechschwarze Gefängnis, in dem das Atmen der Gefangenen hörbar ist, entpuppt sich als Lieferwagen. Dwight öffnet diesen und zerrt die Gefangenen – Glenn, Michonne, Rosita und einen angeschossenen Daryl – hervor. Sie müssen bei den anderen ebenfalls niederknien. Glenn und Maggie rufen herzzerreißend nach einander.

Die neue Weltordnung

Der viel gefürchtete Negan tritt in Erscheinung – mit einem gelungenen Auftritt: in seiner Hand ein mit Stacheldraht umwickelter Baseballschläger und mit einer fast humorvollen Ansprache. Er stellt sich Rick vor und erklärt ihm, dass sie ab sofort für ihn arbeiten. Er lässt sie dafür am Leben, muss jedoch einen von ihnen mit Lucille – seinem Baseballschläger – erschlagen. Das soll die Strafe für seine toten Leute sein. Mit soziopathischem Wohlgefallen nimmt er sich grausam lange Zeit, seine potentiellen Opfer zu mustern. Er schlägt vor, er könnte Maggie von ihrem Leiden befreien und holt aus, als Glenn flehend die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Dwight weist ihn in seine Schranken und Negan warnt die anderen, wenn noch jemand aufschreit, werden alle sterben.

Der letzte Tag auf Erden – Der letzte Tag für einen

Negan beginnt einen sadistischen Abzählreim, um den Psychoterror für Opfer (und Zuschauer) nervenaufreibend in die Länge zu ziehen. Das Opfer ist auserkoren. Bevor er brutal zuschlägt, befiehlt er seinen Männern, falls sich jemand rührt, das Auge von Carl an Rick zu verfüttern. (Ein Hinweis, dass es keiner dieser beiden ist?) Für den Zuseher ist die schreckliche Attacke aus Perspektive des Opfers zu sehen. Nach dem ersten Schlag rinnt Blut über den Bildschirm. Die gedämpften Schreie in der Schwarzblende verraten nicht, wen es trifft, und weichen den dumpfen Schlägen, die unbehaglich lange zu hören sind. Mit dem spannungsgeladenen Cliffhanger endet das dramatische Finale der 6. Staffel, dessen Auflösung erst in der 7. Staffel Gewissheit bringen wird.

The Walking Dead Staffel 6 Episode 15: East – Nach Osten

The Walking Dead Staffel 6 Nach Osten

Nach Osten – Gibt es eine Rettung vor den Saviors?

Die vorletzte Episode der 6. Staffel beginnt und endet dramatisch und mit viel Blut. Ein Auto mit durchschossener Windschutzscheibe hängt fest, Stimmen und Schüsse sind hörbar und Blut fließt. Ist es das von Carol, die Alexandria verlassen hat und auf die Saviors getroffen ist?

Carol lässt Alexandria hinter sich

Eine Rückblende zeigt wie Carol ihre Sachen und Vorräte packt, aber darauf achtet, dass Tobin dies nicht bemerkt. Nichtsahnend spricht er mit ihr über die (in der letzten Episode) verstorbene Denise und erfährt erst am nächsten Morgen durch den Abschiedsbrief von ihrem Verschwinden. Als er schlief, hat sich Carol heimlich hinausgeschlichen.

Kostbare Momente der Zweisamkeit

Glenn duscht mit Maggie und stellt besorgt fest, dass sie Blutergüsse am Rücken und an der Seite hat. Abraham löst Sasha am Wachposten ab, sie gibt ihm eine Zigarre für seine Schicht und Rosita bemerkt deren zärtliche Blicke. Rick und Michonne genießen den Morgen im Bett. Michonne erzählt Rick, dass Maggie einen Angriff der Saviors befürchtet und macht sich auf den Weg, um bei Sicherheitsvorkehrungen zu helfen. Maggie plant in Alexandria Waffenstationen zu errichten, damit diese im Notfall griffbereit sind.

Verfolger

Daryl nimmt sein Motorrad und steckt den Schlüsselanhänger von Denise ein, den sie kurz vor ihrem Tod gefunden hat. Rosita, die das Tor bewacht, kann Daryl nicht davon abhalten, sich auf Dwights Spuren zu begeben – um ihn zu töten. Glenn und Michonne verfolgen mit Rosita schließlich Daryl, um ihn zu schützen.

Tobin unterrichtet Rick über Carols Verschwinden und zeigt ihm den Brief. Mit Sasha und Abraham stellen sie fest, dass Carol ein Auto genommen hat und in welche Richtung sie fuhr. Rick und Morgan machen sich auf den Weg, um nach ihr zu suchen.

In der Falle

Was kurz vor der ersten Szene der Folge geschah: Carols Auto wird von den Saviors überfallen. Sie steigt mit erhobenen Händen aus dem Auto und die Saviors verlangen von ihr, sie nach Alexandria zu führen. Carol fleht weindend Negans Männer an, einfach umzukehren und Alexandria in Ruhe zu lassen. Dieser Bitte kommen die Saviors natürlich nicht nach. Darauf hin eröffnet Carol mit ihrer im Ärmel versteckten Waffe das Feuer auf ihre Angreifer. Sie streckt fast alle nieder und befiehlt einem Überlebenden aus seinem Versteck zu kommen. Dieser greift sie mit seiner Waffe an. Ein weiterer Schuss fällt.

Töten oder am Leben lassen?

Diese Frage beschäftigt in der postapokalyptischen Welt viele, die einem potentiellen Feind begegnen. Rick und Morgan disktutieren auf ihrer Suche nach Carol und rätseln über Carols Beweggründe. Morgan kann Carols Entschluss, nicht mehr töten zu wollen, gut nachvollziehen. Als sie sich Carols zurückgelassenem Wagen nähern, werden sie von einem Savior beobachtet. Da Carol nicht auffindbar ist, folgen sie einer Blutspur. Der Savior hebt Carols Rosenkranz auf und folgt den beiden.

Rick und Morgan philosophieren weiter, ob es sicherer ist, im Zweifel einen Gegner zu töten. Morgan argumentiert, dass Verschonte – wie einst Carol – auch zum Retter werden können. Sie stoßen auf eine Farm, wo ein Fremder und zahlreiche Beißer sind. Als Rick ihn auffordert, seine Waffe fallen zu lassen und dieser flieht, schießt Rick auf ihn. Morgan kann einen Treffer verhindern. Rick ist überzeugt, dass er ein Savior war. Morgan beichtet, dass er sogar einen der Wölfe nur gefangen hielt, der später Denise vor Beißern gerettet hat und sie dann Carl. Morgan möchte die Suche nach Carol nicht aufgeben und alleine fortsetzen. Rick gibt ihm eine Waffe und kehrt nach Alexandria zurück.

Drama um Maggie

Enid sorgt sich um die schwangere Maggie, die sich nicht schont. Maggie will zur effizienten Kämpferin werden und bittet Enid, ihr die Haare zu schneiden, die ihr im Weg sein könnten. Als sie ihren Kurzhaarschnitt zufrieden im Spiegel begutachtet, bricht sie vor Schmerzen gekrümmt zusammen. Was passiert mit Maggie und ihrem Baby?

Gefährliche Rachepläne

Glenn, Rosita und Michonne erreichen den Tatort, wo Dwight Denise getötet hat. Dort finden sie auch Daryls Motorrad versteckt. Rosita merkt an, dass sie Daryl einfach seinen Racheplan ausführen lassen sollten. Die drei suchen jedoch weiter nach Daryl und finden ihn schließlich. Sie wollen mit ihm nach Alexandria zurückkehren. Glenn bittet ihn eindringlich, wieder mit ihnen nach Alexandria zu kommen. Die Siedlung ist fast ungeschützt, da einige der besten Kämpfer unterwegs sind. Daryl weigert sich jedoch, weil er Dwight unbedingt töten will. Hätte er dies bei deren erster Begegnung getan, würde Denise noch leben. Schließlich geht Rosita mit ihm und Glenn macht sich mit Michonne auf den Heimweg. Plötzlich werden Michonne und Glenn von Dwight und seinen Leuten gefangen genommen.

In Alexandria erfährt Rick, dass Michonne und die anderen nicht zurückgekommen sind. Abraham und Rick teilen ihre Ängste, wieder jemandem emotional nahe zu sein.

Nervenaufreibender Cliffhanger

Im Wald spüren Daryl und Rosita das Camp der Saviors auf, in dem Glenn und Michonne gefangen gehalten werden. Glenn, der geknebelt ist, versucht Daryl vergeblich zu warnen, dass dies eine Falle ist. Dwight gelingt es, sich an Daryl von hinten heranzuschleichen und richtet seine Waffe mit den Worten „Hi, Daryl“ auf ihn. Ein weiterer richtet seine Waffe auf Rosita. Daryl dreht sich zu Dwight um, ein Schuss fällt und Blut spritzt. Ist es etwa Daryl, der im Finale stirbt? Eine Off-Stimme (die von Daryl, oder doch die von Morgan?) sagt in der Schwarzblende „Euch geschieht nichts“.

The Walking Dead Staffel 6 Epidsode 14: Twice as Far – Keine Gleise

The Walking Dead Staffel 6 Keine Gleise

Idylle und Alltag in Alexandria

Keine Gleise – Olivia stellt zufrieden fest, dass die Speisekammer reichlich gefüllt ist. Gabriel macht voller Zuversicht eine Runde mit einem Gewehr. Eugene bezieht seinen Wachposten und grüßt Sasha, die auf ihrem Wachposten steht. Morgan trainiert Aikido und Carol raucht eine Zigarette auf der Schaukel ihrer Veranda und hält dabei ihren Rosenkranz.

Morgan baut eine Gefängniszelle im Keller und antwortet Rick, der nach dem Grund fragt, dass er ihm nun eine Wahl anbieten kann.
Der nächste Tag beginnt mit fast den gleichen Handlungsabläufen. Tobin küsst Carol zum Abschied auf der Veranda, als er zur Arbeit geht. Rosita zieht sich gerade an, während Spencer noch in ihrem Bett schläft. Sie wirkt unschlüssig darüber, ob sie die Nacht bereut.
Daryl arbeitet an seinem wieder gewonnenen Motorrad und findet die kleine Holzfigur, die Dwight schnitzte. Carol gesellt sich zu ihm und fragt nach seinen Erlebnissen im verbrannten Wald. Er meint, er hätte die drei Saviors damals doch töten sollen, und fragt nach, ob die Saviors ihr und Maggie etwas angetan haben. Carol verneint.

Ein weiterer Tag beginnt mit gewohnter Routine in Alexandria. Denise hält Wache auf einer Plattform und beobachtet wie Abraham und Eugene das Gelände verlassen. Sie konzentriert sich auf einen im Zaun gefangenen Beißer, als ob sie sich einer Angst stellen will.
Spencer schlägt Rosita vor, dass er sie für kochen könnte. Er bemerkt ihre Distanziertheit und spricht ihre Beziehung an. Rosita blockt dies ab und stimmt dem Dinner zu.

Tiefschürfende Ausflüge

Denise bittet Daryl und Rosita, sie zu einer nahe gelegenen Apotheke zu begleiten. Daryl und Rosita wollen, dass Denise lieber in Sicherheit bleibt. Sie besteht jedoch darauf, mitzukommen. Zu dritt machen sie sich auf den Weg und Denise erzählt auf der Fahrt von ihrem Bruder. Die Straße wird von einem quer liegenden Baum blockiert. Daryl ist skeptisch, Rosita glaubt nicht, dass dieser absichtlich platziert wurde. Sie machen sich zu Fuß auf den Weg und Rosita möchte eine Abkürzung über Bahngleise nehmen, Daryl will jedoch auf der Straße bleiben. Denise schließt sich Daryl an.

Abraham und Eugene erreichen eine Stadt. Abraham bemerkt anerkennend, dass Eugene wesentlich mehr Aufgaben in Alexandria übernommen hat – und auch dass er mit Frauen flirtet. Eugene gibt zur Antwort, dass er sich nur anpasst.

Rosita trifft wieder mit Daryl und Denise zusammen und gemeinsam erreichen sie die Apotheke. Denise und Rosita sprechen kurz über Abraham.

Eugene und Abraham finden einen Betrieb für Industriemaschinen. Eugene möchte hier Waffenmunition herstellen. Plötzlich erscheint ein Zombie, dessen Kopf mit gehärteten Flüssigmetall überzogen ist. Eugene versucht ihn zu töten, kann aber mit seiner Machete nicht in dessen Kopf eindringen. Abraham schreitet ein und erledigt den Untoten – worauf Eugene wütend wird, da er den Beißer selbst töten wollte. Beleidigt lässt Abraham ihn alleine zurück.

In der Apotheke durchsuchen Daryl und Rosita die Regale. Denise findet einen Schlüsselanhänger mit dem Namen „Dennis“ und steckt ihn ein. Sie hört ein Geräusch, zieht ihre Machete und geht diesem nach. Sie findet eine Untote und sieht Kinderschuhe in einem Becken aus Blut. Geschockt flüchtet sie und versucht, ihre Tränen zu verbergen. Daryl tröstet sie und merkt an, dass sie es war, die die Apotheke gefunden hat. Sie erzählt ihm , dass Dennis der Name ihres Zwillingsbruder war und, dass er mutig, aber auch voller Wut war. Das erinnert Daryl an Merle.

Schrecklicher Angriff aus dem Hinterhalt

Am Rückweg schlägt Daryl vor, die Schienenabkürzung zu nehmen. Denise entdeckt in einem Auto, in dem ein Zombie festsitzt, eine Kühltasche und will diese ergattern. Trotz der Warnungen ihrer Begleiter ist sie erfolgreich und erbeutet eine Limonade – um die sie einst Daryl für Tara gebeten hat. Daryl wirft ihr vor, dass sie sich unnötig in Gefahr gebracht hat. Denise erklärt, dass sie sich ihren Ängsten stellen möchte und dazu Daryl als Sicherheit brauchte und Rosita aus ihrer Einsamkeit befreien wollte. Sie sagt ihren Begleitern, dass sie sich auch ihren Problemen stellen sollen. Sie bereut es, aus Angst nicht mit Tara mitgegangen zu sein. Mitten in ihrem Vortrag durchbohrt plötzlich ein Pfeil ihr Auge und tötet sie. Dwight, der einst Daryls Motorrad gestohlen hat, tritt mit einer bewaffneten Gruppe aus dem Wald hervor. Eugene ist deren Gefangener.

