The Green Inferno

The Green Inferno – Die Studentin und Öko-Aktivistin Justine (Lorenza Izzo), deren Vater bei der UN arbeitet, möchte sich für die im Regenwald lebenden Ureinwohner im Amazonasgebiet einsetzen. Sie bricht mit einer Gruppe Studenten in das Gebiet auf, um Bauarbeiter an der fortschreitenden Abrodung zu hindern. Sie ketten sich verkleidet als Bauarbeiter an Bäume und Bulldozer und filmen alles mit ihren Mobiltelefonen und übertragen live ins Netz. Das rettet ihnen das Leben, denn die Securities, die die Baustellen bewachen, waren schon bereit die Aktivisten abzuknallen.

Die Gruppe der Studenten wird laufen gelassen. Alle sind erleichtert und feiern die Aktion als Sieg gegen die Konzerne, die sich für die Abrodung der Regenwälder verantwortlich sind. Doch plötzlich wird die Euphorie jäh unterbrochen. Durch einen technischen Fehler kommt das Flugzeug ins Trudeln und stürzt über dem Dschungel ab.

Die Überlebenden müssen sich nun durch den Dschungel kämpfen. Sie treffen schnell auf Eingeborene, einen Indio-Stamm. Alle sind erleichtert, doch schnell stellt sich heraus, dass sie sich in lebensbedrohlicher Gefahr befinden. Die vermeintlichen Retter betäuben die Aktivisten mit ihren Pfeilen, die sie aus Blasrohren auf ihre Opfer schießen.

Die Indios bringen ihre Beute auf dem angrenzenden Fluß in ihren Booten zu ihrem Dorf. Sogleich sehen die Studenten, dass es sich bei den Eingeborenen um Kannibalen handeln muss. Überall sind Köpfe und Torsos auf Stäben aufgespießt. Die Panik unter ihnen ist riesig. Und schon wird der erste der Überlebenden geopfert und zum Essen serviert.

In einem Käfig eingesperrt müssen sie machtlos dem Treiben zusehen. Es stellt sich außerdem heraus, dass Obermacho und Oberarsch Alejandro Justine nur mitgenommen hatte, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erreichen, da ihr Vater bei der UN arbeitet.

Nun beginnt ein harter Kampf ums Überleben. Erste Fluchtversuche scheitern und die Lage ist aussichtslos. Wird dem Rest der Gefangenen doch noch die Flucht gelingen?

Gelungener Kannibalen-Schocker, den man sich gerne auch mal desöfteren ansehen kann. Daumen hoch!

The Green Inferno

Filmbeschreibung The Green Inferno:

Öko-Aktivistin Justine (Lorenza Izzo) will mit anderen Studenten einem bedrohten Indio-Volk im Amazonasgebiet helfen. Aber dann stürzt ihr Flugzeug im Dschungel ab. Auf sich allein gestellt, müssen sich die Überlebenden durch die Wildnis kämpfen. Als sie auf den Indio-Stamm treffen, ist die Erleichterung groß. Doch die vermeintlichen Retter entpuppen sich schnell als fleischhungrige Kannibalen. Den Studenten stehen unvorstellbare Qualen bevor … – “Hostel”-Macher Eli Roth drehte mit galligem Humor eine sarkastisch-blutige Hommage an italienische Kannibalen-Schocker der 70er-Jahre.

Darsteller:
Lorenza Izzo als Justine
Ariel Levy als Alejandro
Daryl Sabara als Nick

Regie: Eli Roth
Produzent: Miguel Asensio Llamas
Drehbuch: Eli Roth
Originaltitel: The Green Inferno
Land: USA
Produktionsjahr: 2013

Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn

Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn: Victor Frankenstein (James McAvoy) erkennt in einem Buckligen (Daniel Radcliffe), der als Zirkusclown arbeitet, nach einem Unfall mit einer Trapezkünstlerin sein anatomisches Wissen. Der junge Wissenschaftler Frankenstein möchte, dass ihm der Bucklige assistiert. Er nimmt ihn kurzerhand mit in sein Labor und gibt ihm den Namen Igor Straussmann.

Zuerst holt Frankenstein eine Menge an Flüßigkeit aus Igors Rücken, die sich im Laufe der vielen Jahre gebildet hatte und renkt ihm sein Kreuz wieder ein. Das alles unterstützt durch ein Korsett, eine Dusche und ein Haarschnitt macht aus dem Buckligen den neuen Assistenten Igor.

Beide testen an unzähligen, sowie schrägen Experimenten im Labor, Tote wieder zum Leben zu erwecken. Unter anderem gelingt dies auch bei einem Schimpansen, was mich von Aussehen zuerst an den Film “Die Fliege” erinnert hat. Außerdem sind den beiden ständig zwei Schnüffler auf den Fersen, da sie dazu unter Mordverdacht stehen.

Ich finde den Film ganz in Ordnung, wenn meiner Ansicht nach auch etwas konfus. Irgendwie zieht er sich bis zum großen Experiment am Schluß hin. Das Ende ist auch irgendwie vorherzusehen. Alles in allem würde ich den Streifen nicht noch ein zweites mal angucken. Tut mir Leid Harry Potter … ;)

Filmbeschreibung Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn:

Der junge radikale Wissenschaftler Victor Frankenstein (James McAvoy) erkennt das Potenzial eines geschundenen, buckligen Zirkusclowns (Daniel Radcliffe) und macht ihn zu seinem Assistenten Igor Straussman. Gemeinsam wollen sie Mittel und Wege finden, um Menschen nach dem Tod wieder zum Leben zu erwecken. Doch bald geht Victor in seinen Experimenten noch weiter: Er will selbst Leben erschaffen. Igor versucht seinen Freund und Mentor von seinen zunehmend wahnsinnigen Plänen abzubringen, bevor sich seine monströse Schöpfung gegen ihn selbst wendet. – Daniel Radcliffe spielt sich in einer modernen Neuinterpretation des Kult-Horror-Mythos endgültig von “Harry Potter” frei.

