Zombie 2 – Day of the Dead Filmreview

Als 1985 George Romero’s „Day of the Dead“ in die Kinos kam, spaltete er die Fans. Viele standen dem dritten Teil der Zombie-Reihe kritisch gegenüber, da Elemente wie lernende, sprechende Zombies einfach albern wirkten, während andere ihn als neue Entwicklung im Genre des Zombie-Films ansahen. 2008 brachte der Regisseur Steve Miner unter dem gleichen Titel einen Film heraus, der auf dem Original von 85 basiert und erneut die Zombie-Fans in zwei Lager aufspaltet.

Die Story:
Als in einer kleinen Stadt in Colorado eine Grippe-Welle umgeht, riegelt das Militär alle Straßen nach draußen ab, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen. Allen Kranken wird über Radio geraten, sich zum städtischen Krankenhaus zu begeben: ein fataler Fehler denn im Bruchteil eines Augenblicks wird aus ein paar Hustern und blutigen Nasen eine Handfeste Zombie-Epidemie und das Krankenhaus wird zum Zentrum der Untoten. Lediglich die Soldatin Sarah Bowman (gespielt von Mena Suvari) kann sich mit zwei Kollegen in einem Zimmer verbarrikadieren und plant mit improvisierter Bewaffnung die Flucht aus der Zombie-Hölle. Ihr Ziel: eine verlassene Unterkunft am Stadtrand, die früher vom Militär genutzt wurde und als absolut sicher gilt. Doch gerade, als die kleine Gruppe sich auf den Weg in die Freiheit macht, erreicht sie über Funk ein Hilferuf von Sarahs Bruder Trevor (Michael Welch), der sich mit einigen Überlebenden in einem Radiosender verschanzt hat. Die junge Soldatin steht vor der Wahl: weiterfahren und den wahr gewordenen Alptraum hinter sich lassen oder ihr eigenes Leben und das der Anderen riskieren, um ihren Bruder zu retten. Niemand kann von Gewissheit sagen, welche Entscheidung die richtige ist und ob es wirklich eine Chance gibt, den Wellen von Untoten zu entfliehen.

Ausstattung:
Im Großen und Ganzen sind Bild und Ton in Ordnung und die Effekte sind auch im Vergleich zu anderen Filmen des Genres passabel. Nur gelegentlich wirken die Konturen etwas verschwommen und das Gewackel der Kamera kann den Zuschauer leicht seekrank machen. Der Ton halt besonders im letzten Viertel des Films etwas zu stark und büßt dafür hin und wieder die Bässe ein, was aber kaum stört. Dafür fällt auf, dass die deutsche Synchronisation bei „Day of the Dead“ ausgesprochen gelungen ist, was bei Filmen dieser Art eher selten vorkommt.

Fazit:
„Day of the Dead“ sollte nicht als klassisches Remake des Films von George Romero angesehen werden, sondern eher als Hommage an den gleichnamigen Film von 1985. Steve Miner, der bereits mit Friday der 13. Teil 2 und 3, sowie mit Halloween H20 seine Erfahrungen im Horror-Genre sammeln konnte, hat einige Elemente wie beispielsweise den Militär-Bunker aus dem Original übernommen und andere wie den verrückten Wissenschaftler, der Zombies trainieren will, weggelassen. Der Rest wurde schonungslos aus anderen Filmen abgekupfert und mit ein paar klassischen Klischees gespickt. Deshalb ist der Ursprung der Zombie-Welle auch mal wieder ein experimenteller Virus und es gibt mindestens einen Waffennarren, der am Liebsten allein gegen alle ankämpfen möchte.

Doch der Film hat nach einem etwas holprigen Start auch seine Höhepunkte, allen voran eine überraschend gute Mena Suvari. Zu Beginn des Films dürften die meisten Zuschauer zwar ein wenig daran zweifeln, ob die aus „American Beauty“ bekannte Schönheit wirklich ihre Berechtigung in dem Film hat, aber je weiter „Day of the Dead“ in seinen 87 Minuten voranschreitet, desto stärker kann Suvari von sich begeistern. Am Ende ist sie mindestens genauso taff wie ihre Kolleginnen aus anderen Filmen. Auch die Nebenrolle des verstorbenen Ving Rhames (der unter anderem aus dem Remake von „Dawn of the Dead“ bekannt sein dürfte), so kurz sie auch ist, ist ein kleines Highlight des Films und verleitet zum Kichern, wenn Rhames als Zombie sein eigenes Auge als Zwischendurch-Snack verputzt.

Es mag zwar bessere Filme als „Day of the Dead“ geben, aber es gibt auch bei Weitem schlechtere. Abgesehen von einigen Schwächen, beispielsweise einem in einen Menschen verliebten Zombie, wirkt der Film frisch und zwischendurch unvermittelt komisch, selbst wenn er gerade mal ernst sein möchte. Dadurch wird die Handlung zwischen den Zombie-Angriffen aufgelockert und bietet so eine passable Unterhaltung, die nicht nur für Genre-Fans geeignet ist.

28 Days later Filmreview

28 Days Later ist ein Horror und Thriller Film unter der Regie von Danny Boyle, und der Meinung vieler ist es einer der Besten Zombie-Filme aller Zeiten. Der Film beginnt mit einer Gruppe von Tieraktivisten, die in ein Labor in Cambridge, England einbrechen, das voll mit Käfigen von Schimpansen gefüllt ist. Diese sind mit einer Art von Virus infiziert, dass als Rage-Virus (Wut- oder Zorn-Virus) bekannt ist. Bei dem Versuch die Schimpansen zu befreien, werden die Aktivisten brutal gebissen und do mit diesem Virus infiziert.

28 Tage nach der ursprünglichen Infektion wacht die Hauptfigur Jim, ein Fahrradkurier der von Cillian Murphy gespielt wird, in einem verlassenen Krankenhaus nach einem Autounfall auf. Nach dem Verlassen des Krankenhauses sieht man ihn, wie er durch die leeren Straßen von London wandert, auf der Suche nach irgendwelchen Anzeichen von Menschen, als er plötzlich von einer Gruppe von infizierten gejagt wird. Zwei Überlebende schaffen es sein Leben zu retten, und von da an beginnt er seine Überlebensreise im postapokalyptischen England.

Mit der Hilfe von einigen anderen Überlebenden, darunter eine Frau und ein Vater sowie seine Tochter im Teenageralter, versuchen sie irgendeine Art von Heilung und Erlösung von dem Virus zu finden. Regisseur Danny Boyle hat es geschafft ein echtes Gefühl von Spannung und Realismus in diesem Film zu integrieren mit einer starken Konzentration auf die Charaktere und auf die Atmosphäre, anstatt nur auf infizierte Zombies. Ein wirklich besonderes Merkmal von 28 Days Later ist die Optik. Dieser Film wurde mit einer digitalen Videotechnik anstelle von Standardmethoden gefilmt. Genau das verleiht dem ganzen File eine etwas düstere und raue Note, anstelle des gänzlichen und perfekten Looks, wie es im Hollywood bekannt und üblich ist.

Der Film fasziniert mit einer wirklich verwüsteten Umgebung, insbesondere in London, wo Jim in Gegenden mit touristischen Attraktionen rumwandert, die völlig verlassen und ruhig zu sein scheinen. Die Musik im Film ist wirklich gut gelungen, sie trägt zu einem sehr angespannten Gefühl im Laufe des Films bei, und die gelegentlich beruhigende, aber zur gleichen Zeit geheimnisvolle Musik zwischen einigen chaotischen Momenten wirkt sehr professionell und ist ein nettes Extra in Film. Das Tempo der Charakterentwicklung ist zumindest in diesem Horror Film sehr vielversprechend. Der Übergang von einem Schreienden und erschrocken Jim (im Stil des Feiglings) der später zu einem harten Killer wird, der alles tun, um sich und seine Freunde am Leben zu halten, ist ziemlich interessant. Der Rest der Besetzung darunter Naomi Harris, Megan Burns und vor allem Brendan Gleeson haben auch ihren persönlichen Beitrag für eine gelungene Charakterbildung beigesteuert.

Die Tatsache, dass sich die infizierten Menschen nicht unbedingt in Zombies verwandeln, sondern vielmehr von einer enormen Wut überfallen werden, die sie dazu führt Menschen zu töten und zerreißen ist zwar nicht super kreativ, aber in diesem Film funktioniert dieses Prinzip einwandfrei. Vielmehr ist es eine angenehme Abwechslung verglichen mit vielen übertriebenen Zombie-Filmen, die in den letzten Jahren die Kinosäle füllten. Das Aufregende in diesem Film ist, dass die infizierten Menschen ziemlich schnell und wild sind, im Gegensatz zu den meisten Zombie- und Horror-Filmen, bei denen wilde Kreaturen eher langsam und bewegungslos dargestellt werden.

28 Days Later hat einen originellen Stil, der sich im typischen Horror- und Zombie-Genre durch seine verschiedenen Merkmale wirklich von den anderen Filmen hervorhebt.

28 Days Later konzentriert sich mehr auf die Charaktere und eine tolle Atmosphäre. Zusammen mit einer großen musikalischen Partitur bringt es einem das Gefühl, dass diese Art von Sachen wirklich passieren können. Ohne Zweifel ist es wirklich eine Perle in diesem Genre der Filme. Wenn Sie einen originellen Horror und Thriller Film suchen, dann ist 28 Days Later eine exzellente Empfehlung. 28 Days Later ist ein großartiger Film über die Gefahren der biologischen Manipulation. Dieser Film befasst sich mit verschiedenen Themen, einschließlich der Stärke des menschlichen Geistes, aber es geht nicht unbedingt nur um Zombies. Während viele Szenen ziemlich vertraut klingen und offensichtlich von früheren Zombie-Filmen inspiriert sind, bringt 28 Days Later dennoch das gesamte Horror- und Zombie-Genre in eine neue Ära. Eine Ära mit neuen realen Ängsten und Gefahren. Dieser Film hat bereits einen Kult-Klassiker-Status und viele Genre Liebhaber sind mehr als begeistert über diese gelungene Verfilmung.

Diary of the Dead Filmreview

Diary of the Dead ist ein spannender Horrorfilm, der aus der USA kommt. George A. Romero war der Regisseur, der den Film 2007 rausgebracht hat. Um kurz zur Handlung zu kommen: Es geht um den jungen Filmstudenten Jason, der mit einem Wohnmobil aufbricht, um in den dunklen Wäldern vno Pensylvania sein Projekt zu drehen. Was alles noch ganz Normal scheint, wird zum Horror, im Radio werden Nachrichten über Zombies berichtet. Man macht sich auf den Heimweg. Alles weitere wird in ein Tagebuch geschrieben, the Diary of Dead.

Ein Unfall blockiert nun die Landstraße und die Autos sind zum Halten gezwungen. Zombie 1 taucht auf, überfällt Mary, die sich versucht zu erschießen. Doch sie überlebt. Alle Krankenschwestern im Krankenhaus sind schon Zombies. Jason muss zurückbleiben, Mary stirbt und beginnt sich in einen Zombie zu verwandeln. Maxwell muss sie töten. Gordo wird auch von einem Zombie gebissen. Die Kameramänner filmen ungezwungen die Situation. Mary und Godo werden vernichtet. Weiter fährt die Gruppe mit dem Wohnmobil und treffen nach einer Panne den Famer Samuel. Er hilft ihnen die Zombies zu vernichten und bietet dann seine Scheune zur Reperatur des Wohnmobils an. In der Scheune sind Zombies und die Flucht mit dem Wohnmobil beginnt.

Samuel wird nun von einem Zombie gebissen und bringt sich um. Das Benzin des Wohnmobils geht aus und sie treffen auf Mitglieder der Bürgerwehr. Man bringt die Gruppe ins Hauptquartier und hier mutiert ein Toter zu einem Zombie. Man versorgt später das Kamerateam, welches sich spöter zu Debras Haus aufmacht. Die Familie ist ebenfalls zu Zombies mutiert. Ein erneuter Kampf beginnt, bis schließlich die Weiterfahrt erfolgt. Die Gruppe kommt bei einem Freund unter. Das Landhaus ist abgelegen und die Zombies sind bis hierher noch nicht vorgedrungen. Jedoch stellt man bald fest, dass die Bewohner tot im Pool rumliegen. Ridley, der Freund jedoch lebt und verwandelt sich in einen Zombie. Tracey kann ihn niederstrecken und fährt allein weg. Natürlich wird alles wieder gefilmt. Ridney tötet Eliot im Bad. Jason wir auch noch gebissen und muss folglich erschossen werden. Er versucht trotz dem Angriff weiter zu filmen, um für die Nachwelt Beweise vorzulegen. Maxwell, Tony und Debra überleben das ganze und drehen den Film für Jason zu Ende.

Der Hintergrund des Films geht auf die Erstaufführung in Toronto, dem Internationalen Filmfestival zurück. Dies war das Highlight 2007. Allgemeiner Filmstart fand jedoch in den USA im Februar 2008 statt. Daraufhin folgte der Film in Großbritannien im März 2008 und kam so nach Europa. 2 Millionen US-Dollar gingen bei dem Filmdreh drauf. 2,9 Millionen nahm man durch den Kinofilm in den USA, in Russland, Agentinien und natürlich in Großbritannien wieder ein. In Deutschland wurde der Film auf dem 22. Fantasy Filmfest in Berlin, Köln, Hamburg, Dortmund, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und natürlich in München gezeigt. Die Musik des Filmes wurde von Frederic Chopin mit einer Interpretation von Chrinie Hye-Su Kim. Im Nachspann hat man das Lied „Any other Way“ von The Captains eingesetzt.

Man drehte den Film vollständig digital und in Panasonic Qualität, mittlerweile kann man ihn auch auf HD sehen im Fernsehen. Die Besonderheit des Films ist, dass im Nachspann der Filmemacher prominente Personen, wie Wes Craven, Simon Pegg und Stephen King erwähnen lässt, die sich geehrt fühlen sollten. Es gibt auch eine kurze Kritik zu dem Film: Manche Leute finden, dass nicht genügend Horror in dem Film vorkommt und kritisieren das Alter des Regisseurs. In dem Film „The Road“, welcher ähnlich ist, gibt es zehnmal mehr Horror als hier, meinten einige Befragte. Auch die Figuren würden dünn und unglaubwürdig rüberkommen. Der Regisseur meine dazu, dass „Diary of the Dead“ kein perfekter Film sei, dies jedoch auch auf keinen Fall sein soll. Man sollte ihn sich anschauen und dann beurteilen, ob der Film dem entspricht, was man sich vorgestellt oder ausgemalt hat.

Shaun of the Dead Filmreview

Shaun ist 29 Jahre alt und eher gemütlicher Zeitgenosse. Jeden Tag genießt er mit seinen Freunden Pete und Ed die Kneipenabende. Liz ist seine Freundin und sie trennt sich schließlich von Shaun, weil sie sich mehr Abwechslung wünscht. Shaun erkennt nach der Trennung, dass er über alles in Liz verliebt ist und damit er sie zurückgewinnt, überlegt er sich einen brillanten Plan. Ihn und seine Freunde können nicht einmal die Zombies, die in London einfallen, von der Mission abbringen.

Die Toten sind in dem britischen Film wieder zum Leben erwacht und sie fallen über die Londoner Bevölkerung her. In diesem Fall sollen die Zuschauer allerdings zum Lachen gebracht werden und es geht weniger um Angst und Schrecken. Bis auf den Mittelteil handelt es sich um einen durchwegs kurzweiligen Film, der allerdings keine schonungslose Parodie von bekannten Horrorfilmen darstellt. Es geht in dem Film um mehr, als nur Zombies.

In Shaun oft he Dead wird London von einem Killervirus heimgesucht und wenn die Menschen gestorben sind, dann stehen sie durch den Virus als Zombies wieder auf. Zu Beginn merkt Shaun überhaupt nicht, dass er mitten drin ist. Shaun ist einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt und ihm fällt nicht auf, dass etwas nicht in Ordnung ist. Er bemerkt erst, dass etwas faul ist, als die Untoten direkt in seinem Garten stehen.

Der Film wird mit der Aussage gut beschrieben, dass es sich um eine romantische Komödie mit Zombies handelt. Bei der Parodie von dem Horrorklassiker aus 1978 ist dabei nur die Nebenhandlung von dem Film. Hauptsächlich geht es um die zwischenmenschlichen Beziehungen, um deren Entwicklung und um die Liebe. Für eine Horrorkomödie hört sich dies alles eher unpassend an, doch die Macher haben es bei Shaun oft the Dead gut integriert.

Bei dem Beginn von dem Film geht es noch um Shaun und seine Freundin, die sich schließlich trennen. Im Anschluss kommt dann die Veräppelung von dem Zombiefilm Dawn oft he Dead. Zwar wurde das gesamte Potential von dem Thema nicht ausgeschöpft und viele Chancen wurden ausgelassen, doch es gibt einige amüsante und gute Gags zu sehen. Der melancholische Teil kommt nach der humorvollen Phase. Die Beziehungen werden nochmals überdacht und es kommt zur Änderung von Lebenseinstellungen und dies läuft nicht gerade klischeefrei ab. Das Filmende ist dann kaum mehr von einem richtigen Horrorfilm zu unterscheiden. Das Blut spritzt dann in Mengen und die Zombies werden niedergemetzelt. Die Macher hätten sich ruhig eindeutig zwischen Beziehungs- und Horrorfilm, Komödie entscheiden müssen und mehr Konsequenz zeigen können. Wenn schon eine Parodie, dann auch durchgehend und richtig.

Shaun oft he Dead kann insgesamt ein relativ hoher Unterhaltungswert nicht abgesprochen werden. Die Schauspieler sind sympathisch und die Zuschauer können sich mit ihnen gut identifizieren. Besonders die erste halbe Stunde von dem Film ist sehr gelungen und damit wird der Film sehenswert. Im Vergleich zu beispielsweise Scary Movie gibt sich der Film nicht als reine Parodie aus, sondern es wurde versucht, dass auch andere Aspekte eingebracht werden. Allerdings fehlt dem Film damit eine klare Definition. Der Film bleibt am Ende unter seinen Möglichkeiten, ist aber dennoch ein sehr guter Film für einen Filmabend.

