Kentucky Fried Zombies (2013) Filmreview

Titel: Kentucky Fried Zombies

Kentucky Fried ZombiesJahr: 2013
Genre: Zombiefilm, Horror, Komödie
Regie: Patrick Horvath
Darsteller: Joshua Grote, Liesel Kopp, Parker Quinn
Laufzeit: 1 Stunde, 15 Minuten

Kentucky Fried Zombies – Nachts schläft alles. Von wegen!

Kentucky Fried Zombies – Der charismatische Ken (Joshua Grote) tötet in einer ruhigen Nacht sowohl die Kellnerin als auch den Koch eines heruntergekommenen Diners, das am Highway liegt. Bis dahin ist es keine besonders ungewöhnliche Nacht für den Serienmörder. Er bringt die Leichen in den Kühlraum und säubert Tatort und Waffe. Alles läuft nach Plan. Doch bevor er weiterziehen kann, betritt das junge, zerstrittene Ehepaar, bestehend aus Rob(Parker Quinn) und Rose(Maria Olsen), das Restaurant. Ken gibt sich als Kellner in Ausbildung aus. Als er kurz davor ist die beiden ebenfalls aus dem Weg zu räumen, taucht der Sheriff(Larry Purtell) auf. Ken wird langsam unruhiger, spielt aber weiterhin den neuen Kellner. Wirklich ungemütlich wird es erst, als seine beiden Mordopfer wieder zum Leben erwachen. Der einfallsreiche Ken muss sich nun wohl oder übel um die Lebenden und die Toten kümmern, die für ihn die Nacht zum Tag machen.

Blutige Low-Budget-Produktion

Patrick Horvaths Horror-Komödie Kentucky Fried Zombies erfindet das Zombie-Genre nicht neu, aber das ist auch nicht beabsichtigt. Die blutige Low-Budget-Produktion befasst sich sogar viel mit der Interaktion zwischen den noch lebenden Darstellern, sodass die Untoten teilweise in den Hintergrund geraten, was die Spannung weiterhin erhöht, da man immer wieder mit ihrem Erscheinen rechnet.

Im Mittelpunkt stehen hier allerdings ganz klar die absurden Situationen, die zu teils unlogischen und gerade deshalb auch lustigen Handlungen der Protagonisten führen. Der billig inszenierte Film kann zwar weder mit tollen Effekten noch mit bekannten Schauspielern aufwarten, lässt dem Zuschauer aber keine Chance auch nur eine Minute über das Wechseln des Programmes nachzudenken. Durch häufige Pausen zwischen den Actionszenen wird der Zuschauer gezwungen im eigenen Saft zu schmoren und sich Gedanken über den weiteren Verlauf der Geschichte zu machen. Dabei stellt man fest, dass man sogar einem Serienmörder die Daumen drücken kann, wenn er hungrigen Zombies gegenüber tritt.

Witzige Situationen bei der Zombiebekämpfung

Apropos Zombies. Die blassen Stehaufmännchen bestechen hier weder durch körperliche Fitness noch durch erkennbare Intelligenz, was vor allem bei den beiden Diner-Angestellten immer wieder zu witzigen Situationen führt. Die Darsteller beweisen bei der Bekämpfung der lebenden Untoten viel Kreativität, die sie auch im gekonnten Umgang mit herkömmlichem Klebeband unter Beweis stellen.

Bei den Darstellern muss Joshua Grote, der den Serienkiller Ken verkörpert, hervorgehoben werden. Der Schauspieler, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Luke Perry und James van der Beek aufweist, schafft es den Zuschauer zu polarisieren. Durch seine teils rücksichtslose Gewalt und die offen gezeigte Skrupellosigkeit wünscht man ihm einen langsamen, qualvollen Tod. Auf der anderen Seite schmunzelt man über seine überzogenen Sprüche und seine grobe Fahrlässigkeit, die seinen Opfern auch verlockende Chancen zur Flucht bietet. Obwohl ihm die Situation immer mehr aus den Händen gleitet, gelingt es ihm nach außen hin die Fassung zu bewahren, auch wenn man bei seinen schrägen Ideen nicht immer nachvollziehen kann, dass diese Entscheidungen von einem kühlen Kopf getroffen wurden.

Budget von Kentucky Fried Zombies lag bei ca. 500.000,- Dollar

Um noch einmal zu den unterkühlten Untoten zu kommen, muss man leider negativ bewerten, dass der Zuschauer mit einer Frage komplett allein gelassen werden: Mit der Frage nach dem Warum? Warum verwandeln sich die Menschen nach ihrer Ermordung in Zombies? Liegt es an dem Trinkwasser in der Gegend? An Viren, die sich in der Luft verbreiten? Oder wird die “Krankheit” wie bei anderen Krankheiten durch Mensch-zu-Mensch-Kontakt übertragen und bricht erst nach dem Tode aus? Leider bekommt man darauf keinerlei Hinweis, was sehr unbefriedigend ist.
Eventuell wird dies in einer möglichen Fortsetzung erläutert.

Nichtsdestotrotz kommen Fans von verrückten Dialogen à la Quentin Tarantino bei dem B-Movie von 2009 voll auf ihre Kosten. Regisseur Patrick Horvath macht nicht den Fehler, dass er seinen Schauspielern mehr zumutet, als sie verkraften können und damit erschafft er etwas, das viele für unmöglich halten: Eine sehenswerte Horror-Komödie, die ohne viel Geld (Budget lag bei ca. 500.000,- Dollar) und ohne große Namen überzeugen und unterhalten kann.

Fazit: Ohne große Erwartungen kann man einen Film genießen, der genau das bietet, was er verspricht: Absurde Begebenheiten, interessante Charaktere und ca. 72 Minuten, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.

Bewertung: 6/10

Dead Snow (2009) Filmreview

Titel: Dead Snow

Dead SnowJahr: 2009
Genre: Horror, Zombiefilm, Komödie
Regie: Tommy Wirkola
Darsteller: Lasse Valdal, Charlotte Frogner, Vegar Hoel
Laufzeit: 1 Stunde, 31 Minuten
Anbieter: Amazon Video

Beschreibung von Dead Snow: “Eine Gruppe junger Leute, Studenten der Medizin allesamt, trifft sich zum Schneesport-Wochenende in einer Ferienhütte irgendwo in den Bergen Norwegens. Die Anreise klappt relativ reibungslos, doch schon bald weist ein unheimlicher alter Mann die Winterfrischler auf eine Legende hin, nach der in der Gegend die Geister von gefallenen Wehrmachtsoldaten spuken sollen. Als schließlich zombifizierte SS-Männer an die Hüttentür klopfen, ist es für Flucht bereits zu spät, und die jungen Leute müssen den ungleichen Kampf aufnehmen.”

Zusammenfassung von Dead Snow: Zombies auf verschneiten Berghängen – das klingt interessant. Nazi-Zombies auf verschneiten Berghängen in Norwegen – das klingt eher absurd und wie ein Film direkt aus der Trash-Ecke. Dennoch unternimmt Tommy Wirkola mit Dead Snow, Zombies, Nazis und Schnee unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist eigenwillig.

Die Story

Acht Medizin-Studenten wollen eine Auszeit vom Alltagsstress nehmen und fahren für ein Wochenende in die Berge, um in einer einsamen Berghütte einfach nur Spaß zu haben und zu entspannen. Doch bereits am ersten Abend wird das Wochenend-Idyll aus Schneeballschlachten, billigem Bier und jugendlichen Hormonen getrübt. Zum einen ist ein Mitglied der Gruppe bisher noch nicht bei der Hütte eingetroffen, da die junge Frau sich auf einer Ski-Tour befand, zum anderen steht plötzlich ein unheimlicher Fremder vor der Tür. Als die Freunde ihn in die Hütte lassen, erzählt er ihnen von der bewegten Geschichte der Gegend. Vor über 70 Jahren soll sich ein Trupp von Nazis mit gestohlenen Wertgegenständen in die Berge geflüchtet haben und wurde seitdem nie wieder gesehen.

Die Studenten tun die Geschichte als albernen Scherz ab, doch nachdem der Fremde wieder in die Nacht verschwunden ist, häufen sich am nächsten Tag die seltsamen Vorkommnisse. Die Leiche des Fremden wird in seinem Zelt mit herausquellenden Innereien aufgefunden und eines der Mädchen verschwindet spurlos. Als die Freunde dann auch noch ein Kästchen voller Schmuck unter den Dielen des Wohnzimmers entdecken, bricht plötzlich die Hölle auf Erden aus und die Studenten müssen ihr Leben gegen ein Bataillon von Zombie-Soldaten verteidigen.