Dwight, dessen Gesicht schwere Brandwunden hat, verlangt von Daryl sie nach Alexandria zu führen. Eugene bemerkt Abraham und verrät Dwight, dass noch jemand hinter den Ölfässern versteckt ist. Als Dwight einen zur Nachschau hinschickt, beißt Eugene Dwight in den Schritt und Abraham eröffnet das Feuer. Eugene wird bei der Schießerei zwar verletzt, aber Dwight zieht sich mit seinen Leuten rasch zurück.

Abschied

In Alexandria betreut Rosita auf der Krankenstation Eugene. Er erklärt Abraham, dass er den Savior nicht auf ihn aufmerksam machen, sondern nur eine Ablenkung schaffen wollte. Die beiden überwinden ihre vorherigen Differenzen. Abraham besucht nach dem ereignisreichen Tag Sasha, die ihn schließlich in ihr Haus einlädt.

Daryl und Carol begraben Denise, wobei Daryl den Schlüsselanhänger einsteckt. Carol stimmt ihm – an ihr vorheriges Gespräch anknüpfend – zu, dass sie von den Saviors niemanden hätten überleben lassen dürfen.

Tobin liest in seinem Haus einen Brief von Carol. Sie hat Alexandria verlassen, weil sie nicht mehr töten will und für die Bewohner Alexandria dies sicher wieder tun würde. Der Morgen beginnt mit den routinemässigen Abläufen in Alexandria. Morgan blickt zu Carols Veranda und sieht nur eine leere Schaukel.

The Walking Dead Staffel 6 Epidsode 13: Im selben Boot – The Same Boat

The Walking Dead Staffel 6 Im selben Boot„Im selben Boot“ (Originaltitel: „The Same Boat“) lautet die 13 Episode der sechsten „The Walking Dead“-Staffel. In den Vordergrund rücken Carol und Maggie sowie auch die Frage, wer tatsächlich die „Guten“ und „Bösen“ sind. Mit „Im selben Boot“ rückt die sechste Staffel dem Finale näher; die Frage, wer Negan ist, wird wohl erst in den finalen Episoden beantwortet werden. Auch in Episode 13 gibt es darauf keine (zufriedenstellende) Antwort.

Ein kurzer Rückblick – Paula und Rick handeln einen Deal aus

Während Rick und Co. am Ende der 12 Episode der Meinung waren, als Sieger den Platz verlassen zu können, werden sie über Walkie-Talkie von Paula kontaktiert. Carol und Maggie sind in der Gewalt der Saviors. Rick und Co., welche selbst eine Geisel der Saviors in ihrer Gewalt haben, einigen sich auf einen Deal. So soll die Geisel gegen Carol und Maggie getauscht werden. Wer sich schon die Hände gerieben hat, eine Rettungsmission zu sehen, wird relativ schnell bemerken: Carol und Maggie sind auf fremde Hilfe nicht angewiesen. Der Fokus der 13. Episode liegt auf den beiden Damen, die noch zu Beginn in der Gewalt der Saviors sind, sich jedoch – auf Grund ihrer Erfahrung und Anwendung einiger Tricks – selbst befreien können. Auch wenn die 13. Episode den Schwerpunkt auf Carol gelegt hat, so ist es doch Maggie, die im Laufe der Episode zur blutrünstigen Kämpferin mutiert und mitunter den größten Teil auf sich genommen hat, damit beide das Gebäude lebend verlassen können. Der Carol-Schwerpunkt befasst sich, wie der Zuseher am Anfang vielleicht glauben mag, nämlich nicht auf ihre Fähigkeit, Maggie aus dem Gebäude zu führen und als Anführerin gegen die Saviors vorzugehen, sondern auf ihre Charakterveränderung. Carol ist gebrochen; Schulgefühle nehmen über Hand.

Die vergangenen Erlebnisse haben Spuren hinterlassen

Carol und Maggie werden – gefesselt und geknebelt – im Inneren des Gebäudes festgehalten. Carol hyperventiliert, präsentiert sich abermals als unschuldige, vom Schicksal gebeutelte Frau, die jedoch nur zwei Dinge verfolgt: Carol will einerseits ihren Rosenkranz erreichen, andererseits braucht sie, obwohl sie nicht raucht, eine Zigarette. Der Rosenkranz und die Zigarette dienen ihr am Ende der Episode als Waffe. Doch es ist nicht Carol, die tatsächlich die eigene Befreiung leitet, sondern Maggie, das das Ruder an sich reißt. Dass sich unter den Saviors eine Schwangere befindet, hält Maggie nicht davon ab, sich mit allen Mitteln gegen die Gefangenschaft zu wehren. Dass auch die Frage, wo Negan sei, mit dem obligatorischen „Wir sind alle Negan“ beantwortet wird, ist keine Überraschung. Dass sich Maggie jedoch mit den Spielchen nicht zufrieden gibt und der älteren Dame daraufhin das Gesicht zertrümmert, zeigt beinahe eine komplett neue Seite der jungen Frau.

Die Saviors sind Geschichte

Maggie und Carol können auch einen Spähtrupp eliminieren, welcher in die „Schlachtgasse“ gelockt und (dank Carols Zigarette) bei lebendigem Leib verbrennt. Carol und Maggie haben sich alleine aus dem Raum befreit, die Saviors – allen voran Paula – getötet und auch einen Spähtrupp eliminiert. Als Maggie die Tür in die Freiheit öffnet, steht bereits die Gruppe von Rick bereit; mit schweren Waffen im Anschlag, freuen sie sich über die altbekannten Gesichter ihrer Freunde, die sich alleine befreien konnten. Es ist geschafft – die Gruppe ist wieder vereint und bereit, das Areal zu verlassen.

Carols Wandlung im Mittelpunkt

Schon während der 12. Episode wurde dem Zuseher bewusst, dass Carol immer größere Schwierigkeiten mit dem Töten bekommt; es wirkt, als würden die Schuldgefühle einen hohen Stellenwert in ihrem Leben eingenommen haben. In der 13. Episode nimmt diese Entwicklung ihren Lauf. Auch wenn Carol im Nahkampf eine Frau tötet, wird sie immer wieder von der Frage eingeholt, wie viele Leute sie schon getötet habe. Vor allem am Ende, als Rick die Savior-Geisel kaltblütig erschießt, als jene nicht verraten möchte, wo Negan ist, zeigt, dass sich Carol wohl bereits die Frage stellt, wer tatsächlich die „Guten“ sind. Sie presst den Rosenkranz so fest in ihrer Hand, dass Blut durch die geschlossene Faust tritt. Gibt es tatsächlich noch einen Unterschied zwischen Ricks Gruppe und jener der Saviors?

Rick und Konsorten – neue Charaktereigenschaften?

Während Rick und Konsorten in den vergangenen Staffeln immer in der „Defensive“ waren und meistens auf Attacken der anderen Gruppierungen reagieren mussten, haben sie sich deutlich in ihrem Verhalten geändert. Ricks Gruppe ist permanent in der Offensive und hat – wie eindrucksvoll in den letzten Folgen der sechsten Staffel unter Beweis gestellt – gezeigt, dass sie auch für Lebensmittel töten. Der Zuseher wird sich, wohl wie Carol am Ende der 13. Episode, die Frage stellen müssen, worin sich die Gruppen unterschieden haben und warum die von Rick angeführte Gruppe tatsächlich noch als die „Guten“ gefeiert werden. Vor allem wird jener Schwerpunkt auch die nächsten Folgen der sechsten Staffel bestimmen. Mitunter wird man gespannt sein können, inwiefern sich Carols Veränderung auf die Gruppe auswirkt und ob mitunter eine Gefahr von ihr ausgeht, wenn sie sich mitunter nicht mehr mit den Idealen und Vorgehensweisen identifizieren kann. Der „The Walking Dead“-Fan kann sich auf ein fulminantes Staffelfinale freuen, das bereits auf die Zielgerade eingebogen ist.

Walking Dead Staffel 6 Episode 12: Not yet tomorrow – Die Nacht vor dem Morgen

The Walking Dead Staffel 6 Not yet tomorrow – Die Nacht vor dem MorgenDie Nacht vor dem Morgen – Zu Beginn der Folge sieht der Zuschauer endlich wieder Carol in Aktion. Allerdings nicht so, wie man eigentlich gewohnt ist. Denn sie backt Kekse mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen und verteilt sie an die Bewohner Alexandrias. Nur Tobin macht ihr einen Strich durch die anscheinend perfekte Welt. Auch ihr Gespräch mit Morgan, der ihr klar macht, dass sie quasi eine Mittäterin ist, als es um den entkommenen Wolf geggangen ist, bewegt sie sichtlich.

Anschließend sind alle Bewohner in der Kirche versammelt und Rick macht der Gruppe klar, worum es sich bei dem Deal mit Hilltop handelt. Er möchte, dass die Truppe sich gemeinsam entscheidet. Morgan ist nicht begeistert von der Idee und möchte lieber, dass man mit Negan und den Saviors redet. Rick und Morgan diskutieren. Alle anderen sprechen sich für den Überraschungsangriff auf die Saviors aus. Später sieht man Glenn und Maggie darüber sprechen, wie sie und das Baby zu schützen ist. Tobin und Carol finden zueinander und Abraham macht Rosita klar, dass sie nicht die Einzige in seinem Herzen ist. Tara sagt Denise, dass sie sie liebt (zum allerersten Mal), um von ihrer Stimmung abzulenken. Rick zeichnet einen Plan des Gebäudes mit Jesus‘ Hilfe und shcmiedet Pläne, wie sie in das Gebäude hineinkommen sollen.

Mit einem Trick gelingt ihnen das sogar: Sie schlagen mehreren Zombies den Kopf ab, um den Saviors daszu liefern, was sie wollen: Gregory’s Kopf. Währenddessen sieht man Glenn und Heath im Gespräch, darüber, dass sie beide noch nie Menschen töten mussten. Und dass sie beide Angst haben. Rick schwört die Truppe auf den Plan ein. Sie wollen einige Stunden vor Tagesnabruch ankommen, damit die Wachen müde sind und die anderen tief schlafen. Damit der Zombiekopf auch wie Gregory aussieht, prügelt Rick einige Male auf ihn ein. Der Bewohner von Hilltop, der den Wachen den Kopf von „Gregory“ an die Wachen abgeben soll, bemerkt daraufhin, dass die Saviors zwar schon beängstigend sind, aber nichts gegen die Gruppe von Rick.

Der Trick funktioniert. Die Wachen glauben dem Hilltop-Bewohner, dass es Gregorys Kopf ist und holen den Gefangenen, der nun wieder an Hilltop ausgehändigt wird. In der Zwischenzeit schneidet Daryl dem anderen Wachmann den Hals durch, als der Hilltop-Bewohner in Sicherheit ist, wird der der andere Wachmann vom Katana Michonnes aufgespießt. Die Gruppe drängt nun ins Gebäude und beginnt, die Saviors im Schlaf zu töten. Auch Glenn und Heath treten mit Messern bewaffnet in ein Schlafzimmer ein und Glenn hat sichtbare Zweifel und Probleme dabei einen Menschen zu töten. Trotzdem rammt er dem schlafenden Savior ein Messer in den Kopf. Allerdings fängt er dabei auch zu weinen an. Heath hingegen zittert wie Espenlaub und kann den Stoß in den Kopf nicht zu Ende bringen. Glenn übernimmt für ihn. Als er fertig ist, fällt sein Blick auf mehrere Fotos, die an der Wand hängen. Darauf zu sehen sind Menschen mit eingeschlagenen Köpfen aus denen das Gehirn sogar austritt. Angewidert dreht er sich weg.

Währenddessen sitzen Tara und Pater Gabriel und Jesus im Auto und reden darüber, wie viel Angst sie davor haben, Menschen zu töten. Tara beichtet, dass sie Denise ihre Liebe nur gestanden hat, um von ihrer Angst abzulenken. Trotzdem liebt sie sie. Jesus meint daraufhin nur, dass sie dann ja wissen würde, wofür sie kämpft.

Drinnen überschlagen sich die Ereignisse. Ein Savior mit leichtem Schlaf überrascht Sasha und Abraham, die ihn zwar überwältigen können, der aber zuvor noch den Alarmknopf drücken kann.

Carol und Maggie hören den Alarm und wollen hineineilen. Carol macht Maggie allerdings klar, dass sie draußen bleiben müsse und an ihr Baby denken muss. Sie befiehlt ihr, dass sie draußen bleiben soll.

Tara schickt die beiden Hilltop-Bewohner weg, damit der Deal mit Gregory noch steht. Zu dritt mischen sie sich in die nun ausbrechende Schlacht ein. Nach und nach vernichtet die Gruppe alle Saviors, die sich im Gebäude befinden. Sogar Jesus kann unerkannt Glenn und Heath vor der Erschießung retten, weil er einen Totgeglaubten den Gnadenschuss in den Kopf setzt.

Draußen beweist Pater Gabriel, dass er nicht mehr der Angsthase ist. Er tötet einen Savior, der es nach draußen geschafft hat. Dieser offenbart ihm vor seinem Tod noch, dass sie alle sterben werden.

Als innen alle tot sind, wundert sich Michonne, wo denn nun dieser „Negan“ gewesen sein soll. Heath und Tara brechen zu einer Tour auf,
Heath muss einfach nur weg von dem Grauen.

In einer Zwischenblende sieht man Morgan etwas schweißen, bevor er sich die Maske abnimmt und bitterlich zu weinen beginnt und darum trauert, was seine Gruppe getan hat.

Plötzlich fährt einer der Saviors mit Daryls Motorrad aus der Garage. Daryl kann ihn überwältigen, allerdings wird ihnen klar, dass sie nicht alle erwischt haben. Denn plötzlich tönt eine Stimme aus dem Walkie-Talkie, das der Savior dabei hatte. Die weibliche Stimme, erklärt, dass sie Carol und Maggie in ihrer Gewalt haben. Und dass das ein Grund sei, worüber die Gruppe rund um Rick reden will.