Bei Shaun of the Dead handelt es sich um einen Film aus dem Jahr 2004 und der Regisseur war der Brite Edgar Wright. Es handelt sich um eine Mischung aus Horrorfilm und Komödie und zugleich auch um eine Hommage an die klassischen Zombiefilme. Den Horrorfilmklassiker Dawn oft he Dead aus dem Jahr 1978 parodiert der Titel von Shaun oft he Dead. Überwiegend hat der Film positive Kritiken erhalten. Bei einem englischsprachigen Filmbewertungsportal erhielt der Film über 90 Prozent positive Kritiken und so war die Aussage, dass es sich um einen verdammt guten Zombiefilm mit einer Menge Witz handelt. Das Lexikon des Internationalen Films teilte mit, dass der Film schräg sei. Ohne dass man sich in dem Spiel mit Zitaten verliert, wurde der Film mit offensichtlicher Lust am Zombie-Genre inszeniert. Der Film entwickelt durchaus eine gewisse Eigenständigkeit, ohne den Einsatz von übermäßigem Kunstblut.

28 Weeks Later (2007) Filmreview

28 Weeks LaterFortsetzung von 28 Days Later

28 Weeks Later ist die lang erwartete Fortsetzung von dem Horror Spektakel 28 Days Later der im Jahr 2002 viele Zombie Liebhaber begeisterte. 28 Weeks Later ist ein phänomenaler Nachfolger, und nach der Meinung vieler übertrifft dieser Film das Original denn fast alles ist größer, mit viel mehr Action, mehr Blut sowie ein weit größeres Spektrum. Es ist zwar nicht so gut wie das Original, wenn es um den Inhalt geht, aber es ist dennoch ein ausgezeichneter Film.

In 28 Weeks Later sind durch den Ausbruch eines Virus die meisten Menschen infiziert und wurden so zu Bestien, die alles um sich töteten. Mit der Hilfe der US-Armee kehrt Großbritannien langsam aber sicher wieder der Normalität zurück. Diese Fortsetzung ein junges Geschwisterpaar, das vor dem Ausbruch auf einem Schulausflug in Spanien war, und seitdem dort gelebt haben. Sie kehren nach Hause zurück und werden mit ihrem Vater wiedervereint, denn ihre Mutter wurde bei einem Zombie-Angriff getötet. Allerdings, wenn sie sich in die Quarantäne-Zone einschleichen, um so in ihre alte Heimat zurückzukehren finden sie ihre Mutter, die gesund und am Leben ist. Sie wurde zwar vom Rage Virus infiziert, aber dennoch ist Sie nicht wie die anderen infizierten, weshalb Sie später in Quarantäne gestellt wird.

28 Weeks Later – Die totale Vernichtung?

Nach einer Reihe von Ereignissen wird der Virus erneut entfesselt, die Armee versucht zwar alles um die Situation so schnell wie möglich zu regeln, aber sie verlieren die Kontrolle, was zu einer folgenschweren Schlussfolgerung beitragen wird, und zwar zur totalen Vernichtung. Insgesamt ist es eine actiongeladene Geschichte, und der Fokus liegt weniger auf den Charakteren, wie es im ersten Film der Fall war. 28 Weeks Later findet sechs Monate nach dem ersten Ausbruch statt, nachdem die verbleibenden infizierten vor Hunger ausgestorben sind. Die intensive Anfangssequenz verfolgt aber die Geschehnisse, welche einige Monate zuvor stattgefunden haben. Ein paar Überlebende haben sich in einem ländlichen Bauernhof verschanzt, sie leben von Konserven und können das Tageslicht nur durch einige Spalten an den Fenstern und Türen sehen, da diese mit Brettern vernagelt wurden.

Unter ihnen befinden sich das Ehepaar Don (Robert Carlyle) und Alice (Catherine McCormack), die sich sicher von dem Blutbad in die ländliche Gegend zurückgezogen haben.

Aber die anfängliche Idylle dauert nur ein Paar Augenblicke, und die Katastrophe schlägt fast sofort ein. Hier gibt der Regisseur Juan Carlos Fresnadillo den ersten Vorgeschmack auf dass, was noch kommen wird: hektische Geschreie und reichliche Blut-Spritzer als eine Invasion der infizierten die Einwohner des Bauernhauses rasch überwältigt. Nachdem eine US-geführte NATO-Truppe dazu beiführt, dass Großbritannien frei von Kontamination ist, werden einige vertriebene Flüchtlinge wieder zu einem Quarantäne-Bereich in London bekannt als die „Grüne Zone“ durchgelassen.

Unter den wachsamen Augen des US-Militärs beginnen diese Bewohner ihre Häuser und ihr Leben wieder aufzubauen, oder versuchen es zumindest. Zwei Kinder sind auch ein Teil dieser Quarantäne Zivilisten: Tammy (Imogen Poots) und ihr jüngerer Bruder Andy (Mackintosh Muggleton), Dom und Alice’s Kinder, die nun in ihre Stadt zurückkehren.

Alarmstufe ROT

Um einige Erinnerungen an ihre Familie zurückzubekommen, schleichen sich Tammy und Andy außerhalb der grünen Zone und machen sich auf den Weg zurück nach Hause. Bei diesem Versuch entfesseln die beiden eine Reihe von Ereignissen, die zu einem erneuten Ausbruch der Infektion führen, welche sich über Soldaten und Zivilisten wie ein Lauffeuer verbreitet. Nach der Erkenntnis, dass das Militär nicht in der Lage ist, die infizierte zu kontrollieren, entscheidet sich der kommandierende General Stone in Panik die Alarmstufe Rot in Gang zu setzen, was bedeutet jeder der erfasst wird, ist zum Tode verurteilt.

Ein buchstäbliches Höllenfeuer regnet vom Himmel in einem teuflischen Inferno von Tod und Zerstörung, aber Tammy und Andy werden zufällig vom Scharfschützen Doyle (Jeremy Renner) und Militärarztin Scarlet (Rose Byrne) in Sicherheit gebracht. Scarlet weiß, dass die Kinder möglicherweise den Schlüssel haben könnten, um die Infektion zu stoppen, aber allen vier droht die Beseitigung von seitens der Armee. Denn jeder der auch nur im Kontakt mit den infizierten war wird gejagt und eventuell getötet.

Fazit

28 Weeks Later ist eine außerordentliche Fortsetzung und Regisseur Fresnadillo hat es mit seinem Fingerspitzengefühl geschafft, dass seine Darstellung des verwüsteten Londons in vielerlei Hinsicht noch eindrucksvoller ist als im Original. Zuschauer haben kaum eine Chance aufzuatmen, geschweige denn darüber nachzudenken was genau in jeder Szene genau passiert, bevor das nächste Unheil ereilt und zerfetzte Überlebende um ihr Leben fliehen. Solche Stimulationen kommen bei den Zuschauern nicht immer gut an, aber hier wurde es inspiriert von dem überwältigenden Thema der düsteren Hoffnungslosigkeit ,verbunden mit Bildern wilder Brutalität.

28 Weeks Later ist auf fast jeder Ebene eine effektive Inszenierung, und reicht von einem einfachen dystopischen Horrorfilm zu einer blutigen Abhandlung über die Schwierigkeiten des Wiederaufbaus einer Nation.

Death Valley – Staffel 1 Zusammenfassung

Death ValleyDeath Valley – Nach 12 Episoden war Schluss

„Death Valley“ ist eine bitterböse, schwarze Mockumentary. Im Mittelpunkt stehen übernatürliche Wesen und Gestalten sowie die LAPD-Elite-Einheit „Undead Task Force“ – kurz: UTF. Die UTF ist tagtäglich mit dem Kampf gegen Vampire, Zombies und Werwölfe beschäftigt. Ihr Einsatzgebiet ist das San Fernando Valley. „Death Valley“ wurde bereits nach der ersten Staffel – welche insgesamt 12 Folgen (je 22 Minuten) lang ist – abgesetzt. Kent Zbornak produzierte, nach den Ideen von Curtis Gwinn, Eric Weinberg und Spider One, „Death Valley“. Bryan Callen, Texas Battle („Final Destination 3“, „Wrong Turn 2″, The Task“), Bryce Johnson („Pretty Little Liars, „Harry and Max“, „Eine Affäre zu viert“), Tania Raymonde („Texas Chainsaw Massacre 3D“, „Crazy Eyes“, „Chasing 3000“), Caity Lotz („The Machine“, „Arrow“, „The Pact 2“) und Charlie Sanders waren in den Hauptrollen zu sehen.

Die Serie wurde am 29. August 2011 auf MTV gesendet; der deutsche MTV Ableger strahlte „Death Valley“ am 29. Januar 2012 aus. Dabei verzichtete man jedoch auf eine komplett deutsche Synchronisation, sondern sendete „Death Valley“ in Originalsprache, jedoch mit deutschen Untertiteln aus. VIVA begann mit der Ausstrahlung am 15. März 2012.

Die erste Staffel setzt sich aus folgenden Episoden zusammen:

  • Folge 1: „Die Death Valley Cops“ – 29. August 2011
  • Folge 2: „Ohne Ausweg“ – 5. September 2011
  • Folge 3: „Die Blutmobile“ – 12. September 2011
  • Folge 4: „Vollmond“ – 19. September 2011
  • Folge 5: „Zombiekämpfe“ – 26. September 2011
  • Folge 6: „Neue Vorschriften“ – 3. Oktober 2011
  • Folge 7: „Carlas Geburtstag“ – 17. Oktober 2011
  • Folge 8: „Untote Nutten“ – 24. Oktober 2011
  • Folge 9: „Tick Tack Bumm“ – 31. Oktober 2011
  • Folge 10: „Angriff auf die Wache“ – 7. November 2011
  • Folge 11: „Der Verräter“ – 14. November 2011
  • Folge 12: „Waffenstillstand“ – 21. November 2011

Wenn Werwölfe, Zombies und Vampire eintreffen

Vor genau einem Jahr fielen Werwölfe, Vampire und Zombies in das San Fernando Valley ein. Der Regierung, klassisch amerikanisch, war die Ursache der Kreaturen jedoch unwichtig; sie gründete lieber die „Undead Task Force“ – UTF – welche die Bestien besiegen soll. Die UTF erinnert zwar an die gewöhnliche Polizei, hat aber ihren Mittelpunkt vorwiegend in der Bekämpfung übernatürlicher Wesen. Dabei werden etwa Ausgangssperren für Werwölfe verhängt oder auch Entführungen von Blutspende-Bussen geklärt. Dass natürlich auch Vampir-Nutten, die illegal ihre Dienste anbieten, zum alltäglichen Geschäft gehören, ist keine Überraschung. Doch ganz egal, was passiert – UTF ist an Ort und Stelle und bereit, die Sache zu beruhigen.

… das klingt nach keiner normalen Serie

Klar, schon nach den ersten Worten der Beschreibung über „Death Valley“ wird klar, dass es sich dabei um keine „gewöhnliche TV-Serie“ handelt, die im Abendprogramm ausgestrahlt werden kann. „Death Valley“ ist eine bitterböse, abartige, mit Splatter-Effekten bestückte Mockumentary, die wohl – mit etwas mehr Glück – tatsächlich zum Riesenerfolg hätte werden können.

Eine Mockumentary der besonderen Art

Gut, doch wie soll man eine derartige absurde Handlung in einer TV-Serie unterbringen? Natürlich mit ein paar außergewöhnlichen Ideen und so kommt es, dass – aus einer „scheinbar normalen Handlung“ eine Dokumentation gedreht wird, die im heutigen Jargon Mockumentary genannt wird. Denn natürlich ist auch die Bevölkerung an dem Treiben der UFT interessiert. Ein Kamerateam entscheidet sich die Mitarbeiter der Truppe zu begleiten. Dabei wird das heldenhafte (oder eher tollpatschige) Verhalten der Truppe auf Zelluloid gebannt.

Der Überblick – die Handlung der ersten und einzigen „Death Valley“-Staffel

Die Leitung der UFT hat Captain Dashell (verkörpert von Bryan Callen). Dashell ist ein fahriger Typ, der mitunter an einen jüngeren Frank Drebin (Leslie Nielsen in „Die nackte Kanone“) erinnert. Dass brachiale Sätze wie „Ist das hier etwa ein Klärwerk? Ich kann nämlich gequirlte Scheiße riechen“ keine Seltenheit sind, überrascht niemanden. Dass der Captain kein Problem hat, diese und ähnliche Wortbomben auch im Fernsehen zu sagen, ist ebenfalls kein Geheimnis. Genau das ist auch die Stärke von „Death Valley“. Die Dokumentation, welche im Stil von „Modern Family“ gedreht wurde, zeigt alles, was das Fernsehteam auch sieht. Da gibt es wilde Jagden auf diverse Monster, Polizisten, die Jagd auf Werwölfe machen oder auch blutige Auseinandersetzungen mit anderen Monstern.

Natürlich versorgen die Macher ihre Fans auch mit klassischen „Gore-Effekten“. So wird man schon einmal abgetrennte Körperteile sehen – und das nicht nur selten. Denn „Death Valley“ setzt alles auf eine Karte und präsentiert tatsächlich enorme „Splatter-Effekte der besonderen Art“. Die Kombination – übertriebene Splatter-Szenen und markante Sprüche – sind der Grund, warum „Death Valley“ tatsächlich Spaß macht.

Nicht für alle TV-Serien-Fans, aber für viele Trash-Freunde geeignet

„Death Valley“ ist klassischer Trash. Es gibt im Endeffekt keine Handlung, keine vernünftigen Aufbau von Charakteren und keinen tatsächlichen roten Faden – außer die Sache mit der Spezialeinheit, welche Monster jagt. Natürlich sind die krassen Sprüche, die üblen Effekte und auch hin und wieder nett anzusehende Damen (oder Vampir-Nutten) allesamt Faktoren, die Spaß machen. Jedoch nur den Personen, die auf Trash der besonderen Art stehen. Doch genau das, was einer kleinen Gruppe Spaß macht, sorgt für Verwirrung und Ekel beim Großteil. Wohl einer der Gründe, warum „Death Valley“ nicht verlängert wurde. Schade – „Death Valley“ mag zwar keine tatsächliche Charakterstudie sein, verpackte aber bitterbösen Humor und Splatter in einer – tatsächlich gekonnt umgesetzten Mockumentary, die mitunter auch an „Modern Family“ erinnert. Dabei sind sich die Produzenten auch nicht zu schade, sich selbst ein wenig auf die Schaufel zu nehmen und ein paar Dinge – ironisch – zu hinterfragen.

Das Fazit

Death Valley ist tatsächlich ein absolut witziges, nicht ernst zu nehmendes Horror-Vergnügen, das leider nur nach 12 Episoden abgesetzt wurde. Wohl auch, weil die Produzenten zwar ein komplett neues TV-Serien-Format (Mockumentary in Verbindung mit Splatter – und das alles als TV-Serie) entdeckt haben, welches zwar die Fans anspricht, jedoch die Mehrzahl der TV-Serien-Fans nicht interessieren oder gar abschrecken wird. „Death Valley“ ist eine bunte Mischung aus „Modern Family“, „Evil Dead“ und „Shaun of the Dead“ und präsentiert sich im bitterbösen Gewand. Jeder, der nur annähernd Gore-Effekte mit schwarzem Humor liebt, wird von den 12 Episoden begeistert sein.

The Walking Dead Staffel 5 Zusammenfassung

Auch die fünfte Staffel von „The Walking Dead“ wurde – man kann schon sagen, in traditioneller Art und Weise – in zwei Teilen ausgestrahlt. Der erste Teil der fünften Staffel wurde am 12. Oktober 2014 auf AMC gesendet; der zweite Teil folgte am 8. Februar 2015. FOX strahlte die deutsche Erstausstrahlung immer einen Tag später aus.

Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 5

Die fünfte Staffel setzt sich aus folgenden Episoden zusammen:

  • Folge 1: „Keine Zuflucht“
  • Folge 2: „Gabriel“
  • Folge 3: „Vier Wände und ein Dach“
  • Folge 4: „Slabtown“
  • Folge 5: „Selbsthilfe“
  • Folge 6: „Verschwunden“
  • Folge 7: „Zug um Zug“
  • Folge 8: „Coda“
  • Folge 9: „Der hohe Preis fürs Leben“
  • Folge 10: „Lebende Tote“
  • Folge 11: „Akrasia“
  • Folge 12: „Erinnerung“
  • Folge 13: „Vergessen“
  • Folge 14: „Falsches Licht
  • Folge 15: „Helfer“
  • Folge 16: „Herrsche“

The Walking Dead Staffel 5

Terminus – der Ort der Kannibalen

Zu Beginn von The Walking Dead Staffel 5 befinden sich Rick, sein Sohn Carl, Glenn, Michonne, Sasha, Abraham, Bob, Rosita, Maggie und Tara sowie Eugene – noch immer – im Eisenbahnwagon. Denn statt dem Paradies, das sie erwartet haben, stellen sie fest, dass die Bewohner Kannibalen sind. Vor allem Gareth, der scheinbare Anführer, erweist sich als unberechenbar („Keine Zuflucht“). Die Gruppe wird mittels Rauchbombe desorientiert und danach getrennt. Rick, Bob, Daryl und Glenn werden in einen Schlachtraum untergebracht; dort befinden sich auch weitere Gefangene – unter anderem Sam, der von den Kannibalen zuerst getötet wird.

In der Zwischenzeit gehen Tyreese, Carol mit Baby-Judith nach Terminus. Sie begegnen Martin, der mittels Walkie-Talkie Pläne über Carl und Michonne hegt. Carol traut Martin nicht; Tyreese lässt sich aber während der Wache von ihm weichklopfen.

Carol plant eine Rettungsaktion und kann mittels Scharfschützengewehr eine Explosion durch Feuerwerkskörper verursachen, die sodann der Gruppe eine Flucht aus Terminus ermöglichen – wären da nicht die brennenden Zombies, die es auf alle Überlebenden abgesehen haben.

