Green Room

Green Room – Die unbekannte Punk-Rock-Band “Ain’t Rights” (u.a. Alia Shawkat, Anton Yelchin) kann nur wenige Auftritte und somit auch Erfolge vorweisen. Nach einem Gig in einem schlecht besuchten Lokal beschließt ein Bandmitglied auszusteigen. Der Punk vermittelt den Übriggebliebenen aber noch einen Auftritt über seinen Onkel in einem abgelegen Schuppen mitten in der Pampa.

Nachdem sie am Veranstaltungsort angekommen sind, bemerken sie schnell, dass die Bude der Treffpunkt der dortigen Naziszene ist. Die Band beschließt den Gig trotzdem durchzuziehen. Die Lieder und Texte kommen bei den Nazis natürlich nicht besonders gut an. Richtig böse wird es aber erst, als die Bandmitglieder aus versehen einen Raum betreten in der sich einige der Nazis aufhalten und dazu liegt noch eine weibliche Leiche mit einem Messer im Kopf auf dem Boden.

Der Barbesitzer und Neonazi-Anführer Darcy (Patrick Stewart) kann die jungen Punkrocker natürlich nun nicht mehr gehen lassen, zumindest nicht lebend. Diese können sich aber in den Raum retten, in dem noch die Leiche der jungen Nazibraut liegt. Nun beginnt ein harter Kampf ums Überleben. Viele weitere Leichen sind vorprogrammiert. Die Frage ist nur: Wer wird das bevorstehende Gemetzel überleben?

Green Room

Filmbeschreibung Green Room:

Ihre Auftritte kann sich die erfolglose Punk-Rock-Band “Ain’t Rights” (u.a. Alia Shawkat, Anton Yelchin) kaum aussuchen. Doch den Gig in einem abgelegen Schuppen auf dem Land hätten die Jungs und Mädels lieber bleiben lassen: Der Ort entpuppt sich als Treff der örtlichen Neonazi-Szene. Und bei der kommen die Songs der “Ain’t Rights” gar nicht gut an. Lebensgefährlich wird es, als die Band einen brutalen Mord beobachtet. Barbesitzer und Neonazi-Anführer Darcy (Patrick Stewart) will die unliebsamen Zeugen keinesfalls lebend entkommen lassen. – Neonazis gegen Punks: ultraharter Belagerungsthriller mit einem teuflischen Patrick Stewart.

Darsteller:
Imogen Poots als Amber
Patrick Stewart als Darcy
Anton Yelchin als Pat

Regie: Jeremy Saulnier
Produzent: Anish Savjani
Drehbuch: Jeremy Saulnier
Originaltitel: Green Room
Land: USA
Produktionsjahr: 2015

The Shallows – Gefahr aus der Tiefe

The Shallows – Gefahr aus der Tiefe: Die Surferin Nancy (Blake Lively) möchte den Tod ihrer an Krebs verstorbenen Mutter verarbeiten und beschließt ihren Lieblingsstrand in Mexiko, an dem sie so oft und gerne gesurft ist, einen Besuch abzustatten. Nancy lässt sich von einem einheimischen Fahrer an den Strand bringen. Von da an ist sie auf sich alleine gestellt. Sie möchte die Einsamkeit genießen.

Zu Beginn des Filmes sieht man einen kleinen Jungen am Strand Fußball spielen. Er bemerkt einen Helm mit Kamera, der gerade an Land gespült wurde. Im Hintergrund sieht man ein vereinsamtes Surfbrett im Sand liegen. Der kleine Mexikaner schaltet die Kamera ein und sieht sich die letzen Szenen an, die mit ihr aufgenommen wurden. Zwei männliche Server nehmen mit der Kamera tolle Bilder auf und die Stimmung ist großartig. Plötzlich wird der Surfer mit der Helmkamera in die Tiefe gezogen und umhergewirbelt. Das Letzte was man sieht sind Kopf und Zähne eines weißen Haies, der genüsslich zubeißt. Der Junge erschrickt natürlich und rennt, inkl. Helm und Kamera, davon.

In der paradiesisch schönen Bucht angekommen macht sich die Medizinstudentin Nancy sich schnell auf, um die ersten Wellen zu reiten. Sie trifft auf zwei weitere Surfer, ebenfalls einer mit Helmkamera ausgestattet. Die beiden laden sie ein auf ihren Wellen mitzusurfen. Sie lehnt aber erstmal dankend ab, da ihr dort die Wellen noch etwas zu heftig erscheinen. Sie schließt sich den beiden aber dennoch an und alle haben viel Spaß mit den perfekten Wellen.

