Night of the Dead Filmreview

Der Film „Night of the Dead“ aus dem Jahr 2006 erinnert stark an „Re-Animator“: Scheintote, Halbtote und Tote bekommen von einem Arzt ein Serum verabreicht, dass die Leichen reanimiert. Doch diese werden nicht wieder zu den Menschen, die sie waren, sondern werden zu fleischrünstigen Monstern. Die von dem Macher Eric Forsberg entwickelte Story ist wenig überzeugend, doch Night of the Dead überzeugt Genrefans durch viel Blut und Splatterelemente.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Arzt Dr. Schreklich. Dieser hat vor einem Jahr seine Tochter und seine Frau bei einem Unfall verloren und hat fortan versucht, beide wieder zum Leben zu erwecken. Dies gelingt ihm auch. Doch da das Serum nicht ganz ausgereift ist, mutieren beide zu Zombies. Aus diesem Grund leben Frau und Tochter des Arztes in seiner Privatklinik hinter verriegelten Türen, wo sie mit menschlichen Innereien und Blut versorgt werden. Als der Neffe des Arztes und seine schwangere Freundin sich in der Klinik aufhalten, erfahren sie von den geheimen Experimenten des Dr. Schreklich. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zombie-Epidemie bereits ausgebrochen.

Der Funke zwischen Film und Zuschauer springt nur zögerlich über. Über 90 % der Handlung spielen sich in der spärlich ausgestatten Klinik ab und keine der Figuren offenbart einen wirklich mitreißenden Charakter. Neben dem, im Zentrum des Geschehens stehenden Dr. Schreklich, gibt es noch einige Krankenschwestern in der Klinik und einen unfähig dargestellten Assistenten, der zu viele Klischees auf einmal bedient. Seine überdurchschnittlich tief dargestellte Stimme wird in der Synchronisation an vereinzelten Stellen mit Hall ausgestattet, was den Charakter völlig überzeichnet. Allerdings hat dieser Umstand fast Potenzial für Satire, somit sorgt der Assistent sicher für einige Lacher.

Weitere Personen im Film, wie der Neffe des Arztes und seine Freundin, sind bis zum Ende des Films unscheinbar und verhindern ein Mitfiebern. Dies ist der Fall, obwohl die schwangere Freundin des Neffen, der Heldenrolle am ehesten nahekommt. Für etwas Spannung sorgt allerdings ein Elternpaar, das ihre schwerverletzte Tochter in die Klinik einliefert. Die Tochter bekommt eine misslungene Bluttransfusion und wird durch das Serum in einen Zombie verwandelt. Somit steigt die Zahl der Zombies, die hinter verschlossenen Türen warten und rechtzeitig zum Showdown in die Freiheit gelangen. Unter den Zombies befinden sich auch Tochter und Frau von Dr. Schreklich.

Der Film zeigt nicht nur anstößige Szenen, die passend zum Genre blutig und brutal sind, sondern beinhaltet auch eine kleine Prise Erotik. In einer Szene liefern sich Frau und Tochter des Arztes einen Kampf um einen Napf mit menschlichen Überresten, wobei der Mutter die Brust aus dem Kleid fällt.

Leider ist die relativ unprofessionelle medizinische Ausstattung der Klinik offensichtlich. Auch die Szenen in der der Arzt operiert, zeugen von seinem mangelnden Talent. Hierbei hätte der Macher Eric Forsberg die Schauspieler dazu anhalten können, äußerlich professionell zu handeln. Beispielsweise trägt der Arzt während seiner Eingriffe nicht einmal einen Mundschutz und der Assistent nicht einmal Handschuhe. Skurril sind die Szenen, in denen einzelne Organe ein Eigenleben entwickeln und schreien, und ein infizierter Frosch sich schreiend über den Arzt hermachen möchte.

Die vielen Splattereffekte reißen die negativen Punkte fast vollständig wieder heraus und sollten Fans des Genres erfreuen. Innerhalb der Kulisse befinden sich viel Blut und Gedärme, lebende Körper werden zerschnitten, Schädel zertrümmert, Köpfe abgerissen und blutige Kopfschüsse verteilt. Die Effekte wirken qualitativ hochwertig. Gegen Ende des Filmes wird ein Blaufilter genutzt, um die blutigen Szenen etwas abzudunkeln, was dem eigentlichen Effekt allerdings keinen Abbruch tut.

Leider mangelt es trotzdem an Überraschungen und Abwechslungen. Schon alleine das Set ist zu klein, sodass es für den Zuschauer eintönig wird, da nur drei Räume zu sehen sind. Hinzu kommt, dass sich diese Räume auch noch stark ähneln. Auffällig ist der Auftritt der Tochter des Regisseurs Lola Forsberg. Die erst Sechsjährige performt überzeugend, allerdings stimmt es einen bedenklich, dass ein so junges Kind zwischen so viel Kunstblut und Innereien auftritt.

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[REC] Filmreview

In dem spanischen Horrorfilm der Regisseure Jaume Balagueró und Paco Plaza von 2007 begleitet die Reporterin Angela mit ihrem Kameramann die nächtliche Wache einer Feuerwehrdienststelle. Soweit ist alles ruhig – bis plötzlich aus einem Hochhaus der Notruf einer alten Frau eingeht, und die Mannschaft sich in Bewegung setzt. Auch Angela und ihr Kameramann machen sich auf den Weg, um den Notfall mit ihrer Kamera einfangen zu können und hoffen auf eine gute Story. Doch das, was sie erwartet, ist weitaus mehr und entwickelt sich zu einem Albtraum, als das Haus von außen hermetisch abgeriegelt wird. Denn seine Bewohner haben sich längst in blutrünstige Bestien verwandelt.

Während des gesamten Filmes nimmt der Zuschauer durch den Blick durch die Kamera des Kameramannes Pablo teil, welcher selbst niemals zu sehen ist. So entstehen beim Zuschauer erste Assoziationen mit einer Fernsehdokumentation oder solchen, welche es gerne sein wollen – beispielsweise „Verdachtsfälle“ oder „Mitten im Leben“. Auch die fehlende Filmmusik erinnert zunehmens an eine echte Dokumentation. Die Kamreaführung ist meist unruhig, hektisch, das Bild dunkel und wackelig – als würde tatsächlich jemand selbst laufen und ein selbstgedrehtes Amateur-Video drehen. Allerdings ist der Grad der Amateurhaftigkeit nicht so groß, wie bei etwa Blair Witch Project, wo das Geschrei und Gewackele der Kamera früher oder später zu nerven begann.

Das teilweise sehr dunkle, unklare Bild (denn sowohl Feuerwehrleute als auch der Kameramann haben nur Taschenlampen als Lichtquellen) erhält die Spannung und sorgt zwischendurch für manchen Schockeffekt, da nicht genau voraussehbar ist, was eigentlich geschehen wird. Leider führen genau solche Effekte, bei welchen die Kamera gar zu sehr schwankt, oder das Bild zu lange dunkel ist, auch gerne zur Überreizung und dem ein oder anderen Zuschauer wird es vielleicht zu viel des Guten. Auch bei Blair Witch Project, war diese Art der Kameraführung schnell überreizt und ausgelutscht.

Ein Pluspunkt für die Umsetzung der Regisseure waren die realistischen Reaktionen – denn sie waren ganz und gar echt. Die Regisseure hatten ihren Schauspielern nie vollständige Drehbücher ausgehändigt und informierten sie nicht vollständig darüber, was passieren würde, damit die Überraschung und der Schrecken in ihren Gesichtern auch möglichst echt war. Außerdem suchten sie sich bewusst Schauspieler für den Film aus, welche in ihrem richtigen Leben auch etwas mit der Rolle zu tun hatten, welche sie spielen sollten. Die Darstellerin der Reporterin Angela beispielsweise arbeitete in der Realität ebenfalls als Reporterin, sodass sie bestens darüber informiert war, was sie tun musste, um ihre Figur echt und plastisch aussehen zu lassen. Sie WAR gewissermaßen diese Reporterin, echte Zusammenhänge gesetzt in echte Gebäude und Räume – denn nicht einmal Sets wurden für diesen Dreh erstellt.

Die Darsteller wussten erst zu Beginn der nächsten Szene, wie es weitergehen soll, wenn ein Feuerwehrmann die Treppe herunter fällt oder gar jemand von einer alten, verrückten Lady gebissen wurde. So waren sowohl die Überraschung echt, als auch die Emotionen und Reaktionen, welche so zustande kamen – und nur so zustande kommen konnten. Es ließe sich natürlich auch darüber streiten, ob jemand, der in seinem wirklichen Leben beispielsweise nur eine Sekretärin war, tatschlich in der Lage sein würde, eine Rolle für einen (hoffentlich) erfolgreichen Spiel ausreichend realistisch auszufüllen. Durch fehlende Kenntnis des Schicksals der eigenen Charakter ließ sich das sehr gut ausgleichen.

