The Green Inferno

The Green Inferno – Die Studentin und Öko-Aktivistin Justine (Lorenza Izzo), deren Vater bei der UN arbeitet, möchte sich für die im Regenwald lebenden Ureinwohner im Amazonasgebiet einsetzen. Sie bricht mit einer Gruppe Studenten in das Gebiet auf, um Bauarbeiter an der fortschreitenden Abrodung zu hindern. Sie ketten sich verkleidet als Bauarbeiter an Bäume und …

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Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn

Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn: Victor Frankenstein (James McAvoy) erkennt in einem Buckligen (Daniel Radcliffe), der als Zirkusclown arbeitet, nach einem Unfall mit einer Trapezkünstlerin sein anatomisches Wissen. Der junge Wissenschaftler Frankenstein möchte, dass ihm der Bucklige assistiert. Er nimmt ihn kurzerhand mit in sein Labor und gibt ihm den Namen Igor Straussmann. Zuerst …

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The Boy Filmreview

The Boy – Ein altes Ehepaar, Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton, Diana Hardcastle), ist auf der Suche nach einem Kindermädchen – auf der Suche nach einem Kindermädchen für eine Porzellanpuppe! Sie werden mit der hübschen Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) fündig. Greta soll sich täglich rund um die Uhr um diese Puppe kümmern und wie …

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The Witch Filmreview

The Witch – Eine Familie in New England wird um 1630 von den Kräften der Hexerei, der schwarzen Magie und Besessenheit zerrissen. Die Puritanerfamilie mit fünf Kindern wurde verstoßen und muss nun am abgelegenen Waldrand leben. Die von Aberglaube und Hexenwahn getriebenen Siedler Neuenglands, wie auch der gottgläubige Siedler William (Ralph Ineson) und seine Familie, …

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UFO – Es ist hier Filmreview

UFO – Es ist hier: Für ein Projekt interviewen fünf Filmstudenten für ihre Abschlußarbeit den Direktor eines Zoos. Während sie Anweisungen geben bemerken sie plötzlich, dass alle Tiere in Panik geraten und durch ihre abgesperrten Bereiche rennen und sich verstecken bzw. versuchen sich in Sicherheit zu bringen. Es ist zuerst unklar was diese Reaktionen ausgelöst …

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The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist Filmreview

The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist – Die beiden Geisterjäger Lorraine und Ed Warren (Vera Farmiga, Patrick Wilson) widmen sich erneut einem paranormalen Fall. In einem Haus in London treibt eine dämonische Macht sein Unwesen. Eine alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern wird massiv von einem Dämon bedroht. Vor allem die kleine Janet (Madison Wolfe) bekommt …

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Krampus 2 – Die Abrechnung (2015) Filmreview

Titel: Krampus 2 – Die Abrechnung

Krampus 2 - Die AbrechnungJahr: 2015
Genre: Horror, Thriller
Regie: Robert Conway
Darsteller: James Ray, Amelia Haberman, Monica Engesser, Michael Harrelson, William Bill Connor
Laufzeit: 1 Stunde, 28 Minuten
Anbieter: neu bei Maxdome 11/2016

Beschreibung von Krampus 2 – Die Abrechnung: „Zoe (Amelia Haberman) ist ein seltsames junges Mädchen, das von einer Pflegefamilie in die nächste wechselt. Ihr Herz hängt allein an ihren Puppen und einem noch seltsameren und vor allem gefährlicheren Freund: Krampus, der dunkle Begleiter von St. Nicholas, der alle bösen Menschen zur Weihnachtszeit bestraft. Zoe hat diesen Dämon entfesselt, um sich an allen zu rächen, die ihr übel mitgespielt haben. Nun macht Krampus in ihrer kleinen Heimatgemeinde unerbittlich Jagd auf alle, die etwas auf dem Kerbholz haben. Dabei macht er leider wenig Unterschied bei der Größe der Vergehen und schon bald muss wirklich jeder um sein Leben fürchten. Kann Zoe den entfesselten Dämon wieder stoppen, oder wird Krampus alle Seelen mit in die Hölle zerren?“

Bei diesem Film lohnt es sich nicht näher darauf einzugehn. Seht euch besser Filme wie The Revenant – Der Rückkehrer an!

Pressestimmen

Hier einige Stimmen zum Krampus 2 – Die Abrechnung

VideoMarkt

Die kleine Zoe hat früh ihre Eltern verloren und lebt jetzt in einem beschaulichen Kleinstädtchen bei Stiefeltern, die sich den lieben langen Tag eher mittelmäßig betragen. Zum Glück hat sie einen imaginären Freund, den sogenannten Krampus. Als das Weihnachtsfest naht, kümmert sich Krampus, der im Hauptberuf der etwas strengere Assistent von Sankt Nikolaus ist, um ihre Stiefeltern. Danach würden Polizei und Sozialarbeiterin gerne von Zoe wissen, was wohl passiert sein könnte. Dabei lernen sie auch den Krampus kennen. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Video.de

Schlampenmama und Schlampenpapa sind die eigentlichen Bösewichte in diesem übernatürlich lackierten Low-Budget-Slashermovie aus dem Kielwasser des jüngeren Genreerfolges „Krampus“, doch beinahe wird ihnen die Show gestohlen durch ein liebes kleines Mördermädchen, das zufällig ihre gemeinsame Tochter ist. Der Titelheld erhält so ungefähr dreißig Sekunden Screentime, und vernichtet seine wenig bedauernswerten Opfer, in dem er sie etwas über die gesunde Zeit hinaus toastet. Solide Ergänzung im Gruselgenre. — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Zusammenfassung: Diese Billigproduktion hat nichts mit dem Kinofilm zu tun. Achtung Trittbrettfahrer!

Fazit: Nicht ansehen!