Die Flucht aus Terminus

Die Gruppe flüchtet und trifft auf Gabriel („Gabriel“). Sie finden Unterschlupf in der Kirche, wobei Rick mit einigen Leuten loszieht um die Vorräte der Stadt zu plündern. Bob verlässt am Abend die Gruppe um Ruhe zu finden, wird aber von Gareth niedergeschlagen; als er aufwacht, stellt er fest, dass sein Bein abgetrennt wurde, welches Gareth grillt. Gareth erklärt Bob seine absurden Theorien („Vier Wände und ein Dach“), wobei Bob ihm seine – von den Beißern verursachte – Bisswunde zeigt. Die Kannibalen spucken das verseuchte Fleisch aus, aus Angst, auch infiziert zu werden. Die Kannibalen werfen Bob vor die Kirche. Abraham will daraufhin den Ort verlassen, doch die Gruppe möchte in Gabriels Unterschlupf bleiben.

Nur Gabriel, Rosita, Tyreese und Carl verstecken sich mit Judith in der Kirche, die restlichen Mitglieder flüchten in den Wald. Kurze Zeit später dringt Gareth in die Kirche ein; er wird jedoch von Rick und seiner Gruppe, welche wieder zurückgekehrt sind, umgebracht.

Wie geht es Beth?

Beth wacht auf; sie befindet sich in einem Krankenhaus in Atlanta („Slabtown“). Dr. Steven Edwards, der einzige Mediziner im Spital und Dawn Lerner, eine Polizistin, kümmern sich um Beth. Sie erklären ihr, sich einzugliedern und die Regeln und Aufgaben zu befolgen. In weiterer Folge lernt Beth Noah kennen. Sie wollen beide aus dem Krankenhaus fliehen, werden aber von einem Polizisten gestoppt – Noah gelingt dennoch die Flucht. In der Zwischenzeit wird Carol in das Krankenhaus gebracht.

Währenddessen verunglückt der Bus der Gruppe auf ihrer Flucht, da jener von Eugene Porter manipuliert wurde („Selbsthilfe“). Eugene gesteht der Gruppe, dass er den Wagen sabotiert hat und wird von Abraham K.O. geschlagen.
In „Verschwunden“ wird die Vorgeschichte Carols und Daryls erzählt; beide verfolgen den Wagen, der zum Krankenhaus fährt. Sie treffen auf Noah, der ihnen die Waffen stiehlt. Noah erzählt ihnen von Beth, die im Krankenhaus liegt. Die Krankenhaus-Truppe stürmt plötzlich hinzu, wobei Carol – während der Flucht – angefangen wird und in das Krankenhaus kommt.

Daryl kehrt zur Kirchen-Gruppe zurück. Rick, Sasha, Daryl, Noah und Tyreese wollen nach Atlanta, damit sie Beth und Carol retten können. Gabriel, Carl und Michonne bleiben bei Judith („Zug um Zug“). Rick will das Krankenhaus überfallen, während Tyreese lieber Polizisten des Spitals als Geisel nehmen will. Sie können tatsächlich drei Mitglieder als Geisel nehmen.

Doch währenddessen dringen Beißer in die Kirche ein; die Gruppe muss den Unterschlupf verlassen („Coda“).
Rick und seine Gruppe haben bereits die Krankenhaus-Truppe gefunden. Sie verhandeln – sie möchten Beth und Carol, dafür bekommen sie Noah. Ein Tumult entsteht, ein Schuss löst sich und tötet Beth. Als sie das Krankenhaus verlassen und auf den Rest der Truppe treffen, trägt Daryl Beths Leiche nach draußen.

„Willkommen in Alexandria“

The Walking Dead Staffel 5 – Alexandria – Die Gruppe geht nach Shirewilt Estates („Der hohe Preis fürs Leben“). Dort wird jedoch Tyreese von Beißern gebissen. Michonne bindet ihm den Arm ab und trennt ihn sodann den Unterarm ab. Doch die Rettungsaktion hilft nicht; Tyreese stirbt und wird von Michonne endgültig getötet, bevor er zum Beißer mutiert.

Die Gruppe macht sich weiter auf den Weg nach Washington („Lebende Tote“). Auf ihrem Weg entdecken sie einen Wasservorrat; auf dem Zettel steht „von einem Freund“. Sie trauen dem Vorrat nicht; ein kurzer Regenguss sorgt dafür, dass sie in einer Scheune Unterschlupf suchen. Doch die Ruhe dauert nicht lange an und Beißer finden das Versteck. Sie können gegen die Beißer gewinnen und bleiben die Nacht über in der Scheune. Am nächsten Morgen kommt ein Fremder namens Aaron zur Gruppe, der „Rick sprechen will“. Der Fremde wird entwaffnet und dann zu Rick gebracht („Akrasia“). Aaron berichtet ihm von einer sicheren Gemeinde – Alexandria. Die Gruppe vertraut Aaron nach langem Zögern und macht sich auf den Weg. In Alexandria stellt sich Deanna vor; sie bittet die Gruppen alle Waffen abzulegen („Erinnerung“).

Rick nutzt die Möglichkeiten des fließenden Wassers und Luxus seinen Bart abzurasieren. Jessie, eine blonde Frau, stellt sich der Gruppe vor. In der Zwischenzeit müssen die Gruppenmitglieder Einzelgespräche mit Deanna führen; jene werden aufgezeichnet. Danach erteilt Deanna unterschiedliche Aufgaben. So muss sich Carol etwa um die älteren Bewohner Alexandrias kümmern, während Tara, Glenn und Noah mit Aiden, Deannas Sohn, die Gegend erkunden sollen. Während den Erkundungstouren entdecken sie immer wieder Beißer, welche ein „W“ in die Stirn geritzt haben.

Das Finale

In „Vergessen“ zeigt sich recht schnell, dass Daryl, Carol und Rick unsicher sind – ist Alexandria tatsächlich ein sicherer Ort? Währenddessen feiert Deanna in ihrem Haus eine „Willkommensfeier“ für alle neuen Mitglieder Alexandrias. Rick und Carol sind sicher – dieser Moment soll genutzt werden, die Waffenkammer zu plündern. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Vorwiegend sind die Bewohner Alexandrias unzufrieden mit Ricks Verhalten. Aus diesem Grund wird ein Treffen einberufen; Carol schlägt vor, den Ort mitunter nur mit Gewalt unter Kontrolle zu bringen. Doch das Treffen endet im Chaos. Rick erschießt Pete, der unabsichtlich Mr. Monroes Kehle durchschneidet.

Plötzlich steht Morgan vor Rick, sein alter Freund aus der ersten Staffel, der von Daryl und Aaron nach Alexandria gebracht wurde.

Fazit von The Walking Dead Staffel 5

The Walking Dead Staffel 5 setzt nicht nur die Handlung in Terminus fort, sondern verlagert die Geschichte auch direkt nach Alexandria. Zwei Orte, in denen die Gruppe hoffte, Unterschlupf zu finden und sicher zu sein. Während in Terminus Kannibalen lauerten, scheint auch Alexandria nicht zu 100 Prozent sicher zu sein. Dass mit Tyreese und Beth zwei Hauptcharaktere das „The Walking Dead“-Universum verlassen, zeigt, dass es in der Serie keine „fixen Überlebenden“ gibt. In „The Walking Dead“ kann jeder sterben…

The Walking Dead Staffel 4 Zusammenfassung

The Walking Dead Staffel 4 – Die vierte Staffel der beliebten Serie The Walking Dead beginnt in jenem Gefängnis, das dem Zuschauer bereits aus der dritten Staffel bestens bekannt ist.

Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 4

Die vierte Staffel setzt sich aus folgenden Episoden zusammen:

  • Folge 1: Kein Tag ohne Unglück
  • Folge 2: Tod, überall Tod
  • Folge 3: Quarantäne
  • Folge 4: Im Zweifel
  • Folge 5: Die Krankheit zum Tode
  • Folge 6: Lebendköder
  • Folge 7: Handicap
  • Folge 8: Kein Zurück
  • Folge 9: Für Dich
  • Folge 10: Neben dem Gleis
  • Folge 11: Besetzt
  • Folge 12: Alkohol
  • Folge 13: Allein
  • Folge 14: Schonung
  • Folge 15: Vereint
  • Folge 16: Terminus

Die Gruppe um Rick Grimes, Hershel Green und Daryl Dixon ist größer geworden, nachdem sie Überlebende aus der zerstörten Stadt Woodbury aufgenommen hat. Das Zusammenleben wird nun von einem Rat geordnet, der aus den bekannten Protagonisten besteht. Einzige Ausnahme bildet Rick. Er ist des Kämpfens müde und kümmert sich um den Anbau von Nutzpflanzen, die Aufzucht von Tieren und das Stellen von Fallen im Wald. Auf diese Weise will er fortan der Gruppe helfen, und diese Fähigkeiten will er auch seinem Sohn Carl vermitteln. Dieser soll mehr mit menschlichen Werten aufwachsen als mit dem Töten um ihn herum. Zum Alltag der Gruppe gehört es jedoch auch, die äußeren Zäune des Gefängnisses von den Beißern zu befreien und auf Streifzügen durch die Umgebung nach Nahrung und anderen nützlichen Dingen zu suchen. Dabei werden neue Charaktere wie Bob Stookey vorgestellt, bisherige Nebenrollen wie Sasha Williams und Tyreese rücken in den Mittelpunkt.

Zur unmittelbaren Bedrohung des Friedens wird eine Krankheit, die innerhalb der Gefängnismauern ausbricht. Erste Todesopfer verwandeln sich in Zombies und greifen die Gruppe an. Zwei Erkrankte werden ermordet und verbrannt, Rick steht bei der Lösung dieses Falls vor einem Rätsel. Angesichts der unmittelbaren Bedrohung erkennt auch er die Notwendigkeit, zur Verteidigung der Gruppe wieder eine Waffe zu tragen. Hershel richtet in einem unbewohnten Gefängnistrakt eine Quarantänestation für die Erkrankten ein und kümmert sich um sie. Unter den Infizierten ist auch Glenn. Wenngleich Hershel es nicht schafft, alle Erkrankten zu retten, so dämmt er doch die Krankheit ein, bei Glenn sind seine Heilungsversuche erfolgreich. Rick kommt dahinter, dass Carol die beiden Erkrankten getötet und verbrannt hat. Sie offenbart ihm, dass sie mit dieser Handlung Schaden von der Gruppe abwenden wollte. Daraufhin verbannt Rick Carol aus der Gemeinschaft.

In einem Nebenstrang trifft der Zuschauer auf einen alten Bekannten. Erzählt wird die Geschichte von Philip Blake, der als Governor in der Dritten Staffel Angst und Schrecken verbreitete. Nach der verlorenen Schlacht um das Gefängnis verlor er auch den Rest seiner Getreuen, um dann vereinsamt, verwahrlost und ausgebrannt durch die Lande zu streifen. Erst nach dem Zusammentreffen mit einer sehr kleinen Gruppe Überlebender erwachen seine Lebensgeister erneut. Auf der Suche nach einer sicheren Unterkunft treffen sie auf eine größere Gruppe, die von ehemaligen Spießgesellen des Governors angeführt wird. Durch List und brutale Gewalt setzt er sich schnell an die Spitze dieser Gruppe und überzeugt sie, eine wirkliche sichere Zuflucht zu suchen. Diese Zuflucht glaubt der Governor in dem Gefängnis gefunden zu haben, welches noch immer von seinem alten Widersacher Rick Grimes und dessen Gruppe bewohnt wird. Durch einen Zufall fallen dem Governor Ricks Freunde Hershel und Michonne in die Hände. Er nutzt die Gunst der Stunde, um seine Gruppe von der vermeintlichen Gefährlichkeit und Boshaftigkeit der Gefängnisinsassen zu überzeugen. Dabei hebt er die Notwendigkeit hervor, für ihre eigene Gruppe den sicheren Schutz des Gefängnisses zu beanspruchen.

Vor den Toren der ehemaligen Haftanstalt kommt es zum Showdown zwischen den ehemaligen Rivalen. Zwar lehnt Rick nach wie vor die Führungsrolle ab, doch wird er vom Governor zu einer Entscheidung gedrängt: Entweder übergibt die Gruppe das Gefängnis freiwillig, oder der Governor würde es stürmen. Ein echter Panzer sowie die gefangenen Hershel und Michonne sind dabei die größten Trümpfe des Governors. Die Gefängnisinsassen rüsten sich zum Kampf, als Rick dem Governor das Angebot macht, alle Menschen aus seiner Gruppe im Gefängnis aufzunehmen. Letztlich lehnt Rick eine Übergabe des Gefängnisses ab, woraufhin der Governor den gefesselten Hershel vor aller Augen enthauptet. Im folgenden Kampf wird das Gefängnis schwer beschädigt. Viele Menschen sterben, darunter auch der Governor. Er wird von Michonne getötet und der Verwandlung in einen Zombie überlassen. Ricks Gruppe sieht sich zur Flucht gezwungen, denn auch die Beißer überrennen nun die Haftanstalt. Hier endet vorläufig der gemeinsame Handlungsstrang, denn die Protagonisten werden in mehrere kleine Gruppen versprengt und müssen auf eigene Faust ums Überleben kämpfen.

Rick und seinem Sohn Carl gelingt die Flucht vor den Beißern. Rick ist vom Kampf schwer gezeichnet und muss sich fortwährender Vorwürfe seines Sohnes erwehren. Sie finden ein geeignetes Haus, in dem sich der verwundete Held erholen kann. Ein Zusammenstoß mit einer Gruppe Gesetzloser verläuft für die beiden glimpflich, dann stößt Michonne zu den beiden Grimes. Die drei beschäftigen sich mit der Frage, was aus Judith, der kleinen Tochter Ricks geworden ist.

Von ihnen unbemerkt hat sich Tyrese um Judith gekümmert. Er flüchtete mit dem Baby sowie mit den beiden Schwestern Lizzie und Mika vom Gefängnis. Später stößt die geächtete Carol auf die kleine Gruppe und schließt sich ihr an. Dramatisches Erlebnis dieser Gruppe ist der Mord Lizzies an ihrer Schwester Mika. Damit will sie zeigen, dass die Zombies nicht tot sind, sondern lediglich anders als normale Menschen. Zum Schutz der Gruppe und des Babys tötet Carol Lizzie. Auf ihrem weiteren Weg geraten Carol, Tyreese und Judith an Schilder an einer Bahnschiene, die auf den sicheren Zufluchtsort „Terminus“ hinweisen.

Glenn Rhee, einer der Protagonisten der ersten Stunde, erwacht im isolierten Trakt des Gefängnisses, in dem er den Kampf mit der Gruppe des Governors von Krankheit geschwächt versäumt hat. Er realisiert, dass die heile Zuflucht des Gefängnisses zerstört ist. Er wappnet sich für den Abmarsch und nimmt unterwegs Tara Chambler auf. Sie gehörte zur Gruppe des Governors und macht sich selbst schwere Vorwürfe, beim Treiben des brutalen Governors nicht eingeschritten zu sein. Glenn nimmt sie trotzdem mit auf die Reise, um seine geliebte Maggie zu finden. Bei dieser Suche stoßen sie auf eine etwas sonderliche Gruppe – den bärbeißigen Sergeant Abraham Ford, die leichtbekleidete Rosita Espinosa und den eigenwilligen Dr. Eugene Porter. Porter soll angeblich ein Heilmittel gegen die große Seuche haben, von denen die Zombies befallen sind. Ihn nach Washington zu bringen, ist der erklärte Auftrage vom Abraham und Rosita. Glenn und Tara schlagen alle Überredungskünste, sie nach Washington zu begleiten, aus. Stattdessen schließen sich die drei Glenn an. Auf der Suche nach Maggie stoßen sie auf die Bahnschienen mit den Terminus-Schildern. Diese Stadt, so die Meinung Dr. Porters, sei derzeit ihre größte Chance.

Auch Auch Hershels Tochter Maggie konnte sich in den Wirren des Kampfes um das Gefängnis in Sicherheit bringen. Sie ist mit Sasha Williams und Bob Stookey unterwegs. Sasha drängt die anderen beiden, sich ein sicheres Versteck zu suchen ein neues Leben zu beginnen. Maggie will davon nichts hören und hält beharrlich an der Suche nach Glenn fest. Unterstützung erhält sie dabei von Bob, der das Alleinsein in der Wildnis satt hat. Auf der Bahnschiene nach Terminus kreuzen sich die Wege beider Gruppen in einem Tunnel, Glenn und Maggie sind endlich wieder vereint. Die große Gruppe beschließt, ihr Glück in Terminus zu versuchen.

Auch Daryl und Beth schlagen diesen Weg ein. Beth lockt Daryl aus der Reserve, er öffnet sich ihr. Kurz darauf wird sie entführt. Darryl schließt sich notgedrungen einer Bande von Herumtreibern an. Es sind dieselben Schurken, mit denen Rick bereits Bekanntschaft machte. In einem spannenden Showdown treffen die Gruppen von Darryl und Rick aufeinander. Erst hier gibt sich Darryl den Outlaws zu erkennen, es kommt zum Kampf. Am Ende überleben Rick, Carl, Michonne und Darryl. Sie beschließen, den Wegweisern nach Terminus zu folgen.

