Ein Hologramm für den König

Ein Hologramm für den König

Ein Hologramm für den König – Der von der Finazkrise gebeutelte Alan (Tom Hanks) möchte seine wohl letzte Chance am Schopfe packen und macht sich auf nach Saudi-Arabien. Hier möchte er dem König eine neu entwickelte Hologramm-Technologie verkaufen. Der vielbeschäftigte und ständig umherreisende König ist aber einfach nicht greifbar.

So vergehen die Tage und Alan lernt deshalb Land und Leute kennen. Nachdem er an einer Geschwulst an seinem Rücken herumdoktert, muss er eine Klinik aufsuchen. Hier trifft er das erste mal auf die Ärztin Zahra (Sarita Choudhury). Nach einem Alkoholunfall kommt sie Alan erneut zu Hilfe. Sie kümmert sich weiterhin um die Zyste an Alans Rücken, die sie schließlich erfolgreich wegoperieren kann.

Mittlerweile hat der König von Saudi-Arabien Zeit für die Vorführung der Hologramm-Technologie gefunden, was aber zwischenzeitlich zur Nebensache geriet.

Zahra und Alan blieben nach der Operation im ständigen Kontakt und treffen sich schließlich wieder. Zhara teilt Alan mit, dass sie sich von ihrem Mann scheiden lassen möchte. Das ist aber in Saudi-Arabien nicht so einfach, außerdem hat sie zwei Kinder. Kommt es zu einem Happy End?

Ein Hologramm für den König

Filmbeschreibung Ein Hologramm für den König:

Seit der Finanzkrise läuft es für den 54-jährigen Alan (Tom Hanks) weder beruflich noch privat richtig rund. Da bekommt der Geschäftsmann die vielleicht letzte Chance auf einen großen Deal: Er soll dem König von Saudi-Arabien innovative Hologramm-Technologie verkaufen. Doch vor Ort lässt der König tagelang auf sich warten. Alan lernt ein faszinierendes Land zwischen Aufbruch und Stillstand kennen. Er gewinnt eine neue Perspektive auf das Leben und – dank Ärztin Zahra (Sarita Choudhury) – auf die Liebe. – Regisseur Tom Tykwer (“Cloud Atlas”, “Babylon Berlin”) schickt Superstar Tom Hanks als Businessman auf eine humorvolle und inspirierende Sinnsuche.

Darsteller:
Tom Hanks als Alan Clay
Alexander Black als Yousef
Sarita Choudhury als Dr. Zahra Hakem

Regie: Tom Tykwer
Produzent: Tom Tykwer
Drehbuch: Tom Tykwer
Originaltitel: A Hologram For The King
Land: Deutschland
Produktionsjahr: 2016

Ghostbusters 2016

Ghostbusters im Jahre 2016. Im dritten Teil von Ghostbusters werden die Parapsychologen Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond „Ray“ Stantz und Dr. Egon Spengler durch vier Damen ersetzt. Physikerin Erin (Kristen Wiig) macht gemeinsam mit ihrer Freundin Abby (Melissa McCarthy), Holtzman (Kate McKinnon) und der U-Bahn-Angestellten Patty (Leslie Jones) als “Ghostbusters” Jagd auf Gespenster, die aufgrund eines Unfalls nun wieder vermehrt durch New York schwirren und alles in Angst und Schrecken versetzen.

Chris Hemsworth stellt sich als abgedrehter Sekretär der Geisterjägerinnen zur Verfügung. Ganz witzig, abgedreht und leicht schräg ist Holtzman. Auch Bill Murray taucht im Reboot des Blockbusters aus dem Jahre 1984 als Dr. Martin Heiss auf und natürlich darf der grüne Geist “Slimer” auch nicht fehlen. Und was hat es mit diesem abgedrehten Nerd auf sich?