The Walking Dead Staffel 6 Epidsode 11: Knots Untie – Lösung

The Walking Dead Staffel 6 Knots Untie - Lösung

Interessante Neuigkeiten

Lösung – Abraham und Sasha patrouillieren gemeinsam. Sasha teilt Abraham mit, dass sie die Schicht nun getauscht hat und nicht mehr mit ihm auf Patrouille gehen wird – eine deutliche Abfuhr auf seine unerwiderten Flirtversuche. Wenig später liegt er mit Rosita im Bett, seine Gedanken sind jedoch weiterhin bei Sasha. Rosita schenkt Abraham eine Halskette, die aus dem Bremslicht des rettenden LKW aus der Episode 9 gefertigt wurde.

Maggie befürchtet, dass ihr Gemüsegarten lange keine Ernte einbringen wird und die Vorräte immer enger werden. Glenn versucht ihr Hoffnung zu machen. Plötzlich sehen sie wie Denise und Abraham aufgeregt in einen Keller rennen und eilen zu ihnen. In Ricks Haus wartet Jesus auf Michonne und Rick, die sich noch anziehen müssen. Carl sieht den fremden Jesus auf der Stiege sitzen und zielt mit seinem Revolver auf ihn. Rick und Michonne erklären den zur Hilfe geeilten Freunden, dass Jesus nur mit ihnen reden will.

Jesus erzählt allen, dass er in einer Gemeinschaft lebt, die erfolgreich Getreide anbaut und er nach anderen Siedlungen sucht, mit denen sie handeln können. Er lädt sie ein, nach Hilltop mitzukommen und sich selbst ein Bild zu machen.

Aufbruch

Daryl bereitet den Wohnwagen für die Fahrt vor und bekommt von Denise einen Haferkuchen als Proviant mit. Rick spricht Carl gegenüber die Nacht mit Michonne an. Carl gibt ihm seinen Segen und erklärt ihm, dass er in Alexandria als Schutz bleibt. Daryl, Rick, Michonne, Glenn, Maggie und Abraham machen sich mit Jesus auf den Weg nach Hilltop.

Auf der Fahrt fragt Abraham Glenn nach dem Sinn, ein Kind in diese Welt zu setzen. Glenn erwidert, dass sie etwas aufzubauen möchten.
Am Weg stoßt die Gruppe auf einen verunfallten Wagen, den Jesus als den seiner Freunde erkennt. Die Gruppe sucht nach den Unfallfahrern. Eine Spur führt sie zu einem Haus, wo sie die vier Verängstigten finden und in Sicherheit bringen. Einer der Geretteten, Harlan, stellt sich als Arzt vor. Glenn und Maggie geben ihm zu verstehen, dass sie ein Kind erwarten. Er erzählt, dass er Frauenarzt war und in ihrer Schuld steht.

Zeitreise

In Hilltop angekommen, verlangen die mit Speeren bewaffneten Wachen die Waffen der Neuankömmlinge. Jesus kann vermitteln, sodass sie ihre Waffen behalten können und erzählt, dass Hilltop längst keine Munition mehr hat. Hinter der Mauer eröffnet sich der Gruppe ein Bild wie aus vergangenen Tagen. Das einstige Geschichtsmuseum mit historischen Landwirtschafts- und Handwerksinstrumenten wird wie einst benutzt.

Im zentralen Herrenhaus stellt Jesus die Gruppe seinem Anführer vor. Der offensichtlich sehr machthungrige Gregory verlangt von der Gruppe, sich erst zu waschen, bevor er mit ihnen redet. Am Weg zum Badezimmer bittet Rick Maggie darum, mit Gregory zu verhandeln, weil er so genervt von ihm ist, dass er es lieber nicht tun sollte.

Verhandlungen

Maggie trifft sich mit Gregory in seinem vornehmen Arbeitszimmer. Herablassend merkt Gregory an, dass Alexandria kaum mehr Lebensmittel hat und sie für Hilltop gegen Vorräte arbeiten könnten. Er macht zudem der schönen Maggie aufdringliche Komplimente. Maggie weist die Annäherung harsch zurück und weist darauf hin, dass Hilltop keine Waffen hat und sie sich gegenseitig helfen können. Der beleidigte Gregory beendet somit das Gespräch.

Jesus bittet die Gruppe daraufhin, noch nicht aufzugeben, als plötzlich draußen Aufregung hörbar wird. Alle eilen hinaus. Teil einer Gruppe, die zu Negan zwecks Handel gereist war, kehrt zurück. Sie berichten, dass Negan mehr Rationen verlangt, zwei Leute getötet hat und eine Geisel festhält. (Negan wurde bereits in Episode 9 erwähnt, als seine Motorrad-Gang Daryl, Abraham und Sasha überfiel, aber besiegt wurde.) Ethan, dessen Bruder die Geisel ist, soll Gregory eine „Nachricht“ übermitteln und sticht mit einem Messer auf ihn ein.
Die Gruppe um Rick greift sofort ein. Im Kampf wird Abraham gewürgt und hört im Geiste Sashas Stimme. Daryl kommt ihm im letzten Moment zur Hilfe. Die Kette, die Abraham von Rosita bekommen hat, bleibt am Boden zurück. Rick ersticht in Notwehr einen der Anfreifer. Jesus kann aufgebrachte Hilltop-Einwohner beruhigen. Der Arzt Harlan eilt zum verletzten Gregory und kümmert sich um ihn.

Druckmittel

Jesus erklärt Rick und den anderen, wer Negan ist. Er ist der Anführer einer brutalen Gruppe, die sich die Savior nennt und von Hilltop die Hälfte aller Lebensmittel als Schutzgeld verlangt. Als sie sich „vorstellten“, prügelten sie einen 16-Jährigen von Hilltop zu Tode, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Andernfalls würden sie Hilltop angreifen und alle töten. Daryl schlägt vor, dass sie Negan für Hilltop erledigen könnten, den Gefangenen befreien und dafür deren Anteil bekommen. Jesus unterbreitet Gregory das Angebot. Dieser will jedoch nur mit Maggie verhandeln. Der verarztete Gregory versucht die Oberhand zu behalten, aber Maggie hat längst begriffen, dass sie in einer besseren Verhandlungsposition ist. Maggie sagt zu, dass sie den gefangenen Craig retten werden und im Gegenzug sofort reichlich Vorräte wollen. Gregory legt aber keinen Wert darauf, Craig zu retten. Erst als Maggie ihm klar macht, dass die gewalttätigen Savior werden immer mehr verlangen werden, stimmt Gregory zerknirscht Maggies Bedingungen zu.

Rick befragt Andy, der den Rettern Vorräte bringen musste, und lässt sich deren Siedlung beschreiben. In der Krankenstation nimmt Harlan an Maggie im Beisein von Glenn einen Ultraschall vor, wobei die werdenden Eltern das erste Mal den Herzschlag ihres Babys hören können.

Mit reichlich Vorräten beladen fährt die Gruppe um Rick wieder nach Alexandria. Glenn reicht stolz das Ultraschallfoto herum.

The Walking Dead Staffel 6 Epidsode 10: The Next World – Die neue Welt

The Walking Dead Staffel 6 The Next World - Die neue Welt

Ruhe nach dem Ansturm

Die neue Welt – In Alexandria und im Haus von Rick, Michonne und Carl ist fast wieder Normalität eingekehrt. Carl hat einen Verband über seinem Auge, hat sich aber relativ gut erholt. Rick bereitet sich auf eine Tour zur Vorrätebeschaffung vor und Michonne bittet ihn, Zahnpasta zu besorgen.

Daryl überprüft mit Denise die Liste der benötigten Lebensmittel und fragt, warum sie spezifisch Orangenlimonade möchte. Sie erzählt ihm, dass sie Tara damit eine Freude machen will, wenn diese mit Heath zu einer Tour aufbrechen wird.

Rick und Daryl machen sich mit einem Auto auf den Weg. Eugene öffnet ihnen die Türe und gibt ihnen einen Plan, in dem Läden für landwirtschaftliche Produkte eingezeichnet sind und wo vielleicht Hirse zu finden ist. Daryl und Rick finden ein Saatgutgeschäft und einen mit Lebensmitteln beladenen Lastwagen. Rick schlägt vor, dass sie erst den LKW nach Alexandria fahren und ihren PKW vorübergehend zurück lassen.

In Alexandria beobachtet Michonne wie Spencer mit einer Schaufel in den Wald verschwindet und folgt ihm. Maggie versucht Enid zu ermuntern, beim Wiederaufbau mit zu helfen und bietet ihr auch an, für sie als Gesprächspartner da zu sein, wenn Enid über Erlebtes sprechen möchte.

Jesus kommt

Am Weg nach Alexandria halten Rick und Daryl bei einer Tankstelle, wo Sie einen befüllten Getränkeautomaten finden. Da dieser umgekippt ist, befestigen sie ihn am LKW, um ihn zu drehen. Plötzlich springt ein maskierter Mann auf Rick zu, worauf hin Daryl und Rick sofort ihre Pistolen ziehen. Der Angreifer stellt sich als Paul vor und merkt an, dass seine Freunde ihn Jesus nennen und er gerade vor Zombies flüchtet. Rick stellt ihm die Testfrage, wieviele Untote er getötet hat, aber Daryl stoppt ihn. Sie entscheiden, Jesus gehen zu lassen, zweifeln aber an seiner Aussage, keine Niederlassung zu haben, da er sehr gepflegt wirkt.

Als Daryl und Rick noch über Jesus reden, hören sie plötzlich Schüsse hinter der Tankstelle und eilen sofort hin. Sie finden jedoch nur Knallfrösche, die offensichtlich ein Ablenkungsmanöver waren. Sie rennen wieder zurück und sehen Jesus mit ihrem LKW wegfahren, der den Getränkeautomaten hinter sich herzieht.

Daryl und Rick laufen ihm nach und finden den Getränkeautomaten auf der Straße. Daryl packt für Denise die versprochenen Orangenlimonaden ein. Dann laufen Rick und Daryl wieder dem Lastwagen hinterher.

Abschied im Wald

Im Wald bei Alexandria versucht Spencer einen Beißer anzulocken. Als dieser Spencer attackieren will, tötet Michonne den Angreifer im letzten Moment. Sie stellt Spencer zur Rede. Spencer erklärt ausweichend, dass er alleine sein möchte. Michonne besteht darauf, ihn künftig zu begleiten.

Ein Stück weiter spazieren Carl und Enid im Wald umher. Enid hinterfragt, warum sie immer wieder umherstreifen. Carl erwidert nur, dass sie Kinder sind und Kinder sich so Zeit vertreiben. Carl und Enid lesen Comics im Wald, als sie plötzlich ein Geräusch hören. Enid versteckt sich und Carl zieht seinen Revolver, merkt aber rechtzeitig, dass es sich um Michonne und Spencer handelt. Enid möchte nicht mehr im Wald „rumhängen“, weshalb Carl seine Sachen zusammenpackt und mit ihr den Heimweg antritt. Plötzlich bemerkt Carl einen Zombie im Wald. Enid will den Zombie töten, Carl jedoch beschützt die Untote vor Enid.

Michonne und Spencer sehen wie Carl von einem Beißer wegläuft. Spencer zückt sein Messer, als Michonne erkennt, dass es sich um Deanne handelt. Michonne hält Deanne schließlich fest, während Spencer unter Tränen seine Mutter erlöst. Er erzählt Michonne, dass er deshalb die letzten Tage im Wald war. Spencer begräbt seine Mutter und bedauert, seine gesamte Familie verloren zu haben. Michonne versichert ihm, dass er in Alexandria immer noch eine Familie hat.

In Alexandria stellt Michonne Carl zur Rede, weil er sich in Gefahr gebracht hat. Er erklärt ihr, dass Spencer derjenige sein sollte, der Deanne tötet, weil er sie geliebt hat. Er würde es auch für Michonne tun, woraufhin Michonne Carl umarmt.

Hartnäckiger Autodieb

Rick and Daryl holen Jesus ein und bedrohen ihn mit ihren Pistolen. Sie fesseln Jesus so, dass er sich selbst wieder befreien kann, lassen ihn zurück und fahren mit dem LKW davon. Plötzlich hören sie Geräusche am Autodach und bemerken, dass es sich um Jesus handelt. Rick bremst rasant ab, sodass Jesus herunter stürzt. Daryl läuft dem Flüchtenden sofort nach und Rick muss einige Beißer töten. Schließlich kämpfen Daryl und Jesus im LKW, wobei versehentlich der Gang eingelegt wird und der LKW in einen Teich rollt, wo er mit der gesamten Ladung versinkt. Daryl und Rick beschließen, den bewusstlosen Jesus nicht zurückzulassen – auch weil er während dem Kampf Daryl vor einem Beißer gerettet hat.

Zuhause

Daryl und Rick sprechen über ihre einstige Meinungsverschiedenheit, neue Leute zu rekrutieren. Daryl meint, dass Rick recht hatte keine weiteren Menschen aufzunehmen. Rick ist jedoch der Ansicht, dass Daryl richtig lag, neue Bewohner zu rekrutieren. In Alexandria bringen Rick und Daryl den immer noch bewusstlosen Jesus in die Krankenstation, wo Denise nach ihm sehen kann. Schließlich bringen sie ihn in einen Keller, wo sie ihm Wasser und einen Brief neben die Matratze stellen. Zuhause machen es sich Rick und Michonne auf der Couch gemütlich. Er bietet ihr ein Pfefferminzbonbon an – als Zahnpastaersatz. Sie lachen und küssen sich.

Nachdem sie miteinander geschlafen haben, liegen sie nackt im Bett. Plötzlich kommt Jesus hinein, Rick und Michonne springen auf und greifen nach ihren Waffen. Jesus meint nur, dass sie reden müssten.

