The Walking Dead Staffel 4 Episode 6 – Live Bait

The Walking Dead Staffel 4 Live BaitLive Bait – In dieser Episode von „The Walking Dead“ erfährt der Zuschauer, wie es dem Governor seit seinem Ausraster in der dritten Staffel erging.

Die Folge beginnt mit einem Rückblick auf die Szene der dritten Staffel, in der der Governor ausrastete und seine Leute erschoss. Er und die Überlebenden seines Angriffs fuhren weg und suchten sich einen sicheren Ort, an dem sie bleiben konnten. Den fanden sie, und eines Morgens kroch der Governor aus seinem Zelt und alle waren verschwunden. Die beiden Überlebenden haben ihn verlassen und alle Vorräte und Fahrzeuge mitgenommen.

Live Bait

Der Governor macht sich auf den Weg nach Woodbury, wo es mittlerweile vor Zombies wimmelt. Er steckt die Stadt in Flammen und läuft daraufhin wochen- oder monatelang durch die Gegend. Eines Tages erreicht er geschwächt eine kleine Stadt. Dort sieht er ein kleines blondes Mädchen in einem Mietshaus am Fenster stehen. Der Governor betritt das Haus und sieht, wie eine junge Frau das kleine Mädchen ängstlich im Arm hält. Plötzlich wird die Tür aufgerissen und eine andere Frau steht mit einer Waffe in der Hand vor ihm. Die beiden Frauen sind Schwestern namens Tara und Lily und das kleine Mädchen ist die Tochter der Älteren von beiden. Die Drei wohnen mit ihrem Vater beziehungsweise Großvater in einer kleinen Wohnung.

Die beiden Frauen laden den Governor ein, bei ihnen zu bleiben. Er willigt ein, will sich jedoch nicht lange bleiben. Am nächsten Morgen stellt sich der Governor bei der Familie als Brian vor und behauptet, er hätte keine Familie. Der Großvater der kleinen Megan bittet ihn, ein Backgammon-Spiel aus der Wohnung eines Nachbarn zu holen. Er hofft, dass er Megan dadurch wieder zum Sprechen bringen kann.

Sauerstoffflaschen

Nachdem der Governor die Wohnung betreten und das Spiel gefunden hat, sieht er sich etwas genauer um. Dabei entdeckt er einen Beißer in der Badewanne. Der Governor erledigt ihn mit einem Messer, nimmt den Revolver des Toten mit und bringt dem alten Mann anschließend das Backgammon-Spiel. Zurück in seiner Wohnung sieht sich der Governor das Foto seiner Familie an und knickt es dann um, sodass nur noch seine Frau und seine Tochter Penny zu sehen sind. Am nächsten Morgen kommt Lily bei ihm vorbei. Die beiden unterhalten sich und sie bittet ihn, aus einem nahe gelegenen Altersheim ein paar Sauerstoffflaschen für den Großvater zu besorgen.

Er geht dieser Bitte nach und findet zunächst sogar einen ganzen Wagen voller Sauerstoffflaschen, doch die vielen nahenden Zombies zwingen ihn dazu, so viele mitzunehmen, wie er kann und so schnell wie möglich wegzulaufen. Er bringt der Familie die zwei Flaschen, die er retten konnte und Lily möchte daraufhin als Gegenleistung seine Wunden versorgen.

Die Beiden unterhalten sich und der Governor erfährt, dass Megan ihn zunächst für ihren Vater gehalten hat, der die Familie vor einigen Jahren verlassen hatte. Das kleine Mädchen kommt dazu und Lily lässt die Beiden alleine, um eine Salbe aus ihrer Wohnung zu holen. Der Governor und Megan unterhalten sich und sie fragt ihn, was mit seinem Auge passiert ist. Er scherzt zunächst und behauptet, er sei ein Pirat, doch das kleine Mädchen glaubt ihm nicht. Daraufhin erklärt er ihr, dass er verletzt wurde, als er jemanden beschützen wollte, den er liebte.

Flucht im Lieferwagen

Etwas später sitzt er mit Megan in der Wohnung der Familie und möchte ihr Schach beibringen, als Lily aus dem Schlafzimmer des alten Mannes kommt und den Beiden zu verstehen gibt, dass er gestorben ist. Sie begeben sich nun auch in sein Zimmer und Tara meint, er sei wohl schon länger tot. Der Governor erkennt die Gefahr und möchte die Drei hinausschicken, doch sie weigern sich. Daraufhin kommt es, wie es kommen musste und der Großvater erwacht wieder als Untoter. Er greift Tara an, doch dem Governor gelingt es, ihn mit einer der Sauerstoffflaschen zu erschlagen. Selbstverständlich verstört dieses Erlebnis die drei jungen Frauen sehr, besonders die kleine Megan ist sehr schockiert und spricht nun nicht mehr.

Nachdem der Governor zusammen mit Lily den Großvater begraben und das Foto seiner Familie verbrannt hat, möchte er sich wieder auf den Weg machen. Lily weigert sich jedoch, ihn einfach so gehen zu lassen, und verlangt, dass er sie, Tara und Megan mitnimmt. Widerwillig stimmt er zu. Die Vier fahren mit einem kleinen Lieferwagen los, in dem sie ihre Vorräte lagerten. Als sie sich am Abend alle zusammen im Laderaum schlafen legen wollen, kommen sich Lily und der Governor näher.

Flucht zu Fuß

Am nächsten Morgen springt der Lieferwagen nicht mehr an, weshalb die Vier zu Fuß weiter gehen müssen. Sie treffen auf eine Gruppe von Beißern und die beiden Frauen laufen weg, nur die kleine Megan bleibt wie angewurzelt stehen. Geistesgegenwärtig nimmt der Governor sie auf den Arm und läuft mit ihr durch den Wald davon. Er rennt mit ihr auf eine Wiese und die beiden fallen in eine Grube. Diese Grube wurde von Menschen geschaufelt, genauso wie die, mit denen die Männer aus Woodbury in der dritten Staffel die Zombies einfingen. Und tatsächlich befinden sich in der Grube ein paar menschliche Überreste, genauso wie drei Beißer, die sofort auf die beiden Überlebenden losgehen. Megan drückt sich in die Ecke der Grube und dem Governor gelingt es, die drei Zombies mit bloßen Händen zu töten.

Daraufhin nimmt er Megan ganz fest in den Arm und verspricht ihr, dass er sie beschützen und ihnen nichts passieren wird, als ein Mann über der Kante der Grube erscheint. Es ist der ehemalige Gefährte des Governors, Martinez.

Kommentar verfassen

Scroll to Top