Resident Evil 1 (2002) Filmreview

Resident EvilIm Jahr 2002 war es endlich soweit – der Spieleklassiker Resident Evil kam auf die Kinoleinwand. Paul W. S. Anderson führte Regie; seine Frau Milla Jovovich (bekannt aus „Das fünfte Element“, „Johanna von Orleans“, „Zoolander“ oder „Ultraviolet“) übernahm den Hauptpart der Alice. Neben Jovovich übernahm eine weitere starke Frau eine Hauptrolle. Michelle Rodriguez („The Fast and the Furious, „S.W.A.T. – Die Spezialeinheit“ oder auch „Blood Rayne“ wie „Lost“) übernahm die Rolle der Rain, einer knallharten Soldatin.

Resident Evil – Die Umbrella Corporation

Die „Umbrella Corporation“ ist das mächtigste Unternehmen der USA. Ganz egal ob im Bereich der Computerindustrie, der Arzneimittel oder im Bereich der Biotechnologie – es gibt kein Vorbeikommen an der „Umbrella Corporation“. Im „Hive“, einem unterirdischen Forschungslabor, wird mit dem T-Virus experimentiert, ein Mittel, welches tote Zellen wieder zum Leben erweckt. Nach einem Unfall wird das T-Virus freigesetzt und erreicht binnen Minuten die Lüftungsanlage und vergiftet somit das gesamte Gebäude wie alle Mitarbeiter der „Umbrella Corporation“. Gleichzeitig erwacht eine Frau – splitternackt und ohne Gedächtnis – in einer Villa in Raccoon City. Zudem tritt ein bewaffnetes Team in die Villa ein, nimmt Alice, einen Mann namens Matt und eine weitere Person – Spence – mit.

Man tritt in die unterirdischen Gänge ein und versucht den Zentralcomputer, welcher sich Red Queen nennt, auszuschalten. Doch die Sache scheint komplizierter als gedacht. Die Red Queen sitzt am längeren Ast und versucht mit heimtückischen Fallen die „Eindringlinge“ auszuschalten. Doch die Red Queen ist nicht das einzige Problem im Hive. Auch Zombies, ehemalige Mitarbeiter der „Umbrella Corporation“, welche durch den T-Virus zu Untoten mutiert sind, greifen das Team an und versuchen einen „Leckerbissen“ zu bekommen. Somit hat man es im Endeffekt gegen einen Zentralcomputer zu tun, der keinen der „Eindringlinge“ entkommen lassen möchte und blutrünstige Zombies, welche auch durch „Untote Hunde“ verstärkt werden.

Der T-Virus

Doch je länger der Kampf gegen die Untoten und gegen die Red Queen dauert, umso mehr kommt das Gedächtnis von Alice wieder zurück. Denn Alice war eine Mitarbeiterin der „Umbrella Corporation“, wie auch Spence, welche versucht haben das Gegenmittel wie den T-Virus aus dem Labor zu schmuggeln. Spence war es auch, der den „Unfall“ herbeiführte und absichtlich den T-Virus zerbrach. Der Versuch ging schief – und Alice weiß, wo sich das Gegenmittel befindet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn während bereits Spence auf dem Weg ist das Gebäude zu verlassen, haben die anderen Überlebenden noch jede Menge gegen die Untoten zu tun.

Paul W.S. Anderson, welcher selbsterklärt ein Fan der Spielereihe Resident Evil ist, versucht mit dem ersten Teil des Horrormovies verschiedene Elemente zusammenfließen zu lassen. Action, Horror aber auch eine Menge Humor wie eine durchdachte Handlung sind für den Erfolg von Resident Evil verantwortlich. Der Film wurde bei den Saturn Awards im Jahr 2003 als bester Horror Film nominiert; Milla Jovovich wurde zudem beim Saturn Awards als beste Schauspielerin nominiert. Zudem wurde Alexander Berner im Jahr 2003 für den Deutschen Kamerapreis nominiert. Auch wurde der Trailer des Films im Jahr 2004 beim Goldenen Trailer Award 2004 als Originellster Trailer nominiert. In den weiteren Rollen stehen Eric Mabius („Eiskalte Engel“, „The Crow 3“ oder auch „Reeker) als Matt Addison zur Verfügung, wie auch ein hervorragend spielender James Purefoy („Maybe Baby“, „Blessed“ wie auch „Vanity Fair“) als Spence Parks.

Der Soundtrack

Musikalisch standen die Künstler Slipknot, Marilyn Manson, Killswitch Engage wie auch Rammstein und Mudvayne zur Seite und gestalteten den Soundtrack des bitterbösen Horrorfilms, welcher zudem eine neue Ära in Sachen Zombie Filme einläuten sollte. Bekannte Verbindungen vom Film zur Serie sind im ersten Teil der Filmreihe Resident Evil wenig bis gar nicht vorhanden. Bis auf die Zombies und auch die mutierten „Licker“ gibt es in der Regel keine Verknüpfungen zur Spielereihe. Dies sollte sich aber in den nachfolgenden Teilen ändern.

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