Z Nation Staffel 1 Episode 2 Fracking Zombies

Z Nation Staffel 1 Zombies“Fracking Zombies” lautet der Titel der zweiten “Z Nation”-Episode. Und schon nach wenigen Minuten wird klar, dass die zweite Episode sehr wohl an Geschwindigkeit zulegt und die durchwegs hohen Erwartungen – ausgelöst durch die erste Folge der neuen Serie – toppen kann.

Zwischen Benzin und Zombiefabriken

Citizen Z (DJ Qualls) nimmt Kontakt mit dem medizinischen Labor in Kalifornien auf. Doch er muss feststellen, dass das Labor in Mount Wilson bereits von Zombies überrannt wurde. Die Ärztin flieht; alle Daten, die zur Heilung und dem Ende der postapokalyptischen Welt sorgen sollten, wurden vernichtet. Es sieht ausweglos aus. Die zweite Episode beginnt somit den Traum der Überlebenden zu zerstören. Doch welchen Weg gibt es nun zu gehen? Gibt es andere Möglichkeiten, sodass Murphy noch tatsächlich eine Aufgabe hat – und zwar jene, die Welt und seine Bevölkerung zu retten?

Citizen Z erhält auch in der zweiten Folge von “Z Nation” deutlich mehr Sendezeit. “Z Nation” versucht den scheinbar nicht zu durchschauenden Charakter in ein besseres Licht zu stellen. So wird nicht nur sein Charakter besser ins Licht gesetzt, sondern erhält Citizen Z auch Gesellschaft durch einen Schlittenhundfahrer. Besser geht durch einen Hund. Denn der Fahrer ist, als er bei Citizen Z ankommt, bereits erfroren. Der zweite Hund des Fahrers zählt bereits zu der Kategorie “Zombiehund”. So wird in “Z Nation” schnell klar, dass der todbringende Virus auch Tiere befallen kann. Ein Aspekt, der bislang nur selten in diversen Zombie-Filmen oder Serien aufgegriffen wurde. Doch “Z Nation” überzeugt nicht nur mit dieser Wandlung, sondern auch mit der Tatsache, den scheinbar leicht tollpatschigen Citizen Z dem Zuseher “sympathisch” werden zu lassen. Vor allem der Abbruch mit der Gruppe Überlebender, die aufkommende Verzweiflung und seine Reaktionen – allesamt verständliche und nachvollziehbare Handlungsstränge und Entscheidungen, die den Zuseher daheim überzeugen. “Z Nation” kann auch mit seiner zweiten Episode sehr wohl sein Publikum an das Sofa fesseln und die Atmosphäre dieser postapokalyptischen Welt näher bringen.

“Z Nation” befasst sich in der zweiten Episode auch mit Cassandra (Pisay Pao). Cassandra erzählt der Gruppe ihre Geschichte; “Z Nation” integriert somit einen Charakter, der in der ersten Episode noch als unscheinbar galt. Am Ende der zweiten Folge wird zudem auch deutlich, dass auch einige Männer, die bis auf den Zähnen bewaffnet sind, auf der Suche nach der mysteriösen Frau sind. Warum sich diese Truppe jedoch auf die Suche begab und welche Geheimnisse von Cassandra noch zu lüften sind, erfährt der Zuseher (noch) nicht.

In der Zwischenzeit wird der Zuseher Zeuge eines Zwischenfalls in der “Zombiefabrik”. Während die Gruppe der Überlebenden eine Raffinerie aufsucht, damit genügend Benzin für die Fahrt nach New Jersey gesammelt werden kann, treffen sie auf zahlreiche Untote, die ihnen das Leben schwer machen.

Einerseits überzeugt “Z Nation” hier mit der Kulisse und dem Schauplatz. Vor allem die Sequenzen, die innerhalb der Fabrik gezeigt werden, sind schon ganz großes Kino. Und des Weiteren gelingt es “Z Nation”, dass auch die Handlung interessant bleibt. Der Zuseher fiebert mit Murphy mit, der scheinbar unter einem Trauma leidet. Denn langsam wird klar, dass er von Zombies im Gefängnis gebissen wurde. Ein Trauma, das eine Gefahr für die gesamten Überlebenden darstellt. Doch die Frage, weshalb Murphy überhaupt im Gefängnis war, wird noch immer nicht beantwortet. Die Macher von “Z Nation” halten hier den Zuseher weiterhin an der kurzen Leine und versuchen die Story spannend zu gestalten. Und das gelingt auf der ganzen Linie.

Eine deutliche Steigerung gegenüber der Pilotfolge

Die zweite Episode von “Z Nation” überzeugt zu 100 Prozent. Auch die Dialoge, die noch in der ersten Folge wohl nicht auf ganzer Ebene überzeugten, wurden deutlich besser. Stellt sich nur die Frage, ob es an der deutschen Synchronisation gelegen ist oder tatsächlich die Macher von “Z Nation” mehr Wert auf die Gespräche und deren Inhalte gelegt haben. Die einzige Frage, die sich wohl die Zuseher stellen werden und keine Antwort bekommen haben, ist wohl jene, warum die Zombies in der zweiten Episode wieder deutlich langsamer als im Pilot unterwegs waren. “Z Nation” hat sich mit der zweiten Episode jedenfalls gesteigert und macht Lust auf noch mehr “Zombie-Action” im SyFy-Modus.

Z Nation Staffel 1 Episode 1 Pilot

Z Nation Staffel 1 Pilot“Z Nation” erzählt die Geschichte einer Gruppe von Überlebenden, die in einer postapokalyptischen Welt, voll mit Zombies, ihre Chance auf Heilung wahren möchte. Dabei überrascht “Z Nation” nicht nur mit interessanten Thesen und Visionen dieser einzigartigen Zombiewelt, sondern präsentiert auch passable Schauspieler und – wie für SyFy typisch – puren Trash. SyFy hat – gemeinsam mit The Asylum – schon mit “Sharknado” gezeigt, dass Trash nicht automatisch schlecht sein muss, sondern durchaus zum Kult erwachsen kann. Doch “Z Nation” ist kein Abklatsch von “Sharknado” und schon gar nicht lustig. Denn auch wenn SyFy für seinen oftmals sehr speziellen Humor bekannt ist, hat “Z Nation” einen anderen Zugang. In einer Welt, in der die Überlebenden gegen Zombies kämpfen, gibt es selbst für die Produzenten keine großen humorvollen Momente.

Was passiert in der Pilotfolge?

In der ersten Folge von “Z Nation” lernt das Publikum Mark Hammond (verkörpert durch Harold Perrineau, bekannt aus “Sons of Anarchy” und “Lost”) kennen. Er bekommt – als Anführer einer Militärtruppe – den Auftrag, dass er Murphy (Keith Allen), einen Gefangenen, quer durch die verseuchte USA führen muss. Denn Murphy scheint der Schlüssel zur Heilung zu sein. Ihm wurde ein spezielles Gegenmittel injiziert; Murphy soll also den Erfolg der Heilung garantieren. Doch weshalb Murphy überhaupt im Gefängnis ist, bleibt in der ersten Episode von “Z Nation” noch unbeantwortet.

Beide treffen auf Charles Garnett (verkörpert durch Tom Everett Scott, der schon in “Southland” und “Beauty and the Beast” zu sehen war), einen charmanten Anführer und Roberta Warren (Kellita Smith, die bereits in “The First Family” auf den Fernsehbildschirmen bewundert werden konnte), die seine rechte Hand verkörpert. Beide sind ehemalige National Guards. Das ungleiche Duo bringt Murphy und Mark in ein Camp, in dem Überlebende untergebracht sind. Sie beschließen die Gruppe mit dem Truck zu begleiten. Doch eine Rückkehr wird ausgeschlossen. In der Zwischenzeit wurde nämlich das Camp von den Zombies zerstört.

Mack Thompson (Michael Welch, “Twilight”) und Addy Carver (Anastasia Baranova) sind ebenfalls zwei Überlebende, die durch die postapokalyptischen Staaten ziehen und mit neuartigen Waffen gegen die Zombies vorgehen. Sie treffen auf ihrer Reise auf Doc (Russell Hodgkinson, bekannt aus “Big Fish”), einem Dealer und ehemaliges Mitglied aus dem zerstörten Camp. Inmitten eines Zombieangriffs treffen die Gruppen aufeinander.