Darsteller:
Daniel Radcliffe als Igor
James McAvoy als Victor Von Frankenstein
Jessica Brown Findlay als Lorelei

Regie: Paul McGuigan
Produzent: John Davis
Drehbuch: Max Landis
Originaltitel: Victor Frankenstein
Land: USA
Produktionsjahr: 2015

The Boy Filmreview

The Boy – Ein altes Ehepaar, Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle), ist auf der Suche nach einem Kindermädchen – auf der Suche nach einem Kindermädchen für eine Porzellanpuppe! Sie werden mit der hübschen Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) fündig. Greta soll sich täglich rund um die Uhr um diese Puppe kümmern und wie einen Menschen behandeln.

Natürlich kommt das Greta anfangs etwas komisch vor, aber denkt sich nichts weiter dabei. Sie braucht den Job und ist außerdem weit von ihrem Exfreund entfernt, der ein ziemliches Arschloch zu sein scheint. Während sie sich an den Alltag gewöhnt hat, häufen sich mit der Zeit seltsame Begebenheiten mit der Porzellanpuppe.

Diese scheint ein Eigenleben zu entwickeln und Greta fühlt sich so garnicht wohl mit ihrem Schützling. Das Ehepaar Heelshire möchte nach einiger Zeit in den Urlaub zu fahren und lassen Greta mit der Puppe alleine im Haus zurück. Die Heelshires beschließen an ihrem Urlaubsort ins Wasser zu gehen. Sie sind der Meinung nun eine gute Nanny gefunden zu haben und bringen sich um.

Als dann auch noch der Exfreund Gretas auftaucht und er die Puppe zerstören will, nimmt das Grauen seinen unaufhaltsamen Lauf. Es fließt so gut wie kein Blut bei diesem stimmungsvollen Puppenhorror, dafür ist Gänsehaut garantiert. Toll, Lauren Cohan, eine der Stars aus der Kultzombieserie “Walking Dead”!

The Boy

Filmbeschreibung:

Die Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) nimmt einen Job als Kindermädchen eines achtjährigen Jungen in der englischen Provinz an. Sie staunt nicht schlecht, als sich ihr Schützling als Porzellanpuppe erweist, die die Eltern Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle) wie einen Menschen behandeln. Während die Heelshires in den Urlaub abreisen, bleibt Greta allein mit der Puppe zurück. Ihr anfängliches Unbehagen steigert sich bald zu nacktem Grauen, denn die Puppe scheint ein Eigenleben zu entwickeln. – Stimmungsvoller Puppenhorror mit “Walking Dead”-Star Lauren Cohan, der ganz ohne blutige Effekte auskommt.

Darsteller:
Lauren Cohan als Greta
Rupert Evans als Malcolm
Jim Norton als Mr. Heelshire

Regie: William Brent Bell
Produzent: Matt Berenson
Drehbuch: Stacey Menear
Originaltitel: The Boy
Land: USA
Produktionsjahr: 2015

The Witch Filmreview

The Witch – Eine Familie in New England wird um 1630 von den Kräften der Hexerei, der schwarzen Magie und Besessenheit zerrissen. Die Puritanerfamilie mit fünf Kindern wurde verstoßen und muss nun am abgelegenen Waldrand leben. Die von Aberglaube und Hexenwahn getriebenen Siedler Neuenglands, wie auch der gottgläubige Siedler William (Ralph Ineson) und seine Familie, leben meist in ärmlichen Verhältnissen.

Wenn dann dazu noch der neugeborene Sohn spurlos verschwindet und die komplette Ernte verfault, kommt man hier auf die Idee, dass höhere böse Mächte im Spiel sind. So gerät die älteste Tochter Thomasin (Anya Taylor-Joy) in den Verdacht eine Hexe zu sein und mit dem Bösen einen Pakt geschlossen hat. Es scheint eine finstere Macht aus dem Wald hinter all den übernatürlichen Vorkommnissen zu stecken.

Die puritanische Familie wird an den Rand des Aushaltbaren getrieben. Der religiöse Wahnsinn bringt die Familie dazu sich gegenseitig die Schuld für das Geschehene zuzuschieben und alles gerät aus den Fugen.

Fazit The Witch

Sehr guter Okkultschocker, der bis zum Ende die Spannung aufrecht erhält. Das Horrordrama ist böse verstört teils sehr, auch deshalb ist es ein sehr guter Film geworden, der einige Überraschungen bereithält.

The Witch

Filmbeschreibung:

Neuengland, im Jahr 1630: Der fromme Siedler William (Ralph Ineson) wird mitsamt der Familie von seiner Gemeinde verstoßen. Auf seiner ärmlichen Farm am Rande eines düsteren Waldes muss er sich eine neue Existenz aufbauen. Doch als die Ernte auf dem Feld verfault und der jüngste Sohn spurlos verschwindet, greifen allmählich Verzweiflung und Wahnsinn um sich. Liegt ein Fluch auf der Familie oder steckt eine finstere Macht aus dem Wald dahinter? Schließlich gerät Tochter Thomasin (Anya Taylor-Joy) in den Verdacht, mit dem Teufel zu paktieren. – Schwarze Magie oder religiöser Wahn? Intensiver Okkultschocker, der bis zum Schluss auf die Folter spannt.