Ausstattung

Was man „Dead Snow“ zu Gute halten kann, sind sowohl die Bild- als auch die Sound-Qualität. Mit scharfen Konturen und präziser Kamera-Führung werden den Zuschauern einige schöne Einblick in die weißen Schnee-Felder Norwegens präsentiert, die einen interessanten Kontrast zu den Blutrünstigen Zombies und fliegenden Gedärmen bildet. Untermalt wird die Szenerie mal von typisch skandinavischen Rock-Titeln und mal von dezenten, aber Stimmungsvollen Gruselklängen. Allerdings spart der Film sehr an Effekten und greift dann auf Tricks wie dunkle Umgebungen und Aufnahmen aus weiter Entfernung zurück, um dennoch ein kleines bisschen Horror vermitteln zu können. Während des Films eher sparsam, lässt „Dead Snow“ erst ganz zum Schluss das übertrieben rote Blut in Strömen fließen, untermalt von Knurr-Geräuschen die wohl eher zu einem Bären als zu einem Zombie gehören sollte.

„Dead Snow“ versucht, ein für einen Horrorfilm ungewöhnliches Setting mit typischen Eigenschaften einer Komödie zu vermischen. Dabei hat sich Tommy Wirkola von klassischen Trash-Filmen wie „The Evil Dead“ inspirieren lassen. Daran ist nichts verwerfliches. Allerdings hätte Wirkola lieber einen Film weniger als Vorlage genommen und sich mehr auf sein eigenes Projekt konzentriert. Denn dann hätte aus „Dead Snow“ wirklich etwas interessantes werden können. So ist der Film nichts Halbes und nichts Ganzes und wirkt oft lieblos zusammen getackert.

Trashiger Zombieklamauk

Ein Beispiel: in einer Szene haben die Zombies gerade die Fenster zerstört und greifen gierig nach jedem, der zu nahe an dem Loch steht. Im nächsten Moment folgt ein scharfer Schnitt, es ist helllichter Tag und der Schauplatz hat sich einige Kilometer von der Hütte entfernt. Ein erneuter Schnitt und die Zuschauer sehen wieder ins Innere der Hütte. Von den Zombies fehlt jede Spur und die Überlebenden planen bereits ihre Flucht. Und das ist nur eines der vielen Beispiele, die die Qualität dieses Films anschaulich wiedergeben.

Fazit: Auch wenn man „Dead Snow“ zumindest einen Punkt für den Versuch gutschreiben sollte, Zombies in eine Schneelandschaft zu integrieren, muss man dem Film für jeden anderen Bereich Punkte abziehen: von den Witzen zünden nur zwei bis drei, die Horror-Elemente sind vorhersehbar und am Ende wird nicht nur von „The Evil Dead“ abgekupfert, sondern dreist geklaut – und das nicht einmal gut. Nur Freunde von Hardcore-Trash können diesem Film überhaupt etwas abgewinnen. Alle anderen sollten einen weiten Bogen um die Nazi-Zombies und „Dead Snow“ machen.

Bewertung: 9/10

Zombieland (2009) Filmreview

Titel: Zombieland

zombielandJahr: 2009
Genre: Zombiefilm, Komödie
Regie: Ruben Fleischer
Darsteller: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone, Abigail Breslin
Laufzeit: 1 Stunde, 20 Minuten
Anbieter: Maxdome

Beschreibung von Zombieland: “Ein Virus hat den Großteil der Bevölkerung der USA in Zombies verwandelt. Nur eine Handvoll Menschen hat die Katastrophe überlebt. Der eher schüchterne Columbus (Jesse Eisenberg) gehört zu den wenigen Überlebenden. Das hat er vor allem seiner großen Vorsicht und dem strikten Befolgen seiner Überlebensregeln (“Vorsicht auf dem Klo”, “reise leicht”, “spiel nicht den Helden” oder “überprüfe den Rücksitz”) zu verdanken.”

Zusammenfassung von Zombieland: Ein Virus, der die Menschen zu Untoten macht. Keine neue Story. Es erinnert an „Resident Evil“, „Dawn of the Dead“ oder andere Zombie Klassiker. Doch „Zombieland“ ist anders. Denn „Zombieland“ erzählt die Geschichte zweier Männer, welche in einer Welt voll mit Untoten überleben wollen. Das Problem an der Sache ist – wie können zwei Männer überleben, die vollkommen unterschiedlicher nicht sein könnten? Columbus (wunderbar dargestellt von Jesse Eisenberg) hält sich strikt an seine 47 Überlebensregel. Unter den Regeln fallen etwa die Gebote „Sei vorsichtig auf dem WC“, „Spiel auf keinen Fall den Helden“, „Überprüfe immer den Rücksitz am Auto“ und „Reise ohne schwerem Gepäck“. Auch wenn er ein absoluter Anti-Held ist, konnte er durch diese bislang alle Angriffe unbeschadet überstehen. Natürlich auch, weil eine Portion Glück an seiner Seite ist und er in der trostlosen Einöde voll mit Untoten den knallharten Hund Tallahassee kennenlernt.

Tallahassee, der Abgedrehte

Tallahassee (ein brillanter Woody Harrelson) ist nämlich das genaue Gegenteil von Columbus. Ein abgebrühter Hund, der mit abartigen Methoden versucht die Untoten in die Hölle zurück zu schicken. Als Columbus auf den wilden Tallahassee trifft und nach den ersten Problemen doch das gemeinsame Ziel (Zombies töten!) die beiden verbindet, treffen sie auf weitere Überlebende.

Wichita (Emma Stone) als auch Little Rock (Abigail Bresling) treffen mitten im ärgsten Chaos auf die beiden Männer. Vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, müssen sich die Frage stellen: wie überlebt man gegen die Untoten? Eine weitere Hilfe ist Bill Murray, welcher sich in „Zombieland“ selbst als alternder Star verkörpert, welcher ebenfalls überlebt hat. Neben all den Problemen zweier unterschiedlicher Männer, zweier unterschiedlicher Frauen und einem alternden Hollywood Star, gibt es noch die Liebe. Denn Columbus und Wichita kommen sich immer näher – ein Problem in einer Welt, in der Liebe keinen Platz mehr hat.

Der Film „Zombieland“ ist eine perfekte Hommage an „Dawn of the Dead“ – verpackt mit einer großen Portion Humor. Was für die Europäer „Shaun of the Dead“ ist, ist für die Amerikaner „Zombieland“

Schwarzer Humor

Der Film besticht vor allem durch seinen schwarzen Humor. Ruben Fleischer, der Regisseur der Splatter Komödie, hat mit Woody Harrelson (Sieben Leben, 2012, Natural Born Killers) als auch Jesse Eisenberg (The Village) zwei Schauspieler verpflichten können, welche perfekt zusammenpassen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Auch Abigail Breslin (Rezept zum Verlieben, Little Miss Sunshine) wie auch Emma Stone (Superbad) passen wunderbar in das Cast des Films. Auch Bill Murray, der sich selbst in „Zombieland“ verkörpert (auch wenn nur kurz) ist für eine Portion Extrahumor verantwortlich, aber anstelle Murrays hätte sollen Patrick Swayze einen Part im Film übernehmen sollen, der auf Grund seiner schweren Krebserkrankung aber absagen musste.

Der Film konnte auch beim Filmfestival in Sitges 2009 brillieren. Hier erhielt der Film den Publikumspreis.

Zudem soll eine Fortsetzung folgen bzw. wird auch überlegt eine TV Serie umzusetzen. „Zombieland“ wäre auf jeden Fall der perfekte Pilot dafür.

Fazit: Auch die DVD überzeugt auf der ganzen Linie. Das Bonusmaterial begeistert jeden Zombie- und Film Fan. Kommentare des Regisseurs, der Besetzung als auch unveröffentlichte Szenen und Hintergrundstorys runden die perfekt inszenierte DVD ab.