Terminus ist das große Ziel der vierten Staffel. Eine eingezäunte Stadt, geführt von echten Menschen, eine sichere Heimat für andere Menschen – mit dieser Hoffnung kommen die verschiedenen Gruppen hierher. Rick jedoch vertraut seinen inneren Warnsignalen und vergräbt die Waffen, bevor sie zu viert über die Zäune der Stadt klettern. Sie überraschen eine überaus friedfertige Gruppe Menschen bei der Arbeit in einer Lagerhalle. Sie werden freundlich begrüßt und im Lager herumgeführt. Ricks Zweifel stellen sich als berechtigt heraus. Überall an den Einwohnern von Terminus entdeckt er Ausrüstungsgegenstände und Kleidungsstücke seiner alten Freunde. Er stellt den Führer seiner kleinen Gruppe zur Rede, woraufhin auf den Dächern und in den Straßen Bewaffnete auftauchen. Es kommt zum Showdown in der kleinen Stadt. Bei einer wilden Verfolgungsjagd liefern sich die kleine Gruppe und ihre Häscher eine wilde Schießerei. An deren Ende müssen Rick und seine Freunde jedoch die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes einsehen. Um Carl zu schützen, legt Rick die Waffen nieder. Er klettert, wie ihm geheißen in einen dunklen Eisenbahnwaggon. Erst nachdem die Türen geschlossen sind, merken die vier, dass sie nicht allein im Waggon sind.

Sie treffen auf Glenn und Maggie und ihre Gruppe. Die Freude über das Wiedersehen währt jedoch nicht lange. Allerdings gibt Rick in den letzten Minuten der vierten Staffel bereits einen Ausblick auf eine spannende fünfte Staffel. Denn er verkündet, dass sich ihre Häscher mit den Falschen angelegt hätten.

The Walking Dead Staffel 3 Zusammenfassung

The Walking Dead Staffel 3 – ein Gefängnis als Zufluchtsort

Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 3

The Walking Dead Staffel 3 – Ein neues Zuhause?

The Walking Dead Staffel 3 spielt einige Monate nachdem die Gruppe um Rick von der Farm fliehen mussten, können sie kurz in einem Haus eine Pause einlegen. Carl ist mittlerweile ebenso bewaffnet wie die Erwachsenen, Lori ist hochschwanger und Rick hat weiterhin die Führungsrolle. Daryl und Rick entdecken bei einer Erkundungstour ein ehemaliges Gefängnis. Die ganze Gruppe dringt in die umzäunte Anlage, in der sich zahlreiche Beißer befinden, ein und verschließt Löcher im Zaun um weitere Eindringlinge zu vermeiden. Außer untoten Insassen vermutet die Gruppe auch noch Vorräte zu finden. Planmässig erledigen sie alle Untoten und lassen sich in einem sicheren Zellblock nieder. Gemeinsam erkunden sie nach und nach weitere Bereiche. In einem der dunklen Gänge werden Maggie und Glenn von den anderen getrennt und bei der Suche nach ihnen wird Hershel von einem Zombie ins Bein gebissen.

Die Gruppe ist wieder vereint und Rick rettet Hershel das Leben, indem er ihm das Bein mit einer Axt abtrennt. Dabei werden sie von überlebenden Gefängnisinsassen beobachtet – was Daryl bemerkt. Die Gefängnisinsassen, die in dem verbarrikadierten Speisesaal überlebt hatten, geraten mit der Gruppe um Rick aneinander. Sie einigen sich, Ressourcen zu teilen und sich gegenseitig zu helfen, aber getrennt zu bleiben.

The Walking Dead Staffel 3 – Ein neues Zuhause?

Vor allem Maggie und Beth sorgen sich um Hershel, dessen Wunde schlecht heilt. Carl beschafft im Alleingang medizinische Ausrüstung und bereitet Lori dadurch Sorgen, die aber erkennen muss, dass Carl schnell erwachsen wird. Carol übt inzwischen an weiblichen Leichen einen Kaiserschnitt, um für Lori im Notfall vorbereitet zu sein. Rick verzeiht Lori die Affäre mit Shane, der in der letzten Staffel starb, trotz Loris Bemühungen nicht.

Tomas, einer der Gefängnisinsassen, versucht Rick zu töten – was Daryl im letzten Moment verhindern kann.
Andrea und Michonne beobachten im Wald einen Helikopterabsturz und eilen zur Unglücksstelle. Dort werden sie von militärisch gekleideten Männern gefangen – darunter auch Merle, der Bruder von Daryl, mit funktionaler Armprothese. Sie werden mit dem überlebenden Piloten in eine abgeriegelte Stadt gebracht.

Woodbury – sicherer Hafen oder doch gespenstisch?

Die Stadt Woodbury ist frei von Walkern, bietet Unterkunft, Nahrung und eine funktionierende Gesellschaft. Die strikte Führung liegt in den Händen von „The Governor“. Andrea findet sich schnell wohl in Woodbury, während Michonne misstrauisch bleibt. Vom verletzten Helikopterpilot erfährt der Governor, dass einige Militärangehörige ein Camp mit Ausrüstung in der Nähe errichtet haben. Der Governor lässt von seiner Miliz alle töten und vereinnahmt deren Vorräte. Den Bewohnern von Woodbury erzählt er, dass alle bereits tot waren. In einem Geheimzimmer sieht man den Governor Köpfe in einem Aquarium betrachten – darunter der Kopf des Piloten und die Köpfe von Michonnes ehemaligen untoten Begleitern. Andrea zeigt inzwischen Merle auf einer Karte, wo er nach Daryl suchen könnte.

Außerhalb des Gefängniszauns legt ein Unbekannter Tierkadaver aus, um Zombies anzulocken, und kurz darauf wird die Gruppe um Rick von einer Horde angegriffen. T-Dog wird gebissen, Carol sitzt in einer Falle, Loris Wehen setzen ein und Maggie muss einen Kaiserschnitt vornehmen. Das Baby kann gerettet werden, jedoch stirbt Lori und Carl muss mit einem Kopfschuss eine Rückkehr seiner Mutter als Zombie verhindern. Rick nimmt der Tod seiner Frau sichtlich mit und ist kaum ansprechbar. Daryl und Maggie machen sich auf die Suche in die naheliegende Ortschaft nach Babynahrung für das neugeborene Mädchen.

Woodburry und der Governor

In Woodbury hält der Governor seine untote Tochter vor den anderen verborgen und umsorgt sie wie zu Lebzeiten – nur ist sie angekettet. Michonne schleicht sich während einem Fest in das Haus des Governors, wo sie ihr konfisziertes Schwert zurückholt und Unterlagen entdeckt, die sie zu einem geheimen Labor mit gefangenen Beißern führen. Michonne erlöst diese und wird vom Governor entdeckt. Michonne beschließt, die Stadt zu verlassen, jedoch möchte Andrea bleiben. Als Höhepunkt des stattfindenden Festes veranstalten Merle und andere Männer einen Gladiatoren-Kampf flankiert von angeketteten Walkern. Andrea findet dies anfangs abstoßend.

Das Gefängnis wird durch die eingedrungenen Beißer und unübersichtlichen Gänge immer unsicherer und Carol, die immer noch verschwunden ist, wird von den anderen für tot gehalten. Als Rick sich seinem Schmerz um Lori hingibt und erschöpft Ruhe sucht, klingelt plötzlich ein Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist eine Frau, die Rick von einem sicheren Zufluchtsort erzählt. Es folgen mehrere Telefonate, die sich Rick aber nur eingebildet hat. Daryl gelingt es, im Gefängnis Carol zu finden und bringt sie unverletzt wieder in den sicheren Zellblock zu den anderen.

Merle jagt Michonne

Merle und drei Gefährten aus Woodbury jagen Michonne. Sie kann zwei töten, wird von Merle ins Bein geschossen – kann aber fliehen. Eingeweide von Untoten ergießen sich über Michonne und sie stellt fest, dass sie dadurch unbemerkt an den Beißern vorbeikommen kann.

Merle gelingt es, Maggie und Glenn, die auf der Suche nach Babynahrung waren, gefangen zu nehmen und nach Woodbury mitzunehmen. Michonne beobachtet die Entführung. Sie schafft es trotz ihrer Schusswunde bis zum Zaun der Gefängnisanlage, wo sie von den anderen gerettet wird. Michonne wird verarztet und erzählt von Glenns und Maggies Entführung. Rick, Daryl, Michonne und Oscar machen sich auf den Weg nach Woodbury.

Andrea beginnt unterdessen mit dem Governor eine Affäre. Maggie und Glenn werden von diesem, ohne Andreas Wissen, gefoltert bis Maggie den Standort des Gefängnisses verrät. In Woodbury können sich Glenn und Maggie befreien und Michonne tötet im Kampf die Zombietochter des Governors. Daryl gerät in die Hände des Governors. Er und Merle sollen in der Kampfarena bis zum Tod kämpfen. Sie können rechtzeitig von Rick und der Gruppe gerettet werden, sondern sich aber nach einem Streit ab und gehen zu zweit in den Wald. Zur Gruppe im Gefängnis sind die Überlebenden Sasha und Tyreese gestoßen. Wieder im Gefängnis weigert sich Rick jedoch, Tyreese und Sasha aufzunehmen und wirft sie hinaus. Er halluziniert immer wieder Lori.

Feindseeligkeiten und Verhandlungen

Daryl und Merle zerstreiten sich, als Daryl einer von Beißern angegriffenen Gruppe hilft, die Merle ausrauben möchte. Später können Sie der Gruppe im Gefängnis wieder gemeinsam zur Hilfe eilen, als der Govenor mit seiner Miliz die Gefängnisanlage angreift. Es gelingt den Angreifern eine Horde Untoter in die Gefängnisanlage zu lassen und die Lage scheint vorerst aussichtslos. Glenn jedoch kann die meisten der Gruppe mit einem Auto retten. Merle und Daryl werden wieder Teil der Gruppe um Rick, wenn auch Merle mit Misstrauen begegnet wird. Rick ist seiner Führungsrolle immer weniger gewachsen und die Gruppe wird immer uneiniger, auch Michonne und Merle sind weiter verfeindet.

Andrea zerstreitet sich mit dem Governor und will wieder zu ihrer Gruppe ins Gefängnis zurück. Diese lehnen sie jedoch ab. Tyreese und Sasha gehen unterdessen nach Woodbury und Andrea kehrt ebenfalls zurück.

Rick und Carl fahren mit Michonne in ihre ehemalige Heimatstadt. Sie werden plötzlich angegriffen und entdecken einen Überlebenden, Morgan. Einst hatte er Rick das Leben gerettet. Im Laufe der Zeit hat er seine Familie und damit auch den Verstand verloren. Die drei lassen ihn zurück und sammeln Vorräte ein – nicht zuletzt für das Baby Judith. Dabei löst sich auch das anfängliche Misstrauen von Rick und Carl gegenüber Michonne.
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The Walking Dead Staffel 3 mit zwei verfeindeten Gruppen

Die beiden verfeindeten Gruppen von Woodbury und der Gefängnisanlage einigen sich auf Friedensgespräche zwischen Rick und dem Governor. Letzterer verlangt für einen Waffenstillstand, dass Rick ihm Michonne ausliefert, da diese ihm in einem Kampf das Auge ausgestochen hat. Rick kehrt zu seiner Gruppe zurück und erzählt vorerst nur Hershel von der Bedingung, die er als unumgänglich sieht.

Andrea hat nun endlich die Bösartigkeit in The Walking Dead Staffel 3 des Governors erkannt und versucht zu fliehen. Milton, einer von den Leuten des Governors, vereitelt eine weitere geplante Zombieattacke auf das Gefängnis. Er und Andrea werden vom Governor in einen Verhörraum gebracht. Er tötet Milton und lässt ihn mit der gefesselten Andrea zurück, sodass der untote Milton Andrea töten wird. Tyreese und Sasha weigern sich an einem Angriff auf das Gefängnis teilzunehmen. Auch Bewohner von Woodbury zweifeln immer mehr am Governor.

Revolten, neue Allianzen und Tod

Daryl und Hershel versuchen, Rick davon zu überzeugen, Michonne nicht auszuliefern. Merle, der von den meisten der Gruppe immer noch abgelehnt wird, hingegen will Rick dabei helfen, lockt Michonne eigenmächtig in einen Hinterhalt und fährt mit ihr Richtung Woodbury. Daryl verfolgt ihn und trifft auf Michonne, die Merle doch freigelassen hat. Mit einem Auto und laut aufgedrehter Musik kann er zur Miliz des Governors einige Beißer locken und erschießt auch einige der Miliz. Der Governor erschießt schließlich Merle, der kurz darauf von Daryl als Zombie gefunden und getötet wird.

Als die Miliz die Gefängnisanlage angreift, erwarten sie raffinierte Fallen der Gruppe um Rick, die sich im Wald versteckt hat. Auf der Flucht stellen sich einige der Miliz gegen den Governor, der die meisten tötet. Karen kann sich verstecken und wird später von Ricks Leuten aufgenommen.

Rick, Daryl, Michonne und Karen erreichen Woodbury und suchen nach Andrea. Sie finden sie lebend, jedoch mit einer Bisswunde. Sie erschießt sich selbst und Michonne steht ihr bei. Die Gruppe kehrt mit Tyreese und einigen Einwohnern von Woodbury zur Gefängnisanlage zurück und Rick erklärt, dass diese nun zu ihnen gehören. Der Governor bleibt verschwunden. Und somit endet auch The Walking Dead Staffel 3 ..

The Walking Dead Staffel 2 Review (13 Episoden)

The Walking Dead Staffel 2Mit The Walking Dead Staffel 2 geht es in die nächste Runde. Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE01 – Zukunft im Rückspiegel (What Lies Ahead)

Nach dem die Gruppe um Rick in der letzten Episode der 1. Staffel das Camp aufgelöst und sich auf die Suche nach einem sicheren Ort begeben hatte, geht es in „Zukunft im Rückspiegel“ mit der Reise ins Ungewisse weiter. Rick berichtet in der Eingangsszene der 1. Episode, in dem er versucht Funkkontakt zu Morgan aufzunehmen, dass die Gruppe sich nun auf den Weg zum militärischen Ausbildungslager Fort Benning macht, wo es Gerüchten zufolge eine sichere Basis geben könnte. Shane macht Andrea währenddessen mit dem Zusammenbauen und Pflegen von Handfeuerwaffen vertraut, da Andrea sich auf dem Gebiet überhaupt nicht auskennt.

Dale und Daryl entdecken einen Stau an verlassenen Fahrzeugen vor sich und müssen, obwohl Daryl mit dem Motorrad bereits eine Umgehungsstraße ausgemacht hat, vor dem Stau haltmachen, da der Kühlerschlauch von Dales Wohnwagen bricht. Daryl und Carol nutzen die Zeit, um die verlassenen Fahrzeuge nach nützlichen Sachen und Nahrung zu durchsuchen, während Dale sich daran macht, den liegengebliebenen Wohnwagen wieder in Schuss zu bringen.

Die Zombieherde

Als sich jeder seiner Aufgabe widmet und versucht, die notgedrungene Rast für sich zu nutzen, entdeckt Rick einen Zombie, der sich den Autos nähert. Bevor er auf ihn schießen kann, wird er auf einen weiteren Zombie aufmerksam und erkennt, dass den beiden eine ganze Herde an Zombies folgt. Rick weist die Gruppe an, sich umgehend unter den Fahrzeugen zu verstecken. Während Daryl T-Dog noch knapp vor dem sicheren Tod bewahren kann und den anschleichenden Zombie von hinten ersticht, weiß Andrea, die sich im Wohnwagen befindet, noch gar nicht was ihr blüht. Erst im letzten Augenblick gelingt es ihr noch, sich in der Toilettenkabine des Wohnwagens zu verschanzen.

Als der Zombie auf sie aufmerksam wird, eilt der auf dem Wohnwagendach liegende Dale zur Hilfe und reicht ihr durch die Dachluke einen Schraubenschlüssel, mit dem Andrea den an der Tür rüttelnden Zombie anschließend erledigt.

Nach dem die Herde durch ist und alle mit einem Schrecken davongekommen ist, kommt Carols kleine Tochter Sophia aus ihrem Versteck heraus und rennt aus lauter Angst in den angrenzenden Wald. Zwei Zombies aus der Herde werden auf sie aufmerksam und folgen ihr, sodass auch Rick umgehend die Verfolgung aufnimmt, um das kleine Mädchen zurückzuholen. Rick gelingt es, Sophia einzuholen und an einem angrenzenden Fluss in Sicherheit zu bringen. Während sie dort in einem Versteck auf ihn wartet, versucht er die Zombies mit einem Stein wegzulocken und das Mädchen so außer Gefahr zu bringen.

Wo ist Sophia?

Nachdem ihm das gelungen ist, will Rick das Mädchen wieder aus ihrem Versteck holen und zurück zu den Anderen bringen, doch das Mädchen ist nirgendwo mehr zu finden. Rick kehrt zum Highway zurück und stellt fest, dass Sophia auch dort nicht mehr gesehen worden ist. Prompt stellt sich Rick einen Suchtrupp aus Shane, Glenn und Daryl zusammen und begibt sich zurück an die Stelle, wo er das Mädchen zuletzt gesehen hatte. Sie teilen sich auf, kehren bei Sonnenuntergang jedoch mit leeren Händen zum Highway zurück. Carol ist ganz außer sich vor Sorge und will ohne ihre Tochter nicht weiterziehen. Rick und die Anderen versprechen ihr, bei Tagesanbruch weiterzusuchen.

Als sie sich dann am nächsten Morgen wieder auf die Suche machen, entdecken sie im Wald einen Hirsch. Shane will das Tier erlegen, doch Rick hält ihn zurück, da er bemerkt, dass Carl fasziniert von dem Tier zu sein scheint und es berühren will. Bevor Carl jedoch dazu kommt das Tier anzufassen, fällt aus dem Nichts ein Schuss und Carl stürzt gemeinsam mit dem Tier zu Boden. Bevor klar wird, woher der Schuss kam und ob Carl noch am Leben ist, endet die Episode.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE02 – Blutsbande (Bloodletting)

Nach dem Carl in der letzten Episode im Wald aus dem Nichts angeschossen wurde, sieht man zu Anfang von „Blutsbande“ nun, wie Rick mit dem verwundeten Carl in den Armen über ein Feld rennt. Dicht hinter ihm laufen auch Shane und ein Farmer namens Otis. Als Rick sich völlig außer Atem danach erkundigt, wie weit es noch sei, antwortet der hinzugekommene Otis, dass es noch knapp eine halbe Meile wäre und er dort nach einem gewissen Hershel fragen soll.

