Dragon Blade (2015) Filmreview

Titel: Dragon Blade

dragon bladeJahr: 2015
Genre: Action, Abenteuer
Regie: Daniel Lee
Darsteller: Jackie Chan, John Cusack, Adrien Brody
Laufzeit: 2 Stunden, 7 Minuten
Anbieter: neu bei SKY 11/2016

Beschreibung von Dragon Blade: “China, im Jahr 40 v. Chr.: An der Seidenstraße sorgt Kommandeur Huo An (Jackie Chan) mit seiner Schutztruppe für Frieden. Als eine Legion Römer eintrifft, ist es mit der Ruhe vorbei: General Lucius (John Cusack) und seine Mannen sind auf der Flucht vor Tiberius (Adrien Brody), der den Nachfolger des römischen Konsuls ermorden und selbst auf den Thron will. Notgedrungen müssen sich Huo An und Lucius verbünden, um gegen Tiberius zu bestehen. Auf der Flucht vor seinem Bruder Tiberius, der seinen Schützling und Konsul Crassus’ Sohn Publius töten will, bleibt General Lucius nur die Flucht nach Osten. Als sie China erreichen, verirrt sich die römische Legion und trifft auf Huo An, den Kommandeur der Schutzeinheit für die westlichen Regionen der Seidenstraße. Lucius bleibt nichts anderes übrig als gegen Huo An zu kämpfen und erlangt so dessen Respekt und Hilfe. Als Tiberius die Herausgabe von Publius einfordert und mit der Auslöschung Chinas droht, stellen sich Huo An und Lucius gemeinsam gegen ihn. Um sein Land zu schützen versammelt Huo die Krieger 36 ethnischer Nationen in einer alles entscheidenden, spektakulären Schlacht!”

Spannender, teilweise berührender Film mit starker Besetzung mit Liebe für’s Detail. Dramatik, Witz, Pathos und actiongeladene Kämpfe geben sich hier hier den Faden der Handlung in die Hand. Kein “typischer” Jackie Chan Film, sondern ein sehr gut gemachter Historienfilm. Der Film ist sehr aufwändig produziert, die Sets und vor allem die Kostüme sind eine Augenweide. Ein Film, der zum Nachdenken anregen soll.

Zusammenfassung: East meets West: Kung-Fu-Kasper Jackie Chan kreuzt in der wuchtigen Historienaction die Klingen mit den Hollywood-Stars John Cusack und Adrien Brody.

Fazit: Nicht unbedingt etwas für Die-Hard Jackie Chan Fans

Bewertung: 7/10

The Revenant – Der Rückkehrer (2015) Filmreview

Titel: The Revenant – Der Rückkehrer

The Revenant - Der RückkehrerJahr: 2015
Genre: Abenteuer, Western, Survival
Regie: Alejandro González Iñárritu
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Domhnall Gleeson
Laufzeit: 2 Stunden, 30 Minuten
Anbieter: neu bei SKY 11/2016

Beschreibung von The Revenant – Der Rückkehrer: “Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem Bären attackiert. Seine Jagdbegleiter, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurück. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unerträgliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät und im Stich lässt. Mit übermenschlichem Willen zu überleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurück ins Leben.

Nach der Novelle von Michael Punk musste Leonardo DiCaprio als Hugh Glass ordentlich leiden, um den Oscar zu gewinnen. Selten wurden die Kraft der Natur und die Fähigkeiten des Menschen, sich dieser Natur anzupassen, so gut dargestellt wie in THE REVENANT. Durch Inarritus gewaltige Bilder, unterlegt mit passender Musik, werden geradezu magische Momente erzeugt.

Dieses Epos besticht mit grauen, endlosen Landschaften, spirituellen Rückblicken, Erinnerungen und Träumen, so wie einer Hand voller Darsteller, die ihre Rollen perfekt spielen. Mit etwas Animationstechnik wird dann noch die gnadenlose Natur derart brillant in Szene gesetzt, dass einem vor dem Bildschirm manchmal der Atem stockt. Die Sequenzen des Bärenangriffs und des Absturzes mit dem Pferd sind filmische Highlights der Extraklasse.”

Der Film THE REVENANT spielt im Jahre 1823er im tief verschneiten, winterlichen Amerika am Missouri River.

Der Überfall und die Flucht

Die Geschichte von Hugh Glass (Leonardo DiCaprio), die einen unheimlich fesselt, wird langsam und sehr detailliert erzählt. Hugh Glass ist Trapper für die Rocky Mountain Fur Company. Nach einer erfolgreichen Fell- und Fleischjagd wird die Gruppe von den Arikaree Indianern angegriffen und verliert über 30 Männer. Der Rest der Gruppe flieht zu Fuß und versucht den Schutz des Forts zu erreichen. Doch der Stamm der Arikarees ist ihnen auf den Fersen.

Der Kampf mit dem Grizzly

Im Wald beobachtet Glass in aller Ruhe ein Bärenjunges, doch plötzlich wird er von der Mutter des Kleinen angefallen. Am Boden liegend verpasst er dem Grizzly einen Schuss ins Gesicht. Der Bär beisst aber unbeeindruckt auf den Trapper ein. Mit einem Messer gelingt es Glass den Bären abzustechen. Durch Bisse verletzt und vor Schmerzen auf dem Boden krümmend findet ihn seine Gruppe. Sie geben ihm eine Lebenserwartung von nur wenigen Stunden und wollen ihn schon von seinem Leid erlösen. Glass wird ohnmächtig und von seinen Leuten notdürftig verarztet.

Der Weg zurück

Auf einem beschwerlichem Weg wird der Trapper Glass auf einer Bahre transportiert. Da ein Weitertransport unmöglich ist, verdecken sie Glass die Augen und wollen ihn durch einen Schuss erlösen, lassen aber schließlich davon ab. Eine kleine Abordnung bleibt für eine Geldprämie zurück, um ihren eigentlichen Retter zu beschützen oder im Falle des Todes ihn zu beerdigen. Nach einem weiteren Mordversuch an ihm wird er letztendlich doch alleine zurückgelassen. Ein fast aussichtsloser Überlebenskampf beginnt. Glass kämpft sich zurück ins Leben und schlägt sich durch die Wildnis. Glass will leben und er will Rache.

Zusammenfassung: Leonardo DiCaprios oscargekrönter Überlebenskampf: Faszinierende Landschaftsaufnahmen und eine sensationelle Schauspielleistungen von Leonardo Di Caprio, der deshalb endlich mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Der bildgewaltige Survival-Western nach einer wahren Geschichte holte noch zwei weitere Oscars für Regie und Kamera.

Fazit: Harter Tobak! Diesen Film muss man gesehen haben.

Bewertung: 9.5/10