Bewertung: 9/10

Land of the Dead (2005) Filmreview

Titel: Land of the Dead

Land of the DeadJahr: 2005
Genre: Zombiefilm, Horror
Regie: George A. Romero
Darsteller: Devon Bostick, Simon Baker, Asia Argento
Laufzeit: 1 Stunde, 33 Minuten

Beschreibung von Land of the Dead: “Eine Armee der Untoten beherrscht die Welt und die letzten Überlebenden haben sich hinter den Mauern einer zerstörten Stadt verschanzt. Doch auch in der letzten Bastion der Menschheit herrscht Unruhe: Revolution liegt in der Luft, Straßenkämpfe sind an der Tagesordnung, und mit jeder Nacht, die verstreicht, entwickeln sich die Zombies vor den Toren der Stadt zu immer mächtigeren Kreaturen … Nach zwei Jahrzehnten kehrt Horror-Legende George A. Romero zurück zu dem von ihm geschaffenen Genre – und schlägt, mit Simon Baker, John Leguizamo und Dennis Hopper in den Hauptrollen, ein neues Kapitel des Schreckens auf. Der Meister ist zurück. Und mit ihm die Angst …”

Das Land der Toten

Der simple, aber durchschlagende Titel „The Land of the Dead“, zu deutsch etwa „Das Land der Toten“ macht keinen Hehl aus dem Inhalt des Filmes: Zombies. Fans von Horrorfilmen und allgemeinem Blutverspritzen sollten auch etwas mit dem Namen des Drehbuchautors und Regisseurs des Filmes anfangen können. George A. Romero hat bereits drei weitere Zombie-Vorläufer der „Living Dead“ Serie geschaffen, doch auch weitere Titel wie „Tales from the Dark Side“, und „Chill Faktor“ sind den meisten Grusel Fans bekannt. Nicht umsonst wird er auch als „Godfather of all Zombies“ gehandelt. Oktober 2009 wurde ihm der Mastermind Award von Spike TV übergeben, bei der Verleihung sagte Quentin Tarantino, der ihm den Award überreichte das A in George A. Romero stünde für „a fucking genius“, zu deutsch etwa „ein verdammtes Genie“.

In Land of the Dead fallen Zombies über die Städte her und zehren, wie es in ihrer Natur liegt, am liebsten von Menschenfleisch. Um Attacken der lebenden Toten zu vermeiden, errichten der wohlhabende Businessmann Kaufman, gespielt von Dennis Hopper, eine sichere, verbarrikadierte Stadt, die die Elite schützen soll. Die Unterschicht muss sich hingegen außerhalb der sicheren Mauern mit den Untoten herumschlagen. Riley (Simon Baker) und seine Anhänger, zu denen auch Cholo (John Leguizamo) zählt, haben sich hingegen der Aufgabe verschrieben, die Menschen außerhalb der gesicherten Stadt zu schützen. Mit Schusswaffen aller Art schießen sie Zombies ab, bis Kaufman sich dazu bereit erklärt eine Maschine zu sponsorn, die ihre Aufgabe um einiges vereinfacht.

Die Festung

Riley ist mit seinem Team verantwortlich für den Bau und Einsatz von Dead Reckoning, einem busähnlichen Tank, der Zombies effektiv ablenkt und niederstreckt. Als Cholo jedoch von Kaufman verlangt, dass dieser die gloriosen Konstrukteure der Killermaschine wie vereinbart ins Innere der Stadt lässt, verweigert dieser ihnen den Zutritt und will außerdem Dead Reckoning an sich reißen. Allerdings gelingt Cholo die Flucht mit der Maschine und gemeinsam macht sich die Truppe auf den Weg in benachbarte Orte, um dort Zombies zu bekämpfen. Doch wie es das Schicksal so will wird die sicher geglaubte Festung von fleischfressenden Leichen überrannt. Die Zombies haben sich wie es scheint organisiert und sind zu überraschenderweise zu kognitivem Verhalten fähig. Dead Reckoning kommt jedoch im rechten Moment zu Hilfe und die Zombies können trotz überraschender Fähigkeiten in großen Mengen niedergestreckt werden. Dennoch bleibt das Ende eine kleine Überraschung für sich.

Land of the Dead bietet seinen Zuschauern leichte, tiefenlose Unterhaltung. Die recht einfachen, geschichtslosen Charaktere schonen das Gemüt und lassen die Konzentration auf dem wesentlichen Ruhen. In diesem Fall besteht das Wesentliche aus Zombies, Action und einer Reihe von Grusel- und Ekeleffekten. Allerdings fehlt es den Charakteren in keiner Weise an klarer Motivation. Die Antriebe von Riley, Cholo, Kaufman und Co. sind einfach zu erkennen und ihre Taten scheinen somit nachvollziehbar. Abgesehen davon bietet Land of the Dead eine erwartungsgemäße Besetzung bestehend aus einem junggesichtigen Kerl, einem interessanten Mädchen und natürlich dem komödiantischen Sidekick.

Klassischer Zombiestil

Romero geizt dabei nicht mit weniger appetitanregenden visuellen Überraschungen. Abgetrennte Köpfe und von der Decke hängende Leichen werden nur allzu oft und gern gezeigt. Während der Plot des Films eher unoriginell erscheint, gibt es zwischen Zombie- und Menschengesellschaft in diesem Film überraschende Parallelen.

Fazit: Trotz fadem Plot und furchtbar klischeehaften Charakteren ist Land of the Dead kein trashiger Streifen, sondern ein gelungener Horrorfilm, auch wenn für das optimale Horrorerlebnis ein paar herzschlagerhöhende Zombieszenen fehlen. Dafür gibt die Storyline einige unvorhersehbare „Kracher her“. In diesem Sinne ist Land of the Dead eher im klassischen Zombie-Stil gehalten. Zur bloßen Unterhaltung, ohne unsinnigen Tiefgang reicht es allemal. Ob sich Romero bei dem fünften Teil der Serie in wenigen Punkten verbessert hat kann zum jetzigen Zeitpunkt ganz einfach in Erfahrung gebracht werden.

Bewertung: 6.5/10

Zombie: Dead Undead Filmreview

Vampire und Zombies bestimmten seit Jahrzehnten das Genre des Horrorfilms. Mit “Zombie: Dead Undead” hingegen versucht Matthew R. Anderson eine interessante Kreuzung zu erreichen. Denn erstmals in der Filmgeschichte infizieren sich Vampire mit einem Virus, die sie tatsächlich zu Zombies werden lassen. Dass die Story nicht gerade vom Hocker haut und im Endeffekt nur die Hardcore Genre-Fans angesprochen werden, stört im Endeffekt niemanden. “Zombie: Dead Undead” ist ein netter Versuch einer revolutionären Genre-Geschichte, die im Endeffekt jedoch an der Umsetzung scheitert. Der Versuch mag zwar gegeben sein, doch Matthew R. Anderson hat es – im wahrsten Sinne des Wortes – ein wenig verbockt.

Die Story beginnt untypisch für einen Horrorfilm. Denn friedliche Vampire, die keinem etwas antun können, werden plötzlich zu zombieähnlichen Monstern. Schuld ist ein Virus, mit dem die friedliebenden Vampire infiziert werden. Der einzige Drang, den die Vampire verspüren, ist das Blut der Menschen zu trinken und deren Fleisch zu fressen. Dass sie davor auch nicht vor Gleichgesinnten zurückschrecken bedeutet auch, dass die Vampire, welche vom Virus verschont blieben, ebenfalls auf der Speisekarte ihrer verwandelten Kumpels stehen. Die nicht infizierten Vampire versuchen aus diesem Grund die Seuche in den Griff zu bekommen. Denn die Vampire haben keine Lust, dass die Menschen von den Vampiren (oder den mutierten Vampiren) etwas mitbekommen. Eine Armee von Vampiren wird rekrutiert, welche Zombie: Dead Undeadgegen die infizierten Kumpels antreten soll.