Darsteller:
Anya Taylor Joy als Thomasin
Ralph Ineson als William
Kate Dickie als Katherine

Regie: Robert Eggers
Produzent: Daniel Beckerman
Drehbuch: Robert Eggers
Originaltitel: La bruja
Land: USA
Produktionsjahr: 2014

UFO – Es ist hier Filmreview

UFO – Es ist hier: Für ein Projekt interviewen fünf Filmstudenten für ihre Abschlußarbeit den Direktor eines Zoos. Während sie Anweisungen geben bemerken sie plötzlich, dass alle Tiere in Panik geraten und durch ihre abgesperrten Bereiche rennen und sich verstecken bzw. versuchen sich in Sicherheit zu bringen. Es ist zuerst unklar was diese Reaktionen ausgelöst hat, als plötzlich eine Feuerkugel am Himmel erscheint und weit entfernt einschlägt.

Die Filmstudenten wittern ihre Chance ein ungaubliches Video drehen zu können und machen sich umgehend auf den Weg zur Einschlagstelle. In einem einsamen Waldstück finden sie erste Spuren des Meteoriten, der hat eine Einschlagsschneise hinterlassen. Das Team hofft nun erst recht mit ihren Kameras die interessanteste Dokumentation überhaupt drehen zu können. Sie begeben sich wissentlich in Gefahr, denn sie wollen allen möglichen TV-Sendern zuvorkommen.

Es ist schon spät und die Nacht bricht herein. Sie müssen im Wald übernachten und als der Großteil der Gruppe erwacht müssen sie feststellen, dass einer ihrer Kollegen verschwunden ist. Sofort begeben sie sich auf die Suche nach dem Vermissten, der kurze Zeit später völlig zerfetzt von ihnen gefunden wird. Überall klebt Blut an den Bäumen und Körperteile sind an der Fundstelle verteilt.

Wie auch bei Blairwitch Project möchte der Rest der Gruppe flüchten und zurück in die Zivilisation, doch auch in diesem Film wird sich krass im Wald verlaufen. Die Studenten stoßen auf eine seltsame Art von gelegten Eiern und bemerken schnell, dass sie nicht alleine im Wald sind und sich in großer Gefahr befinden.

Fazit UFO – Es ist hier

Der Film aus dem Found Footage Genre überrascht positiv und sorgt von anfang an für eine gruselige Stimmung. Es gibt kaum eine Atempause und der Streifen wird nie langweilig.

UFO - Es ist hier

Filmbeschreibung:

Fünf Filmstudenten beobachten eine mysteriöse Feuerkugel am Himmel, die weit entfernt am Horizont einschlägt. Sie machen sich auf den Weg, um den Einschlagspunkt des vermeintlichen Meteoriten mit ihren Kameras zu dokumentieren. In einem abgelegenen Waldgebiet finden sie eine verbrannte Einschlagschneise. Da es bereits dunkel ist, richten sie sich für die Nacht ein. Am nächten Morgen vermissen sie einen aus ihrer Gruppe. Auf der Suche nach dem Freund machen sie einen grauenhaften Fund: seine zerfetzten Überreste. Als die Studenten in Panik zum Wagen zurück wollen, verirren sie sich und geraten dabei immer tiefer in die Wildnis. Schon bald merken sie, dass sie dort nicht allein sind …

Darsteller:
Laura Berlin als Melissa Stein
Olga von Luckwald als Paula Idem
Dennis Mojen als Leo Best

Regie: Daniele Grieco
Produzent: –
Drehbuch: Daniele Grieco
Originaltitel: UFO – Es ist hier
Land: Deutschland
Produktionsjahr: 2016

The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist Filmreview

The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist – Die beiden Geisterjäger Lorraine und Ed Warren (Vera Farmiga, Patrick Wilson) widmen sich erneut einem paranormalen Fall. In einem Haus in London treibt eine dämonische Macht sein Unwesen. Eine alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern wird massiv von einem Dämon bedroht. Vor allem die kleine Janet (Madison Wolfe) bekommt den Zorn des Bösen zu spüren. Zuerst denkt Janet noch, dass sie wieder schlafgewandelt ist, aber schon bald stellt sich heraus, dass sich paranormale Vorfälle häufen.

Gegenstände fliegen durch die Gegend oder Sessel schaukeln und Betten wackeln. Auch hört man eine Stimme, die andeutet, dass die Familie wohl das Haus des Mannes bezogen hat, der nun als Poltergeist zurückgekehrt ist. Jetzt beginnt der Spuk so richtig. Zuerst glaubt die Mutter, dass ihre Töchter Streiche spielen, doch dann rutscht eine Kommode durch das ganze Zimmer und knallt an die Türe. Eines der Mädchen ist anscheinend vom Poltergeist gebissen worden, denn sie hat die Zahnabdrücke am Hals.

Die erschrockene Mutter verständigt umgehend die Polizei, die sofort das Haus durchsucht. Hinter den Wänden kracht es und Stühle rutschen durch die Küche. Die Polizisten beschließen das Haus sofort zu verlassen und schlagen vor, dass man sich in so einem Fall wohl lieber an einen Priester wenden sollte.

Die Medien nehmen sich der Story des Spukhauses an und übertragen live im Fernsehen. So erfährt das Ehepaar Lorraine und Ed Warren von den Vorkommnissen und beschließen der Familie zu helfen und begeben sich auf Ursachensuche. Sie ahnen noch nicht, dass dies wohl der hässlichste Fall ihrer Laufbahn werden wird. Dieser Poltergeist verdient seine Bezeichnung zurecht, denn es ist wirklich ein fieses kleines Arschloch.

Fazit The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist

Viel Spannung, Paranormales, Schockeffekte und Gänsehaut im nervenaufreibenden 70er-Jahre-Style-Horrorshocker “The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist” sind garantiert!

The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist

 

Filmbeschreibung:

Neuer Fall für die Geisterjäger Lorraine und Ed Warren (Vera Farmiga, Patrick Wilson): In einem Londoner Haus terrorisiert eine dämonische Macht eine Mutter und deren Kinder. Besonders die kleine Janet (Madison Wolfe) zeigt sich von dem Geist besessen. Das paranormal begabte Ehepaar nimmt sich der Sache an – und steht bald vor dem grässlichsten Fall seiner Karriere. – Teil 2 des Horrorschockers: “Saw”-Regisseur James Wan sorgt mit klassischer Psychospannung und 70er-Jahre-Flair für maximalen Nerventerror.