Bewertung: 1/10

Pandemic (2016) Filmreview

Titel: Pandemic

Pandemic (2016) FilmreviewJahr: 2016
Genre: Horror / Action (Seuchenfilm, Zombiefilm, Endzeitfilm)
Regie: John Suits
Darsteller: Rachel Nichols, Alfie Allen, Missi Pyle
Laufzeit: 1 Stunde, 32 Minuten
Anbieter: Amazon Prime Video

Beschreibung von Pandemic: „Eine Grenzen sprengende und innovative Filmneuerung für Action-, Zombie- und Zockerfans: Durch die raffinierte Verwendung der Helmkamera-Aufnahmen der Protagonisten und der daraus resultierenden Ego-Shooter-Perspektive befindet man sich mittendrin im Geschehen: Alle Überlebenskämpfe und tödlichen Auseinandersetzungen werden hautnah miterlebt. Ein tödliches Virus hat die weltweite Zivilisation weitgehend zusammenbrechen lassen. Die Chancen für die Menschheit stehen schlecht, die Epidemie durchzustehen. Während in einer abgeschotteten Militäranlage in Los Angeles fieberhaft nach einem Heilmittel gesucht wird, begibt sich Ärztin Lauren (Rachel Nichols) mit einer kleinen Einheit auf eine Mission. Laurens Auftrag: das Team leiten, Nichtinfizierte aufspüren und alle heil zur Basis zurückbringen. Der Routine-Einsatz läuft allerdings durch unvorhergesehene Ereignisse schnell aus dem Ruder … „

https://www.youtube.com/watch?v=95_XBAX_4ok

Zusammenfassung: Kurz und schmerzlos wie der Film: Die Story von PANDEMIC ist zwar recht dünn und der Schwachpunkt dieses Streifens. Aber durch die Helm-Perspektive, die dem Singleplayer-Modus eines Ego-Shooters gleicht, ein einigermaßen flotter und kurzweiliger Film. Für einen B-Movie völlig in Ordnung und es gibt zahlreiche Schockmomente, die durch verschiedene Effekte mehr oder minder gut umgesetzt wurden. Wer sich daran und an einigen kleinen Filmfehlern und Unlogik nicht sonderlich stört und auf Action aus der Eigenperspektive steht, kann sich diesen Film schon mal antun.

Fazit: Pandemic ist ein weiterer Seuchen- / Zombie- / Endzeitfilm, der mit „richtigen“ Zombies aber wenig zu tun hat. Der Film ist für Gamer sicherlich interessant.

Bewertung: 4/10

Dead before Dawn (2013) Filmreview

Titel: Dead before Dawn

Dead before DawnJahr: 2013
Genre: Abenteuer, Komödie, Horror, Zombie
Regie: April Mullen
Darsteller: Devon Bostick, Christopher Lloyd, Martha MacIsaac
Laufzeit: 1 Stunde, 32 Minuten
Anbieter: Maxdome

Beschreibung von Dead before Dawn: Casper Galloway steht kurz vor dem Abschluss des College. Er hat aber keine Ahnung, wie es für ihn danach weitergehen soll. Doch sein Leben wird plötzlich noch viel schlimmer, als er und seine Freunde zufällig einen alten Fluch entfesseln, der Menschen dazu bringt, sich selbst zu töten und in eine Mischung aus Zombie und Dämon zu verwandeln. Mit einem Wohnmobil und selbstgebastelten Waffen machen sich Casper und die anderen auf, das Schlimmste zu verhindern und den Fluch aufzuheben. Doch ihre Gegner werden immer mehr. Werden die jungen Leute den Morgen erleben?

Zusammenfassung: April Mullen, welche bereits mit Filmen wie „A History of Violence“ oder „The Ladies Man“ bewiesen hat, dass sie durchaus eine Zukunftshoffnung am Regie-Himmel ist. Nun hat sie mit „Dead before Dawn“ ein wenig Horrorluft geschnuppert. Auch wenn „Dead before Dawn“ eine Horrorkomödie ist, welche alle möglichen Klischees beinhaltet, so erweist sich der 92 Minuten lange Film als wahres Feuerwerk an Gags und lustigen Szenen wie Dialogen. Ausschlaggebend für den Erfolg des Films ist mitunter auch die Besetzung der Schauspieler. Auch wenn Devon Bostick bislang eher unbekannt ist, so findet sich an seiner Seite Christopher Lloyd, der schon mit „Zurück in die Zukunft“ große Erfolge feiern konnte und auch in „Piranha“ erstmals Erfahrung im Bereich Horror bzw. Splatter gesammelt hat.

Die Banalitäten des Lebens

Die Story beginnt beinahe wie jeder Film aus diesem Genre. Ein unbekannter und unbedeutender Junge hat keine Pläne in seinem Leben. Dieser ist Casper Galloway – verkörpert von Devon Bostick – ein ganz normaler Jugendlicher, der sich für den College Abschluss vorbereitet. Doch Casper plagen immer wieder Sorgen. Da er nicht weiß, was er nach dem College machen will. Welchen Beruf will er erlernen? Welchen Weg soll er einschlagen? Casper ist unschlüssig und zerbricht sich Tag für Tag den Kopf. Auch seine Eltern sind ihm keine Hilfe, sondern drängen ihn immer wieder, dass er sich doch bald für etwas entscheiden sollte. Doch Casper braucht sich nicht lange über solche Banalitäten im Leben Gedanken machen. Denn seine Freunde und er stecken plötzlich in der Klemme. Ein alter Fluch wurde gelöst, der Menschen dazu veranlasst, dass diese sich selbst töten und sodann zu einem Wesen aus Dämon und Zombie mutieren.