Und genau da muss eine Gruppe von Menschen Urlaub in Form eines Camping Trips begehen und gerät – wie kann es anders sein – in den Krieg der Vampire. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entschließt man sich, dass man den freundlichen Vampiren zur Seite steht gegen die infizierten Genossen. Es ist auch die einzige Möglichkeit, unbeschadet aus der Sache wieder rauszukommen. Denn desto länger der Kampf dauert, desto klarer wird der Gruppe Menschen, dass es nicht nur um einen Kampf der Vampire geht, sondern auch darum, ob die Menschheit ausstirbt oder nicht…

Matthew R. Anderson hat zwar schon mit Filmen wie “Fox – Die letzte Schlacht im Pazifik”, “J. Edgar” oder auch “Sarah und Harley – Eine Freundschaft für immer” oder auch “Cross – Das Ende ist nah” einige Filme gedreht, hat aber bislang im Horror Genre nicht Fuß fassen können. “Zombie: Dead Undead” ist mit Sicherheit keine Visitenkarte, sodass man davon ausgehen muss, dass Anderson auch das Genre wieder wechseln wird. Die Idee mag interessant sein, die Umsetzung ist jedoch äußerst schwach. Vielleicht liegt es auch an den Darstellern, welche zur Verfügung stehen. Denn mit Luke Goss hat man zwar einen eher bekannten Schauspieler verpflichten können, der bereits mit “Red Widow” oder auch “7 Below – Haus der dunklen Seelen” wie “Death Race 3” einiges an Erfahrung sammeln konnte, dennoch ist Goss weit weg von einer soliden Leistung. Dass Matthew R. Anderson neben der Regie selbst auch als Darsteller zur Verfügung steht, mag zwar interessant sein, wie so viele Aspekte von seiner Arbeit, dennoch scheitert auch er bei der Umsetzung seiner eigenen Idee als Darsteller. Auch Spice Williams-Crosby ist keine Zukunftshoffnung im Horror Genre, auch wenn sie bereits mit “Death Valley” ein wenig Horrorluft atmen konnte.

“Zombie: Dead Undead” ist eine perfekte Kombination aus einer Idee, die relativ neu ist, jedoch an der Umsetzung gescheitert ist. Dass zwar Genre Fans durchaus mit dem Film leben können, mag sein, jedoch sind wohl Fans von Vampiren oder Zombies relativ verwirrt, wenn sie sich “Zombie: Dead Undead” ansehen. Dass der Film nicht wirklich etwas bietet, was das Horror Genre erfüllt, ist eine Sache. Denn neben angsteinflößenden Szenen oder blutigen Morden findet man nur wenige Dinge, die wirklich überraschend oder begeisternd sind. Matthew R. Anderson hat es nicht geschafft eine halbwegs gute und neue Story dermaßen zu verpacken, dass man womöglich von einem guten Film sprechen kann. Wer sich “Zombie: Dead Undead” tatsächlich ansehen möchte, sollte sich den Film vorher in der Videothek ausleihen um sich nicht über rausgeworfenen Geld zu ärgern, wenn er den Film tatsächlich kaufen will. Man kann gespannt sein, ob derartige Kombinationen aus verschiedenen Monstern weiter Schule machen wird oder ob es beim einzigen Versuch bleiben wird.

War of the Dead – Band of Zombies Filmreview

“War of the Dead – Band of Zombies” erzählt die Geschichte eines Platoons aus Finnland im Zweiten Weltkrieg. Das Platoon erhält den Auftrag, dass ein Bunker ausfindig gemacht werden soll, der jedoch im feindlichen Gebiet steht. Die Soldaten kämpfen sich durch ein Waldgebiet, bei welchem sehr wohl ein ungewisses Ziel lauert. Denn die Truppe bemerkt, dass immer mehr seltsame Ereignisse zu Tage kommen, sodass einige von den Soldaten unsicher werden, ob sie die Mission tatsächlich zu Ende führen sollen.

Denn als die Truppe den Bunker entdeckt bemerken sie, dass es keineswegs ein Bunker zur Landesverteidigung ist, sondern, dass dieser ein Labor ist, in welchem scheinbar eigenartige Experimente durchgeführt werden. Das Labor war scheinbar von Deutschen besetzt, welche mit den toten Russen experimentierten. Dass der Bunker dennoch, nach Auftrag der Regierung, untersucht gehört, steht außer Frage, sodass man sich in die engen Gänge wagt. Neben der Klaustrophobie einzelner Soldaten ist auch die immerwährende Dunkelheit ein Problem einiger Kameraden. Denn immer wieder hören sie Geräusche und müssen schlussendlich feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, welche in der Anlage unterwegs sind. Denn die Deutschen hatten bei ihren Experimenten nur ein Ziel: Die toten Russen wieder zum Leben zu erwecken und für das eigene Reich kämpfen zu lassen. Nun haben die toten Russen jedoch neue Gegner – nämlich das finnische Platoon im eigenen Labor.

Ein unbekanntes Team sorgt für eine Zombie-Nostalgie

Marko Mäkilaakso will mit seinem zweiten Film nach “Me and Morrison” das Horror Genre ergründen und hat dies mit “War of the Dead – Band of Zombies” auch geschafft. Natürlich ist der Film weit weg von den klassischen Horrorfilmen und kommt auch irgendwie “bekannt” vor, jedoch hat Mäkilaakso sehr wohl einige Details und Elemente einfließen lassen, die durchaus auch für Überraschungen bei Genre-Fans sorgen.

Andrew Tiernan, 47 Jahre alt, ist der Darsteller des Films, der bereits in “300: Rise of an Empire” zu sehen war bzw. auch in “Dead Cert” und “Freight” wie “Luther” zu bewundern war. Tiernan hat bereits Erfahrung im Horror Genre und konnte mit “War of the Dead – Band of Zombies” einen weiteren Film in seiner Horrorkarriere hinzufügen. An seiner Seite fungiert Jouko Ahola, der zwar mit “Unbesiegbar” oder “Königreich der Himmel” keine Erfahrung im Horror Genre sammeln konnte, jedoch in “War of the Dead – Band of Zombies” sehr wohl überzeugt. Für Samuel Vauramo ist die Rolle übrigens sein Debüt in dem Horror-Slasher.

Hintergrundinformationen zu “War of the Dead – Band of Zombies”

“War of the Dead – Band of Zombies” gilt bislang als teuerste litauische Produktion aller Zeiten und gilt in Insiderkrisen als Hommage an die 80er Jahre Actionfilme. So orientiert der Film nach Angaben stark an “Rambo”, “Terminator” sowie auch an “American Ninja” bzw. “Indiana Jones”. Auch der Name war eine Zeitlang ungewiss, denn zu Beginn sollte der Zombie-Slasher “Stones War” heißen. Stan Lee, Comicautor von Marvel, machte jedoch den Vorschlag “War of the Dead – Band of Zombies”, welcher auf Zuspruch stieß und somit den anderen Namen ablöste. Statt Andrew Tiernan wäre zudem auch James Van der Beek aus “Blackwards” für die Hauptrolle des Captain Stone vorgesehen gewesen. Dieser lehnte schlussendlich ab, sodass Tiernan die Rolle erhielt.

“War of the Dead – Band of Zombies” wurde zudem im Jahr 2007 gedreht bzw. wurde im Jahr 2008 bearbeitet. Da jedoch die notwendigen Geldmittel fehlten, verschob sich die Fertigstellung bis in das Jahr 2011.

Fazit

“War of the Dead – Band of Zombies” orientiert sich nicht nur an die 80er Jahre Actionkracher sondern auch an die typischen Charaktereigenschaften eines Horrorfilms mit einer Menge Untote, die zwar keine Zombies sind, aber zombieähnlich agieren. Dass natürlich die Handlung rund um die Nationalsozialisten und ihre Experimente mit toten Russen als äußerst simpel angesehen werden kann, steht außer Frage. Doch das Team hat sich redlich bemüht einen Horrorfilm zu schaffen, der durchaus mit anderen “No Name” Produktionen mithalten kann. Ein Klassiker wird “War of the Dead – Band of Zombies” nicht werden, jedoch aber ein typischer Fan für Genre-Fans, die sich wieder 90 Minuten lang über Menschenfresser amüsieren können.

Remains of the Walking Dead Filmreview

Steve Niles hat bereits mit seiner Graphic Novel Vorlage zu dem Film “30 Days of Night” die Genre-Fans begeistern können. Während bei “30 Days of Night” noch blutrünstige Vampire eine Gruppe von Überlebenden in Angst und Schrecken versetzte, so ist nun bei “Remains of the Walking Dead” ein Film mit Zombies entstanden, der schon wie “30 Days of Night” mit grafischen Highlights besticht. Für Freunde von “30 Days of Night” ist “Remains of the Walking Dead” der perfekte Nachschlag. Auch wenn die Story, wie beinahe in jedem Zombie-Slasher nicht neu ist, so überzeugt der Film durch überraschende Wendungen und garantiert auch die eine oder andere “starke” Szene.