Mark erreicht den vorgegebenen Treffpunkt, an welchem er den Gefangenen Murphy übergeben soll. Doch sie finden keine Überlebenden, sondern Zombies. Nach der Durchsuchung des Treffpunkts finden sie in einem Auto einen Säugling. Neben dem Säugling entdecken sie auch Cassandra (verkörpert von Pisay Pao). Jene hat sich – zum Schutz gegen die Zombies – in einem Käfig eingeschlossen, der ihren Körper umgibt.

Mark will die Situation unter Kontrolle bringen, die Überlebenden beruhigen und beginnt das Kommando zu übernehmen. Während eines Zombieangriffs wird der geheimnisvolle Doc von einem unbekannten Sniper gerettet. Jener wird von der Gruppe aufgenommen. Gemeinsam wollen sie sich auf den Weg nach Kalifornien machen. Denn Murphy ist die einzige Chance auf Heilung und soll so schnell wie möglich in das Labor kommen.

Während der ersten Episode taucht auch ein weiterer Charakter auf, der zeigt, wie abwechslungsreich und untypisch “Z Nation” an die Sache rangeht. Mit Citizen Z (DJ Qualls, bekannt aus “Legit”) hat “Z Nation” eine Persönlichkeit geschaffen, die in einer arktischen Basis beheimatet ist und nur mittels Funk versuchen kann, mit den Überlebenden Kontakt aufzunehmen. Doch die Kontaktaufnahme soll auch dazu dienen, dass er ihnen einen sicheren Weg nach Kalifornien bahnen kann.

Warum „Z Nation“ kein billiger Abklatsch von „The Walking Dead“ ist

“Z Nation” ist mit Sicherheit keine Charakterstudie über Personen, die sich in einem Ausnahmezustand befinden und überleben möchten. Die Darsteller haben jedoch die Gabe, dass sie sehr wohl ein beklemmendes Gefühl beim Zuseher auslösen können; “Z Nation” hat mit seiner ersten Episode sehr wohl überzeugt. Mit “Puppies and Kittens”, so dem Titel der Pilotfolge, werden viele Fragen nicht beantwortet. Ein Grund, “Z Nation” weiter zu verfolgen. Denn SyFy ist bekannt für Überraschungen und Wendungen, die man im Vorfeld nicht erwartet hätte.

Auch wenn “Z Nation” “trashige Momente” aufweist, so sind es doch die klaren Visionen und Vorstellungen der Produzenten, die diese postapokalyptische Welt real werden lassen. “Z Nation” ist keine billige Kopie von “The Walking Dead” oder anderen Zombie-Filmen, sondern ein neues Produkt, das sehr wohl überrascht hat.

Fear The Walking Dead Staffel 1 (SPOILER!)

fear the walking deadDave Erickson und Robert Kirkman entwickelten mit “Fear the Walking Dead” das Spin-Off der erfolgreichen TV-Serie “The Walking Dead”. Das Spin-Off orientiert sich jedoch nicht an der Comicvorlage, sondern erzählt eine komplett neue Geschichte, welche an die “Mutterserie” angelehnt wurde. Die Geschichte von “Fear the Walking Dead” startet wenige Wochen vor der eigentlichen Pilot-Handlung von “The Walking Dead”. Die erste Staffel umfasst 6 Episoden und wurde am 23. August 2015 auf AMC ausgestrahlt. Eine zweite Staffel – mit 15 Episoden – ist in Planung und soll 2016 gesendet werden.

Die erste Staffel besteht aus folgenden Episoden:

  • Folge 1: “Gute alte Zeit” (Pilot)
  • Folge 2: “So nah und doch so fern”
  • Folge 3: “Der Hund”
  • Folge 4: “Nicht vergehen”
  • Folge 5: “Kobalt”
  • Folge 6: “Der gute Mensch” (Staffel-Finale)

Fear The Walking Dead – Das Chaos nimmt seinen Lauf …

In “Gute alte Zeit”, der Pilotepisode von “Fear the Walking Dead”, erwacht Nick Clark, nach einem heftigen Drogenrausch, in einer Kirche. Doch Nick muss feststellen, dass Gloria, seine Freundin, an einem Leichnam knabbert. Nick kann aus der Kirche flüchten, wird jedoch auf der Straße von einem Auto angefahren und in ein Spital gebracht. Aufgebracht erklärt er seiner Mutter Madison, ihrem Freund Travis Manawara – beide Lehrer an der High-School – und dem behandelnden Arzt, was er in der Kirche gesehen hat. Jedoch gehen die Beteiligten davon aus, dass sich Nick in einem “Drogenrausch” befand, der Halluzinationen verursachte.

Doch die merkwürdigen Dinge nehmen ihren Lauf. Die High-School wird für einen Tag geschlossen, als ein Video veröffentlicht wird, in dem die Polizisten auf einen scheinbar aggressiven Mann schießen, welcher jedoch – auch nach mehreren todbringenden Kugeln – nicht sterben will.

Nick bricht hingegen aus dem Krankenhaus aus. Er trifft sich mit Calvin, seinem Drogendealer, und möchte wissen, ob der Stoff, den er von ihm gekauft hat, gestreckt oder manipuliert wurde. An einem ausgetrockneten und betonierten Flussbett kommt es zum Tumult; während Calvin Nick mit der Waffe bedroht, kann sich jener wehren und erschießt seinen Drogendealer aus Versehen.

Nick flüchtet zu Travis und seiner Mutter; sie fahren zum Flussbett um sich zu vergewissern, dass Calvin tot ist. Doch vor Ort werden sie von einem scheinbar infizierten Calvin angegriffen. Nick überfährt seinen ehemaligen Dealer mit dem Wagen von Travis.

Die Demonstration gerät außer Kontrolle

Madison, Travis und Calvin planen ihre Flucht; sie wollen in die Wüste (“So nah und doch so fern”). Madison macht sich mit ihren Kindern Alicia und Nick abfahrbereit, während Travis Liza, seine Ex-Frau, sowie seinen Sohn Christopher, sucht, welche mit ihnen mitfahren sollen. Madison fährt in der Zwischenzeit zur Schule. Sie will Oxycodon für ihren Sohn holen, der unter schweren Entzugserscheinungen leidet. Im Schulgebäude trifft sie auf Tobias, einen Schüler, welcher sich mit Nahrungsmitteln aus der Schul-Cafeteria versorgt. Doch plötzlich werden sie von Costa, dem Schulrektor, angegriffen, der ebenfalls zum Infizierten wurde und nur mit Mühe von Madison getötet werden kann.

Travis fährt zu Liza. Doch sie stellen fest, dass ihr Sohn Christopher nicht daheim ist, sondern an der Demo gegen Polizeigewalt mitwirkt. Beide fahren in die Innenstadt um ihren Sohn zu holen. Die Polizisten erschießen während der Demo eine infizierte Frau, sodass es wenig später zu Tumulten und Ausschreitungen kommt. Liza und Travis finden ihren Sohn und können sich – bei der Familie Salazar – in Sicherheit bringen.

Das Militär errichtet Sicherheitszonen

Doch im Friseursalon der Salazar-Familie ist es nicht lange sicher, denn die Ausschreitungen spitzen sich immer weiter zu (“Der Hund”). Die Gruppe will fliehen und den Truck von Travis verwenden, als Griselda, am Weg zum Auto, von einer Reklametafel verletzt wird, welche ihr auf das Bein fällt. Die Gruppe macht sich auf den Weg in das Krankenhaus, welches aber bereits von den Polizisten umstellt wurde; aus dem Krankenhaus stürmen Infizierte, welche allesamt von den Cops erschossen werden. Auch hier gibt es scheinbar keine Hilfe mehr.

Madison, Nick und Alicia warten in der Zwischenzeit auf Travis. Sie bekommen jedoch Gesellschaft von einem Hund, der an der Balkontür kratzt und in das Haus gelassen wird. Der Hund beginnt zu bellen – jedoch als Warnung, da sich Peter, der Nachbar, nähert und die Familie feststellen muss, dass jener ebenfalls infiziert ist. Sie beschließen in das Nachbarhaus zu steigen und ein Gewehr zu holen. Doch Peter kann in das Haus eindringen und frisst den Hund.

Als sie von der Mission zurück sind, treffen Nick, Christopher, Liza und die Familie Salazar ein. Sie beschließen eine Nacht in dem Haus zu bleiben. Am nächsten Tag wollen sie fliehen, werden aber, als sie losfahren wollen, von den Soldaten gehindert, die bereits den gesamten Block gesichert und unter Quarantäne gestellt haben.