Abschließend lässt sich also sagen, dass dieser Film trotz des durchaus nicht neuen Themas einer Infektion, welche unschuldige Bürger zu Zombies werden lässt, einige Überraschungen für uns bereit hält. Und unser eigenees Erstaunen wird genauso echt sein, wie jenes der Darsteller, welche sich plötzlich von jetzt auch gleich in einem Sturz oder als Zombie wiederfanden, ohne zuvor noch etwas davon gewusst zu haben. Und gerade als man denkt, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, setzt der Film noch eins obendrauf.

The Vanguard Filmreview

Achtung! The Vanguard ist kein gewöhnlicher Zombie Streifen und auch sein Hauptdarsteller ist ungewöhnlich. Der Hauptdarsteller Matthew Hope ist Filmfreunden bekannt aus dem Action-Film The Veteran, in dem ein Soldat aus dem Afghanistan-Krieg in seine Heimat in die USA zurückgeht und dort einer Geheimdienst-Verschwörung auf die Schliche kommt, bei der auch eine brutale Drogendealergang eine Rolle spielt. In The Vanguard spielt Matthew Hope eine düstere und mehr prophetische Rolle.

Er agiert in Cyborg-Tradition in einer mit Independent-Mitteln gedrehten Endzeit-Story, die trotz eher bescheiden Budgets und wenig technischer Visionen aufgrund der besonderen Story und der darstellerischen Leistungen ihre faszinierenden Momente hat. Ein Film für Männer und vielleicht auch ein Harter Männer-Film für weibliche Fans von B-Pictures mit klaren charakterlichen Abgrenzungen. Unser Hauptdarsteller Matthew Hope ist in jedem Fall ein verdammt guter Charakter, der gegen eine Welt von teuflischen Feinden mit religiöser Inbrunst anzukämpfen hat.

In Tagebuch-artiger Form wird die rund um die Uhr laufende Überlebens-Action unseres düsteren, bärtigen und stets auf der richtigen Seite stehenden Helden ins Bild gesetzt. Die Low Budgetproduktion scheint hier und dort echt durch, aber die einfachen, nicht uneffektiven gestalterischen Vorgaben haben des öfteren auch ihren ganz eigenen Charme zu bieten. Natürlich ist der Drehort ein düsterer Wald, der in der näheren Gegenwart ein Schauplatz von allerhand ekligem Personal geworden ist. Die noch vorhandenen raren Ölvorkommen sind im vergangenen Weltkrieg augenscheinlich vor die Hunde gegangen. Ein Großteil der Bevölkerung wurde durch Hunger und andere Plagen vertrieben oder getötet. Das Land liegt im Chaos. Doch in der grünen Wildnis finden sich Überlebende, die versuchen, sich weiterhin in Würde durchzuschlagen.

Das wird erschwert, als eine Herde von blutdrünstigen Zombies das Gebiet unsicher macht. Die Welt ist in diesem Film ein Ort, voll von Ungerechtigkeit und Gewalt, und doch gibt es jemanden, der der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen möchte. Der Film The Vanguard ist aufgrund dieser Ausgangslage beileibe kein typischer Streifen aus der Masse eher phantasieloser Zombiefilme. In Handlung und Ablauf hat dieser Fílm so einiges zu bieten, was ihn auch von anderen düsteren Zukunftsthrillern unterscheidet, in der die gewohnte Alltagswelt kurz vor dem kollektiven Kollaps steht. Bald stellt sich heraus, dass wegen der bestehenden Überbevölkerung und den bescheidenen Energie Reserven ein perfider Plan der Herrschenden Wirklichkeit zu werden droht. Die auf der Erde lebende Menschheit soll mit einem Medikament beseitigt werden, das vormals humane Wesen zu gnadenlosen, tierischen Existenzen macht, die im Blutrausch vor nichts zurückschrecken. Max, gespielt von Matthew Hope, ist die moralische Instanz.

Ein Fighter und Einsiedler, der das Leben in der unwirtlichen Wildnis des Waldes meistert. Die verwandelten Wesen, die sogenannten Biosyncs, werden von ihm eliminiert wie in einem Shooterspiel, aber bald muss unser Jäger feststellen, dass diese Ekel in der Lage sind, sich schnell zu organisieren, um gemeinsam im Kampf gegen ihn anzutreten. Gerade diese Evolution der Negativ-Figuren macht den Film zu etwas besonderem, gibt ihm eine inhaltliche und philosophische Tiefe, die ihn von anderen Zombie-Streifen unterscheidet. Im Grunde erzählt dieser Streifen eine filmische Warnung vor den drohenden Katastrophen. Wenn eine die Welt beherrschender Großkonzern versucht, die Gefahr der Überbevölkerung der Erde durch die Freisetzung bösartiger Viren zu lösen, die weite Regionen der Welt mit wahnsinnigen Zombies bevölkert.

Und diese nichts besseres zu tun haben, als die noch normal gebliebene Minderheit mit perfiden Mitteln zu bekämpfen. So ist dieses Werk ein Film, der trotz bescheidener filmischer Mittel durchaus atmosphärische Dichte und den gewissen Thrill liefert, ohne dabei seine anspruchsvolle Botschaft aus den Augen zu verlieren. Um die Spannung in dieser Mischung aus Zombiefilm und Öko-Streifen mit nachdrücklicher Aussage nicht zu verlieren, wird hier noch nicht verraten, wie das ganze ausgeht. Nur so viel sei gesagt: Aber für Fans gediegener Action ist hier auf jeden Fall genug Blut im Angebot. Aber das schöne ist, das hier auch die Story eine überzeugende Message bereithält.

Abraham Lincoln vs. Zombies Filmreview

C-Movie Mockbuster

USA, 2012: Warum Geschichtswissen dem kommerziellen Erfolg in den Weg stellen? The Asylum — Schöpfer von „Transmorphers“ & Trash, mindestens seit „Titanic 2“ vielen ein Begriff — lassen wieder fürchterlich zulangen, diesmal von Präsident Lincoln höchstpersönlich. USA, 1863, ungefähr Dienstag Nachmittag, und draußen tobt der Amerikanische Bürgerkrieg. Ungerührt geht die Killerparodie neben „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ (Twentieth Century Fox) ungezählten Zombies an den blutigen Kragen. Kurzweilig und erdig kommt dieser Gruselwestern in den ersten Minuten daher, um sich später unter der Regie von Richard Schenkman zäh durch eine Zombie-Legion zu splattern.

Eigentlich sollte sich Mr. Lincoln alias Bill Oberst Jr. auf seinen Kleinkrieg mit den Konföderierten konzentrieren, wenn da nicht einer
tödlicheren Bedrohung zu begegnen wäre: echten Zombies! Sichelschwingend und Moses gleich macht sich HErr Lincoln also mit zwölf soldatischen Jüngern auf und aus lebenden Toten garantiert tote Tote. Wem dieser schwarze Humor nicht subtil genug ist, für den kämpft als einziger Afroamerikaner Soldat Brown an des Präsidenten Seite. Ähnlich schwarz-weiß poltert der Rest des Streifens mit pseudo-authentischem Sepia-Farbstich über die Leinwand: Präsident gut, Zombies richtig böse!

Kein Wunder, werden diese doch von den Konföderierten in einem Fort in South Carolina gezüchtet, was allerdings ein wenig aus dem Ruder läuft oder so ähnlich. Ganz Alpha-Tier, führt Mr. President jedenfalls sein Z-Team gen Süden, wo mittlerweile eine vierstellige Zombie-Zahl seiner harrt — har har! Politische Differenzen dürfen angesichts einer veritablen Leichenplage einmal ignoriert werden, und so verbündet sich Abe mit den konträren Konföderierten und lässt Köpfe rollen. Alles etwas zu brutal? Aber sichel doch!

Ähnlich zerschnitten wie die Toten ist leider auch der Film, dem etwas Liebe in der billigen Postproduktion nicht geschadet hätte. Letztlich
lässt sich dieses Manko mit Hinweis auf das Trash-Genre der Handlung noch entschuldigen. Aus diesem Blickwinkel machen selbst die schlecht sitzenden Uniformen der Konföderierten, ihre plastikähnliche Bewaffnung und die angeklebte Gesichtsbehaarung fast Sinn, so wie die auch aus dem 19. Jahrhundert stammenden Spezialeffekte, und echter Horror ergreift einen angesichts des laienhaften Zombie-Make-ups.