Darsteller:
Vera Farmiga als Lorraine Warren
Patrick Wilson als Ed Warren
Simon McBurney als Maurice Grosse

Regie: James Wan
Produzent: Rob Cowan
Drehbuch: Carey W. Hayes
Originaltitel: The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist
Land: USA
Produktionsjahr: 2016

Krampus 2 – Die Abrechnung (2015) Filmreview

Titel: Krampus 2 – Die Abrechnung

Krampus 2 - Die AbrechnungJahr: 2015
Genre: Horror, Thriller
Regie: Robert Conway
Darsteller: James Ray, Amelia Haberman, Monica Engesser, Michael Harrelson, William Bill Connor
Laufzeit: 1 Stunde, 28 Minuten
Anbieter: neu bei Maxdome 11/2016

Beschreibung von Krampus 2 – Die Abrechnung: “Zoe (Amelia Haberman) ist ein seltsames junges Mädchen, das von einer Pflegefamilie in die nächste wechselt. Ihr Herz hängt allein an ihren Puppen und einem noch seltsameren und vor allem gefährlicheren Freund: Krampus, der dunkle Begleiter von St. Nicholas, der alle bösen Menschen zur Weihnachtszeit bestraft. Zoe hat diesen Dämon entfesselt, um sich an allen zu rächen, die ihr übel mitgespielt haben. Nun macht Krampus in ihrer kleinen Heimatgemeinde unerbittlich Jagd auf alle, die etwas auf dem Kerbholz haben. Dabei macht er leider wenig Unterschied bei der Größe der Vergehen und schon bald muss wirklich jeder um sein Leben fürchten. Kann Zoe den entfesselten Dämon wieder stoppen, oder wird Krampus alle Seelen mit in die Hölle zerren?”

Bei diesem Film lohnt es sich nicht näher darauf einzugehn. Seht euch besser Filme wie The Revenant – Der Rückkehrer an!

Pressestimmen

Hier einige Stimmen zum Krampus 2 – Die Abrechnung

VideoMarkt

Die kleine Zoe hat früh ihre Eltern verloren und lebt jetzt in einem beschaulichen Kleinstädtchen bei Stiefeltern, die sich den lieben langen Tag eher mittelmäßig betragen. Zum Glück hat sie einen imaginären Freund, den sogenannten Krampus. Als das Weihnachtsfest naht, kümmert sich Krampus, der im Hauptberuf der etwas strengere Assistent von Sankt Nikolaus ist, um ihre Stiefeltern. Danach würden Polizei und Sozialarbeiterin gerne von Zoe wissen, was wohl passiert sein könnte. Dabei lernen sie auch den Krampus kennen. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Video.de

Schlampenmama und Schlampenpapa sind die eigentlichen Bösewichte in diesem übernatürlich lackierten Low-Budget-Slashermovie aus dem Kielwasser des jüngeren Genreerfolges “Krampus”, doch beinahe wird ihnen die Show gestohlen durch ein liebes kleines Mördermädchen, das zufällig ihre gemeinsame Tochter ist. Der Titelheld erhält so ungefähr dreißig Sekunden Screentime, und vernichtet seine wenig bedauernswerten Opfer, in dem er sie etwas über die gesunde Zeit hinaus toastet. Solide Ergänzung im Gruselgenre. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Zusammenfassung: Diese Billigproduktion hat nichts mit dem Kinofilm zu tun. Achtung Trittbrettfahrer!

Fazit: Nicht ansehen!

Bewertung: 1/10

Pandemic (2016) Filmreview

Titel: Pandemic

Pandemic (2016) FilmreviewJahr: 2016
Genre: Horror / Action (Seuchenfilm, Zombiefilm, Endzeitfilm)
Regie: John Suits
Darsteller: Rachel Nichols, Alfie Allen, Missi Pyle
Laufzeit: 1 Stunde, 32 Minuten
Anbieter: Amazon Prime Video

Beschreibung von Pandemic: “Eine Grenzen sprengende und innovative Filmneuerung für Action-, Zombie- und Zockerfans: Durch die raffinierte Verwendung der Helmkamera-Aufnahmen der Protagonisten und der daraus resultierenden Ego-Shooter-Perspektive befindet man sich mittendrin im Geschehen: Alle Überlebenskämpfe und tödlichen Auseinandersetzungen werden hautnah miterlebt. Ein tödliches Virus hat die weltweite Zivilisation weitgehend zusammenbrechen lassen. Die Chancen für die Menschheit stehen schlecht, die Epidemie durchzustehen. Während in einer abgeschotteten Militäranlage in Los Angeles fieberhaft nach einem Heilmittel gesucht wird, begibt sich Ärztin Lauren (Rachel Nichols) mit einer kleinen Einheit auf eine Mission. Laurens Auftrag: das Team leiten, Nichtinfizierte aufspüren und alle heil zur Basis zurückbringen. Der Routine-Einsatz läuft allerdings durch unvorhergesehene Ereignisse schnell aus dem Ruder … “

Zusammenfassung: Kurz und schmerzlos wie der Film: Die Story von PANDEMIC ist zwar recht dünn und der Schwachpunkt dieses Streifens. Aber durch die Helm-Perspektive, die dem Singleplayer-Modus eines Ego-Shooters gleicht, ein einigermaßen flotter und kurzweiliger Film. Für einen B-Movie völlig in Ordnung und es gibt zahlreiche Schockmomente, die durch verschiedene Effekte mehr oder minder gut umgesetzt wurden. Wer sich daran und an einigen kleinen Filmfehlern und Unlogik nicht sonderlich stört und auf Action aus der Eigenperspektive steht, kann sich diesen Film schon mal antun.