The Walking Dead Staffel 6 Episode 9 – In der Falle – No Way Out

The Walking Dead Staffel 6 In der Falle - No Way Out

Mörderischer Überfall

In der Falle – Daryl, Abraham und Sasha werden von einer Gruppe Männer, die ihnen die Straße mit Motorrädern verstellen, ausgeraubt. Zuerst nehmen sie ihren Opfern ihre Waffen ab. Im Gespräch wird klar, dass die räuberische Motorrad-Gang auch plant, sich von ihnen nach Alexandria führen zu lassen und alle zu töten. Einer der Räuber verlangt von Daryl mit ihm den LKW nach weiteren Waffen zu durchsuchen, während die anderen Abraham und Sasha erschießen wollen. Im letzten Moment kann Daryl die Räuber mit einem Granatwerfer erledigen und seine Freunde retten. Alle Mitglieder der Motorrad-Gang sind tot. Die drei machen sich wieder auf den Weg nach Alexandria.

Ausweglose Situationen in Alexandria

Die Straßen von Alexandria sind von Beißern völlig überrannt. Rick und die kleine Gruppe, die Jessies Haus verlassen hat, schaffen es mit Eingeweiden beschmiert unbemerkt durch die Zombieherde bis zum Waffenlager. Rick plant, mit den LKWs aus dem Steinbruch die Untoten wegzulocken. Gabriel passt inzwischen mit einigen anderen in der Kirche verschanzt auf Judith auf. Jessie versucht vergebens, Sam auch zum Bleiben zu überreden. Er will jedoch mit ihr gehen.

In einem der Häuser kümmern sich Tara, Rosita und Eugene um Carol und Morgan, die vom „Wolf“ verletzt wurden. Tara drängt darauf, Denise aus den Händen des W-Mannes zu befreien. Die anderen halten dies jedoch für aussichtslos. Carol macht Morgan weiterhin dafür verantwortlich, weil er den W-Mann am Leben ließ. Der bewaffnete „Wolf“ hat Denise mit Waffengewalt entführt und will durch eine Gruppe von Beißern flüchten, sobald sich Gelegenheit dazu bietet.

Glenn und Enid, die zwar heftige Diskussionen führen, sich aber angefreundet haben, wollen Maggie retten. Maggie sitzt weiterhin am immer instabiler werdenden Aussichtssturm, der von Walkern umringt ist, fest.

Grausames Ende

Ricks Gruppe muss sich wieder den Weg durch eine Horde von Untoten bahnen. Sam gerät in Panik, als er einen zum Zombie gewordenen Jungen wieder erkennt. Er erstarrt vor Angst und beginnt zu weinen. Jessie und Ron gelingt es nicht, ihn zum Weitergehen zu überreden. Schließlich werden die Beißer auf den weinenden Sam aufmerksam und attackieren ihren. Jessie – vor Schock unfähig zu reagieren – sieht hilflos mit an, wie ihr Sohn zerrissen wird. Sie schreit auf und fällt den Untoten ebenfalls zum Opfer. Ihre Hand umklammert immer noch fest die von Carl, der versucht sich loszureißen. Schweren Herzens hackt Rick die Hand von Jessie ab, um Carl zu befreien. Ron muss die Schreie seiner Mutter mit anhören, hebt eine Schusswaffe auf und zielt voller Hass auf Rick. Michonne sieht keinen anderen Ausweg, als Ron mit ihrem Schwert zu töten, bevor er Rick erschießen kann. In dem Moment, als Ron vom Schwert durchbohrt wird, löst sich ein Schuss und trifft Carl im Auge. Carl sackt regungslos zu Boden.

Keine Rettung in Sicht

Der W-Mann, der Denise mittlerweile zu mögen scheint, flüchtet mit ihr an Untoten vorbei. Als Denise von Untoten fast gebissen wird, rettet der „Wolf“ sie und wird dabei selbst gebissen. Beide können sich in einem Haus verschanzen. Als sie gemeinsam zur Krankenstation laufen, sieht Carol die beiden von einem Balkon aus und erschießt den Entführer. Denise schafft es bis zur Krankenstation, wo Spencer und Aaron sich versteckten. Rick erreicht schließlich mit dem bewusstlosen Carl das Krankenzimmer. Denise verarztet ihn sofort mit der Hilfe von den anderen. Rick stürzt sich voller Wut auf die Beißer vor dem Haus und wird von Michonne, Heath, Aaron und Spencer sowie weiteren Einwohnern Alexandrias unterstützt. Carol berichtet Eugene, Tara, Rosita und Morgan, dass Rick und die anderen kämpfen. Darauf hin stellen sie sich voller Mut ebenfalls dem Kampf, sogar der weniger mutige Eugene kämpft mit.

Muss Glenn sich für Maggie opfern?

Maggie gerät zunehmend in Bedrängnis, als der Turm von Untoten immer mehr umringt wird. Der Wachturm beginnt bedrohlich zu wackeln. Glenn bittet in seiner Verzweiflung, Enid Maggie zu retten, während er die Herde auf sich lenkt. In die Ecke gedrängt scheint es, als ob Glenn sich opfern müsste. Mit dem Rücken gegen eine Wand, kann er kaum noch eine ganze Gruppe von Zombies abwehren. Plötzlich werden die Beißer von einem Kugelhagel niedergestreckt und Glenn gerettet. Abraham und Sasha sind mit Daryl in Alexandria angekommen.

Alexandria schlägt zurück

Daryl fasst einen Plan, um die gewaltige Horde an Untoten zu erledigen. Anstatt sie von Alexandria wegzulocken, lässt er Treibstoff von dem LKW in den Teich der Stadt ab und entzündet diesen aus sicherer Entfernung. Sein Plan hat Erfolg. Die meisten Beißer werden von den lodernden Flammen angelockt, in denen sie dann verbrennen. Mit aller Kraft vereint besiegen Rick und alle Kämpfenden die verbleibenden Untoten auf den Straßen von Alexandria.

Ein Funken Hoffnung?

Am nächsten Morgen liegen massenhaft tote Körper auf den Straßen. Eine kleine Gruppe wartet vor der Krankenstation auf Neuigkeiten von Carl, der nicht wieder das Bewusstsein erlangt hat. Michonne kümmert sich um Judith und Daryl wird verarztet, während Rick an Carls Krankenbett seinen Tränen freien Lauf lässt. Er erzählt seinem Sohn, dass er nun an die Visionen von Deanne glaubt und Alexandria in eine neue, funktionierende Gemeinschaft verwandeln will. Ohne viel Hoffnung, sagt er Carl, dass er ihm diese neue Welt zeigen möchte.

In der letzten Einstellung sieht man wie Carls Hand die von Rick umfasst.

The Walking Dead Staffel 6 Episode 8 – Start to Finish – Nicht das Ende

The Walking Dead Staffel 6 Start to Finish – Nicht das Ende

Das Ende von Alexandria?

Nicht das Ende – Das sogenannte Midseason Finale, dessen Fortsetzung erst im Februar gesendet wird, beginnt wenige Minuten bevor der Turm auf den Schutzwall fällt – wie die vorherige Episode endete. Sam, der jüngere Sohn von Jessie, verlässt immer noch nicht sein Zimmer bzw die obere Etage. Mit ihm beginnt die Episode „Nicht das Ende“. Er zeichnet ein Bild eines an einen Baum gefesselten Buben, der von Untoten umringt ist. Die Kamera schwenkt auf das Fenster, über das Ameisen eindringen und sich über einen Teller mit Essensresten hermachen. Ein gelungener Metapher für die Ereignisse, die sich gleich in Alexandria zutragen werden. Nach dem Zusammenbruch des Uhrturms dringen die Beißer in Alexandria ein. Rick ruft den fliehenden Menschen zu, sich in den Häusern zu verstecken. Er und Deanna können einige der Walker erschießen, jedoch wird Deanna bei einem Sturz verletzt. Rick kann sie retten und die beiden treffen auf Michonne, Gabriel, Carl und Ron, der kurz zuvor mit geladener Waffe heimlich Carl verfolgte. Als die Gruppe von Zombies umzingelt ist, schießt Jessie ihnen einen Weg in ihr Haus frei.

Maggie kann sich vor den „Beißern“ unerträglich knapp und mit einigen spannenden Kraftakten über eine Leiter auf einen Aussichtsturm retten.

Unterdessen flüchtet Carol mit Morgan in das Haus, in dem Morgan einen der gewalttätigen „Wölfe“ gefangen hält. Bei einem Sturz verletzt sich Carol am Kopf und als Morgan sie verarzten will, lehnt sie ab und spricht lieber seinen noch geheimen Gefangenen an, worauf Morgan nicht eingeht. Im Keller sitzt Denise, die mit Medikamenten von Morgan zu dem verletzten „Wolf“ gebeten wurde, mit diesem fest. Er zeigt ihr seine entzundene Schnittwunde.

Der wenig aktive und nicht heldenhafte Eugene steht vor Angst gegen eine Wand gepresst, als Daryls Stimme über ein am Boden liegendes Funkgerät zu hören ist. Eugene stammelt ein „Hilfe“ als Funkspruch, dessen „andere Seite“ wir in Episode 6 gesehen haben, als Daryl versucht Alexandria zu kontaktieren. Rosita und Tara retten Eugene in letzter Sekunde und die drei verschanzen sich in einer Garage.

Außerhalb der Siedlung muss Glenn hilflos mitansehen, wie Alexandria überrannt wird. Enid nimmt dies scheinbar ungerührt als unabwendbares Ende aller hin. Glenn lässt sich nicht entmutigen und überlegt fieberhaft wie er Maggie und seine Freunde retten kann.

Gefangene in den eigenen Häusern. Wie soll es weitergehen?

In Jessies Haus bringt Rick die verletzte Deanna in ein Bett, als der entsetzte Sam die Besucher beobachtet. Jessie versucht ihn zu ermutigen, er solle einfach so tun, als ob er mutig wäre. Michonne will Deannas Wunden versorgen, wobei sie und Rick feststellen müssen, dass Deanna gebissen wurde. Auch Deanna ist sich der Konsequenzen bewusst. Michonne kümmert sich um Deanna und sagt ihr, dass sie ihre Pläne für Alexandria für sinnvoll hält.

Rick plant sich zur Waffenkammer durchzuschlagen und die Zombies mit Leuchtpistolen wegzulocken.

Ron greift Carl in der versperrten Garage an. Ron, der Carl wegen seiner Freundschaft mit Enid und wegen Rick, der Rons Vater tötete, hasst, will Carl umbringen. Bei dem Kampf geht ein Fenster zu Bruch, das Untote anlockt. Rick und Jessie können die beiden gerade noch retten, sind aber mit eindringenden Beißern konfrontiert und versuchen diese zurückzuhalten. Carl lügt für Ron, stellt diesen aber kurz danach zur Rede und entwaffnet ihn.

Rick hört Judith weinen und eilt zu ihr. Als er Deanna über Judith gebeugt findet, befürchtet er das Schlimmste und will sie töten. Deanna kann ihm gerade noch rechtzeitig zurufen, dass sie noch sie selbst ist. Sichtlich geschwächt gibt sie ihm einen Brief für Spencer und Maggie. Sie bittet Rick auf Spencer zu achten und sagt ihm, dass alle in Alexandria „Ricks Leute“ sind. Michonne teilt Deanna mit, dass sie das Haus verlassen und bietet ihr an, sie zu töten. Deanna möchte dies jedoch selbst tun – wenn sie dazu bereit ist.

In der Zwischenzeit gibt Carol vor einzuschlafen, kann Morgan überlisten und in den Keller vordringen. Denise will gerade die Wunde des W-Gangmitglieds versorgen, als Carol diesen mit einem Messer bedroht. Morgan, mit seinem Stock bewaffnet, stellt sich schützend vor den „Wolf“. Carol droht auch ihn zu töten und die beiden kämpfen. Carol bleibt bewusstlos liegen, der „Wolf“ wittert seine Chance, schlägt Morgan k.o. und bedroht die erstarrte Denise. Rosita, Tara und Eugene gelangen ebenfalls in den Keller, der mit der Garage verbunden ist. Der „W-Mann“ bedroht Denise mit dem Messer und zwingt die drei, ihre Waffen niederzulegen. Anschließend flüchtet er mit Denise als Geisel.

Rick und die Gruppe in Jessies Haus werden von den eindringenden Walkern ins obere Stockwerk gedrängt. Mit einem Sofa können sie die Treppe versperren und zwei der Untoten erledigen, um sie für Ricks Plan zu verwenden. Alle müssen sich mit den Eingeweiden der Untoten beschmieren, um von diesen nicht als Lebende erkannt zu werden. Jessie muss abermals den verängstigten Sam beruhigen. Vorsichtig gehen alle an den Walkern im Haus vorbei.

Vor der Stadtmauer klettern Glenn und Enid für einen besseren Überblick auf einen Baum und können Maggie am von Zombies umringten Aussichtsturm sehen.

Deanna will sich erschießen, zögert jedoch und entschließt sich, die Walkers am Gang zuerst zu erschießen.

Auf der Veranda nehmen sich alle von Ricks Gruppe an den Händen und machen sich als Kette durch die Horde der umhergehenden Walkern auf den Weg. Sam hält sich nicht an die vereinbarte Stille und stößt ein ängstliches „Mama!“ hervor …

The Walking Dead Staffel 6 Episode 7 – Heads up – Die Wand

The Walking Dead Staffel 6 Heads up - Die WandDie Wand – The Walking Dead widmet sich wieder den Geschehnissen in Alexandria zu – aber nicht ohne bereits in der Einleitungen einen umfassenden Plot-Twist zu platzieren. Glenn (Steven Yeun) ist am Leben! Sein eigentlich offensichtlicher Tot wurde im Vorfeld intensiv diskutiert – Fans legten sich selbst unter Müllcontainer, um auszuprobieren, ob er so theoretisch überleben könnte. (Link -> https://www.instagram.com/p/9XHaMdL8W-/) Die vorläufige Ruhe nach dem Sturm in Alexandria wird von mehreren Auseinandersetzungen überschattet. Die Zombie-Herde hat die Stadt umzingelt und letztlich bricht die Mauer…

Entgegen der vorherigen Perspektive, in der es so aussah, als würden die Zombies Glenns Gedärme fressen, klärt die siebte Episode auf: Bei den Gedärmen handelte es sich um die von Nicholas, der Schuld daran trug, dass er und Glenn gemeinsam von Container mitten in die Zombiehorde fielen. Glenn selbst gelingt es, sich unter den Müllcontainer zu retten und so lange zu verteidigen, bis die Zombiehorde weiterzieht.