Was in Reno passiert das bleibt auch in Reno. Ein Spruch, der von allen gehalten wird, wenn sie schon einmal in Reno, Nevada, waren. Eine Stadt, die mit Sicherheit DER Garant für Träume und Spaß sind und Jahr für Jahr Millionen von Touristen anlocken. Hätten die Touristen jedoch gewusst, dass Reno auch in der Nähe eines Kraftwerkes gebaut wurde, welches mit Sicherheitsmängel ausgestattet ist, hätten wohl einige Touristen nicht Reno als Urlaubsort bevorzugt. Es kommt wie es kommen muss – denn in der unmittelbaren Nähe von Reno kommt es zum Unglück und eine nukleare Katastrophe macht die Gegend den Erdboden gleich. Die Menschen, welche Reno besucht haben, um Spaß zu haben, werden durch die Strahlen bzw. einer Giftwolke verseucht. Die radioaktive Wolke hat die Touristen sozusagen verschlungen. Doch die Gäste und Bewohner von Reno sterben nicht an einem qualvollen Tod, sondern verwandeln sich in blutrünstige Zombies, welche nur einem Trieb nachgehen: Dem Trieb zu Fressen. Reno ist nicht mehr die Stadt, welche wir kennen – Reno wird zum Gelände für Untote.

Das bemerkt auch eine Gruppe Überlebender, welche wie durch ein Wunder die nukleare Katastrophe überlebt hat. Die Überlebenden bilden eine Gruppe um gegen die Untoten vorzugehen bzw. die Angriffe der Zombies zu überleben. Darunter befinden sich Tom, ein krankhafter Alkoholiker, sowie auch die Barfrau Tori. Auch dabei ist Jensen, der Assistent eines Zauberers und die lebensfrohe und leicht verrückte Cindy. Auch der mutlose Victor wie Ramsey gehören der Gruppe Überlebender an, die nur ein Ziel hat: Überleben.

Als Zufluchtsort hat man als erstes ein Casino in Reno aufgesucht. Doch was zuerst als perfektes Versteck aussieht, wird immer mehr zur Falle. Denn die Zombies werden Tag für Tag intelligenter und hinterhältiger. Es kommt wie es kommen muss und das Casino wird als unsicher erklärt, sodass sich die Gruppe die Frage stellen muss: Im Casino bleiben und mit großer Wahrscheinlichkeit sterben oder die Stadt verlassen und mit großer Wahrscheinlichkeit sterben? Ganz egal, für was sich die Gruppe entscheidet – es wird ein Kampf bis zum bitteren Ende werden, denn mit den Zombies ist nicht gut Kirschen essen.

Colin Theys hat mit “Remains of the Walking Dead” ein imposantes Werk geschaffen, welches durchaus 90 Minuten lang die Zuseher unterhält. Theys hat bereits mit “Dead Souls” wie “Alien Opponent” Horror-Luft geatmet und weiß, auf was es im Genre ankommt. Dass “Remains of the Walking Dead” nicht auf der ganzen Linie überzeugt, ist im Endeffekt kein Problem. Denn der Film überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen, hat eine Portion Humor integriert und scheut auch nicht vor Slasher-Szenen, die in jeden guten Zombie-Film eingebaut gehören.

An der Seite von Theys ist das Cast mit durchaus passablen Schauspielern aufgefüllt worden. So ist Miko Hughes, bekannt aus “Das Mercury Puzzle” (der kleine Junge an der Seite von Bruce Willis), “Spawn”, “Apollo 13” sowie “Boston Public” im Film zu bewundern. Hughes überzeugt in “Remains of the Walking Dead”, sodass man sehr wohl zur Ansicht gelangen könnte, dass es mitunter nicht der letzte Horrorfilm von Hughes war.

Ebenso ist auch Grant Bowler in “Remains of the Walking Dead” überzeugend. Bekannt aus “GCB”, “Liz & Dick” bzw. “Killer Elite” und “The Cape” bahnt er sich mit den Überlebenden einen Weg durch Reno um nicht den Untoten zum Opfer zu fallen. Mit an seiner Seite ist Tawny Cypress, die bereits in “Blue Bloods”, “Good Wife” sowie “Gesetz der Straße – Brooklyns Finest” und “Law & Order: New York” zu sehen war.

[REC]² Filmreview

Ein gesamtes Haus mitten in Barcelona steht unter Quarantäne. Hier waren ein Fernsehteam und ein Trupp von Feuerwehrleuten zum Einsatz gekommen. Die Gesundheitsbehörde und die Polizei wissen, dass keiner das Haus verlassen darf, weil eine gefährliche Seuche ausgebrochen ist. Damit auch wirklich keiner das Haus verlässt und damit von der Einlage ein Eindruck gewonnen werden kann, wird von der Polizei eine Spezialeinheit in das Haus geschickt. Diese Spezialeinheit findet in dem Haus etwas, was die Vorstellungskraft bei weitem übersteigt.

Die Blicke waren im Jahr 2007 starr auf die Leinwand gerichtet und diese Blicke zeigten Angst und Entsetzen. Im Jahr 1998 wurde bei Blair Witch Projekt noch auf grobkörnige Aufnahmen und auf groß angelegten Internethype gesetzt, worauf bei dem spanischen Horrorfilm Rec verzichtet wird und dem Zuschauer wird nicht bereits das Geschehen im Vorhinein als real angepreist. Die Handkameras waren technisch perfekt durchdacht und damit wurde eine pseudo-dokumentare und höllisch reale Atmosphäre geschaffen. Sowohl die Presse, wie auch das Publikum wurden damit überzeugt und es wurden international Preise abgeräumt. Der Einsatz von Kameras potenziert sich mit Rec 2 auf technischer Ebene und die Zuschauer bekommen inhaltlich eine Axt in das Bein gejagt, die einen bitteren Schmerz auch im Nachhinein hinterlässt.

article: Ein gesamtes Haus mitten in Barcelona steht unter Quarantäne. Hier waren ein Fernsehteam und ein Trupp von Feuerwehrleuten zum Einsatz gekommen. Die Gesundheitsbehörde und die Polizei wissen, dass keiner das Haus verlassen darf, weil eine gefährliche Seuche ausgebrochen ist. Damit auch wirklich keiner das Haus verlässt und damit von der Einlage ein Eindruck gewonnen werden kann, wird von der Polizei eine Spezialeinheit in das Haus geschickt. Diese Spezialeinheit findet in dem Haus etwas, was die Vorstellungskraft bei weitem übersteigt.

Die Blicke waren im Jahr 2007 starr auf die Leinwand gerichtet und diese Blicke zeigten Angst und Entsetzen. Im Jahr 1998 wurde bei Blair Witch Projekt noch auf grobkörnige Aufnahmen und auf groß angelegten Internethype gesetzt, worauf bei dem spanischen Horrorfilm Rec verzichtet wird und dem Zuschauer wird nicht bereits das Geschehen im Vorhinein als real angepreist. Die Handkameras waren technisch perfekt durchdacht und damit wurde eine pseudo-dokumentare und höllisch reale Atmosphäre geschaffen. Sowohl die Presse, wie auch das Publikum wurden damit überzeugt und es wurden international Preise abgeräumt. Der Einsatz von Kameras potenziert sich mit Rec 2 auf technischer Ebene und die Zuschauer bekommen inhaltlich eine Axt in das Bein gejagt, die einen bitteren Schmerz auch im Nachhinein hinterlässt.

Der Film startet vielversprechend, denn die Zuschauer blicken bei der Spezialeinheit der spanischen Polizei auf die laufenden Vorbereitungen. Die vielen Helmkameras und die Ausrüstung wird überprüft, dann öffnen sich die Van-Türen und das isoliert Gebäude wird erblickt. Der erste Teil ließ im Dunkeln des Hauses die leblosen Körper zurück und unmittelbar an die Ereignisse wird mit vier gut gelaunten Einsatzkräften angeschlossen. Zu Beginn sind sie Sympathieträger und damit werden die nötigen Voraussetzungen für einen lebensnahen, angsteinflößenden Horrortrip geschaffen. Es wird ein enormes Potenzial freigelegt und dies gemeinsam mit der Aufstockung auf eine Handvoll Kameras. Zwar ist das Potenzial optisch zuweilen originell, allerdings entfaltet es sich nicht zu vollster Zufriedenheit. Neue Perspektiven und Schnitte ermöglichen die flexiblen Helmkameras, wobei schnell eine Reduzierung der Linsen auf Minimum erfolgt und damit geht ein gutes Konzept verloren. Der Einzelkamera von dem ersten Film blieben die Macher treu und sie hätten deutlich kreativer agieren können. Innerhalb von der ganzen Spielzeit werden dennoch gute Aufnahmen geschafft und die Angst der Protagonisten wird fühlbar gemacht.