Auf einem Heavy Metal Konzert, genauer gesagt auf dem Ozzfest, haben die weiblichen Ghostbusters ihren ersten Einsatz vor riesen Publikum. Auch Ozzy Osbourne ist kurz zu sehen. Nach der Aktion versuchen Regierungsbeauftragte die Geisterjägerinnen mundtot zu machen. Diese lassen sich aber von ihrem Vorhaben, die Stadt von den Geistern zu bereinigen, nicht abhalten.

Ein gut gelungenes, etwas anderes “Remake” des Kultfilms.

Ghostbusters

Filmbeschreibung Ghostbusters:

Eigentlich hatte sie allem Übernatürlichen abgeschworen: Als Physikerin Erin (Kristen Wiig) aber einem Geist in einer alten Villa begegnet, ist ihre Leidenschaft fürs Paranormale wieder geweckt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Abby (Melissa McCarthy), der verrückten Holtzman (Kate McKinnon) und der U-Bahn-Angestellten Patty (Leslie Jones) machen die Mädels als “Ghostbusters” Jagd auf herumirrende Gespenster. Von denen gibt es nach einem mysteriösen Unfall in New York mehr als genug. – Spaßiges Reboot des Geisterjäger-Kultfilms von 1984 mit starker weiblicher Besetzung, gefährlichen Geistern und einem genial-trotteligen Chris Hemsworth.

Darsteller:
Kristen Wiig als Erin Gabler
Melissa McCarthy als Abby Yates
Leslie Jones als Patty Tolan

Regie: Paul Feig
Produzent: Ivan Reitman
Drehbuch: Paul Feig
Originaltitel: Ghostbusters
Land: USA
Produktionsjahr: 2016

Eddie the Eagle – Alles ist möglich

Eddie the Eagle – Alles ist möglich: Michael “Eddie” Edwards (Taron Egerton), der Paradiesvogel im Skisprungzirkus in den 80er Jahren. Ok, das ist eine Komödie. Diesen Film hätte man sich trotzdem sparen können. Erinnert etwas an Cool Runnings, nur in langweilig. Iris Berben als Barbesitzerin kann diesen Film leider auch nicht mehr retten.

Der seit Kindesalter an als Außenseiter durchs Leben gehende Michael “Eddie” Edwards versucht sich in allen möglichen Sportarten. Der Brite kommt letztendlich über das Skifahren zum Skispringen. Der ganze Film … ist einfach nur schlecht und reine Zeitverschwendung …

Kurz und knapp: Spart Euch die Zeit und seht euch einen anderen Film an! Fertig!

Eddie the Eagle - Alles ist möglich

Filmbeschreibung Eddie the Eagle – Alles ist möglich:

Seit Kindesalter träumt Michael “Eddie” Edwards (Taron Egerton) davon, Olympionike zu werden. Ohne jedes Talent versucht sich der Brite an fast jeder Sportart und landet letztlich beim Skispringen. Zusammen mit seinem draufgängerischen Trainer und Ex-Ski-Star Bronson Peary (Hugh Jackman) wagt der Underdog das Unglaubliche und verblüfft die Sportwelt bei den Olympischen Spielen 1988 im kanadischen Calgary. – Charmantes und mitreißendes Sport-Biopic über den britischen Maurer, der 1988 als “Eddie the Eagle” zum Olympia-Liebling avancierte.

Darsteller:
Taron Egerton als Eddie Edwards
Hugh Jackman als Chuck Berghorn
Christopher Walken als Warren Sharp

Regie: Dexter Fletcher
Produzent: Elizabeth Fowler
Drehbuch: Simon Kelton
Originaltitel: Eddie the Eagle
Land: Großbritannien
Produktionsjahr: 2015

Seitenwechsel

Seitenwechsel – Berlin im Jahre 2000. Die Medizinstudentin Teresa (Mina Tander) trifft auf den Fußballprofi Alex (Wotan Wilke Möhring). Es ist Liebe auf den ersten Blick und nach kurzer Zeit ist Teresa bereits schwanger. 16 Jahre später ist ihre Tochter bereits erwachsen, Alex Fußballtrainer bei Union Berlin und Teresa arbeitet als Psychologin.