Gleichzeitig taucht auch Enid wieder auf, die Glenn eine Wasserflasche zuwirft, ihn ansonsten aber erst nach langer Verfolgungsjagd beginnt, freiwillig zurück nach Alexandria zu folgen. Enid, die bereits im Vorfeld mehrmals heimlich aus Alexandria floh, scheint von Ereignissen aus ihrer Vergangenheit und massiver Verlustangst geplagt. Sie berichtet Glenn von Angriff auf Alexandria und fürchtet offenbar herauszufinden, wer den Angriff überlebte – und wer nicht.

In Alexandria grübelt Rick (Andrew Lincoln) unterdessen, wie er die Zombie-Herde von der Mauer weglocken könnte. Erstmal scheint Alexandria jedoch sicher. Unter Leitung von Rick bessern die Bewohner Schwachstellen im Zaun aus. Rosita trainiert die übrigen Einwohner unterdessen im Umgang mit der Machete. Besonders der zunehmend chronisch depressive Eugene verweigert sich aber – und verschwindet letztlich. Eugene, der bereits für mehrere tragische Plot-Twists verantwortlich war, erweist sich zunehmend als schwächstes Glied der Kette.

Zunehmend labil und psychotisch wirkt aber auch Ron, der über die offensichtliche Zuneigung Enids zu Carl nicht hinwegkommt. Unter Anleitung von Rick und Carl, lässt er sich im Gebrauch von Schusswaffen ausbilden – vornehmlich um zum Schutz Alexandrias beizutragen. Nicht erst in dieser Episode begann er jedoch, Carl zu stalken. Seine Aggressivität gegenüber Carl hat er vermeintlich eingestellt und gibt sich gelassen – allerdings wird zunehmend offensichtlicher, dass er wohlmöglich plant, Carl zu erschießen. In dieser Episode lenkt er Olivia ab und klaut so Munition für eine Pistole, für die er von Rick auf Nachfrage keine Munition erhielt. Die Waffe überlies Rick ihm nur, damit er sich damit vertraut machen könne. Die etwas oberklugen und sicherlich gut gemeinten, aber abschätzig wirkenden, Kommentare Carls beim Schusswaffentraining, dürften die Motivation von Ron wohl kaum gelindert haben. Allerdings ist wohl kaum damit zu rechnen, dass er Carl tatsächlich töten wird. In Anbetracht der immer weiter schrumpfenden Gruppe und ohnehin genug offener Wunden, wäre aber ein weiterer Verlust – auch wenn es sich um den jungen Ron handeln sollte – sicherlich extrem schmerzhaft. Warum nimmt niemand Rosita den Job weg? Unter ihrer Aufsicht über das Waffenlager wurde bereits zahllose Munition entwendet.

Rick sucht unterdessen das Gespräch mit Morgan, der sich weigerte die Angreifer zu töten. Einen Überlebenden, den er wieder zur Vernunft zurückzuführen versucht, und für dessen Heilung er die Hilfe der Aushilfsärztin Denise er benötigt, wird gegen Ende der Folge gerade von Carol entdeckt. Zumindest steht sie im Hauseingang. Morgan wird sich entweder an die Dynamik der Gruppe anpassen müssen – oder die Gruppe einen erneuten menschlicheren Umgang mit Gefangen erlernen. Letzteres erscheint momentan eher unwahrscheinlich.

Am Ende der Folge reihen sich positive und schlechte Nachrichten im Sekundentakt aneinander. Glenn lässt außerhalb der Stadt Luftballons aufsteigen und der schwangeren Maggie wird klar: Glenn hat überlebt. Während die Euphorie der Charaktere nahezu auf den Zuschauer überspringt, bricht jedoch ein Turm außerhalb des Zaunes zusammen. Er begräbt große Teile des Zaunes unter sich. Der Zombiehorde ist damit der Weg ins Innere von Alexandria eröffnet.

Es ist wohl kaum zu erwarten, dass die Bewohner sich effektiv verteidigen können. Als in der letzten Folge Daryl (Norman Reedus), Abraham (Michael Cudlitz) und Sasha (Sonequa Martin) nach ihrer Zombie-Ablenkungstour Kontakt zu Alexandria über ihr Walkie-Talkie aufnehmen konnten, war nur ein Ruf nach Hilfe zu verstehen. Es ist wohl zu erwarten, dass die Zombies die Stadt überrannt haben werden, bevor Hilfe eintrifft. Doch auch dann ist fraglich, wie sie sich gegen eine solche Masse wohl durchsetzen können. Immerhin: Abraham konnte in der sechsten Folge einen Raketenwerfer, Munition und einen Tanklaster erbeuten. Das wird sicherlich gelegen kommen.

Wer das überlebt, ist offen. Möglicherweise erledigen sich manche Spannungen innerhalb der Gruppe nun von selbst. Vielleicht brechen sie aber auch gerade im Zuge des Chaos der Zombie-Invasion aber auch erst Recht aus. Rick legte sich mit mehreren etablierten Bewohnern Alexandrias an, auch erneut in der sechsten Staffel. Initiativen der Bewohner steht er zunehmend mit Argwohn und Skepsis gegenüber. Er betrachtet sie als notfalls zu opfernde Nebenstatisten, für die es sich nicht lohne, das eigene Leben – oder das Leben der Mitglieder seiner engeren Gruppe – zu riskieren. Deren Meinung weicht von seiner ungeachtet dessen erheblich ab.

The Walking Dead Staffel 6 Episode 6 – Always Accountable – Wer die Wahl hat

The Walking Dead Staffel 6 Always Accountable – Wer die Wahl hatWer die Wahl hat – Die in der sechsten Staffel bereits etablierte, komplette Trennung zwischen den verschiedenen Handlungssträngen wird in Episode 6 weiter fortgeführt. Während die letzte Folge endlich wieder die Geschehnissen in Alexandria selbst aufgriff, widmet sich die sechste Episode von The The Walking Dead dem Schicksal dem bisher in Alexandria noch als verschollenen geltendem Rest der Gruppe: Daryl (Norman Reedus), Abraham (Michael Cudlitz) und Sasha (Sonequa Martin), die den großen Rest der Zombiehorde weiter von Alexandria wegleiten sollten, werden plötzlich von unbekannten Angreifern angegriffen. Gelingt es Ihnen, nach Alexandria zurückzukehren? Oder werden auch sie Probleme bekommen – wie Glenn zuvor?

Ein neuer Akteur

Zunächst ist offen, ob es sich dabei um die gleiche Gruppe handelt, die auch Alexandria angriff. Schnell wird aber klar, dass es sich um eine neue Reihe Überlebender handelt. Daryl wird von Abraham und Sasha getrennt. Mit seinem Motorrad bleibt er im sumpfigen Waldgebiet stecken und stößt dort auf drei Überlebende, die offensichtlich vor der gleichen gefährlichen Gruppe fliehen, die ihn zuvor angriffen. Sie glauben, Daryl gehöre dieser Gruppe an. Sie nehmen ihn gefangen und wollen ihn austauschen als Ausgleich dafür, dass sie der Gruppe etwas wegnahmen. Es bleibt unklar, um was es sich handelt. Klar wird aber, dass sie selbst der neuen, aggressiven Gruppe angehörten, die sich immer weiter radikalisierte und alles für ihr Überleben opferte. Diese Dynamik ist aus der Walking Dead Serie bereits vertraut und selbst die Gruppe um Rick sah sich oft an einem solchen Wendepunkt. Für den Zuschauer und auch für Daryl selbst ist es leicht, sich zu identifizieren.

Die relativ ausführliche Darstellung der drei Kidnapper lässt darauf schließen, dass sie über kurz oder lang eventuell in die Serie eingeführt werden. Entgegen aller Widrigkeiten haben sie nicht ihre Menschlichkeit verloren. Kurz vor der Übergabe gelingt es Daryl aber zunächst, sich zu befreien. Nicht nur rettet er sich selbst, sondern nach kurzer Bedenkzeit zusätzlich auch die drei Unbekannten – von denen eine aber kurz darauf von unter geschmolzenem Glas begrabenen Zombies überraschend getötet wird. In der apokalyptischen Wald- und Moorlandschaft gelingt es The Walking Dead die neuen Zombieeffekte voll und überraschend neu auszuleben. Die bereits allesamt erfahrenen Überlebenden müssen sich mit unter Moos und Schlamm versteckten Zombiegrippen auseinandersetzen. Vor die Wahl gestellt, ihr Glück entweder mit Daryl – und seinen Freunden – zu suchen oder sich alleine durchzuschlagen, entscheiden sich die beiden Überlebenden nun aber für sich selbst, klauen sein Motorrad und seine berühmte Armbrust und lassen ihn im Wald zurück. Eine schmerzhafte, aber ebenso nachvollziehbare, Wahl. Derartige Entscheidungen halten The Walking Dead momentan plausibel am Leben, zeigen sie doch in aller Deutlichkeit immer das Dilemma von zu oft missbrauchten Vertrauen und absoluter Regellosigkeit in dieser apokalyptischen Welt auf.

Unterkunft und Läuterung

Sasha und Abraham finden unterdessen Unterschlupf in einer ehemaligen Versicherungsanstalt, nachdem sie die Verfolger souverän abschütteln konnten. Sie hinterlassen unauffällige Hinweise und vertrauen auf Daryls Begabung in der Spurensuche. Beim Warten hinterfragen beide ihre Handlungen und Motivationen. Insbesondere die zuvor suizidgefährdete und aggressive Sasha scheint neue Ruhe und Motivation gefunden zu haben und auch Abraham gelingt es, seine Aggression abzubauen und einmal darauf zu verzichten, Zombies zu töten. Einen innerhalb des Gebäudes eingesperrten Zombie lassen sie beide am Leben. Für den Zuschauer schwingt in dem neu gefundenen Mitleid aber auch Abgestumpftheit mit. Durch eine Notiz an der Wand wird klar, dass der schrecklich detailreich gestaltete Zombie vor seinem Tot letzte Notizen mit Wünschen für eine bessere Welt hinterließ.

Während Sasha in der Unterkunft bleibt, gelingt es Abraham gewaltfrei einen Raketenwerfer, Munition und Zigarren und selbst eine hochrangige Militäruniform zu erbeuten. Diese nahezu ins Absurde übersteigerte Szene deutet sich an, zu einem Schlüsselmoment für Abraham zu entwickeln. In der Unterkunft kommen sich Sasha und Abraham näher und es gelingt ihnen, sich zu sammeln. Besonders klar wird ihr inzwischen instinktives Vertrauen in ihre Mitstreiter, vor allem in Daryl und Rick. Schließlich taucht Daryl in einem Van auf. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg Richtung Alexandria, das in der letzten Episode von Zombies umringt wurde. Im letzten Moment der Episode gelingt es dem Dreiergespann, über Funk wieder Kontakt herzustellen. Ist es etwa Glenn, der um Hilfe bittet?

Ausblick: Die schwierige Rückkehr

Ob sie rechtzeitig ankommen und es ihnen überhaupt gelingt reinzukommen, wird wohl in der nächsten Episode geklärt. Zuletzt sah es nicht gut aus. Zwar hielt die Mauer dort noch, eine Lösung des Problems war aber nicht in Sicht. Etwa die Hälfte der riesigen Zombieherde stand vor den Toren, die Einwohner waren durch den Angriff der anderen Gruppe überrumpelt, dezimiert und vergleichsweise schutzlos zurückgelassen worden. Auch neue Erkenntnisse über Glenn – der Zuschauer weiss noch nicht genau, ob Glenn nicht doch noch lebt – werden sie nicht mitteilen können. Fraglich ist auch, ob es Sasha und Abraham gelingen wird, ihre neu gefundene Ruhe und Menschlichkeit angesichts der ihnen bislang unbekannten, grausamen Entwicklung in Alexandria beibehalten zu können.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die weiterhin unbekannte, neue Gruppe ihre Suche nach den Überlebenden nicht aufgeben wird. Zudem drohte auch Daryl seinen beiden ehemaligen – zwar hinterhältigen aber durchaus sympathischen – Geiselnehmern, dass sie die Entscheidung, seine Armbrust und sein Motorrad zu klauen, bereuen würden.

Daryl ohne Armbrust? Schwer vorstellbar. Ob die Handlungsstränge die Charaktere wieder zusammenführen, bleibt abzuwarten. Entsprechend des bisherigen Plots von The Walking Dead, erscheint dies aber nicht unwahrscheinlich. Rick & Co werden Alexandria voraussichtlich verlassen und weiterziehen müssen, sobald sie wieder vereint sind. Oder wollen sie auf Glenn warten bzw. ihn suchen?

The Walking Dead Staffel 6 Episode 5 – Hier und jetzt – Now

The Walking Dead Staffel 6 Hier und jetzt - Now„Now“ bzw. „Hier und jetzt“ lautet der Titel der fünften Folge der sechsten „The Walking Dead“-Staffel. Während die „The Walking Dead“-Fans noch Sorge hatten, ob sie erfahren werden, wie es mit Rick und Glenn weitergeht, ruft bereits Rick zu Beginn der Folge „Macht die Tore auf“. Nach der Rückblende in der vierten Folge, als die Zuseher etwas über Morgans Werdegang erfuhren, ist „The Walking Dead“ also wieder in der Gegenwart gelandet. Überraschungen sind garantiert. Doch auch am Ende der Folge wird der Zuseher einige offene Fragen vorfinden, die auch die fünfte Episode nicht beantworten konnten. Und neben der Frage, ob Glenn tatsächlich „The Walking Dead“ verlassen hat bzw. verlassen musste, kommen noch weitere Fragen hinzu, die vorwiegend nur die Hauptcharaktere betreffen.