Nancy macht eine Pause am Strand um etwas zu essen und zu trinken. Während sie in Erinnrungen schwelgt und auf ihrem Handy Bilder ihrer verstorbenen Mutter ansieht, bleiben die beiden anderen Surfer im Wasser. Nancy läuft am Strand entlang und skyped mit ihrer kleinen Schwester und ihrem Vater. Danach beschließt Nancy noch einmal ins Wasser zu gehen um noch eine letzte Welle in Angriff nehmen. Die beiden Jungs sind bedient für heute und verlassen das Wasser und die Bucht.

Es fängt langsam an zu dämmern und es scheint als möchte keine Welle mehr kommen. Dafür wird Nancy kurz von Delphinen begleitet und entdeckt einen ziemlich zugerichteten Walkadaver. Nun endlich kommt eine Welle, die sie nutzen möchte schnellstmöglich an den Strand zurückzukommen. Sie fliegt plötzlich von ihrem Surfbrett und wird in die Tiefe gezogen. Das Wasser färbt sich rot. Der Walkadaver ist die Fressstelle eines weißen Haies, der nun sein Revier verteidigt. Sie kann sich auf das tote Tier retten und stellt fest, dass sie in den Oberschenkel gebissen wurde.

Nancy entdeckt eine Boje, springt todesmutig ins Wasser um zu ihr zu schwimmen. Sie muss auf einem Felsen einen Zwischenstopp einlegen und verletzt sich dazu noch am Fuß. Mit dem Anhänger einer Halskette, der einer Nadel ähnelt, näht sie sich die Wunde am Oberschenkel zusammen. Die Nacht bricht herein und jetzt beginnt der Überlebenskampf erst so richtig …

The Shallows – Gefahr aus der Tiefe ist ein spannender Hai-Thriller, den mandurchaus gesehn haben muss.

The Shallows - Gefahr aus der Tiefe

Filmbeschreibung The Shallows – Gefahr aus der Tiefe:

Nach dem Krebstod ihrer ebenfalls surfbegeisterten Mutter sucht Nancy (Blake Lively) jenen einsamen mexikanischen Strand auf, den Mama schon so liebte. Doch es wird ein Surf-Trip in die Hölle: Als Nancy allein im Wasser paddelt, greift ein riesiger Weißer Hai an. Die sportliche Blondine kann sich zunächst auf einen Felsen im Meer retten. Aber um von hier wieder ans Ufer zu kommen, muss sie sich mit Willenskraft und Todesmut dem Kampf gegen die Meeresbestie stellen. – Der wohl spannendste Hai-Thriller seit “Der weiße Hai”: eine taffe Surferin im Solo-Kampf mit einem Killer-Biest.

Darsteller:
Blake Lively als Nancy
Oscar Jaenada als Carlos
Brett Cullen als Father

Regie: Jaume Collet-Serra
Produzent: Lynn Harris
Drehbuch: Anthony Jaswinski
Originaltitel: The Shallows
Land: USA
Produktionsjahr: 2016

Regression

Der Okkult-Thriller Regression beschert allen Beteiligten mächtige Albträume. Der Ermittler Kenner (Ethan Hawke) übernimmt den Fall der 17-jährigen Angela (Emma Watson), die von Satanisten gefoltert und vergewaltigt worden sein soll. Der Hauptverdächtigte ist ihr eigener Vater John (David Dencik), der ein Polizeikollege von Kenner ist.

John ist fest davon überzeugt, dass die Taten die ihm vorgeworfen werden der Wahrheit entsprechen. Er ist aber in einem psychisch völlig zerstörten Zustand. Eine Regressionstherapie durch einen Psychologen soll bei der Aufklärung der komplizierten Umstände helfen.

In der Zwischenzeit forscht Kenner weiter, befragt das Opfer Angela und stößt dabei bald an die Grenzen seines Verstandes. Zu krass sind die Erzählungen der 17-jährigen. Einige Polizeikollegen haben außerdem gar keine Lust gegen ihren eigenen Kollegen zu ermitteln. Der ganze Ort ist geschockt und voller Panik, als die Bewohner von den satanistischen Ritualen, Vergewaltigungen und Babyopfern erfahren.