Passend unpassend ist die Tonbearbeitung geraten, die oft die schlitzende Sichel mit dumpfem Schlaggeräusch synchronisiert. Da
fallen gar nicht übel geratene musikalische Themen merkwürdig angenehm aus dem Rahmen. Trash hin, Cash her, unverzeihlich bleibt die tödliche Langeweile, die sich mangels Plot spätestens nach der ersten halben Stunde breitmacht und selbst Zombies vermehrt zur Fernbedienung greifen lässt. Der originellen Grundidee des Streifens — Knabe ­Abe muss infizierte Mutter metzeln und ­Abraham-Mann kann diese Erfahrung gut verwerten — folgt keine stringente und kompakte Umsetzung. Zombiekopf und schief geklebter Bart sind ab! Da verpufft auch das emotionale Glanzlicht des Drehbuchs, das — huch! — ganz zufällige Treffen Lincolns mit seiner glücklichen Jugendliebe, wirkungslos.

Ein spannenderes Heldenepos hätte der sechzehnte Präsident der Vereinigten Staaten allemal verdient, war doch bereits sein eigenes Ableben per Attentat aufregender als Asylums 90-Minuten-Versuch einer Moritat. Immerhin zwinkert dieser mausetote Streifen Abraham Lincoln zu, wenn ­Booth, der Mörder des Präsidenten, gegen Filmende in Erscheinung tritt. Die geschätzten Billigproduktionskosten von nur 1.500 Dollar je Filmminute lassen sich per Salamitaktik — ein Zombie, noch einer — nicht zu Spannung verdichten. Entsprechend spielt auch der Großteil des Machwerks ausschließlich in der ­Untoten-Festung South Carolinas. Selbst Asylums eingebunkerte „­Nazis At The Center Of The World“ haben wir in umtriebigerer Erinnerung.

Wenigstens wird der historische Kontext des Konflikts nicht völlig vernachlässigt, nur gräulich verzerrt. Einer der auf Lincoln folgenden Präsidenten, nämlich Teddy Roosevelt, spielt als junger Teen eine kleine Rolle im dünnen Geschehen, wenngleich das Original bestenfalls fünf Jahre alt gewesen sein dürfte. Was einen New Yorker Jungen allerdings während eines erbost geführten Bürgerkriegs in die Südstaaten treibt, bleibt des Drehbuchautors Geheimnis.

So zieht sich das lahme Treiben der Handlung über eine Stunde hin, wobei die Toten, ganz realistisch, nicht sonderlich kämpferisch
auftreten und gelegentliche stehend schlafen. Dem Betrachter dieser Szenen geht es recht ähnlich. Wie kommt es also, dass die kampferprobten Recken des Präsidenten nach und nach ableben? Flucht aus der Langeweile? Erstickt am Gähnen? Es bleibt unklar. Jedenfalls endet das Grauen viel zu spät mit eher symbolischen weil unterfinanzierten Explosionen aus dem Heim-Computer.

Fazit ohne Placet: Mäßig gruselige ­Trashistory tröpfelt blutig, billig und ohne viel Eigenironie durch eine lange Weile mit viel zu
seltener Erheiterung oder Pupillenerweiterung — The Asylum bleibt sich treu. Prädikat: besonders schmerzvoll!

Die Horde Filmreview

Die Regisseure Yannick Dahan und Benjamin Rocher haben mit dem französischen Horrorfilm „Die Horde“ einen 97 Minuten langen Zombiefilm gedreht, welcher nicht neu ist, aber für Fans alte Klischees und typische Momente wieder aufleben lässt. So verspricht „Die Horde“ keine neuartigen Kreaturen oder überraschende Handlungen, aber befriedigt alle Zombie Fans – egal ob groß oder klein, egal ob Fans von George A. Romero oder Paul W.S. Anderson. Der 2009 gedrehte Horrorfilm, der auch jede Menge Action verspricht, beginnt wie beinahe jeder Actionkracher. Ein Polizist wird getötet…

Mathias Rivoallan, ein französischer Polizist, wurde in einem Schusswechsel mit einer bekannten Bande aus Kriminellen getötet. Anführer der Bande sind Adewale wie auch Bola, zwei Brüder, die keine Gnade kennen. Die Kollegen des getöteten Polizisten schwören Rache, wobei auch diese Aktion schief geht. Tony wird schwer verletzt, Jimenez schlussendlich von Adewale, auch Ade genannt, hingerichtet. Als das Bruderpaar auch noch Tony hinrichten will, stürmt ein Gefangener in den Raum, der von Bola erst kürzlich erschossen wurde. Wie vom Teufel besessen stürmt er auf die Bande zu – wobei es nur Ade gelingt den Zombie zu besiegen. Während der Flucht auf das Dach des Pariser Hochhauses entdecken die Überlebenden, dass die „Stadt der Liebe“ bereits von den Horden Untoten überrannt ist.

Nun gilt das Motto – Zusammenhalten – sonst wird wohl keiner der Überlebenden das Hochhaus jemals verlassen können. Auch wenn die Gruppe ungleich ist, einigt man sich nach kurzweiligen Diskussionen über das weitere Vorgehen. Aurore und Tony schlagen sich alleine durch das Hochhaus, während Ade, Ouessem, Greco und Bola (der bereits beim Angriff gebissen und somit nach alter Zombie-Regel infiziert wurde) den alten Kriegsveteranen Rene treffen. Nach einem weiteren hektischen Verlauf mit einer Horde Zombies wird auch Tony von einem der Untoten gebissen – doch als die Gruppe wieder zusammenfindet und Tony bereits dermaßen mutiert ist, dass er auch seine Freunde attackiert, wird er von Aurore mit einem Kopfschuss niedergestreckt.

Die Flucht führt die Gruppe zudem in die Tiefgarage. Doch während man denkt in Sicherheit zu sein, wartet in der Tiefgarage Greco, der bereits zum Zombie mutiert wurde und sich gerade in den Bruder Ades verbeißt. Siegt die Vernunft oder wird Ade wieder von seinen Emotionen geleitet?

Die Regisseure des Films „Die Horde“ Yannick Dahan und Benjamin Rocher wollten von Anfang an einen Actionfilm drehen, welcher nur in der Nebenrolle Zombies auftauchen lässt. Dies ist dem Team auch gelungen, wobei die Masse an Zombies pro Minute immer größer wird. Auch wenn beide der Meinung sind, dass sie keineswegs an Romeros Zombies heranwollten, so ist es doch kein Zufall, dass viele Szenen eher an „Dawn of the Dead“ erinnern, als an eigenständige Szenen bei „Die Horde“. Auch „Aussalt – Anschlag bei Nacht“, einem John Carpenter Klassiker, dürfte bei der Inspirierung eine große Rolle gespielt haben. Zwei feindliche Gruppen, eingeschlossen in einem Haus, das erinnert an „Die Horde“, obwohl der Plot leicht dreißig Jahre alt ist und eben bei „Aussalt – Anschlag bei Nacht“ verwendet wurde.

Mit Claude Perron (Aurore) hat das Team eine Nachwuchshoffnung im französischen Film an Board geholt. Perron spielte unter anderem schon in Filmen wie „Bernie“, „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und „Cash Truck – Der Tod fährt mit“ mit. Eriq Ebouaney, welcher Ade verkörpert, ist ebenfalls ein bekannter französischer Schauspieler und war bereits in den Filmen „Der siebte Himmel“, „Die purpurnen Flüsse 2“ und „Hitman“ wie „Transporter 3“ zu sehen.

Bei den Kritikern fiel „Die Horde“ regelrecht durch und wurde als „ideenlos“ wie „konzeptlos“ abgestempelt. „Die Horde“ ist ein Film für Actionfans, die sich gerne an Zombies erfreuen; für Zombie Fans ist der Film hingegen eine französische „Neuverfilmung“ von „Dawn of the Dead“ – denn alles, was die Zombies in „Die Horde“ machen, ist den Zombie Fans bereits bekannt.

[REC]³ Genesis Filmreview

[•REC]³Genesis ist eine Fortsetzung des spanischen Horrofilms REC, welcher im Jahr 2007 herausgegeben wurde. Es handelt sich bei dem Film primär – wie bereits im ersten Teil – um ein Virus, welches auf einer Hochzeitsfete in Barcelona ausbricht. Das Virus gelangt auf das Terrain, weil der Tierarzt, welcher bereits im ersten Teil (REC) einen Hund verartztete auch auf der Feier anwesend ist. Das Brautpaar Koldo und Clara freut sich auf den wohl schönsten Tag ihres Lebens: – der Tag der Hochzeit. Auf einem imposanten Gelände soll die Hochzeit stattfinden. Anschließend ist beabsichtigt mit Familie und Freunden diesen Tag gebührend zu zelebrieren. Niemand ahnt, was für ein grausames und gefährliches Virus die kommende Hochzeit zerstören wird. Anstatt einer harmonischen, friedlichen Feier wird ein Gemetzel auf dem Anwesen vonstatten gehen.

Handlung / Plot
Die Film wird durch die Vorbereitungen einer Hochzeit inklusiver Zeremonie eingeleitet, welche von einem Kamerateam digital aufgenommen wird. Dieses Team wird vom Bruder der Braut eingestellt. Die Zelebration von Koldo und Clara wird in einem besonderen Hotel vollzogen.