Alexandria ist schon lange keine sichere Festung mehr

Die Bewohner müssen sich erst einmal wieder in Alexandria sammeln. Der Angriff der Wölfe hat nicht nur für zahlreiche Tote und Verletzte gesorgt, sondern auch eindrucksvoll bewiesen, dass Alexandria alles andere als eine sichere Festung ist. Zu Beginn der Folge hört man Rick rufen – „Macht die Tore auf“ – hinter ihm eine Herde von Zombies. Er schafft es, gelangt nach Alexandria und kann sich selbst ein Bild über die Zustände machen. Und genau hier beginnt „Hier und jetzt“ eine Wendung einzuschlagen, die wohl nur wenige Fans tatsächlich geglaubt hätten: „The Walking Dead“ wird plötzlich sogar romantisch. So verliebt sich Rick, Maggie beichtet Aaron, dass sie von Glenn schwanger ist und auch Denise und Tara kommen sich deutlich näher. Doch alles der Reihe nach – wie hat es Rick überhaupt nach Alexandria geschafft? Schlussendlich war er in einem Wohnwagen gefangen, umgeben von Beißern, die nur drauf und dran waren, den Serienhelden zu fressen (dritte Folge).

Aaron schlägt sich auf Ricks Seite

Nicht nur, dass die Bewohner vom Angriff der Wölfe verstört sind, stehen nun zahlreiche Beißer vor den Toren der Festung. Immer mehr Bewohner sind der Meinung, dass Ricks Plan nicht funktioniert hat. Doch Aaron schlägt sich auf die Seite des Titelhelden, nimmt die Schuld des Wolfs-Angriffs auf sich und unterstützt Rick mit all seinen Kräften. Doch Aaron will auch für Maggie da sein, die sich auf die Suche nach Glenn macht. Sie glaubt nicht, dass Glenn von den Beißern getötet wurde. Auf der Reise durch die Kanalisation, auf der Suche nach Glenn, gesteht Maggie auch Aaron, dass sie schwanger sei. Beide überleben nur knapp einen Angriff von Beißern; am Ende kommen sie ohne Antworten nach Alexandria. Doch auf der Wand, die alle Namen der Verstorbenen anführt, beginnt Maggie den Namen von Glenn wegzuwischen. Sie ist sich sicher, dass er noch am Leben ist.

Im weiteren Verlauf wird auch der Charakter von Jessie näher ins Licht gerückt. So versteht sie immer mehr, warum Rick hart durchgreift und erkennt, dass diese harte Art die einzige Möglichkeit ist, das Endzeit-Drama doch noch zu überleben. Sie blickt in die Realität und versucht auch die anderen Bewohner davon zu überzeugen, dass Rick mit seiner Art und seinem Vorgehen nur das Überleben der Bewohner garantiert.

In „Hier und jetzt“ stellt sich der Zuseher jedoch die Frage, wo Carol und Vater Gabriel sind. Und was ist mit Michonne oder Morgan? Die fünfte Episode scheint – im Hintergrund – neue Überraschungen aufzubauen, die wohl nur dem langjährigen Seher aufgefallen sind. Fragen, die absichtlich gestellt wurden und bewusst darauf verzichtet wurde, schon gleich in derselben Episode die notwendigen Antworten zu liefern.

Eine Neu-Positionierung?

„Hier und jetzt“ versucht die Charaktere in ein anderes Licht zu rücken und mitunter auch dafür zu sorgen, dass sich der Zuseher auch an die neuen Protagonisten gewöhnt. Auch versuchen die Produzenten neue Charaktereigenschaften zu kreieren. So entwickelt Rick Gefühle für Jessie; auch Denise und Tara kommen sich näher. Die Fans werden mit Kussszenen gefüttert. Seltene, aber durchaus nette Abwechslungen, die mitunter auch notwendig sind, wenn permanent irgendwelche Beißer oder Wölfe das Leben der Protagonisten gefährden oder gar beenden. „Hier und jetzt“ scheint zwar nicht die ultimative Wende einzuläuten, gönnt dem Zuseher jedoch eine kleine Verschnaufpause. Schlussendlich gab es in der sechsten Staffel noch keine Minute Ruhe oder Entspannung; bislang ist es wohl die intensivste Staffel, die jemals produziert wurde.

Was ist mit Daryl?

Doch natürlich gibt es auch Schattenseiten. Wie hat es etwa Rick nach Alexandria geschafft? Wird der Zuseher erfahren, wie es Rick geschafft hat oder bleibt dieses Erlebnis ein Geheimnis, weil die Produzenten keine Idee hatten, wie sie Rick aus dieser misslichen Lage befreien sollten? Man kann davon ausgehen, dass die Rückblenden kommen werden und auch der Fan erfährt, wie es Rick aus dem Wohnwagen geschafft hat. Eine weitere Frage, die mitunter auch durch das Promo-Video zur sechsten Folge verstärkt wurde: Was ist mit Daryl und Co.? Die Vorschau zeigt, dass Daryl Probleme hat. Wie ist es dazu gekommen? Und was ist mit Glenn? Fragen über Fragen, die – hoffentlich – in den nächsten Episoden beantwortet werden.

„The Walking Dead“ versucht vor allem in der sechsten Staffel den Zuseher permanent zu verwirren oder auf eine falsche Fährte zu führen. Zeitsprünge, nicht chronologische Abläufe, der Aufbau mehreren Zwischenhandlungen – all das sind Gründe, warum die sechste Staffel als noch intensiver, brutaler und gefährlicher als die vorherigen Staffeln wahrgenommen wird.

The Walking Dead Staffel 6 Episode 4 – Hier ist nicht hier – Here’s not here

The Walking Dead Staffel 6 Hier ist nicht hier - Here's not here„Hier ist nicht hier“ (im Original: „Here’s not here“) heißt die vierte Folge der sechsten Staffel von „The Walking Dead“. Wenn jemand darauf gehofft hat, dass es Informationen zu Rick und Glenn gibt, der wird nach der Ausstrahlung enttäuscht gewesen sein. Denn „Hier ist nicht hier“ greift Morgans Handlung auf; warum wurde Morgan jener Mann, den Rick schon zu Beginn seiner Reise kennenlernte und nun wieder in Alexandria begegnet ist? Ob Glenn tatsächlich von den Beißern zerrissen wurde, ob sich Rick doch noch aus dem Wagen befreien kann bzw. dieser doch anspringt – das wird wohl erst in den nächsten Episoden geklärt werden. Die Macher lassen sich bewusst Zeit und die Fangemeinde gerne rätseln.

Der Werdegang von Morgan

Morgan (verkörpert von Lennie James) ist friedliebend, gleichzeitig aber auch eine perfekte Kampfmaschine im Duell gegen Mensch und Beißer. Doch wie hat er diese Einstellung, die er immer wieder nach außen trägt und vor allem in Episode 2 deutlich erkennbar wurde, gewonnen? In der vierten Episode der sechsten Staffel bekommt der Zuseher Hintergrundinformationen, damit Morgans Handlungen und Ideen auch besser verstanden werden können. Am Beginn der Episode sind es „Flashbacks“, die zu sehen sind. Morgan streift als maskierter Kerl herum. So sah ihn die Fan-Gemeinde das letzte Mal in der Episode „Clear“. Das Motto von Morgan ist klar: Töte alle, damit du selbst überleben kannst. Wenn du jemanden getötet hast, kann er nicht mehr dich töten.

Das hat er auch seinem zukünftigen Mentor erzählt. Eastman, verkörpert von Caroll Lynch, soll derjenige sein, der Morgan eine neue Lebenseinstellung ermöglicht. Während Morgan Eastman zu Beginn noch töten will, kann ihn dieser durch seine Stockkünste außer Gefecht setzen und in die selbstgebaute Zelle, die inmitten des Hauses platziert ist, stecken. Eastman war in früheren Zeiten forensischer Psychiater. Eine Tätigkeit, die er auch noch ausübt, als bereits die Erde von den Beißern überfüllt ist. Er will auch in solchen Zeiten die Menschen resozialisieren. Und genau jene Aufgabe hat er sich für Morgan vorgenommen. Doch Morgan ist alles andere als leicht zu bekehren; er ist zu eingefahren und der Meinung, dass nur der Tod der anderen Person dafür sorgt, dass das eigene Überleben gesichert bleibt.

Doch beide beginnen – mit der Zeit – sich besser zu verstehen. Eastman erfährt Morgans Geschichte, während Morgan auch die Hintergründe von Eastman kennenlernt. Beide hatten eine Familie, die sie verloren haben. Doch während Morgans Familie von Beißern getötet wurde, war es bei Eastman ein Mörder, der seinen Sohn und seine Frau auf dem Gewissen hatte. Eastman schwor Rache, tötete den Mörder seiner Familie und fand daran jedoch keine Befriedigung. Erst der Weg des Aikido war es, der ihm die Erleuchtung brachte.

Wer glaubt, dass „Hier ist nicht hier“ eine friedliche und mit einem „Happy End“ versehene Folge von „The Walking Dead“ ist, irrt sich abermals. Denn am Ende wird Morgan von einem Zombie angegriffen; das Problem – Morgan erkennt den Beißer wieder. Es ist eine Person, die Morgan getötet hat, als er noch nicht die Kunst des Aikido kannte. Er ist bestürzt, kann nicht reagieren. Eastman erkennt die Situation, stößt Morgan weg und rettet ihm das Leben. Doch während jener Tat wird Eastman von dem Beißer gebissen…

Am Ende der vierten Episode wird klar, dass Morgan seine Geschichte einem der Wölfe erzählt. Er verlässt den Keller, sperrt die Tür zu und geht wieder hinauf. Man sieht, dass sich Morgan in Alexandria befindet. „Macht auf“, ertönt es von weit weg. Es klingt nach Rick…

Auch die fünfte Episode wird nicht klären, ob Glenn gestorben ist

Schon das Promo-Video nach der dritten Episode ließ schnell klar werden, dass „Hier ist nicht hier“ mit Sicherheit nicht die Geschichten von Glenn und Rick weitererzählen würde. Auch das Promo-Video zur fünften Episode lässt darauf schließen, dass sich die Fans wohl noch gedulden müssen. Denn in der fünften Episode scheint wohl der Fokus wieder auf das Innenleben von Alexandria gerichtet zu sein. Mit „Hier ist nicht hier“ wird der Fangemeinde näher gebracht, warum Morgan eine derartige Einstellung zur Gewalt hat. Doch wird er mit seiner Lebenseinstellung tatsächlich in Alexandria anerkannt werden? Oder schafft er es vielleicht, dass er die anderen Bewohner davon überzeugt, seinen Weg zu gehen? Nach den letzten Zwischenfällen kann man davon ausgehen, dass Morgan wohl mit Aikido alleine bleiben wird.
Interessant war hingegen das Intro der vierten Episode. Während im Intro alle Namen der Charaktere von „The Walking Dead“ aufgelistet sind, ist jener von Steven Yeun (Glenn) verschwunden. Während die Fan-Gemeinde spekuliert, ob Glenn tatsächlich in der dritten Episode verstorben ist und Steven Yeun nun kein Teil von „The Walking Dead“ sei, hat AMC tatsächlich den Namen des Protagonisten aus dem Intro gestrichen. So sieht es ganz danach aus, als wäre das Ende von Glenn besiegelt. Doch Serienfans wissen auch, dass auch die „Verstorbenen“ im Intro weitergeführt werden – zumindest bis zum Staffelende. Eine bewusste Täuschung von AMC? Oder tatsächlich die Bestätigung, dass Glenn den Beißern zum Opfer fiel?

 

The Walking Dead Staffel 6 Episode 3 – Danke – Thank you

The Walking Dead Staffel 6 Danke - Thank you„Thank you“ – so der Original-Titel der dritten Episode der sechsten Staffel von „The Walking Dead“ – schließt an die erste Folge an. Während in der zweiten Episode eine Parallel-Handlung eingebaut wurde, die den Angriff der Wölfe auf Alexandria und dessen Bewohner gezeigt hat, wird das Publikum in „Danke“ Zeuge dessen, was in der Zwischenzeit bei Rick, Glenn und Michonne passierte. Vor allem die Hardcore-Fans werden in der dritten Folge der sechsten Staffel einige Überraschungen wegstecken müssen.

Rick macht sich alleine auf den Weg

Rick (Andrew Lincoln) will mit seinen Kameraden die Horde der Zombies aufhalten. Doch ein Hupen, das wohl aus Alexandria ertönt, zerstört die Pläne. Die Herde bricht auseinander. Der erste Teil der Herde wird noch von Daryl (Norman Reedus), Sasha (Sonequa Martin-Green) und Abraham (Michael Cudlitz) angeführt; der hintere Teil soll von Rick, Michonne (Danai Gurira) und Glenn (Steven Yeun) vorangetrieben und von Alexandria ferngehalten werden. Nur Daryl ist mit diesem Plan nicht einverstanden. Er spürt, dass die Bewohner Alexandrias in Gefahr sind und möchte wieder in die „Safe-Zone“ der eingezäunten Siedlung. Die Alternative beginnt mit Problemen; Annie verletzt sich am Knöchel, die anderen Bewohner Alexandrias erwecken nicht den Eindruck, als würden sie die Zombie-Herde tatsächlich in die richtige Richtung lenken können. Rick ändert seinen Plan. Er will die Herde alleine auf sich lenken. Glenn und Michonne sind gegen Ricks Plan; er lässt sich jedoch nicht überreden und beginnt sein Vorgehen in die Tat umzusetzen. Und er gibt seinen Freunden einen Rat mit: Überleben – notfalls müssen die anderen Gruppenmitglieder, die Rick als „unfähig“ einstuft, geopfert werden. Als Rick die Gruppe verlässt, endet auch das Hupgeräusch aus Alexandria.

Rick sitzt in der Falle

Die Gruppe, angeführt von Michonne und Glenn, verschanzt sich vor den Beißern in einem Tierfachhandel. Es dauert jedoch nicht lange, bis auch dieser Unterschlupf von den Untoten gefunden wird. Die Gruppe flüchtet, wobei Annie – auf Grund ihrer Verletzung – stürzt und von den Beißern getötet wird. Nicholas und Glenn wollen hingegen ein Haus anzünden, damit die Beißer abgelenkt werden. Auch jenes Vorhaben scheitert. Umzingelt in einer Sackgasse, verschanzen sich Nicholas und Glenn auf einer Mülltonne. Doch Nicholas gibt sich abermals seinen Panikattacken hin und schießt sich mit der Pistole in den Kopf. Das Problem: Nicholas greift nach Glenn und reißt diesen mit in den Tod. Er reißt ihn in die Menge der Untoten, die sich auf die beiden Körper stürzen. Während Nicholas bereits durch die Kugel starb, wird Glenn von den Beißern zerrissen.