Wie es die Zeit so mit sich bringt, kriselt es in der Ehe der beiden. Nach einem gemeinsamen Besuch bei der Paarberatung und einem Streit im Garten, während eines Gewitters, bekommen beide einen Stromschlag. Als sie am nächsten Tag erwachen ist alles anders. Beide haben die Körper getauscht und müssen den Alltag bewältigen, ohne dass Freunde und Kollegen bemerken, was hier gerade falsch läuft. Sie wollen schließlich nicht für verrückt gehalten werden.

Fortan versucht sich Alex als Psychologin und Teresa versucht die Mannschaft von Union Berlin vom drohenden Abstieg zu retten. Beide machen den Job des Partners besser als selbiger. Vor allem kommt bei der Fußballmannschaft richtige Psychologie ins Spiel. Die Story nimmt seinen Lauf und beide scheinen sich wieder näher zu kommen, da nun einer den anderen besser verstehen kann. Vielleicht kommt es ja doch noch zu einem Happy End.

Die Story des Körpertausches ist natürlich nicht neu, aber die hervorragende schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller machen den Film zu einem kurzweiligen und lustigen Zeitvertreib.

Seitenwechsel

Filmbeschreibung Seitenwechsel:

Nach 15 Jahren Ehe ist bei Fußballtrainer Alex (Wotan Wilke Möhring) und Psychologin Teresa (Mina Tander) der Ofen aus. Die Scheidung steht an. Als sich die beiden eines nachts während eines Gewitters heftig zoffen, passiert etwas Unfassbares: Sie stecken plötzlich im Körper des anderen. Fortan müssen sie das Leben des Partners führen – und dürfen sich dabei vor Kollegen und Bekannten nichts anmerken lassen. – Vivian Naefe lässt in einer abgedrehten Bodyswitch-Comedy zwei deutsche Topstars die Körper tauschen.

Darsteller:
Wotan Wilke Möhring als Alex
Mina Tander als Teresa
Ruby O. Fee als Julia Paschke

Regie: Vivian Naefe
Produzent: Mischa Hofmann
Drehbuch: Katharina Eyssen
Originaltitel: Seitenwechsel
Land: Deutschland
Produktionsjahr: 2016

Fack ju Göhte 2 Filmreview

Fack ju Göhte 2 – Zeki Müller (Elyas M’Barek) und seine Klasse 10b sind wieder in Höchstform. Eine Exkursion nach Thailand artet natürlich von Anfang an aus. Lisi Schnabelstedt, seine Freundin und Lehrerkollegin, wird schon am Flughafen bei einer Kontrolle zurückgehlaten, weil Terrorverdacht besteht. Sie möchte den Flug am nächsten Tag nach Thailand nehmen, doch die Untersuchung des Vorfalls soll mindestens eine Woche andauern.

So kommt es wie es kommen muss. Zeki ist während der kompletten Thailandexkursion mit seinen Schülern pädagogisch auf sich alleine gestellt. Auseinendersetzungen mit einer Schulkasse eines anderen Gymnasiums, von der Flutwelle betroffene Waisenkinder und eine weitere kriminelle Lehrkraft machen ihm außerdem die Suche nach einem Beutel Diamanten das Leben schwer.

Fazit Fack ju Göhte 2

Unterhaltsame Fortsetzung von Teil 1. Der Streifen glänzt wieder mit flotten Sprüchen, Beleidigungen und peinlicher Teenagerkomik zum Fremdschämen. Die Youtube-Generation mit den ganzen kleinen pubertären Möchtegern-Onlinestars wird natürlich auch auf die Schippe genommen.