Bei den Protagonisten werden schon bald die vergleichsweise starken Nerven auf die Probe gestellt, denn die Ruhe kommt schließlich vor dem Sturm. Die Spannung wird schnell ausgeschöpft, anstatt Stille und Dunkelheit weiterhin zu nutzen. Leider fehlt se an jeglicher Spannung, denn ein Infizierter nach dem anderen kommt aus einem Loch gekrochen. Die Spezialeinheit ist bereits innerhalb kurzer Zeit noch halb so groß. Nachdem die Lichter erloschen waren, ist kurz tiefschwarze Stille und es folgen Feuerwerkskörper und eine Gummipuppe. Der Macher präsentiert dann eine Gruppe Jugendlicher, die filmisch pubertäre Späße festhalten. Aus der Gefahrenzone werden die Teenager evakuiert. Sie bieten im Vergleich zu den unglaublich gefühlkalten Polizeibeamten als hysterische Kids ein starkes Kontrastprogramm. Für die wahrhaft standfesten Infizierten hält der Regisseur damit auch mehr Kanonenfutter bereit.

Ab diesem Moment folgt größtenteils das gängige Horrorklischee. Es wird eine kurzweilige Mischung aus präapokalyptischem Alptraum und Teenie-Horror präsentiert. Fehl am Platz sind menschlicher Instinkt und Intelligenz. Es wird einfach drauf losgeschossen, im Dunkeln rumgetappt, gebetet, gebissen, gekreischt und geschrien. Für die Herkunft des Virus wird leider auf eine einigermaßen realistische Erklärung verzichtet und handlungstechnisch fährt der Film Dauerschleife. Die Schuld für den Virus wird nicht chemischen Kriegswaffen oder Pharmakonzernen gegeben. Es ist wirklich schade, da das Erstaunen über Rec groß war und dann bei Rec 2 in die Ernüchterung übergeht. Die einst realitätsnahe Infektion driftet leider das übernatürliche ab.

Rec hat größtenteils mit hohen Erwartungen der Zuschauer zu kämpfen, doch es handelt sich nicht um einen schlechten Horrorfilm. Wird die Naivität von den Machern erst einmal akzeptiert, dann gibt es eine durchaus kurzweilige und sehenswerte Unterhaltung. In der Mitte gibt es mehr Schießerei als Spannung und trotz blasser Figuren fesselt der Film. Mit Sicherheit wurde Rec 2 wegen des schnellen Geldes gedreht und mehr als eine Millionen Zuschauer konnten alleine in Spanien gewonnen werden.

Der Film startet vielversprechend, denn die Zuschauer blicken bei der Spezialeinheit der spanischen Polizei auf die laufenden Vorbereitungen. Die vielen Helmkameras und die Ausrüstung wird überprüft, dann öffnen sich die Van-Türen und das isoliert Gebäude wird erblickt. Der erste Teil ließ im Dunkeln des Hauses die leblosen Körper zurück und unmittelbar an die Ereignisse wird mit vier gut gelaunten Einsatzkräften angeschlossen. Zu Beginn sind sie Sympathieträger und damit werden die nötigen Voraussetzungen für einen lebensnahen, angsteinflößenden Horrortrip geschaffen. Es wird ein enormes Potenzial freigelegt und dies gemeinsam mit der Aufstockung auf eine Handvoll Kameras. Zwar ist das Potenzial optisch zuweilen originell, allerdings entfaltet es sich nicht zu vollster Zufriedenheit. Neue Perspektiven und Schnitte ermöglichen die flexiblen Helmkameras, wobei schnell eine Reduzierung der Linsen auf Minimum erfolgt und damit geht ein gutes Konzept verloren. Der Einzelkamera von dem ersten Film blieben die Macher treu und sie hätten deutlich kreativer agieren können. Innerhalb von der ganzen Spielzeit werden dennoch gute Aufnahmen geschafft und die Angst der Protagonisten wird fühlbar gemacht.

Bei den Protagonisten werden schon bald die vergleichsweise starken Nerven auf die Probe gestellt, denn die Ruhe kommt schließlich vor dem Sturm. Die Spannung wird schnell ausgeschöpft, anstatt Stille und Dunkelheit weiterhin zu nutzen. Leider fehlt se an jeglicher Spannung, denn ein Infizierter nach dem anderen kommt aus einem Loch gekrochen. Die Spezialeinheit ist bereits innerhalb kurzer Zeit noch halb so groß. Nachdem die Lichter erloschen waren, ist kurz tiefschwarze Stille und es folgen Feuerwerkskörper und eine Gummipuppe. Der Macher präsentiert dann eine Gruppe Jugendlicher, die filmisch pubertäre Späße festhalten. Aus der Gefahrenzone werden die Teenager evakuiert. Sie bieten im Vergleich zu den unglaublich gefühlkalten Polizeibeamten als hysterische Kids ein starkes Kontrastprogramm. Für die wahrhaft standfesten Infizierten hält der Regisseur damit auch mehr Kanonenfutter bereit.

Ab diesem Moment folgt größtenteils das gängige Horrorklischee. Es wird eine kurzweilige Mischung aus präapokalyptischem Alptraum und Teenie-Horror präsentiert. Fehl am Platz sind menschlicher Instinkt und Intelligenz. Es wird einfach drauf losgeschossen, im Dunkeln rumgetappt, gebetet, gebissen, gekreischt und geschrien. Für die Herkunft des Virus wird leider auf eine einigermaßen realistische Erklärung verzichtet und handlungstechnisch fährt der Film Dauerschleife. Die Schuld für den Virus wird nicht chemischen Kriegswaffen oder Pharmakonzernen gegeben. Es ist wirklich schade, da das Erstaunen über Rec groß war und dann bei Rec 2 in die Ernüchterung übergeht. Die einst realitätsnahe Infektion driftet leider das übernatürliche ab.

Rec hat größtenteils mit hohen Erwartungen der Zuschauer zu kämpfen, doch es handelt sich nicht um einen schlechten Horrorfilm. Wird die Naivität von den Machern erst einmal akzeptiert, dann gibt es eine durchaus kurzweilige und sehenswerte Unterhaltung. In der Mitte gibt es mehr Schießerei als Spannung und trotz blasser Figuren fesselt der Film. Mit Sicherheit wurde Rec 2 wegen des schnellen Geldes gedreht und mehr als eine Millionen Zuschauer konnten alleine in Spanien gewonnen werden.

Zombie King Filmreview

“Zombie King”, “Zombie King and the Legion of Doom” bzw. “Zombie Beach Party” oder auch “Enter… Zombie King!” mögen zwar vier verschiedene Filmtitel sein – es verbirgt sich jedoch immer der gleiche Film dahinter. Dass Stacey Case, Regisseur des Low Budget Independentfilms aus Kanada kein Meisterwerk mit diesem Slasher gezaubert hat, war von Anfang an bewusst. Hardcore Fans des Genres werden jedoch eventuell ihre Freude an dem Film haben, der insgesamt über vier verschiedene Namen verfügt. Bereits im Jahr 2003 wurde “Zombie King” in der Direct to Video Produktion veröffentlicht. Erst drei Jahre später, im Jahr 2006, erreichte der Film auch Deutschland.

Wrestler treffen auf Untote

Die Handlung mag außergewöhnlich sein. Denn der Film lässt durchaus auch comichafte Inszenierungen mit einfließen, die “Zombie King” durchaus nicht das Gefühl vermitteln, ein ernst zu nehmender Horrorfilm zu sein. Vor allem als die maskierte Wrestlertruppe namens Luchadores auftaucht, weiß man, dass man bei “Zombie King” alles erwarten kann – außer hochqualitativer Kost. Die mexikanischen Wrestler nehmen ihren Kampf nicht nur mit Schurken auf, sondern auch mit den Untoten. Das geht soweit, dass im Endeffekt ein Endkampf zwischen “Gut” und “Böse” aufkommt. Doch “Zombie King” überzeugt in keinster Weise. Denn nicht nur, dass jegliche Zombies immer mit Wrestlingmasken verziert sind und die Protagonisten nur mit ihren Künstlernamen angesprochen werden, sind die richtigen Zombies, die man durchaus in einem Film namens “Zombie King” erwarten darf, eher die Nebenrolle.