Kenner wird eines nachts im eigenen Haus von Maskierten angegriffen. Er hat Glück und kann die Angreifer überwältigen. Es stellt sich heraus, dass es die eigenen Kollegen sind, die anscheinend mehr wissen … Was ist wahr an der ganzen Geschichte? Kommt Ermittler Kenner dahinter, was wirklich vorgefallen ist? Hochspannender Okkultthriller über Satanismus- und Vergewaltigungsvorwürfe. Unbedingt ansehn!

Regression

Filmbeschreibung Regression:

Minnesota, 1990: Die völlig verstörte 17-jährige Angela (Emma Watson) berichtet, von Satanisten gequält und vergewaltigt worden zu sein. Sie beschuldigt ihren Vater John (David Dencik) als Haupttäter. Der erinnert sich an nichts, räumt die Tat aber ein. Ein Psychologe soll mit einer Regressionstherapie die Wahrheit in Johns Psyche ergründen. Während sich dabei schier unsagbare Abgründe auftun, führt der Fall Ermittler Kenner (Ethan Hawke) bald an die Grenzen seines Verstandes. – Hoch spannender Okkult-Thriller, in dem Emma Watson in eine Hölle aus Satanismus und Gewalt absteigen muss.

Darsteller:
Ethan Hawke als Bruce Kenner
Emma Watson als Angela Gray
David Thewlis als Professor Kenneth Raines

Regie: Alejandro Amenábar
Produzent: Fernando Bovaira
Drehbuch: Alejandro Amenábar
Originaltitel: Regression
Land: Spanien/Kanada
Produktionsjahr: 2015

Visions

In der Anfangsszene von Visions sieht man eine Frau in der Notaufnahme liegen. Ihr Mann, der neben ihr sitzt versucht sie zu beruhigen und sagt ihr immer wieder, dass sie nicht schuld daran sei, nichts dafür konnte. Sie kann sich nur vage an das Vorangegangene erinnern. Sie hatte wohl einen Autounfall und sieht an der Unfallstelle eine andere Frau und einen Teddy liegen. Zeitsprung: ein Jahr später zieht Eveleigh (Isla Fisher) mit ihrem Mann David (Anson Mount) auf ein abgelegenes Weingut in Kalifornien.

Das junge Paar eröffnet das alte Weingut neu. Bei der Eröffnungsfeier sind Nachbarn und Freunde geladen. Unter anderem auch eine Frau, die Eveleigh sagt, bzw. bemerkt, dass sie schwanger ist. Diese Frau steht später im Haus und murmelt seltsame Sachen vor sich hin, so als wäre sie besessen. Die freundliche Idylle hält nicht lange an, denn Eveleigh wird von Albträumen und Visionen heimgesucht. Was hat es damit auf sich? Sind dies noch Nachwehen des Unfalls oder gehen hier wirklich unheimliche, übernatürliche Dinge vor sich?

Eveleigh besucht ihren Arzt Dr. Mathison (Jim Parsons), der bietet ihr aber nur einen Yogakurs für Schwangere an. Eveleigh möchte der Sache auf den Grund gehen und stellt Nachforschungen rund um das Weingut an. Nicht nur sie gerät in Lebensgefahr, auch ihr Mann muss um sein Leben kämpfen. Gelungener Haunted-House-Schocker mit einigen Überraschungen und einem nicht ganz unvorhersehbaren Showdown. Kann man sich ansehn …

Visions

Filmbeschreibung Visions:

Nach einem Autounfall zieht Eveleigh (Isla Fisher) mit ihrem Mann David (Anson Mount) auf ein ruhiges kalifornisches Weingut. Doch statt der erhofften Genesung erwarten sie verstörende Vorkommnisse: Unheimliche Visionen und Albträume plagen die junge Frau. Eine Nachwirkung des Unfalls? Oder hat ihr Arzt Dr. Mathison (Jim Parsons) Recht, der eine Depression vermutet? Eveleigh mag daran nicht glauben. Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf ein dunkles Geheimnis, das das Weingut umgibt. – Stimmungsvoller Haunted-House-Schocker vom “Saw 3D – Vollendung”-Regisseur, der routiniert bekannte Genrekonventionen zitiert.