Das Wohnmobil

Durch den Fluch hat Casper und seine Freunde sein Leben umgestellt und arbeitet nun daran zu verhindern, dass er und seine Clique Selbstmord begeht und sich ebenfalls in grässliche Wesen verwandelt. Als Zufluchtsort wählt die Gruppe ein Wohnmobil. In erster Linie möchte man einen Plan entwerfen, wie man den Fluch wieder beseitigt. Andererseits versucht es die Gruppe mit Selbstverteidigung und macht sich an das Werk, Waffen für den Kampf gegen die Wesen zu basteln. Doch als man den Kampf gegen die zombieartigen Wesen antritt, muss die Gruppe rund um Casper bemerken, dass die Horden immer größer werden und ein Überleben nur noch eine reine Glückssache sein kann.

Die gelungene Horrorkomödie ist mitunter klischeehaft und nichts neues. Dennoch überzeugt sie mit laufenden humorvollen Einlagen und wirkt auch durch die Schauspieler sympathisch. So hat Mullen einen Mix aus jungen unbekannten und bereits älteren bekannten Schauspielern geschaffen, der durchaus aufgegangen ist. Denn neben Devon Bostick, der bereits in „Die dunkle Wahrheit“, „Gregs Tagebuch 3 – Ich wars nicht“ oder auch „Hidden 3D“ und „Gregs Tagebuch 2 – Gibts Probleme?“ mitwirkte, agiert auch Christopher Lloyd am Set mit. Bekannt aus „Doc“ von „Zurück in die Zukunft“ Teil 1 bis 3 sowie aus „Piranha 3D“ überzeugt der schrullige Professor auch in „Dead before Dawn“.

Christopher Lloyd

Lloyd, der mit einem stolzen Alter von 74 Jahren, eigentlich schon an die Rente denken könnte, ist mit Herz und Seele Schauspieler. Das bemerken auch all jene, welche sich seine Filme ansehen. So überzeugt er in „Dead before Dawn“ und verkörpert auch für den 21jährigen Devon Bostick einen perfekten Lehrmeister. Ebenfalls an der Seite der beiden Schauspieler ist Martha MacIsaac, die bereits in den Filmen „Kein Sex unter dieser Nummer“, „Der Glaube an den Weihnachtsmann“ sowie „Greek“ und „Frozen: Etwas hat überlebt“ zu bewundern war.

Die kanadische Horrorkomödie überzeugt auf der ganzen Linie. Mullen hat tatsächlich ein Werk geschaffen, welches nicht nur für Genre-Fans interessant ist, sondern ideal als Partyfilm verwendet werden kann. Natürlich – die Handlung ist nicht neu. Eine Gruppe von Überlebenden 08-15 Personen, welche einen Fluch auslöst und somit die Menschheit in Gefahr bringt, hat man schon dutzend Mal gesehen. Doch Mullen hat es tatsächlich geschafft, dass ihr bunter Mix aus erfahrenen und unerfahrenen Schauspielern und einer Handvoll Gags sehr wohl das Publikum anspricht.

Fazit: „Dead before Dawn“ überzeugt mit einigen guten Horroreffekten, hat aber immer wieder den Humor im Vordergrund, sodass mitunter auch Leute, welche mit Horrorfilmen nur wenig zu tun haben, ihre helle Freude mit der Horrorkomödie haben werden.

Bewertung: 6.5/10

Resident Evil Retribution (2012) Filmreview

Resident Evil Retribution„Resident Evil Retribution“ ist die fünfte Fortsetzung der Resident Evil Reihe. Auch beim 5ten Teil übernahm Paul W.S. Anderson die Regie wie auch die Produktion und das Verfassen des Drehbuches. Auch „Resident Evil Retribution“ ist wie sein Vorgänger Resident Evil 4 – Afterlife komplett in 3D gedreht worden. Auch diesmal ist Milla Jovovich als Alice wieder die Hauptdarstellerin des Films. Mit Michelle Rodriguez in der Rolle der Rain kehrt die – vermeintlich verstorbene US Soldatin – im 5ten Teil wieder zurück – und das gleich drei Mal. Einmal als Umweltaktivistin, einmal als Zombie und einmal als Rain, wie der Zuseher sie bereits im ersten Teil kennen lernte.

„Resident Evil Retribution“ setzt gnadenlos am Ende des vierten Teils an. Während Alice mit den geretteten Überlebenden auf der Arcadia steht, wird dieses von der „Umbrella Corporation“, angeführt von Jill Valentine, welche – wie Claire – mit einem Spinnenroboter „infiziert“ und somit gesteuert wird – sich mit Alice einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod auf der Arcadia liefert. Alice hingegen wird schwer verwundet, stürzt in das Wasser. Alles nur ein Traum? Alice wacht wohlbehütet daheim auf. Carlos, ihr Mann, wie auch Becky, ihre Tochter, helfen Alice beim Frühstück.

Zombieattacke auf Racoon City

Doch die Ruhe bleibt nicht lange bestehen als Zombies in das Haus eindringen. Auf der Flucht in ein abgelegenes Haus erfährt der Zuseher, dass Raccoon City gerade von Zombies angegriffen wird. Alice kann Becky in Sicherheit bringen, stirbt jedoch durch einen Zombieangriff. Gerade in diesem Moment wacht Alice in einem Gefängnis auf. Was ist nun Traum und Realität? Jill Valentine, noch immer gelenkt von der „Umbrella Corporation“, stellt Alice immer wieder Fragen im Sicherheitssektor. Ein Fehler im System ermöglicht es Alice schließlich zur Flucht, wo sie sich plötzlich in Tokyo befindet. Eine verwirrte junge Frau steht auf den Straßen Tokyos, wartet bis ein Passant vorbeikommt und beißt diesen. Die Szene aus Teil 3 – welche der Zuseher bereits kennt – erlebt Alice nun hautnah. Nach der Flucht rettet sich Alice in die Umbrella Anlage, wo sie Ada Wong kennenlernt.