Die Kameramänner observieren den Onkel der Braut, welcher auf der Terasse erbricht. Später stellen sie fest, dass sowohl ein Polizeiwagen, als auch eine Spezialeinheit auf dem Anwesen ist. Im Anschluss daran bricht Hektkik im Hotel aus, da der zuvor genannte Onkel von der oberen Etage auf seine Frau stürzt und diese von ihm bestialisch attackiert wird. Daraufhin eskaliert die Feier und das Virus breitet sich durch weitere Angriffe des Onkels auf andere Gäste aus, was eine Verbreitung des Virus zur Folge hat. Der Bräutigam Koldo erblickt den Kameramann, der mit seiner Kamera das Geschehen weiter filmt und nimmt ihm diese ab und zerstört sie durch Tritte.

Die Braut Clara kann sich in einem Raum in Begleitung des Pfarrers in Sicherheit bringen. Derweil verschanzt sich der Bräutigam Koldo mit seiner Familie zur Sicherheit in der Küche. Im weiteren Verlauf des Films bietet ein Kirchenraum Schutz für die Angehörigen. Koldo befielt den Anwesenden den Bus aufzusuchen während er Ausschau nach Clara hält. Nachdem Koldo den Raum angetroffen hat, in welchem sich Clara und der Pfarrer retten konnten, stößt er auf Verwüstung und Chaos. Die beiden mussten sich vor den Infizierten, die in den Raum eindringen wollten retten, in dem sie aus dem Fenster kletterten.

Das Publikum erfährt in einem kurzen Spot, dass der Film zur gleichen Zeit der anderen beiden Teile spielt. Via Überwachungskamera kann der Bräutigam Koldo beobachten, wie der Großteil der Gäste versucht sich zu retten, jedoch zuvor von Infizierten angefallen werden und daraufhin im Bus gefangen sind.

Nachdem sich Clara und Koldo schließendlich finden entdecken beide, dass das Hotel bereits unter Quarantäne gestellt wurde. Kurze Zeit später wird Clara von einem Infizierten mitten in den Arm gebissen, woraufhin sie Koldo aufträgt ihr den Arm abzutrenenn, damit das Virus sich nicht im gesamten Körper ausbreitet.

Während der Flucht trägt Koldo seine kraftlose / erschöpfte Braut hinaus und trifft dort die Polizei an. Diese fordert von ihm Clara zu Boden zu legen, weil sie infiziert sei. Das Paar küsst sich dann ein aller letztes Mal, was von Clara durch einen Biss unterbrochen wird. Schließlich werden beide von der Polizei erschossen.

Schauspieler / Besetzung
Diego Martín: Koldo
Leticia Dolera: Clara
Àlex Monner: Adrián
Javier Botet: Niña Medeiros
Ismael Martínez: Rafa
Claire Baschet: Natalie

Daten zum Film
Originaltitel: REC 3: Génesis
Deutscher Titel: REC 3: Genesis
Produktionsland: Spanien
Originalsprache: Spanisch
Jahr der Erscheinung: 2012
Länge / Dauer: 85 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18

Filmstab
Regie: Paco Plaza
Drehbuch: Paco Plaza
Luis Berdejo
Produktion: Julio Fernández
Kamera: Pablo Rosso
Musik: Mikel Salas
Schnitt: David Gallart

Publikation
Im Produktionsland Spanien lief der Film am 30. März 2012 in den Kinos an. Auf Blu-ray und DVD erschien er im August. Die Veröffentlichung ist in Deutschland direkt auf Blu-ray und DVD am 12. Okober 2012 geplant.

Survival of the Dead Filmreview

Am 6. Mai 2010 erschien in Deutschland George A. Romeros Horror und Scifi Film „Survival Of The Dead“. Romero versuchte sich erneut als Drehbuchautor und Regisseur an einem Zombiestreifen, doch in diesem Fall hätte er es einfach lassen sollen. Zunächst wird man als Zuschauer bemerken, dass das Setting sich in zweierlei Gebieten abspielt, nämlich Western und Zombies. Romeros Zombie-Versuchungen sind bekannt, doch hier wurde ein absoluter Tiefpunkt erreicht, der sogar – ironischerweise – den Vorgänger „Diary Of The Dead“ in den Schatten stellt.

Zunächst einmal zur Handlung:
„Survival oft The Dead“ knüpft an die Handlung aus „Diary Of The Dead“ an. Der Militärtrupp, der schon in „Diary Of The Dead“ zu sehen war landet auf einer Insel, auf der zwei unterschiedliche Gangs sich gegenseitig bekämpfen und bekriegen. Hierbei stehen sich Cowboys und Fischer gegenüber. Die Cowboys vertreten die Meinung, dass man die lebenden Toten weiterverarbeiten und auf Schweinefleisch konditionieren sollte. Die Fischer hingegen wollen die Plage, so wie es üblich ist, mit einem Kopfschuss loswerden. In diesem Moment kommt ein Konflikt zustande. Die Cowboys fühlen sich in ihrem Stolz verletzt, denn ein Cowboy gehört, auch wenn er tot ist, immer noch dem Clan an und wird nicht einfach erschossen.

Nach weiteren kleinen Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen werden einige Fischer von der Insel verbannt und verbarrikadieren sich in einer kleinen Hütte nahe der Anlegestelle, wo zugleich der bereits bekannte Militärtrupp eintrifft. Der Militärtrupp sieht sich entschlossen auf der Insel ein zugreifen, nachdem sie sich auf einem I-Phone ein Insel-Tourismus-Video der Fischer angesehen haben. Um nicht zu viel zu verraten, treffen logischerweise die Zombies ein, ein überlebender Fischer bringt den Militärtrupp zur Insel und zuletzt findet ein finaler Kampf statt zwischen den Cowboys und den Fischern, wobei die lebenden Toten und der Militärtrupp mit in die Fronten geraten. Wie zu erkennen ist, der Film ist nicht mehr im Mainstream, aber die Handlung ist so absurd, dass sie schon wieder lächerlich wirkt. Gemessen an den Vorgängern ist der Film einfach nur schwach und definitiv nicht zu empfehlen.

Romero versucht durch seine Zombiefilme Kritik an der Gesellschaft auszuüben, indem er den Menschen selbst als das tatsächliche Monster darstellt. Der Film verfügt über keine wahren Protagonisten, welche man als Zuschauer der Gesellschaft auf der Zombie-Insel gegeneinanderstellen könnte. Die kleinen Spielereien aus „Day Of The Dead“ und „Land Of The Dead“, die mit der Intelligenz der Zombies gespielt werden, werden in „Survival Of The Dead“ erneut aufgegriffen und ähneln einer Komödie. Ein Zombie-Postbote hängt mit einer Kette an einem Briefkasten fest und schmeißt einen Brief ein, daraufhin will er weiter wird jedoch von der Kette festgehalten und geht zurück zum Briefkasten, um erneut einen Brief einzuwerfen, diese Szene wird zu einer Dauerschleife und der Vorgang wiederholt sich. Hierbei muss man kritisieren, das Romero seine selbst erschaffene Genre nicht mehr zu schätzen weiß und abschweift, als wenn ihm die Ideen ausgehen. Unterstützung erhält diese Kritik durch weitere Comedy-Momenten, die im Großen und Ganzen okay sind, aber die Ernsthaftigkeit und den Gruselfaktor kaltstellen. Nahezu banal versucht Romero seinen Zuschauern einen Gefallen zu tun, so sieht man im Trailer ein lang ersehntes Wasserzombie, dieses allerdings trägt absolut kein Stück zum Handlungsverlauf bei.Ebenso unsinnig ist der Moment nach einer ernsthaften Szene, bei der einfach mal ein „Muh“ zu hören ist, obwohl weit und breit keine Kuh sichtbar ist.

Insgesamt kann man sagen, dass „Survival Of The Dead“ ein verwirrender, nicht ernst zunehmender Film ist. Man kann die Genre -Zuordnung nur schwer erkennen, die Qualität ist mehr als schäbig, wohl möglich war es gewollt, es könnte aber auch am mangelnden Geld liegen. Die geführten Dialoge sind oftmals sinnlos und dienen als Lückenfüller. Sehr schwache Leistung, vielleicht ist der Film ein Muss für Romero und Zombie Fans, doch für Horrorfreunde absolut nicht zu empfehlen.