Bei einer Farm angekommen, treffen Rick und Shane auf den Landtierarzt Hershel, der zunächst danach fragt, ob der Junge gebissen worden wäre. Rick erklärt, dass der Junge von einem der Farmersleute im Wald angeschossen wurde und bittet darum, dem Jungen zu helfen. Ohne zu zögern, weist Hershel seine Leute an, einen Operationstisch fertigzumachen und begibt sich mit Rick und dem verblutenden Carl ins Haus.

Die Carl wird angeschossen

Während alles für die Operation und eine Bluttransfusion bereit gemacht wird, wird klar, dass Otis, einer der Farmersleute, im Wald auf Carl geschossen hatte. Dieser hatte jedoch aus der Entfernung auf den Hirsch gezielt und Carl nicht bemerkt. Da es sich dabei um ein Zerlegungsgeschoss handelte, sieht es laut Hershel jedoch nun ganz schlecht für den Jungen aus. Dennoch will er versuchen, alles für das Kind zu tun, um ihn irgendwie doch noch zu retten. In der Zwischenzeit durchforsten T-Dog und Dale die verlassenen Fahrzeuge nach Ersatzteilen und der Rest der Gruppe durchkämmt den Wald nach der verschwundenen Sophia.

Da Rick dieselbe Blutgruppe hat wie Carl, ruft Hershel ihn zu einer Bluttransfusion ins Zimmer und nimmt ihm Blut ab. Nach dem die Kugel herausgeholt worden ist und Carl Blut von seinem Vater erhalten hat, kann der Landarzt zunächst Entwarnung geben und gibt bekannt, dass der Junge fürs Erste stabilisiert sei. Um Carl jedoch das Leben zu retten, wird ein Beatmungsgerät benötigt, da ohne ein solches Gerät, die Gefahr zu groß wäre, dass Carl bei einer notwendigen weiteren Operation sterben könnte. Umgehend erklärt Shane sich bereit, alles für den Jungen zu tun und nach den benötigten Gegenständen zu suchen.

Das Notfalllager der Schule

Auch Otis, der den Jungen versehentlich angeschossen hatte und sich nun verantwortlich fühlt, will unbedingt helfen und erzählt von einer anliegenden Schule, in der zuletzt ein Notfalllager errichtet worden war und sich einige medizinische Gegenstände befinden könnten. Obwohl seine Frau ihn daran hindern will, macht Otis sich mit Shane auf den Weg, um alles Nötige zu besorgen.

In der Schule angekommen, begeben sich Shane und Otis auf die Suche und können alles Notwendige aus den Restbeständen besorgen. Als sie sich zurück auf den Weg zur Farm machen wollen, werden die umherirrenden Zombies aufmerksam auf sie. Shane versucht die Beißer zwar mit Leuchtraketen aus dem Kofferraum eines Polizeiwagens abzulenken, verschafft sich und Otis jedoch nur einen kleinen Vorsprung. In letzter Sekunde können sie sich noch in das Innere des Schulgebäudes retten und ein Gitter hinter sich zuziehen. Als die Zombies jedoch mit aller Gewalt versuchen gegen das Gitter zu drücken, fängt die Schraube des Gitters an sich zu lösen, sodass die Zombies jeden Moment eindringen könnten und die Episode endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE03 – Die letzte Kugel (Save the Last One)

Während Shane und Otis sich in der letzten Episode zur anliegenden Schule aufgemacht hatten, um notwendige medizinische Mittel zu besorgen, kam Lori mittlerweile ebenfalls auf der Farm an und wacht mit Rick nun über den regungslos daliegenden Carl. Shane und Otis kämpfen in der Zwischenzeit um das nackte Überleben, da es den Zombies gelungen war, durch das verriegelte Gitter durchzubrechen. Der Rest der Gruppe befindet sich weiterhin auf dem verlassenen Highway und setzt die Suche nach Sophia fort.

Otis und Shane retten sich während der Verfolgungsjagd durch die Zombies auf das Podest einer Turnhalle und überlegen, wie sie aus dem Ganzen noch heil herauskommen können. Otis schlägt vor, die Zombies abzulenken, in dem er versucht über die Gänge der Schule zu flüchten. Nach dem er Shane den Rucksack mit den überlebenswichtigen medizinischen Materialien übergeben hat, springt er runter und landet unglücklich auf dem Boden. Bevor ihn einer der Zombies jedoch schnappen kann, kommt Shane ihm rechtzeitig zur Hilfe und tötet den Beißer. Otis rafft sich wieder auf, flüchtet Richtung Umkleideräume und kann die Zombies erfolgreich von Shane weglocken, während dieser versucht, sich aus dem Fenster der Turnhalle zu schleichen. Nach dem er aus dem Fenster herausspringt, verstaucht sich Shane das Bein und versucht nun humpelnd vom Schulgelände zu entkommen.

Carl ringt mit dem Tod

Als ein Zombie auf ihn aufmerksam wird, erschießt er ihn und lockt damit unmittelbar weitere Zombies an, die sich nun auf die Jagd nach ihm machen. Als Shane anschließend in eine Sackgasse gerät und nur noch eine letzte Kugel im Lauf übrig hat, werden die angreifenden Zombies von hinten erschossen. Otis hatte es geschafft, sich ebenfalls bis hierhin durchzuschlagen, muss Rick jedoch mitteilen, dass auch er nun keine Munition mehr für das Gewehr hätte.

In der Zwischenzeit kämpft Hershel um das Überleben von Carl, dessen Lage sich rapide verschlimmert. Er überlässt Lori und Rick die Entscheidung, wie er nun verfahren soll. Der Erfolg einer Operation ohne die notwendigen Mittel sei zwar nicht völlig ausgeschlossen, macht es jedoch unwahrscheinlich, dass der Junge den Eingriff überlebt. Rick will, dass Lori die Entscheidung fällt, woraufhin Lori sich für die riskante Operation entschließt. In diesem Augenblick fährt Shane mit dem Beatmungsgerät und den nötigen medizinischen Mitteln vor. Als er nach Otis gefragt wird, schüttelt Shane jedoch nur den Kopf.

Die Operation

Als Hershel mit dem Rucksack zu Carl ins Haus geht, um die Operation durchzuführen, erzählt Shane Lori, Rick und Hershels Tochter Maggie, was in der Schule passiert ist. Er berichtet, dass die Zombies sie immer wieder eingeholt und ihnen den Weg abgeschnitten hatten, daraufhin habe Otis sich selbst geopfert und den Zombies zum Fraß vorgeworfen, damit Shane mit den rettenden medizinischen Utensilien entkommen und dem Jungen das Leben retten kann.

Als Shane sich im Badezimmer befindet, um sich zu waschen, wird er auf Kratzspuren an seinem Körper aufmerksam und bemerkt, dass ihm ein Büschel Haare fehlt. Shane erinnert sich zurück an die Schule, wo er und Otis jeweils nur noch eine letzte Kugel übrig hatten, Shane sich bei Otis entschuldigte und ihm ins Bein schoss. Bei dem Versuch, dem am Boden liegenden Otis den Rucksack zu entreißen, versuchte dieser sich mit allen Mitteln zu wehren und Shane mit seiner letzten Kugel zu erwischen. Shane gelingt es dabei jedoch, Otis die Waffe zu entreißen und sich von ihm mit dem Rucksack zu lösen. Shane kann entkommen, weil die Zombie-Herde sich auf den verletzten Otis stürzt und ihm somit Zeit verschafft. Während Shane sich an den tatsächlichen Ablauf in der Schule erinnert, rasiert er sich den Kopf, um die Spuren des Kampfes mit Otis zu verwischen, woraufhin die Episode dann auch endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE04 – Die Cherokee Rose (Cherokee Rose)

Auf der Farm wird eine Gedenkfeier für den verstorbenen Otis abgehalten, der sich laut Shanes Erzählungen nach für das Wohl des Jungen selbst geopfert haben soll. Nach dem Carl nun über den Berg zu sein scheint, konzentriert sich die Gruppe wieder verstärkt auf die Suche nach Sophia. Sie erstellen einen Plan wie der Wald und das anliegende Land nach ihr durchsucht werden sollen. Rick und Shane sind ebenfalls vorne mit dabei, um sich der Suche nach Sophia anzuschließen, Hershel rät jedoch entschieden davon ab. Rick hatte bei der Bluttransfusion für Carl zu viel Blut verloren und Shane muss sich von der Verstauchung erholen, da diese sonst schlimmer wird.

Währenddessen will Maggie sich auf den Weg zu einer Apotheke machen, um nach medizinischen Mitteln zu suchen. Rick empfiehlt ihr Glenn zum Schutz mitzunehmen, woraufhin sich beide dann auch auf den Weg machen. In einer Unterredung unter vier Augen vertraut Lori Glenn an, dass sie unbedingt etwas benötigt, von dem jedoch keiner etwas wissen soll. Es handelt es sich um einen Schwangerschaftstest und Glenn soll diesbezüglich nicht einmal bei Rick etwas durchblicken lassen. Glenn findet zwar, dass Rick ein Recht darauf hat, davon zu erfahren, kommt Loris Wunsch jedoch nach und setzt den Schwangerschaftstest auf seine Liste.

Glenn und Maggie

Während ihrer Suchaktion nach Medikamenten kommen Glenn und Maggie sich näher. Hershel setzt in der Zwischenzeit seine Prinzipien auf seiner Farm durch, nach denen er nicht wünscht, dass jemand von den Gästen Waffen auf seinem Grundstück trägt. Rick respektiert Hershels Wunsch und sorgt dafür, dass es umgesetzt wird. Daryl entdeckt bei seiner Suche nach Sophia ein verlassenes Häuschen, in dem in letzter Zeit jemand gewesen sein muss. Hinter dem Haus findet er außerdem eine blühende Cherokee Rose und packt sie für Carol ein, um sie etwas aufzuheitern. Hershel und Rick kommen sich währenddessen freundschaftlich ebenfalls näher und plaudern gemeinsam über Gott und die Welt.

Rick nutzt die Gelegenheit, um das Gespräch auf das Anliegen zu lenken, mit seiner Gruppe auf Hershels Farm bleiben zu dürfen. Er erklärt ihm, dass sie gemeinsam stärker wären und seine Gruppe die Farmerleute beschützen könnte. Hershel verspricht, zumindest darüber nachzudenken. Im späteren Verlauf legt Rick erstmals seine Polizeiuniform ab und schenkt dem genesenden Carl seinen Hut. Trotz aller Bemühungen kann Sophia auch an diesem Tag weder tot noch lebendig aufgespürt werden und die Suche wird als es dunkler wird erneut auf den darauffolgenden Tag verlegt. In der Dunkelheit schleicht sich Lori mit dem von Glenn mitgebrachten Schwangerschaftstest davon und muss feststellen, dass ihre Befürchtungen sich bewahrheitet haben und sie schwanger ist. Mit Loris Tränen in den Augen über diese erschütternde Nachricht endet die Episode dann auch.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE05 – Chupacabra (Chupacabra)

Auf Hershels Farm scheint sich eine Art gewöhnlicher Alltag zu etablieren. Während ein Teil der Gruppe fortlaufend die anliegenden Wälder nach Sophia durchsucht, geht der Rest der Gruppe verschiedenen Aufgaben und Pflichten auf der Farm nach. Allem voran ist es Daryl, der unermüdlich nach dem kleinen Mädchen sucht und die ganze Zeit mit nichts anderem beschäftigt ist, wofür ihm Carol auch sichtlich dankbar ist. Dieses Mal kommt Daryl auf die Idee, dass es besser wäre, die Landschaft auf einem Pferd zu durchforsten und bekommt von Hershel eines der Reittiere dafür zur Verfügung gestellt.

Rick und Shane scheint es ebenfalls wieder besser zu gehen, weshalb auch sie sich nun auf die Suche nach Sophia machen und bei ihrer Durchforstung des Waldes rote Stofffetzen zur Markierung des durchsuchten Gebietes anbringen. Die beiden kommen ins Gespräch über vergangene Zeiten, als sie noch gemeinsam auf Polizeistreife waren und kommen auch auf das Thema um die vermisste Sophia und dass Shane überzeugt ist, dass sie bereits tot sei. Shane wirft Rick vor, wichtige Entscheidungen zu vertagen und die Gruppe einer unnötigen Gefahr auszusetzen, da sie das Mädchen nicht mehr finden würden.

Verbale Auseinandersetzung zwischen Rick und Shane

Zwischen den beiden kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung, in der Shane Rick auch vorwirft, dass ohne die Suche nach Sophia, Carl vermutlich nichts geschehen wäre, Otis noch leben würde und sie schon nicht mehr weit von Fort Benning wären. Rick sieht sich für Sophia jedoch verantwortlich, erklärt aber zeitgleich, dass er die Suche nur solange fortsetzt, bis es für den Rest der Gruppen ungefährlich ist. Bevor der Streit eskalieren kann, entdecken die beiden blaue Stofffetzen, die zu den Markierungen von T-Dog und Andrea gehören, die ebenfalls dabei sind, den Wald nach Sophia zu durchsuchen.

In der Zwischenzeit reitet Daryl auf Nelly durch den Wald und kommt an einen Fluss, an dem er eine Puppe erkennt. Als er sich die Puppe etwas näher ansieht, erkennt er auch, dass es sich um Sophias Puppe handelt, weshalb er sie irgendwo in der Nähe vermutet. Der Versuch Sophia herbeizurufen fruchtet jedoch nicht und bevor Daryl die Suche fortsetzen kann, wird das Pferd von einer Schlange erschreckt und wirft ihn vom Sattel.

Die Scheune

Daryl stürzt in ein Wasserbecken und verletzt sich am Kopf und durch einen der Pfeile in seiner Armbrust. Als Daryl versucht, den Abhang wieder hochzuklettern, rutscht er ab und stürzt wieder hinunter. Völlig fertig erscheint ihm sein Bruder Merle in einer Halluzination, der ihm versucht begreiflich zu machen, dass die anderen ihn niemals als gleichwertig akzeptieren werden und er für sie nur der Laufbursche ist.

Währenddessen wird Glenn auf die Scheune der Farm aufmerksam. Als er versucht in die Scheune hineinzugehen, muss er feststellen, dass sie verschlossen ist. Nach dem er sich ein wenig umgesehen hat, entdeckt er eine Treppe hinter der Scheune, die auf das Dach führt. Er klettert sie rauf und nimmt einen stechenden Gestank wahr, woraufhin er sieht, dass die Scheune voller Zombies ist.

Maggie entdeckt ihn und kommt auf ihn zugerannt, um ihm zu erklären, dass er das Ganze eigentlich hätte nicht sehen dürfen. Noch bevor eine Erklärung dazu folgt, was die Zombies eingesperrt in der Scheune zu suchen haben, endet die Episode.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE06 – Beichten (Secrets)

Nach dem Glenn zum Ende der letzten Episode die merkwürdige Scheune voller Zombies auf der Farm entdeckt hatte, ist er zu Beginn von „Beichten“ nun dabei, diese Scheune aus der Distanz mit einem Fernglas zu beobachten. Erneut kommt Maggie dazwischen und reicht ihm einen Lebensmittelkorb, den er unter den anderen verteilen soll. Sie fleht ihn an, ihr in dieser Sache zu vertrauen und Stillschweigen zu bewahren. Glenn geht zunächst darauf ein, verhält sich beim Verteilen des Obstes den anderen gegenüber jedoch äußerst verdächtig, woraufhin T-Dog und Dale misstrauisch werden. Bei Lori angekommen, erkundigt er sich danach, ob sie Rick schon das mit der Schwangerschaft erzählt hätte, aber auch Lori fordert Stillschweigen von ihm, was Glenn scheinbar insgesamt zermürbt.

In der Zwischenzeit betreiben Shane, Andrea und die anderen ein Schießtraining am Rande der Farm. Neben dem Farmersjungen Jimmy kommen auch die Farmerfrauen Beth und Patricia dazu, die ebenfalls am Schießtraining teilnehmen wollen, was Hershel ihnen auch erlaubt hätte. Rick will jedoch trotzdem lieber nochmal nachfragen, da er die Regeln des Farmoberhauptes nicht verletzen will. Andrea erweist sich bei den Übungen als wahres Naturtalent und kann nahezu alle Ziele problemlos abräumen.

Lori ist schwanger

Nach dem auch Dale auf die Scheune mit den Zombies aufmerksam geworden ist, sucht er das Gespräch mit Hershel. Hershel erzählt ihm, dass in der Scheune seine mutierte Frau und sein mutierter Stiefsohn wären und dass er die Zombies im Allgemeinen als Kranke ansieht, denen man helfen muss und nicht als Bestien. Dale bemüht sich an ihn zu appellieren und sagt, dass er geliebte Menschen sterben und wiederkehren sah, nur dass sie dann keine Menschen mehr waren. Hershel beharrt auf seiner Überzeugung und weist Dale an, nichts über die Scheune zu erzählen. Er vertraue zwar Rick, jedoch nicht den anderen Mitgliedern der Gruppe.

Mittlerweile kommt auch Daryl dahinter, dass Lori schwanger ist, als er merkt, dass sie den Geruch des Mittagessens nicht ertragen kann. Nach einer Unterredung zwischen den beiden gesteht Lori, schwanger zu sein und Rick noch nichts davon verraten zu haben. Auf die Frage hin, ob das Kind von Rick sei oder noch aus der Affäre mit Shane beharrt Lori darauf, dass es auf jeden Fall Ricks Kind wäre. Jedoch ist sie sich nicht sicher, ob sie in eine solche Welt überhaupt ein Kind hineingebären sollte. Als Glenn erneut mit Maggie Richtung Apotheke losziehen will, gibt Lori ihm einen weiteren geheimen Besorgungswunsch. Als Maggie davon erfährt, ist sie sauer. Bei Loris Wunsch handelt es sich um Abtreibungspillen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit einem Zombie, bei der Glenn Maggie das Leben rettet, kehren die beiden zurück zur Farm.