Zombies sind in der Parallelwelt, in welcher “Zombie King” spielt, normal geworden. Das bedeutet nicht, dass sie “keine Menschen mehr fressen”, sondern dass sie durchaus als alltägliche und teilweise sogar als akzeptierte Kreaturen wahrgenommen werden. Doch das friedliche Szenario scheint bald beendet zu sein. Schuld dafür ist ein ehemaliger Ringkämpfer, der als Untoter den Plan hegt, die Trinkwasserversorgung mit Zombie Blut zu infizieren. Das Ausmaß wäre gigantisch, denn jeder, der Trinkwasser trinken würde, würde binnen weniger Augenblicke zu einem Untoten mutieren. Ziel ist es, dass die Welt unter seine Herrschaft fällt.

Doch Ulysses, Wrestlingchampion, möchte die Pläne durchkreuzen. Der Superpatriot mit der amerikanischen Maske im Gesicht lebt direkt am Meer und pflegt gute Kontakte mit Mercedes und Blue Saint. Doch auf den Weg zum Geschwisterpaar bemerkt Ulysses, dass etwas nicht stimmt. Man ist sich einig, dass “Mister X” gerufen werden muss, damit das Unheil noch rechtzeitig abgewendet werden kann.

Ein B-Movie unterster Schublade

“Zombie King” ist mitunter einer der schlechtesten Zombie-Filme, die derzeit am Markt erhältlich sind. Nicht nur, dass der gesamte Film Protagonisten zeigt, die permanent mit einer Maske geschmückt sind, ist auch der Cast relativ von unbekannten (und das hat seine Gründe) Schauspielern besetzt. Selbst Stacey Case ist ein unbeschriebenes Blatt am Regisseur-Himmel und wird auch in naher Zukunft unbeschrieben bleiben. Denn alleine die Handlungsabläufe beweisen, dass Stacey viele Talente haben mag, keines jedoch für das Genre Zombiefilm geeignet ist.

So sieht man in der Rolle des Ulysses Jules Delorme, der ebenfalls, wie alle anderen Darsteller noch keine großartigen Erfahrungen sammeln konnte. “Zombie King” ist zudem mit Sicherheit keine Visitenkarte, auf welche man stolz sein kann. Auch Jennifer Thom als Mercedes bzw. Raymond Carle als Blue Saint sind keine Zukunftshoffnung am Markt. Auch Tiki, verkörpert von Rob El Fuego Etcheverria ist mitunter keine Hoffnung am Sternenhimmel. Ebenso ist auch die Leistung von Sean K. Robb als Mister X unterirdisch. Der Zombie King selbst, verkörpert von Nick Cvjetkovich, ist ebenfalls kein Highlight in dem äußerst qualitativ minderwertigen Film.

Vier Titel – ein Film

Dass es immer wieder Zombie Filme gibt, die mit spannenden Titeln und hübschen DVD Covern überzeugen, ist bekannt. Doch alleine die Tatsache, dass “Zombie King” bereits mit vier Namen am Markt vertreten ist zeigt, dass man durchaus Probleme hat, den Film an den Mann zu bringen bzw. jemanden zu finden, der nicht nur von der Idee, sondern auch von der Umsetzung des Movies begeistert ist.

“Zombie King” wird wohl der letzte Ausflug von Stacey Case bleiben. Wobei man durchaus auch annehmen kann, dass auch die Schauspieler mitunter unter dem Film gelitten haben. Denn die Karrierechance auf einen Blockbuster oder einen ansehnlichen Zombie- oder Horrorfilm scheinen in weitere Ferne gerückt zu sein.

2012 – Zombie Apocalypse Review

“2012 – Zombie Apocalypse” wird gerne mit der Serie “The Walking Dead” verglichen. Nicht zu Unrecht – denn bei Nick Lyons Zombie Slasher gibt es nicht nur handlungstechnische Ähnlichkeiten, welche vor allem die Fans der beliebten Serie “The Walking Dead” rund um Rick und seine Kumpels ansprechen könnte. Doch viel erwarten dürfen sich Fans der Serie nicht, denn die qualitative Umsetzung scheitert bereits zu Beginn, sodass “2012 – Zombie Apocalypse” in der Regel nur für Hardcore-Genre-Fans geeignet ist.

Eine bekannte Handlung mit teilweise unbekannten Gesichtern

Die Apokalypse hat beinahe alle Menschen auf der Erde ausgelöscht. Der Planet wird von Horden von Untoten beherrscht, welche Jagd auf die letzten Überlebenden machen. So ist eine Gruppe Überlebender nach der Apokalypse in Amerika die wohl einzige Möglichkeit, noch einmal an Frischfleisch zu kommen. Doch die Überlebenden haben alles andere als das Verlangen von Zombies gefressen zu werden. Der Drang zum Überleben geht weiter und man gibt nicht auf, eine isolierte Zone zu finden, in denen man frei von Zombies ist. Diese isolierte Zone soll sich auf einer Insel von Catalina befinden, einem Flüchtlingslager, welches Zuflucht für die Überlebenden bieten soll. Die Gruppe ist fest entschlossen das Lager zu finden, doch der Weg dahin ist mit Leichen und Zombies tapeziert. Eine nervenauftreibende Schlacht beginnt. Denn überall lauern Gefahren in Form von Horden an Untoten, welche der Gruppe auflauern. Doch desto länger die Reise dauert, umso kritischer werden Mitglieder der Gruppe. Denn das Gerücht, dass auf Catalina Zuflucht geboten wird, wird immer undurchsichtiger…

Natürlich wird “2012 – Zombie Apocalypse” von Nick Lyon nur Hardcore Fans des Zombie-Genres ansprechen. 87 Minuten dauert der Slasher, der eine Gruppe von Überlebenden zeigt, die einen Zufluchtsort suchen. Dass dieses Szenario bereits länger existiert bzw. bereits bei George A. Romero umgesetzt wurde, ist bekannt. Die Genre-Fans werden begeistert sein, denn “2012 – Zombie Apocalypse” beinhaltet wohl alle Klischees, welche eine Film mit Untoten nur bieten kann.

Nick Lyon steht mit Ving Rhames ein altbekannter Star zur Verfügung

Nick Lyon ist zudem kein Unbekannter auf dem Gebiet der Zombie Filme. So konnte er bereits mit “Zombie Invasion War” einen genretauglichen Film zaubern, der durchaus positiven bei den Freunden der Untoten ankam. Doch mit “Die Doomsday Gleichung” sowie “Upstairs” wie “Grendel” war es Lyon auch möglich in anderen Sparten bereits Luft zu atmen.

Natürlich ist es nicht leicht bekannte und erfolgreiche Schauspieler für einen Slasher zu finden. Doch mit Ving Rhames konnte man einen Superstar am Set verpflichten. Rhames, der bereits an der Seite von Tom Cruise in den “Mission: Impossible” Filmen seinem Ruf als Actionheld gerecht werden konnte, schnuppert nun “Zombie Luft” in “2012 – Zombie Apocalypse”, wobei Rhames natürlich auf dem Horrorfilmgebiet bereits Fuß fassen konnte. So war er bereits in “Julia X” zu sehen.

Mit Lesley Ann Brandt ist ebenfalls jemand an Board, der zwar noch keine Erfahrung im Bereich Slasher Film sammeln konnte, jedoch bereits mit “Drift”, “Spartacus: Gods of the Arena” sowie “Chuck” und “CSI: New York” Erfahrung am Filmset sammeln konnte.

Auch Taryn Manning steht neben Lesley Ann Brandt und Ving Rhames Lyon zur Verfügung. Auch wenn die hübsche Blondine ebenfalls noch keine Erfahrung im Bereich des Zombie-Films sammeln konnte, so war sie ebenfalls bereits in unzähligen Filmen wie “Black, White & Blues”, “Speed of Thought” sowie “The Unknown” zu sehen.

Eine Apocalypse, die besser hätte sein können

Das 87 Minuten lange Massaker auf dem Weg in ein Flüchtlingslager für Überlebende ist mit Sicherheit keine hochwertige Kost für Fans von George A. Romero oder auch den “Resident Evil” Filmen. Auch die “The Walking Dead” Fangemeinde wird wohl eher mit der Nase rümpfen als sich über die Ähnlichkeiten zur beliebten Serie zu erfreuen. “2012 – Zombie Apocalypse” mag zwar für Lyon ein gelungener Zombie-Slasher sein; die Fangemeinde sieht es aber anders. Wenn auch wenn die Hardcore-Genre-Fans mit dem Werk sicherlich zufrieden sein werden, so wird es mitunter auch Freunde der Zombie-Filme geben, die sicherlich die 87 Minuten anders verbracht hätten, als sich diesen Film anzusehen.