Darsteller:
Anson Mount als David
Isla Fisher als Eveleigh
Jim Parsons als Dr. Mathison

Regie: Kevin Greutert
Produzent: Jason Blum
Drehbuch: Lucas Sussman
Originaltitel: Visions
Land: USA
Produktionsjahr: 2015

Brace for Impact Filmreview

Brace for Impact: Die FACB-Ermittlerin Sofia Gilchrist (Kerry Condon) ist für die Aufklärung von Flugzeugabstürzen zuständig. Sofia möchte mit ihrem Bruder mit einem Flugzeug zu einem Kurztrip aufbrechen. Kurz vor dem Start der Maschine verlässt sie ohne ihren Bruder das Flugzeug und fährt lieber mit dem Auto zum Treffpunkt.

Während der Fahrt wird sie von ihrem Vorgesetzten angerufen, der beruhigt ist, dass sie noch am Leben ist. Sie erfährt von ihm, dass das Flugzeug abgestürzt ist und alle Passagiere ums Leben gekommen sind. Sie möchte die Ermittlungen leiten, wird aber von ihrem Vorgesetzten außen vor gelassen. Sofia entschließt sich die Absturzursache heimlich auf eigene Faust zu ermitteln.

Bei ihren Recherchen, untertützt von einem Kollegen, stößt sie schon bald auf Hinweise, die einen terroristischen Anschlag vermuten lassen. Ihre Kollegen glauben ihr aber nicht und durch ihre Ermittlungen riskiert sie Job und Karriere bei der FACB.

Fazit Brace for Impact

Menschen mit Flugangst sollten sich diesen hochspanennenden Thriller nicht antun.

Brace for Impact

 

Filmbeschreibung:

Sofias (Kerry Condon) Job ist es, als Ermittlerin die Ursache von Flugzeugabstürzen zu klären. Sie muss einen brutalen Schicksalsschlag verkraften, als ihr Bruder bei einem Flugzeug-Crash ums Leben kommt und das ausgerechnet bei einem Flug, bei dem auch Sofia an Bord hätte sein sollen. Sie entschließt sich, die Absturzursache heimlich auf eigene Faust zu ermitteln – und stößt bald auf Hinweise auf einen terroristischen Anschlag. Doch ihre Kollegen glauben ihr nicht. – Dieser hochspannende Psychothriller ist nichts für Menschen mit Flugangst.

Darsteller:
Kerry Condon als Sofia Gilchrist
Sheila McCarthy als Faradee Gilchrist
Ennis Esmer als Moe

Regie: Michel Poulette
Produzent: Ian Whitehead
Drehbuch: Ian Carpenter
Originaltitel: Brace for impact
Land: Kanada
Produktionsjahr: 2016

No Escape (2015) Filmreview

Titel: No Escape

no escapeJahr: 2015
Genre: Thriller, Action
Regie: John Erick Dowdle
Darsteller: Owen Wilson, Lake Bell, Pierce Brosnan
Laufzeit: 1 Stunde, 39 Minuten
Anbieter: neu bei SKY 11/2016

Beschreibung von No Escape: “Für einen neuen Job bei einem Trinkwasserprojekt zieht Ingenieur Jack Dwyer (Owen Wilson) mit Familie (u.a. Lake Bell) nach Südostasien. Kaum sind die Dwyers angekommen, stürzt ein Putsch das Land ins Chaos, es droht Bürgerkrieg. Mithilfe des undurchsichtigen Amerikaners Hammond (Pierce Brosnan) versuchen Jack und seine Liebsten, sich zur US-Botschaft durchzuschlagen. Ein mörderisches Unterfangen, denn die Putschisten nehmen mittlerweile auch Ausländer ins Visier. Die Brüder John Erick Dowdle und Drew Dowdle, in Horrorkreisen bereits bestens bekannt, zeichen einmal mehr gemeinsam ein Worstcase-Szenario erster Güte – diesmal verpackt als spannender Actionthriller und mit Hollywood-Starbesetzung!”

Ein Film den man nicht unbedingt sehen muss. Die Amis werden gejagt und getötet, da sie mal wieder ein fremdes Land ausbeuten wollen. Selbst Schuld! Fertig …

Zusammenfassung: In NO ESCAPE brilliert Owen Wilson in seiner Rolle als Familienvater, der um das Leben seiner Familie kämpfen muss – und dabei sein eigenes mehr als nur einmal aufs Spiel setzt! Der bisher meist als Sunnyboy agierende Darsteller beweist hier, dass er auch ernste Rollen meisterlich verkörpern kann. Unterstützt wird er von Ex-Bond-Darsteller Pierce Brosnan, der in seiner Rolle als Regierungsagent voll aufgeht.