Auch die Überlebenden werden hingerichtet

Die Soldaten haben eine Sicherheitszone errichtet (“Nicht vergehen”). Christopher beginnt die Situation zu filmen, merkt jedoch in den verlassenen Häusern außerhalb der Quarantäne Lichtzeichen. Madison will der Sache nachgehen, verlässt die Sicherheitszone und stellt fest, dass die Soldaten außerhalb des Gebiets nicht nur Infizierte, sondern auch alle Überlebenden töten.

In der Zwischenzeit überprüfen die Soldaten das Haus der Clarks und finden die verletzte Griselda. Sie soll in ein Militärkrankenhaus gebracht werden. Auch Nick wird von den Soldaten mitgenommen, da jener noch immer unter seiner Drogensucht leidet. Liza kommt als Helferin mit.

Am Abend beobachtet Christopher abermals das Haus mit den Lichtzeichen. Doch plötzlich sind die Lichtzeichen weg und ein Maschinengewehrfeuer durchbricht die Stille.

2.000 Infizierte warten auf Frischfleisch

Doug, Nick und ein dritter Mann sitzen in einer Zelle des Militärkrankenhauses (“Kobalt”). Die Soldaten möchten Nick und Doug, der einen Nervenzusammenbruch erlitt, mitnehmen. Doch Nick besticht die Soldaten mit Manschettenknöpfen, sodass er in seiner Zelle bleiben darf. Der fremde Mann in der Zelle erklärt Nick seinen Fluchtplan; er benötigt aber Nicks Hilfe. Griselda stirbt hingegen, auf Grund eines septischen Schocks, im Krankenhaus. Liza weiß, dass sie die Mutation nur verhindern kann, wenn sie Griselda in den Kopf schießt. Mit einem Bolzenschussgerät kann sie Griselda “endgültig” töten.

Ofelia und Daniel kidnappen in der Sicherheitszone Korporal Adams, welcher gefoltert wird um den beiden zu gestehen, welche Bedeutung das Codewort “Kobalt” hat. Adams erzählt ihnen von der Operation, alle Soldaten aus Los Angeles abzuziehen und die Überlebenden zu töten. Die Operation soll bereits am nächsten Tag durchgeführt werden. Adams erzählt ihnen auch, dass die Soldaten auch 2.000 Menschen ihrem Schicksal überließen, als sie jene in eine Sportanlage sperrten. Daniel marschiert zur besagten Anlage, bemerkt aber, dass hinter den Türen unzählige Infizierte waren.

“Operation Kobalt” scheitert

Das Militär zieht ab – die Operation “Kobalt” scheint doch nicht durchgeführt zu werden (“Der gute Mensch”). Madison und Travis wollen Nick und Griselda aus dem Krankenhaus befreien und fliehen. Damit der Plan aufgeht, befreien sie die Untoten aus der Sportanlage und locken diese in Richtung des Spitals. Sie nutzen das entstandene Chaos, damit sie unproblematisch in das Gebäude kommen können.

Nick und Victor, der unbekannte Mann aus seiner Zelle, sind jedoch bereits geflohen. Sie laufen durch die unterirdischen Gänge des Krankenhauses.

Die Gruppe kann hingegen – dank Lizas Hilfe – das Spital wieder verlassen. Doch in der Tiefgarage treffen sie auf Adams, der sich – aus Rache an der Folter – an Ofelia rächt und sie erschießt. Danach stürmt Travis auf Adams, der ihn brutal zusammenschlägt.

Das Finale

Victor und die wiedervereinte Gruppe kann zu dessen Anwesend an der Küste von Los Angeles fahren. Liza beichtet hingegen Madison, dass sie gebissen wurde und bittet sie, mit ihrer Waffe erschossen zu werden. Doch es ist Travis, der die Situation beobachtet und Lizas Wunsch erfüllt.

In der Zwischenzeit präsentiert Victor Nick das Boot, welches an der Küste ankert. Das Boot soll der Ausweg aus der Apokalypse sein.

Das Fazit

Mit “Fear the Walking Dead” ist den Verantwortlichen ein mächtiges Spin-Off zur Erfolgsserie “The Walking Dead” geglückt. Vor allem gibt die erste Staffel einen Einblick, wie es überhaupt zu dem Chaos kam. Während in “The Walking Dead” bereits alles in Schutt und Asche liegt, wird in “Fear the Walking Dead” eindrucksvoll gezeigt, welche Fehler gemacht wurden, damit die “Beißer” die Oberhand erlangen konnten. “Fear the Walking Dead” ist ein eindrucksvolles Spin-Off, das eindeutig Lust macht und beweist, kein “billiger Abklatsch” von “The Walking Dead” zu sein.

Fear the Walking Dead – Folge 3 – Der Hund – The Dog

Fear The walking Dead Staffel 1 Der HundDer Hund – “Fear of the Walking Dead” überrascht mit seiner dritten Episode abermals. Denn wer die ersten beiden Folgen gesehen und geglaubt hat, dass er schon weiß, wie so manche Handlungsstränge fortgesetzt werden, wird erstaunt sein, wie sich die dritte Episode der Serie entwickelt. Und genau das macht auch den Reiz der Serie aus. Alle Spuren, die der Zuseher in den ersten zwei Folgen entdeckt hat, beginnen sich in der dritten Episode zu vermischen.

Zwischen Hoffen und Bangen

“The Dog” heißt die dritte Episode von “Fear the Walking Dead” und setzt gnadenlos am Ende der zweiten Episode fort. Zu Beginn ist die Familie von Madison (Kim Dickens) im Haus zu sehen. Travis (Cliff Curtis) hat hingegen seinen Sohn (Lorenzo James Henrie) sowie seine Ex-Frau Liza (Elizabeth Rodriguez) in Sicherheit gebracht. Die Familie wartet im Friseurladen der Familie Salazar und hofft, dass man dem ausufernden Krawall auf der Straße entkommen kann.

Bislang haben Liza und Travis noch keine Anstalten gemacht, dass sie Chris, dem gemeinsamen Sohn, über den Ernst der Dinge aufklären. Doch Chris weckt die Neugier – und auch das Verlangen, dass er eines der interessanten Barbiemesser mitnimmt. Jedoch dauert es nicht lange, bis die Familie gezwungen wird den Friseurladen aufzugeben. Denn nebenan wird eingebrochen, Feuer bricht aus und die sichere Unterkunft wurde zur tödlichen Falle. Sie müssen ihr Versteck aufgeben und sich inmitten von Krawall und Chaos stürzen.

Daniel Salazar (Rubén Blades) will sich hingegen von der Gruppe trennen. Er möchte alleine seine Schuld begleichen und alleine seinen Weg begehen. Das Chaos und die Krawalle nehmen jedoch ihren Lauf. Während der Flucht verletzt sich Griselda Salazar (Patricia Reyes Spindola). Sie wird unter einem Gerüst begraben und erleidet eine schwere Beinverletzung. Travis findet Griselda, kann sie befreien und flieht mit der gesamten Salazar-Familie im Pick-Up-Truck.

Das Krankenhaus als tödliche Falle

Da die Beinverletzung schwerer als gedacht ist, möchte man ein Krankenhaus aufsuchen. Ohne medizinische Hilfe wird Griselda nicht lange durchstehen. Doch vor Ort erkennt man abermals den Ernst der Lage. Die Polizei hat bereits das Krankenhaus umstellt, feuert auf die scheinbar Kranken bzw. auf jene Personen, die auf Grund ihrer Verletzungen verstorben und nun wieder am Leben sind. Auch alle anderen Krankenhäuser scheinen keine Option mehr zu sein; sie haben sich zu wahren Todesfallen verwandelt. Griselda kann nicht verarztet werden. Daniel möchte zu Travis nach Hause, damit er seinen Cousin verständigen kann.

In der Zwischenzeit versucht Madison Nick (Frank Dillane) von den Drogen fernzuhalten. Sie besorgt ihm Oxycodon, welches Nick jedoch nicht oral, sondern über die Nase einführt. Alicia (Alycia Debnam Carey) hat sich in der Zwischenzeit um die Nachbarn gesorgt, da sie immer wieder unheimliche Geräusche aus dem Haus wahrnimmt. Damit sie sich nicht permanent Gedanken macht, möchte Madison sie ablenken und holt ein altes Monopoly-Spiel aus dem Schrank. Doch das Monopoly-Spiel stellt für die 16 Jahre alte Alicia keine adäquate Alternative dar; Monopoly dient nicht zur perfekten Ablenkung von merkwürdigen Geräuschen.

