The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 5 – Anruf – Say the Word

The Walking Dead Staffel 3 AnrufNach dem Feuerwerk an Ereignissen in der letzten Episode von The Walking Dead, beginnt die 5. Episode – Anruf – der 3. Staffel zunächst im idyllischen Woodbury. Die erste Szene zeigt, wie eine Reihe von Bewohnern der Stadt in den Straßen umherzieht, Gelächter und fröhliche Musik ertönt und sogar eisgekühlte Getränke konsumiert werden.

Die Tochter des Governors

Es scheint fast, als wäre die Zombie-Apokalypse nie passiert. Danach wechselt die Szene in das abgedunkelte Zimmer des „Gouverneurs“. Im Hintergrund spielt klassische Musik und man sieht ihn dabei, wie er jemandem die Haare bürstet, der vor ihm sitzt. Beim Bürsten reißt er versehentlich einen Haarfetzen mit samt etwas Haut heraus und die Kamera schwenkt näher zu der bisher nicht sichtbaren Person, wobei sich herausstellt, dass es sich um einen Beißer handelt. Genauer genommen ein kleines Mädchen. Das Mädchen wird unruhig und versucht den Gouverneur zu beißen, während dieser es mit Worten besänftigt und ihm anschließend eine Tüte über den Kopf zieht, um nicht gebissen zu werden. Durch die Art, wie der Gouverneur mit dem Beißer umgeht, liegt die Vermutung sehr nahe, dass es sich bei diesem Zombie um die, in der vorherigen Folge von ihm erwähnte Tochter handelt.

Allerdings wird nicht weiter klar, ob dies tatsächlich der Fall ist. Zumal der Gouverneur auch sagte, dass seine Tochter noch leben würde. Michonne gelingt es, durch das Fenster einen flüchtigen Blick auf den Gouverneur und das Zombie-Mädchen zu erhaschen. Der Gouverneur bemerkt ebenfalls, dass er beobachtet wird und die Szene endet ohne weitere Erklärung an dieser Stelle.

Rick rastet aus

Der Handlungsstrang von Anruf geht nun zum eroberten Gefängnis über, wo sich die Atlanta-Gruppe befindet. Man sieht einen immer noch sehr verzweifelten und überforderten Rick, der, trotz des Neugeborenen, scheinbar nicht in der Lage zu sein scheint, sich zusammenzureißen. Kurzerhand übernimmt Daryl das Kommando und weist die Gruppe an, auf die Suche nach Muttermilchersatz außerhalb der Gefängnismauern zu gehen, da das Kind mit der Zeit ansonsten sterben würde. Als er und Glenn sich schließlich auf den Weg machen wollen, besteht Maggie darauf an Glenns Stelle mit Daryl zu gehen, da sie dies als ihre Pflicht gegenüber der verstorbenen Lori ansieht. Inzwischen versucht der Rest der Gruppe, das kürzlich Geschehene zu verarbeiten. Rick greift in einer Kurzschlussreaktion nach der im Hof herumliegenden Axt und begibt sich in das Innere des Gefängnisses.

Die Handlung von Anruf wechselt wieder in das kleine Städtchen Woodbury, wo Michonne zu sehen ist, wie sie in die Räumlichkeiten des Gouverneurs einbricht und seine Sachen durchsucht. Sie findet ihr Schwert in einer Vitrine und bewaffnet sich damit wieder. Auf dem Tisch entdeckt sie ein Notizbuch des Gouverneurs, auf dem eine Liste mit Frauennamen zu sehen ist. Der Name „Penny“ ist dabei fett unterstrichen. Als der Gouverneur und einige seiner Gefolgsleute in das Haus kommen, versteckt sich Michonne und wartet ab, bis sie wieder gehen. Danach verschwindet sie, gemeinsam mit ihrem Schwert wieder unauffällig aus dem Haus. Beim weiteren Herumschnüffeln in Woodbury entdeckt sie eine Handvoll von Beißern, die hinter Gittern eingesperrt sind.

