The Walking Dead Staffel 6 Episode 16: Last Day On Earth – Der letzte Tag auf Erden

The Walking Dead Staffel 6 Der letzte Tag auf ErdenDer letzte Tag auf Erden – Das Finale beginnt und endet düster. Lichtstrahlen dringen kaum durch Löcher einer Wand von einem stockfinsteren Raum, in dem schweres Atmen zu hören ist.

Die Auflösung des unerträglichen Cliffhangers der letzten Folge, in der auf Daryl aus nächster Nähe geschossen wird, lässt noch eine Weile auf sich warten. Morgan findet auf der Suche nach Carol das Pferd, nach dem wahrscheinlich der verschont gebliebene Mann auf der Farm gesucht hat. Carol wird von dem überlebenden Savior, der ihren Rosenkranz an sich nahm, verfolgt.

Ein Mann rennt um sein Leben – begleitet von unheimlich melodiösem Pfeifen. Er wird schließlich von den Saviors gefangen genommen. Der Anführer erklärt ihm, dass seine Leute wegen einem Regelverstoß sterben mussten, und die Saviors schlagen brutal auf ihr Opfer ein.

Rettungsfahrt für Maggie

Carl packt hektisch Schusswaffen ein. Er und Rick wollen Maggie nach Hilltop zum Arzt bringen. Enid möchte sie begleiten, was Carl jedoch verweigert. Er sperrt sie sogar ein, um sie daran zu hindern. Abraham, Sasha, Eugene und Aaron schließen sich der Rettungsfahrt an. Bevor sie abfahren bespricht Rick mit Gabriel die Sicherheitsvorkehrungen für Alexandria. Die Gruppe macht sich mit der angeschlagenen Maggie auf den Weg nach Hilltop. Sie müssen plötzlich wegen einer Straßenblockade anhalten. Rick steigt aus und schlägt einen Deal vor. Als die Saviors jedoch alle Güter und ein Leben fordern, beschließen Rick und seine Leute umzukehren. Ein Savior ruft ihnen nach, dass es ihr letzter Tag auf Erden sein könnte. Eugene und Sasha studieren eine Straßenkarte und finden einen alternativen Weg nach Hilltop.

Carols Dilemma

Morgan reitet auf dem Pferd durch eine verlassene Stadt und findet Carol, die eine Stichwunde hat. Morgan schlägt vor, dass sie nächsten Morgen nach Alexandria aufbrechen. Carol lehnt jedoch ab. Sie will niemanden mehr töten, würde aber die Leute in Alexandria nicht anders schützen können. Deshalb bleibt sie lieber fern und möchte, dass auch Morgan geht. Er weigert sich, sie aufzugeben. Vor dem Gebäude erlöst Morgan einen Beißer, der am Galgen hängt. Wieder zurück, findet er Carol nicht mehr. Er macht sich wieder auf den Weg, nach ihr zu suchen.

Fahrt ins Verderben?

Abraham, der das Wohnmobil lenkt, und Sasha planen eine gemeinsame Zukunft mit Kindern, während sie die neue Strecke befahren. Eine weitere Gruppe der Saviors blockieren auch diese Straße. Rick erkennt schnell, dass sie zahlenmäßig unterlegen sind und Abraham kehrt den Wagen abermals um. Einer der Saviors schießt in ihre Richtung. Die Gruppe nimmt wieder einen neuen Weg und stößt auf eine Straßenblockade – diesmal aus angeketteten Beißern geformt. Einer der Zombies hat zwei von Michonnes Locken angeheftet und einer ist von Pfeilen von Daryls Armbrust durchbohrt. Die Saviors schießen wieder auf sie. Rick kann die Beißer befreien und sie können mit dem Wohnmobil weiterfahren. Rick merkt, dass die Saviors nicht direkt auf sie gezielt haben. Eine weitere Straßensperre zwingt sie wieder vom Weg abzuweichen. Rick versichert Maggie, der es zunehmend schlechter geht, dass sie es schaffen werden.