Diese klärt Alice auf, dass sie in der Sowjetunion sei und sich gerade in einem Testzentrum der „Umbrella Corporation“ befinde. So wurden verschiedene Städte nachgebaut, welche als Testzwecke dienen um zu beweisen, welche Kraft die biologische Waffe des T-Virus der „Umbrella Corporation“ habe. In der Zwischenzeit setzt die Rettungsmission in der Sowjetunion ein. Ein Team, bestehend aus Leon S. Kennedy, Luther West und Barry Burton wollen Ada Wong und Alice aus dem Testzentrum befreien. Doch die Sache eskaliert. In den verschiedenen Testzentren der „Umbrella Corporation“ werden Klone freigelassen, welche ihr Schicksal Tag für Tag neu erleben. So erlebt auch Rain, die knallharte Soldatin aus dem ersten Teil, oder auch Carlos, der sich im dritten Teil für Alice opferte, ihr Gastspiel.

Der Las Plagas Virus

Für Alice fällt es sichtlich schwer zu erkennen, dass die Klone weder Gefühle noch andere Charakterzüge haben. Auch haben sich die Zombies weiterentwickelt. So wurden diese zum Teil mit dem Las Plagas Virus infiziert. So können die Untoten nun Gewehre bedienen und auch Auto fahren und sind somit schneller als je zuvor. Nach der Rettungsaktion von Alice und Ada Wong kommt es zum erbitterten Kampf – Jill, welche noch immer unter dem Einfluss der „Umbrella Corporation“ steht und Rain, die mit dem Las Plagas Virus infiziert wurde, wollen Alice und das Rettungsteam nicht entkommen lassen.

Im fünften Teil der Saga setzt Paul W.S. Anderson mehr auf Action und auf die Elemente der Videospielreihe. So treten bekannte Charaktere wie Leon S. Kennedy (Johann Urb), Barry Burton (Kevin Durand) oder auch Ada Wong (Li Bingbing) im fünften Teil der Saga auf. Auch der Las Plagas Virus, welcher erstmals in „Resident Evil 4“ auftrat, spielt im Film eine große Rolle. Zudem verspricht das Ende von „Resident Evil Retribution“ einen finalen Endkampf, welcher wohl in Teil 6 die Story sein wird.

Resident Evil Afterlife (2010) Filmreview

Resident Evil AfterlifeMit dem vierten Teil der Resident Evil, „Resident Evil Afterlife“, Saga hat wieder Paul W.S. Anderson das Ruder in die Hand genommen. Diesmal war Anderson nicht nur für das Drehbuch, sondern auch für die Regie verantwortlich, auch als Produzent hat er im vierten Teil mitgewirkt. Resident Evil 4 – Afterlife ist zudem auch der erste Resident Evil Film, welcher komplett in 3D gedreht wurde. Milla Jovovich ist wieder als Alice mit von der Partie, aber auch Ali Larter als Claire Redfield wie auch Sienna Guillory als Jill Valentine sind wieder dabei. Albert Wesker spielt im vierten Teil der Saga eine weitaus größere Rolle, wird aber diesmal von Shawn Roberts verkörpert.

„Resident Evil Afterlife“ startet in Tokyo. Eine scheinbar verwirrte Frau steht im Regen der japanischen Großstadt und greift plötzlich ohne Vorahnung einen japanischen Passanten an, beißt ihn, und löst somit ein Chaos aus. Nachdem gezeigt wird, wie schnell sich das T-Virus auf der Welt verbreitet, setzt die eigentliche Handlung ein. „Resident Evil 4 – Afterlife“ spielt ein Jahr nach den Vorfällen von „Resident Evil 3 – Extinction“. Alice und ihre Klone greifen die „Umbrella Corporation“ in Tokyo an. Während Wesker mit dem Flugzeug fliehen kann, bemerkt er nicht, dass sich bereits die echte Alice in seinem Flieger befindet. Wesker, der bereits selbst schon mit dem T-Virus infiziert ist, schafft es Alice mit dem Gegenmittel ihre Stärken und Fähigkeit zu berauben, welche sich für die neu gewonnene Menschlichkeit bedankt.

Suche nach Claire

Danach schaltete Wesker die Selbstzerstörung des Flugzeuges ein und dieses explodiert an einer Felswand. Wie durch ein Wunder kann Alice das Unglück überleben und macht sich auf die Suche nach Claire und den anderen Überlebenden, welche nach Alaska flohen um weitere Überlebende zu finden. In Alaska hingegen gibt es weder Passanten noch Überlebende, nur Claire Redfield, welche von einem spinnenartigen Computer auf ihrer Brust ihr Gedächtnis verloren hat. Arcadia, wie im Funkspruch benannt, findet man – da ist sich Alice sicher – nicht in Alaska. Alaska war nämlich eine Falle der „Umbrella Corporation“, welche somit Überlebende köderte und gefangen nahm. Nur Claire verblieb, gesteuert vom mechanischen Sensor der „Umbrella Corporation“, vor Ort um auf Alice zu warten und diese zu töten.

So macht sie sich mit Claire weiter auf die Suche nach Überlebenden. Bei einem Gefängnis macht sie auf dem Dach Halt – unten tausende von Zombies – oben eine Gruppe Überlebender, welche ebenfalls nach Arcadia wollen. Die Gruppe ist sich sicher, dass Arcadia ein Schiff ist, welches vom Gefängnis aus entdeckt wurde. Es ist auf dem Meer – und die Gruppe hat nur ein Ziel – Überleben und das Schiff betreten. Doch die Mission gestaltet sich schwieriger als sie ist. Vor allem als im Keller des Gefängnisses Chris Redfield in Haft genommen wurde, der Bruder Claires, welche sich an ihren Bruder auf Grund des Zwischenfalls in Alaska, nicht mehr erinnern kann. Die Zombies versuchen durch das Gefängnis in den oberen Teil des Trakts zu gelangen, was auch beinahe gelingt.