Der Schäferhund

Nick, genervt von der gesamten Situation, fragt ständig nach Travis. Schlussendlich sind schon rund sechs Stunden vergangen. Er vermutet, dass Travis und Liza abgehauen sind; es wird schnell klar, dass Nick dem Spiel nicht traut.

Es dauert nicht lange, bis bald die nächsten unheimlichen Geräusche auftauchen. Und leider ist die Neugier dieses Mal stärker als die Vernunft. Doch man findet “nur” einen Schäferhund, der jedoch Blutspuren aufweist. Nick möchte den Hund reinlassen. In der Zwischenzeit bemerkt er, dass ein Untoter in der Nähe unterwegs ist. Die erste Idee? Shotgun holen. Natürlich weiß der Zuseher bereits, dass Lärm die Untoten anlockt; die Charaktere sind sich aber dessen Situation noch nicht bewusst.

Die Shotgun ist jedoch nicht im eigenen Haus, sondern beim Nachbarn. Kurzerhand entscheidet man sich über die Hintertür das Haus zu verlassen, wobei die Tür nicht mehr verschlossen wird. Das bedeutet auch gleichzeitig das Ende des Schäferhundes. Als der Untote in das Haus eindringt und den Hund fressen will, kommen auch Travis und die Salazars an.

“Fear the Walking Dead” begibt sich auf neue Pfade

Mit der dritten Episode des “The Walking Dead”-Spin-offs haben die Macher bewusst auf weitere Täuschungen gesetzt. “Fear the Walking Dead” ist bestückt mit Überraschungen und nicht vorhersehbaren Wendungen. Wohl das Erfolgsgeheimnis der Serie, das mitunter auch in den nächsten Episoden verfolgt werden wird.

Prime-Mitglieder können die erste Episode der sechsteiligen Staffel ab dem 24. August, ab 20:00 Uhr, bei Amazon Prime streamen – in englischer Originalfassung und auf Deutsch. Die weiteren Episoden folgen dann immer montags nach der US-Ausstrahlung, je um 20:00 Uhr.

Folge 1: 24. August
Folge 2: 31. August
Folge 3: 14. September
Folge 4: 21. September
Folge 5: 28. September
Folge 6: 05. Oktober

Fear the Walking Dead – Episode 4 – Nicht vergehen – Not Fade Away

Fear The walking Dead Staffel 1 Nicht vergehenNicht vergehen – Die ersten drei Folgen von “Fear the Walking Dead” haben gezeigt, dass es sich um ein vielversprechendes Spin-Off der Serie “The Walking Dead” handelt, welche sich bereits in der fünften Staffel befindet. Ob in der vierten Folge von “Fear the Walking Dead” das hohe Niveau gehalten werden konnte? Fakt ist, dass die Macher der Serie sehr wohl damit spielen, dass der Zuseher immer wieder auf neue Pfade gelockt wird, sodass der Überraschungs-Effekt nach oben geschraubt werden kann.

Das sichere Gebiet – doch wie sicher ist die Sperrzone?

Auch wenn die Armee die Nachbarschaft als “sicheres Gebiet” erklärt hat und der Zaun die Zombies abhalten soll, bedeutet das noch lange nicht, dass sich die Lage auch verbessert. Denn die Bewohner wissen, dass der Druck nicht lange ausgehalten werden kann; vor allem dann nicht, wenn klar wird, dass auch innerhalb der “Sperrzone” die ersten Fälle des Virus auftreten können. Man wird das Gefühl nicht los, dass es sich vielmehr um die Ruhe vor dem Sturm handelt.

Es ist also kein Wunder, dass die Nerven der Bewohner blank liegen. Vor allem Madison leidet unter dem eingeschränkten Leben. Permanent streitet sie mit Travis über Liza, dessen Ex-Frau, hilft weder im Haus und ist ständig unterwegs. Madison beschäftigt sich mehr mit den Verletzten; schlussendlich ist sie Krankenschwester. Besser gesagt, behauptet sie das. Aus diesem Grund ist es – jedenfalls für Madison klar – dass sie nicht direkt im Haus mithelfen kann. Doch auch wenn sich Madison am Rande des Wahnsinns befindet, gibt es auch positive Aspekte an der Situation. Es sieht ganz so aus, als würde Nick seine Drogenproblematik in den Griff bekommen. Doch der Zuseher hat bereits nach den ersten drei Folgen von “Fear the Walking Dead” gelernt, dass das Spin-Off immer wieder falsche Spuren legt, damit am Ende die große Überraschung eintritt. Wird das auch im Fall von Nick so sein? Wenig später wird klar – ja! Nick durchwühlt das Nachbarhaus. Er weiß, dass sein Nachbar – auf Grund seiner Krankheit – immer Morphium daheim gelagert hat. Ist das Drogenproblem doch noch gegenwärtig? Madison erwischt Nick bei seiner Suche, macht ihm Vorwürfe und zeigt Nick ganz klar, dass sie enttäuscht von ihm ist.

Chris macht eine mysteriöse Entdeckung

In der Zwischenzeit hat sich Chris auf einem Dach positioniert und beginnt die Umgebung zu filmen. Er kommentiert die Situation und bemerkt, dass die Situation – innerhalb der abgesperrten Zone – weitaus friedlich und besser ist als außerhalb des Sperrgebiets. Jedoch hat Chris – im Rahmen seiner “Berichterstattung” – eine unangenehme Entdeckung gemacht. Denn er sieht das Licht einer Taschenlampe und ist der Meinung, dass jemand – außerhalb der Sperrzone – Hilfe benötigt. Doch wer ist tatsächlich außerhalb der Sperrzone? Handelt es sich um Freund oder Feind? Er setzt Travis in Kenntnis, der ihm jedoch nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt. In weiterer Folge kontaktiert er Madison; sie hilft ihm dabei und versucht der Person – außerhalb des Zauns – zu helfen.

In weiterer Folge tritt ein neuer Charakter auf den Bildschirm. Es handelt sich dabei um eine Ärztin. Liza verbündet sich mit dem neuen Charakter und macht schnell klar, wer aller Hilfe benötigt und wer welche Verletzung hat. Die Ärztin möchte in weiterer Folge Liza mit in das Krankhaus nehmen, denn dort sucht man bereits nach Krankenschwestern. Doch damit Liza mitgehen kann, soll sie ihren Sohn, Chris, zurücklassen. Natürlich soll aber Chris – zu einem späteren Zeitpunkt – nachgeholt werden. Ein merkwürdiger Handel…

Welche Überraschungen folgen noch?

“Fear the Walking Dead” versucht mit der vierten Episode neue Wege zu gehen. In erster Linie werden die Charaktere abermals näher beschrieben, andererseits versuchen die Macher der Serie sehr wohl neue Charaktere einzubauen. Vor allem die Tatsache, dass nun eine “mysteriöse Ärztin” in der Sperrzone ist, die mit merkwürdigen Angeboten punkten möchte, verspricht Hochspannung in der fünften Episode von “Fear the Walking Dead”. Denn warum soll Madison ihren Sohn zurücklassen? Ist die Situation außerhalb des Zauns tatsächlich dermaßen gefährlich oder verfolgt die Ärztin andere Wege und Ziele? Vor allem wird sich auch die Frage demnächst klären müssen, ob es tatsächlich hinter der Absperrung besser und friedlicher ist bzw. ob der Virus bzw. die Infizierten auch tatsächlich ferngehalten werden können. Fragen über Fragen, die in den nächsten Episoden mit Sicherheit für pure Spannung sorgen werden.

Prime-Mitglieder können die erste Episode der sechsteiligen Staffel ab dem 24. August, ab 20:00 Uhr, bei Amazon Prime streamen – in englischer Originalfassung und auf Deutsch. Die weiteren Episoden folgen dann immer montags nach der US-Ausstrahlung, je um 20:00 Uhr.

