The Walking Dead – Staffel 3 – Folge 12 – Gesichter der Toten (Clear)

The Walking Dead Staffel 3 Gesichter der TotenIn „Gesichter der Toten“ bzw. „Clear“ knüpft die 12. Episode der 3. Staffel von The Walking Dead überraschenderweise an Ereignisse aus der 1. Staffel an, genauer genommen dem Piloten der Serie.

Gesichter der Toten

Wie in der letzten Episode zu sehen war, entschied sich Rick dazu, gemeinsam mit seinem Sohn Carl und der Einzelgängerin Michonne Richtung Woodburry aufzubrechen, um den Governor auszuschalten und die Misere, in der sich die Atlanta-Gruppe momentan befindet, endgültig zu lösen. Am Anfang der Episode sieht man Rick, Michonne und Carl, wie sie mit dem Auto verlassene Straßen durchqueren, auf denen nur lauter Tote zu sehen sind. Als sie die Straße entlang fahren, treffen sie auf einen Unbekannten, der sie im Vorbeifahren darum anfleht anzuhalten, was sie jedoch kommentarlos ignorieren und weiter fahren. Erst als sie ein kleines verwüstetes Städtchen erreichen, wird langsam deutlich, wohin die Reise hingehen sollte. Es handelt sich nämlich um den Ausgangsort der Serie, die Stadt, in der Rick als Sheriff gearbeitet und in der er mit seiner Familie gelebt hatte.

Ihre erste Station ist Ricks altes Polizeirevier, das sie nach Waffen durchsuchen, um sich für die Mission in Woodburry ausreichend auszurüsten. Allerdings werden sie hier nicht fündig, woraufhin Rick vorschlägt, in den Kneipen und Läden in der Umgebung zu suchen, da er sich noch gut daran erinnert, den Ladenbesitzern Waffenlizenzen ausgestellt zu haben. Auf dem Weg dorthin stoßen sie auf eine verbarrikadierte Einkaufsmeile des Städtchens, die zunächst verlassen zu sein scheint, jedoch noch mit einer Reihe von Fallen für die Beißer ausgestattet ist. Als sie hinter die Barrikaden eindringen, taucht auf dem Dach eines der Läden, ein maskierter Mann mit einem Gewehr auf und fordert Rick und seine Leute dazu auf, die Waffen liegenzulassen und wieder zu verschwinden.

Morgans Waffenarsenal

Kurzerhand entschließen sich Rick und Michonne dazu, den Mann zu überwältigen, um sich das Gewehr zu holen und liefern sich mit ihm ein Feuergefecht. Als Rick von dem unbekannten Schützen immer weiter in die Ecke gedrängt wird, taucht Carl auf, der eigentlich hätte zum Auto laufen müssen und streckt den Mann mit einem Schuss aus seinem Revolver nieder. Es stellt sich jedoch heraus, dass der Mann eine kugelsichere Weste trug und durch den Schuss nur ohnmächtig wurde. Als Rick dem niedergeschossenen Fremden die Maske abnimmt, erkennt seinen alten Freund Morgan, der ihm in der Pilotserie das Leben gerettet hatte und den er mit seinem Jungen zurückließ, um sich auf die Suche nach seiner Frau und seinem Sohn zu machen.

Rick entscheidet sich dazu, den Mann am Leben zu lassen und bringt ihn in dessen Versteck, das sich als Festung aus tödlichen Fallen herausstellt. Dort entdeckt Rick auch, dass Morgan sich im Laufe der Zeit wohl ein ganzes Waffenarsenal angelegt hat. Als Michonne die Waffen einpacken und verschwinden will, besteht Rick darauf, zu warten bis Morgan wieder aufwacht, um sich zu vergewissern, dass mit ihm alles in Ordnung ist.

Während dessen begeben sich Carl und Michonne zu den Geschäften des Städtchens, wo Carl ein Kinderbettchen für Judith besorgen will. Carl wehrt sich zwar vehement, dass Michonne ihn begleitet, diese bleibt ihm jedoch trotzdem dicht auf den Fersen und rettet ihm anschließend auch das Leben, als Carl in einer Bar von Beißern umzingelt wird. Dorthin hatte er einen Abstecher gemacht, um sich ein Familienfoto für Judith zu holen, auf dem er mit seinem Vater und seiner Mutter abgebildet ist. Dank Michonne gelingt es ihm das Foto noch aus der Bar voller Zombies herauszuholen.

Morgans Versteck

In Morgans Versteck wird der Angeschossene langsam wieder wach und stürzt sich mit einem Messer auf Rick. Obwohl dieser die ganze Zeit versucht ihm in Erinnerung zu rufen, dass sie alte Freunde sind, rammt Morgan ihm das Messer in die Brust. Als Rick ihn doch noch überwältigen kann und ihm erzählt, dass sie sich hier vor einigen Jahren begegneten, erinnert sich Morgan wieder daran. Ebenfalls erinnert er sich auch, dass Rick ihm versprochen hatte, jeden Morgen um neun Uhr Funkkontakt aufzunehmen, um ihn zu sich zu lotsen. Rick war es damals nicht mehr gelungen, Kontakt aufzunehmen, da die Gruppe immer weiter ins Land ziehen musste. Morgan erzählt Rick, wie er doch noch seine mutierte Frau tötete und diese zuvor seinen Sohn zerfleischt hatte. Schockiert von dieser Geschichte, fordert Rick Morgan auf, ihm ins Gefängnis zu folgen und sich der Gruppe anzuschließen.

Morgan lehnt jedoch energisch ab und will nichts davon wissen. Er sieht seine Schicksalserfüllung in der einsamen Existenz, die er sich hinter Fallen und Barrikaden aufgebaut hat. Schlussendlich bedient sich Rick aus seiner Waffensammlung und lässt Morgan zurück. In der Zwischenzeit hat Carl Michonne aufgrund des Erlebten ins Herz geschlossen und meint nun, dass sie gut zur Gruppe passen würde. Überrascht von Carls Kehrtwendung steigt Rick mit den beiden ins Auto und fährt weiter. Auf dem Rückweg sehen sie den Rucksack des Mannes, der sie zu Beginn der Episode anflehte anzuhalten, in einer Blutlache liegen. Sie halten wortlos an, nehmen den Rucksack rein ins Auto und fahren weiter ihrem Ziel entgegen. An dieser Stelle endet die Episode „Gesichter der Toten“ auch schon, ohne verraten zu haben, was in der Zwischenzeit wohl mit den anderen Charakter passiert ist.

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