Alien vs. Zombies – The Dark Lurking Filmreview

Der australische Horrorfilm „Alien vs. Zombies – The Dark Lurking“ versucht in 96 Minuten eine – womöglich noch nie da gewesene – Handlung unterzubringen, welche, wie so oft bei außergewöhnlichen Filmideen, in einer nahen (oder doch besser gesagt fernen) Zukunft spielt. Regisseur, Drehbuchautor wie auch Cutter Greg Connors hat in „Alien vs. Zombies – The Dark Lurking“ auf neuartige aber trotzdem altbekannte Methoden gesetzt, die den Film im Endeffekt aber nicht besser werden lassen. „Alien vs. Zombies – The Dark Lurking“ ist ein reine Produktion für Fans von trashigen Filmen, die sich gerne von Monstern begeistern lassen. Für all jene, die eine interessante Handlung erwarten, sollten den Film besser nicht in ihre DVD Sammlung aufnehmen.

Es beginnt alles in der Zukunft – auf irgendeinem Planeten – welcher dem Zuseher unbekannt bleibt. Auf einem Raumschiff bricht Panik auf, Notsirenen kommen zum Einsatz und eine Evakuierung wird angeordnet. Irgendetwas ist schief gegangen, die Besatzung wird getötet. Auch der Funkkontakt bricht ab. Der Commander des Schiffes hat nur einen Befehl: das, was für die Morde der Besatzung verantwortlich ist, darf auf keinen Fall das Raumschiff verlassen.

Eine Frau erwacht. Keine Erinnerung, keine Identität – keine Ahnung, wer sie ist und was sie macht. Erinnert an den ersten Teil von „Resident Evil“ und Milla Jovovich alias Alice ersten Auftritt? Womöglich – doch es kommt noch besser. Denn Lena, so ist der Name der verwirrten Frau, trifft auf zwei Soldaten, welche sie töten möchten. Gerade in diesem Moment wird sie aber (womöglich unfreiwillig) von einem Monstrum gerettet, welches die beiden Soldaten tötet. Lena gelingt die Flucht und trifft auf eine Gruppe Überlebender. Neben den Überlebenden gibt es noch Soldaten, welche versuchen die Bestien, welche die Besatzung des Schiffes getötet haben, ebenfalls auszuschalten.

Labyrinthe, monströse Wesen wie auch oftmals (so scheint es) nicht gerade intelligente Soldaten versuchen einen Ausweg aus dem Horror zu finden. Auf ihrer Suche finden sie einen Wissenschaftler, welcher nach einer gewissen Zeit offenbart, was schief gegangen ist. Der interessierte Fernsehzuseher wird dies wohl wissen. Ein Experiment, welches auf Grund mysteriöser Ereignisse scheiterte ist der Grund, weshalb immer mehr Menschen getötet werden. Die Monster Horden warten nur darauf das nächste Opfer zwischen die Finger zu bekommen. Und Lena? Lena versucht die ganze Sache – in typischer Alice Manier – zu überleben.

„Alien vs. Zombies – The Dark Lurking“ ist ein Film, welcher wohl nicht ganz weiß, welchem Genre er angehört. Neben oftmals radikalen Mordszenen und blutigen Opfern gibt es jede Menge Action, die an einen Kriegsfilm erinnert. Der Film, welcher in der ungeschnittenen Fassung einen FSK 16 Button verpasst bekommen hat, überzeugt in der Regel aber nur durch seine Effekte. Tiefsinnige Storys oder charakterliche Weiterentwicklungen blieben sehr wohl auf der Strecke. Zudem hat wohl Gregory Connors zu viel „Resident Evil“ gesehen, denn während dem Film wird man den Gedanken nicht los, eine Hommage an den „Zombie Klassiker“ von Paul W.S. Anderson zu sehen. Auch wenn Connors mit der Liebe zum Detail arbeitet, so überzeugt der Film auf keiner Weise.

Die Dialoge sind platt, die schauspielerischen Leistungen sind zwischen „gibt sich Mühe“ und „schlecht“ einzuordnen und die deutsche Übersetzung „Alien vs. Zombies“ ist wohl eher sehr dürftig. Monster, die mit schleimverzierten Mäulern Menschen fressen wollen, sind und bleiben Monster, aber werden wohl mit großer Wahrscheinlichkeit keine Zombies werden. Auch wenn tatsächlich ein paar Zombies im Film sogar auftauchen.
Tonia Renee, welche die B-Movie Alice Lena verkörpert, überzeugt 96 Minuten genauso wenig wie ihr Partner Bret Kennedy, welcher Michaels verkörpert, dem „Helden“ der Geschichte. Auch die anderen Darsteller sind wenig überzeugend und tragen dazu bei, dass „Alien vs. Zombies – The Dark Lurking“ nur für wahre Action-Horror-Fans, welche wenig Wert auf Handlung und Sinn legen, geeignet ist.

Planet Terror Filmreview

Dakota und William sind ein Ärztepärchen, die eine Nachtschicht zusammen machen. Beide staunen dann nicht schlecht, als viele Patienten auftauchen, die mysteriöse Verletzungen haben. Auch die Go-Go Tänzerin Cherry befindet sich gemeinsam mit dem Ex-Freund Wray unter diesen Verletzten. Beide haben schwere Blessuren und Cherry wurde auf offener Straße bei einem Überfall sogar ein Bein abgerissen. Die Nachtschicht ist ein wahrer Albtraum, denn die Bürger der Stadt haben alle einen verdächtig ausdruckslosen Blick und viele haben entstellte Brandwunden. Zwar haben Wray und Cherry schwere Blessuren, doch sie erholen sich relativ rasch. Durch eine Seuche werden die anderen Verletzten zu blutrünstigen Zombies, die Sickos genannt werden. Wray und Cherry greifen dann gemeinsam mit weiteren Überlegenden zu den Waffen und sie wollen dem Unheil Einhalt gebieten.

Die Hommage an das Grind House wurde als Double Feature in den USA angelegt. Von Robert Rodriguez wird die Hommage international abgeschlossen. Death Proof – Todsicher von Tarantino ist im Gegensatz zu Planet Terror etwas massentauglicher. Der Regisseur von Sin City präsentiert bei Planet Terror während der gesamten Filmlänge und äußerst konsequent das echte Grind House Feeling mit jeder Menge Spaß, harten Schnitten und viel Blut.

Innerhalb von Europa ist Grind House eher Wenigen ein Begriff und aus diesem Grund wurden international zwei Filme aus der geplanten Doppel-Hymne an den Kinokult gemacht. Dem Kinopublikum wurden die beiden Filme ein einer längeren Fassung präsentiert und der Verleih bezeichnet dies marketingwirksam als Dircector´s Cut. Der Film von Robert Rodriguez läuft zuerst in den USA und erst einige Wochen nach Death Proof – Todsicher in Deutschland. Den Fans wird auch hier wieder gezeigt, was in Robert Rodriguez steckt. Ein wahres Horror-Feeling wird mit hohem Aufwand präsentiert und das Ganze mit vielen Slapstick-Einlagen.

Die „Wir retten die Welt-Truppe“ wird in unterschiedlichen Handlungssträngen eingeführt, welche im Laufe des Film einer Horde von Zombies das Handwerk legen soll. Gesehen wird ein verfeindetes Ehe- und Bruderpaar, sowie auch die Babysitter Zwillinge, Cherry Darling und viele weitere Personen, die gegen viele Untote mit vielen Waffen antreten. Es geht um Leben und Tod und bei der sehr blutigen und harten Schlacht fliegen die Körperteile nur so durch die Gegend.

Die bezaubernde Rose McGowand könnte bei den beiden Grind House-Filmen als Verbindungsglied betrachtet werden, die in Planet Terror als Cherry Darling und als Pam in Death Proof – Todsicher als Hauptrolle immer eine gute Figur macht. Allerdings zeigt nicht nur sie, sondern die ganze Cast beste Trash-Laune. Zum Teil ist die Cast namenhaft und in manchen Szenen auf der Leinwand wird deutlich der Spaß präsentiert, der beim Dreh vorhanden gewesen sein muss.

Im Vergleich zu dem echten Horror-Trash von den 60ern und 70ern ist der Film von Rodriguez natürlich technisch viel weiter. Der Regisseur legte dennoch großen Wert auf den authentischen Eindruck. Gezeigt werden zum Teil mit Streifen durchzogene und verwaschene Bilder. Planet Terror hält diese konsequente Vorgehensweise während der gesamten Laufzeit bei und dies ist ein Gegensatz zu Death Proof – Todsicher. Das Publikum im Kino kann damit Blutströme bewundern, die wunderbar choreographiert sind. Für den Trash-Fan bieten diese Blutströme zusammen mit den fliegenden Körperresten und –fetzen ein wahres Feuerwerk.

In Deutschland startete der Grind-House-Film als Zweiter nach Death Proof – Todsicher und er zeigt sich hart und äußert dreckig, dafür allerdings umso konsequenter. Wer die guten alten Trash-Movies liebt, für den stellt Planet Terror mit Sicherheit die perfekte Wahl dar. Abgesehen von den guten Effekten und der Menge Blut gibt es auch noch eine gehörige Portion Spaß mit dazu geliefert. Wohl auch der Verleih bezweifelt allerdings, dass damit der Mainstream erreicht wird. Der Tausch von der Reihenfolge der Filme sollte wohl darauf abzielen, dass man mit dem Tarantino-Film bereits für den Rodriguez-Film die Zielgruppe vorbereitet, damit an der Kinokasse nicht ganz versagt wird.