Fack ju Göhte 2

Filmbeschreibung:

Deutschlands coolster Lehrer ist zurück! Zeki Müller (Elyas M’Barek) ist frisch gebackener Pauker auf der Goethe-Gesamtschule, hat den Pädagogenjob aber quasi schon nach der großen Pause satt. Da kommt eine von Direktorin Gerster (Katja Riemann) vorgeschlagene Exkursion nach Thailand wie gerufen. Dass dies aber das Beaufsichtigen von Zekis Terror-Klasse beinhaltet, lässt den vermeintlichen Urlaub schnell zur nervenzerreißenden Geduldsprobe werden. – “Ich schwör, du bist so Arzt”: In Teil 2 der Erfolgskomödie geht Elyas M’Barek mit seiner chaotischen 10b auf krass-komische Klassenfahrt.

Darsteller:
Elyas M’Barek als Zeki Müller
Jella Haase als Chantal
Karoline Herfurth als Lisi Schnabelstedt

Regie: Bora Dagtekin
Produzent: Martin Moszkowicz
Drehbuch: Bora Dagtekin
Originaltitel: Fack ju Göhte 2
Land: Deutschland
Produktionsjahr: 2015

Bad Neighbors 2 Filmreview

Bad Neighbors 2 – Im ersten Teil von Bad Neighbors bekriegten sich das Ehepaar Mac und Kelly (Seth Rogen, Rose Byrne) mit einer Horde Studenten, die im Nachbarshaus einzogen. Jetzt wollen die beiden inkl. Nachwuchs in die Vorstadt ziehen und ihr Haus verkaufen. Es werden auch gleich Interessenten gefunden, die das Haus kaufen möchten. Es bleibt nur noch eine Frist von wenigen Tagen, um zu sehen, wie die Nachbarschaft und weiteres Drumherum in der Wohngegend ist. Natürlich muss man nicht lange darauf warten und es droht neuer Stress und der schon sicher geglaubte Verkauf des Hauses gerät in Gefahr.

Eine Herde feierwütiger Studentinnen zieht direkt in das Nachbarhaus. Das ist aber noch nicht genug. Ausgerechnet der Erzfeind der Familie, Teddy (Zac Efron), ist wieder mit von der Partie, weil er von den Mädels zum Spaßminister ernannt wurde. Durch Drogenverkäufe wollen die Mädels ihr Vorhaben finanzieren. Teddy wird außerdem von der Schwesternschaft vor die Tür gesetzt. Dieser verbündet sich nun mit Mac und Kelly.

Sie wollen nun verhindern, dass die Studentinnenverbindung ihre Macht ausbauen kann und schmieden Pläne wie sie die Vorhaben eben dieser sabotieren können. Mac ist außerdem ziemlich angepisst, weil er kein Marihuana mehr zum Rauchen hat. Der Schwesternschaft droht nun eine Zwangsräumung, weil sie ihre ganze Kohle in die Drogen gesteckt hat. Nun müssen sie versuchen an viel Geld zu kommen. Sie wollen eine Megaparty feiern, was Mac und Kelly natürlich mitbekommen. Der Krieg beginnt …

Bad Neighbors 2 ist eine ganz gut gelungene Fortsetzung des ersten Teiles. In Teil 2 bekommen sie es mit feierwütigen und zickigen Studentinnen zu tun.

Bad Neighbors 2

Filmbeschreibung:

Nach dem überstandenen Krieg mit den Studenten im Nebenhaus plant das Elternpaar Mac und Kelly (Seth Rogen, Rose Byrne) den Umzug in die Vorstadt. Doch schon droht neues Ungemach: Eine Horde partywilliger Uni-Girls unter der Feier-Führerin Shelby (Chloë Gace Moretz) zieht nebenan ein – und bestimmt ausgerechnet Macs Erzfeind Teddy (Zac Efron) zum Feier-Lehrer. Weil der Verkauf ihres Hauses so unmöglich ist, müssen Mac und Kelly erneut in die Schlacht, um die Gören zu vertreiben. – Teil 2 der wüsten Nachbarschaftsfehde: Jetzt bekommen es Seth Rogen und Rose Byrne mit Studentinnen zu tun!