Fazit: Pandemic ist ein weiterer Seuchen- / Zombie- / Endzeitfilm, der mit “richtigen” Zombies aber wenig zu tun hat. Der Film ist für Gamer sicherlich interessant.

Bewertung: 4/10

Dead before Dawn (2013) Filmreview

Titel: Dead before Dawn

Dead before DawnJahr: 2013
Genre: Abenteuer, Komödie, Horror, Zombie
Regie: April Mullen
Darsteller: Devon Bostick, Christopher Lloyd, Martha MacIsaac
Laufzeit: 1 Stunde, 32 Minuten
Anbieter: Maxdome

Beschreibung von Dead before Dawn: Casper Galloway steht kurz vor dem Abschluss des College. Er hat aber keine Ahnung, wie es für ihn danach weitergehen soll. Doch sein Leben wird plötzlich noch viel schlimmer, als er und seine Freunde zufällig einen alten Fluch entfesseln, der Menschen dazu bringt, sich selbst zu töten und in eine Mischung aus Zombie und Dämon zu verwandeln. Mit einem Wohnmobil und selbstgebastelten Waffen machen sich Casper und die anderen auf, das Schlimmste zu verhindern und den Fluch aufzuheben. Doch ihre Gegner werden immer mehr. Werden die jungen Leute den Morgen erleben?

Zusammenfassung: April Mullen, welche bereits mit Filmen wie “A History of Violence” oder “The Ladies Man” bewiesen hat, dass sie durchaus eine Zukunftshoffnung am Regie-Himmel ist. Nun hat sie mit “Dead before Dawn” ein wenig Horrorluft geschnuppert. Auch wenn “Dead before Dawn” eine Horrorkomödie ist, welche alle möglichen Klischees beinhaltet, so erweist sich der 92 Minuten lange Film als wahres Feuerwerk an Gags und lustigen Szenen wie Dialogen. Ausschlaggebend für den Erfolg des Films ist mitunter auch die Besetzung der Schauspieler. Auch wenn Devon Bostick bislang eher unbekannt ist, so findet sich an seiner Seite Christopher Lloyd, der schon mit “Zurück in die Zukunft” große Erfolge feiern konnte und auch in “Piranha” erstmals Erfahrung im Bereich Horror bzw. Splatter gesammelt hat.

Die Banalitäten des Lebens

Die Story beginnt beinahe wie jeder Film aus diesem Genre. Ein unbekannter und unbedeutender Junge hat keine Pläne in seinem Leben. Dieser ist Casper Galloway – verkörpert von Devon Bostick – ein ganz normaler Jugendlicher, der sich für den College Abschluss vorbereitet. Doch Casper plagen immer wieder Sorgen. Da er nicht weiß, was er nach dem College machen will. Welchen Beruf will er erlernen? Welchen Weg soll er einschlagen? Casper ist unschlüssig und zerbricht sich Tag für Tag den Kopf. Auch seine Eltern sind ihm keine Hilfe, sondern drängen ihn immer wieder, dass er sich doch bald für etwas entscheiden sollte. Doch Casper braucht sich nicht lange über solche Banalitäten im Leben Gedanken machen. Denn seine Freunde und er stecken plötzlich in der Klemme. Ein alter Fluch wurde gelöst, der Menschen dazu veranlasst, dass diese sich selbst töten und sodann zu einem Wesen aus Dämon und Zombie mutieren.

Das Wohnmobil

Durch den Fluch hat Casper und seine Freunde sein Leben umgestellt und arbeitet nun daran zu verhindern, dass er und seine Clique Selbstmord begeht und sich ebenfalls in grässliche Wesen verwandelt. Als Zufluchtsort wählt die Gruppe ein Wohnmobil. In erster Linie möchte man einen Plan entwerfen, wie man den Fluch wieder beseitigt. Andererseits versucht es die Gruppe mit Selbstverteidigung und macht sich an das Werk, Waffen für den Kampf gegen die Wesen zu basteln. Doch als man den Kampf gegen die zombieartigen Wesen antritt, muss die Gruppe rund um Casper bemerken, dass die Horden immer größer werden und ein Überleben nur noch eine reine Glückssache sein kann.

Die gelungene Horrorkomödie ist mitunter klischeehaft und nichts neues. Dennoch überzeugt sie mit laufenden humorvollen Einlagen und wirkt auch durch die Schauspieler sympathisch. So hat Mullen einen Mix aus jungen unbekannten und bereits älteren bekannten Schauspielern geschaffen, der durchaus aufgegangen ist. Denn neben Devon Bostick, der bereits in “Die dunkle Wahrheit”, “Gregs Tagebuch 3 – Ich wars nicht” oder auch “Hidden 3D” und “Gregs Tagebuch 2 – Gibts Probleme?” mitwirkte, agiert auch Christopher Lloyd am Set mit. Bekannt aus “Doc” von “Zurück in die Zukunft” Teil 1 bis 3 sowie aus “Piranha 3D” überzeugt der schrullige Professor auch in “Dead before Dawn”.

Christopher Lloyd

Lloyd, der mit einem stolzen Alter von 74 Jahren, eigentlich schon an die Rente denken könnte, ist mit Herz und Seele Schauspieler. Das bemerken auch all jene, welche sich seine Filme ansehen. So überzeugt er in “Dead before Dawn” und verkörpert auch für den 21jährigen Devon Bostick einen perfekten Lehrmeister. Ebenfalls an der Seite der beiden Schauspieler ist Martha MacIsaac, die bereits in den Filmen “Kein Sex unter dieser Nummer”, “Der Glaube an den Weihnachtsmann” sowie “Greek” und “Frozen: Etwas hat überlebt” zu bewundern war.

