Tucker and Dale vs. Evil (2011) Filmreview

Titel: Tucker and Dale vs. Evil

Tucker and Dale vs EvilJahr: 2015
Genre: Komödie, Horror
Regie: Eli Craig
Darsteller: Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden
Laufzeit: 1 Stunde, 25 Minuten

Beschreibung von Tucker and Dale vs. Evil: „Für ein friedliches Wochenende machen sich Tucker and Dale auf den Weg zu ihrer Ferienhütte in der Wildnis. Als sie auf dem Freeway fast mit einer Gruppe Collegekids kollidieren, ahnen die gutherzigen Hinterwäldler nichts Böses. Doch Dales schüchterne Einfalt und die Vorbehalte der Studenten gegen das rustikale Äußere der Hillbillies lenken eigentlich harmlose Ereignisse in eine fatale Richtung. „

Zusammenfassung: Ein Männerwochenende wie es im Buche steht. Das haben sich die Langzeitfreunde Tucker McGee (gespielt von Alan Tudyk) und Dale Dobson (gespielt von Tyler Labine) vorgenommen. Die Hütte im Wald renovieren, einen kurzen Urlaub verbringen – das sind die Hauptziele der beiden Kumpel. Doch oftmals kommt es anders. Denn am Weg zur Hütte treffen die zwei Kumpel auf eine Gruppe College Studenten, welche im ersten Moment keinen guten Eindruck von den beiden Hobby Handwerkern haben. Die College Studenten haben einen ähnlichen Plan wie Tucker und Dale. Ein Wochenende am See, Nachtfischen (was eher zu Nacktfischen wird), Drogen, Alkohol – einfach eine Party im Wald zu organisieren.

Die blutrünstigen Fallen

Dass die Hütte von Tucker and Dale in der Nähe des Ortes der College Studenten ist, ist nur purer Zufall, der aber dazu führt, dass das Wochenende alles andere als ruhig ist. Denn als dann beim Nachtfischen die Jugendliche Allison (Katrina Bowden) verunglückt und von den beiden Männern gerettet wird, geht man von einer brutalen Entführung aus. Die College Studenten wollen eine Rettungsaktion durchführen um ihre Freundin aus den Klauen der brutalen Entführer zu befreien, welche sich bereits mit Allison angefreundet haben und versuchen der Jugendlichen zu helfen wieder gesund zu werden. Es sind aber unglückliche Zwischenfälle, die dafür verantwortlich sind, dass sich die Jugendlichen selbst einer nach dem anderen ausrotten. Während die College Studenten der Meinung sind, dass Tucker und Dale blutrünstige Fallen aufgebaut haben, gehen die beiden Kumpel davon aus, dass die Jugendlichen freiwillig permanent Selbstmord begehen.

Das Massaker im Wald

Doch es kommt noch schlimmer: Als nach einem Zwischenfall Chad (Jesse Moss) durchdreht wird die Rolle umgedreht. So gelten nicht mehr Tucker und Dale als Feinde, sondern Chad, welcher versucht die beiden Männer samt Allison umzubringen. Ein Wettlauf gegen den Wahnsinnigen beginnt. Spätestens dann sind sich Tucker und Dale sicher, dass sie keine Zeit mehr haben werden, ihre Hütte zu renovieren. Vor allem dann, als diese noch in die Luft gejagt wird. Sogar die lokalen Medien sind bereits auf dem Weg in den Wald, denn es hat sich herumgesprochen, dass ein Massaker stattfindet. Nur weiß keiner genau, wer da wen im Endeffekt massakrieren möchte.

„Tucker und Dale vs. Evil“ ist ein perfekt inszenierter Slasher Movie mit viel blutrünstigen Szenen aber durchwegs humoristischen Darstellungen. Schwarzer Humor wie brutale „Morde“, welche in der Regel selbst durch die Jugendlichen durchgeführt werden, sind der Hauptinhalt eines wahrlichen Meisterwerks. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Tyler Labine (Dale), der schon in „Get Carter – Die Wahrheit tut weh“, „Flyboys – Helden der Lüfte“ wie auch in „Planet der Affen: Prevolution“ mitspielte und Alan Tudyk (Tucker), der auch bereits in „I, Robot“, „Sterben für Anfänger“, „Beim ersten Mal“ oder „Transformers 3“ mitspielte, bieten eine großartige Leistung.

„Tucker and Dale vs. Evil“ wurde auch beim Home Media Magazine Award als „Bester Horror Film“ nominiert.

Fazit: Eli Craig, der Regisseur von „Tucker und Dale vs. Evil“, hat mit seinem Cast und seinem Sinn für den Schwarzen Humor und für splatterartige Darstellungen einen Film geschaffen, der längst über den Insiderstatus hinweggekommen ist und auf keiner Filmparty fehlen darf.

Bewertung: 8.5/10