Folge 1: 24. August
Folge 2: 31. August
Folge 3: 14. September
Folge 4: 21. September
Folge 5: 28. September
Folge 6: 05. Oktober

Fear the Walking Dead – Episode 5 – Cobalt

Fear The walking Dead Staffel 1 CobaltCobalt – Die fünfte Folge der ersten Fear the Walking Dead Staffel bot manch Spannendes – und auch das ein oder andere ganz neue Element (aber trotz alledem – Hardcore-TWD Fans werden sich bestätigt fühlen – Travis ist nicht Rick bzw. gibt es nur EINEN Rick Grimes! ). Aber zur Sache d.h. zur Handlung:

Neue Konstellationen

Die Folge „Cobalt“ beginnt, wo Folge Vier aufgehört hatte: Doug, der Nachbar von Travis und Madison, hatte sich ja durch seinen Alleingang in die Hände des Militärs gebracht. Dort, in einer der Militärzellen, wird er von der neuen, interessanten Figur Strand (ebenfalls dort inhaftiert) derart manipulativ beredet, dass er, quasi zur Selbstaufgabe bereit, von dort durch das Militär wieder abtransportiert und seinem Schicksal überlassen wird. Denn (so weit denkt das Militär voraus) man will auf jeden Fall Menschen, bei denen nicht klar ist, ob sie sich infiziert haben, vermeiden. Diese Figur Strand verspricht jedenfalls aufgrund ihrer rhetorischen Fähigkeiten noch manchen guten Auftritt (man denke an den Gouverneur in TWD).

Strand wendet sich nach Dougs Abtritt seinem neuen Zellengenossen Nick, dem Junkie, zu. Für seinen Abgang aus den Zellen scheint Strand Unterstützung zu benötigen – der zu allem entschlossene Nick könnte da die richtige Wahl zu sein. Für ihn ist Strand sogar bereit, seine Diamanten einzutauschen, um ihn bei sich zu behalten. Was dieses neue, interessante Paar vorhat, ist noch unklar – aber wir können auf die Fortsetzung gespannt sein. Strand hat sogar schon einen Schlüssel organisiert, der ihm die Zellen öffnen soll, wenn der richtige Moment gekommen ist…..

Ist der Folterer der Gute?

Derweil versucht Ofelia am Wach-Zaun die Soldaten dazu zu bringen, sie mit ihrer Mutter reden zu lassen (der gute alte Flaschenwurf als Zeichen von „Hey – schau mal hier!“). Der Soldat Adams versucht sie, vor seinen Kollegen zu beruhigen – die Lage ist angespannt – viele der Soldaten haben seit langem nicht geschlafen, manche sind seit 50 h wach. Die Führung scheint dies nicht zu kümmern bzw. hat Befehlshaber Moyers keine Scheu, wie sich zeigt, Gewalt gegen die eigenen Leute anzuwenden.

Adams bringt Ofelia schließlich nach Hause, wo er von Daniel gefangen genommen wird, d.h. die für ihn gemachte Falle zuschnappt. Daniel beginnt Adams zu foltern – er behauptet, dies zu tun, um ihn gegen seine Frau austauschen zu können, doch stellt sich bald heraus, dass es ihm um geheime Informationen zum Militär geht. Daniel bittet Madison, Ofelia von den Folterungen fern zu halten, was sich als schwierig erweist.
Da sich Daniel im Verlauf der Folter recht geschickt anstellt, fällt irgendwann die Hülle – er gesteht gegenüber Madison, dass er in seinem Heimatland früher selber als Folterer tätig war. Das stürzt Madison in einen Gewissenskonflikt – wie weit soll sie gehen, um Nick wiederzusehen? Und soll sie die Methoden Daniels billigen? Wozu sie sich letztlich zu entscheiden scheint, womit sie als Figur etwas härter und kompromissloser als bisher wirkt.

Das Codewort zum Verrat

Schließlich aber bekommt Daniel aus dem nur unschuldig wirkenden Adams Dinge heraus, die für Aufsehen sorgen – Adams räumt ein, zu wissen, wohin Griselda gebracht wurde. Und vor allem kommt er schließlich mit der Bedeutung des Wortes „Cobalt“ um die Ecke – dieser sich wiederholende Funkspruch bezeichnet nach ihm ein Codewort.

Ein Codewort, welches nicht nur die Evakuierung der Stadt durch das Militär vorsieht, sondern darüber hinaus die Exekution der meisten Menschen im Gewahrsam des Militärs. Da das Militär die Stadt den Infizierten überlässt, will man verhindern, dass aus den Zurückbleibenden Zombies werden könnten – und sie daher lieber erschießen.

Damit ist die Bombe geplatzt – selbst der dazu gestoßene Travis traut seinen Ohren kaum, als Adams dieses Geständnis ablegt. Travis ist wie gesagt von allen noch derjenige, der am meisten Humanität oder Vertrauen in die anderen Menschen in sich trägt – doch ist er auch derjenige, der einen Infizierten nicht erschießen kann, als es darauf ankommt.

Fazit

Folge Fünf hat manchen unerwarteten Twist zu bieten – Daniel, der sich nicht nur als Paranoiker, sondern als Folterer hervortun durfte; Nick, der in – vorsichtig ausgedrückt –seltsame Gesellschaft geraten ist. Die Pläne des Militärs – und damit die Erwartung für die nächsten Folgen, dass die Überlebenden, wenn sie überleben wollen, sich zwischen Militär und Zombies behaupten müssen – denn beide haben nicht das Wohl der Protagonisten im Sinn.

Kurz: Fear the Walking Dead Folge Fünf lässt Spannendes für die Abschlussfolge erwarten – wie werden sich die Protagonisten entscheiden – und von wem geht die größere Gefahr aus – Militär oder Zombies? Es bleibt spannend.

Prime-Mitglieder können die erste Episode der sechsteiligen Staffel ab dem 24. August, ab 20:00 Uhr, bei Amazon Prime streamen – in englischer Originalfassung und auf Deutsch. Die weiteren Episoden folgen dann immer montags nach der US-Ausstrahlung, je um 20:00 Uhr.

Folge 1: 24. August
Folge 2: 31. August
Folge 3: 14. September
Folge 4: 21. September
Folge 5: 28. September
Folge 6: 05. Oktober

Fear the Walking Dead – Staffel 1 – Episode 2 – So nah und doch so fern – So Close, Yet So Far

Fear The walking Dead Staffel 1 So nah und doch so fernSo nah und doch so fern – “Fear the Walking Dead” knüpft mit der zweiten Episode dort an, wo die erste Episode endete. Die Charaktere begreifen, dass die Lage äußerst dramatisch wird bzw. bereits ist. Doch nicht alle haben erkannt bzw. wurden eingeweiht, dass die Situation immer mehr an Brisanz zunimmt. “So Close, Yet So Far” lautet der Titel der zweiten Episode, welche – im Gegensatz zur Pilotfolge – eine gewöhnliche Serienlänge von rund 40 Minuten aufweist. Die zweite Episode macht jedenfalls dort weiter, wo die Auftaktepisode geendet hat. Der Zuseher wird jedoch schnell bemerken, dass an der Temposchraube gedreht wurde; die Lage eskaliert immer mehr, die Charaktere bekommen neue Züge und falsche Fährten sorgen für noch mehr spannende und überraschende Momente. Interessant ist vor allem das Verhalten von Travis (Cliff Curtis) und Madison (Kim Dickens)…

Die Apokalypse steht in den Startlöchern

In Episode 1 wurde Alicia (Alycia Debnam-Carey) von Matt (Maestro Harrell) versetzt. Doch Alicia lässt sich das nicht gefallen und besucht Matt daheim. Ihr wird schnell klar, warum sich Matt nicht gemeldet hat. Denn als sie zu ihm kommt ist das Haus bereits verwüstet, Matt kämpft mit seinem Leben. Er hat hohes Fieber, ist gesundheitlich angeschlagen und benötigt dringend Hilfe. Auch in der zweiten Episode sind es die falschen Fährten, die den Zusehern gelegt werden, damit die Spannung nicht nur erhalten bleibt, sondern auch der “Aha”-Effekt immer häufiger eintritt. Es sieht ganz danach aus, als würde “Fear the Walking Dead” immer mehr auf überraschende Momente setzen.

Madison will hingegen wissen, wie es in der Stadt ist und möchte ihre Tochter kontaktieren. Die Erwachsenen erreichen Matt und Alicia. Nun wird klar, dass sie auch über die Beziehung in Kenntnis sind, welche zwischen den Jugendlichen besteht. Doch Travis stellt schnell fest, dass Matt nicht nur eine “Grippe” hat. Er wurde gebissen. Jegliche Hoffnung ist bereits verloren. Matt ist so gut wie tot. Oder eben auf dem Weg zum Untoten.