Die kanadische Horrorkomödie überzeugt auf der ganzen Linie. Mullen hat tatsächlich ein Werk geschaffen, welches nicht nur für Genre-Fans interessant ist, sondern ideal als Partyfilm verwendet werden kann. Natürlich – die Handlung ist nicht neu. Eine Gruppe von Überlebenden 08-15 Personen, welche einen Fluch auslöst und somit die Menschheit in Gefahr bringt, hat man schon dutzend Mal gesehen. Doch Mullen hat es tatsächlich geschafft, dass ihr bunter Mix aus erfahrenen und unerfahrenen Schauspielern und einer Handvoll Gags sehr wohl das Publikum anspricht.

Fazit: “Dead before Dawn” überzeugt mit einigen guten Horroreffekten, hat aber immer wieder den Humor im Vordergrund, sodass mitunter auch Leute, welche mit Horrorfilmen nur wenig zu tun haben, ihre helle Freude mit der Horrorkomödie haben werden.

Bewertung: 6.5/10

Resident Evil Retribution (2012) Filmreview

Resident Evil Retribution“Resident Evil Retribution” ist die fünfte Fortsetzung der Resident Evil Reihe. Auch beim 5ten Teil übernahm Paul W.S. Anderson die Regie wie auch die Produktion und das Verfassen des Drehbuches. Auch “Resident Evil Retribution” ist wie sein Vorgänger Resident Evil 4 – Afterlife komplett in 3D gedreht worden. Auch diesmal ist Milla Jovovich als Alice wieder die Hauptdarstellerin des Films. Mit Michelle Rodriguez in der Rolle der Rain kehrt die – vermeintlich verstorbene US Soldatin – im 5ten Teil wieder zurück – und das gleich drei Mal. Einmal als Umweltaktivistin, einmal als Zombie und einmal als Rain, wie der Zuseher sie bereits im ersten Teil kennen lernte.

“Resident Evil Retribution” setzt gnadenlos am Ende des vierten Teils an. Während Alice mit den geretteten Überlebenden auf der Arcadia steht, wird dieses von der „Umbrella Corporation“, angeführt von Jill Valentine, welche – wie Claire – mit einem Spinnenroboter „infiziert“ und somit gesteuert wird – sich mit Alice einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod auf der Arcadia liefert. Alice hingegen wird schwer verwundet, stürzt in das Wasser. Alles nur ein Traum? Alice wacht wohlbehütet daheim auf. Carlos, ihr Mann, wie auch Becky, ihre Tochter, helfen Alice beim Frühstück.

Zombieattacke auf Racoon City

Doch die Ruhe bleibt nicht lange bestehen als Zombies in das Haus eindringen. Auf der Flucht in ein abgelegenes Haus erfährt der Zuseher, dass Raccoon City gerade von Zombies angegriffen wird. Alice kann Becky in Sicherheit bringen, stirbt jedoch durch einen Zombieangriff. Gerade in diesem Moment wacht Alice in einem Gefängnis auf. Was ist nun Traum und Realität? Jill Valentine, noch immer gelenkt von der „Umbrella Corporation“, stellt Alice immer wieder Fragen im Sicherheitssektor. Ein Fehler im System ermöglicht es Alice schließlich zur Flucht, wo sie sich plötzlich in Tokyo befindet. Eine verwirrte junge Frau steht auf den Straßen Tokyos, wartet bis ein Passant vorbeikommt und beißt diesen. Die Szene aus Teil 3 – welche der Zuseher bereits kennt – erlebt Alice nun hautnah. Nach der Flucht rettet sich Alice in die Umbrella Anlage, wo sie Ada Wong kennenlernt.

Diese klärt Alice auf, dass sie in der Sowjetunion sei und sich gerade in einem Testzentrum der „Umbrella Corporation“ befinde. So wurden verschiedene Städte nachgebaut, welche als Testzwecke dienen um zu beweisen, welche Kraft die biologische Waffe des T-Virus der „Umbrella Corporation“ habe. In der Zwischenzeit setzt die Rettungsmission in der Sowjetunion ein. Ein Team, bestehend aus Leon S. Kennedy, Luther West und Barry Burton wollen Ada Wong und Alice aus dem Testzentrum befreien. Doch die Sache eskaliert. In den verschiedenen Testzentren der „Umbrella Corporation“ werden Klone freigelassen, welche ihr Schicksal Tag für Tag neu erleben. So erlebt auch Rain, die knallharte Soldatin aus dem ersten Teil, oder auch Carlos, der sich im dritten Teil für Alice opferte, ihr Gastspiel.

Der Las Plagas Virus

Für Alice fällt es sichtlich schwer zu erkennen, dass die Klone weder Gefühle noch andere Charakterzüge haben. Auch haben sich die Zombies weiterentwickelt. So wurden diese zum Teil mit dem Las Plagas Virus infiziert. So können die Untoten nun Gewehre bedienen und auch Auto fahren und sind somit schneller als je zuvor. Nach der Rettungsaktion von Alice und Ada Wong kommt es zum erbitterten Kampf – Jill, welche noch immer unter dem Einfluss der „Umbrella Corporation“ steht und Rain, die mit dem Las Plagas Virus infiziert wurde, wollen Alice und das Rettungsteam nicht entkommen lassen.

Im fünften Teil der Saga setzt Paul W.S. Anderson mehr auf Action und auf die Elemente der Videospielreihe. So treten bekannte Charaktere wie Leon S. Kennedy (Johann Urb), Barry Burton (Kevin Durand) oder auch Ada Wong (Li Bingbing) im fünften Teil der Saga auf. Auch der Las Plagas Virus, welcher erstmals in „Resident Evil 4“ auftrat, spielt im Film eine große Rolle. Zudem verspricht das Ende von “Resident Evil Retribution” einen finalen Endkampf, welcher wohl in Teil 6 die Story sein wird.