Am Ende muss gesagt werden, dass Planet Terror der unterhaltsamere und Death Proof der künstlerisch ambitioniertere Film ist. Auf ihre ganz eigene Art und Weise sind beide Filme wunderbar. Robert Rodriguez präsentiert ein sehr unterhaltsames Spektakel, das Fans Freudentränen in die Augen treibt. Es gibt Spaß, überdrehte Action und halbnackte Frauen. Planet Terror ist insgesamt eher Actionfilm, als Zombiefilm. Es gibt herrlich überzogene Schießereien, Explosionen und großkalibrige Waffen.

Zombie 2 – Day of the Dead Filmreview

Als 1985 George Romero’s „Day of the Dead“ in die Kinos kam, spaltete er die Fans. Viele standen dem dritten Teil der Zombie-Reihe kritisch gegenüber, da Elemente wie lernende, sprechende Zombies einfach albern wirkten, während andere ihn als neue Entwicklung im Genre des Zombie-Films ansahen. 2008 brachte der Regisseur Steve Miner unter dem gleichen Titel einen Film heraus, der auf dem Original von 85 basiert und erneut die Zombie-Fans in zwei Lager aufspaltet.

Die Story:
Als in einer kleinen Stadt in Colorado eine Grippe-Welle umgeht, riegelt das Militär alle Straßen nach draußen ab, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen. Allen Kranken wird über Radio geraten, sich zum städtischen Krankenhaus zu begeben: ein fataler Fehler denn im Bruchteil eines Augenblicks wird aus ein paar Hustern und blutigen Nasen eine Handfeste Zombie-Epidemie und das Krankenhaus wird zum Zentrum der Untoten. Lediglich die Soldatin Sarah Bowman (gespielt von Mena Suvari) kann sich mit zwei Kollegen in einem Zimmer verbarrikadieren und plant mit improvisierter Bewaffnung die Flucht aus der Zombie-Hölle. Ihr Ziel: eine verlassene Unterkunft am Stadtrand, die früher vom Militär genutzt wurde und als absolut sicher gilt. Doch gerade, als die kleine Gruppe sich auf den Weg in die Freiheit macht, erreicht sie über Funk ein Hilferuf von Sarahs Bruder Trevor (Michael Welch), der sich mit einigen Überlebenden in einem Radiosender verschanzt hat. Die junge Soldatin steht vor der Wahl: weiterfahren und den wahr gewordenen Alptraum hinter sich lassen oder ihr eigenes Leben und das der Anderen riskieren, um ihren Bruder zu retten. Niemand kann von Gewissheit sagen, welche Entscheidung die richtige ist und ob es wirklich eine Chance gibt, den Wellen von Untoten zu entfliehen.

Ausstattung:
Im Großen und Ganzen sind Bild und Ton in Ordnung und die Effekte sind auch im Vergleich zu anderen Filmen des Genres passabel. Nur gelegentlich wirken die Konturen etwas verschwommen und das Gewackel der Kamera kann den Zuschauer leicht seekrank machen. Der Ton halt besonders im letzten Viertel des Films etwas zu stark und büßt dafür hin und wieder die Bässe ein, was aber kaum stört. Dafür fällt auf, dass die deutsche Synchronisation bei „Day of the Dead“ ausgesprochen gelungen ist, was bei Filmen dieser Art eher selten vorkommt.

Fazit:
„Day of the Dead“ sollte nicht als klassisches Remake des Films von George Romero angesehen werden, sondern eher als Hommage an den gleichnamigen Film von 1985. Steve Miner, der bereits mit Friday der 13. Teil 2 und 3, sowie mit Halloween H20 seine Erfahrungen im Horror-Genre sammeln konnte, hat einige Elemente wie beispielsweise den Militär-Bunker aus dem Original übernommen und andere wie den verrückten Wissenschaftler, der Zombies trainieren will, weggelassen. Der Rest wurde schonungslos aus anderen Filmen abgekupfert und mit ein paar klassischen Klischees gespickt. Deshalb ist der Ursprung der Zombie-Welle auch mal wieder ein experimenteller Virus und es gibt mindestens einen Waffennarren, der am Liebsten allein gegen alle ankämpfen möchte.

Doch der Film hat nach einem etwas holprigen Start auch seine Höhepunkte, allen voran eine überraschend gute Mena Suvari. Zu Beginn des Films dürften die meisten Zuschauer zwar ein wenig daran zweifeln, ob die aus „American Beauty“ bekannte Schönheit wirklich ihre Berechtigung in dem Film hat, aber je weiter „Day of the Dead“ in seinen 87 Minuten voranschreitet, desto stärker kann Suvari von sich begeistern. Am Ende ist sie mindestens genauso taff wie ihre Kolleginnen aus anderen Filmen. Auch die Nebenrolle des verstorbenen Ving Rhames (der unter anderem aus dem Remake von „Dawn of the Dead“ bekannt sein dürfte), so kurz sie auch ist, ist ein kleines Highlight des Films und verleitet zum Kichern, wenn Rhames als Zombie sein eigenes Auge als Zwischendurch-Snack verputzt.

Es mag zwar bessere Filme als „Day of the Dead“ geben, aber es gibt auch bei Weitem schlechtere. Abgesehen von einigen Schwächen, beispielsweise einem in einen Menschen verliebten Zombie, wirkt der Film frisch und zwischendurch unvermittelt komisch, selbst wenn er gerade mal ernst sein möchte. Dadurch wird die Handlung zwischen den Zombie-Angriffen aufgelockert und bietet so eine passable Unterhaltung, die nicht nur für Genre-Fans geeignet ist.

28 Days later Filmreview

28 Days Later ist ein Horror und Thriller Film unter der Regie von Danny Boyle, und der Meinung vieler ist es einer der Besten Zombie-Filme aller Zeiten. Der Film beginnt mit einer Gruppe von Tieraktivisten, die in ein Labor in Cambridge, England einbrechen, das voll mit Käfigen von Schimpansen gefüllt ist. Diese sind mit einer Art von Virus infiziert, dass als Rage-Virus (Wut- oder Zorn-Virus) bekannt ist. Bei dem Versuch die Schimpansen zu befreien, werden die Aktivisten brutal gebissen und do mit diesem Virus infiziert.

28 Tage nach der ursprünglichen Infektion wacht die Hauptfigur Jim, ein Fahrradkurier der von Cillian Murphy gespielt wird, in einem verlassenen Krankenhaus nach einem Autounfall auf. Nach dem Verlassen des Krankenhauses sieht man ihn, wie er durch die leeren Straßen von London wandert, auf der Suche nach irgendwelchen Anzeichen von Menschen, als er plötzlich von einer Gruppe von infizierten gejagt wird. Zwei Überlebende schaffen es sein Leben zu retten, und von da an beginnt er seine Überlebensreise im postapokalyptischen England.

Mit der Hilfe von einigen anderen Überlebenden, darunter eine Frau und ein Vater sowie seine Tochter im Teenageralter, versuchen sie irgendeine Art von Heilung und Erlösung von dem Virus zu finden. Regisseur Danny Boyle hat es geschafft ein echtes Gefühl von Spannung und Realismus in diesem Film zu integrieren mit einer starken Konzentration auf die Charaktere und auf die Atmosphäre, anstatt nur auf infizierte Zombies. Ein wirklich besonderes Merkmal von 28 Days Later ist die Optik. Dieser Film wurde mit einer digitalen Videotechnik anstelle von Standardmethoden gefilmt. Genau das verleiht dem ganzen File eine etwas düstere und raue Note, anstelle des gänzlichen und perfekten Looks, wie es im Hollywood bekannt und üblich ist.

Der Film fasziniert mit einer wirklich verwüsteten Umgebung, insbesondere in London, wo Jim in Gegenden mit touristischen Attraktionen rumwandert, die völlig verlassen und ruhig zu sein scheinen. Die Musik im Film ist wirklich gut gelungen, sie trägt zu einem sehr angespannten Gefühl im Laufe des Films bei, und die gelegentlich beruhigende, aber zur gleichen Zeit geheimnisvolle Musik zwischen einigen chaotischen Momenten wirkt sehr professionell und ist ein nettes Extra in Film. Das Tempo der Charakterentwicklung ist zumindest in diesem Horror Film sehr vielversprechend. Der Übergang von einem Schreienden und erschrocken Jim (im Stil des Feiglings) der später zu einem harten Killer wird, der alles tun, um sich und seine Freunde am Leben zu halten, ist ziemlich interessant. Der Rest der Besetzung darunter Naomi Harris, Megan Burns und vor allem Brendan Gleeson haben auch ihren persönlichen Beitrag für eine gelungene Charakterbildung beigesteuert.