“Hochzeits-Crasher” Owen Wilson zeigt sich von seiner knallharten Seite in einem hochspannenden Politthriller vom “Katakomben”-Regisseur.

Fazit: Zwar fesselnd, aber teils nervig und vorhersehbar …

Bewertung: 6.5/10

No Country For Old Men (2007) Filmreview

Titel: No Country For Old Men

No Country For Old MenJahr: 2007
Genre: Thriller, Drama
Regie: Joel Coen, Ethan Coen
Darsteller: Javier Bardem, Tommy Lee Jones, Josh Brolin
Laufzeit: 1 Stunde, 57 Minuten
Anbieter: neu bei Amazon Prime Video 09/2016

Beschreibung von No Country For Old Men: “Bei der Antilopenjagd im Südwesten von Texas entdeckt Llewelyn Moss die Leichen mehrerer Männer, Beutel voller Heroin und 2,4 Mio. Dollar. Moss schnappt sich das Geld und begeht den Fehler, nachts noch einmal zum Tatort zurückzukehren. Fortan ist er auf der Flucht vor einem Kartell, das den Psychopathen Chigurh auf Moss angesetzt hat – was einem sicheren Todesurteil gleichkommt, denn Chigurh verrichtet seine Arbeit mit klinischer Präzision. Hilfe kann Moss nur von dem in die Jahre gekommenen Sheriff Bell erwarten …”

Zusammenfassung von No Country For Old Men: Ein erstes Ausrufezeichen dieses sehr starken Streifens ist die Buchvorlage von Cormac McCarthy und das darauf basierende Drehbuch der Gebrüder Coen. Der Film spielt im Jahre 1980 und ist eine Art Roadmovie, der sich in schön abgef**kten Motels und Hotels, sowie in Gegenden der amerikanischen Provinz abspielt.

Llewelyn Moss (Josh Brolin), findet beim Jagen in der texanischen Wüste einen Koffer voll mit zwei Millionen Dollar Drogengeld. Neben dem Koffer sind diverse Leichen, Autos und Waffen verteilt. Moss nimmt das Geld an sich und wohlwissend in Kauf, von nun an auf der Flucht zu sein.

Der psychotische, pragmatische Killer Anton Chigurh (Javier Bardem) mit bemerkenswerter Frisur und eiskalten Tötungsmethoden mit Kompressionsflasche mit Schlauch, um damit auch Türschlösser zu knacken, sowie eine überdimensionierte Schrotflinte mit gigantischem Schalldämpfer, soll für das Drogenkartell das Geld zurückholen. Killer Anton Chigurh kommt sowohl mit einer sehr eigenen Frisur, als auch sehr sehr eigenem Humor daher, der wirklich richtig trocken ist, ironisch eiskalt.

Eine lange Reise mit sehr starken Haupt- und Nebencharakteren, tollen Bildern und starken Dialogen beginnt und viele Leichen pflastern ihren Weg. Cool und abgefahren, wenn auch etwas seltsam anmutend, das Ende dieses Kunstwerks.

Fazit: Klasse Besetzung und ausgezeichnetes Machwerk der Coens. Der Film hat nicht von ungefähr vier Oscars bekommen. Unbedingt ansehen!

Bewertung: 9,5/10

Sicario (2015) Filmreview

Titel: Sicario

SicarioJahr: 2015
Genre: Thriller
Regie: Denis Villeneuve
Darsteller: Emily Blunt, Benicio Del Toro, Josh Brolin
Laufzeit: 2 Stunden, 2 Minuten
Anbieter: Amazon Prime Video

Beschreibung von Sicario: “Packender Thriller über den US-Mexikanischen Drogenkrieg von Regisseur Denis Villeneuve, in dem eine idealistische FBI-Agentin an ihre moralischen Grenzen stößt.”

Zusammenfassung: Das Wort “Sicario” bezeichnete einst die Zeloten Jerusalems. Killer, die hinter den Römern her waren, welche ihr Heimatland besetzten. In Mexico bedeutet “Sicario” Auftragsmörder. SICARIO ist ein für den Zuschauer von der ersten Minute an fesselnder Film, der im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko spielt, indem der Krieg um Drogen hier bereits seit vielen Jahren wütet.