Die Abtreibungspillen

Als Lori allein sein kann, holt sie die Abtreibungspillen hervor, die Glenn ihr mitgebracht hatte und nimmt alle mit einem Mal. Danach rennt sie sofort aus dem Zelt und übergibt sich, um die Pillen wieder herauszubrechen. Währenddessen betritt Rick ihr Zelt und wird auf die Abtreibungspillen aufmerksam. Als er sich auf die Suche nach Lori begibt, findet er sie weinend an einem Zaun sitzen. Lori gesteht ihm endlich, schwanger zu sein, woraufhin Rick sauer reagiert. Rick möchte, dass das Kind zumindest eine Chance bekommt, auch wenn die Welt um es herum gefährlich ist und auch das Kind selbst eine Gefahr für den Rest der Gruppe darstellen würde.

Beide beruhigen sich und Rick sagt Lori, dass es keine Geheimnisse mehr geben dürfe und ob es da noch irgendwas gäbe, was sie ihm außerdem zu sagen hätte. Lori gesteht Rick nun auch die Affäre mit Shane, was Rick jedoch gelassen hinnimmt.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE07 – Tot oder Lebendig (Pretty Much Dead Already)

Nach dem Glenn und Dale dahintergekommen waren, dass die Farmersleute Zombies in ihrer Scheune halten, berichtet Glenn nun allen offen, was sich da abspielt. Woraufhin sich die Gruppe in zwei Lager aufspaltet. Auf der einen Seite die Ansichten von Shane, die Zombies entweder loszuwerden oder umgehend weiterzuziehen und auf der anderen Seite die Ansichten von Rick, um jeden Preis auf der Farm zu bleiben und Hershels Entscheidung mit den Zombies, die er für Menschen hält, von daher auch zu akzeptieren. Maggie reagiert zunächst wütend auf Glenn, da sie sich von ihm verraten fühlt. Erst als Glenn ihr deutlich machen kann, dass er all das nur zu ihrem Schutz tat, scheint sie ihm langsam zu verzeihen.

Andrea und Rick wollen die Suche nach Sophia fortsetzen, Rick möchte zuvor jedoch noch mit Hershel reden und versuchen ihn umzustimmen. Hershel bleibt stur und besteht darauf, dass Rick mit seinen Leuten die Farm verlässt. Als Rick draußen auf Shane trifft, liefern sich die beiden erneut eine verbale Auseinandersetzung, bei der Shane weiterhin auf seinem Standpunkt beharrt. Rick erzählt ihm, dass Lori schwanger sei und die Farm der einzige sichere Ort für das Ungeborene wäre. Überwältigt von dieser Nachricht, stellt Shane Lori zur Rede, nach dem Rick wieder ins Haus verschwunden ist. Er macht Lori deutlich, dass er davon ausgeht, dass es sein Kind ist, mit dem sie schwanger ist. Lori winkt jedoch ab und besteht vehement darauf, dass es nur Ricks Kind sein kann, ganz gleich wie Shane darüber denken mag.

Sophia

Währenddessen gelingt es Maggie, mit Hershel über das Ganze noch einmal vernünftig zu reden. Hershel entschließt sich, seine Entscheidung, ob er die Gäste auf der Farm behalten soll, erneut nachzudenken, da Maggie an ihn appelliert, Mitleid mit den Gästen zu haben, die er mit seiner Entscheidung in den sicheren Tod hinaus schicken würde. In der Zwischenzeit bemerkt Shane, dass die Waffen verschwunden sind. Dale hatte sie, weil er Shane durchschaut hatte, zuvor mitgenommen, um sie vor ihm zu verstecken. Shane gelingt es jedoch, Dale mit den Waffen zu finden und sie ihm wieder abzunehmen. Auf der Farm trommelt er alle zusammen und stattet sie mit Gewehren und Pistolen aus, mit der Absicht die Scheune mit den Zombies zu stürmen. Als Rick und Hershel aus dem Wald zurückkehren und zwei gefesselte Zombies mit sich führen, beginnt Shane damit, auf die Zombies zu feuern.

Erst durch einen gezielten Kopfschuss fallen diese zu Boden, womit Shane dem alten Mann verdeutlichen will, dass es sich hierbei längst um keine Menschen mehr handelt. Als er ihm dies demonstriert hat, öffnet er das Tor zur Scheune und eröffnet gemeinsam mit den anderen das Feuer auf die herausströmenden Zombies. Zur Überraschung aller befindet sich auch die mutierte Sophia darunter, was den Rest der Gruppe schockiert innehalten lässt. Rick erschießt Sophia behutsam mit seinem Revolver und die Episode endet.

S02xE08 – Nebraska (Nebraska)

Nach dem Shane in der letzten Episode die Eliminierung der Zombies aus der Scheune durchgesetzt hatte und die Gefahr somit unfreiwillig gebannt wurde, sind alle zu Beginn von „Nebraska“ nun damit beschäftigt, die Familienangehörigen der Farmersleute und die Leiche von Sophia beizusetzen. Die restlichen Zombies werden aufeinandergestapelt verbrannt. Carol weigert sich an der Beerdigung von Sophia teilzunehmen und erklärt, dass Sophia für sie bereits mit dem Biss gestorben war. Nach dem die Beerdigungszeremonie abgeschlossen ist, entfernt sich Daryl nachdenklich von der Gruppe. Auch Hershel fährt in die Stadt, um in eine Bar zu gehen und etwas zu trinken.

Die Gruppe trennt sich wieder und geht verschiedenen Beschäftigungen nach. Im Haus bricht Hershels Tochter Beth plötzlich zusammen. Da ihr Vater der Einzige ist, der ihr medizinisch helfen kann, will Rick losziehen, um ihn zurückzuholen. Glenn bietet ihm seine Hilfe an, da er durch seine Entdeckungstouren zur Apotheke den Weg bereits kennen würde. Lori will Rick davon abhalten, für den Mann sein Leben zu riskieren, der sie von der Farm werfen will. Rick geht jedoch nicht darauf ein und besteht darauf, Hershel zu suchen. Nach dem auch Maggies Appell an Glenn, nicht loszuziehen, ebenfalls nicht fruchten kann, ziehen Rick und Glenn los, um nach Hershel zu suchen. Kurz nach dem die beiden losgefahren sind, schnappt Lori sich einen Revolver und eine Landkarte, um ihrem Mann hinterherzufahren. Unterwegs mit dem Auto stößt sie mit einem Zombie zusammen, woraufhin sich ihr Auto überschlägt und im Straßengraben zum Erliegen kommt.

Fort Benning ist gefallen

Glenn und Rick gelingt es in der Zwischenzeit, Hershel in einer Bar ausfindig zu machen. Sie erklären ihm, dass Beth seine Hilfe braucht. Hershel ist jedoch völlig aufgelöst und glaubt, dass er ein schlechter Vater für seine Töchter sei, da er die Gefahr mit den Zombies in der Scheune zugelassen habe. Rick zeigt Verständnis und beharrt darauf, dass Hershel jetzt nicht aufgeben dürfe, da seine Töchter ihn nun um so mehr brauchen würden. Nach dem Hershel sich wieder fangen kann und mit den beiden zurück zur Farm fahren will, kommen zwei Fremde in das Lokal.

Es kommt zu einer Unterhaltung, bei der Rick, Glenn und Hershel erfahren, dass die fremden Besucher Dave und Tony aus Philadelphia stammen, das nun nicht mehr bewohnbar sei. Bei einem Schnaps erzählen die beiden, dass sie den weiten Weg von Philadelphia verschiedenen Gerüchten gefolgt waren. Eines davon sei, dass es Züge gäbe, die Menschen nach Nebraska transportieren würden, wo es angeblich sicher sei. Als Rick erzählt, dass seine Gruppe in das Flüchtlingslager nach Fort Benning fahren will, erklären ihm die beiden, dass sie einen Soldaten von dort getroffen hätten. Der Soldat hätte ihnen berichtet, dass das Flüchtlingslager von Zombies überrannt worden wäre und nicht länger sicher sei.

Die fremde Gruppe

Da Rick erfährt, dass die beiden nicht alleine sind und eine größere Gruppe auf sie wartet, lügt er sie an, dass er und seine Freunde kein Lager hätten und auch sonst nichts, womit sie helfen könnten. Auf den Versuch, sich mit ihm anzufreunden, geht Rick nicht ein und macht die beiden Fremden immer misstrauischer. Als die Fremden erraten können, dass Rick und die anderen sich auf einer Farm in der Nähe verstecken würden, spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Dave schlägt Rick vor, die Ressourcen zusammenzulegen und seine Gruppe, die dringend eine Zuflucht benötigt, auf der Farm aufzunehmen. Rick lehnt jedoch ab und verweist die beiden darauf, dass Nebraska schön wäre. Als einer der beiden seinen Revolver außer Acht lässt, um sich eine Flasche Schnaps zu holen, nutzt Rick die Gelegenheit und erschießt ihn. Als der andere anfängt auf Rick zu feuern, gelingt es ihm, auch ihn zu treffen und mit einem Kopfschuss anschließend endgültig zu töten. Von der Situation überwältigt, tauschen Rick, Glenn und Hershel Blicke untereinander aus und die Episode endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE09 – Am Abzug (Triggerfinger)

Nach dem Lori losgefahren war, um ihren Mann einzuholen und sich mit dem Wagen überschlug, wird sie nun von einem Zombie attackiert. Es gelingt ihr den Zombie zu töten und aus dem überschlagenen Auto herauszuklettern. Als ein weiterer Zombie auf sie zukommt, tötet sie auch diesen. Auf der Farm ist ihr Verschwinden bereits aufgefallen und Shane macht sich auf den Weg, sie zu suchen. Da er sich denken kann, dass sie Rick nachgefahren ist, fährt er die Straße in die Stadt ab und findet sie in der Nähe ihres Autowracks. Mit einer Lüge, dass Rick auf die Farm bereits zurückgekehrt wäre, kann Shane sie davon überzeugen, mit ihm zurückzufahren.

Rick, Glenn und Hershel befinden sich jedoch weiterhin in der Bar und durchsuchen die Leichen der Fremden nach nützlichen Gegenständen. Während sie damit beschäftigt sind, fällt ihnen auf, dass drei weitere Fremde in die Stadt hinzukamen und scheinbar auf der Suche nach den getöteten Dave und Tony sind. Als sie auch die Bar überprüfen wollen, bemerken sie Rick und die anderen und stellen nach einer kurzen Verhandlung fest, dass ihre beiden Freunde getötet worden sind, woraufhin sie das Feuer auf die Bar eröffnen. Rick hält mit Hershel in der Bar die Stellung und schickt Glenn in den hinteren Raum des Lokals um den Wagen für die Flucht vorzubereiten.

Randall

Hershel folgt Glenn anschließend, um ihm beizustehen, da sie im Hinterraum Schüsse wahrnehmen. Dank Hershels Eingreifen können sie die Angreifer ausschalten, die Schüsse schrecken jedoch die Zombies der Stadt auf, woraufhin sich eine ganze Herde bildet. Die Fremden ergreifen vor den Zombies die Flucht, doch einer der Fremden, Randall, stürzt unglücklich und spießt sich das Bein an einem Zaun auf. Rick will den Jungen nicht schutzlos zurücklassen und rettet ihm in letzter Sekunde noch das Leben. Nach dem sie in der Stadt übernachtet hatten und den verletzten Randall nicht einfach seinem Schicksal überlassen wollen, nehmen sie ihn mit zur Farm. Wo Hershel dann sein Bein versorgt und sich auch um seine Tochter Beth kümmert.

Nach dem sie mit dem Fremden im Schlepptau auf der Farm angekommen sind, erklären sie den anderen, dass sie es nicht verantworten konnten, den Jungen seinem sicheren Tod zu überlassen. Shane kann diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen und sieht in Randall eine Gefahr für die gesamte Gruppe, da dieser seinen Leuten schließlich die Position verraten könnte. Rick beteuert, dass der Junge sie nicht verraten kann, da er den Weg zur Farm nicht gesehen hat und zunächst auch bewegungsunfähig ist. Sobald er genesen ist, will er ihn mit etwas Proviant davonschicken, was Shane wütend macht. Shane wirft Rick vor, die Gruppe erneut in unnötige Gefahr gebracht zu haben.

Die Gruppe darf bleiben

Nun greift auch Hershel ein und weist Shane an, sich zurückzuhalten. Außerdem gibt er bekannt, dass er sich nun entschieden hat, dass die Gruppe auf der Farm bleiben darf, jedoch sei dies mit dem Befolgen seiner Regeln verbunden, was auch Shane hinnehmen muss. In einer ruhigen Minute spricht Lori mit Rick über Shane und erzählt ihm, dass er sowohl sie, als auch das Baby als sein Eigen ansieht und von daher eine große Gefahr darstellt.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE10 – Ausgesetzt (18 Miles Out)

Der fremde Junge Randall kann nach einiger Zeit genesen und scheint wieder einigermaßen fit zu sein. Rick beschließt ihn gemeinsam mit Shane auszusetzen, sodass sie den Jungen im Kofferraum des Wagens einsperren und einige Meilen rausfahren. Während der Fahrt macht Rick Shane deutlich, dass er der Anführer der Gruppe ist und auch Lori und das ungeborene Baby sein Eigen wären. Als sie Randall anschließend aussetzen möchten, verplappert sich dieser, dass er Maggie noch aus der Schule kennen würde und auch Hershel schon mal gesehen hat. Rick und Shane wird klar, dass er deshalb auch die Position der Farm kennen und sie doch verraten könnte.

Während Rick nicht weiß, was er mit dem Jungen nun machen soll, besteht Shane darauf, den Jungen zu töten, um keinerlei Risiko einzugehen. Rick weigert sich diese Entscheidung sofort zu treffen und provoziert mit Shane einen heftigen Streit, bei dem es zu einem Kampf zwischen den beiden kommt und eine Scheibe zerschlagen wird. Der Krach schreckt die Zombies in der Umgebung auf, sodass sie mit Mühe und Not gerade noch entkommen können. Randall wird wieder gefesselt und in den Kofferraum gesperrt. Rick weist Shane nochmals an, dass er nur unter seinen Bedingungen in der Gruppe bleiben darf und in Zukunft besser auf ihn hören sollte.

Ein Selbstmordversuch

In der Zwischenzeit kommt es zwischen Lori und Beth zu einem Gespräch. Lori erfährt, dass die psychisch labile Beth nicht mehr leben will und einen Selbstmord vorbereitet. Da sie sich der Situation nicht gewachsen fühlt, bittet sie Andrea darum, nach Beths Schwester Maggie zu suchen und sie davon zu unterrichten. Maggie streitet sich mit Beth darauf hin und will ihr den Selbstmordversuch ausreden. Als Andrea dann an der Reihe ist, ein Auge auf Beth zu werfen, erklärt sie ihr, dass sie das nachvollziehen kann und selbst schon in dieser Situation war. Sie überlässt Beth alleine die Entscheidung und lässt sie in ihrem Zimmer dafür allein.

Beth versucht sich daraufhin die Pulsadern aufzuschneiden, überlebt den Selbstmordversuch jedoch und will von da an weiterleben. Maggie ist von Andreas Handeln erschüttert und reagiert sauer auf das unverantwortliche Verhalten, weshalb sie Andrea den Umgang mit ihren Leuten und auch den Zugang zum Haus verbietet. Andrea provoziert außerdem auch einen Streit mit Lori, die darauf besteht, dass auch Andrea Frauenarbeiten übernehmen müsse, anstatt immer nur mit den Kerlen auf Wache loszuziehen. Währenddessen haben sich Rick und Shane einigermaßen wieder beruhigt und Rick gibt Shane seine Waffe zurück. Er erklärt ihm, dass er sehr wohl weiß, dass sie Randall nicht am Leben lassen können, er sich die Entscheidung jedoch nicht so einfach machen will. Shane nimmt die Waffe zurück und bleibt die Fahrt über ruhig, womit die Episode dann auch endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE11 – Sorry, Bruder! (Judge, Jury, Executioner)

Als Shane und Rick mit Randall zur Farm zurückkehren, wird er wieder in die Scheune gesperrt. Dieses Mal nimmt sich Daryl seiner an und beginnt damit, ihn unsanft zu verhören. Während des Verhörs des verängstigten Jungen erfährt Daryl, dass der Junge zu einer Gruppe von etwa 30 Leuten gehört, die zudem auch gewaltbereit ist und vor nichts zurückschrecken. Als Rick von den neuen Erkenntnissen erfährt, will auch er nun den Jungen exekutieren, um die Gefahr die von ihm ausgeht, endgültig zu bannen. Dale ist mit dieser Entscheidung jedoch weiterhin nicht einverstanden und appelliert an die Gruppe, menschlich zu bleiben.

Rick schließt mit ihm einen Kompromiss und sagt, dass am Abend eine Versammlung aus allen Mitgliedern darüber entscheiden soll, ob Randall exekutiert wird oder nicht. Dale nutzt die Galgenfrist, um die Gruppenmitglieder auf seine Seite zu ziehen und davon zu überzeugen, sich gegen ein Todesurteil auszusprechen.

Menschlichkeit

In der Zwischenzeit schleicht sich der gelangweilte Carl heimlich zur Scheune, um den gefesselten Randall zu sehen. Shane erwischt ihn dabei und schickt ihn weg. Carl begibt sich zu Daryls Lager und findet dort eine Pistole, die er einfach mitnimmt und zum angrenzenden Wald läuft. Im Wald begegnet er einem Beißer, der sich im Sumpf verfangen hat. Während Carl den Zombie erforscht, kann dieser sich befreien und stürzt sich auf ihn. Carl gelingt es nur knapp, mit dem Leben davon zu kommen und zur Farm zurückzulaufen.