Ein kleines Forscherteam

Sie öffnet das Schloss und lässt die Zombies ohne großes Überlegen raus. Als diese auf sie zukommen, erledigt sie sie alle einen nach dem anderen mit dem Samurai-Schwert. Jemand der die Zombies gerade mit einem Eimer voller Frischfleisch füttern wollte, wird aufmerksam auf das Geschehene und man sieht Michonne anschließend in den Räumlichkeiten des Gouverneurs sitzen, als dieser vorwurfsvoll hereinkommt. Der Gouverneur schlägt Michonne vor, diesen Regelverstoß unter den Tisch fallen zu lassen, wenn sie sich dazu bereit erklärt, dem Forschungsteam beizutreten, welches, seiner Aussage nach, Mitglieder von ihrem Schlage gut gebrauchen könne. Michonne lässt allerdings nicht mit sich reden und entreißt dem Gouverneur das Schwert, welches zuvor konfisziert wurde und hält es ihm an die Kehle. Nach dieser Geste flüchte sie anschließend aus dem Haus.

Nach dem der Gouverneur Andrea über die Auseinandersetzung mit Michonne unterrichtet hat, versucht diese mit ihr zu reden. Michonne will allerdings kein Wort darüber hören und besteht darauf, dass die beiden sofort aufbrechen. Sie ist fest davon überzeugt, dass dieser scheinbar idyllische Ort ihnen nur vorgespielt wird und an der ganzen Sache etwas faul ist. Andrea ist da jedoch anderer Meinung und weigert sich mit ihr zu gehen. Nach einer längeren Diskussion sieht man, wie Michonne die Stadt verlässt, während Andrea alleine zurückbleibt. Als der Gouverneur die nun weinende Andrea dann auf einer Bank aufliest, überredet er sie, mit ihm einen Drink zu nehmen und sich die für den Abend geplante Show anzusehen.

Gladiatorenkampf

Bei der Show handelt es sich, wie Andrea dann angewidert feststellt, um nichts anderes als eine Art Gladiatorenkampf. Bei diesem treten zwei Männer in einem Ring gegeneinander an (einer von ihnen ist Merle), während der Ring von angeketteten Beißern umgeben ist. Langsam wird Andrea klar, warum die Zombies in Woodbury gefangen gehalten werden. Als sie mit Entsetzen reagiert, versucht der Gouverneur sie zu beruhigen und erklärt ihr, dass dies zum Dampfablassen dienen soll und die Menschen des Städtchens lehren soll, keine Angst vor den Beißern zu haben. Auch verrät er ihr, dass die Kämpfe gestellt sind und auch den angeketteten Beißern im Ring zuvor alle Zähne gezogen werden.

Wer ruft an?

Schließlich wechselt der Handlungsstrang von Anruf wieder zum Gefängnis, wo Glenn sich dazu entschließt, auf die Suche nach Rick im Inneren des Gefängnisses zu gehen. Auf seiner Suche findet Glenn eine durch Rick abgeschlachtete Zombieleiche nach der anderen, bis er dann auch auf Rick selbst stößt. Dieser scheint immer noch sehr benommen zu sein und reagiert nicht auf Glenns Bitte mit ihm zurück nach draußen zu gehen. Nach dem er Glenn dann auch noch angreift und an die Wand drückt, gibt Glenn das Ganze auf und lässt ihn wieder alleine. In der Schlussszene sieht man, wie Rick in einen Raum geht, der vermutlich derselbe ist, in dem Lori das Kind zur Welt brachte und wo sie anschließend starb. Auf dem Boden sieht er eine Blutlache und liest eine Patronenhülse auf.

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um die Kugel handeln muss, mit der Carl in der letzten Folge seine Mutter erschossen hatte, nach dem sie sich in einen Zombie verwandelte. Etwas weiter entdeckt Rick außerdem einen auf dem Boden sitzenden Beißer, der einen runden Bauch hat. Ob es sich dabei um Lori handelt, wird allerdings nicht klar. Eine Leiche von Lori fand er an der Stelle der Patronenhülse jedenfalls nicht.

Nach kurzem Überlegen steckt Rick dem Beißer seinen Revolver in den Mund und drückt ab. Anschließend sieht man, wie er mit einem Messer in den ausgekugelten Bauch des Zombies einsticht und scheinbar immer noch nicht ganz klar bei Sinnen ist. Aus dem Nichts ertönt aber nun das Geräusch eines Telefons. Völlig verwundert sieht Rick dann das klingelnde Telefon nicht weit von sich stehen. Rick hebt den Hörer ab und die Episode Anruf endet.

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