Shaun of the Dead Filmreview

Shaun ist 29 Jahre alt und eher gemütlicher Zeitgenosse. Jeden Tag genießt er mit seinen Freunden Pete und Ed die Kneipenabende. Liz ist seine Freundin und sie trennt sich schließlich von Shaun, weil sie sich mehr Abwechslung wünscht. Shaun erkennt nach der Trennung, dass er über alles in Liz verliebt ist und damit er sie zurückgewinnt, überlegt er sich einen brillanten Plan. Ihn und seine Freunde können nicht einmal die Zombies, die in London einfallen, von der Mission abbringen.

Die Toten sind in dem britischen Film wieder zum Leben erwacht und sie fallen über die Londoner Bevölkerung her. In diesem Fall sollen die Zuschauer allerdings zum Lachen gebracht werden und es geht weniger um Angst und Schrecken. Bis auf den Mittelteil handelt es sich um einen durchwegs kurzweiligen Film, der allerdings keine schonungslose Parodie von bekannten Horrorfilmen darstellt. Es geht in dem Film um mehr, als nur Zombies.

In Shaun oft he Dead wird London von einem Killervirus heimgesucht und wenn die Menschen gestorben sind, dann stehen sie durch den Virus als Zombies wieder auf. Zu Beginn merkt Shaun überhaupt nicht, dass er mitten drin ist. Shaun ist einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt und ihm fällt nicht auf, dass etwas nicht in Ordnung ist. Er bemerkt erst, dass etwas faul ist, als die Untoten direkt in seinem Garten stehen.

Der Film wird mit der Aussage gut beschrieben, dass es sich um eine romantische Komödie mit Zombies handelt. Bei der Parodie von dem Horrorklassiker aus 1978 ist dabei nur die Nebenhandlung von dem Film. Hauptsächlich geht es um die zwischenmenschlichen Beziehungen, um deren Entwicklung und um die Liebe. Für eine Horrorkomödie hört sich dies alles eher unpassend an, doch die Macher haben es bei Shaun oft the Dead gut integriert.

Bei dem Beginn von dem Film geht es noch um Shaun und seine Freundin, die sich schließlich trennen. Im Anschluss kommt dann die Veräppelung von dem Zombiefilm Dawn oft he Dead. Zwar wurde das gesamte Potential von dem Thema nicht ausgeschöpft und viele Chancen wurden ausgelassen, doch es gibt einige amüsante und gute Gags zu sehen. Der melancholische Teil kommt nach der humorvollen Phase. Die Beziehungen werden nochmals überdacht und es kommt zur Änderung von Lebenseinstellungen und dies läuft nicht gerade klischeefrei ab. Das Filmende ist dann kaum mehr von einem richtigen Horrorfilm zu unterscheiden. Das Blut spritzt dann in Mengen und die Zombies werden niedergemetzelt. Die Macher hätten sich ruhig eindeutig zwischen Beziehungs- und Horrorfilm, Komödie entscheiden müssen und mehr Konsequenz zeigen können. Wenn schon eine Parodie, dann auch durchgehend und richtig.

Shaun oft he Dead kann insgesamt ein relativ hoher Unterhaltungswert nicht abgesprochen werden. Die Schauspieler sind sympathisch und die Zuschauer können sich mit ihnen gut identifizieren. Besonders die erste halbe Stunde von dem Film ist sehr gelungen und damit wird der Film sehenswert. Im Vergleich zu beispielsweise Scary Movie gibt sich der Film nicht als reine Parodie aus, sondern es wurde versucht, dass auch andere Aspekte eingebracht werden. Allerdings fehlt dem Film damit eine klare Definition. Der Film bleibt am Ende unter seinen Möglichkeiten, ist aber dennoch ein sehr guter Film für einen Filmabend.

Bei Shaun of the Dead handelt es sich um einen Film aus dem Jahr 2004 und der Regisseur war der Brite Edgar Wright. Es handelt sich um eine Mischung aus Horrorfilm und Komödie und zugleich auch um eine Hommage an die klassischen Zombiefilme. Den Horrorfilmklassiker Dawn oft he Dead aus dem Jahr 1978 parodiert der Titel von Shaun oft he Dead. Überwiegend hat der Film positive Kritiken erhalten. Bei einem englischsprachigen Filmbewertungsportal erhielt der Film über 90 Prozent positive Kritiken und so war die Aussage, dass es sich um einen verdammt guten Zombiefilm mit einer Menge Witz handelt. Das Lexikon des Internationalen Films teilte mit, dass der Film schräg sei. Ohne dass man sich in dem Spiel mit Zitaten verliert, wurde der Film mit offensichtlicher Lust am Zombie-Genre inszeniert. Der Film entwickelt durchaus eine gewisse Eigenständigkeit, ohne den Einsatz von übermäßigem Kunstblut.

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