Abends wird die angekündigte Versammlung einberufen, die über das Schicksal von Randall entscheiden soll. Dale hält eine bewegende Ansprache über Menschlichkeit und Vernunft und plädiert dafür, den Jungen am Leben zu lassen. Die Gruppe trifft jedoch mehrheitlich die Entscheidung, dass Randall für die Sicherheit der Gruppe geopfert werden muss und stimmt dem Todesurteil zu. Dale ist entsetzt und verlässt das Haus Richtung Pferdekoppel, um der Hinrichtung nicht beiwohnen zu müssen. Shane, Rick und Daryl machen sich währenddessen auf zur Scheune, um den Jungen zu erschießen, was Rick persönlich übernehmen will. Bevor er jedoch abdrücken kann, taucht Carl aus dem Nichts auf und will bei der Exekution zusehen. Rick kann sich nicht überwinden, den Jungen vor den Augen seines Sohnes zu töten und vertagt die Hinrichtung.

Dale

Dale findet währenddessen ein Kalb, das kurz davor ist zu verenden. Als er es untersuchen will, wird er von einem Zombie überrascht und tödlich verletzt. Obwohl Daryl ihm noch zur Hilfe eilen und den Zombie erschießen kann, ist es für Dale schon zu spät. Damit Dale nicht länger an den Schmerzen leiden muss, wird er von Daryl auf seinen eigenen Wunsch hin anschließend erschossen und die Episode endet.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE12 – Die besseren Engel unserer Natur (Better Angels)

Der plötzliche Tod von Dale stimmt die Gruppe traurig und nachdenklich. Nach seiner Bestattung begeben sich Andrea, Shane und T-Dog auf Streife an den Grenzen der Farm, reparieren die Zäune und töten die umherziehenden Zombies. Um das Vermächtnis an Dale zu wahren, beschließt Rick, Randall nun doch laufen zu lassen, wobei ihm ein Großteil der Gruppe auch zustimmt. Shane kann diese Ansicht jedoch auch jetzt noch nicht teilen und beharrt weiterhin darauf, dass Randall immer noch eine Gefahr darstellt und zum Schutz aller exekutiert werden muss.

Da die Jahreszeit immer kälter wird, erlaubt Hershel allen Mitgliedern, sich in seinem Haus einzurichten, was langsam dazu führt, dass sich die beiden Gruppen immer näher kommen und zu einer einzigen Gruppe heranwachsen. Während Shane damit beschäftigt ist, eine Plattform auf einer Anhöhe zu errichten, um einen besseren Überblick über die Zombies zu haben, gesteht Lori ihm, dass sie doch nicht so sicher weiß, dass das ungeborene Kind von Rick ist und genauso gut auch von ihm sein könnte. Im Gesprächsverlauf entschuldigt sie sich bei Shane für die harten Umstände und beginnt zu weinen. Shane ist sichtlich gerührt und versucht sie zu trösten.

Genickbruch

Nach der Unterredung mit Lori macht Shane sich auf Richtung Scheune, wo er den gefesselten Randall selbst töten will. Statt ihn jedoch, wie zuvor geplant, umzubringen, unterbreitet er ihm, mit ihm fliehen zu wollen, da er in seiner Gruppe nicht mehr bleiben möchte. Der Junge ist erleichtert und geht darauf ein, Shane zu seiner Gruppe zu führen. Unterwegs bricht Shane ihm jedoch aus dem Hinterhalt das Genick und kehrt zur Farm zurück.

Auf der Farm ist Randalls Verschwinden bereits aufgefallen und alle machen sich fieberhaft auf, den Jungen wiederzufinden. Als Shane zurückkehrt, erzählt er den anderen, dass der Junge ihn überwältigt hätte und geflohen sei. Prompt begeben sich Glenn, Daryl, Shane und Rick in Zweimann-Teams auf die Suche nach dem Flüchtling. Als Glenn und Daryl ihn mutiert wiederfinden, bemerken sie, dass Randall keinerlei Biss- oder Kratzspuren davon getragen hat und können sich nicht erklären, warum er trotzdem zum Zombie geworden ist. Daryl wird klar, dass Randall durch einen Genickbruch gestorben sein muss und nicht durch den Angriff eines Zombies.

Shane mutiert

In der Zwischenzeit befinden sich Shane und Rick weiterhin auf der Suche nach Randall, wobei Shane seine Waffe zieht und sie auf Rick richtet, um ihn zu töten. Er begründet seine Absicht mit der Reihe von falschen Entscheidungen, die Rick seit seinem Auftauchen getroffen hat und nicht nur die Gruppe im Allgemeinen unnötiger Gefahr ausgesetzt hatte, sondern durch sein unverantwortliches Verhalten insbesondere auch Carl und Lori gefährdet hat. Rick gelingt es jedoch, Shane zu überwältigen, wobei sich ein Schuss aus seiner Pistole löst. Nach kurzem Ringen ersticht Rick Shane schließlich mit dem Messer und lässt sich selbst völlig aufgelöst zu Boden fallen.

Anschließend taucht auch Carl an der Stelle auf, an der Rick Shane getötet hat und erkennt, was passiert ist. Er richtet die Waffe in seine Richtung und feuert sie ab, der Schuss gilt jedoch nicht seinem Vater, was dieser zuvor vermutet hatte, sondern dem zum Beißer mutierten Shane, der sich hinter ihm aufgerichtet hatte. Beide sind sprachlos, dass Shane ohne gebissen worden zu sein als Zombie auferstanden ist. Ehe sie sich weiterhin Gedanken darüber machen können, bemerken sie, dass der Schuss eine Herde von Zombies auf sie aufmerksam gemacht hat, die sich nun in ihre Richtung und in Richtung Farm zubewegen.

The Walking Dead Staffel 2 S02xE13 – Die Mahd (Beside the Dying Fire)

Die Herde an Zombies, die Rick und Carl zum Ende der letzten Episode entdeckt hatten, ist nun dabei die Farm zu überrennen. Carl und Rick können sich zunächst in die Scheune der Farm retten, die sie anschließend samt der Zombies, die ihnen gefolgt waren, niederbrennen. Währenddessen versuchen einige der Gruppenmitglieder aus den fahrenden Autos auf die Zombies zu schießen und die Farm zu verteidigen. Schnell wird ihnen jedoch klar, dass sie keinerlei Chance haben und die Farm aufgeben müssen.

Bei dem Angriff der Zombies kommen der Farmersjunge Jimmy und Patricia ums Leben. Der Rest der Überlebenden hat keine andere Wahl als die Farm schleunigst zu verlassen. Dabei kommt der Gruppe jedoch Andrea abhanden, die sie nirgends finden können und gezwungen sind, ohne sie loszuziehen. Alle verabreden sich, sich am Highway wiederzutreffen, auf dem sie Rast gemacht hatten, bevor sie die Farm fanden.

Die Wahrheit

Andrea ist währenddessen völlig auf sich allein gestellt und muss sich durch den Wald kämpfen. Als der angreifende Beißer kurz davor ist, sie zu beißen, wird sie noch im letzten Augenblick von einer mysteriösen, aus dem Nichts auftauchenden Gestalt mit einem Katana-Schwert gerettet.

Nach dem der Rest der Überlebenden von der Farm entkommen ist, gesteht Glenn Maggie seine Liebe und Rick gibt im Zuge dessen zu, Shane getötet zu haben, da dieser ihn töten wollte. Außerdem rückt Rick auch mit der Information raus, die er seit dem Aufenthalt im Zentrum für Seuchenkontrolle bei sich trug und nicht erzählen wollte. Der Wissenschaftler Dr. Jenner hatte ihm damals nämlich zugeflüstert, dass jeder Mensch auf der Welt die Infektion in sich trage, ob er gebissen worden ist oder nicht.

Das Gefängnis

Demnach mutiert jeder zu einem Zombie, sobald er stirbt, auch wenn er durch andere Umstände verstorben ist, als den Biss oder den Kratzer eines Beißers. Eine Mutation ist also unvermeidlich und wird mit der Zeit jeden treffen. Rick gibt dem Rest der Gruppe außerdem zu verstehen, dass sie in Zukunft besser auf ihn hören sollten, wenn sie weiterhin überleben wollen und seine Entscheidungen künftig nicht mehr zur Diskussion stehen. Während die Gruppe sich immer weiter von der Farm und dem Highway entfernt ist im Vordergrund ein großes Gefängnis zu sehen und das Staffelfinale endet.

The Walking Dead Staffel 1 (6 Episoden)

The Walking Dead Staffel 1 mit 6 Episoden. Damit Ihnen die Spannung von The Walking Dead nicht durch diese Ausführungen genommen wird, möchten wir einen SPOILER-ALARM aussprechen.

The Walking Dead Staffel 1 S01xE01 – Gute alte Zeit (Days Gone Bye)

Zu Beginn der ersten Episode ist der Hilfssheriff Rick Grimes zu sehen, wie er aus seinem Fahrzeug an einem Unfallort aussteigt und inmitten des Chaos ein kleines Mädchen entdeckt. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Mädchen um einen Zombie handelt, sodass Rick das Mädchen erschießen muss. Von dieser schockierenden Szene aus geht die Handlung zu einer Rückblende über, in der Rick und sein Partner Shane sich im Streifenwagen unterhalten. Ein Funkspruch, bei dem Unterstützung angefordert wird, unterbricht die beiden und lässt sie zum Ort des Geschehens eilen. Dort angekommen errichten sie gemeinsam mit anderen Kollegen eine Straßensperre, die fliehende Gangster aufhalten soll. Als diese von der Straßensperre gestoppt werden, beginnen sie damit, sich mit der Polizei einen Schusswechsel zu liefern. Rick wird dabei getroffen, hat aber aufgrund der kugelsicheren Weste nochmal Glück gehabt. Ein weiterer Treffer geht an der Weste vorbei und streckt Rick endgültig zu Boden, sodass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, wo er ins Koma fällt.

Als Rick nach einer unbestimmten Zeit wieder wach wird, findet er sich in einem verwüsteten Krankenhaus wieder, in dem außer einigen herumliegenden Leichen, keine Menschenseele mehr zu sein scheint. Nach der Erkundung des Krankenhauses und der seltsamen Begegnung mit eingesperrten und stöhnenden Zombies verlässt Rick ruckartig das Krankenhaus und stößt auf eine Reihe von verwesenden Leichen, die vor dem Krankenhaus liegen.

Weiter vorne entdeckt er eine verlassene und scheinbar provisorisch errichtete Militärbasis, die ebenfalls nicht mehr birgt als verwesende Leichen und einen gescheiterten Kampf vermuten lässt. Geschockt durch die gravierenden Veränderungen, die während seiner Abwesenheit stattgefunden haben müssen, macht Rick sich zu seinem Haus auf, um nach seiner Frau Lori und seinem Sohn Carl zu sehen. Da er nicht fündig wird, setzt er sich auf den Straßenrand, wo ihn dann ein Unbekannter mit einer Schaufel bewusstlos schlägt.

Als Rick wieder aufwacht, ist er an ein Bett gefesselt, wo er von einem Mann namens Morgan nach Bisswunden gefragt wird. Rick ist wegen der Frage stark irritiert, verneint sie aber und wird von Morgan anschließend losgebunden. Mit der Zeit erzählt ihm Morgan, was während seiner Abwesenheit passiert ist und was in der Welt nun los sei. Morgan erklärt Rick auch, dass man den Zombies das Gehirn zerschmettern muss, um sie zu töten und dass ein Biss einen normalen Menschen ebenfalls zu einem Zombie mutieren lässt. Anschließend kehrt Rick wieder zu seinem Haus zurück, wo er darauf aufmerksam wird, dass die Fotoalben der Familie fehlen, sodass seine Frau und sein Sohn aufgebrochen sein müssen, um zu fliehen und von daher vielleicht noch leben.

Von Morgan erfährt er außerdem, dass es in Atlanta eventuell Hilfe gibt und das im Zentrum für Seuchenkontrolle nach einer Lösung des Problems geforscht werden würde. Rick entschließt sich Richtung Atlanta loszuziehen, wobei Morgan ihn nicht begleiten möchte, da er das mit seinem kleinen Sohn für zu riskant hält. In der Polizeistation, in der Rick früher gearbeitet hat, bewaffnen sich beide mit einigen Waffen und statten sich auch mit zwei Funkgeräten aus. Rick gibt Morgan eines der Funkgeräte, damit die beiden in Kontakt bleiben können und Rick ihm Bescheid geben kann, sobald er Hilfe gefunden hat.

Unterwegs Richtung Atlanta gibt Rick einen Funkspruch durch, in der Hoffnung, dass ihn irgendjemand hören kann. Einige Überlebende, die sich in einem Camp in der Nähe von Atlanta verschanzt haben, empfangen seinen Funkspruch und versuchen Kontakt aufzunehmen, stellen jedoch fest, dass der Funkende auf der anderen Seite sie nicht hören kann. Rick setzt seinen Weg fort, bis ihm irgendwann der Sprit ausgeht. An einer Tankstelle, die ihn zu der Anfangsszene mit dem Mädchen führt, muss er feststellen, dass es kein Benzin gibt und die Besitzer Selbstmord begangen haben. An einer anliegenden Weide wird Rick auf ein Pferd aufmerksam, auf dem er dann anschließend weiterreitet.

In Atlanta angekommen, findet er eine verwüstete Stadt wieder, in der es vor Zombies nur so wimmelt. Als er an einem Panzer vorbeikommt, nimmt er das Geräusch eines vorbeifliegenden Helikopters wahr und versucht auf sich aufmerksam zu machen. Plötzlich stürmt eine Horde von Zombies auf ihn zu, die durch das Geräusch des Helikopters angelockt wurde, sodass Rick die Flucht ergreift. Zu seinem Entsetzten stellt er jedoch fest, dass sich nun auch von der anderen Seite eine Horde Zombies auf ihn und sein Pferd zubewegt, die ihn anschließend angreifen und sein Pferd zu Boden reißen. Schnell wirft sich Rick unter den herumstehenden Panzer und klettert durch die Bodenluke in das Innere des Fahrzeugs, wo er die Leiche eines Soldaten entdeckt. Die Leiche wird plötzlich wach und Rick rettet sich noch in letzter Minute, in dem er dem Zombie einen Kopfschuss verpasst. In einer völlig ausweglosen Situation gefangen, erhält Rick einen Funkspruch von einem Unbekannten, der ihn danach fragt, ob es im Panzer bequem wäre, womit die Pilotfolge dann auch endet.

The Walking Dead Staffel 1 S01xE02 – Gefangene der Toten (Guts)

Anknüpfend an das Ende der letzten Episode, sitzt Rick immer noch im Panzer fest und unterhält sich mit dem Unbekannten über Funk, der sich als koreanischer Jugendlicher namens Glenn herausstellt. Glenn gibt Rick den Rat, aus dem Panzer über eine Seitenstraße zu laufen, da die Zombies noch abgelenkt seien und sich erst einmal mit dem Pferdekadaver beschäftigen werden. Rick beherzigt diesen Rat und flieht aus dem Panzer Richtung Seitenstraße, wo Glenn bereits auf ihn wartet und ihn zu einer Feuerleiter lotst. Oben angekommen, werden beide darauf aufmerksam, dass einige Zombies versuchen ihnen hinterherzukommen und versuchen über das Dach zu entkommen. Über das Dach gelangen beide anschließend in ein leeres Kaufhaus, von wo aus Glenn erst einmal Funkkontakt zu seinen Freunden aufnimmt.

Nach der Kontaktaufnahme sind einige Leute zu sehen, die aus dem Gebäude herausstürmen und unterwegs einige Zombies erschlagen. Anschließend wird Rick von einer Frau aus der Gruppe, deren Name Andrea ist, eine Waffe an den Kopf gehalten. Sie wirft ihm vor, dass durch seine Schüsse Zombies angelockt worden wären und sie jetzt alle in großer Gefahr seien. Während die Anderen versuchen Andrea zu beruhigen, sind Schüsse auf dem Dach zu hören. Der Redneck Merle hat dort das Feuer auf Zombies eröffnet, weshalb die Gruppe zu ihm stürmt, um ihn davon abzuhalten. Den darauffolgenden Kampf kann Merle jedoch für sich entscheiden und erklärt sich ohne Widerstand des eingeschüchterten Rests der Gruppe zum neuen Anführer. Woraufhin Rick ihn mit seinem Gewehr niederschlägt und mit Handschellen an ein Rohr fesselt. Als Rick dann auch noch die Drogen des Rednecks aus dem Rucksack nimmt und vom Hausdach schleudert, droht dieser ihm mit Vergeltung.

Das Kaufhaus

Nun macht sich die Gruppe auf, einen Ausweg aus dem Chaos voller Zombies zu finden und überlegt sich, wie sie da möglichst heile wieder rauskommen können. Während Rick und die Anderen im unteren Teil des Gebäudes nach einem geeigneten Ausgang suchen, bleibt einer der Gruppenmitglieder namens T-Dog mit Merle auf dem Dach zurück und versucht Funkkontakt zum Camp aufzunehmen. Im Kaufhaus, wo sich Rick und die Anderen befinden, schlagen die Zombies die Schaufensterscheiben ein, woraufhin alle aufs Dach flüchten. Dort beraten sie, was nun zu tun sei. Rick kommt die Idee, dass die Zombies Lebende von Untoten anhand des Geruchs unterscheiden können und schlägt vor, sich mit Leichenteilen eines Zombies zu bedecken, um so unbemerkt durch die Herde schleichen zu können. T-Dog gelingt es kurzzeitig Kontakt zum Camp aufzunehmen, wo er um Hilfe bittet, die jedoch vom dort anwesenden Shane, Ricks ehemaligem Partner, abgelehnt wird, da er es für zu riskant hält.

Als der Funkkontakt abbricht, muss sich die Gruppe alleine durchschlagen und versucht es mit Ricks Idee. Nach einigen Metern, die sie mit Zombie-Fetzen bedeckt durch die Horden schaffen, beginnt es zu regnen und die Leichenteile wischen von der Kleidung ab. Die Zombies werden auf Rick und die Anderen aufmerksam, sodass sie sich versuchen über einen Zaun Richtung Fahrzeug zu retten. In letzter Minute gelingt ihnen das noch, während T-Dog und der andere Teil der Gruppe schleunigst aus dem Kaufhaus verschwinden müssen, da die Zombies es drohen zu überrennen. Als T-Dog das schlechte Gewissen plagt und er Merle doch noch befreien will, um ihn nicht dem schrecklichen Schicksal zu überlassen, verliert er den Handschellenschlüssel und muss ohne Merle weiter.