Die Arcadia

Nur Alice, Chris und Claire erreichen auf Grund der unterirdischen Kanäle das Schiff Arcadia, auf welchem bereits Wesker wartet. Überlebende gibt es auf dem Schiff nicht – nur pure Verwüstung und Tod. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt – die finale Schlacht zwischen Albert Wesker und Alice. Arcadia war somit nur eine Falle um Alice endlich zu bekommen.

Im viertel Teil der Saga wurde ein weiterer Charakter der Spielereihe „Resident Evil“ eingebaut. Chris Redfield, der schon im ersten Teil des Spiels „Resident Evil“ eine Hauptrolle spielte, stößt nun verkörpert durch „Prison Break“ Star Wentworth Miller zur Runde. „Resident Evil Afterlife“ ist auf Grund seiner 3D Technologie ein Meilenstein der Filmreihe geworden. Auch die Auftritte von Albert Wesker wie der finale Showdown mit den „Untoten Hunden“ machen den Film zu einem einzigartigen Erlebnis.

Resident Evil Degeneration (2008) Filmreview

Resident Evil DegenerationResident Evil Degeneration – Die Horrorfilmreihe „Resident Evil“ ist aus der Filmszene garnicht mehr wegzudenken. Jeder Teil verblüfft mit spannungsgeladenen, actionreichen und unterhaltsamen Szenen. Deshalb ist kaum verwerflich, dass Capcom und Sony Pictures Enternaiment gemeinsam daran arbeiteten einen computeranimierten Film zu produzieren, der am 11. Oktober 2008 auf bei den Tokyo Games präsentiert wurde. Mit diesem Projekt zogen sie nicht nur normale Zuschauer an, sondern gleichermaßen auch die Fans der Videospiele.

Ein richtiger Zombie lässt nicht so leicht abschütteln. Nur ein platzierter Schuss auf die Stirn könnte die Kreatur unschädlich machen, aber das ist leichter als gesagt. Die Einwohner von Raccon City könnten ein Liedchen darüber singen. Ihre Stadt wurde verwüstet. Als die Experimente der Umbrella Corporation in die falsche Richtung gingen, sahen sie sich mit Fleisch fressenden Zombies konfrontiert, die alles andere als harmlos waren. Das war der Anfang der Computerspielreihe von Capcom. Der Film schließt alle wichtigen Punkte ein: legendäre Kämpfe, häufige Schusswechsel, Verschwörung und selbst die fragwürdige Namensgebung und die überraschenden Familienbindungen, unter den Personen, wurde nicht vernachlässigt. Damit behielt Capcom, bei seiner computeranimierten Filmversion, die Tradition der Resident Evil-Spiele bei.

Viel Action und Gemetzel

Am Anfang von „Resident Evil Degeneration“ wird der Zuschauer direkt mit dem Thema des Films konfrontiert. Aneinanderreihende Nachrichtenszenen leiten sehr gut in das Hauptproblem und die Geschichte von Resident Evil Degeneration ein. Nach nicht einmal 10 Minuten nähert sich ein Zombie, hungrig auf zartes Menschenfleisch, einem Flughafengelände. Was beginnt, ist die Heimkehr unserer vertrauten Heldin, Veteran Claire Redfield. Die ersten Kämpfe entstehen und alles wird in Asche gelegt. Das passiert sehr zügig, was man auch nicht anders erwarten kann. Viel Schießerei und Gemetzel ist der Inhalt der Games, also auch des Films.

Die Vorbereitungsmaßnahmen sind auf vollen Hochtouren. Die Erfahrungen der vergangenen Ausbrüche haben gelehrt, wie wichtig ein strategischer Plan ist, um den „Bioterrorismus“ zu bekämpfen und die Anzahl ziviler Opfer einzuschränken. Somit wird der Flughafen direkt abgeriegelt und Personen unter Quarantäne genommen. Die Überlebenden werden für Testzwecke eingesperrt. Ein SWAT Team soll die Lage sicherer machen. So werden Angela (Laura Bailey) und Greg (Steve Blum) für den Dienst aktiviert.

Für Fans von Zombie-Games

Aber sie haben keinen Schimmer, was sie erwartet. Hier entstehen die ersten brutalen Actionszenen, die man am liebsten sofort aufzeichnen und immer wieder abspielen würde. Greg und Angela sind stark überfordet und wollen Unterstützung vom weißen Haus. Damit kommt ein weiterer vertrauter Actionheld ins Spiel: Leon ( Paul Mercier ) oder, wie er sich vorstellt, Leon S. Kennedy. So geht das Trio, stark bewaffnet, in den Flughafen, mit der Hoffnung, dass Claire noch am Leben ist. Aber natürlich wissen sie, wie schwierig es ist, Claire zu vernichten, deshalb müssen sie sich keine Sorgen machen.

Sicher ist, die Fans von Zombie-Spielen werden nicht enttäuscht. Viel Live-Action, schon in den ersten 30 Minuten, implodierte Hirnsubstanzen, die das Gelände zu einer blutigen Kulisse manifestieren. Einfach sehenswert! Ich kann mir vorstellen, dass Capcom den Film sogar speziell für ehemalige und aktuelle Gamer der Resident Evil-Spiele gemacht hat. Es ist schöne und solide Arbeit. Der Sound verleiht den Film, wie bei den Spielen, eine bessere Wirkung und erzeugt eine unterhaltsame Atmosphäre, die sich durch den gesamten Film zieht.