Die Tatsache, dass sich die infizierten Menschen nicht unbedingt in Zombies verwandeln, sondern vielmehr von einer enormen Wut überfallen werden, die sie dazu führt Menschen zu töten und zerreißen ist zwar nicht super kreativ, aber in diesem Film funktioniert dieses Prinzip einwandfrei. Vielmehr ist es eine angenehme Abwechslung verglichen mit vielen übertriebenen Zombie-Filmen, die in den letzten Jahren die Kinosäle füllten. Das Aufregende in diesem Film ist, dass die infizierten Menschen ziemlich schnell und wild sind, im Gegensatz zu den meisten Zombie- und Horror-Filmen, bei denen wilde Kreaturen eher langsam und bewegungslos dargestellt werden.

28 Days Later hat einen originellen Stil, der sich im typischen Horror- und Zombie-Genre durch seine verschiedenen Merkmale wirklich von den anderen Filmen hervorhebt.

28 Days Later konzentriert sich mehr auf die Charaktere und eine tolle Atmosphäre. Zusammen mit einer großen musikalischen Partitur bringt es einem das Gefühl, dass diese Art von Sachen wirklich passieren können. Ohne Zweifel ist es wirklich eine Perle in diesem Genre der Filme. Wenn Sie einen originellen Horror und Thriller Film suchen, dann ist 28 Days Later eine exzellente Empfehlung. 28 Days Later ist ein großartiger Film über die Gefahren der biologischen Manipulation. Dieser Film befasst sich mit verschiedenen Themen, einschließlich der Stärke des menschlichen Geistes, aber es geht nicht unbedingt nur um Zombies. Während viele Szenen ziemlich vertraut klingen und offensichtlich von früheren Zombie-Filmen inspiriert sind, bringt 28 Days Later dennoch das gesamte Horror- und Zombie-Genre in eine neue Ära. Eine Ära mit neuen realen Ängsten und Gefahren. Dieser Film hat bereits einen Kult-Klassiker-Status und viele Genre Liebhaber sind mehr als begeistert über diese gelungene Verfilmung.

Diary of the Dead Filmreview

Diary of the Dead ist ein spannender Horrorfilm, der aus der USA kommt. George A. Romero war der Regisseur, der den Film 2007 rausgebracht hat. Um kurz zur Handlung zu kommen: Es geht um den jungen Filmstudenten Jason, der mit einem Wohnmobil aufbricht, um in den dunklen Wäldern vno Pensylvania sein Projekt zu drehen. Was alles noch ganz Normal scheint, wird zum Horror, im Radio werden Nachrichten über Zombies berichtet. Man macht sich auf den Heimweg. Alles weitere wird in ein Tagebuch geschrieben, the Diary of Dead.

Ein Unfall blockiert nun die Landstraße und die Autos sind zum Halten gezwungen. Zombie 1 taucht auf, überfällt Mary, die sich versucht zu erschießen. Doch sie überlebt. Alle Krankenschwestern im Krankenhaus sind schon Zombies. Jason muss zurückbleiben, Mary stirbt und beginnt sich in einen Zombie zu verwandeln. Maxwell muss sie töten. Gordo wird auch von einem Zombie gebissen. Die Kameramänner filmen ungezwungen die Situation. Mary und Godo werden vernichtet. Weiter fährt die Gruppe mit dem Wohnmobil und treffen nach einer Panne den Famer Samuel. Er hilft ihnen die Zombies zu vernichten und bietet dann seine Scheune zur Reperatur des Wohnmobils an. In der Scheune sind Zombies und die Flucht mit dem Wohnmobil beginnt.

Samuel wird nun von einem Zombie gebissen und bringt sich um. Das Benzin des Wohnmobils geht aus und sie treffen auf Mitglieder der Bürgerwehr. Man bringt die Gruppe ins Hauptquartier und hier mutiert ein Toter zu einem Zombie. Man versorgt später das Kamerateam, welches sich spöter zu Debras Haus aufmacht. Die Familie ist ebenfalls zu Zombies mutiert. Ein erneuter Kampf beginnt, bis schließlich die Weiterfahrt erfolgt. Die Gruppe kommt bei einem Freund unter. Das Landhaus ist abgelegen und die Zombies sind bis hierher noch nicht vorgedrungen. Jedoch stellt man bald fest, dass die Bewohner tot im Pool rumliegen. Ridley, der Freund jedoch lebt und verwandelt sich in einen Zombie. Tracey kann ihn niederstrecken und fährt allein weg. Natürlich wird alles wieder gefilmt. Ridney tötet Eliot im Bad. Jason wir auch noch gebissen und muss folglich erschossen werden. Er versucht trotz dem Angriff weiter zu filmen, um für die Nachwelt Beweise vorzulegen. Maxwell, Tony und Debra überleben das ganze und drehen den Film für Jason zu Ende.

Der Hintergrund des Films geht auf die Erstaufführung in Toronto, dem Internationalen Filmfestival zurück. Dies war das Highlight 2007. Allgemeiner Filmstart fand jedoch in den USA im Februar 2008 statt. Daraufhin folgte der Film in Großbritannien im März 2008 und kam so nach Europa. 2 Millionen US-Dollar gingen bei dem Filmdreh drauf. 2,9 Millionen nahm man durch den Kinofilm in den USA, in Russland, Agentinien und natürlich in Großbritannien wieder ein. In Deutschland wurde der Film auf dem 22. Fantasy Filmfest in Berlin, Köln, Hamburg, Dortmund, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und natürlich in München gezeigt. Die Musik des Filmes wurde von Frederic Chopin mit einer Interpretation von Chrinie Hye-Su Kim. Im Nachspann hat man das Lied „Any other Way“ von The Captains eingesetzt.

Man drehte den Film vollständig digital und in Panasonic Qualität, mittlerweile kann man ihn auch auf HD sehen im Fernsehen. Die Besonderheit des Films ist, dass im Nachspann der Filmemacher prominente Personen, wie Wes Craven, Simon Pegg und Stephen King erwähnen lässt, die sich geehrt fühlen sollten. Es gibt auch eine kurze Kritik zu dem Film: Manche Leute finden, dass nicht genügend Horror in dem Film vorkommt und kritisieren das Alter des Regisseurs. In dem Film „The Road“, welcher ähnlich ist, gibt es zehnmal mehr Horror als hier, meinten einige Befragte. Auch die Figuren würden dünn und unglaubwürdig rüberkommen. Der Regisseur meine dazu, dass „Diary of the Dead“ kein perfekter Film sei, dies jedoch auch auf keinen Fall sein soll. Man sollte ihn sich anschauen und dann beurteilen, ob der Film dem entspricht, was man sich vorgestellt oder ausgemalt hat.

Shaun of the Dead Filmreview

Shaun ist 29 Jahre alt und eher gemütlicher Zeitgenosse. Jeden Tag genießt er mit seinen Freunden Pete und Ed die Kneipenabende. Liz ist seine Freundin und sie trennt sich schließlich von Shaun, weil sie sich mehr Abwechslung wünscht. Shaun erkennt nach der Trennung, dass er über alles in Liz verliebt ist und damit er sie zurückgewinnt, überlegt er sich einen brillanten Plan. Ihn und seine Freunde können nicht einmal die Zombies, die in London einfallen, von der Mission abbringen.

Die Toten sind in dem britischen Film wieder zum Leben erwacht und sie fallen über die Londoner Bevölkerung her. In diesem Fall sollen die Zuschauer allerdings zum Lachen gebracht werden und es geht weniger um Angst und Schrecken. Bis auf den Mittelteil handelt es sich um einen durchwegs kurzweiligen Film, der allerdings keine schonungslose Parodie von bekannten Horrorfilmen darstellt. Es geht in dem Film um mehr, als nur Zombies.

In Shaun oft he Dead wird London von einem Killervirus heimgesucht und wenn die Menschen gestorben sind, dann stehen sie durch den Virus als Zombies wieder auf. Zu Beginn merkt Shaun überhaupt nicht, dass er mitten drin ist. Shaun ist einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt und ihm fällt nicht auf, dass etwas nicht in Ordnung ist. Er bemerkt erst, dass etwas faul ist, als die Untoten direkt in seinem Garten stehen.

Der Film wird mit der Aussage gut beschrieben, dass es sich um eine romantische Komödie mit Zombies handelt. Bei der Parodie von dem Horrorklassiker aus 1978 ist dabei nur die Nebenhandlung von dem Film. Hauptsächlich geht es um die zwischenmenschlichen Beziehungen, um deren Entwicklung und um die Liebe. Für eine Horrorkomödie hört sich dies alles eher unpassend an, doch die Macher haben es bei Shaun oft the Dead gut integriert.