Auch in “Fear the Walking Dead” beherrscht die Vater-Sohn-Beziehung das Geschehen

Madison zeigt bereits, wie radikal ihre Handlungen sein können, wenn es um das Wohl ihrer Familie geht. Auch wenn dieses Vorgehen nicht immer in der ersten Episode konsequent umgesetzt wurde, erkennt der Zuseher bereits in der zweiten Folge, dass Madison knallhart agiert – und auch weiterhin noch härter agieren wird. Madison will einen Notarzt verständigen; Matt überzeugt seine Freundin Alicia, dass sie ihn verlassen soll.
In der Zwischenzeit ist Travis auf der Suche nach Christopher (Lorenzo James Henrie), seinem leiblichen Sohn. Christopher meidet seinen Vater; er möchte keinen Kontakt. Wohl deshalb, weil ihm die Trennung doch mehr zu schaffen macht, als er schlussendlich zugibt. Christopher ist im Inneren der Rebell; einer derjenigen Personen, die aufzeigen möchten, was tatsächlich schiefläuft. So filmt er etwa Polizisten, die einen wehrlosen Obdachlosen grundlos erschießen. Er protestiert, gestikuliert und will die unrechte Tat auf Band festhalten. Doch auch wenn der Sohn mit dem Vater nichts zu tun haben will, macht sich der jedoch Sorgen um ihn und auch um seine Ex. Auch wenn die Beziehung zwischen Travis und Liza – während der ersten “Fear the Walking Dead”-Episode – harmonisch wirkte, ist in der zweiten Episode klar, dass es sehr wohl Probleme und Ungereimtheiten gibt.

Episode 2 dreht an der Temposchraube

Schlussendlich geht es um das Besuchsrecht. Während Travis und Liza sich auf drei Wochenenden im Monat geeinigt hätten, bei denen Christopher zu seinen Vater soll, wobei die Wochenenden im Vorfeld mit Liza besprochen werden müssen, gibt es dennoch immer Reibereien. So einigen sich beide darauf, dass das kommende Wochenende ausfällt; doch Liza beendet das Telefonat, ohne, dass Travis mit seinem Sohn sprechen kann. Wenig später gelingt es ihm doch, dass er den Sohn an den Hörer bekommt. Die wenig freundschaftliche Art von Liza mag den Zuseher verärgern. Doch es wird begründet. Da Liza permanent für ihre Ausbildung zur Krankenschwester lernt, ist sie ständig unter Strom, angespannt und permanent gereizt. Ihre wenige Freizeit und das intensive Lernen gingen sogar so weit, dass sie selbst nicht einmal die jüngsten Zwischenfälle mitbekommen hat.

“Fear the Walking Dead” macht Lust auf mehr Zombie-Action

Mit der zweiten Episode haben die Macher von “Fear the Walking Dead” ordentlich das Tempo beschleunigt, mehr Charakterzüge eingebaut und ordentlich daran gearbeitet, dass der Aufbau der Serie nicht zu langatmig wird. Vor allem die falschen Fährten, die ständig gelegt werden, sorgen für überraschende Momente. Folge 2 macht eindeutig Lust auf die dritte Episode von “Fear the Walking Dead”.

Prime-Mitglieder können die erste Episode der sechsteiligen Staffel ab dem 24. August, ab 20:00 Uhr, bei Amazon Prime streamen – in englischer Originalfassung und auf Deutsch. Die weiteren Episoden folgen dann immer montags nach der US-Ausstrahlung, je um 20:00 Uhr.

Folge 1: 24. August
Folge 2: 31. August
Folge 3: 14. September
Folge 4: 21. September
Folge 5: 28. September
Folge 6: 05. Oktober

Fear the Walking Dead – Staffel 1 – Episode 1 – Gute alte Zeit – Pilot

Fear The walking Dead Staffel 1 Gute alte ZeitGute alte Zeit – Die Untoten sind zurück: Mit „Fear the Walking Dead“ startet ein Spin-off der beliebten „The Walking Dead-Serie“, der ab jetzt für Amazon Prime Nutzer auf Deutsch und Englisch zu sehen ist. Stolze 10,1 Millionen Zuschauer verfolgten in den USA den Start der Prequel-Serie auf AMC. Die Serie versetzt den Zuschauer zurück in die Zeit vor der Apokalypse: In die vermeidlich heile Welt von Los Angeles. Hier wimmelt es noch nicht vor Untoten: Es gibt Krankenwagen, Polizisten, Schulunterricht – und die ganz normalen Zukunftspläne eines verliebten Pärchens für die Zeit nach der Schule. Schon als der Freund von seiner Geliebten ein Herz auf den Arm malt, ahnt der „Walking Dead“ geprägte Zuschauer aber, dass dieses Herz wohl länger andauern wird als sein Leben. Warnung: Spoiler ahead.

 

Zombies? Mangelware

„Fear the Walking Dead“ erhält in der ersten Episode seine Spannung weniger durch die kurzen Zombieauftritte sondern mehr daraus, dass der Zuschauer schon weiß, was kommen wird, während die Charaktere in der Folge noch rätseln. Die „Walker“ genannten Zombies sind noch nicht bekannt. Direkt zu Beginn der ersten Folge stößt der junge Drogenabhängige Nick (Frank Dillane), der sich seine Unterkunft in einer verlassenen Kirche im Ghetto LAs eingerichtet hat, zwar auf einen Zombie in Form seiner drogenabhängigen Freundin, flüchtet schließlich aber ungläubig. Zombiealarm? Fehlanzeige. Nick denkt er sei verrückt geworden und halluziniere, bevor er von einem Auto erwischt wird und in Krankenhaus aufwacht.

In der heilen Welt dort lernt der Zuschauer auch den Rest seiner gar nicht so heilen Familie kennen: Der drogensüchtige Nick ragt zwar heraus, aber auch sonst konzentriert sich die erste Folge erstmal darauf, die einzelnen Charaktere einzuführen und vorzustellen: Von der selbstbezogenen Teenager-Tochter (Alycia Debnam-Carey) über die sich sorgenden Eltern Maddy und Travis (Kim Dickens und Cliff Curtis). Zu dem nach anfänglichen Zweifeln über Nicks Geschichte schließlich doch recht investigativ tätigem Lehrerpärchen zählt dann noch die Exfrau von Travis aus seiner ersten Ehe und seine Ex-Frau. Verteilt über Los Angeles hangelt sich die erste Folge vor allem an der Frage entlang, ob die zerrüttete Familie vor dem Ausbruch noch zusammenfinden kann.

Der Ausbruch selbst findet aber nicht statt. In typischer „The Walking Dead“-Manier wird sich für die Entwicklung der Story Zeit genommen. Ereignisse folgen nicht Schlag auf Schlag. Es bleibt Zeit für die Charakterentwicklung und Erkenntnisfindung, die bei Prequel wohl wichtiger sein wird als in der Hauptserie. Wer aber auf bekannte Gesichter gehofft hat, wird enttäuscht: Plot und Darsteller der beiden Serien bleiben getrennt. „The Walking Dead“ nahm seinen Ursprung in Atlanta, wo Sheriff Rick Grimes inmitten der Apokalpyse erwacht.

Die Ruhe vor dem Sturm

Vor dem roten Abendhimmel von Los Angeles schafft es „Fear the Walkign Dead“ eine angespannte Situation zu kreieren ohne zu übertreiben. Es wird klar: Es liegt etwas in der Luft. Im Vorbeifahren stößt man im Hintergrund auf Vermisstenanzeigen, es gibt ein Video von einer Auseinandersetzung zwischen Polizisten und einen Zombie, der erst nach intensiven Schusswechsel durch einen Kopfschuss stirbt. Nachdem das Video zirkuliert, erscheinen Schüler nicht zur Schule – der Schultag wird vorzeitig unterbrochen. Dennoch bleibt für die Schüler unklar: Ist das Video echt oder ein Fake?

Von Regierung oder Polizei ist in der ersten Folge nichts zu vernehmen. Auch bleibt unklar, ob ihnen das Ausmaß der Katastrophe bereits bekannt ist und sie es etwa unter Verschluss halten. In „The Walking Dead“ wird herausgefunden, dass jeder Mensch bereits mit dem Virus infiziert ist. Er wird zum Zombie, vollkommen egal wie er stirbt. Wird man gebissen, kann das Körperteil abgeschnitten werden – und so am Leben geblieben werden.