Rick, der den Wohnwagen auf der Straße in Besitz nimmt und in Richtung der Herde fährt, will über das Funkgerät mit Glenn Kontakt aufnehmen. Als sich niemand meldet, ahnt Rick, dass etwas nicht stimmen kann. Während er noch im Gedanken ist, wird er von zwei Anhängern der Wölfe attackiert. Er kann die Angreifer abwehren – doch Baby-Nahrung bei einer der Leichen lässt Rick darauf schließen, dass diese wohl bei Judith und Carl in Alexandria waren. Rick will mit dem Wohnmobil nach Alexandria, doch der Wagen startet nicht. In der Zwischenzeit hat die Herde die Kreuzung erreicht und zahlreiche Beißer marschieren in Richtung des Gefährts, in dem sich Rick befindet. Rick sitzt in einer Falle.

Hat „The Walking Dead“ in der dritten Episode der sechsten Staffel einen seiner Hauptcharaktere verloren?

Mit „Danke“, der dritten Episode der sechsten „The Walking Dead“-Staffel, hat sich wohl einer der Hauptcharaktere (wohl für immer) verabschiedet. Der ehemalige Pizzabote Glenn, der sich in den letzten Staffeln vom Verlierer zum heimlichen Helden entwickelte, der immer an das Gute im Menschen glaubte und sogar den Fans der Serie mit einer Portion Romantik versorgte, als er mit Maggie eine Beziehung einging, scheint wohl kein Teil von „The Walking Dead“ mehr zu sein. Glenn, der in den letzten Staffeln immer wieder dem Tod von der Schippe sprang und die Zuseher immer der Meinung waren, dass nun das Ende des smarten Asiaten kommen würde, scheint wohl tatsächlich „einer von ihnen“ geworden zu sein.

Natürlich kursieren Gerüchte, dass Glenn den Angriff überlebt hätte. Denn der Zuseher konnte nämlich nicht erkennen, ob jener Körper, der von den Beißern zerrissen wurde, jener von Nicholas war oder ob tatsächlich Glenn von den Beißern erwischt wurde. Jedoch kann der Zuseher davon ausgehen, dass in der nächsten Episode – der vierten Folge der sechsten Staffel – keine Aufklärung erfolgen wird. Der Promo-Film lässt darauf schließen, dass in der nächsten Folge von „The Walking Dead“ vielmehr der weitere Handlungsverlauf von Morgan unter die Lupe genommen wird. Vor allem dessen Vergangenheit. Denn was sich in der zweiten Folge bereits ankündigte, wird in der vierten Episode mitunter vertieft werden: Morgans Verbindung mit den Wölfen. Auch die Frage, ob und wie Rick aus dem Wohnwagen kommt bzw. wie er sich gegen die zahlreiche Beißer wehren kann, wird wohl in der nächsten Episode nicht geklärt werden. Vielmehr kann der Zuseher sich auf Antworten bereitmachen, welche die zweite Episode mit sich gebracht haben.

The Walking Dead Staffel 6 Episode 2 – Kaempfer – JSS

The Walking Dead Staffel 6 Kaempfer - JSSMit „Kämpfer“ (Original: „JSS“) geht „The Walking Dead“ in die zweite Runde der sechsten Staffel. Während zu Beginn der Zuseher noch über Enids (Katelyn Nacon) Vergangenheit in Kenntnis gesetzt wird, ist „Kämpfer“ keine direkte „Fortsetzung“ der ersten Episode, sondern erzählt eine Parallel-Handlung. Denn während Rick, Glenn und Daryl die „Beißer“ in eine Falle locken möchten, wird Alexandria von den „Wölfen“ angegriffen.

Wenn sich die „The Walking Dead“-Fans eine direkte Fortsetzung der ersten Episode wünschen, müssen sie sich noch gedulden. Man wird wohl erst in der dritten Episode erfahren, wie es mit der Horde der „Beißer“ weitergeht, ob die Pläne von Rick aufgehen oder ob Alexandria von der Horde angegriffen und vernichtet wird.

Schon zu Beginn der sechsten Staffel geht „The Walking Dead“ in die Offensive. „JSS“ – oder „Kämpfer“, wie die Episode in der deutschen Ausstrahlung genannt wurde – zählt wohl jetzt schon zu den einschneidenden Folgen, welche die sechste Staffel zu bieten haben wird. Und mit der zweiten Episode wird sehr wohl ein neuer Weg in „The Walking Dead“ eingeschlagen. Plötzlich gibt es eine andere Gruppe – außer den „Beißern“ – die tatsächlich eine Gefahr für Alexandria darstellen kann.

Die „Wölfe“ kommen

Zu Beginn der zweiten Folge erfährt der Zuseher Hintergrundinformationen über Enids. Ihre Eltern starben durch einen Angriff der Beißer. Gezeichnet von den Ereignissen, kam sie nach Alexandria und baute sich dort ihr neues Leben auf. „Kämpfer“ kehrt danach in die Gegenwart zurück. Der Zuseher lernt den neuen Charakter von „The Walking Dead“ kennen. Dr. Denise Cloyd (verkörpert von Merritt Wever), Psychiaterin, die jedoch in Alexandria als gewöhnliche Ärztin tätigt ist, neigt nicht nur zu Panikattacken, sondern muss – auch wenn sie sich zu Beginn der Episode vielmehr auf die Verteilung von Tabletten konzentriert – ihr medizinischen Wissen sehr wohl noch unter Beweis stellen. Was zu Beginn noch als heile Welt dargestellt wird, schlägt binnen wenigen Augenblicke um. Es ist die „Ruhe vor dem Sturm“ – und das liegt nicht an den „Beißern“ und Ricks Plan, sondern mehr an den „Wölfen“, die auch in der sechsten Staffel wieder zurückkehren.

Die Hupe

Am Ende der ersten Episode hören Rick, Daryl und Co. eine Hupe, die dafür sorgt, dass sich die Horde der „Beißer“ teilt. In der zweiten Folge gibt es die Auflösung, denn die „Wölfe“ haben Alexandria angegriffen. Ein Truck, der unter Beschuss gegen die Mauer fährt, löst das Hupsignal aus. Binnen wenigen Sekunden sind die „Wölfe“ in Alexandria eingedrungen – und die sind alles andere als skrupellos. Während Carol den ersten Anschlag der Wölfe beobachtet, sind schon mehrere Bewohner von Alexandria bestialisch ermordet worden. Die „Wölfe“ klettern über die Mauern, sind mit Säbeln, Schwerter und Messern bewaffnet und töten skrupellos alle Bewohner Alexandrias. Carol malt sich das klassische „W“ auf die Stirn, verdeckt ihr Gesicht und wird zum absoluten „Wölfe-Killer“. Doch ihr Problem sind nicht nur die Wölfe, sondern auch Morgan, der zwar mit seinem Stock gegen die Eindringlinge vorgeht, jedoch diese nicht töten will. Carol lässt sich jedoch nicht auf etwaige Diskussionen ein; sie mutiert zur Killermaschine. Sie will die Menschen in Alexandria retten und die Eindringlinge töten.

Doch der Grund, warum Morgan wohl den „Wölfen“ nicht das Leben nehmen kann, ist wohl seine Verbindung zu jener Gruppe. Doch welche Verbindung überwiegt? Fühlt sich Morgan wie ein Wolf oder doch wie ein Einwohner Alexandrias? Und wird Morgan die Entscheidungen von Carol gutheißen, welche den Wölfen mit derselben Brutalität entgegenkommt, die die Bewohner Alexandrias spüren mussten?

Aber nicht nur Carol wird zur bestialischen „Wölfe-Killerin“. Auch Jessie zeigt, dass sie die Kraft und den Mut hat, auch gegen die Eindringlinge vorzugehen und Alexandria zu schützen.

Wird Alexandria fallen?

Die „Beißer“ haben in der zweiten Episode noch auf sich warten lassen. Doch in der dritten Episode – die den englischen Titel „Thank you“ trägt – kann man wohl davon ausgehen, dass die Horde Alexandria erreichen wird. Doch nicht nur die Horde stellt eine Gefahr für Alexandria dar, sondern auch die „Wölfe“. Der „The Walking Dead“-Fan wird nämlich wissen, dass es sich hier nur um eine Art Vorhut gehandelt hat. Dass die „Wölfe“ eine weitaus größere Gruppe darstellen und die Überlebenden natürlich Rache wollen, ist kein Geheimnis. Wird Alexandria schon zu Beginn der sechsten Staffel fallen oder können Rick und die anderen tatsächlich die kleine Siedlung vor den Eindringlingen retten?

„Eine Heimkehr“ – das Promo-Video zur dritten Episode verspricht Spannung

Auch das Promo-Video zur dritten Episode zeigt, dass mitunter auch nicht das ganze Ausmaß des Angriffs dargestellt wurde. Mit den Worten „Eine Heimkehr gestaltet sich anders als erwartet“ wird sehr wohl auf das brutale Massaker angespielt. Und als Rick und seine Kumpeln nach Alexandria kommen, Scott Heath stützt und Glenn einer anderen Bewohnerin Alexandrias helfen muss, weiß die Gruppe sofort, dass der nächste Angriff – jener der Beißer – zur absoluten Probe für Alexandria werden wird. Eine Probe, die auch dafür sorgen kann, dass Alexandria – schneller als gedacht – vernichtet wird.

 

The Walking Dead – Staffel 6 Episode 1 – Herdentrieb – First Time Again

The Walking Dead Staffel 6 HerdentriebDie erste Episode der 6. Staffel von „The Walking Dead“, „Herdentrieb“, beginnt mit einer gewaltigen Zombie-Horde, die in einem Canyon eingekesselt ist und in unmittelbarer Nähe zu Alexandria eine drohende Gefahr für die Siedlung und ihre Einwohner darstellt.

Viele Flashbacks

Die erste Episode wird von mehreren Flashbacks geprägt. Stilistisch sind die Flashbacks in Schwarz-Weiß gehalten und die Gegenwart in Farbe. Wie ein Mosaik setzen sich die Handlungsstränge für den Zuschauer – anfangs etwas verwirrend, aber schließlich gut gelungen – nach und nach zusammen.

Rick und Morgan, der am Ende der 5. Staffel zur Gruppe gestoßen ist und mit Rick früher befreundet war, sowie Daryl und einige andere schmieden einen Plan, um die drohende Gefahr der riesigen Menge Untoter zu beseitigen. Sie beschließen die ganze Herde wegzulocken bevor diese auf Alexandria aufmerksam werden könnte.

Rückblicke zeigen, dass in Alexandria Konflikte und Misstrauen Einzug gehalten haben, nachdem Rick den gewalttätigen Pete getötet hat. Deanne trauert um ihren Mann Reg, der Pete zum Opfer gefallen ist und die Führungskraft von Alexandria war. Nicht alle zeigen sich damit einverstanden, dass Rick eine Führungsrolle übernommen hat. Deanne verfällt teilweise in Apathie und unterstützt Rick, der sie noch vergeblich davon zu überzeugen versucht, dass alle bewaffnet sein sollten. Bei einem Angriff von Walkern, will Rick die Notwendigkeit verdeutlichen, in dem er nicht eingreift. Schließlich eilt Morgan, den nicht zur Notwehr fähigen Stadtbewohnern zu Hilfe. Rick zieht sich damit noch mehr Feindseligkeit zu. Carter, ein Einwohner von Alexandria, missfällt Ricks Leitung und plant sogar ihn zu töten. Den Hinterhalt schlägt Rick jedoch erfolgreich nieder und wird nur von Daryl zurück gehalten, Carter zu töten. In weiterer Folge arbeiten die zuvor uneinigen Gruppen gemeinsam an einer nötigen Mauer. Zusammenarbeit und Zusammenhalt in allen Belangen sind in den meisten Handlungen dieser Folge eine essentielle Notwendigkeit.

Herdentrieb – Die Zombiehorde

Ein Flashback zeigt, dass Rick auch den zunächst gefangen gehaltenen Morgan freilässt und am Leben in Alexandria teilhaben lässt – misstraut ihm jedoch weiterhin. Rick und Morgan sind immer noch uneinig über Vorgangsweisen und Methoden im Umgang mit Gefahren. Morgan ist schwer traumatisiert und lehnt Gewalt soweit wie möglich ab. Der Pfarrer Gabriel, der anfangs gegen Rick und seinen Umkreis hinterhältig intrigiert und sehr feige agiert hat, versucht schließlich ein Teil der Gemeinschaft zu werden und scheint seine Fehler teilweise einzusehen.

Daryl führt plangemäß die Zombieherde mit seinem lauten Motorrad im Schritttempo an. Sasha und Abraham begleiten ihn mit einem Auto. Sasha, die nach dem Tod ihres Bruders depressiv und hoffnungslos wirkte, und Abraham, der manchmal fragwürdig brutal vorgeht, scheinen sich anzufreunden. Mit Leuchtpistolen treiben die anderen Beteiligten unter der Leitung von Rick und Michonne so viele Untote wie möglich zusammen, locken diese zur in Bewegung gesetzten Horde und beseitigen die, die vom Weg abweichen. Als Carter abseits der Route von einem Walker attackiert wird und nicht aufhört zu schreien, muss ihn Rick töten, um so ein Anlocken der anderen Walker zu verhindern.

Ron, Petes zunehmend schwieriger werdender Sohn, steht Rick naturgemäß feindselig gegenüber. Als Rick mit Deannes Zustimmung auch noch untersagt, dass Pete in Alexandria beerdigt wird, nimmt die Spannung weiter zu. Sie beschließen, Pete zumindest außerhalb der Stadtmauer zu begraben. Ron folgt unbeobachtet, wird von einem Walker attackiert und von Rick gerettet. Ron bleibt weiterhin uneinsichtig und beobachtet auch noch eifersüchtig, die vorsichtige Annäherung zwischen Enid und Carl.