Bei dem Beginn von dem Film geht es noch um Shaun und seine Freundin, die sich schließlich trennen. Im Anschluss kommt dann die Veräppelung von dem Zombiefilm Dawn oft he Dead. Zwar wurde das gesamte Potential von dem Thema nicht ausgeschöpft und viele Chancen wurden ausgelassen, doch es gibt einige amüsante und gute Gags zu sehen. Der melancholische Teil kommt nach der humorvollen Phase. Die Beziehungen werden nochmals überdacht und es kommt zur Änderung von Lebenseinstellungen und dies läuft nicht gerade klischeefrei ab. Das Filmende ist dann kaum mehr von einem richtigen Horrorfilm zu unterscheiden. Das Blut spritzt dann in Mengen und die Zombies werden niedergemetzelt. Die Macher hätten sich ruhig eindeutig zwischen Beziehungs- und Horrorfilm, Komödie entscheiden müssen und mehr Konsequenz zeigen können. Wenn schon eine Parodie, dann auch durchgehend und richtig.

Shaun oft he Dead kann insgesamt ein relativ hoher Unterhaltungswert nicht abgesprochen werden. Die Schauspieler sind sympathisch und die Zuschauer können sich mit ihnen gut identifizieren. Besonders die erste halbe Stunde von dem Film ist sehr gelungen und damit wird der Film sehenswert. Im Vergleich zu beispielsweise Scary Movie gibt sich der Film nicht als reine Parodie aus, sondern es wurde versucht, dass auch andere Aspekte eingebracht werden. Allerdings fehlt dem Film damit eine klare Definition. Der Film bleibt am Ende unter seinen Möglichkeiten, ist aber dennoch ein sehr guter Film für einen Filmabend.

Bei Shaun of the Dead handelt es sich um einen Film aus dem Jahr 2004 und der Regisseur war der Brite Edgar Wright. Es handelt sich um eine Mischung aus Horrorfilm und Komödie und zugleich auch um eine Hommage an die klassischen Zombiefilme. Den Horrorfilmklassiker Dawn oft he Dead aus dem Jahr 1978 parodiert der Titel von Shaun oft he Dead. Überwiegend hat der Film positive Kritiken erhalten. Bei einem englischsprachigen Filmbewertungsportal erhielt der Film über 90 Prozent positive Kritiken und so war die Aussage, dass es sich um einen verdammt guten Zombiefilm mit einer Menge Witz handelt. Das Lexikon des Internationalen Films teilte mit, dass der Film schräg sei. Ohne dass man sich in dem Spiel mit Zitaten verliert, wurde der Film mit offensichtlicher Lust am Zombie-Genre inszeniert. Der Film entwickelt durchaus eine gewisse Eigenständigkeit, ohne den Einsatz von übermäßigem Kunstblut.

28 Weeks Later (2007) Filmreview

28 Weeks LaterFortsetzung von 28 Days Later

28 Weeks Later ist die lang erwartete Fortsetzung von dem Horror Spektakel 28 Days Later der im Jahr 2002 viele Zombie Liebhaber begeisterte. 28 Weeks Later ist ein phänomenaler Nachfolger, und nach der Meinung vieler übertrifft dieser Film das Original denn fast alles ist größer, mit viel mehr Action, mehr Blut sowie ein weit größeres Spektrum. Es ist zwar nicht so gut wie das Original, wenn es um den Inhalt geht, aber es ist dennoch ein ausgezeichneter Film.

In 28 Weeks Later sind durch den Ausbruch eines Virus die meisten Menschen infiziert und wurden so zu Bestien, die alles um sich töteten. Mit der Hilfe der US-Armee kehrt Großbritannien langsam aber sicher wieder der Normalität zurück. Diese Fortsetzung ein junges Geschwisterpaar, das vor dem Ausbruch auf einem Schulausflug in Spanien war, und seitdem dort gelebt haben. Sie kehren nach Hause zurück und werden mit ihrem Vater wiedervereint, denn ihre Mutter wurde bei einem Zombie-Angriff getötet. Allerdings, wenn sie sich in die Quarantäne-Zone einschleichen, um so in ihre alte Heimat zurückzukehren finden sie ihre Mutter, die gesund und am Leben ist. Sie wurde zwar vom Rage Virus infiziert, aber dennoch ist Sie nicht wie die anderen infizierten, weshalb Sie später in Quarantäne gestellt wird.

28 Weeks Later – Die totale Vernichtung?

Nach einer Reihe von Ereignissen wird der Virus erneut entfesselt, die Armee versucht zwar alles um die Situation so schnell wie möglich zu regeln, aber sie verlieren die Kontrolle, was zu einer folgenschweren Schlussfolgerung beitragen wird, und zwar zur totalen Vernichtung. Insgesamt ist es eine actiongeladene Geschichte, und der Fokus liegt weniger auf den Charakteren, wie es im ersten Film der Fall war. 28 Weeks Later findet sechs Monate nach dem ersten Ausbruch statt, nachdem die verbleibenden infizierten vor Hunger ausgestorben sind. Die intensive Anfangssequenz verfolgt aber die Geschehnisse, welche einige Monate zuvor stattgefunden haben. Ein paar Überlebende haben sich in einem ländlichen Bauernhof verschanzt, sie leben von Konserven und können das Tageslicht nur durch einige Spalten an den Fenstern und Türen sehen, da diese mit Brettern vernagelt wurden.

Unter ihnen befinden sich das Ehepaar Don (Robert Carlyle) und Alice (Catherine McCormack), die sich sicher von dem Blutbad in die ländliche Gegend zurückgezogen haben.

Aber die anfängliche Idylle dauert nur ein Paar Augenblicke, und die Katastrophe schlägt fast sofort ein. Hier gibt der Regisseur Juan Carlos Fresnadillo den ersten Vorgeschmack auf dass, was noch kommen wird: hektische Geschreie und reichliche Blut-Spritzer als eine Invasion der infizierten die Einwohner des Bauernhauses rasch überwältigt. Nachdem eine US-geführte NATO-Truppe dazu beiführt, dass Großbritannien frei von Kontamination ist, werden einige vertriebene Flüchtlinge wieder zu einem Quarantäne-Bereich in London bekannt als die „Grüne Zone“ durchgelassen.

Unter den wachsamen Augen des US-Militärs beginnen diese Bewohner ihre Häuser und ihr Leben wieder aufzubauen, oder versuchen es zumindest. Zwei Kinder sind auch ein Teil dieser Quarantäne Zivilisten: Tammy (Imogen Poots) und ihr jüngerer Bruder Andy (Mackintosh Muggleton), Dom und Alice’s Kinder, die nun in ihre Stadt zurückkehren.

Alarmstufe ROT

Um einige Erinnerungen an ihre Familie zurückzubekommen, schleichen sich Tammy und Andy außerhalb der grünen Zone und machen sich auf den Weg zurück nach Hause. Bei diesem Versuch entfesseln die beiden eine Reihe von Ereignissen, die zu einem erneuten Ausbruch der Infektion führen, welche sich über Soldaten und Zivilisten wie ein Lauffeuer verbreitet. Nach der Erkenntnis, dass das Militär nicht in der Lage ist, die infizierte zu kontrollieren, entscheidet sich der kommandierende General Stone in Panik die Alarmstufe Rot in Gang zu setzen, was bedeutet jeder der erfasst wird, ist zum Tode verurteilt.

Ein buchstäbliches Höllenfeuer regnet vom Himmel in einem teuflischen Inferno von Tod und Zerstörung, aber Tammy und Andy werden zufällig vom Scharfschützen Doyle (Jeremy Renner) und Militärarztin Scarlet (Rose Byrne) in Sicherheit gebracht. Scarlet weiß, dass die Kinder möglicherweise den Schlüssel haben könnten, um die Infektion zu stoppen, aber allen vier droht die Beseitigung von seitens der Armee. Denn jeder der auch nur im Kontakt mit den infizierten war wird gejagt und eventuell getötet.

Fazit

28 Weeks Later ist eine außerordentliche Fortsetzung und Regisseur Fresnadillo hat es mit seinem Fingerspitzengefühl geschafft, dass seine Darstellung des verwüsteten Londons in vielerlei Hinsicht noch eindrucksvoller ist als im Original. Zuschauer haben kaum eine Chance aufzuatmen, geschweige denn darüber nachzudenken was genau in jeder Szene genau passiert, bevor das nächste Unheil ereilt und zerfetzte Überlebende um ihr Leben fliehen. Solche Stimulationen kommen bei den Zuschauern nicht immer gut an, aber hier wurde es inspiriert von dem überwältigenden Thema der düsteren Hoffnungslosigkeit ,verbunden mit Bildern wilder Brutalität.

28 Weeks Later ist auf fast jeder Ebene eine effektive Inszenierung, und reicht von einem einfachen dystopischen Horrorfilm zu einer blutigen Abhandlung über die Schwierigkeiten des Wiederaufbaus einer Nation.