Resident Evil Afterlife (2010) Filmreview

Resident Evil AfterlifeMit dem vierten Teil der Resident Evil, “Resident Evil Afterlife”, Saga hat wieder Paul W.S. Anderson das Ruder in die Hand genommen. Diesmal war Anderson nicht nur für das Drehbuch, sondern auch für die Regie verantwortlich, auch als Produzent hat er im vierten Teil mitgewirkt. Resident Evil 4 – Afterlife ist zudem auch der erste Resident Evil Film, welcher komplett in 3D gedreht wurde. Milla Jovovich ist wieder als Alice mit von der Partie, aber auch Ali Larter als Claire Redfield wie auch Sienna Guillory als Jill Valentine sind wieder dabei. Albert Wesker spielt im vierten Teil der Saga eine weitaus größere Rolle, wird aber diesmal von Shawn Roberts verkörpert.

“Resident Evil Afterlife” startet in Tokyo. Eine scheinbar verwirrte Frau steht im Regen der japanischen Großstadt und greift plötzlich ohne Vorahnung einen japanischen Passanten an, beißt ihn, und löst somit ein Chaos aus. Nachdem gezeigt wird, wie schnell sich das T-Virus auf der Welt verbreitet, setzt die eigentliche Handlung ein. „Resident Evil 4 – Afterlife“ spielt ein Jahr nach den Vorfällen von „Resident Evil 3 – Extinction“. Alice und ihre Klone greifen die „Umbrella Corporation“ in Tokyo an. Während Wesker mit dem Flugzeug fliehen kann, bemerkt er nicht, dass sich bereits die echte Alice in seinem Flieger befindet. Wesker, der bereits selbst schon mit dem T-Virus infiziert ist, schafft es Alice mit dem Gegenmittel ihre Stärken und Fähigkeit zu berauben, welche sich für die neu gewonnene Menschlichkeit bedankt.

Suche nach Claire

Danach schaltete Wesker die Selbstzerstörung des Flugzeuges ein und dieses explodiert an einer Felswand. Wie durch ein Wunder kann Alice das Unglück überleben und macht sich auf die Suche nach Claire und den anderen Überlebenden, welche nach Alaska flohen um weitere Überlebende zu finden. In Alaska hingegen gibt es weder Passanten noch Überlebende, nur Claire Redfield, welche von einem spinnenartigen Computer auf ihrer Brust ihr Gedächtnis verloren hat. Arcadia, wie im Funkspruch benannt, findet man – da ist sich Alice sicher – nicht in Alaska. Alaska war nämlich eine Falle der „Umbrella Corporation“, welche somit Überlebende köderte und gefangen nahm. Nur Claire verblieb, gesteuert vom mechanischen Sensor der „Umbrella Corporation“, vor Ort um auf Alice zu warten und diese zu töten.

So macht sie sich mit Claire weiter auf die Suche nach Überlebenden. Bei einem Gefängnis macht sie auf dem Dach Halt – unten tausende von Zombies – oben eine Gruppe Überlebender, welche ebenfalls nach Arcadia wollen. Die Gruppe ist sich sicher, dass Arcadia ein Schiff ist, welches vom Gefängnis aus entdeckt wurde. Es ist auf dem Meer – und die Gruppe hat nur ein Ziel – Überleben und das Schiff betreten. Doch die Mission gestaltet sich schwieriger als sie ist. Vor allem als im Keller des Gefängnisses Chris Redfield in Haft genommen wurde, der Bruder Claires, welche sich an ihren Bruder auf Grund des Zwischenfalls in Alaska, nicht mehr erinnern kann. Die Zombies versuchen durch das Gefängnis in den oberen Teil des Trakts zu gelangen, was auch beinahe gelingt.

Die Arcadia

Nur Alice, Chris und Claire erreichen auf Grund der unterirdischen Kanäle das Schiff Arcadia, auf welchem bereits Wesker wartet. Überlebende gibt es auf dem Schiff nicht – nur pure Verwüstung und Tod. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt – die finale Schlacht zwischen Albert Wesker und Alice. Arcadia war somit nur eine Falle um Alice endlich zu bekommen.

Im viertel Teil der Saga wurde ein weiterer Charakter der Spielereihe „Resident Evil“ eingebaut. Chris Redfield, der schon im ersten Teil des Spiels „Resident Evil“ eine Hauptrolle spielte, stößt nun verkörpert durch „Prison Break“ Star Wentworth Miller zur Runde. “Resident Evil Afterlife” ist auf Grund seiner 3D Technologie ein Meilenstein der Filmreihe geworden. Auch die Auftritte von Albert Wesker wie der finale Showdown mit den „Untoten Hunden“ machen den Film zu einem einzigartigen Erlebnis.

Resident Evil Degeneration (2008) Filmreview

Resident Evil DegenerationResident Evil Degeneration – Die Horrorfilmreihe “Resident Evil” ist aus der Filmszene garnicht mehr wegzudenken. Jeder Teil verblüfft mit spannungsgeladenen, actionreichen und unterhaltsamen Szenen. Deshalb ist kaum verwerflich, dass Capcom und Sony Pictures Enternaiment gemeinsam daran arbeiteten einen computeranimierten Film zu produzieren, der am 11. Oktober 2008 auf bei den Tokyo Games präsentiert wurde. Mit diesem Projekt zogen sie nicht nur normale Zuschauer an, sondern gleichermaßen auch die Fans der Videospiele.