Dennoch hätte das Skript für „Resident Evil Degeneration“ besser gestaltet werden können. Gerade im mittleren Abschnitt, der aus vielen endlosen Hintergrundgeschichten besteht, hätte mehr gemacht werden können. Viele Momente versprechen spannungsgeladene Szene, die dann aber doch keine Spannung erzeugen. Dieser Abschnitt hätte wirklich besser sein können. Nutzlose Charaktere aufzugreifen und Erklärungen für die Verschwörung zu finden, sollte sich kein computeranimierter Zombiefilm zur Hauptaufgabe machen, insbesondere nicht bei Resident Evil. Hier lassen sich dann doch die Paralellen zur normalen Filmreihe ziehen.

Im weiteren Verlauf erhält die Umbrella Corporation zuviel Luftunterstützung und die Perspektive gerät auf Swat Cop Angela und ihren Bruder, der seine Familie in Raccoon verlor und sich nun bei den Verantwortlichen rächen will. Es folgen viele Gesprächsszenen und das Zombie-Chaos wird ein wenig vernachlässigt.

„Resident Evil Degeneration“

Selbst wenn Sie die Spiele noch nie gespielt haben, ist „Degeneration insgesamt sehr empfehlenswert, gerade für all diejenigen, die Anhänger des Zombi-Film-Genres sind. Wer Massaker mag, dem gibt Resident Evil Degenaration auf jeden Fall einen Kick. Capcom hat hier nicht nur einzelne Spiele-Sequenzen aneinandergereiht, sonder eine ganz ansehnliche Arbeit geleistet, die nicht mit den vergangenen Produktionen zu vergleichen ist. Es ist ein wirklich guter Film, mit einem originellen Skript, professioneller Stimmenarbeit, fantastische Kreaturen und einem attraktiven Sound.
Die ersten 30 Minuten sind sehr einladend, viele Schusswechsel und blutige Szenen.

Während des mittleren Teils, möchte man am liebsten die Möglichkeit ergreifen, um kurz auf die Toilette zu gehen. Aber das Beste und Unerwartetste kommt zum Schluss: Der Bosskampf! Das ist der absolute Höhepunkt des Films, einfach sehenswert! Somit wird die Action, die man in den ersten 30 Minuten sehen durfte und im mittleren Teil stark zu vermissen begann, wieder eingeholt. Zum Ende hin macht der Film doch Lust auf mehr.

Resident Evil Extinction (2007) Filmreview

Resident Evil Extinction2007 kam der dritte Teil der „Resident Evil“ Saga auf die Kinoleinwand. „Resident Evil Extinction“ spielt rund ein halbes Jahr nach den Ereignissen von Teil 2. Diesmal übernahm Russell Mulcahy die Regie. Drehbuchautor blieb weiterhin der Spielefan der Serie „Resident Evil“ und Ehemann von Mill Jovovich Paul W.S. Anderson. Der dritte Teil der Saga beginnt wie Teil 1 von „Resident Evil“ – Alice erwacht in einem Badezimmer, nackt und ohne Gedächtnis.

Alice durchläuft die Räumlichkeiten, weicht den gezielten Fallen der „Umbrella Corporation“ aus und wird schlussendlich von einer Springmine brutal getötet. Doch es handelt sich nicht um Alice, sondern um einen Klon. Bereits jetzt wird klar, dass eine Superarmee gegründet wird, welche aus lauter Alice besteht. Ihre Fähigkeiten, ihre Stärken, ihr Scharfsinn für das Töten. Doch bislang gelang es keinem einzigen Klon die Fallen zu überleben bzw. lebend aus dem Forschungslabor zu entkommen. Im Gegenteil – die Grube mit den toten Klonen füllt sich immer weiter. Die „Umbrella Corporation“ hat es zudem nicht geschafft die Ereignisse rund um den T-Virus zu vertuschen bzw. wurde die gesamte Welt von dem T-Virus befallen, sodass die Erde einem verseuchten Ödland gleicht.

Der Satellit der Umbrella Corporation

Nur eine Gruppe von Überlebenden ist noch unterwegs, bittet per Funk immer wieder um Hilfe und Proviant und versucht gegen die Horden von Untoten zu überleben. Alice, die von den Satelliten der „Umbrella Corporation“ gesteuert wird, hat sich von ihrer Gruppe aus sicherheitstechnischen Gründen getrennt und versucht nun als Einzelkämpferin gegen die Untoten und vor allem gegen die „Umbrella Corporation“ vorzugehen. Zudem wurden die Fähigkeiten von Alice weiter entwickelt. Auch Telekinese ist eine weitere Fähigkeit, welche Alice zugewonnen hat. Doch Alice stößt nicht immer nur auf Freunde auf ihren Weg. Eine Gruppe „Rednecks“ versucht Alice zu töten – doch in einem erbitterten Kampf auf Leben und Tod – gelingt ihr schlussendlich doch die Flucht. Die „Umbrella Corporation“ hingegen plant mit einem Mittel die Zombies zu kontrollieren.

Man versucht somit aus den Untoten Intelligenz einzupflanzen. Dafür verantwortlich ist Dr. Isaac, welcher aber bei einem Projekt selbst angegriffen und infiziert wird. Durch die Injektion zu vieler Gegenmittel mutiert er aber selbst zu einem Mutanten und greift seine eigenen Mitarbeiter an. Die Gruppe der Überlebenden wird zudem von Claire Redfield angeführt. Auch Carlos, bekannt aus dem zweiten Teil, ist wieder mit von der Partie der Überlebenden. Ein weiterer Aspekt, welcher der Gruppe zu schaffen macht ist die Tatsache, dass nun auch Vögel infiziert sind.