Im Krankenhaus liegt der junge Nick angekettet an seinem Krankenbett neben einen sterbenden alten Mann. Es wird zwar viel Zeit in die Szene investiert – und als der sterbende Mann zur Rettung in einen anderen Raum verlegt wird, wäre zu erwarten, dass er sich nach seinem Tod in einen Zombie verwandelt. Darüber schweigt sich die Serie jedoch noch aus. Alles was gezeigt wird, ist hektische Angespanntheit im Krankenhaus – und ein großes Desinteresse an dem schließlich in der Gunst der Stunde geflüchteten Nick, der von der Polizei zu seiner vermeidlichen Halluzination in der Kirche befragt wurde.

Ein gelungener Start

Insgesamt legt die erste Folge einen gelungenen Start hin: Sie führt erfolgreich in die Thematik ein und vermittelt glaubwürdig die Zweifel an der Existenz von Zombies. Etwas nervend ist jedoch die Übernahme aus dem Original, dass offensichtlich niemand jemals den Begriff Zombies gehört hat. Während der Zuschauer also damit rechnet, dass Nick beim Herausrennen aus der Kirche oder irgendein Schüler beim Betrachten des Videos zumindest mal „Zombie!“ ausruft, hüllen sich die Charaktere in Schweigen. Auch erscheint fraglich, warum Nicks Eltern beim Rundgang in der Kirche angesichts der herumliegenden Gedärme und Blutlachen nicht einfach doch mal bei der Polizei anrufen.

Letztlich stoßen Nick und seine Eltern schließlich in den letzten Minuten doch noch gemeinsam auf einen sie attackierenden Zombie, der auch nachdem sie ihn mehrmals mit dem Auto überfahren, einfach nicht sterben will. Der Grundstein ist also gelegt.

Prime-Mitglieder können die erste Episode der sechsteiligen Staffel ab dem 24. August, ab 20:00 Uhr, bei Amazon Prime streamen – in englischer Originalfassung und auf Deutsch. Die weiteren Episoden folgen dann immer montags nach der US-Ausstrahlung, je um 20:00 Uhr.

Folge 1: 24. August
Folge 2: 31. August
Folge 3: 14. September
Folge 4: 21. September
Folge 5: 28. September
Folge 6: 05. Oktober

Fear the Walking Dead – Episode 6 – Der gute Mensch – The good man

Fear The walking Dead Staffel 1 Der gute MenschDer gute Mensch – Die Meinungen zu Fear The Walking Dead gehen erwartungsgemäß weit auseinander. Kaum ein Spin-off hat es zuvor geschafft, dem Original das Wasser zu reichen und so sind die Fans in der Regel enttäuscht. In Kommentaren und Foren lassen sich Schlagwörter wie „langweilig“, „dahinplätschernd“ oder „in die Länge gezogen“ lesen. Mit Folge 6 wurde am 05.10.2015 das Staffel-Finale von Fear The Walking Dead gezeigt. Ob die letzte Folge das Ruder noch herumreißen konnte oder die Staffel eintönig zu Ende ging, wird nach der Zusammenfassung diskutiert.

Was in Folge 6 geschah

Der Beginn des Finales knüpft unmittelbar an das Ende von Folge 5 an: Aus der Vogelperspektive über die Stadt schwenkt die Kamera langsam zu der Turnhalle hinüber, in der die Zombie-Horde auszubrechen versucht. Das Donnern der verschlossenen Tore und die üblichen Zombie-Laute lassen hoffen, dass sich die Untoten befreien können und damit für Action sorgen.

Nachdem sie die Pläne des Militärs in Erfahrung gebracht haben, packen die Protagonisten ihre Sachen und wollen die Stadt verlassen. Im Keller befindet sich der Soldat Andrew nach wie vor an einen Stuhl gefesselt. Während Daniel Salazar ihn umbringen möchte, damit er sich nicht befreien und eine Gefahr werden kann, setzt sich Travis mit seiner Ansicht durch, den Soldaten mitzunehmen. Er soll der Gruppe den genauen Ort zeigen, an dem sich die übrigen Familienmitglieder befinden. Während der Abfahrt entscheidet sich Travis jedoch ohne das Wissen der anderen, Andrew freizulassen, weil Daniel ihn ohne Zweifel früher oder später ausschalten wird.

Die Gruppe erreicht den improvisierten Militär-Stützpunkt und gelangt durch das Ablenkungsmanöver der freigelassenen Zombies unbemerkt in das Gebäude. Alicia und Christopher sollen am Wagen auf die Rückkehr der anderen warten, werden jedoch von drei Soldaten überwältigt, die den Wagen stehlen. Währenddessen entleeren die Soldaten ihre Magazine auf die Zombies und mehrere Soldaten werden hierbei gebissen.

Szenenwechsel: Innerhalb des Gebäudes wird Dr. Exner klar, dass sie und die Patienten nicht abgeholt werden. Sie weist ihre Mitarbeiter an, sich zu retten, und bleibt zurück. Nick und sein neugewonnener Freund Victor nutzen in der Zeit die Aufregung und entkommen aus ihrer Zelle. Allerdings werden sie schnell mit einigen Zombies konfrontiert und bei ihrer Flucht in die Enge getrieben. Letztendlich stehen sie an einer verschlossenen Tür und werden von ausreichend Zombies attackiert, so dass die Lage aussichtslos erscheint. Auch das Hinzustoßen der Anderen ändert nichts an dem Problem, dass die Tür verschlossen ist. Nachdem sich die Tür auch nicht mit Gewalt öffnen lässt, eilt im letzten Moment Lisa herbei und rettet die Situation mit einer Chip-Karte. Nach weiteren Flucht-Szenen, in denen einige Zombies beseitigt werden, gelingt der Gruppe die Flucht aus dem Gebäude. In der Zwischenzeit trafen sie auf Dr. Exner, die die verwundeten Patienten allesamt durch einen Bolzenschuss durch den Kopf vor der Wiederkehr als Zombie bewahrt hat.

Beim Zusammentreffen mit Alicia und Christopher taucht plötzlich der Soldat Andrew auf, der Daniel Salazar aus Rache mit einer Pistole bedroht. Er feuert einen Schuss auf Ofelia ab und wird dann von Travis nahezu zu Tode geprügelt. Die Gruppe fährt mit der nicht lebensgefährlich verletzten Ofelia zum Haus von Victor. Dieser offenbart Nick, dass er sich zu seinem Schiff „Abigail“ retten möchte, dass in der Nähe vor Anker liegt. Als die Lage friedlich erscheint, läuft Lisa zum Strand. Sie zeigt der ihr gefolgten Madison eine Bisswunde und erklärt, dass es keine Heilung gibt. Jeder Mensch steht nach dem Tod wieder als Zombie auf, weshalb sie von Madison erschossen werden möchte. Nachdem auch Travis hinzustößt, übernimmt er die schwere Aufgabe. Die Staffel endet mit emotionalen Bildern.

Kritik

Das größte Problem von Fear The Walking Dead ist, dass nahezu alle Zuschauer bereits The Walking Dead kennen. Das Original hat schlicht und ergreifend zu gut vorgelegt. Ohne The Walking Dead wäre der Spin-off sicherlich besser.
Beschränkt man sich allerdings nur auf Fear The Walking Dead, ist das Staffel-Finale sicherlich die beste Folge. Die Charakter-Entwicklung ist schön mitzuverfolgen und gipfelt in Travis Gewaltausbruch. Auch die Bilder der zerstörten Stadt können überzeugen. In emotionaler Hinsicht wurde das Potential vielleicht nicht komplett ausgeschöpft, was jedoch auch an der geringen Anzahl von Folgen liegt.

Negativ zu bewerten sind nach wie vor einige ungeklärte Fragen oder Unklarheiten, die wahrscheinlich auch in der nächsten Staffel nicht beantwortet werden – oder nicht beantwortet werden wollen. So ist die Trefferquote des Militärs tendenziell enttäuschend und auch der Aspekt, dass Los Angeles in derart kurzer Zeit menschenleer sein soll, überzeugt nicht.

Deutlich wird abschließend auch, dass bewusst alle Optionen für die zweite Staffel offen gelassen wurden. Der Handlungsstrang ist in sich abgeschlossen und kann sich in diverse Richtungen weiterentwickeln. Flieht die Gruppe mit dem Boot? Kommt es zum Streit um das Boot? Erreichen die Zombies das Haus? Erfolgt ein Angriff durch das Militär? Die Antworten folgen in Staffel 2 von Fear The Walking Dead!

Prime-Mitglieder können die erste Episode der sechsteiligen Staffel ab dem 24. August, ab 20:00 Uhr, bei Amazon Prime streamen – in englischer Originalfassung und auf Deutsch. Die weiteren Episoden folgen dann immer montags nach der US-Ausstrahlung, je um 20:00 Uhr.