Darsteller:
Seth Rogen als Mac Radner
Zac Efron als Teddy Sanders
Rose Byrne als Kelly Radner

Regie: Nicholas Stoller
Produzent: Seth Rogen
Drehbuch: Jay Cohen
Originaltitel: Neighbors 2: Sorority Rising
Land: USA
Produktionsjahr: 2016

Er ist wieder da Filmreview

Er ist wieder da – Adolf Hitler (Oliver Masucci) kommt im Jahr 2014 plötzlich wieder in Berlin an. Nach 70 Jahren kehrt er zurück und startet einen medialen “Feldzug”. Nach nur wenigen Tagen findet er sich in der modernen Welt ganz gut zurecht und nutzt die Macht der Medien. Durch seinen Lernwillen für die Neuerungen des 21. Jahrhunderts, gepaart mit seinem Wissen aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges und Orientierungslosigkeit, entstehen witzige Situationen und Gespräche.

Die Medien und aktuelle Parteien bekommen oft gekonnt ihr Fett weg und es werden viele Seitenhiebe verteilt. “Der Führer” startet eine Karriere als Comedian im Fernsehen, denn “das Volk” hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian.

Bei “Er ist wieder da” sind nicht nur Schauspieler wie Christoph Maria Herbst und Katja Riemann in den Film eingebunden, sondern auch die Bevölkerung, wie zum Beispiel Kleintierzüchter, Unternehmer, Prominente, Jungpolitiker, Journalisten und Neonazis.

Fazit Er ist wieder da

ACHTUNG SATIRE! Wer zum Lachen in den Keller geht sollte sich diesen Film ersparen. Eine gewisse Portion an Humor muss der Konsument dieses Filmes schon mitbringen.

Er ist wieder da

Filmbeschreibung:

Knapp 70 Jahre nach seinem vermeintlichen Tod findet sich Adolf Hitler (Oliver Masucci) – sehr zu seiner eigenen Überraschung – im Jahr 2014 in Berlin wieder. Klar, dass der Ex-Diktator so einige Schwierigkeiten hat, sich in der modernen Welt zu orientieren. Doch dann startet “der Führer” mächtig durch: Als Comedian im Fernsehen! – David Wnendt (“Feuchtgebiete”) verfilmt den gleichnamigen Bestseller als bissige Mediensatire, bei der einem oft das Lachen im Hals stecken bleibt.

Darsteller:
Oliver Masucci als Adolf Hitler
Fabian Busch als Sawatzki
Christoph Maria Herbst als Sensenbrink

Regie: David Wnendt
Produzent: Christoph Müller
Drehbuch: David Wnendt
Originaltitel: Er ist wieder da
Land: Deutschland
Produktionsjahr: 2015

Tucker and Dale vs. Evil (2011) Filmreview

Titel: Tucker and Dale vs. Evil

Tucker and Dale vs EvilJahr: 2015
Genre: Komödie, Horror
Regie: Eli Craig
Darsteller: Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden
Laufzeit: 1 Stunde, 25 Minuten

Beschreibung von Tucker and Dale vs. Evil: “Für ein friedliches Wochenende machen sich Tucker and Dale auf den Weg zu ihrer Ferienhütte in der Wildnis. Als sie auf dem Freeway fast mit einer Gruppe Collegekids kollidieren, ahnen die gutherzigen Hinterwäldler nichts Böses. Doch Dales schüchterne Einfalt und die Vorbehalte der Studenten gegen das rustikale Äußere der Hillbillies lenken eigentlich harmlose Ereignisse in eine fatale Richtung. “