Zombievögel

Da diese Fleisch der Untoten gefressen haben, sind diese als „Zombie Vögel“ anzusehen, welche bei einem Angriff auf den Trupp der Überlebenden einige Menschen töten, Carlos verletzen und die Gruppe der Überlebenden nur durch Alice befreit werden kann, welche zufällig ebenfalls vor Ort ist. Mittels Telekinese schafft sie es die Horden von Vögel zu vernichten. Zudem hat Alice Informationen erhalten, dass in Alaska noch immer Überlebende seien, welche zudem Zuflucht und Nahrung bieten. Alice versucht weiterhin gegen die „Umbrella Corporation“ vorzugehen. In einer riskanten Mission opfert sich Carlos mit seinem Truck; Alice beginnt ihren Kampf gegen die Führungskräfte der „Umbrella Corporation“, welche nicht nur von Dr. Isaac sondern auch von Albert Wesker angeführt wird, während die Truppe der Überlebenden nach Alaska reist. Im Labor der „Umbrella Corporation“ entdeckt Alice ihre Klone und wird mit Dr. Isaac konfrontiert. Ein Kampf, der zwischen Leben und Tod entscheidet beginnt.

Resident Evil Extinction mit Altbekannten

Mit Resident Evil Extinction werden erstmals weitere Bekannte aus der Spielereihe vorgestellt. So treten Albert Wesker (gespielt von Jason O’Mara) und Claire Redfield (verkörpert durch Ali Larter) auf die Kinoleinwand. Auch Altbekannte aus dem zweiten Teil sind wieder mit von der Partie. Carlos, verkörpert durch Oded Fehr, aber auch Mike Epps, welcher die Rolle des L. J. übernahm, sind wieder vereint und treten gegen die Untoten, aber vor allem gegen die Führungskräfte der „Umbrella Corporation“ an.

Resident Evil Apocalypse (2004) Filmreview

Resident Evil ApocalypseResident Evil Apocalypse

Mit „Resident Evil Apocalypse“ übergab Paul W.S. Anderson das Ruder an Alexander Witt als Regisseur. Anderson übernahm nur mehr die Rolle für das Schreiben des Drehbuchs. Milla Jovovich ist auch weiterhin von der Partie und übernimmt auch in der Fortsetzung die Hauptrolle der Alice. Als zweite starke Frau steht diesmal Sienna Guillory zur Verfügung, welche Jill Valentine verkörpert. Der zweite Teil schließt direkt an das Ende des ersten Teils von „Resident Evil“ an. Nachdem am Ende des ersten Teils Matt von der „Umbrella Corporation“ entführt und das Projekt „Nemesis“ gestartet wurde und Alice unter Drogen gesetzt war und in einem leeren OP aufwachte, ist man nun im zweiten Teil daran interessiert, wie die Story rund um Alice und Matt weitergeht. Wird Matt tatsächlich zu dem gefürchteten Nemesis, der dem Spieler bereits aus den „Resident Evil“ Spielen bekannt ist?

Alice erwacht in einem OP. Zudem bemerkt sie, dass sie ebenfalls mit dem T-Virus infiziert wurde. Doch Alice mutiert zu keinem Untoten oder einem Monster, sondern scheint immun gegen den T-Virus zu sein, welcher sich dadurch anders auf dem Organismus auswirkt. Sie wird schneller, stärker und hat zudem auch noch verschärfte Sinne. Alice wird zu einer Killermaschine, die aber mittels Satelliten von der „Umbrella Corporation“ gesteuert wird. Zudem wurde der T-Virus aus dem Hive bzw. der Anlage freigelassen, sodass bereits die evakuierte Stadt Raccoon City infiziert ist und eine Horde Untote bereits auf die letzten Überlebenden losgeht. Die Verantwortlichen haben nur mehr eine Lösung: ein atomarer Angriff auf Raccoon City. Ein Problem – Dr. Ashford, einer der Leiter der „Umbrella Corporation“ – wird evakuiert, doch seine Tochter ist noch immer in der verseuchten Stadt unterwegs.

Das Nemesis Projekt

Aus diesem Grund hat sich Dr. Ashford in das System gehackt und versucht seine Tochter zu finden. Zwischenzeitlich ist Nemesis in Raccoon City unterwegs – Nemesis, ein Projekt, welches aus Matt geschaffen wurde, welcher nun als Kampfmaschine seine Wege geht und nur ein Ziel hat: das STARS Team wie auch Alice endgültig zu vernichten. Alice, wie auch weitere Mitglieder der STARS Truppe, entdecken die Tochter von Dr. Ashford und wollen diese zu dem Mediziner bringen. In der Zwischenzeit erfahren sie, dass Dr. Ashford den T-Virus erschaffen hat um eine Erbkrankheit seiner Tochter zu heilen, welche vor allem den Sinn hat, Querschnittgelähmte wieder laufen zu lassen.

Ein Experiment, welches total außer Kontrolle geriet und der Grund dafür sind, dass tausende von Menschen zu Zombies mutiert waren. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Untoten – aber auch gegen die „Umbrella Corporation“, welche drauf und dran ist Raccoon City mit einer Atombombe zu vernichten und somit alle Beweise zu vernichten.

Zudem wartet auch Nemesis auf Alice, welcher den Befehl hat, die STARS Truppe wie auch Alice zu vernichten. Ein finaler Endkampf steht Alice bevor, welche durch die Immunität des T-Virus genauso kräftig und bösartig ist wie Nemesis selbst. Nur das wissen die Forscher der „Umbrella Corporation“ noch nicht.

