World War Z (Pratt Pitt) (2013) Filmreview

World War ZWorld War Z – Brad Pitt gegen Zombies

World War Z – Zwei Dinge gibt es in der Welt des Films die stets für volle Kassen sorgen: Zombies und Brad Pitt. Wenn diese beiden Bausteine kombiniert werden ist ein kassenfüllender Abend voller Unterhaltung eigentlich garantiert. Das hat sich wohl auch der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster gedacht, der den amerikanischen Kinostar unlängt für die Hauptrolle in seinem Zombiefilm World War Z engagierte. Nach dem Erfolg von The Walking Dead im TV nun ein Kinofilm mit rasend schnellen Zombies und Brad Pitt.

Der Film dank dem Buch

2006 erschien von Max Brooks, Sohn der Regielegende Mel Brooks, das Buch “World War Z: An Oral History of the Zombie War”. Dieses Buch enthält die – natürlich fiktiven – Gespräche von Überlebenden aller Art aus dem – ebenfalls fiktiven – Krieg der Menschheit gegen die Zombies. Soldaten, Ärzte, Politiker, sie alle kommen hier zu Wort, ebenso wie auch normale Bürger ihre Erlebnisse schildern. Eine gehörige Portion ironischer Witze und Anspielungen auf die gegenwärtige Gesellschaft sind ebenfalls enthalten. Dieses Buch wird zwar – entgegen des Namens – nicht zu 100 Prozent verfilmt, jedoch stammen die Grundlagen des Filmes aus dem Buch von Max Brooks. So spielt Brad Pitt im im Juni erscheinenden Film den UN-Beobachter Gerry Lane. Dieser soll im Auftrag der Vereinten Nationen herausfinden was eigentlich auf der Welt vor sich geht. Um das zu schaffen reist er von Ort zu Ort, was im Film sehr viel dramatischer dargestellt wird als in der Buchvorlage.

Die Aspekte eines Films

Die bisher erschienenen Trailer zeigen auch die Unterschiede zur Buchvorlage auf. So sind die Zombies keineswegs die altbekannten, herumtrödelnden Schleicher, stattdessen können sie rennen. Und sind den Menschen daher auch auf der Flucht noch gefährlich. Auch im Flugzeug von Gerry Lane werden die Zombies gefährlich, und reißen ihne beinahe aus der Maschine. Insgesamt trägt dieser Schritt definitiv dazu bei die gesamte Umgebung weit tödlicher darzustellen als bei anderen Zombiefilmen. Denn die Untoten sind hier keine trägen Geschöpfe, denen man leicht davonjoggen kann.

Stattdessen sind die Menschen hier quasi permanent auf der Flucht, und rennen wie von Sinnen hinter ihren Opfern her. Dass Gerry Lane diese Strapazen überhaupt auf sich nimmt ist leicht zu erklären. Er will seine Frau und seine zwei Kinder retten, wodurch es eben nötig ist den Schwachpunkt der Zombies herauszufinden. Deswegen verlässt er auch den sicheren Flugzeugträger, auf den das US-Militär die Familie des UN-Beobachters evakuiert hat. Seine abenteuerliche Reise führt ihn dabei von New York über Israel bis hin ins tiefste Russland. Natürlich kann der UN-Beobachter dabei auf Unterstützung von Seiten der Behörden zählen, nur ist diese immer weniger wert, da diese Behörden mehr mit sich selbst und der Apokalypse beschäftigt sind.

Fazit: Sehenswert

Was Technik und Aufmachung angeht übertrifft sich der ehemalige Bond-Regisseur diesmal selbst. Alleine die ungeheuren Mengen an Zombies sind bereits eine Erwähnung wert. Diese sehen nicht nur grauenhaft-gut aus, sie kommen auch authentisch rüber, soweit man das von lebenden Toten erwarten kann. Auch die militärischen Aktionen, die Schutzmauer in Israel, die brennenden Metropolen New York und Moskau sehen exakt so aus, wie man sich das vorstellen kann. Die Darsteller spielen auch – soweit sich das anhand der bisherigen Trailer beurteilen lässt – mit dem gebotenen Ernst, ohne ins Lächerliche abzugleiten.

Wenn der Streifen herauskommt ist er definitiv einer der Filme, von dem man 2013 reden wird. Zwar ist die Handlung relativer Standard für das Zombie-Genre, die Aufmachung ist jedoch neu. Denn dass eine Hauptfigur nicht nur versucht zu fliehen oder sich zu verschanzen, sondern im Gegenteil den Untoten quasi hinterherrennt, ist bisher noch nicht zu sehen gewesen. Spannung und Action dürften also garantiert sein. Und dass Regisseur Marc Forster auch die Story nicht zu kurz kommen lässt, ist bei dem ehemaligen Bond-Regisseur fast ebenso garantiert.

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