The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 13 – Das Ultimatum (Arrow on the Doorpost)

The Walking Dead Staffel 3 Das UltimatumIn der 13. Episode der 3. Staffel von The Walking Dead die den Titel „Das Ultimatum“ („Arrow on the Doorpost“) trägt, kommt es gleich zu Beginn der Episode zum lange erwarteten Aufeinandertreffen zwischen dem Helden Rick und dem zum bösen Gegenspieler avancierten Governor.

Aufeinandertreffen nicht in Woodburry

Nachdem Rick sich gemeinsam mit Michonne und seinem Sohn Carl in der vergangenen Episode mit reichlich Waffen eingedeckt hatte, macht er sich nun mit Daryl und dem etwas eingeschränkten Hershel auf den Weg zum Governor. Doch anstatt nach Woodburry zu fahren, sieht man in der Anfangsszene, wie sie zu dritt um ein heruntergekommenes Gebäude schleichen, bis Rick im Inneren schließlich auf den Governor trifft, der dort bereits auf ihn wartete. Wer an dieser Stelle erwartet hatte, dass Rick seine ursprüngliche Mission erfüllen und die Gelegenheit dazu nutzen würde, dem Governor eine Kugel in den Kopf zu jagen, wurde schon bald bitter enttäuscht. Beide fuchteln zwar zunächst mit den Waffen voreinander herum, besinnen sich jedoch schließlich zu einem ersten klärenden Gespräch.

Etwas später wird klar, dass Andrea dieses Verhandlungsgespräch scheinbar vermittelt und die beiden an einen Tisch gesetzt hat. Die unterschiedlichen Charakter beider Anführer lassen es jedoch nicht zu, dass es zwischen ihnen zu einem tieferen Gespräch kommt und es bleibt nur bei Argumenten, warum der andere bei einem Krieg eine Menge zu verlieren hätte. Die Gefolgsleute beider Rivalen – dem Governor waren Milton, Martinez und natürlich auch Andrea gefolgt – warten in der Zwischenzeit draußen und lernen sich nach anfänglichen Anfeindungen vorsichtig kennen.

Das Gespräch

Während sich die beiden Männer in Führungspositionen in ihrem Gespräch langsam aneinander herantasten, sieht man zwischendurch einige Handlungsstränge im Gefängnis. Dort versucht Merle die Gruppe zu überreden, Rick und Daryl hinterherzufahren und den Governor umzulegen. Glenn will jedoch lieber Ricks strikte Anweisungen befolgen und hindert Merle auch daran alleine loszuziehen. Auch Michonne scheint Merles Ansichten zwar zu unterstützen, will ihn jedoch nicht begleiten, um später nicht für eventuelle Opfer verantwortlich zu sein. Weshalb Merle letzten Endes im Gefängnis bleibt und seinen Plan verwerfen muss.

Von den anderen Charakteren kriegt man innerhalb dieser Episode nur recht wenig bis gar nichts zu sehen. Lediglich eine kleine Szene in der Glenn und Maggie sich wieder annähern, erlaubt einen kleinen Einblick in die Weiterentwicklung der Charaktere.

Vor dem verfallenen Gebäude, in dem Rick und der Governor weiterhin über Sinn und Unsinn eines eventuellen Krieges diskutieren, kommen Daryl, Andrea und einer der Söldner des Governors gegen ein Paar Beißer zum Einsatz. Während Andrea ihren mit einem Messerstich in den Kopf erledigt und Daryl seinen Part mit der neuen Armbrust übernimmt, glänzt Martinez mit einer gekonnten Zombie-Kill-Szene, in dem er das Gehirn des Beißers mit einem Baseballschläger an der Wand verteilt. Viel zu sehen gibt es allerdings auch von diesen Charakteren nicht, da sich die Haupthandlung auf das Gespräch zwischen dem Governor und Rick konzentriert.

Das Ultimatum

Nach langem hin und her kommt der Governor bei Rick endlich auf den Punkt. Wie es scheint, möchte er mit ihm gar nicht großflächig verhandeln, da er Rick auch gar nicht in einer verhandlungsfähigen Situation sieht, denn schließlich hat der Governor wesentlich mehr Männer vorzuweisen. Er will Rick jedoch eine Chance gewähren, wenn dieser ihm dafür Michonne liefert. Er gibt Rick dafür zwei Tage Zeit, stellt ihm ein Ultimatum, und will sich mit ihm dann erneut treffen. Mit diesem Diskussionsergebnis trennen sich die beiden auch wieder friedlich und begeben sich jeder in sein Territorium.

Im Gefängnis angekommen verschweigt Rick der Gruppe, was der Governor zu ihm tatsächlich gesagt hat und behauptet, dieser wolle das Gefängnis einnehmen und sich an der Gruppe für den Angriff auf Woodburry rächen. Es würde nun Krieg geben und alle sollen sich darauf gefasst machen. Erst später, als Rick mit Hershel allein ist, erzählt er, was der Governor tatsächlich wollte. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass sie Michonne eine Menge zu verdanken hätten und sie sich ihren Platz in der Gruppe verdient hat. Auch wenn Rick etwas daran zweifelt, ob es so klug ist, diese eventuelle Chance nicht doch zu nutzen. Gleichzeitig in Woodburry gibt der Governor den Befehl, das Gebäude in dem das erneute Treffen stattfinden soll mit bewaffneten Posten zu umstellen und jeden aus der Atlanta-Gruppe zu erschießen.

Spannende Fortsetzung garantiert

Lediglich Michonne soll lebendig gefasst und ihm persönlich übergeben werden. Andrea ahnt auch dieses Mal nicht, was der Governor tatsächlich im Schilde führt und ist guter Dinge, dass der Konflikt bald beigelegt wird. Lediglich Milton scheint über das Vorhaben des Governor total entsetzt zu sein. Rick behält mit seiner Einschätzung, dass der Governor sie ohnehin alle tot sehen will also Recht. Was dem Zuschauer, zumindest gegen Ende der Episode „Ultimatum“ eine spannende Fortsetzung verspricht.

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