Rettende Ritter

Morgan findet Carols Rosenkranz neben einem erledigten Beißer. Der verletzte Savior, der Carol verfolgt, holt sie schließlich ein, schießt auf sie und verwundet sie an Arm und Bein. Er verkündet, dass er sie langsam sterben sehen will. Morgan greift ein und tötet den Savior. Zwei Reiter in Rüstung nähern sich den beiden. Einer davon ist der Mann von der Farm, den Morgan vor Rick gerettet hat. Er verspricht Morgan, dass er Carol versorgen wird.

Letzte Versuche

Ricks Gruppe gerät wieder an eine Straßensperre. In der Nähe beobachten sie wie die Saviors den Gefangenen von einer Autobahnbrücke erhängen. Aaron will ihn retten, Rick ermahnt ihn jedoch die Munition zu sparen. Der Gehängte erstickt schließlich qualvoll. Plötzlich gehen die Holzstämme der Straßenblockade in Flammen auf. Die Gruppe kehrt mit dem Wohnmobil abermals um.

Eugene schlägt vor, dass sie zu Fuß weiter gehen, da die Saviors wahrscheinlich nach dem Wohnmobil Ausschau halten. Rick und Eugene besprechen den neuen Plan. Eugene will mit dem Wohnmobil wegfahren, um die Saviors wegzulocken. Eugene gibt Rick noch rasch ein niedergeschriebenes Rezept, um Munition herzustellen – für den Fall, dass er nicht überlebt.

Auf einer Rettungstrage wird die geschwächte Maggie durch den Wald getragen. Plötzlich ertönt jenes unheimliche Pfeifkonzert, das die Saviors ankündigt. Sie sind umzingelt und, wie Eugene, gefangen. Einer der Saviors entwaffnet sie und zwingt sie niederzuknien. Ricks Blick nach zu urteilen, erkennt er rasch die Ausweglosigkeit ihrer Situation.

Das pechschwarze Gefängnis, in dem das Atmen der Gefangenen hörbar ist, entpuppt sich als Lieferwagen. Dwight öffnet diesen und zerrt die Gefangenen – Glenn, Michonne, Rosita und einen angeschossenen Daryl – hervor. Sie müssen bei den anderen ebenfalls niederknien. Glenn und Maggie rufen herzzerreißend nach einander.

Die neue Weltordnung

Der viel gefürchtete Negan tritt in Erscheinung – mit einem gelungenen Auftritt: in seiner Hand ein mit Stacheldraht umwickelter Baseballschläger und mit einer fast humorvollen Ansprache. Er stellt sich Rick vor und erklärt ihm, dass sie ab sofort für ihn arbeiten. Er lässt sie dafür am Leben, muss jedoch einen von ihnen mit Lucille – seinem Baseballschläger – erschlagen. Das soll die Strafe für seine toten Leute sein. Mit soziopathischem Wohlgefallen nimmt er sich grausam lange Zeit, seine potentiellen Opfer zu mustern. Er schlägt vor, er könnte Maggie von ihrem Leiden befreien und holt aus, als Glenn flehend die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Dwight weist ihn in seine Schranken und Negan warnt die anderen, wenn noch jemand aufschreit, werden alle sterben.

Der letzte Tag auf Erden – Der letzte Tag für einen

Negan beginnt einen sadistischen Abzählreim, um den Psychoterror für Opfer (und Zuschauer) nervenaufreibend in die Länge zu ziehen. Das Opfer ist auserkoren. Bevor er brutal zuschlägt, befiehlt er seinen Männern, falls sich jemand rührt, das Auge von Carl an Rick zu verfüttern. (Ein Hinweis, dass es keiner dieser beiden ist?) Für den Zuseher ist die schreckliche Attacke aus Perspektive des Opfers zu sehen. Nach dem ersten Schlag rinnt Blut über den Bildschirm. Die gedämpften Schreie in der Schwarzblende verraten nicht, wen es trifft, und weichen den dumpfen Schlägen, die unbehaglich lange zu hören sind. Mit dem spannungsgeladenen Cliffhanger endet das dramatische Finale der 6. Staffel, dessen Auflösung erst in der 7. Staffel Gewissheit bringen wird.

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