Gleich zu Beginn des packenden Streifens möchte die FBI-Agentin Kate Macer (Emily Blunt) mit ihrem SWAT-Team im kleinen Dorf Chandler aus den Händen von Entführern mehrere Geiseln befreien. Das Team findet nach einem Schusswechsel mit den Geiselnehmern jedoch “nur” über 40 Leichen, die in den Wänden versteckt sind. Es sind aber nicht die Entführungsopfer. Der Einsatz endet mit einem großen Knall.

Der Kampf gegen die Drogenkartelle erreicht nun seinen Höhepunkt. Es folgt ein actionreicher Einsatz mit der Fahrt durch Juarez, in dem man das ganze Ausmaß der Macht der Drogenkartelle erfährt. Man sieht unter anderem Leichen, die kopfüber an den Füßen an einer Brücke aufgehängt wurden. Die Rückfahrt zum Hauptquartier mit einem gefangenen Drogenboss ist turbulent und es gibt wieder viel Action und Leichen. So langsam fragt sich Agentin Kate was hier eigentlich gespielt wird.

Aber ich möchte nun nicht zu viel vorwegnehmen. Der Film verliert nie an Spannung und Tempo, selbst nicht in Abschnitten in denen es etwas ruhiger und langsamer zuzugehen scheint. Starker Film mit starken Schauspielern und guter Story.

Fazit: Unbedingt ansehen!

Bewertung: 8.5/10

Dark was the Night (2016) Filmreview

Titel: Dark was the Night

Dark was the NightJahr: 2016
Genre: Horror, Drama, Thriller
Regie: Jack Heller
Darsteller: Kevin Durand, Lukas Haas, Steve Agee
Laufzeit: 1 Stunde, 38 Minuten
Anbieter: Amazon Prime Video, Maxdome

Beschreibung von Dark was the Night: “Maiden Woods ist ein kleines verschlafenes Städtchen, in dem kaum etwas passiert und schon gar nicht im Winter. Es ist eher unscheinbar, genau wie seine Einwohner. Als einer der Farmer eines seiner Pferde vermisst, werden Sheriff Paul Shields und sein neuer, frisch aus New York eingetroffener Stellvertreter Donny Saunders zu Hilfe gerufen. Doch beide beschäftigen andere Dinge, Sheriff Shields kämpft mit Schuldgefühlen und sein Deputy versucht einen Neustart, nach dem Tod seines Partners.

Am nächsten Morgen ist der Ort mit Hufspuren übersäht, die der Größe nach zu einem Pferd passen – doch der Abstand stimmt nicht und was auch immer die Spuren hinterließ, ging nur auf zwei Beinen. Sollten die Geschichten über die Wälder von Maiden Woods und Legenden, dass etwas darin lebt doch wahr sein? Jetzt scheint sich etwas Gewalttätiges seinen Weg in die Stadt zu bahnen und Sheriff Shields muss sich nicht nur seinen eigenen Dämonen stellen … ”

Zusammenfassung: Der Film “Dark was the Night” baut langsam aber beständig und völlig unhektisch die Spannung und seine Geschichte auf. KEVIN DURAND spielt den vom Schicksal getroffenen Paul Shields, Sheriff der Kleinstadt Maiden Woods, in der einestages im Winter urplötzlich seltsame Dinge geschehen. Währenddessen erfährt man auch warum der Ordnungshüter die ganze Zeit über fast schon depressiv seinen Alltag bewältigen muss. Einer seiner beiden Söhne kam bei einem Unglücksfall ums Leben. Natürlich ist seitdem sein Privatleben und die Beziehung seiner Frau stark belastet, denn er gibt sich zumindest eine Mitschuld am Tod seines Sohnes.

Spannendes Finale

Im Laufe der Zeit sind mehrere Opfer zu beklagen, vor allem Männer die auf der Jagd nach Wild im Wald unterwegs waren. Grausam zugerichtet von einer Art Monster, das man aber bis zum Finale nie vollständig zu sehen bekommt. In einem spannenden, nervenaufreibenden Finale mutieren die vermeintlichen Antihelden Paul und Donny zu Rettern der Bewohner von Maiden Woods. Oder etwa doch nicht?

Fazit: Ein schöner, mysteriöser, grau-blauer Düsterfilm. Eher Drama als Horror

Bewertung: 7/10