Die Ws – die Wölfe

Glenn, Nicholas und Heath entdecken eine Zombiegruppe in einem Traktorengeschäft und beschließen, diese zu erledigen, damit deren Lärm nicht die Herde anlockt und vom Weg abbringt. Nicholas, ein Einwohner von Alexandria zeugt von schlechtem Charakter, als er zuvor sein Team bei einer Beschaffungsaktion zurück gelassen hat. Sie arbeiten zusammen, obwohl Nicholas versucht hat, Glenn zu töten. Glenn gibt ihm noch eine Chance. Heath ist ein Einwohner von Alexandria und ist von einer Mission zur Lebensmittelbeschaffung zurück gekehrt. Die Befreiungsaktion der Untoten aus dem Traktorengeschäft gestaltet sich als schwieriger als erwartet und verläuft nicht ohne Zwischenfälle.

Maggie bleibt unterdessen in Alexandria, um nach dem Rechten zu sehen. Tara ist aus dem Koma erwacht und erfährt von Noahs Tod. Sie ist zunächst nicht damit einverstanden, dass Nicholas, der für Noahs Tod verantwortlich ist, ungestraft bleibt. Maggie kann sie von Glenns Strategie für eine „Bewährung“ überzeugen.

In einer Rückblende erfährt Rick von den soziopathisch agierenden „Ws“, eine Bande extrem gewalttätiger und mordender Menschen, die sehr wahrscheinlich eine weitere drohende Gefahr für Alexandria darstellen werden. Die „Wölfe“ – wie sich die Bande selbst nennt – ziehen mordend und plündernd umher und gehen mit hoher Brutalität vor. Sicherheit wird einmal mehr der wichtigste Aspekt für die Bewohner in Alexandria. Rick beschießt deshalb, keine Rekrutierungen mehr zu forcieren. Daryl widerspricht ihm hierbei, da er darin eine Stärkung von Alexandria sieht, fügt sich aber zunächst Ricks hartem und kompromisslosem Kurs.

Die Episode endet damit, dass plötzlich ein lauter Signalton ertönt und einen großen Teil der Zombie-Herde ablenkt. Eine nicht unwesentliche Zahl Untoter wandert nun Richtung Alexandria.

The Walking Dead Staffel 5 Episode 16 – Herrsche – Conquer

The Walking Dead Staffel 5 Herrsche - ConquerHerrsche – Das mit Extralänge angekündigte Staffelfinale dauert insgesamt 65 Minuten und bringt ein Wiedersehen mit Morgan mit sich: Für ihn ist jedes Leben kostbar.

Wer steckt hinter der Wolf-Gang?

Das erfahren wir nicht, aber wir sehen gleich zu Beginn des Staffelfinales ein paar Gangmitglieder. Morgan sitzt friedlich im Wald beim Essen und macht sogleich Bekanntschaft mit der „Wölfe“. Dieser erzählt eine rührselige Geschichte und kündigt an, dass er Morgan mitnehmen wird, und er sein gesamtes Essen haben will. Morgan weigert sich, und so greift das Gangmitglied ihn an, unterstützt von einem weiteren Mitglied der Gang. Doch Morgan setzt sich souverän zur Wehr und schaltet die Angreifer aus – allerdings tötet er sie nicht. Ein Fehler?

Die Ereignisse um Rick

Deanna hat Pete in einem anderen Haus untergebracht, um zunächst einmal für räumliche Trennung des Ehepaares zu sorgen und weiterer Gewalt durch Pete vorzubeugen. Die Bewohner von Alexandria sollen zu den Ereignissen um Rick und seinem Verhalten befragt werden. Danach soll eine Entscheidung getroffen werden, wie man mit ihm verfahren wird. Michonne macht Rick klar, dass sie sich ein friedliches Leben in Alexandria wünscht – aber dass sie auf seiner Seite ist. Mit Glenn, Carol und Abraham vereinbart Rick ein Zeichen: Ein spezielles Pfeifen als Signal, dass die Gruppe nun die Stadt übernehmen soll. Vorab will Rick aber der Bürgerversammlung eine Chance geben. Er will Frieden, aber er will die Stadt auch beherrschen.

Jessie ist Rick inzwischen dankbar für sein Eingreifen. Das erzürnt natürlich ihren gewalttätigen Mann Pete, der gar nicht weit von ihr untergebracht ist. Carol hingegen schüchtert den Frauenschläger ordentlich ein, was ihn aber offensichtlich noch mehr frustriert.

Maggie, die unfreiwillig mithörte, wie Gabriel versuchte Deanna klar zu machen, dass Ricks Gruppe das Böse darstellt, das diese in ihre Stadt geholt hat, versucht zu vermitteln. Sie geht zur Versammlung der Bürger von Alexandria und erklärt, dass Rick ein guter Mensch ist – und dass die Gruppe seine Verbannung nicht zulassen wird. Deannas Mann, Reg Monroe hält eine flammende Rede über die Zivilisation – und dass diese dort beginnt, wo Menschen Konflikte lösen und nicht mehr davor weglaufen. Er steht damit hinter seiner Frau Deanna, die genau diesen Weg zu gehen versucht.

Nicholas schleicht sich aus der Stadt, aber nicht unbemerkt von Glenn, was natürlich Nicholas Absicht war. Es kommt zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden und Nicholas schießt Glenn mit Ricks Pistole, die er in einer vorherigen Folge in seinen Besitz gebracht hat, an. Glenn kann in diesem harten Kampf die Pistole an sich reißen, drückt aber nicht ab und hilft Nicholas nach dem Kampf sogar zurück in die Stadt.

Angst um Daryl und Aaron

Daryl und Aaron sind außerhalb von Alexandria unterwegs und diskutieren über den Mann im Poncho, den sie gesehen haben: Sollen sie ihn suchen? Sie entscheiden sich, in einem verlassenen Gebäude nach Nahrungsmitteln zu suchen und geraten dabei in eine brenzlige Situation. Mit letzter Kraft retten sie sich vor den auftauchenden Beißern in ein Auto. Es sieht so aus, als sitzen sie in der Falle, denn die Beißer machen sich von allen Seiten über den Wagen her. Daryl ist bereit, sich zu opfern, damit Aaron fliehen kann, denn er meint, er habe die Situation verschuldet. Aaron besteht aber darauf, gemeinsam den Wagen zu verlassen und die Flucht versuchen. Das tun sie auch und hierbei kommt ihnen Morgan zu Hilfe.

Gabriel – man ahnte die Gefahr

Gabriel mutiert zur Gefahr für alle und geht ohne Waffe vor die Tore der Stadt. Er meint, Gott wird ihn schützen, aber eigentlich will er sterben. Nur dass er dafür zu feige ist: Im Kampf um sein Leben köpft er einen Beißer mit einem Seil. Als er wieder in der Stadt ist, hat er die Aufgabe, das Tor zu schließen, aber das schafft er nicht und lässt es deswegen einfach offen.

Die Bürgerversammlung

Michonne, Carol, Maggie und Abraham sprechen auf der Bürgerversammlung und ergreifen Partei für Rick. Deanna berichtet, was Gabriel über Rick und seine Gruppe gesagt hat. Rick, der sich noch im Haus befindet, sieht zufällig, dass das Tor offensteht und handelt sofort, aber es ist zu spät: Es sind bereits Beißer in der Stadt. Wir sehen Rick mit einem Beißer kämpfen, den er tötet und anschließend mit zur Versammlung schleppt. Er wirft den toten Beißer vor den Bürgern Alexandrias auf den Boden und will auf die Gefahr durch mangelnde Sicherheit hinweisen.

In diesem Moment stürmt Pete, mit einer Pistole bewaffnet, das Forum. Er will auf Rick schießen, erschießt aber versehentlich Reg, Deannas Mann. Deanna schreit und weint und weist Rick schließlich an, Pete zu erschießen: Ganz entgegen ihrer bisherigen Regeln. In diesem Moment tauchen Morgan, Daryl und Aaron auf.

Fazit

Die Episode endet mit einer kleinen Szene die zeigt, dass die Wolf-Gang auch in der Stadt ist und Michonne, die bedeutsam ihr Schwert vom Kaminsims nimmt. Der große Kampf um das Überleben und die Herrschaft über Alexandria steht bevor, wird aber in diesem Staffelfinale nicht ausgetragen. Die Macher haben hier gekonnt alle Handlungsstränge miteinander verknüpft und das Staffelfinale mit einem bedeutsamen Cliffhanger enden lassen. Ein großartiges Ende für die zweite Halbstaffel der fünften Season! Weiter geht es mit The Walking Dead Staffel 6 Episode 1.

The Walking Dead Staffel 5 Episode 15 – Helfer – Try

The Walking Dead Staffel 5 Helfer TryHelfer – In der letzten Folge endete der Außeneinsatz der Truppe um Aiden mit schrecklichen Verlusten für beide Seiten: Der fürchterliche Tod von Noah muss nun von der Gruppe um Rick verarbeitet werden und Deanna muss den Verlust ihres Sohnes Aiden verkraften.

Kampf um die Wahrheit

Carol bereitet einen Auflauf zu, den sie der trauernden Deanna überbringt, doch diese boykottiert die freundliche Geste. Deanna ist nicht mehr sicher, ob es eine gute Idee war, Rick und seine Gruppe in Alexandria aufzunehmen, auch wenn es Nicholas Feigheit und Aidens Unerfahrenheit waren, die zu den Verlusten führten. Sie filmt die Aussagen aller Beteiligten – auch die ihres Sohnes. Nicholas hat seine ganz eigene Version, in der seine Feigheit natürlich keine Rolle spielt und offenbar glaubt sie ihm nicht. Glenn erzählt unterdessen Rick, wie sich die Tragödie abgespielt hat. Deanna verschärft die Waffenregeln. Glenn ist bereit, sich diesen verschärften Regeln zu unterwerfen, denn er sieht eine Zukunft in Alexandria. Rick hingegen macht sich gedanklich bereit, die Stadt zu übernehmen.

In einer späteren Szene sehen wir, dass Glenn Nicholas sagt, was er von ihm hält und ihm verbietet, sich in derThe Walking Dead Staffel Zukunft noch einmal dem Außentrupp anzuschließen. Wir sehen außerdem in einer späteren Szene, dass es Nicholas war, der Ricks Waffe gefunden hat, die dieser vor den Mauern der Stadt versteckt hatte. Er hat die Waffe an einem anderen Ort versteckt – ein Hinweis darauf, dass Nicholas noch immer eine Gefahr darstellt.
Sasha hat sich in ihren Hass auf die Walker hineingesteigert und erschießt von ihrem Wachturm aus einen nach dem anderen. Immer öfter verlässt sie nach ihrer Schicht aber den Turm um außerhalb von Alexandria im Wald nach Walkern zu suchen und sie zu töten. Michonne und Rosita machen sich Sorgen und suchen sie. Sie versuchen, ihr emotional beizustehen, da klar ist, dass sie noch immer unter dem Tod von Tyreese und Bob leidet – und nun auch unter Noahs Tod und darunter, dass sie ihm sagte, er sei schwach.

Eheliche Gewalt

Rick weiß inzwischen, dass Pete seine Frau schlägt. Sam, der gemeinsame Sohn der beiden, erzählt Carol davon und diese berichtet Rick alles, was sie darüber weiß. Da sie selbst ein Leben mit ehelicher Gewalt hinter sich hat, ist sie nicht bereit, den Frauenschläger zu tolerieren und fordert Rick auf, etwas zu unternehmen. Er spricht mit Jessie und es wird erkennbar, dass er sie sehr mag. Er will ihre Erlaubnis, etwas gegen ihren gewalttätigen Mann unternehmen zu dürfen. Sie verbittet sich die Einmischung und will ihre Probleme alleine lösen. Als einziger Arzt in Alexandria ist Pete wichtig für das Fortbestehen der Stadt. Rick lässt aber keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, Pete zu töten.

Deanna möchte vermitteln und für Ruhe sorgen, also schlägt sie vor, Pete aus der Stadt zu verweisen – was am Ende ja auch den sicheren Tod bedeutet. Pete kommt dazu und wird aggressiv – er und Rick schlagen sich. Die Prügelei endet auf der Straße, wo Bewohner der Stadt versuchen, die beiden Männer auseinander zu bringen. Rick zieht seine Waffe und ist völlig außer sich. Michonne schlägt ihn bewusstlos, um Schlimmeres zu verhindern.

Vor den Toren der Stadt

Daryl und Aaron durchstreifen die Gegend auf der Suche nach weiteren Menschen, die stark genug sind, um Alexandria gute Dienste zu leisten. Sie entdecken zerstückelte Leichen. Eine Leiche ist an einen Baum gebunden, hat ein „W“ in der Stirn eingeritzt und ihre Gedärme hängen aus dem Bauch. Es ist ein Hinweis auf die Wolf-Gang, die in der Nähe ist und die Szene schließt den Kreis zu den zerstückelten Leichen im Wald vor Noahs Heimatstadt – offenbar treibt die Gang auch dort ihr Unwesen.

Carl ist Enid gefolgt und ist mit ihr im Wald. Enid sagt: „Es ist ihre Welt, in der wir leben.“ Es kommt zu einer zärtlichen, aber eher unbeholfenen Szene zwischen den beiden jungen Menschen, die sich vor einer Herde Walker in einem Baum verstecken. In dieser Folge wird deutlich, dass Enid ähnliche Verluste verkraften musste wie Karl – und genau wie er sehr erfahren im Kampf um das Überleben ist.

Fazit

In dieser Folge wird klar, dass es einen Kampf um Alexandria geben wird, wie immer dieser auch aussehen mag. Es gibt mehrere Gefahrenquellen: Nicholas, der Sohn von Deanne, der die Schmach nicht ertragen kann, als Feigling erkannt worden zu sein und der Ricks Waffe in seinem Besitz hat. Pete, der einzige Arzt der Stadt, der Ricks Einmischung und seinen Angriff nicht hinnehmen kann und sich mit Sicherheit noch rächen wird. Die Wolf-Gang, die außerhalb der Mauern eine Gefahr darstellt, abgesehen von den Walkern. Sasha, die in ihrer Trauer und ihrer endlosen Wut jegliche Selbstkontrolle verloren hat. Rick, der mit allen Mitteln seine Gruppe schützen will, die inzwischen seine Familie geworden ist. Wir dürfen uns nach dieser Folge auf ein Staffelfinale mit Extralänge freuen.