Ein richtiger Zombie lässt nicht so leicht abschütteln. Nur ein platzierter Schuss auf die Stirn könnte die Kreatur unschädlich machen, aber das ist leichter als gesagt. Die Einwohner von Raccon City könnten ein Liedchen darüber singen. Ihre Stadt wurde verwüstet. Als die Experimente der Umbrella Corporation in die falsche Richtung gingen, sahen sie sich mit Fleisch fressenden Zombies konfrontiert, die alles andere als harmlos waren. Das war der Anfang der Computerspielreihe von Capcom. Der Film schließt alle wichtigen Punkte ein: legendäre Kämpfe, häufige Schusswechsel, Verschwörung und selbst die fragwürdige Namensgebung und die überraschenden Familienbindungen, unter den Personen, wurde nicht vernachlässigt. Damit behielt Capcom, bei seiner computeranimierten Filmversion, die Tradition der Resident Evil-Spiele bei.

Viel Action und Gemetzel

Am Anfang von “Resident Evil Degeneration” wird der Zuschauer direkt mit dem Thema des Films konfrontiert. Aneinanderreihende Nachrichtenszenen leiten sehr gut in das Hauptproblem und die Geschichte von Resident Evil Degeneration ein. Nach nicht einmal 10 Minuten nähert sich ein Zombie, hungrig auf zartes Menschenfleisch, einem Flughafengelände. Was beginnt, ist die Heimkehr unserer vertrauten Heldin, Veteran Claire Redfield. Die ersten Kämpfe entstehen und alles wird in Asche gelegt. Das passiert sehr zügig, was man auch nicht anders erwarten kann. Viel Schießerei und Gemetzel ist der Inhalt der Games, also auch des Films.

Die Vorbereitungsmaßnahmen sind auf vollen Hochtouren. Die Erfahrungen der vergangenen Ausbrüche haben gelehrt, wie wichtig ein strategischer Plan ist, um den “Bioterrorismus” zu bekämpfen und die Anzahl ziviler Opfer einzuschränken. Somit wird der Flughafen direkt abgeriegelt und Personen unter Quarantäne genommen. Die Überlebenden werden für Testzwecke eingesperrt. Ein SWAT Team soll die Lage sicherer machen. So werden Angela (Laura Bailey) und Greg (Steve Blum) für den Dienst aktiviert.

Für Fans von Zombie-Games

Aber sie haben keinen Schimmer, was sie erwartet. Hier entstehen die ersten brutalen Actionszenen, die man am liebsten sofort aufzeichnen und immer wieder abspielen würde. Greg und Angela sind stark überfordet und wollen Unterstützung vom weißen Haus. Damit kommt ein weiterer vertrauter Actionheld ins Spiel: Leon ( Paul Mercier ) oder, wie er sich vorstellt, Leon S. Kennedy. So geht das Trio, stark bewaffnet, in den Flughafen, mit der Hoffnung, dass Claire noch am Leben ist. Aber natürlich wissen sie, wie schwierig es ist, Claire zu vernichten, deshalb müssen sie sich keine Sorgen machen.

Sicher ist, die Fans von Zombie-Spielen werden nicht enttäuscht. Viel Live-Action, schon in den ersten 30 Minuten, implodierte Hirnsubstanzen, die das Gelände zu einer blutigen Kulisse manifestieren. Einfach sehenswert! Ich kann mir vorstellen, dass Capcom den Film sogar speziell für ehemalige und aktuelle Gamer der Resident Evil-Spiele gemacht hat. Es ist schöne und solide Arbeit. Der Sound verleiht den Film, wie bei den Spielen, eine bessere Wirkung und erzeugt eine unterhaltsame Atmosphäre, die sich durch den gesamten Film zieht.

Dennoch hätte das Skript für “Resident Evil Degeneration” besser gestaltet werden können. Gerade im mittleren Abschnitt, der aus vielen endlosen Hintergrundgeschichten besteht, hätte mehr gemacht werden können. Viele Momente versprechen spannungsgeladene Szene, die dann aber doch keine Spannung erzeugen. Dieser Abschnitt hätte wirklich besser sein können. Nutzlose Charaktere aufzugreifen und Erklärungen für die Verschwörung zu finden, sollte sich kein computeranimierter Zombiefilm zur Hauptaufgabe machen, insbesondere nicht bei Resident Evil. Hier lassen sich dann doch die Paralellen zur normalen Filmreihe ziehen.

Im weiteren Verlauf erhält die Umbrella Corporation zuviel Luftunterstützung und die Perspektive gerät auf Swat Cop Angela und ihren Bruder, der seine Familie in Raccoon verlor und sich nun bei den Verantwortlichen rächen will. Es folgen viele Gesprächsszenen und das Zombie-Chaos wird ein wenig vernachlässigt.

“Resident Evil Degeneration”

Selbst wenn Sie die Spiele noch nie gespielt haben, ist “Degeneration insgesamt sehr empfehlenswert, gerade für all diejenigen, die Anhänger des Zombi-Film-Genres sind. Wer Massaker mag, dem gibt Resident Evil Degenaration auf jeden Fall einen Kick. Capcom hat hier nicht nur einzelne Spiele-Sequenzen aneinandergereiht, sonder eine ganz ansehnliche Arbeit geleistet, die nicht mit den vergangenen Produktionen zu vergleichen ist. Es ist ein wirklich guter Film, mit einem originellen Skript, professioneller Stimmenarbeit, fantastische Kreaturen und einem attraktiven Sound.
Die ersten 30 Minuten sind sehr einladend, viele Schusswechsel und blutige Szenen.

Während des mittleren Teils, möchte man am liebsten die Möglichkeit ergreifen, um kurz auf die Toilette zu gehen. Aber das Beste und Unerwartetste kommt zum Schluss: Der Bosskampf! Das ist der absolute Höhepunkt des Films, einfach sehenswert! Somit wird die Action, die man in den ersten 30 Minuten sehen durfte und im mittleren Teil stark zu vermissen begann, wieder eingeholt. Zum Ende hin macht der Film doch Lust auf mehr.