Das Camp der Atlantagruppe

Das Einzige, was er noch für ihn tun kann, ist die Tür zum Dach mit einem herumliegenden Vorhängeschloss zu verriegeln. Als Glenn mit der Alarmanlage seines Autos die Zombies weglocken kann, gelingt es auch T-Dog und dem Rest der Gruppe ins Auto zu springen und wegzufahren. Während sich alle Richtung Camp aus Atlanta davon machen, ist Merle dabei zu sehen, wie er versucht, sich aus den Handschellen zu befreien. Dies gelingt ihm jedoch nicht, die Zombies befinden sich bereits vor der Tür und die Episode endet.

S01xE03 – Tag der Frösche (Tell It to the Frogs)

Wie schon zum Ende der letzten Episode hin, ist Merle immer noch auf dem Dach angekettet und versucht sich weiterhin verzweifelt zu befreien. Die Zombies hinter der verriegelten Tür zum Dach versuchen zu ihm durchzudringen, schaffen es aufgrund des Vorhängeschlosses jedoch nicht. Merle beginnt zu phantasieren und betet zu Gott, bis er dann anschließend auf einen Werkzeugkasten in seiner Nähe aufmerksam wird, an den er versucht heranzukommen, um die Säge daraus zu entnehmen.

Der Handlungsstrang wechselt zum Camp, wo einer der Camper namens Jim gerade dabei ist, Metalldosen zu installieren, um sie als eine Art Alarmanlage für Zombies zu nutzen. Shane und Ricks Sohn Carl verabreden sich zum Froschfang, während Ricks Frau Lori dem Jungen die Haare schneidet. Plötzlich werden die Camper auf eine näherkommende Sirene aufmerksam, die sich als Alarmanlage von Glenns gestohlenem Fahrzeug herausstellt, das im Camp nun mit Rick eintrifft. Rick ist beim Aussteigen zunächst traurig, dass er nicht wie all die anderen jemanden in den Arm nehmen kann, bis er auf Carl und Lori aufmerksam wird und auf die beiden zustürmt. Rick kann sein Glück gar nicht fassen und bemerkt, dass auch Shane dabei ist, der scheinbar auf seine Familie aufgepasst hat. Am Abend sitzen alle am Lagerfeuer beisammen und unterhalten sich, sichtlich erleichtert, dass alle heil zurückgekommen und nun wieder vereint sind.

Streit zwischen Lori und Shane

Am nächsten Morgen ist Rick fest entschlossen, zurück nach Atlanta zu fahren um den angeketteten Merle zu befreien. Lori ist von der Idee alles andere als begeistert, denn schließlich hat sich die Familie grade erst wiedergefunden. Die Unterhaltung wird von einem Schrei aus dem Wald unterbrochen, woraufhin einige der Camper zur Geräuschquelle hineilen und den verängstigten Carl vorfinden. Dieser hatte einen Zombie entdeckt, der dabei war, ein niedergeschossenes Reh zu fressen. Ein Camper namens Daryl ist auf den Zombie stocksauer, da er sich das Reh geschossen hatte und erledigt ihn. Mit einigen erlegten Eichhörnchen über der Schulter macht er sich anschließend auf, um seinen Bruder Merle zu suchen. Shane erklärt ihm, was passiert ist, was Daryl dazu veranlasst losziehen zu wollen, um Merle zu retten.

Rick und T-Dog, den immer noch Schuldgefühle plagen, schließen sich ihm an und überreden auch Glenn mit ihnen zu kommen, da dieser sich in der Stadt am besten auskennt. Widerwillig stimmt Glenn zu und sie machen sich bewaffnet auf den Weg. Während die Gruppe unterwegs nach Atlanta ist, kommt es zwischen Shane und Lori zu einem Streit. Diese hatten zwischenzeitlich eine Beziehung miteinander angefangen, da Shane ihr versichert hatte, dass Rick tot sei. Da Rick nun wieder aufgetaucht ist, kann Lori das Ganze nicht fassen und macht Shane dafür verantwortlich, sie hinters Licht geführt zu haben. Shane bestreitet das und beharrt darauf, dass Rick tot sein müsste, da es für ihn keine Chance mehr gab, als er ihn im Krankenhaus zurücklassen musste.

Wo ist Merle?

Als die Gruppe um Rick in Atlanta ankommt, wird der Wagen an den Gleisen abgestellt und der Weg zu Fuß fortgesetzt. Als die Gruppe nach einer kurzen Auseinandersetzung mit einem Zombie im Kaufhaus anschließend auf dem Dach ankommt, ist Merle bereits verschwunden. An der Stelle, wo Merle festgekettet war, finden sie nur eine mit Blut verschmierte Säge und Merles rechte Hand. Von Merle selbst ist keinerlei Spur zu sehen und die Episode endet.

S01xE04 – Vatos (Vatos)

Die Gruppe um Rick befindet sich anknüpfend an die letzte Episode immer noch auf dem Dach, wo sie auf Merle gehofft hatten und stattdessen nur seine Hand fanden. Die Hand wird in Glenns Rucksack verstaut und die Gruppe macht sich auf die Suche. Beim Verfolgen von Merles Blutspuren wird deutlich, dass er anscheinend fliehen konnte und auf seiner Flucht einige Zombies erledigt hat. Die Gruppe beschließt, zunächst den Seesack mit den Waffen zu suchen, den Glenn in der Stadt zurücklassen musste und wegen dem sie ebenfalls nach Atlanta gekommen waren. Die Idee ist, dass Glenn alleine loszieht, um nach den Waffen zu suchen, da er im Alleingang flexibler ist und die Anderen dafür Sicherheitszonen bilden, in die er sich notfalls retten kann.

Während Glenn sich auf den Weg zu den Waffen macht, begegnet Daryl ein Jugendlicher namens Miguel, den Daryl zunächst ins Kreuzverhör nach seinem Bruder nimmt und bei der immer lauter werdenden Auseinandersetzung schließlich bewusstlos schlägt. Zwei weitere Mitglieder der Latino-Bande „Vatos“, Felipe und Jorge, werden darauf aufmerksam und greifen Daryl ein. Nun kommt auch Glenn mit dem Seesack voller Waffen um die Ecke, den sich die beiden samt Seesack schnappen und versuchen zu flüchten. Daryl gelingt es einem der Vatos-Mitglieder in den Hintern zu schießen, sodass er den Seesack fallen lässt und sie sich nur mit Glenn alleine davon machen. Nun wird der gefangengehaltene Miguel von Daryl und Rick nach seiner Bande ausgefragt, der sie anschließend zum Versteck der Vatos führt.

Vatos

Im Versteck der Vatos angekommen, richten alle ihre Waffen aufeinander und Rick beginnt damit, mit Guillermo, dem Anführer der Gruppe, die Lage zu verhandeln. Dieser besteht auf den Austausch der beiden Gefangenen und will außerdem auch den Seesack mit den Waffen, da die Vatos der Gruppe deutlich überlegen sind. Nach einem tiefergehenden Gespräch erfährt Rick außerdem, dass es sich bei der Bande um Angehörige von Senioren handelt, die eine Gruppe alter Leute beherbergen, die sie aus dem Altersheim gerettet hatten. Der Anführer der Gruppe war vor der Zombie-Apokalypse der Hausmeister im Altersheim und beschützt die Alten nun gemeinsam mit seiner Bande vor den Zombies, um ihnen einen würdigen Lebensabend zu sichern. Nach dieser Erkenntnis geht Rick auf den Deal ein und überlässt den Vatos einige der Waffen und tauscht Miguel gegen Glenn aus.

Als die Gruppe sich auf den Rückweg macht, fällt ihnen auf, dass jemand ihren Transporter gestohlen hat. Schnell vermuten sie, dass Merle dahinter stecken könnte, der sich jetzt auf und davon gemacht hat. Im Camp angekommen, sind alle wieder glücklich vereint. Der Camper Jim scheint währenddessen den Verstand verloren zu haben und irritiert die restlichen Camper durch seine Aktion, sinnlos überall Löcher zu graben. Am Abend wird Andreas Schwester Amy nach einem Gang aufs Wohnwagen-Klo von einem Zombie überrascht und gebissen.

Gegrabene Löcher

Bevor der Rest der Camper die Situation realisieren kann, stürmt eine ganze Herde von Zombies auf sie zu, gegen die sie sich nun versuchen mit allen Mitteln zu wehren. Nun stoßen auch Rick und die Anderen dazu, sodass die Zombies nach einem harten Kampf alle erledigt werden können. Neben Amy wird auch Ed, der Ehemann der Camperin Carol, in seinem Zelt von einem Zombie gebissen. Nach dem die Gefahr gebannt wurde, erinnert sich Jim wieder, warum er die ganzen Löcher gegraben hat. Sie waren als Gräber gedacht. Man sieht nur noch, wie Andrea über ihrer sterbenden Schwester Amy kniet und die Episode endet.

S01xE05 – Tag 194 (Wildfire)

Nach dem Massaker der letzten Episode sind die Camper nun dabei, die Zombie-Leichen zu entsorgen. Während Daryl und die Anderen in der gebissenen Amy eine Gefahr sehen, stellt sich Andrea schützend vor ihre sterbende Schwester und macht deutlich, dass sie die Sicherheitsvorschriften kennt und es noch nicht an der Zeit wäre. An anderer Stelle empört sich Glenn, dass die Camper vorhaben ein totes Gruppenmitglied gemeinsam mit den Zombies zu verbrennen. Er besteht darauf, dass die Gruppenmitglieder begraben und nicht verbrannt werden sollen. Als Jim einem der Camper zur Hand gehen will, bemerkt Jacqui, dass er scheinbar ebenfalls gebissen wurde.

Die Gruppe berät nun, was mit Jim passieren soll. Daryl und der ältere Camper Dale ziehen es vor, Jim den Kopf zu zertrümmern. Shane und Rick schreiten ein und schützen Jim anschließend auch, als Daryl dabei ist auf ihn loszugehen. Daryl lässt von ihm ab und Jim wird in einem Wohnwagen zum Sterben untergebracht. Währenddessen kümmert sich Carol um ihren gebissenen Ehemann Ed, der sie während der Ehe immer wieder verprügelt hat und befreit ihn mit einer Spitzhacke selbst von seinem Leiden. Mittlerweile ist Amy mutiert und versucht nach ihrer Schwester Andrea zu schnappen, die sie die ganze Zeit über bewacht hatte. Andrea sagt nur noch, dass sie sehr liebt und verpasst ihr einen Kopfschuss.

Zentrum für Seuchenkontrolle

Rick erzählt den anderen Campern, dass er erfahren hat, dass es im Zentrum für Seuchenkontrolle eventuell Hilfe geben könnte. Er besteht darauf, dass sich alle dorthin auf den Weg machen sollten, da es im Camp ohnehin nicht mehr sicher wäre. Nach einigen hitzigen Diskussionen fügen sich die Camper Ricks Argumenten und schließen sich ihm an. Die Familie Morales hat jedoch einen anderen Plan und möchte alleine weiterziehen, um in Birmingham nach Angehörigen zu suchen. Rick und die Anderen statten sie mit etwas Munition aus und machen sich in einem Konvoi auf den Weg Richtung Seuchenkontrollzentrum. Unterwegs besteht der langsam sterbende Jim darauf, zurückgelassen zu werden. Was die anderen zunächst widerwillig für ihn einrichten und ihn an einen Baum bringen und mit einem Revolver alleine lassen.

Währenddessen wechselt der Handlungsstrang zum Zentrum für Seuchenkontrolle, wo der Wissenschaftler Dr. Edwin Jenner in einer Aufnahme zu Protokoll gibt, dass seit 193 Tagen der Zustand „Wildfire“ herrschen würde und es seitdem keine nennenswerten Fortschritte bei den Forschungsergebnissen gab. Bei dem Versuch einige Tests im Schutzanzug durchzuführen, passiert ein Unfall, der dafür sorgt, dass sämtliche TS-19-Proben zerstört werden. Der Forscher Jenner ist sichtlich am Ende und verkündet in einer Videokonferenz, dass er die Hoffnung nun endgültig aufgeben würde und vorhat Selbstmord zu begehen.

Die Rettung

Rick und die Anderen treffen in der Zwischenzeit vor dem Zentrum für Seuchenkontrolle ein und stoßen auf eine Vielzahl von Leichen vor dem Gebäude. Über eine installierte Überwachungskamera wird Jenner auf Rick und die Anderen aufmerksam, die sich vor der Eingangstür des verbarrikadierten Gebäudes befinden und versuchen reinzukommen. Jenner gibt zunächst keine Reaktion von sich und lässt die Gruppe nicht eintreten. Als alle schon die Hoffnung aufgeben und da es immer dunkler wird abhauen wollen, lässt der Wissenschaftler sie doch noch rein und die Episode endet.

S01xE06 – TS-19 (TS-19)

Nach dem Rick und seine Leute in der letzten Episode in das Zentrum für Seuchenkontrolle hereingelassen wurden, richtet der Wissenschaftler Dr. Jenner misstrauisch ein Sturmgewehr auf sie. Er verlangt von allen Anwesenden eine Blutprobe zu nehmen, um sie auf mögliche Infektionen hin zu überprüfen. Anschließend stellt er ihnen die künstliche Intelligenz Vi vor, die als Computerstimme mit ihm kommuniziert und die Kontrolle über das Gebäude hat. Im Seuchenkontrollzentrum bekommen alle die Gelegenheit zu duschen und kriegen Unterkünfte zur Verfügung gestellt. Bei dem Festmahl, bei dem dann alle dabei sind, erzählt Dr. Jenner, dass er der einzige Überlebende im Gebäude sei und die anderen Wissenschaftler entweder geflohen sind oder Selbstmord begangen haben.

Zwischen Shane und Lori kommt es zu einer Unterredung, bei der Shane, der immer noch wütenden Lori beteuert, bei Rick keinen Herzschlag gehört zu haben, als er ihn im Krankenhaus zurückließ. Bei der Unterhaltung versucht Shane Lori sexuell anzugehen und wird von ihr am Nacken gekratzt, woraufhin er das Zimmer wieder verlässt. Am nächsten Morgen sind alle vom vielen Alkohol am Abend verkatert und kriegen von Dr. Jenner erst einmal Tabletten gegen die Kopfschmerzen. Als Dale dem Wissenschaftler erzählt, dass sie hier seien, weil sie gehört hätten, dass es im Zentrum für Seuchenkontrolle eventuell Hilfe gäbe, führt Dr. Jenner die Gruppe in einen Saal. Dort erklärt er ihnen anhand einiger Aufnahmen und der Computerstimme Vi, was der TS-19 Virus ist, der alle zu Zombies mutieren lässt.

Der Countdown

Während dieser Vorführung wird Dale auf einen ablaufenden Countdown aufmerksam, der bereits bei einer Stunde angelangt ist. Jenner reagiert nicht darauf, die künstliche Intelligenz Vi gibt jedoch die Antwort, dass nach Ablaufen des Countdowns das gesamte Gebäude dekontaminiert wird.

Mit der Zeit wird die Gruppe um Rick aufmerksam darauf, dass sich immer mehr elektrische Geräte abschalten und die Notstromversorgung aktiviert wird. Dr. Jenner erklärt der Gruppe, dass der Computer sämtliche elektrische Versorgung nach Priorität abschaltet, um die Station möglichst lange aufrechterhalten zu können. Rick wird klar, dass das Zentrum kurz vor seinem Ende steht und er gibt die Anweisung, dass sich alle auf eine Abreise vorbereiten sollen. Bei 30 Minuten erklingt eine Warnsirene und der Saal wird automatisch verriegelt, sodass Dr. Jenner und die Anderen darin eingeschlossen bleiben. Bei der drohenden Aufforderung den Saal wieder zu entriegeln, erklärt Dr. Jenner, dass dies nur noch der Computer könnte.

Das Geheimnis

Während alle durchdrehen und versuchen die Tür mit einer Axt aufzubrechen, stürzt sich Shane auf den Wissenschaftler und versucht ihn mit einem Gewehr zum Öffnen der Tür zu zwingen. Als dieser sich unbeeindruckt zeigt, feuert Shane mehrmals auf die herumstehenden Computer, woraufhin er durch Rick anschließend zu Boden gerungen wird. Nach einem weiteren Versuch, das Ganze mit dem Wissenschaftler diplomatisch zu lösen, erweicht sich dieser und erzählt von seiner Frau, die das eigentliche Genie hinter der Seuchenforschung war und von dem Virus infiziert wurde, weshalb es jetzt keinerlei Hoffnung mehr auf Rettung gäbe. Anschließend öffnet er der Gruppe die Tür und flüstert Rick etwas ins Ohr.

Als die Anderen sich schnellstmöglich aus dem Gebäude davon machen wollen, beschließen Jacqui und Andrea mit Dr. Jenner zurückzubleiben und mit ihm in den Tod zu gehen. Während der Rest in Eile aus dem Gebäude stürmt, bleibt auch Dale zurück und sagt Andrea, dass er ebenfalls bleiben würde, wenn sie nicht zur Vernunft kommt. Den Anderen gelingt es, sich mit Stühlen und einer Handgranate noch rechtzeitig aus dem Gebäude zu retten und sich in Sicherheit zu bringen. In letzter Sekunde sind auch Dale und Andrea zu sehen, da Andrea nicht für den Tod von Dale verantwortlich sein wollte. Jacqui bleibt mit Dr. Jenner jedoch zurück.

Das Finale von Staffel 1

Nachdem sich auch Andrea und Dale hinter einige Sandsäcke vor dem Gebäude werfen konnten, wird das Seuchenkontrollzentrum durch eine Explosion gesprengt und fällt in sich zusammen. Schockiert begibt sich die Gruppe zu den Fahrzeugen und fährt ohne Hoffnung auf eine Rettung ins Ungewisse davon, wobei das Finale der ersten Staffel mit vielen offenen Fragen dann auch endet.