Zusammenfassung: Ein Männerwochenende wie es im Buche steht. Das haben sich die Langzeitfreunde Tucker McGee (gespielt von Alan Tudyk) und Dale Dobson (gespielt von Tyler Labine) vorgenommen. Die Hütte im Wald renovieren, einen kurzen Urlaub verbringen – das sind die Hauptziele der beiden Kumpel. Doch oftmals kommt es anders. Denn am Weg zur Hütte treffen die zwei Kumpel auf eine Gruppe College Studenten, welche im ersten Moment keinen guten Eindruck von den beiden Hobby Handwerkern haben. Die College Studenten haben einen ähnlichen Plan wie Tucker und Dale. Ein Wochenende am See, Nachtfischen (was eher zu Nacktfischen wird), Drogen, Alkohol – einfach eine Party im Wald zu organisieren.

Die blutrünstigen Fallen

Dass die Hütte von Tucker and Dale in der Nähe des Ortes der College Studenten ist, ist nur purer Zufall, der aber dazu führt, dass das Wochenende alles andere als ruhig ist. Denn als dann beim Nachtfischen die Jugendliche Allison (Katrina Bowden) verunglückt und von den beiden Männern gerettet wird, geht man von einer brutalen Entführung aus. Die College Studenten wollen eine Rettungsaktion durchführen um ihre Freundin aus den Klauen der brutalen Entführer zu befreien, welche sich bereits mit Allison angefreundet haben und versuchen der Jugendlichen zu helfen wieder gesund zu werden. Es sind aber unglückliche Zwischenfälle, die dafür verantwortlich sind, dass sich die Jugendlichen selbst einer nach dem anderen ausrotten. Während die College Studenten der Meinung sind, dass Tucker und Dale blutrünstige Fallen aufgebaut haben, gehen die beiden Kumpel davon aus, dass die Jugendlichen freiwillig permanent Selbstmord begehen.

Das Massaker im Wald

Doch es kommt noch schlimmer: Als nach einem Zwischenfall Chad (Jesse Moss) durchdreht wird die Rolle umgedreht. So gelten nicht mehr Tucker und Dale als Feinde, sondern Chad, welcher versucht die beiden Männer samt Allison umzubringen. Ein Wettlauf gegen den Wahnsinnigen beginnt. Spätestens dann sind sich Tucker und Dale sicher, dass sie keine Zeit mehr haben werden, ihre Hütte zu renovieren. Vor allem dann, als diese noch in die Luft gejagt wird. Sogar die lokalen Medien sind bereits auf dem Weg in den Wald, denn es hat sich herumgesprochen, dass ein Massaker stattfindet. Nur weiß keiner genau, wer da wen im Endeffekt massakrieren möchte.

„Tucker und Dale vs. Evil“ ist ein perfekt inszenierter Slasher Movie mit viel blutrünstigen Szenen aber durchwegs humoristischen Darstellungen. Schwarzer Humor wie brutale „Morde“, welche in der Regel selbst durch die Jugendlichen durchgeführt werden, sind der Hauptinhalt eines wahrlichen Meisterwerks. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Tyler Labine (Dale), der schon in „Get Carter – Die Wahrheit tut weh“, „Flyboys – Helden der Lüfte“ wie auch in „Planet der Affen: Prevolution“ mitspielte und Alan Tudyk (Tucker), der auch bereits in „I, Robot“, „Sterben für Anfänger“, „Beim ersten Mal“ oder „Transformers 3“ mitspielte, bieten eine großartige Leistung.

„Tucker and Dale vs. Evil“ wurde auch beim Home Media Magazine Award als „Bester Horror Film“ nominiert.

Fazit: Eli Craig, der Regisseur von „Tucker und Dale vs. Evil“, hat mit seinem Cast und seinem Sinn für den Schwarzen Humor und für splatterartige Darstellungen einen Film geschaffen, der längst über den Insiderstatus hinweggekommen ist und auf keiner Filmparty fehlen darf.

Bewertung: 8.5/10