World War Z (Pratt Pitt) (2013) Filmreview

World War ZWorld War Z – Brad Pitt gegen Zombies

World War Z – Zwei Dinge gibt es in der Welt des Films die stets für volle Kassen sorgen: Zombies und Brad Pitt. Wenn diese beiden Bausteine kombiniert werden ist ein kassenfüllender Abend voller Unterhaltung eigentlich garantiert. Das hat sich wohl auch der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster gedacht, der den amerikanischen Kinostar unlängt für die Hauptrolle in seinem Zombiefilm World War Z engagierte. Nach dem Erfolg von The Walking Dead im TV nun ein Kinofilm mit rasend schnellen Zombies und Brad Pitt.

Der Film dank dem Buch

2006 erschien von Max Brooks, Sohn der Regielegende Mel Brooks, das Buch “World War Z: An Oral History of the Zombie War”. Dieses Buch enthält die – natürlich fiktiven – Gespräche von Überlebenden aller Art aus dem – ebenfalls fiktiven – Krieg der Menschheit gegen die Zombies. Soldaten, Ärzte, Politiker, sie alle kommen hier zu Wort, ebenso wie auch normale Bürger ihre Erlebnisse schildern. Eine gehörige Portion ironischer Witze und Anspielungen auf die gegenwärtige Gesellschaft sind ebenfalls enthalten. Dieses Buch wird zwar – entgegen des Namens – nicht zu 100 Prozent verfilmt, jedoch stammen die Grundlagen des Filmes aus dem Buch von Max Brooks. So spielt Brad Pitt im im Juni erscheinenden Film den UN-Beobachter Gerry Lane. Dieser soll im Auftrag der Vereinten Nationen herausfinden was eigentlich auf der Welt vor sich geht. Um das zu schaffen reist er von Ort zu Ort, was im Film sehr viel dramatischer dargestellt wird als in der Buchvorlage.

Die Aspekte eines Films

Die bisher erschienenen Trailer zeigen auch die Unterschiede zur Buchvorlage auf. So sind die Zombies keineswegs die altbekannten, herumtrödelnden Schleicher, stattdessen können sie rennen. Und sind den Menschen daher auch auf der Flucht noch gefährlich. Auch im Flugzeug von Gerry Lane werden die Zombies gefährlich, und reißen ihne beinahe aus der Maschine. Insgesamt trägt dieser Schritt definitiv dazu bei die gesamte Umgebung weit tödlicher darzustellen als bei anderen Zombiefilmen. Denn die Untoten sind hier keine trägen Geschöpfe, denen man leicht davonjoggen kann.

Stattdessen sind die Menschen hier quasi permanent auf der Flucht, und rennen wie von Sinnen hinter ihren Opfern her. Dass Gerry Lane diese Strapazen überhaupt auf sich nimmt ist leicht zu erklären. Er will seine Frau und seine zwei Kinder retten, wodurch es eben nötig ist den Schwachpunkt der Zombies herauszufinden. Deswegen verlässt er auch den sicheren Flugzeugträger, auf den das US-Militär die Familie des UN-Beobachters evakuiert hat. Seine abenteuerliche Reise führt ihn dabei von New York über Israel bis hin ins tiefste Russland. Natürlich kann der UN-Beobachter dabei auf Unterstützung von Seiten der Behörden zählen, nur ist diese immer weniger wert, da diese Behörden mehr mit sich selbst und der Apokalypse beschäftigt sind.

Fazit: Sehenswert

Was Technik und Aufmachung angeht übertrifft sich der ehemalige Bond-Regisseur diesmal selbst. Alleine die ungeheuren Mengen an Zombies sind bereits eine Erwähnung wert. Diese sehen nicht nur grauenhaft-gut aus, sie kommen auch authentisch rüber, soweit man das von lebenden Toten erwarten kann. Auch die militärischen Aktionen, die Schutzmauer in Israel, die brennenden Metropolen New York und Moskau sehen exakt so aus, wie man sich das vorstellen kann. Die Darsteller spielen auch – soweit sich das anhand der bisherigen Trailer beurteilen lässt – mit dem gebotenen Ernst, ohne ins Lächerliche abzugleiten.

Wenn der Streifen herauskommt ist er definitiv einer der Filme, von dem man 2013 reden wird. Zwar ist die Handlung relativer Standard für das Zombie-Genre, die Aufmachung ist jedoch neu. Denn dass eine Hauptfigur nicht nur versucht zu fliehen oder sich zu verschanzen, sondern im Gegenteil den Untoten quasi hinterherrennt, ist bisher noch nicht zu sehen gewesen. Spannung und Action dürften also garantiert sein. Und dass Regisseur Marc Forster auch die Story nicht zu kurz kommen lässt, ist bei dem ehemaligen Bond-Regisseur fast ebenso garantiert.

Cockneys vs Zombies (2012) Filmreview

Cockneys vs ZombiesZombiefilme gibt es viele. Die meisten setzten auf blutige und schockige Elemente, die den Zuschauer fesseln sollen. Die Comedy-Sparte hat hingegen auch schon einige Zombiefilme vorzuweisen wie Shawn of the Dead und Zombieland. Mit Cockneys vs Zombies hat die besagte Sparte nun einen mehr.

Eine Geschichte um einen Banküberfall und ein Altersheim

Im Mittelpunkt der Erzählung stehen Andy und Terry, die einen Banküberfall planen. Dieser wird auch ganz nach Plan durchgeführt, jedoch scheint ein seltsamer Virus die Stadt im Griff zu haben. Plötzlich werden alle Einwohner zu Zombies und Andy und Terry müssen nun ums nackte Überleben kämpfen. Doch die beiden müssen noch ihren Großvater im Seniorenheim finden und beschützen. Dabei fällt den beiden auf, dass sich die betagten Menschen anscheinend ganz gut alleine verteidigen können. So wird eine Art Elite aus Jung und Alt gebildet, die sich einen Weg durch die Stadt und die Untoten bahnen. Dabei sind die Senioren durchaus in der Lage mit Waffen umzugehen und stellen einen hilfreichen Teil der Gruppe dar.

Der Film Cockneys vs Zombies

Cockneys vs Zombies reiht sich in das beliebte Splattergenre ein und ist deshalb auch als FSK 18 eingestuft. Großbritannien hat bereits einige Erfahrung mit Zombiefilmen, so kann in Abstand von wenigen Jahren immer mal wieder ein Zombiefilm aus diesem Land erwartet werden. Diesmal ist der Regisseur Matthias Hoene für den Film verantwortlich, wobei Lucas Roche und James Moran das Script entworfen haben. Auf dem Film4FrightFest am 23. August feierte das Werk seine Premiere in Großbritannien. Danach folgte das Fanatasy Fimfest in Deutschland, wo zahlreiche Besucher das Zombiespektakel zum ersten Mal begutachteten.

Kritiken zu dem neuen Zombie Gemetzel

Insgesamt schneidet der Film recht gut ab, wobei immer wieder betont wird, dass er Shaun of the Dead nicht einholt. Der Vergleich zwischen den Filmen ist allzu präsent aber auch nachvollziehbar. Spätestens nachdem die Serie The Walking Dead gestartet ist, verlangen die Zuschauer mehr von Zombie – Menschen – Schlachten. Fakt ist, das der Film das beliebte Genre des Splatter auf jeden Fall ergänzt. Die Story wird jedoch als durchgehend bekannt beschrieben. Die Effekte überzeugen jedoch im Großen und Ganzen. Die Komödie ist lustig und erntet zahlreiche Lacher in vielen Szenen, die auch an Shaun of the Dead erinnern. So verteidigen sich die Senioren sehr geschickt im Umgang mit den Feinden und sind durchaus lustig dargestellt. Chockney, ein englischer Dialekt in London, soll dem Film zusätzliches Flair verleihen und das wird auch umgesetzt. Die satirischen Züge verbunden mit einer spannenden und dennoch lustigen Story gestalten den Film als sehenswert.

Cockneys vs Zombies ab 07. März 2013 auf DVD

Der Film zieht Fans den Genres magisch an und verspricht mehr Zombieelemente aus Großbritanien. Für alle ist der Film ab dem 07. März auf DVD und Blu Ray zu erhalten. Ganze 88 Minuten laden dann zur erneuten Vernichtung von Zombies ein. Das Internet hält zahlreiche Trailer bereit, die mehr Geschmack auf den Film machen sollen.