Folge 1: 24. August
Folge 2: 31. August
Folge 3: 14. September
Folge 4: 21. September
Folge 5: 28. September
Folge 6: 05. Oktober

Death Valley – Staffel 1 Zusammenfassung

Death ValleyDeath Valley – Nach 12 Episoden war Schluss

“Death Valley” ist eine bitterböse, schwarze Mockumentary. Im Mittelpunkt stehen übernatürliche Wesen und Gestalten sowie die LAPD-Elite-Einheit “Undead Task Force” – kurz: UTF. Die UTF ist tagtäglich mit dem Kampf gegen Vampire, Zombies und Werwölfe beschäftigt. Ihr Einsatzgebiet ist das San Fernando Valley. “Death Valley” wurde bereits nach der ersten Staffel – welche insgesamt 12 Folgen (je 22 Minuten) lang ist – abgesetzt. Kent Zbornak produzierte, nach den Ideen von Curtis Gwinn, Eric Weinberg und Spider One, “Death Valley”. Bryan Callen, Texas Battle (“Final Destination 3”, “Wrong Turn 2″, The Task”), Bryce Johnson (“Pretty Little Liars, “Harry and Max”, “Eine Affäre zu viert”), Tania Raymonde (“Texas Chainsaw Massacre 3D”, “Crazy Eyes”, “Chasing 3000”), Caity Lotz (“The Machine”, “Arrow”, “The Pact 2”) und Charlie Sanders waren in den Hauptrollen zu sehen.

Die Serie wurde am 29. August 2011 auf MTV gesendet; der deutsche MTV Ableger strahlte “Death Valley” am 29. Januar 2012 aus. Dabei verzichtete man jedoch auf eine komplett deutsche Synchronisation, sondern sendete “Death Valley” in Originalsprache, jedoch mit deutschen Untertiteln aus. VIVA begann mit der Ausstrahlung am 15. März 2012.

Die erste Staffel setzt sich aus folgenden Episoden zusammen:

  • Folge 1: “Die Death Valley Cops” – 29. August 2011
  • Folge 2: “Ohne Ausweg” – 5. September 2011
  • Folge 3: “Die Blutmobile” – 12. September 2011
  • Folge 4: “Vollmond” – 19. September 2011
  • Folge 5: “Zombiekämpfe” – 26. September 2011
  • Folge 6: “Neue Vorschriften” – 3. Oktober 2011
  • Folge 7: “Carlas Geburtstag” – 17. Oktober 2011
  • Folge 8: “Untote Nutten” – 24. Oktober 2011
  • Folge 9: “Tick Tack Bumm” – 31. Oktober 2011
  • Folge 10: “Angriff auf die Wache” – 7. November 2011
  • Folge 11: “Der Verräter” – 14. November 2011
  • Folge 12: “Waffenstillstand” – 21. November 2011

Wenn Werwölfe, Zombies und Vampire eintreffen

Vor genau einem Jahr fielen Werwölfe, Vampire und Zombies in das San Fernando Valley ein. Der Regierung, klassisch amerikanisch, war die Ursache der Kreaturen jedoch unwichtig; sie gründete lieber die “Undead Task Force” – UTF – welche die Bestien besiegen soll. Die UTF erinnert zwar an die gewöhnliche Polizei, hat aber ihren Mittelpunkt vorwiegend in der Bekämpfung übernatürlicher Wesen. Dabei werden etwa Ausgangssperren für Werwölfe verhängt oder auch Entführungen von Blutspende-Bussen geklärt. Dass natürlich auch Vampir-Nutten, die illegal ihre Dienste anbieten, zum alltäglichen Geschäft gehören, ist keine Überraschung. Doch ganz egal, was passiert – UTF ist an Ort und Stelle und bereit, die Sache zu beruhigen.

… das klingt nach keiner normalen Serie

Klar, schon nach den ersten Worten der Beschreibung über “Death Valley” wird klar, dass es sich dabei um keine “gewöhnliche TV-Serie” handelt, die im Abendprogramm ausgestrahlt werden kann. “Death Valley” ist eine bitterböse, abartige, mit Splatter-Effekten bestückte Mockumentary, die wohl – mit etwas mehr Glück – tatsächlich zum Riesenerfolg hätte werden können.

Eine Mockumentary der besonderen Art

Gut, doch wie soll man eine derartige absurde Handlung in einer TV-Serie unterbringen? Natürlich mit ein paar außergewöhnlichen Ideen und so kommt es, dass – aus einer “scheinbar normalen Handlung” eine Dokumentation gedreht wird, die im heutigen Jargon Mockumentary genannt wird. Denn natürlich ist auch die Bevölkerung an dem Treiben der UFT interessiert. Ein Kamerateam entscheidet sich die Mitarbeiter der Truppe zu begleiten. Dabei wird das heldenhafte (oder eher tollpatschige) Verhalten der Truppe auf Zelluloid gebannt.

Der Überblick – die Handlung der ersten und einzigen “Death Valley”-Staffel

Die Leitung der UFT hat Captain Dashell (verkörpert von Bryan Callen). Dashell ist ein fahriger Typ, der mitunter an einen jüngeren Frank Drebin (Leslie Nielsen in “Die nackte Kanone”) erinnert. Dass brachiale Sätze wie “Ist das hier etwa ein Klärwerk? Ich kann nämlich gequirlte Scheiße riechen” keine Seltenheit sind, überrascht niemanden. Dass der Captain kein Problem hat, diese und ähnliche Wortbomben auch im Fernsehen zu sagen, ist ebenfalls kein Geheimnis. Genau das ist auch die Stärke von “Death Valley”. Die Dokumentation, welche im Stil von “Modern Family” gedreht wurde, zeigt alles, was das Fernsehteam auch sieht. Da gibt es wilde Jagden auf diverse Monster, Polizisten, die Jagd auf Werwölfe machen oder auch blutige Auseinandersetzungen mit anderen Monstern.

Natürlich versorgen die Macher ihre Fans auch mit klassischen “Gore-Effekten”. So wird man schon einmal abgetrennte Körperteile sehen – und das nicht nur selten. Denn “Death Valley” setzt alles auf eine Karte und präsentiert tatsächlich enorme “Splatter-Effekte der besonderen Art”. Die Kombination – übertriebene Splatter-Szenen und markante Sprüche – sind der Grund, warum “Death Valley” tatsächlich Spaß macht.

Nicht für alle TV-Serien-Fans, aber für viele Trash-Freunde geeignet

“Death Valley” ist klassischer Trash. Es gibt im Endeffekt keine Handlung, keine vernünftigen Aufbau von Charakteren und keinen tatsächlichen roten Faden – außer die Sache mit der Spezialeinheit, welche Monster jagt. Natürlich sind die krassen Sprüche, die üblen Effekte und auch hin und wieder nett anzusehende Damen (oder Vampir-Nutten) allesamt Faktoren, die Spaß machen. Jedoch nur den Personen, die auf Trash der besonderen Art stehen. Doch genau das, was einer kleinen Gruppe Spaß macht, sorgt für Verwirrung und Ekel beim Großteil. Wohl einer der Gründe, warum “Death Valley” nicht verlängert wurde. Schade – “Death Valley” mag zwar keine tatsächliche Charakterstudie sein, verpackte aber bitterbösen Humor und Splatter in einer – tatsächlich gekonnt umgesetzten Mockumentary, die mitunter auch an “Modern Family” erinnert. Dabei sind sich die Produzenten auch nicht zu schade, sich selbst ein wenig auf die Schaufel zu nehmen und ein paar Dinge – ironisch – zu hinterfragen.

Das Fazit

Death Valley ist tatsächlich ein absolut witziges, nicht ernst zu nehmendes Horror-Vergnügen, das leider nur nach 12 Episoden abgesetzt wurde. Wohl auch, weil die Produzenten zwar ein komplett neues TV-Serien-Format (Mockumentary in Verbindung mit Splatter – und das alles als TV-Serie) entdeckt haben, welches zwar die Fans anspricht, jedoch die Mehrzahl der TV-Serien-Fans nicht interessieren oder gar abschrecken wird. “Death Valley” ist eine bunte Mischung aus “Modern Family”, “Evil Dead” und “Shaun of the Dead” und präsentiert sich im bitterbösen Gewand. Jeder, der nur annähernd Gore-Effekte mit schwarzem Humor liebt, wird von den 12 Episoden begeistert sein.