Splatter und Humor

Mit „Resident Evil Apocalypse“ wird versucht mehr auf das Spiel Bezug zu nehmen. Neben dem altbekannten Monstrum Nemesis, welcher auch in den Spielreihen vertreten ist, tritt auch Jill Valentine erstmals auf die Bildfläche. Alexander Witt versuchte bei seinem Regiedebüt die Fans der Spielereihe vollkommen zu befriedigen. Natürlich setzt er aber auf altbewährte Muster, die schon beim ersten Teil zum Erfolg führten. Harte Splatterszenen und eine Portion Humor. Zudem darf auch die gewohnte Action nicht fehlen. Mit Sienna Guillory, welche eine perfekte Jill Valentine verkörpert, wurde auch ein perfekter Ersatz für Michelle Rodriguez gefunden, welche im ersten Teil der Saga als Zombie endete. So stehen wieder zwei starke Frauen im Vordergrund von „Resident Evil“ und sagen den Zombies den Kampf an.

Resident Evil 1 (2002) Filmreview

Resident EvilIm Jahr 2002 war es endlich soweit – der Spieleklassiker Resident Evil kam auf die Kinoleinwand. Paul W. S. Anderson führte Regie; seine Frau Milla Jovovich (bekannt aus „Das fünfte Element“, „Johanna von Orleans“, „Zoolander“ oder „Ultraviolet“) übernahm den Hauptpart der Alice. Neben Jovovich übernahm eine weitere starke Frau eine Hauptrolle. Michelle Rodriguez („The Fast and the Furious, „S.W.A.T. – Die Spezialeinheit“ oder auch „Blood Rayne“ wie „Lost“) übernahm die Rolle der Rain, einer knallharten Soldatin.

Resident Evil – Die Umbrella Corporation

Die „Umbrella Corporation“ ist das mächtigste Unternehmen der USA. Ganz egal ob im Bereich der Computerindustrie, der Arzneimittel oder im Bereich der Biotechnologie – es gibt kein Vorbeikommen an der „Umbrella Corporation“. Im „Hive“, einem unterirdischen Forschungslabor, wird mit dem T-Virus experimentiert, ein Mittel, welches tote Zellen wieder zum Leben erweckt. Nach einem Unfall wird das T-Virus freigesetzt und erreicht binnen Minuten die Lüftungsanlage und vergiftet somit das gesamte Gebäude wie alle Mitarbeiter der „Umbrella Corporation“. Gleichzeitig erwacht eine Frau – splitternackt und ohne Gedächtnis – in einer Villa in Raccoon City. Zudem tritt ein bewaffnetes Team in die Villa ein, nimmt Alice, einen Mann namens Matt und eine weitere Person – Spence – mit.

Man tritt in die unterirdischen Gänge ein und versucht den Zentralcomputer, welcher sich Red Queen nennt, auszuschalten. Doch die Sache scheint komplizierter als gedacht. Die Red Queen sitzt am längeren Ast und versucht mit heimtückischen Fallen die „Eindringlinge“ auszuschalten. Doch die Red Queen ist nicht das einzige Problem im Hive. Auch Zombies, ehemalige Mitarbeiter der „Umbrella Corporation“, welche durch den T-Virus zu Untoten mutiert sind, greifen das Team an und versuchen einen „Leckerbissen“ zu bekommen. Somit hat man es im Endeffekt gegen einen Zentralcomputer zu tun, der keinen der „Eindringlinge“ entkommen lassen möchte und blutrünstige Zombies, welche auch durch „Untote Hunde“ verstärkt werden.

Der T-Virus

Doch je länger der Kampf gegen die Untoten und gegen die Red Queen dauert, umso mehr kommt das Gedächtnis von Alice wieder zurück. Denn Alice war eine Mitarbeiterin der „Umbrella Corporation“, wie auch Spence, welche versucht haben das Gegenmittel wie den T-Virus aus dem Labor zu schmuggeln. Spence war es auch, der den „Unfall“ herbeiführte und absichtlich den T-Virus zerbrach. Der Versuch ging schief – und Alice weiß, wo sich das Gegenmittel befindet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn während bereits Spence auf dem Weg ist das Gebäude zu verlassen, haben die anderen Überlebenden noch jede Menge gegen die Untoten zu tun.

Paul W.S. Anderson, welcher selbsterklärt ein Fan der Spielereihe Resident Evil ist, versucht mit dem ersten Teil des Horrormovies verschiedene Elemente zusammenfließen zu lassen. Action, Horror aber auch eine Menge Humor wie eine durchdachte Handlung sind für den Erfolg von Resident Evil verantwortlich. Der Film wurde bei den Saturn Awards im Jahr 2003 als bester Horror Film nominiert; Milla Jovovich wurde zudem beim Saturn Awards als beste Schauspielerin nominiert. Zudem wurde Alexander Berner im Jahr 2003 für den Deutschen Kamerapreis nominiert. Auch wurde der Trailer des Films im Jahr 2004 beim Goldenen Trailer Award 2004 als Originellster Trailer nominiert. In den weiteren Rollen stehen Eric Mabius („Eiskalte Engel“, „The Crow 3“ oder auch „Reeker) als Matt Addison zur Verfügung, wie auch ein hervorragend spielender James Purefoy („Maybe Baby“, „Blessed“ wie auch „Vanity Fair“) als Spence Parks.

Der Soundtrack

Musikalisch standen die Künstler Slipknot, Marilyn Manson, Killswitch Engage wie auch Rammstein und Mudvayne zur Seite und gestalteten den Soundtrack des bitterbösen Horrorfilms, welcher zudem eine neue Ära in Sachen Zombie Filme einläuten sollte. Bekannte Verbindungen vom Film zur Serie sind im ersten Teil der Filmreihe Resident Evil wenig bis gar nicht vorhanden. Bis auf die Zombies und auch die mutierten „Licker“ gibt es in der Regel keine Verknüpfungen zur Spielereihe. Dies sollte sich aber in den nachfolgenden Teilen ändern.